[go: up one dir, main page]

DE1214074B - Doppelsteppstich-Naehmaschine - Google Patents

Doppelsteppstich-Naehmaschine

Info

Publication number
DE1214074B
DE1214074B DES82220A DES0082220A DE1214074B DE 1214074 B DE1214074 B DE 1214074B DE S82220 A DES82220 A DE S82220A DE S0082220 A DES0082220 A DE S0082220A DE 1214074 B DE1214074 B DE 1214074B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bobbin
control
thread
looper
sewing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES82220A
Other languages
English (en)
Inventor
Stanley Joseph Ketterer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Publication of DE1214074B publication Critical patent/DE1214074B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/30Driving-gear for loop takers
    • D05B57/36Driving-gear for loop takers in lock-stitch sewing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/26Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices
    • D05B57/265Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices for looptakers with vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Doppelsteppstich-Nähmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Doppelsteppstich-Nähmaschinen mit einem elektrischen Antriebsmotor und mit einer Einrichtung zum Ergänzen des Fadenvorrats auf der im Spulengehäuse des umlaufenden Greifers gelagerten Spule vom Nadelfadenvorrat unter Aufrechterhaltung der beim Nahtbildungsvorgang notwendigen Antriebsverbindung zwischen Nadel und Greifer, bestehend aus einem koaxial zum Greifer angeordneten, von einer durch ein Handstellmittel einstellbaren und durch ein Schrittschaltwerk vom Nähmaschinenantrieb rückstellbaren, einen Steuerkörper mit einem konzentrischen Steuerteil und einer Steuernut aufweisenden Regeleinrichtung über einen Steuerhebel und einem an diesen befestigten elastischen Lenker in und außer Antriebsverbindung mit der Spule axial verschiebbaren Spulentreiber. Bei diesen Maschinen übernimmt der mit einer Hilfsgreiferspitze und einem Schneidmesser versehene Spulentreiber nach seiner axialen Verschiebung zunächst die vom Doppelsteppstichgreifer erfaßte Nadelfadenschleife und leitet sie zu der Greiferspule, die nach Trennung der festgelegten Nadelfadenschleife vom gehäusefest verankerten Nadelfadenende in Umlauf versetzt wird. Durch die in beliebige unterschiedliche Greiferfadenmengen ergebende Einstellagen einstellbare Regeleinrichtung wurden während des Greiferfadenergänzungsvorgangs durch geeignete Mittel der Stoffschieberantrieb unterbrochen und die Nadelfadenspannmittel entspannt. Bei dieser den Gegenstand selbständiger Erfindungen und daher nicht Teil der vorliegenden Erfindung bildenden Einrichtung wird die Menge des aufgewickelten Spulenfadenvorrats dadurch bestimmt, daß das Handstellmittel mehr oder weniger weit aus einer Ruhestellung verdreht wird. Nach Wiedererreichen der Ruhestellung wird die Greiferfadenbewicklung dadurch beendet, daß bei an sich weiterlaufender Maschine der Spulentreiber außer Eingriff mit der Greiferspule gebracht wird. Die Dauer des Bewicklungsvorgangs und damit die auf die Greiferspule aufgewickelte Fadenmenge ist bei dieser Einrichtung also ausschließlich durch Zählung der Zahl der der Greiferspule erteilten Umdrehungen bestimmt. Es kann bei diesen Einrichtungen also vorkommen, daß die aufgebrachte Fadenmenge größer ist, als dem Fadenraum der Greiferspule entspricht. Diese Übermenge an Faden kann beim Nähen zu Betriebsstörungen führen. Bei der der vorliegenden Erfindung als Ausgangsbasis zugrunde gelegten Regeleinrichtung wird außerdem am Ende des Greiferspulenergänzungsvorgangs nach Rückkehr des Schaltmittels in die Ruhestellung selbsttätig sofort der Nähvorgang durch Wiedereinschaltung des Werkstückvorschubes eingeleitet. Auch diese Eigenart kann nachteilig sein, da die Bedienungsperson von dem Beginn des Nähvorgangs überrascht wird.
