[go: up one dir, main page]

DE69105003T2 - Selbsttätig wegschwenkende Visiervorrichtung für an Bord befindliche optoelektronische Ausrüstung zur Ortung und Identifikation. - Google Patents

Selbsttätig wegschwenkende Visiervorrichtung für an Bord befindliche optoelektronische Ausrüstung zur Ortung und Identifikation.

Info

Publication number
DE69105003T2
DE69105003T2 DE69105003T DE69105003T DE69105003T2 DE 69105003 T2 DE69105003 T2 DE 69105003T2 DE 69105003 T DE69105003 T DE 69105003T DE 69105003 T DE69105003 T DE 69105003T DE 69105003 T2 DE69105003 T2 DE 69105003T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sight
elevation angle
line
angle unit
elevation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69105003T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69105003D1 (de
Inventor
Olivier Dez
Vincent Vilbois
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thales SA
Original Assignee
Thomson CSF SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomson CSF SA filed Critical Thomson CSF SA
Application granted granted Critical
Publication of DE69105003D1 publication Critical patent/DE69105003D1/de
Publication of DE69105003T2 publication Critical patent/DE69105003T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/22Aiming or laying means for vehicle-borne armament, e.g. on aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Die Vorrichtung bezieht sich auf das Gebiet der sich an Bord befindenden optoelektronischen Vorrichtungen, die insbesondere z.B. für die dreidimensionale Ortung und/oder die Identifizierung von Zielen vorgesehen sind, und sie bezieht sich insbesondere auf eine selbstwegschwenkende Visiervorrichtung für eine solche Vorrichtung.
  • Ein wesentlicher Parameter für die sich an Bord befindenden optoelektronischen Vorrichtungen zur dreidimensionalen ortung und/oder Identifizierung ist der Schwenkwinkel der Visierlinie. Es ist nämlich sehr wichtig, daß diese Art von sich an Bord befindenden Vorrichtungen die Ortung und Identifizierung in den größtmöglichen Sektoren ermöglichen. Die ideale Anbringung besteht darin, die optoelektronische Vorrichtung direkt an der Bugspitze des Flugzeugs anzubringen. Dies ist im allgemeinen nicht möglich, da an dieser Stelle das Radar angeordnet ist.
  • Eine Anbringung der optoelektronischen Vorrichtung unter dem Flugzeug ermöglicht keine Ausrichtung der Visierlinie mit bezüglich der horizontalen Bezugslinie des Flugzeugrumpfes positiven Höhenwinkeln.
  • Eine seitliche Anordnung deckt einen großen Seitenwinkel aufgrund des Buges ab, es sei denn, daß zwei symmetrisch angeordnete Systeme verwendet werden, was dann die Kosten wesentlich erhöht.
  • Das Anbringen "am Fuß des Kabinendachs" unmittelbar vor der Kabinenverglasung ermöglicht, unter Betriebsgesichtspunkten das größte und interessanteste Aufnahmefeld zu erreichen.
  • Das Anbringen einer optoelektronischen Vorrichtung zur ortung oder zum Aufnehmen insbesondere bei einem Kampfflugzeug am Fuß des Kabinendachs deckt aber einen Teil des Sichtfeldes des Piloten ab, wobei ein um so größerer Teil abgedeckt wird, je größer das Aufnahmefeld der Vorrichtung zur Ortung ist: Um die Ausrichtung des Feldes, also der Visierlinie, nach unten mit bezüglich der horizonalen Bezugslinie RHF des Rumpfes negativen und möglicherweise stark negativen Höhewinkeln muß die Vorrichtung zur Ortung, welche das Ausrichten der Visierlinie ermöglicht, nämlich über die Außenhaut PA des Flugzeugs hervorstehen, wie in Fig. 1 dargestellt, in der ein Rumpf F eines Flugzeugs mit seiner horizontalen Bezugslinie RHF teilweise dargestellt ist; die am tiefsten liegende Visierlinie LVB des Piloten P ist in der (Seitenwinkel)-Richtung der optoelektronischen Vorrichtung von dieser Vorrichtung begrenzt. Die am tiefsten liegende Visierlinie Lvb der optoelektronischen Vorrichtung ist wiederum von dem Rumpf oder der "Außenhaut" des Flugzeugs PA begrenzt.
