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DE1214094B - Abschirmvorrichtung in Zielsuchkoepfen von unbemannten Flugkoerpern - Google Patents

Abschirmvorrichtung in Zielsuchkoepfen von unbemannten Flugkoerpern

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Publication number
DE1214094B
DE1214094B DEH36790A DEH0036790A DE1214094B DE 1214094 B DE1214094 B DE 1214094B DE H36790 A DEH36790 A DE H36790A DE H0036790 A DEH0036790 A DE H0036790A DE 1214094 B DE1214094 B DE 1214094B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen
radiation
recording system
nose part
shielding device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH36790A
Other languages
English (en)
Inventor
Timothy Gordon Bevon Boydell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEHAVILLAND AIRCRAFT
De Havilland Aircraft Co Ltd
Original Assignee
DEHAVILLAND AIRCRAFT
De Havilland Aircraft Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEHAVILLAND AIRCRAFT, De Havilland Aircraft Co Ltd filed Critical DEHAVILLAND AIRCRAFT
Publication of DE1214094B publication Critical patent/DE1214094B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F42B10/32Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
    • F42B10/38Range-increasing arrangements
    • F42B10/42Streamlined projectiles
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B64d
Deutsche KL: 62 c-29/06
1 214 094
H 36790X1/62 c
1. Juli 1959
7. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abschirmvorrichtung in Zielsuchköpfen von unbemannten Flugkörpern, deren Zielsuchköpfe einen transparenten Nasenteil aufweisen, durch den hindurch infrarote Strählungen eines Zieles in ein auf diese Strahlungsart ansprechendes Aufnahmesystem gelangen. Das transparente Nasenteil kann von beliebiger Gestalt sein, wird aber vorteilhaft aus einer Mehrzahl, von beispielsweise acht, optisch ebenen transparenten Segmenten aufgebaut, so daß die Nase die Form einer Oktagonalpyramide erhält.
Wenn auch die Abschirmvorrichtung bei bodenbord-gelenkten Flugkörpern anwendbar ist, so eignet sie sich besonders vorteilhaft für gelenkte Angriffs-Flugkörper der Bord-Bord-Gattung, die von Luftfahrzeugen gegen Luftziele abgeschossen werden.
Ein Angriffs-Flugkörper solcher Art muß, um wirksam eingesetzt werden zu können, so entwickelt sein, daß Stör- oder Falschziele soweit wie möglich unwirksam gemacht werden und eine einwandfreie Verfolgung der Bewegung des Zieles im Blickfeldgewährleistet ist. Das Blickfeld des Aufnahmesystems muß daher einen Kompromiß darstellen zwischen einem sehr kleinen Winkelbereich, der eine sehr sorgfältige Anfangsausrichtung des Flugkörpers zum Ziel hin aus dem Beobachtungsfeld zur Folge haben könnte, und einem großen Winkelbereich, der Störziele mit einschließt, durch welche die Steuergenauigkeit des Flugkörpers beeinträchtigt werden könnte.
Um das durch das Aufnahmesystem überdeckte Beobachtungsfeld zu vergrößern, wird es von einer Kardanlagerung gehalten, die einen wesentlich größeren festen Winkelbereich abzutasten ermöglicht, als der entsprechende Fest- oder Augenblickswert vorsieht, wobei der durch die zugelassene Winkelbewegung oder die Schwenkbewegungen des Aufnahmesystems abgedeckte oder bestrichene Bereich als Ausblickfeld bezeichnet wird.
Es ist daher erwünscht, soweit wie möglich Störeinwirkungen aus dem Ausblickfeld auszuschließen, wobei es sich bei der Abschirmvorrichtung um die Ausschaltung von Sonneneinstrahlungen handelt, die nicht direkt in das Aufnahmesystem gelangen, sondern durch Reflexionen von den Innenflächen des transparenten Nasenteils hervorgerufen werden.
Bekannt ist ein Zielsuchkopf für einen unbemannten Flugkörper, bei dem die Strahlungen, die von einem Ziel hervorgerufen werden, einen Ring von transparenten Fenstern in einem Pyramidennasenteil passieren, dann durch einen ringförmigen Spiegel reflektiert und in ein Aufnahmesystem hinein brennpunktgebündelt werden. In diesem Fall sind ring-Abschirmvorrichtung in Zielsuchköpfen von
unbemannten Flugkörpern
Anmelder:
The De Havilland Aircraft Company Limited,
Hatfield, Hertfordshire (Großbritannien)
Vertreter: . .
Dipl.-Ing. E. Schubert, Patentanwalt,
Siegen, Eiserner Str. 227