  • Der Beseitigung dieser Mängel der den Ausgang für vorliegende Erfindung bildenden Einrichtung ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Mit der Erfindung. soll also eine Regeleinrichtung geschaffen werden, die eine überbewicklung der Greiferfadenspule verhindert und die auch im Fall einer nur teilweisen Bewicklung der Greiferfadenspule einen selbsttätigen Beginn des Nahtbildevorgangs am Ende der Greiferfadenversorgung so lange verhindert, bis die Bedienungsperson einen entsprechenden Schaltimpuls gegeben hat.
  • Zur Zweckbefriedigung wurde der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde gelegt, die auf der Greiferfadenspule jeweils liegende Fadenmenge bezüglich ihres Wickeldurchmessers laufend zu messen und in Abhängigkeit von diesem Meßergebnis den Nähmaschinenantrieb nach Erreichen des Wicklungsmaximums abzuschalten.
  • Zur Lösung dieser technischen Aufgabe werden erfindungsgemäß ein am Spulengehäuse angeordnetes, einen im Bereich des Spulenwickelraumes liegenden Gleitschuh und eine im Bereich der Randkante des Spulentreibers liegende und bei Erreichen der vollen Fadenmenge den Spulentreiber verschiebende Nokkenfläche aufweisendes Fühlglied sowie ein in den Stromkreis des Antriebsmotors geschalteter Endschalter vorgesehen, der an dem Steuerhebel befestigt ist und dessen Betätigungshebel an dem elastischen Lenker anliegt.
  • Um mit dieser Einrichtung die selbsttätige Ingangsetzung des Nähvorgangs nach beendeter Greiferfadenversorgung durch Verriegelung der auf den Stoffschieberantrieb und die Fadenspannung einwirkenden Stehmittel zu verhindern, wird weiterhin vorgeschlagen, zwischen dem konzentrischen Steuerteil und der Steuernut des Steuerkörpers der Regeleinrichtung einen zusätzlichen Schaltnocken anzuordnen.
  • Nachstehend wird eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise erläutert.
  • F i g. 1 ist eine Seitenansicht einer Nähmaschine nach der Erfindung; F i g. 2, 3, 4 und 5 sind jeweils in vergrößertem Maßstab ein senkrechter Querschnitt des Greifers einschließlich von Teilen der Stichbildewerkzeuge, welche mit dem Greifer zusammenarbeiten, im wesentlichen nach Linie A-A der F i g. 1, in Verbindung mit einer Seitenansicht eines Teiles des Steuerhebels und eines von ihm getragenen Endschalters, wobei die Stellung des Steuerhebels um etwa 90° um die Achse der Greiferantriebswelle verschoben ist, um die Beziehung der Teile besser wiederzugeben; F i g. 2 zeigt die Stellung der Teile zu Beginn des Greiferfadenergänzungsvorgangs; F i g. 3 zeigt die Stellung der Teile, wenn die Greiferspule vollständig bewickelt worden ist; F i g. 4 zeigt die Stellung der Teile, nachdem eine bestimmte Menge Faden auf die Greiferspule aufgewickelt worden ist, wie sie vorher durch die Regeleinrichtung festgelegt worden ist; F i g. 5 zeigt die Stellung der Teile, wenn der Greiferfadenergänzungsmechanismus durch den Bedienenden der Nähmaschine unwirksam gemacht worden ist und am Beginn des Nahtbildevorgangs; F i g. 6 ist eine Draufsicht auf den Greifer während des Greiferfadenergänzungsvorgangs; F i g. 7 ist eine Draufsicht auf den Greifer während der Stichbildung; F i g. 8 ist eine schaubildliche Ansicht des Spulenfadenfühlgliedes; F i g. 9 ist