  • Die prinzipiellen Vorrichtungen zur Ausrichtung der Visierlinie, die in die gegenwärtig vorliegenden Geräte eingebaut sind, ermöglichen im allgemeinen keinen großen Schwenkwinkel der Visierlinie, oder wenn der Schwenkwinkel ausreichend ist, erzeugt die Vorrichtung eine große Einschränkung des Sichtbereichs des Piloten. Diese Vorrichtungen gibt es derzeit nur in Flugzeugen, bei denen die aufgrund des Landens auf extrem kurzen Strecken, z.B. auf einem Flugzeugträger, hervorgerufenen Einschränkungen nicht vorliegen. Keine der bis zum heutigen Tag erhältlichen Vorrichtungen ist somit den für eine Landung auf einem Flugzeugträger notwendigen Sichterfordernissen unterworfen.
  • Die Erfindung hat eine optoelektronische Vorrichtung für eine an Bord befindliche Vorrichtung zur Ortung und Identifizierung zum Ziel, die große Schwenkwinkel der Visierlinie ermöglicht und den Sichtbereich des Piloten während der Phasen des Startens, Landens, Landens auf einem Flugzeugträger sowie während der Phasen des Flugs freigibt, während denen das System nicht betrieben wird. Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung selbstwegschwenkend.
  • Erfindungemäß ist eine selbstwegschwenkende Visiervorrichtung für eine an Bord befindliche optoelektronische Ortungs- und Identifikationsvorrichtung, die für die Ausrichtung der Visierlinie eine Seitenwinkeleinheit enthält, die von der Höhenwinkeleinheit getragen und mit dieser über Lager verbunden ist, wobei diese Einheiten in der Lage sind, sich um eine Höhenwinkelachse bzw. um eine Seitenwinkelachse zu drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Eintrittspupille aufweist, die bezüglich der Höhenwinkelachse der Vorrichtung exzentrisch angebracht ist, welche wiederum tiefer als die Außenhaut des Trägers angeordnet ist, wobei die Vorrichtung eine längliche Form besitzt, deren große Abmessung für die am tiefsten liegende Visierlinie, bei welcher der Höhenwinkel hinsichtlich der horizontalen Bezugslinie des Rumpfes negativ ist, bezüglich des Trägers nahe an der Vertikalen liegt und deren große Abmessung für die am höchsten liegende Visierlinie bezüglich des Trägers nahe der Horizontalen liegt, wobei die Visiervorrichtung für die am tiefsten liegende Visierlinie maximal hervorsteht und sich entsprechend der Erhöhung des Höhenwinkels durch Drehung um die Höhenachse selbst wegschwenkt.
  • Die Erfindung wird besser verstanden und weitere Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, die sich auf die beigefügten Zeichnungen bezieht. In diesen zeigen:
  • - Fig. 1 ein allgemeines Schema, welches ermöglicht, darzustellen, daß die am tiefsten liegenden Visierlinie des Piloten aufgrund einer im vorderen Bereich angeordneten optoelektronischen Aufnahmevorrichtung verdeckt ist;
  • - die Figuren 2 und 3 Schemata, die Vorrichtungen nach dem Stand der Technik darstellen;
  • - die Figuren 4a, 4b und 4c im Schnitt die erfindungsgemäße selbstwegschwenkende Vorrichtung in drei verschiedenen Stellungen;
  • - die Figuren 5a und 5b eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen selbstwegschwenkenden Vorrichtung mit weiter vermindertem Platzbedarf und einem getragenen Fenster; und
  • - die Figuren 6a und 6b eine dritte Ausführungsform der Erfindung mit einer nachgeführten Abdeckung.
  • Um die wesentlichen Merkmale der Erfindung besser begreifen und ihre Vorteile besser abschätzen zu können, wird nachfolgend eine knappe Beschreibung der bekannten Vorrichtungen zur Ausrichtung der Visierlinie gegeben.
