[go: up one dir, main page]

DE806408C - Axt mit blattfoermiger Scheide - Google Patents

Axt mit blattfoermiger Scheide

Info

Publication number
DE806408C
DE806408C DER469A DER0000469A DE806408C DE 806408 C DE806408 C DE 806408C DE R469 A DER469 A DE R469A DE R0000469 A DER0000469 A DE R0000469A DE 806408 C DE806408 C DE 806408C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leaf
cutting edge
eyelet
axes
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER469A
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Reissinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER469A priority Critical patent/DE806408C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE806408C publication Critical patent/DE806408C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B23/00Axes; Hatchets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Axt mit blattförmiger Scheide Die bisher in der Holz- und Forstarbeit gebräuchlichen Äxte bestehen au: einer bse, welche den Stiel umschließt, und aus einem Blatt, dessen beide Wangen von der Öse aus keilförmig nach der Schneide zu laufen. Man hat bisher geglaubt, das Blatt möglichst kräftig gestalten zu müssen. damit es auch bei starker Beanspruchung nicht bricht; der spitze Winkel der Wangen an der Schneide ist daher verhältnismäßig groß. Dies hat zur Folge, daß die Schneide mitsprechend schwer in das Holz eindringt, weil dieses dabei zugleich ziemlich stark aufgespalten werden muß. Um trotzdem bei jedem Schlag eine ausreichende 1-,-indringtiefe zu erreichen, hat man die Äxte möglichst schwer gemacht, weil nur auf diese Weise eine ausreichende Wucht beim Einschlag erzielt werden konnte. Durch (las große Gewicht der Axt wird aber der Holzarbeiter stark belastet; die durchschnittliche Tagesleistung eines Ilolzfällers beträgt beispielsweise hei Hartholz etwa 56oo Hiebe, hei schwächerem Holz 75oo Hiebe. Die Arbeitskraft wird daher bei Verwendung dieser Äxte sehr stark in Anspruch genommen, was zu vorzeitiger Ermüdung fuhrt.
  • Es sind zwar auch bereits leichtere Äxte mit kleinerem Schneidwinkel bekanntgeworden, der dadurch gewonnen wird, daß das ursprünglich ziemlich kräftige Blatt in seinem vordersten Teil entsprechend schwächer gehalten ist. Axtschneiden werden aber im Gebrauch verhältnismäßig rasch stumpf und müssen dann nachgeschliffen werden, wobei infolge des keilfö rinigen Verlaufes der Wangen der Schneidwinkel rasch zunimmt, so (laß 111 kurzem die gleichen Nachteile auftreten, die durch (las große :Axtgewicht überwunden werden sollen. Diese Äxte sind daher nur für leichte Arbeiten verwendbar oder nur für verli:iltnismäßig kurze Gebrauchszeit. Ferner sind Äxte bekanntgeworden, bei welchen in einer Öse aus gebogenem Stahlblech eine Schneide aus gleichem Material eingesetzt ist, wodurch eine Auswechslung der Schneide ermöglicht werden soll. Diese Äxte sind gleichfalls nur geringen Beanspruchungen gewachsen, weil sich sonst die Verbindung zwischen Öse und Blatt rasch lockert und dadurch die Axt unbrauchbar wird. Eine andere bekannte Axt besitzt eine blattförmige Schneide, die an beiden Seiten keilförmige @ Aus.= buchtungen aufweist, damit die Axt nicht nur schneidet, sondern auch eine verstärkte Keilwirkung besitzt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine für schwere Beanspruchung bestimmte Axt, bei deren Formgebung die bisher bei solchen Äxten für unerläßlich gehaltenen Richtlinien ' grundsätzlich verlassen sind, indem die Öse aus einem Stück mit einem keilförmig an sie anschließenden dünnen Blatt geschmiedet ist, dessen beide Wangen auf ihre ganze Länge mit geringem Abstand bis zur Schneide im wesentlichen parallel verlaufen. An Stelle eines von der Öse bis zur Schneide gleichförmig verjüngten Blattes tritt also hier ein auf seine ganze Erstreckung nur wenige Millimeter .(in der Regel etwa 3 bis 5 mm) starkes Blatt, dessen Schneide unter einem kleinen Winkel zugeschliffen ist, der auch bei wiederholtem Nachschleifen unverändert erhalten bleibt. Infolge des spitzen Schneidwinkels und der geringen Blattstärke dringt diese Axt mit wesentlich geringerer Reibung und deshalb viel leichter in das Holz ein; es genügt daher zur Erzielung der gleichen Eindringtiefe eine wesentlich geringere Massenwirkung und damit ein viel geringeres Gewicht. Versuche des Erfinders. haben gezeigt, daß das Gewicht der Axt bei gleicher Leistung nur etwa 40% des Gewichts der üblichen Äxte betragen muß. Dadurch wird die Arbeitskraft des Holzarbeiters in hohem Maße geschont und die Arbeitsleistung gefördert. .
  • Ein weiterer Vorteil der neuen Axt besteht in der durch die federnde Länge des, dünnen Blattes bedingten Elastizität, wenn die Axt aus einer geeigneten Stahllegierung hergestellt- ist. Die elastische Federwirkung erweist sich unter anderem besonders beim Einschlagen an Aststellen als vorteilhaft, weil sie. ein Verwinden ohne Gefahr ein Bruches erleichtert. Ferner wird dadurch das übliche Drehen des Stammes mit Hilfe der an der Hirnseite eingeschlagenen Axt erleichtert. Während bei den' bisher gebräuchlichen Äxten hierbei infolge der Starrheit des Blattes leicht die Gefahr eines Bruches des Stieles auftritt, wird das dünne Blatt der Axt nach@$er Erfindung über die Öse hinweg durch den Stiel, etwas verwunden und erhält dadurch eine Vötspannung, derzufolge es das Bestreben hat, selbst den Stamm zu drehen. Auch eine Lockerung des Stieles tritt infolge der Elastizität des Blattes und des geringeren Gewichtes der Axt nicht so leicht auf.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Axt nach der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A, Fig. 3 ein Schnitt durch das Blatt nach der Linie B-B in Fig. i.
  • Mit i ist der Stiel bezeichnet, mit 2 die Öse, mit 3 das Blatt, das vorn zu einer Schneide 4 zugeschliffen ist.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, geht die Öse 2 unmittelbar keilförmig in das dünne Blatt 3 über, dessen Wangen parallel zueinander verlaufen und vorn zu einem sehr kleinen spitzen Winkel zugeschliffen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Axt mit blattförmiger Schneide, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse (2) aus einem Stück mit einem keilförmig an sie anschließenden dünnen Blatt (3) geschmiedet ist, dessen beide Wangen auf seiner ganzen Länge mit geringem Abstand bis zur Schneide im wesentlichen parallel verlaufen.
  2. 2. Axt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Blattes (3) etwa 3 bis 5 mm beträgt.
  3. 3. Axt nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer federnden Stahllegierung besteht.
DER469A 1949-11-30 1949-11-30 Axt mit blattfoermiger Scheide Expired DE806408C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER469A DE806408C (de) 1949-11-30 1949-11-30 Axt mit blattfoermiger Scheide