in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht eines Teiles der Regeleinrichtung für die Greiferfadenergänzung, welche in den Nähmaschinenständer getragen wird, wobei die Teile sich in den Stellungen befinden, die sie während des Nähens einnehmen; F i g. 10 ist eine Seitenansicht des Steuerhebels der Regeleinrichtung der F i g. 8 in der Stellung, die er während des Spulenfadenergänzungsvorgangs einnimmt; F i g. 11 ist eine Seitenansicht des Steuerhebels der F i g. 9 in der Stellung, die er bei Beendigung des Spulenfadenergänzungsvorgangs einnimmt.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Nähmaschine enthält die Stichbildewerkzeuge und Mittel, durch die ein Greiferfadenvorrat auf eine in dem Greifer befindliche Spule während der zur Doppelsteppstichnahtbildung notwendigen synchronisierten Bewegungen der Nadel und des Greifers vom Nadelfadenvorrat her ergänzt werden kann. Die diesbezüglichen Einrichtungen der Machine bilden nicht den Gegenstand dieser Erfindung. Der Steuermechanismus zum Einleiten der Ergänzung des Greiferfadenvorrats und zum Einstellen der Menge des auf der Greiferspule zu ergänzenden Fadens und zum Abschalten der Greiferfadenergänzungseinrichtung ist gleichfalls nicht Gegenstand dieser Erfindung.
  • Die nachfolgende allgemeine Beschreibung der Stichbildewerkzeuge und der Einrichtung zum Einleiten, Regeln. und Beenden des Greiferfadenergänzungsvorgangs reicht daher aus, um die spätere, ins einzelne gehende Beschreibung der Erfindung zu verstehen.
  • Das Nähmaschinengehäuse weist den Sockel 11, den von dem Sockel 11 nach oben stehenden Ständer 12 und den sich über den Sockel 11 erstreckenden Maschinenarm 13 auf. Die in dem Maschinenarm 13 gelagerte Antriebswelle 14 erteilt der fadenführenden Nadel 15 in ihrer Längsachse eine Hin- und Herbewegung. Die Antriebswelle 14 ist weiterhin vermittels der Ständerwelle 16 mit der unteren Triebwerkswelle 17, der Greiferwelle 18 und den dazwischen angeordneten, miteinander kämmenden Zahnrädern 19, 20 und 21 verbunden, um dem auf der Greiferwelle befestigten Greifer 22 in zeitlicher Beziehung zu der Auf- und Abbewegung der Nadel und vorzugsweise mit der Geschwindigkeit von zwei Greiferumdrehungen je einer Auf- und Abbewegung der Nadel 15 eine Drehbewegung zu erteilen.
  • Die Nadel 14 geht durch das Stichloch 2S in der Stichplatte 24 hindurch, die auf dem Nähmaschinensockel 11 befestigt ist. Die Stichplatte 24 ist bei 25 geschlitzt, um den Stoffschieber 26 aufzunehmen, der vorzugsweise in üblicher Weise von dem Antriebsmechanismus für die Nadel 14 und den Greifer 22, d. h. von der Antriebswelle 14 oder der mit ihr verbundenen Ständerwelle 16 oder der unteren Triebwerkswelle 17 angetrieben wird, um mit der Nadel 15 und dem Greifer 22 bei der Herstellung von Doppelsteppstichen in einem Arbeitsstück W zusammenzuarbeiten, welches auf der Stichplatte 24 durch den Drückerfuß 27 gehalten wird, der von dem Maschinenarm 13 durch Federkraft nach unten gedrückt wird.
  • Der Greifer 22 weist den korbförmigen Körper 30 auf, der mit der schleifenerfassenden Spitze 31 versehen ist. In dem Greiferkörper 30 ist das Spulengehäuse 32 gelagert, das gegen Drehbewegung durch den gegabelten Teil 33 gehalten wird, der im Sockel 11 befestigt ist.