  • In Fig. 2 ist ein erster Typ einer Vorrichtung dargestellt, wobei die Vorrichtung zur Ausrichtung der Visierlinie in der Symmetrieebene des Flugzeugs angeordnet ist. Das angewendete Prinzip verwendet einen Pogendorf-Spiegel M (mit Winkelverdoppelung), wobei sich also die Visierlinie um 2 α dreht, wenn der Spiegel eine Drehung um α ausführt. Ein solcher Typ von Vorrichtung ermöglicht keine Ausrichtung der Visierlinie LV mit bezüglich der horizontalen Referenzlinie RHF des Rumpfes sehr großen Höhenwinkeln, was in dem angewendeten Prinzip und der begrenzten Abmessung des Spiegels begründet liegt. Außerdem ist der Sichtbereich des Piloten auf der Achse stark eingeschränkt, da das System in der Symmetrieebene des Flugzeugs angeordnet ist.
  • Bei einem weiteren Typ von Vorrichtung ist das angewendete Prinzip das gleiche, wobei die Drehung eines Spiegels M gleich der Hälfte der Veränderung des Visierwinkels bezüglich der RHF ist, jedoch ist die Vorrichtung zur Ausrichtung der Visierlinie bezüglich der Syminetrieachse des Flugzeugs versetzt. Hinsichtlich der Ausrichtung der Visierlinie mit sehr großen Höhenwinkeln gelten die gleichen Beschränkungen, und die Verdeckung des am tiefsten liegenden Sichtbereichs des Piloten besteht weiterhin, jedoch hier seitlich anstatt wie bei dem vorangegangenen Fall auf der Achse.
  • In Fig. 3 ist ein dritter Typ von Vorrichtung dargestellt, die ebenfalls seitlich angebracht ist, wobei die Verdeckung der am tiefsten liegenden Visierlinie die gleiche Größenordnung aufweist; dagegen ist der erreichbare Winkelbereich sehr viel größer, da das System eine Koppelung der Achsen vorsieht, was das Ausrichten der Visierlinie gleichzeitig nach Höhenwinkel und Seitenwinkel ermöglicht. Eine solche Vorrichtung besteht aus einer Kugel S, die sich um einen feststehenden Punkt C dreht, welcher der Mittelpunkt der Kugel ist und sich oberhalb des Rumpfes des Flugzeugs befindet; diese Kugel deckt jedoch in gleicher Weise den Sichtbereich des Piloten ab, wobei sich die Kugel um ihren Mittelpunkt dreht, welcher der Schnittpunkt der beiden Drehachsen ist. Eine solche Vorrichtung hat einen größeren Nachteil bei der Durchführung einer Überwachung, denn obwohl es leicht ist, die verschiedenen Elemente der Vorrichtung zum Ausrichten der Visierlinie in einer gegebenen Richtung anzuordnen, ist doch eine Regelung der Vorrichtung wesentlich schwieriger.
  • Zum einen ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung, einen großen Winkelbereich zu erhalten, wobei der niedrigste Höhenwinkel sehr viel größer als bei den herkömmlichen Systemen ist, und zum anderen beeinträchtigt dieses System nicht den Sichtbereich des Piloten während der Phasen, in denen der Sichtbereich sehr wichtig ist, nämlich beim Landen und insbesondere beim Landen auf einem Flugzeugträger, etc., da dieses System selbsteinschwenkend vorgesehen ist, so daß es auf Verlangen des Piloten oder bei einem Ausfall der Visiervorrichtung den Sichtbereich des Piloten freigibt.
  • Die Lösung dieser Probleme kann in einer (durch Translation) selbsteinziehbaren Vorrichtung mit zwei Stellungen bestehen, wobei die ausgefahrene Stellung die Perioden der Ausrichtung der Visierlinie ermöglicht und die Vorrichtung in der durch eine Translation erhaltenen eingefahrenen Stellung nicht mehr über die Außenhaut des Flugzeugs in den kritischen Phasen wie beim Landen und insbesondere beim Landen auf einem Flugzeugträger hervorsteht. In der Praxis ist eine solche Vorrichtung schwierig anzuwenden unter Berücksichtigung des Aufbaus der optischen Vorrichtung, die ein Teil der optoelektronischen Vorrichtung zur Ortung und Ausrichtung ist und ferner in der eingefahrenen Stellung ein großes Volumen in dem zur Verfügung stehenden Volumen des Flugzeugs einnimmt.