Als Erfinder benannt:
Timothy Gordon Bevon Boydell,
Heaton, Bolton, Lancashire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 1. Juli 1958 (21122)
förmige Abgrenzschirme vorgesehen, wodurch die Feldbereiche der zugelassenen Strahlungsaufnahme abgegrenzt oder eingeengt werden. Außerdem werden die von den Seiten außerhalb des Blickfeldes her eintreffenden Strahlungen blockiert oder abgehalten, so daß sämtliche Strahlungen, die von der Mittelachse des Flugkörpers abweichen, abgeschirmt werden.
Die Erfindung geht von dieser Nasenausbildung
aus, womit die Zielansprache während des Einsatzes im Blickfeld gehalten werden kann. Andererseits können bei dieser Nasenausbildung fehlweisende Strahlungen eindringen, die von den Innenflächen des Nasenstückes in das Aufnahmesystem reflektiert werden und den Eindruck einer Strahlung aus der richtigen oder angestrebten Richtung vortäuschen. Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, die Richtungsstabilität der Flugkörper sicherzustellen und Abweichungen von der Zielansprache zu verhindem.
Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch einen innerhalb des Nasenteiles angeordneten Schirm aus
609 557/30
undurchsichtigem und nicht reflektierendem Material, der alle Strahlungen von Stör- öder Fälsehzielen, die von den Innenflächen des Nasenteils in das Aufnahmesystem hinein reflektiert werden, unwirksam macht.
Der Schirm setzt sich im wesentlichen aus · dreieckigen Formstücken kreuzförmig zusammen, die durch ein kreuzförmiges Formstück verbunden und an ihren hinteren Endteilen von einem achteckigen Rahmen umgeben werden. An der Rückseite des Schirmes liegt eine ringförmige Drahthalterung an, die mit einer Reihe von nach vorn gerichteten Federarmen versehen ist.
Infolge dieser Anordnung gelangen direkte Strahlungen vom Ziel her, wenn dieses sich innerhalb des Ausblickfeldes befindet, direkt in das Aufnahmesystem hinein, während Reflexionen, die unbeabsichtigt oder zufällig das Aufnahmesystem erreichen könnten und von der Sonne oder anderen außerhalb des Ausblickfeldes liegenden Störzielen ausgehen, un- ao wirksam gemacht und daran gehindert werden, das Aufnahmesystem zu erreichen.
Ein Ausführungsbeispiel der Abschirmvorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt; darin zeigt
F i g. 1 einen Zielsuchkopf für ein fernzusteuerndes Geschoß mit einem innen angebrachten Schirm,
F i g. 2 einen Längsteilschnitt der Abschirmvorrichtung,
F i g. 3 den Schirmteil in Seitenansicht,
F i g. 4 den Schirmteil in Vorderansicht,
Fig. 5 eine auseinandergezogene Einzeldarstellung der Schirmbestandteile und seine Drahtlagerung,
F i g. 6 ein Teilstück des Schirmhalters in Vorderansicht und
F i g. 7 eine Seitendarstellung von F i g. 6.
Das Aufnahmesystem 1 (F i g. 1 und 2) wird von Kardanlagern 2 und 3 gehalten, so daß es in begrenztem Ausmaß eine Schwenk- oder Drehbewegung nach allen Richtungen auszuführen vermag, und enthält einen Aufnahmekopf 4.
Das Aufnahmesystem sitzt innerhalb des Vorderteilstückes des Gehäuses 5 des Geschosses, wobei das Gehäuse an seinem Vorderende ein undurchsichtiges Nasenstück von Oktagonalpyramidenform trägt, das aus acht optisch flachen oder ebenen transparenten Segmenten 6 aufgebaut ist.
Innerhalb des Nasenstückes ist ein Schirm 7 angeordnet, der sich aus einer Reihe von Metallformstücken zusammensetzt, die geschwärzt sind, um Reflexionen an ihren Oberflächen selbst unter schrägen Winkern weitgehendst zu verhindern.
Der Schirm ist innerhalb des lichtdurchlässigen Nasenstückes angeordnet und enthält zwei Hauptfahnen 8 und 9, die sich unter rechten Winkern schneiden, wobei die Fahne 8 mit einem in der Mitte vorgesehenen längsgerichteten Schlitz 10 und die Fahne 9 mit einem gleichartigen Schlitz 11 für den rechtwinkligen Zusammenbau versehen ist.
Zwei Hilfsfahnen 12 und 13 mit kürzeren Längenabmessungen und ebenfalls zusammenwirkenden Schlitzen sind an ihren Schnittpunkten 14 und 15 mit den Fahnen 8 und 9 derart verbunden, daß sie einen Winkel von 45° zueinander bilden.
Die Hilfsf ahnen 12 und 13 und die Fahnen 8 und 9 halten einen zusätzlichen Schirm 16 von Oktagonalform, der aus einem einzigen Metallstück geformt ist, wobei die Enden miteinander durch Niete (17) verbunden sind.