  • Die Spule 34 kann sich in dem Spulengehäuse 32 gewöhnlich frei drehen und wird in ihm durch den oberen Flansch 35 getragen, der auf dem Spulengehäuse 32 aufruht, und durch den Zapfen 36 zentriert, der an der Oberseite des mit einer Krone versehenen Kopfes der Befestigungsschraube 37 ausgebildet ist, die den oberen Flansch 35 der Greiferspule 34 mit dem unteren Flansch 38 der Greiferspule 34 verbindet. Der Zapfen 36 findet in der Öffnung 39 Aufnahme, die in dem Arm 40 ausgebildet ist, der auf dem Zapfen 41 in dem Spulengehäuse 32 angelenkt ist und der durch die Feder 42 nach unten gedrückt wird. Durch die von der Feder 42 ausgeübte Reibungskraft zwischen der Greiferspule 34 und dem Spulengehäuse 32 wird eine Spannung an dem Greiferfaden während des Nähvorgangs angelegt.
  • Mit dem oben beschriebenen Mechanismus kann in die Greiferspule 34 eine von der Nadel 15 getragene Fadenschleife eingeführt und der Faden auf die Spule 34 aufgewickelt werden, um den Greiferfadenvorrat während der Aufrechterhaltung der beim Nähvorgang üblichen synchronisierten Bewegung der Nadel und des Greifers zu ergänzen. Als Mittel für die Ergänzung des Greiferfadenvorrats dient der Spulentreiber 50, der innerhalb des Greiferkörpers 30 unterhalb der Greiferspule 34 auf der Stange 51 getragen wird, die in der axialen Bohrung 52 in der Greiferwelle 18 verschiebbar gelagert ist. Der Spulentreiber 50 weist den Zapfen 53 auf, der in den bogenförmigen Schlitz 54 in der Greif erspule 34 eingreifen kann, um sie anzutreiben, wenn der Spulentreiber 50 angehoben wird. Der Spulentreiber 50 ist weiterhin mit der Ringrippe 55 versehen, deren Durchmesser etwas größer als der des unteren Flansches 38 der Spule 34 ist, und diese Rippe 55 umgibt den unteren Spulenflansch 38, wenn der Spulentreiber-50 angehoben ist. Zusätzlich ist die Rippe 55 mit der mit dem Faden in Eingriff tretenden Hilfsgreiferspitze 56 versehen.
  • Bei der insoweit beschriebenen und nicht den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Einrichtung dient die Rippe 55 erstens dazu, die Nadelfadenschleife in die Greiferspule 34 beim Einleiten des Greiferfadenergänzungsvorgangs abzulenken, und zweitens dazu, mit ihrer Hilfsgreiferspitze 56 mit dem einen Schenkel der abgelenkten Fadenschleife in Eingriff zu gelangen, ihn rings um die Greiferspule 34 zu führen und dann durchzutrennen. Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist diese Rippe 55 noch zusätzlich ein Teil einer Vorrichtung zum Messen der vollen Greiferfadenmenge, wie später noch beschrieben wird.