  • Als Folge davon ist erfindungsgemäß die Ortungsvorrichtung mit großem Schwenkwinkel durch Drehung um einen feststehenden Punkt O wegschwenkbar. Dazu weist die Vorrichtung eine Form auf, die besonders zum einem an die Funktion der Ortung und zum anderen an das Wegschwenken angepaßt ist. Die erfindungsgemäße Visiervorrichtung 1 ist in den Figuren 4a, 4b und 4c dargestellt: Diese Visiervorrichtung enthält einen Höhenwinkelaufbau 2, der das Gehäuse der Vorrichtung bildet und in der Lage ist, sich zu drehen, um den Höhenwinkel α der Visierlinie LV um eine Höhenwinkelachse einzustellen, die senkrecht zur Schnittebene der Figuren 4a, 4b und 4c ist und deren Durchstoßpunkt mit O bezeichnet ist. In dem Höhenwinkelaufbau ist ein Fenster 10 vorgesehen, das eben oder vorzugsweise kugelförmig ist oder Facetten aufweist, um das gewünschte große Schwenken der Visierlinie zu ermöglichen. In allen diesen Fällen sind die Abmessungen des Fensters 10 an den gewünschten Seitenwinkelbereich angepaßt. Die Vorrichtung weist außerdem einen Seitenwinkelaufbau 3 auf, der in der Lage ist, sich im Inneren des Höhenwinkelaufbaus 2 zu drehen, um den Seitenwinkel Θ der Visierlinie um eine Seitenwinkelachse OY einzustellen, die senkrecht zur Höhenwinkelachse ist und somit in der Ebene der Figuren 4a, 4b und 4c liegt. Zwei Wälzlager 4 ermöglichen die Drehung des Seitenwinkelaufbaus bezüglich des Höhenwinkelaufbaus. Jedem Aufbau ist ein Spiegel 5 bzw. 6 zum Umlenken zu einer optischen Vorrichtung zugeordnet, die üblicherweise eine große Brennweite aufweist und in den Figuren 4a, 4b und 4c nicht dargestellt ist, jedoch in der nachfolgend beschriebenen Fig. 5b dargestellt ist, wobei dieser optischen Vorrichtung ein optischer Aufnehmer zugeordnet ist.
  • Das Fenster 10 der optoelektronischen Vorrichtung zur Ortung befindet sich in den Figuren 4a, 4b und 4c jeweils:
  • - in der Stellung mit der am tiefsten liegenden Visierlinie Lvb der optoelektronischen Vorrichtung mit negativem Höhenwinkel, was in Fig. 4a dargestellt ist,
  • - in einer Stellung mit einem bezüglich der horizontalen Referenzlinie des Rumpfes positiven Höhenwinkel, wie in Fig. 4b dargestellt ist, und
  • - in einer weggeschwenkten Stellung, in welcher die Vorrichtung bezüglich des Rumpfes minimal hervorsteht, wobei dies einen geringen Luftwiderstand (aerodynamischen Widerstand) bietet.
  • Wie in Fig. 1 bezeichnet PA die "Außenhaut" des Flugzeugs (des Rumpfes), und LVB ist die am tiefsten liegende Linie des Sichtbereichs des Piloten. Wie in diesen Figuren dargestellt, weist die Vorrichtung eine Eintrittspupille 10 auf, die bezüglich der Höhenwinkelachse exzentrisch angebracht ist. In Fig. 4a ist der kleinste anvisierbare Höhenwinkel αo dargestellt, welcher der am tiefsten liegenden Visierlinie entspricht und bezüglich der horizontalen Referenzlinie RHF des Rumpfes in der Größenordnung von -20º beträgt. Wie in der Figur dargestellt, ist allerdings der Sichtbereich des Piloten teilweise von der Visiervorrichtung verdeckt.