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER469A DE806408C (de) 1949-11-30 1949-11-30 Axt mit blattfoermiger Scheide

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE806408C true DE806408C (de) 1951-06-14

Family

ID=7395120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER469A Expired DE806408C (de) 1949-11-30 1949-11-30 Axt mit blattfoermiger Scheide

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE806408C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4412572A (en) * 1981-08-19 1983-11-01 Clark Thomas A Splitting axe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4412572A (en) * 1981-08-19 1983-11-01 Clark Thomas A Splitting axe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3441060C2 (de)
DE1453151C3 (de) Tiefenbegrenzer an einem Schneidglied für eine selbstschärfende Sägekette
DE102007007985A1 (de) Schneidwerk zum Abschneiden von stängeligem Schnittgut
CH414712A (de) Eisschneider für Strassenbearbeitungsmaschine oder -gerät
DE806408C (de) Axt mit blattfoermiger Scheide
DE833116C (de) Saegeblatt mit geschraenkten Zaehnen
DE1225073B (de) Jagd- oder Fahrtenmesser
EP0538720A1 (de) Verfahren zum Herstellen einer pendelnd aufgehängten Trennleiste für eine Häckselvorrichtung, Trennleiste und Häckselvorrichtung
DE3906351C2 (de) Messerklinge für Mähmesser von Erntemaschinen
DE1923349A1 (de) Keil zum Spalten von Baumstaemmen
DE3341656C2 (de)
DE154649C (de)
DE1243563B (de) Scherkopf eines Trockenrasiergeraetes mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung einesMessersatzes
DE827929C (de) Zange zum Trennen von Gegenstaenden aller Art, insbesondere von Blechen und Draehten
DE7534420U (de) Fleischklopfer
DE625626C (de) Axtartiges Holzhauerwerkzeug
DE809862C (de) Stielbefestigung fuer Handhacken oder hackenaehnliche Kulturwerkzeuge
CH717104B1 (de) Messerklinge.
DE649378C (de) Ziehhacke mit duennem Stahlbandmesser
DE819137C (de) Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten
DE269718C (de)
DE145979C (de)
DE657998C (de) Nicht einzulassendes Schliessblech
DE536353C (de) Stangenschraemkrone
DE2312951A1 (de) Saegeblatt