  • Die Relativlage des Spulentreibers 50 zur Greiferspule und damit das Einleiten und Beendigen des Spulenergänzungsvorgangs wird durch den Steuerhebel 60 gesteuert, der bei 61 in dem Nähmaschinensockel 11 gelagert ist. Der Steuerhebel 60 ist mit der Stange 51 mittels der steifen Blattfeder 62 verbunden, die an dem Hebel 60 durch Befestigungsschrauben 63 befestigt und an der Stange 51 mittels der Mutter 64 gehalten ist. Der Lenker 65, der mit dem Hebel 60 schwenkbar verbunden ist, erstreckt sich in senkrechter Richtung durch den Ständer 12 zu dem Nadelfadenspannungsfreigabehebel 66, der nicht den Gegenstand dieser Erfindung bildet. Der Lenker 65 ist mit einem Ansatz 67 versehen, mit dem der Hebelarm 68 in Eingriff treten kann, der bei 69 in der Regeleinrichtung gelagert ist, welche in dem Nähmaschinenständer 12 angeordnet ist. Die Regeleinrichtung weist die Welle 70 auf, die in dem Ständer 12 gelagert ist, und an ihr sind außerhalb des Nähmaschinenständers 12 die von dem Bedienenden betätigte Skalenscheibe 71 und innerhalb des Maschinenständers 12 der Steuerkörper 72 und das Sperrad 73 befestigt. Der Steuerkörper 72 ist mit der Steuernut 74 versehen, welche die Nachlaufschulter 75 aufnimmt, die an dem Hebelarm 68 ausgebildet ist. Wenn die Schulter 75 sich in der Steuernut 74 befindet (F i g. 9), gibt der Hebelarm 68 mittels des Ansatzes 67 den Lenker 65 frei, und der an ihm angelenkte Steuerhebel 60 kann in eine in den F i g. 1 und 5 dargestellte Stellung zurückkehren, in welcher der Spulentreiber 50 gesenkt ist und die Maschine zum Nähen bereit ist. Wenn die Skalenscheibe 71 gedreht wird, um die Steuernut 74 von der Schulter 75 weg zu verschieben, werden der Hebelarm 68 (F i g. 10) durch den konzentrischen Steuerteil 76 des Steuerkörpers 72 und damit der Lenker 65 nach unten gedrückt und der Spulentreiber 50 in seine wirksame Arbeitsstellung angehoben (F i g. 2). Das Niederdrücken des Lenkers 65 dient weiterhin dazu, die Antriebsverbindung zwischen der Vorschubantriebssteuerstange 77 (F i g. 9) und dem angelenkten Klinkenträger 78 herzustellen, welcher eine oder mehrere Klinken 79 trägt, die gegen den Umfang des Sperrades 73 gedrückt werden, wobei die Klinken-und Sperradvorrichtung zum stufenweisen Schalten der Regeleinrichtung in die in F i g. 3 dargestellte Ruhestellung dient, in welcher das Nähen eintritt.
  • Die insoweit beschriebene Regeleinrichtung bildet nicht den Gegenstand dieser Erfindung.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist bei der bisher beschriebenen Einrichtung ein Endschalter 90 durch Schrauben 91 an einem nach oben gerichteten Ansatz 92 an einem im wesentlichen starren vorstehenden Teil des Steuerhebels 60 befestigt. Der Endschalter 90 weist- Arbeitsstromkontakte auf, und sein Betätigungshebel 93 liegt an der Blattfeder 62 an. Wenn die Feder 62 entspannt ist oder im wesentlichen entspannt ist, wenn sie also lediglich mit dem Gewicht des Spulentreibers 50 und der Stange 51 belastet ist, wird der Betätigungshebel 93 des Endschalters 90 durch die Feder 62 so eingedrückt, daß die Kontakte des Endschalters 90 geschlossen sind.
  • Der Endschalter 90 ist durch Leitungen 94 mit dem Speisestromkreis für den elektrischen Antriebsmotor 95 verbunden, der in dem Ständer 12 an der Verbindungsstelle mit dem Sockel 11 angeordnet und durch den Antrieb 96 mit der Nähmaschinenantriebswelle 14 verbunden ist. Der Elektromotor 95 kann durch den Bedienenden mittels eines durch Knie oder Fuß betätigten Widerstandes (nicht dargestellt) geregelt werden, und der Endschalter 90 ist so in den Stromkreis für den Elektromotor 95 eingeschaltet, daß der Elektromotorantrieb unterbrochen wird, wenn der Endschalter 90 sich öffnet.