  • Die erfindungsgemäße Visiervorrichtung ist zu diesem Zweck am Fuß des Kabinendachs, jedoch außerhalb der Symmetrieachse des Flugzeugs angebracht, damit der am tiefsten liegende Sichtbereich des Piloten nicht in dem Mittelabschnitt des Sichtfeldes verdeckt ist. Ausgehend von dieser tiefsten Stellung ermöglicht eine Drehung um die Höhenwinkelachse, den Höhenwinkel zu verändern, ohne den Sichtbereich des Piloten weiter zu beeinträchtigen. Zu diesem Zweck ist die Höhenwinkelachse bezüglich des Fensters so exzentrisch, daß diese Drehung gleichzeitig ein Wegschwenken eines Teils der Visiervorrichtung unter die Außenhaut PA des Flugzeugs bewirkt.
  • Ausgehend von der in Fig. 4b dargestellten speziellen Stellung, in welcher der Höhenwinkel α&sub1; positiv ist und in der Größenordnung von +45º liegt, wird der untere Sichtbereich des Piloten nicht mehr von der Visiervorrichtung 1 abgedeckt. Jenseits dieser Stellung wird durch eine weitere Drehung der Visiervorrichtung 1 um den Punkt 0 der Höhenwinkel weiter erhöht, bis er einen Wert in der Größenordnung von 90º erreicht. Wie in Fig. 4c dargestellt, ermöglicht eine weitere Drehung bis zu α&sub2; ein wesentlich weiteres Wegschwenken der Visiervorrichtung 1 unter die Außenhaut des Flugzeugs, wobei der oberhalb der Außenhaut PA des Flugzeugs hervorstehende Teil der Visiervorrichtung nur eine sehr kleine aerodynamische Störung hervorruft, wobei sich das im Inneren des Flugzeugs notwendige Volumen nicht wesentlich erhöht. In dem letzten Bereich der Drehung ist die Visiervorrichtung nicht mehr betriebsbereit, sobald das Fenster unter der Außenhaut des Flugzeugs zu verschwinden beginnt.
  • Die Gestalt der Visiervorrichtung ist wichtig.
  • In der weggeschwenkten Stellung ist es nämlich wesentlich, daß die Gestalt so aerodynamisch wie möglich ist. Aus diesem Grund ist der in der Betriebsstellung am tiefsten liegende Abschnitt der Visiervorrichtung (der in der weggeschwenkten Stellung der am höchsten liegende Abschnitt der Visiervorrichtung ist) in der in den Figuren 4a, 4b und 4c dargestellten Ausführungsform halbkugelförmig. Danach ist der Aufbau entlang einem Teil seiner Höhe zylindrisch. Schließlich ist der in der Betriebsstellung obenliegende Abschnitt durch einen Kugelabschnitt und dem Abschnitt gebildet, der von dem Fenster 10 eingenommen ist, das eben, kugelförmig oder mit Facetten versehen sein kann, wie oben dargestellt.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt. Insbesondere sind Veränderungen der äußeren Gestalt der Visiervorrichtung möglich, solange die wesentlichen Merkmale tatsächlich eingehalten werden, also zum Erhalten einer hinsichtlich des Höhenwinkels tiefstmöglichen Visierlinie die Visiervorrichtung ausreichend über die Außenhaut des Flugzeugs hinausragt, wenn die Visiervorrichtung sich in dieser Betriebsstellung befindet, und dagegen ein maximaler Sichtbereich für den Piloten während einiger schwieriger Phasen garantiert wird, während denen die Visiervorrichtung nicht betriebsbereit sein muß und die Visiervorrichtung so weit wie möglich unter die Außenhaut des Flugzeugs durch Drehung um einen Drehmittelpunkt verschwenkt ist, der mit dem Schnittpunkt O der Höhenwinkelachse und der Seitenwinkelachse zusammenfällt.