Die Wandungen des Zusatzschirms 16 verlaufen schräg nach rückwärts, wobei die hintere Kante des Zusatzschirmes bei 18 mit einer Aussparung versehen ist, um die hakenförmigen Enden 19 eines Drahtsenirmhalters aufnehmen zu können, der sich aus acht federnd nachgiebigen Drahtarmen 20 zusammensetzt. Die Drahtarme 20 sind zu einem kreisförmigen Drahtring 21 verschweißt, wobei der Drahthalter den Schirm genau und spielfrei in seiner Betriebsstellung innerhalb des transparenten Nasenstückes ausgerichtet hält. Die Arme 20 nehmen normalerweise die in den voll ausgezeichneten Linien von F i g. 7 angedeutete Stellung ein, sie können aber auch nach innen federnd abgebogen werden, wie durch die strichpunktierten Linien (F i g. 7) angedeutet ist, um sich gegen die Nuten 18 legen zu können.
Der Aufnahmekopf ist zur Darstellung der Wirkungsweise des Schirmes (F i g. 2) durch ausgezogene Linien in einer Zwischenstellung innerhalb des Bereiches der Dreh- oder Schwenkbewegung dargestellt, während gestrichelte Linien ihn in einer Grenzstellung wiedergeben.
Die Spur-Ziel-Strahlungen sind in voll ausgezogenen und in gestrichelten Linien dargestellt und mit den Bezugsbuchstaben R bezeichnet, während reflektierte Abbildungen durch gestrichelte Linien angedeutet sind und die Bezugsbuchstaben R1 tragen.
Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß alle direkten und reflektierten Spur-Ziel-Strahlungen R und R1, die innerhalb des Ausblickfeldes des Aufnahmesystems auftreten, in wirksamer Weise durch die verschiedenen undurchsichtigen bzw. lichtundurchlässigen, lichtreflektierenden Teilstücke des Schirms unwirksam gemacht werden, wobei der Schirm innerhalb des Oktagonalnasenstückes eingepaßt ist.
. Der Schirm wird an seinem Vorderende durch ein mittig angeordnetes Paßstück 22 gehalten, das mit Schlitzen versehen ist, die unter rechten Winkern zueinander stehen und dazu dienen, die Außenteile der Fahnen 8 und 9 aufzunehmen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Abschirmvorrichtung in Zielsuchköpfen von unbemannten Flugkörpern, deren Zielsuchköpfe einen transparenten Nasenteil aufweisen, durch den hindurch infrarote Strahlungen eines Zieles in ein auf diese Strahlungsart ansprechendes Aufnahmesystem gelangen, gekennzeichnet durch einen innerhalb des Nasenteils angeordneten Schirm (7) aus undurchsichtigem und nicht reflektierendem Material, der alle Strahlungen (R) von Stör- oder Falschzielen, die von den Innenflächen des Nasenteils in das Aufnahmesystem (1) hinein reflektiert werden, unwirksam macht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schirm (7) im wesentlichen aus dreieckigen Formstücken (8, 9) kreuzförmig zusammensetzt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein kreuzförmiges Formstück (12,13) die hinteren Endteile der Dreieck-Fonnstücke (8, 9) verbindet.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen achteckigen Rahmen (16), der die Formstücke (8, 9,12,13) an ihren hinteren Endteilen umgibt.
5 6
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, In Betracht gezogene Druckschriften:
gekennzeichnet durch eine ringförmige Draht- Deutsche Patentschriften Nr. 318 232,731 849;
halterung (21), die an der Rückseite" des französische Patentschriften Nr. 797 933, 832 427,
Schirmes (7) anliegt und mit einer Reihe von 839 407, 857 562, 890 502;
nach vorn gerichteten Federarmen (19) ver- 5 britische Patentschrift Nr. 352 035;
sehen ist. USA.-Patentschrift Nr. 2 823 612.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 557/30 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEH36790A 1958-07-01 1959-07-01 Abschirmvorrichtung in Zielsuchkoepfen von unbemannten Flugkoerpern Pending DE1214094B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB21122/58A GB1005820A (en) 1958-07-01 1958-07-01 Improvements in guided missiles

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DE1214094B true DE1214094B (de) 1966-04-07

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Country Status (3)

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GB (1) GB1005820A (de)

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