  • Der konzentrische Steuerteil 76 des Steuerkörpers 72 ist mit Bezug auf die Lenkeranordnung 60, 62, 65, 67 und 68, welche den Steuerkörper 72 mit dem Spulentreiber 50 verbindet, so gestaltet, daß, wenn er mit der Schulter 75 des Hebelarmes 68- in Eingriff tritt (wie in F i g. 10 dargestellt ist), der Spulentreiber 50 nach oben in die in F i g. 2 dargestellte Stellung verschoben wird. In der normalen Lage der Teile zum Ergänzen des Greiferfadenvorrats dient die Feder 62 lediglich dazu, den Spulentreiber 50 und die Stange 51, an welcher sie befestigt ist, anzuheben, und die Kraft, die daher der Feder 62 entgegenwirkt, ist nicht ausreichend, um ein wesentliches Verbiegen der Feder 62 zu verursachen. Infolgedessen bleiben die Kontakte des Endschalters 90 geschlossen, wodurch das Arbeiten des Nähmaschinenantriebsmotors 95 sichergestellt ist.
  • Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist in einem Schlitz 98, der in dem Spulengehäuse 32 ausgebildet ist, durch einen Zapfen 99 ein Arm 100 eines Spulenfadenfühlgliedes 101 angelenkt. Das nach innen gerichtete freie Ende des Armes 100 ist mit einem Gleitschuh 102 versehen (F i g. 2 bis 7), der von dem Spulengehäuse 32 nach innen vorsteht und zwischen den Flanschen 35 und 38 der Greiferspule 34 angeordnet ist. Von der Unterkante des am Faden angreifenden Schuhes 102 gegen den Arm 100 hin ist das Fadenfühlglied 101 mit einer nach oben abgeschrägten Nockenfläche 103 versehen.
  • Wenn weniger als der volle Vorrat des Greiferfadens auf die Greiferspule 34 aufgewickelt werden soll (wie in den F i g. 2, 4 und 5 dargestellt ist), liegt die Nockenfläche 103 des Fadenfühlgliedes 101 innerhalb des Randes 55 des Spulentreibers 50. Wenn sich die auf die Greiferspule 34 aufgewickelte Fadenmenge unterhalb des Gleitschuhes 102 vergrößert und den Gleitschuh 12 nach außen drückt, tritt jedoch die Nockenfläche 103 mit dem Rand 55 in Eingriff und zwingt so (wie in F i g. 3 dargestellt ist) den Spulentreiber 50 und die mit diesem verbundene Stange 51 nach unten. Da nun der konzentrische Steuerteil 76 des Steuerkörpers 72 in der Regeleinrichtung (wie in F i g. 10 dargestellt ist) den Steuerhebel 60 festhält, spannt die Abwärtsbewegung der Stange 51 unter dem Einfluß der Nockenfläche 103 die Feder 62 und verbiegt sie, so daß der Betätigungshebel 93 des Endschalters 90 sich nach unten bewegt und die Kontakte öffnet, wodurch der Nähmaschinenantrieb abgeschaltet und ein weiteres Aufwickeln von Faden auf der Spule verhindert wird.
  • Um das maximale Bewickeln der Greiferspule mit Faden zu erleichtern, ist das Sperrad 73 der Regeleinrichtung mit einem glatten Abschnitt 110 versehen, der keine Zähne hat. Der Abschnitt 110 erstreckt sich über denjenigen Winkelabschnitt am Umfang des Sperrades 73, in welchem die Klinken 79 laufen, wenn die Skalenscheibe 71 so weit gedreht ist, daß die Steuernut 74 außer Eingriff mit der Nachlaufschulter 75 gekommen ist. Bei dieser Einstellung der Scheibe 71 arbeiten die Klinken 79, obgleich sie bewegt werden, auf dem glatten Abschnitt 110 und schalten daher die Regeleinrichtung nicht weiter. Die Maschine fährt daher so lange fort, die Greiferspule zu bewickeln, bis das Fadenfühlglied 101 den Endschalter 90 öffnet und den Nähantrieb unterbricht. Der Bedienende braucht dann nur die Scheibe 71 in die in F i g. 1 und 9 dargestellte Nähstellung zurückzuführen, um die Maschine in Bereitschaft zum Nähen zu bringen.