  • Es sind weitere Ausführungsformen möglich: Es ist zum Minimieren der Abmessungen des Höhenwinkelaufbaus 2, der in den in den Figuren 4a, 4b und 4c dargestellten Schemata den Seitenwinkelaufbau 3 umschließt, möglich, daß der Seitenwinkelaufbau 3 das Fenster trägt, anstatt daß es von dem Höhenwinkelaufbau 2 der Visiervorrichtung getragen wird. Der sich ergebende Aufbau ist schematisch in den Figuren 5a und 5b dargestellt, in denen zu den Elementen aus den vorangegangenen Figuren gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. In Fig. 5a ist die Visiervorrichtung entlang der gleichen Schnittebene wie in den Figuren 4a, 4b und 4c dargestellt, während in Fig. 5b die Vorrichtung entlang einer Schnittebene dargestellt ist, die senkrecht zur ersten Schnittebene ist und die Höhenwinkelachse OX enthält. In dieser Fig. 5b erscheint das vor der Figur liegende Fenster 10 nicht. Dagegen ist die optische Vorrichtung 20, zu der der von dem Spiegel 6 reflektierte Strahl zurückgeworfen wird, symbolisch dargestellt. Im Vergleich zur in den Figuren 4a, 4b und 4c dargestellten Ausführungsform ist zu sehen, daß der Höhenwinkelaufbau 2 nicht mehr den Seitenwinkelaufbau 3 umgibt, wodurch die Abmessungen etwas reduziert werden können. Das Fenster 10 wird nicht mehr von dem Höhenwinkelaufbau 2 getragen, sondern von dem Seitenwinkelaufbau 3.
  • Wenn es aufgrund von Vibrationen notwendig ist, die Visierlinie LV zu stabilisieren, kann außerdem die aerodynamische Einwirkung auf das Fenster ein Grund von Störungen sein. In diesem Fall ist die Vorrichtung zur Ausrichtung der Visierlinie von einer nachgeftihrten Abdeckung 30 abgedeckt, die von der Vorrichtung zur Ausrichtung der Visierlinie entkoppelt ist, wie in den Figuren 6a und 6b dargestellt. Die Lager der Abdeckung weisen zu der Höhenwinkelachse OX parallele Achsen auf.
  • In gleicher Weise wie bei dem in Fig. 5 dargestellten Aufbau, bei dem das Fenster von dem Seitenwinkelaufbau getragen ist, ist in dieser Ausführungsform das Fenster 10 von der nachgeführten Abdeckung 30 getragen. Auf diese Weise ist die Vorrichtung zur Ausrichtung der Visierlinie im Inneren der nachgeführten Abdeckung aufgehängt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die Gestalt der Abdeckung dafür ausgelegt, daß der Luftwiderstand in allen Stellungen der Einheit bei ihrer Drehung um den Punkt O so gering wie möglich ist, die gleichzeitig mit der Höhenwinkelausrichtung eine Wegschwenkung der Vorrichtung bewirkt.
  • Es sind weitere Verbesserungen möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, z.B. eine nachgeführte Abdeckung mit zwei Achsen, wobei ein Teil der Abdeckung entlang der Seitenwinkelachse nachfolgt.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird das Wegschwenken der Vorrichtung entlang der vertikalen Richtung durch Drehung um eine Höhenwinkelachse erhalten, die bezüglich der Eingangspupille exzentrisch ist. Diese Anordnung ist nicht einschränkend, und es ist möglich, ein seitliches Wegschwenken bei einer an der Seite des Flugzeugs vorgesehenen Visiervorrichtung vorzusehen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf alle Visiervorrichtungen, um den Sichtbereich des Piloten freizugeben, jedoch die Möglichkeit des Visierens mit stark negativen Höhenwinkeln aufrechtzuerhalten und um die Aerodynamik des Systems zu verbessern, indem das Hervorstehen der Visiervorrichtung bezüglich der Außenhaut des Flugzeugs minimiert wird. Die Erfindung weist auch weitere Vorteile auf; sie ermöglicht insbesondere, das Fenster der Visiervorrichtung zu schützen, insbesondere vor Regenerosion und Stöße, was deshalb sehr wichtig ist, da zur Vermeidung dieser Probleme die Fenster aus einem sehr harten Material, insbesondere aus Saphir, gebildet werden müssen; dies kann nun vermieden werden.
  • Ein weiterer Vorteil kann schließlich die Verminderung der äquivalenten Radarfläche im Vergleich zu herkömmlichen Vorrichtungen sein, die das Erhalten des gleichen Schwenkwinkel ermöglichen.