  • Falls der Bedienende es wünschen sollte, die Greiferspule mit weniger Faden, als ihrem vollen Aufnahmevermögen entspricht, zu bewickeln, kann er dies tun, indem er die Scheibe 71 der Regeleinrichtung über diejenige Stellung hinausdreht, welche notwendig ist, um den Greiferfadenergänzungsvorgang einzuleiten, d. h. also, die Scheibe 71 ist so weit zu drehen, bis die Klinken 79 mit dem Sperrad 73 jenseits des glatten Abschnittes 110 in Eingriff treten. Die Klinken 79 schalten dann die Einstellscheibe 71 und damit die Regeleinrichtung in die Richtung »Nähstellung« zurück, die in den F i g. 1 und 9 dargestellt ist, wobei auf die Greiferspule eine ausgewählte Fadenmenge aufgewickelt wird, die umgekehrt proportional zu der Winkelgröße ist, um welche der Bedienende die Scheibe 71 gegen die Nähstellung von Hand vorbewegt hat.
  • Damit die Nähmaschine nach Beendigung des Bewickelns der Greiferspule mit weniger als der maximal möglichen Fadenmenge unter dem Einfluß der Regeleinrichtung nicht unerwartet für den Bedienenden mit der Nahtbildung beginnt, ist der Steuerkörper 72 nahe der Steuernut 74 in der Richtung, in welcher der Steuerkörper 72 durch das Sperrad 73 und die Klinken 79 gedreht wird, mit einem zusätzlichen Schaltnocken 120 versehen.
  • Wenn die Regeleinrichtung gegen die in den F i g. 1 und 9 dargestellte Nähstellung geschaltet wird und wenn sie sich dieser Nähstellung nähert, tritt der Schaltnocken 120 mit der Nachlaufschulter 75 des Hebelarmes 68 in Eingriff (F i g. 11) und bewirkt, daß der Steuerhebel 60 in eine in F i g. 4 dargestellte Stellung gedreht wird, die jenseits derjenigen Stellung liegt, in welcher die Stange 51 und der Spulentreiber 50 sich in der oberen Lage befinden. Diese Bewegung des Hebels 60 spannt daher die Feder 62 und verbiegt sie, wodurch der Betätigungshebel 93 des Endschalters 90 freigegeben und dessen Kontakte geöffnet werden. Dadurch wird der Nähmaschinenantrieb abgeschaltet und ein unerwarteter Beginn des Nähvorgangs verhindert.
  • Wenn die Kontakte des Endschalters 90 entweder dadurch geöffnet worden sind, daß die Greiferspule vollständig bewickelt ist oder die Regeleinrichtung sich der Beendigung des eingestellten Wickelvorgangs genähert hat, braucht der Bedienende nur die Skalenscheibe 71 in die Nähstellung zu drehen (F i g. 1), um die elektrischen Verbindungen zu dem Motor wiederherzustellen und die Maschine in Bereitschaft zum Nähen einzustellen.