Claims (8)

1. Selbstwegschwenkende Visiervorrichtung für eine an Bord befindliche optoelektronische Ortungs- und Identifikationsvorrichtung, die für die Ausrichtung der Visierlinie eine Höhenwinkeleinheit (2) enthält sowie eine Seitenwinkeleinheit (3), die von der Höhenwinkeleinheit getragen und mit dieser über Lager verbunden ist, wobei diese Einheiten in der Lage sind, sich um eine Höhenwinkelachse (OX) bzw. um eine Seitenwinkelachse (OY) zu drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Eintrittspupille (10) aufweist, die bezüglich der Höhenwinkelachse der Vorrichtung exzentrisch angebracht ist, welche wiederum tiefer als die Außenhaut (PA) des Trägers angeordnet ist, wobei die Vorrichtung eine längliche Form besitzt, deren große Abmessung für die am tiefsten liegende Visierlinie (Lvb), bei welcher der Höhenwinkel hinsichtlich der horizontalen Bezuglinie des Rumpfes negativ ist, bezüglich des Trägers nahe an der Vertikalen liegt und deren große Abmessung für die am höchsten liegende Visierlinie bezüglich des Trägers nahe der Horizontalen liegt, wobei die Visiervorrichtung für die am tiefsten liegende Visierlinie (Lvb) maximal hervorsteht und sich entsprechend der Erhöhung des Höhenwinkels durch Drehung um die Höhenachse selbst wegschwenkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung durch weitere Drehung um die Höhenachse in der Lage ist, eine maximal weggeschwenkte Stellung jenseits der am höchsten liegenden Visierlinie einzunehmen, in der die Eintrittspupille (10) unter die Außenhaut (PA) des Trägers weggeschwenkt ist und die Vorrichtung bezüglich der Außenhaut minimal hervorsteht.
3. Visiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Stellung für die am tiefsten liegende Visierlinie (Lvb) untere Abschnitt, der in der maximal weggeschwenkten Stellung auch der obere Abschnitt der Vorrichtung ist, ein Kugelabschnitt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Stellung für die am tiefsten liegende Visierlinie (Lvb) obere Abschnitt der Vorrichtung aus einem Kugelabschnitt und einem Fenster (10) besteht, welches die Eintrittspupille der Vorrichtung bildet.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die längliche Form der Vorrichtung mittels eines zylindrischen Abschnitts erhalten wird, welcher die beiden Kugelabschnitte verbindet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Visiervorrichtung innerhalb der Höhenwinkeleinheit (2) eine Seitenwinkeleinheit (3) enthält, wobei das Eintrittsfenster (10) von der Höhenwinkeleinheit (2) getragen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Eintrittsfenster (10) von der Seitenwinkeleinheit getragen ist, wobei die Visiervorrichtung eine Seitenwinkeleinheit aufweist, die in der Stellung für die am tiefsten gelegene Visierlinie (Lvb) den oberen Abschnitt bildet, sowie eine Höhenwinkeleinheit, welche in derselben Stellung den unteren Abschnitt der Vorrichtung bildet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung außer der Höhenwinkeleinheit (2) und der Seitenwinkeleinheit (3) eine nachgeführte Abdeckung (30) aufweist, in deren Inneren die Höhenwinkeleinheit sowie die Seitenwinkeleinheit gelagert sind, wobei die nachgeführte Abdeckung (30) die längliche Form besitzt und das Eintrittsfenster von der nachgeführten Abdeckung getragen ist.
DE69105003T 1990-01-16 1991-01-11 Selbsttätig wegschwenkende Visiervorrichtung für an Bord befindliche optoelektronische Ausrüstung zur Ortung und Identifikation. Expired - Fee Related DE69105003T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9000427A FR2657175B1 (fr) 1990-01-16 1990-01-16 Dispositif de visee auto-escamotable pour equipement optoelectronique de localisation et d'identification embarque.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69105003D1 DE69105003D1 (de) 1994-12-15
DE69105003T2 true DE69105003T2 (de) 1995-03-23

Family

ID=9392793

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69105003T Expired - Fee Related DE69105003T2 (de) 1990-01-16 1991-01-11 Selbsttätig wegschwenkende Visiervorrichtung für an Bord befindliche optoelektronische Ausrüstung zur Ortung und Identifikation.