  • Es ist ersichtlich, daß mit der vorliegenden Erfindung die Greiferspule unter keinen Umständen überbewickelt werden kann und daß die Nähmaschine ohne Einwirkung des Bedienenden nicht den Nahtbildevorgang beginnen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Doppelsteppstich-Nähmaschine mit einem elektrischen Antriebsmotor und mit einer Einrichtung zum Ergänzen des Fadenvorrats auf der im Spulengehäuse des umlaufenden Greifers gelagerten Spule vom Nadelfadenvorrat unter Aufrechterhaltung der beim Nahtbildevorgang notwendigen Antriebsverbindung zwischen Nadel und Greifer, bestehend aus einem koaxial zum Greifer angeordneten, von einer durch ein Handstellmittel einstellbaren und durch ein Schrittschaltwerk vom Nähmaschinenantrieb rückstellbaren, einen Steuerkörper mit einem konzentrischen Steuerteil und einer Steuernut aufweisenden Regeleinrichtung über einen Steuerhebel und einem an diesen befestigten elastischen Lenker in und außer Antriebsverbindung mit der Spule axial verschiebbaren Spulentreiber, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h ein am Spulengehäuse (32) angeordnetes, einen im Bereich des Spulenwickelraumes liegenden Gleitschuh (102) und eine im Bereich der Randkante des Spulentreibers (50) liegende und bei Erreichen der vollen Fadenmenge den Spulentreiber verschiebende Nockenfläche (103) aufweisendes Fühlglied (101) sowie einen in den Stromkreis des Antriebsmotors geschalteten Endschalter (90), der an dem Steuerhebel (60) befestigt ist und dessen Betätigungshebel (93) an dem elastischen Lenker (62) anliegt.
  2. 2. Doppelsteppstich-Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem konzentrischen Steuerteil (76) und der Steuernut (74) des Steuerkörpers (72) der Regeleinrichtung ein zusätzlicher Schaltnocken (120) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1794 255, 1118 450.
DES82220A 1961-11-03 1962-10-27 Doppelsteppstich-Naehmaschine Pending DE1214074B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1214074XA 1961-11-03 1961-11-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1214074B true DE1214074B (de) 1966-04-07

Family

ID=22396516

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES82220A Pending DE1214074B (de) 1961-11-03 1962-10-27 Doppelsteppstich-Naehmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1214074B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1118450A (en) * 1908-03-12 1914-11-24 Charles J Sibbald Stitch-forming mechanism for sewing-machines.
US1794255A (en) * 1927-09-12 1931-02-24 Gen Electric Sewing machine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1118450A (en) * 1908-03-12 1914-11-24 Charles J Sibbald Stitch-forming mechanism for sewing-machines.
US1794255A (en) * 1927-09-12 1931-02-24 Gen Electric Sewing machine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7736350U1 (de) Naehmaschine
DE4310350A1 (de) Nähmaschine
DE2219555A1 (de) Fadenergänzungsvorrichtung für Nähmaschinen
DE1281822B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE1685079B2 (de) Naehmaschine zum automatischen naehen von werkstuecken
DE1284270B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE3112032C2 (de)
DE1291978B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE1096174B (de) Einstechnaehmaschine fuer Rahmen-Schuhwerk
DE1485335A1 (de) Spulenfadenabzugseinrichtung fuer Naehmaschinen
DE1214074B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE1660989C3 (de) Nähmaschine mit Fadenergänzungsmechanismus
DE2062201A1 (de) Fadenabschneideeinrichtung an Doppelsteppstichnähmaschinen
DE1485307B1 (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE636369C (de) Knopfannaeh- und -wickelmaschine
DE1485306C (de) Doppelsteppstich-Nähmaschine
DE1485313C (de) Doppelsteppstich Nahmaschine
DE1813132A1 (de) Vorrichtung zum Ergaenzen von Spulenfaden in Doppelsteppstich-Naehmaschinen
DE2025364C3 (de) Nähmaschine für Steppstiche mit auswechselbaren Steppstich-bzw. Kettenstich-Nadelplatten
DE1685002C3 (de) Programmiereinrichtung für eine Spulenfade nergänzungsvorrichtu ng
DE909412C (de) Fadenabtrennvorrichtung
DE1241688B (de) Naehmaschine zum Vernaehen elastischer Werkstuecke
DE1878670U (de) Steuermechanismus fuer doppelsteppstich-naehmaschinen.
DE292034C (de)
DE1485114C (de) Doppelsteppstichnahmaschine