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5088829A (de)
EP (1) EP0438336B1 (de)
JP (1) JPH04222397A (de)
DE (1) DE69105003T2 (de)
FR (1) FR2657175B1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111649624B (zh) * 2020-07-30 2022-04-15 哈尔滨工业大学 一种空间微型精确制导武器控制方法

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1341683A (en) * 1918-07-31 1920-06-01 Harry H Styll Periscope
US1979011A (en) * 1931-12-21 1934-10-30 Potez Henry Charles Alexandre Disappearing carriage for aircraft
US2105055A (en) * 1935-02-02 1938-01-11 Boeing Aircraft Co Retractable gun mount
GB918118A (en) * 1961-10-31 1963-02-13 Messerschmitt Ag Aircraft fire control equipment
DE1940668C3 (de) * 1969-08-09 1978-04-27 Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag, 7000 Stuttgart Kuppeiförmige Abdeckung des Radarschirmes einer Radaranlage für Fahrzeuge
FR2618122B1 (fr) * 1987-07-15 1989-12-15 Aerospatiale Receptable pour systeme optique de visee aeroporte a grand debattement en site

Also Published As

Publication number Publication date
DE69105003D1 (de) 1994-12-15
FR2657175A1 (fr) 1991-07-19
EP0438336A1 (de) 1991-07-24
US5088829A (en) 1992-02-18
JPH04222397A (ja) 1992-08-12
FR2657175B1 (fr) 1992-04-10
EP0438336B1 (de) 1994-11-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3873374T2 (de) Befestigungsapparatur fuer head-up-anzeige.
DE69511749T2 (de) Vorrichtung zur Aufbewahrung eines holographischen Spiegels, besonders für Luftfahrzeuge
DE60022445T2 (de) Anordnung zur Strahlzusammenführung für eine Head-up-Anzeige
DE69606885T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur durchführung von bereichserweiterten tcas
EP2492145B1 (de) Verstellbarer Aussenrückblickspiegel
DE102011104023B4 (de) Optische Vorrichtung für einen Suchkopf für einen Lenkflugkörper und Suchkopf für einen Lenkflugkörper
DE19837800C2 (de) Rumpfnase zur Steuerung von Fluggeräten
DE69727060T2 (de) Beobachtungs- und zielsystem
DE3022765A1 (de) Verfahren zur steuerung der antennenausrichtung auf einem satelliten und dieses verfahren anwendende detektorkonfiguration
DE69609442T2 (de) Optoelektrische Vorrichtung zur Unterstützung der Führung eines Flugzeuges bei schlechter Sicht
DE10046247A1 (de) Positionsleuchte für ein Luftfahrzeug
DE69105003T2 (de) Selbsttätig wegschwenkende Visiervorrichtung für an Bord befindliche optoelektronische Ausrüstung zur Ortung und Identifikation.
DE102008026990A1 (de) Vorrichtung mit einem optischen Erfassungssystem
EP1026534A1 (de) Richtbare Teleskopanordnung
DE69915870T2 (de) Blickrichtungsausrichtungsanordnung für sensoren
DE2917096C2 (de)
EP2533004B1 (de) Optische Vorrichtung
DE3739546A1 (de) Dreiachsiges drehgestell fuer instrumente und geraete fuer kontinuierliche ueberwachung einzelner flugzeuge im luftraum ueber flughaefen sowie fuer kontinuierliche verfolgung tiefueberfliegender flugkoerper
DE1214094B (de) Abschirmvorrichtung in Zielsuchkoepfen von unbemannten Flugkoerpern
DE2829239C1 (de) Verfahren und Anordnung zur Erkennung eines anfliegenden Hubschraubers zum Zweck einer Abwehraktion
DE102018213798A1 (de) Halteeinrichtung für ein Außenanbauteil eines Kraftfahrzeugs
EP1146317A1 (de) Lastenstabilisierungssystem für Hubschrauber
DE1942662C3 (de) Flugzeug-Bord-Radaranlage mit zwei Antennen und gemeinsamem Sender
DE3630701A1 (de) Optisches visiergeraet fuer helikopter
DE1953752A1 (de) Verfahren zur Erzeugung einer visuellen,synthesierten,nichtvisierten Anzeige zur Unterstuetzung der Steuerung eines Luftfahrzeuges und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee