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DE3112032C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3112032C2
DE3112032C2 DE3112032A DE3112032A DE3112032C2 DE 3112032 C2 DE3112032 C2 DE 3112032C2 DE 3112032 A DE3112032 A DE 3112032A DE 3112032 A DE3112032 A DE 3112032A DE 3112032 C2 DE3112032 C2 DE 3112032C2
Authority
DE
Germany
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bobbin
thread
loop
needle
sewing machine
Prior art date
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Application number
DE3112032A
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English (en)
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DE3112032A1 (de
Inventor
Ralph E. Convent Station N.J. Us Johnson
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Retail Holding NV
Original Assignee
Singer Co
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Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Publication of DE3112032A1 publication Critical patent/DE3112032A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3112032C2 publication Critical patent/DE3112032C2/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B59/00Applications of bobbin-winding or -changing devices; Indicating or control devices associated therewith
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/26Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices
    • D05B57/265Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices for looptakers with vertical axis
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/005Doors or covers for accessing inner parts of the machine; Security devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Nähmaschine ist aus der US-PS 31 15 855 bekannt.
Diese Nähmaschine ist mit einem Mechanismus zum Bewickeln der Unterfadenspule mit Faden an Ort und Stelle, d. h., wenn sich die Unterfadenspule in der vom Schlingenfänger gehaltenen Spulenkapsel befindet, versehen. Bei dieser Nähmaschine ist es somit nicht erforderlich, die Spulenkapsel zusammen mit der Unterfadenspule zum Bewickeln der Spule aus dem Schlingenfänger zu entnehmen.
Bei der bekannten Nähmaschine befindet sich unter der Unterfadenspule im Schlingenfänger eine Drehplatte, die in axialer Richtung gegenüber dem Schlingenfänger verstellbar und mit diesem drehfest verbunden ist. Diese Drehplatte weist einen Mitnehmerstift auf, der in angehobener Stellung der Drehplatte in eine dazu passende Ausnehmung in der Unterfadenspule eingreift und somit die Unterfadenspule mit dem Schlingenfänger drehfest kuppelt. Die Drehplatte weist ferner einen hochstehenden, umlaufenden Rand auf, der in der angehobenen Stellung der Drehplatte über den unteren Flansch der Unterfadenspule vorsteht und dazu geeignet ist, in dieser Stellung einen Abschnitt der Nadelfadenschlinge auf die Unterfadenspule zu führen, damit diese mit Faden bewickelt wird. Die Anhebung der Drehplatte in die kuppelnde und den Faden führende Stellung erfolgt über einen Hebelmechanismus vom Betriebsarteneinstellschalter der Nähmaschine aus. Diese Anordnung ist relativ komplex und schwierig zu warten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nähmaschine der eingangs genannten Art anzugeben, deren Spulenbewickelmechanismus einfach und billig aufgebaut werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung gibt einen äußerst einfachen Mechanismus an, mit welchem die Unterfadenspule mit dem Antrieb zum Bewickeln der Spule gekuppelt werden kann. Die Unterfadenspule wird dabei in Kupplungseingriff abgesenkt und sie nimmt dadurch automatisch eine Stellung ein, in der der Schlingenfänger den Faden auf die Unterfadenspule führt, anstelle ihn, wie sonst in der üblichen Nähbetriebsstellung, an der Unterfadenspule zur Bildung einer Verkettung mit dem Unterfaden vorbeizuführen. Irgendwelche Hebelmechanismen sind nicht erforderlich.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Nähmaschine,
Fig. 2 eine vergrößerte Teil-Draufsicht auf einen Abschnitt des Untergehäuses der Maschine, von welchem die Transporteurabdeckung und Stichplatte entfernt wurden, um den Schlingenfänger zu zeigen,
Fig. 3 eine Vertikal-Teilansicht, welche durch das Untergehäuse hindurch im wesentlichen in der Ebene der Linie 3-3 der Fig. 2 vorgenommen wurde,
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 3, welche den Spulenbewickelmechanismus in einem Zustand zum Bewickeln der Unterfadenspule zeigt,
Fig. 5 eine Perspektiv-Explosionsschicht des Spulenbewickelmechanismus,
Fig. 6 eine Ansicht eines vertikalen Teilschnitts, der in der Ebene der Linie 6-6 der Fig. 4 vorgenommen wurde und den Spulenbewickelmechanismus in einem Zustand zum Bewickeln der Unterfadenspule zeigt, sowie eine Nadelfadenschlinge, welche zum Ergreifen durch den Schlingenfänger vorgelegt ist,
Fig. 7, 8, 9, 10 und 11 jeweils eine schematische Perspektivansicht, welche Schlingenfänger und/oder die Unterfadenspule in verschiedenen Positionen beim Bewickeln der Unterfadenspule mit Faden zeigen, und zwar in Fig. 7 während der Vergrößerung einer Fadenschlinge durch den Schlingenfänger nach dem Ergreifen, in Fig. 8 unmittelbar nach dem Abwerfen der vergrößerten Fadenschlinge vom Schlingenfänger, in Fig. 9 kurz nach dem Ergreifen des Fadens durch die Unterfadenspule zum Aufwickeln des Fadens darauf, in Fig. 10 nach dem Aufwickeln mehrerer Fadenwindungen auf die Unterfadenspule in Fig. 11 nach dem Ergreifen des Fadens durch eine Fadenspannvorrichtung an der Spulenkapsel und dem Abtrennen des Fadens an der Unterfadenspule und in Fig. 12 nach dem fortgesetzten Aufwickeln des Fadens auf die Unterfadenspule,
Fig. 13 und 14 jeweils eine Perspektiv-Teilansicht, welche die Spannvorrichtung an der Spulenkapsel zeigt,
Fig. 15 eine Ansicht ähnlich Fig. 2, welche die Stich- oder Abdeckplatte in einer Stellung zum Spulenbewickeln zeigt,
Fig. 16 die Ansicht eines Schnitts in einer Ebene der Linie 16-16 der Fig. 15,
Fig. 17 eine etwas schematische, erläuternde Darstellung einer Steuerschaltung für die Maschine, und
Fig. 18 eine schematische, erläuternde Darstellung, welche die Stellung der Spannvorrichtung an der Spulenkapsel relativ zu den Nadelstichpositionen zeigt.
Es wird nun auf die Zeichnung übergegangen, und insbesondere auf Fig. 1; das Bezugszeichen 10 bezeichnet eine Steppstich-Nähmaschine, welche die Erfindung verkörpert. Die Maschine umfaßt ein Untergehäuse 12, einen Ständer 14, der sich vom Untergehäuse aus erhebt, einen Auslegerarm 16, der sich über dem Untergehäuse erstreckt, und einen Kopf 18, welcher vom Auslegerarm nach unten steht. Die stichbildenden Einrichtungen der Maschine umfassen eine auf- und abbewegliche Nähnadel 20 sowie einen Schlingenfänger 22 mit vertikaler Achse, der bevorzugt mit einer Drehzahl von zwei oder drei Umdrehungen pro Auf- und Abbewegung der Nadel angetrieben ist.
Die Nadel ist über einen Kurbelmechanismus (nicht gezeigt) von einer Armwelle 24 angetrieben, welche im Auslegerarm 16 angeordnet ist. Der Schlingenfänger 22 ist über Kegelzahnräder 26 und 28 mit einer Untergehäusewelle 30 verbunden. Wie gezeigt, ist die Untergehäusewelle von einem Motor 32 im Untergehäuse 12 über Zahnräder 34 und 36 angetrieben, und die Untergehäusewelle 30 stellt eine Verbindung mit der Armwelle 24 über Zahnräder 38 und 40, eine Kurbel 42, eine Stange 44 und eine Kurbel 46 her. Die Drehung der Motorwelle 48 führt zu einer auf- und abgehenden Bewegung der Nadel 20 sowie zu einer Drehbewegung des Schlingenfängers 22 in zeitlicher Zuordnung zur Auf- und Abbewegung der Nadel.
Eine Spulenkapsel 50 ruht im Schlingenfänger 22 (siehe Fig. 2 und 3) oberhalb einer Stützplatte 52. Eine Spule 54 innerhalb des Schlingenfängers 22 wird von der Stützplatte 52 getragen, wie gezeigt. Die Stützplatte 52 ist nach oben von einer Feder 56 vorgespannt, die mit ihren Enden in Berührung mit der Stützplatte 52 und dem Schlingenfänger 22 steht. Eine Zunge 58, die im Untergehäuse mittels einer Schraube 60 befestigt ist und über die Spulenkapsel 50 übersteht, hält die Spulenkapsel 50 gegen einen Absatz 62 am Schlingenfänger 22, und ein Finger 64 an einem Teil 66, das schwenkbar im Untergehäuse an der Stelle 67 gelagert ist, hindert die Spulenkapsel an der Drehung.
Der Schlingenfänger 22 umfaßt als integrales Teil eine nach unten stehende Hohlwelle 68, ein rohrförmiges Teil 70, das ein geschlossenes Ende 72 aufweist, sowie einen Gewindestift 74, der am rohrförmigen Teil 70 durch in Eingriff stehende Gewinde 76 und 78 befestigt ist. Das rohrförmige Teil 70 umfaßt eine Nutfeder 80, welche verschieblich in einer Nutfederbahn 82 in der Hohlwelle 68 ruht und zusammen mit dem Gewindestift 74 in der Hohlwelle 68 entgegen der Kraft einer Feder 84 beweglich ist, welche zwischen dem geschlossenen Ende 72 des rohrförmigen Teils 70 und einem Stopfen 85 in dem unteren Teil der Hohlwelle 68 angeordnet ist. Das rohrförmige Teil 70 und der Gewindestift 74, der hieran befestigt ist, sind im Untergehäuse 12 mit der Schlingenfängerhohlwelle 68 drehbar, die durch die Nutfeder 80 einwirkt. Das obere Ende des Gewindestiftes 74 ist mit einer Nutfeder 86 versehen, um in die Spule 54 in einer Kreuz- Nutfederbahn bzw. Quer-Nutfederbahn 88 während des Aufwickelns von Fäden auf die Spule 54 einzugreifen (siehe Fig. 5).
Die Spule 54 ist in Fig. 3 in ihrer Normallage für alle Nähtätigkeiten gezeigt, während welcher der Schlingenfänger 22 durch die Untergehäusewelle 30 gedreht wird, die durch Kegelzahnräder 28 und 26 einwirkt, und der Gewindestift 74 mit seiner querverlaufenden Nutfeder 86 befindet sich außer Eingriff mit der Spule 54 und wird vom Schlingenfänger 22 gedreht. Wenn ein Faden auf eine leere Spule aufgewickelt werden soll, wird das lose herunterhängende Ende des Nadelfadens festgehalten oder sonstwie festgelegt, und die Spule 54 wird innerhalb der Spulenkapsel 50 durch Verschieben einer Abdeckplatte 90 in eine teilweise offene Position, in welcher ein Steuervorsprung 92 an der Unterseite der Abdeckplatte 90 auf einen mittigen Vorsprung 94 an der Spule 54 drückt, nach unten bewegt (siehe Fig. 4). Das Niederdrücken des Steuervorsprungs 92 auf die Spule 54 veranlaßt die Stützplatte 52, sich gegen die Kraft der Feder 56 nach unten zu bewegen, und sowohl die Spule 54 als auch die Stützplatte 52 nehmen die Positionen ein, die in Fig. 4 bezeichnet sind. Das Niederdrücken der Spule 54 und der Stützplatte 52 führt dazu, daß die querverlaufende Nutfeder 86 am Gewindestift 74 in die querverlaufende Nutfederbahn 88 der Spule 54 eintritt, wenn die Drehung der querverlaufenden Nutfeder 86 sie in Ausrichtung auf die Nutfederbahn 88 bringt (wenn sie nicht bereits ausgerichtet ist), woraufhin die Spule 54 innerhalb des Schlingenfängers 22 durch die Schlingenfängerhohlwelle 68 gedreht wird.
Der erste Schritt beim Bewickeln einer Spule 54, nachdem diese niedergedrückt wurde, wie beschrieben, ist das Ergreifen einer Nadelfadenschlinge 91 durch einen Haken 93 des Schlingenfängers 22 (Fig. 6). Die Schlinge 91 wird mit der Drehung des Schlingenfängers 22 bis auf einen Fadenschutz 95 an der Spulenkapsel 50 ausgeweitet, und ein unterer Abschnitt 96 der Schlinge 91 wird vom Schlingenfänger 22 in die Spule 54 zwischen ihren Flanschen 98 und 100 eingeführt (siehe Fig. 7 und 8). Ein oberer Abschnitt 102 der Nadelfadenschlinge 91 wird in eine Position in Anlage gegen den Spulenvorsprung 94 unter den Steuervorsprung 92 der Abdeckplatte 90 geführt, wo er gehalten wird, bis er abgetrennt wird, wie nachfolgend beschrieben. Wenn sich der Schlingenfänger 22 um geringfügig mehr als 180° bis über das Ergreifen der Schlinge 91 hinausbewegt hat, dann wird der Faden vom Haken 93 des Schlingenfängers 22 abgezogen und veranlaßt, in das obere Ende eines Fadenführungsschlitzes 106 in der Spulenkapsel 50 einzutreten, wo der Faden verbleibt, bis er von einer Kerbe 108 im oberen Flansch 98 der sich drehenden Spule 54 ergriffen wird (Fig. 8). Der obere Abschnitt 102 der Fadenschlinge 51 wird dann durch die Spule 54 durch den Schlitz 106 bis zur Unterseite der Spulenkapsel 50 bewegt. Die Spule 54 beginnt, den Faden auf den Spulenschaft 107 (Fig. 9) aufzuwickeln, und wenn die Nadel 20 nach unten geht, dann wird der Faden von dem Fadenschutz 95 abgezogen (Fig. 10). Wenn sich die Nadel nach oben bewegt, dann wird der Faden durch eine Spulenkapselkerbe 109 in eine Fadenspannvorrichtung 110 gezogen, welche nahe dem Weg der Nähnadel angeordnet ist (Fig. 11). Wenn die Spule 54 mit der Drehung fortsetzt, dann wird der Nadelfaden von seinem Vorrat durch die Spannvorrichtung gezogen und auf die Spule 54 aufgewickelt (Fig. 11 und 12). Der Abschnitt 102 der Fadenschlinge 91 wird an der sägezahnförmigen Oberfläche 104 (Fig. 4) am Vorsprung 92 abgetrennt.
Wenn die Spule 54 vollgewickelt ist, dann gelangt der Faden an der Spule 54 in Berührung mit einem Glied 111 und bewegt dieses, das in der Spulenkapsel 50 an der Stelle 112 schwenkbar gelagert ist, gegen den federnden Arm 114 einer Kunststoff-Schalterhaltevorrichtung 116 (siehe Fig. 15 und 16). Der Arm 114 wirkt auf einen Stößel 118 ein, der einen Ruheschalter 120 in der Vorrichtung 116 öffnet und hierbei eine Schaltung für den Motor 32 der Maschine erregt, um das Bewickeln der Spule 54 abzubrechen. Eine Bedienungsperson macht die Maschine zum Nähen dann dadurch fertig, daß sie die Abdeckplatte 90 aus der nur teilweise geschlossenen Stellung in eine völlig geschlossene Stellung bewegt. Wenn die Abdeckplatte 90 aus ihrer teilweise geschlossenen Lage herausbewegt wird, wird der Steuervorsprung 92 vom Vorsprung 94 am Spulenflansch 98 herunterbewegt, woraufhin die Stützplatte 52 und die Spule 54 durch die Feder 56 nach oben in ihre Lage der Fig. 3 bewegt werden und die Spule 54 aus dem Eingriff mit der querverlaufenden Nutfeder 88 zur freien Drehung innerhalb der Spulenkapsel 50 gelöst wird. Wenn sich die Abdeckplatte 90 weiter in die geschlossene Stellung bewegt, dann veranlaßt sie einen Schalter 120, zu schließen.
Wie aus den Fig. 15 und 16 ersichtlich ist, ist die Schalterhaltevorrichtung 116 bei 124 im Untergehäuse 12 der Maschine schwenkbar gelagert. Eine starke Feder 126 hält die Vorrichtung gegen einen Anschlag 128, ausgenommen der Fall, in welchem die Abdeckplatte 90 in die voll geschlossene Stellung bewegt ist. Wenn die Abdeckplatte 90 sich in Schließstellung befindet, ist ein Stift 130 an der Vorrichtung 116 in Anlage an einer Steuerfläche 131 an der Unterseite der Abdeckplatte 90. Die Vorrichtung 116 wird vom Teil 111 weggeschwenkt, und der Arm 114 gelangt außer Eingriff mit dem Stößel 118, woraufhin der Schalter 120 durch eine Feder 132 wieder geschlossen wird.
Nachdem die Abdeckplatte 90 geschlossen wurde, und während der Faden, der sich zur Spule und durch die Nadel erstreckt, zeitweise an der einen Seite der Nadel durch eine Bedienungsperson stramm gespannt gehalten wird, kann die Maschine mit einer Fußsteuerung 122 betätigt werden, um die Bildung von Steppstichen in einem Material unter der Nadel zu beginnen. Steppstiche werden an der Maschine auf eine Weise gebildet, die in der Nähtechnik bekannt ist. Der Haken 93 des Schlingenfängers 22 nimmt eine Fadenschlinge von der Nadel auf und trägt sie rund um die Spulenkapsel, die die Schlinge in einen oberen und einen unteren Abschnitt teilt. Der obere Abschnitt wird über die Spulenkapsel wegbewegt und durchläuft den Spulenkapselschlitz 106 wegen der angehobenen Lage der Spule 54 während des Nähens. Der untere Abschnitt wird unter die Spulenkapsel bewegt. Nachdem der Schlingenfänger 22 geringfügig mehr als eine halbe Umdrehung bis über das Ergreifen der Schlinge hinaus ausgeführt hat, wird die Schlinge vom Haken 93 abgeworfen und um den Spulenfaden gezogen, um eine Verknüpfung bzw. Umschlingung des Nadelfadens mit dem Spulenfaden herzustellen.
Die Fadenbewegung durch die Spannvorrichtung 110 während des Spulenbewickelns oder während einer Nähtätigkeit erstreckt sich unter einer Spannplatte 134, welche den Faden gegen einen nach unten stehenden Rand 136 der Spulenkapsel andrückt (siehe Fig. 5, 13 und 14). Während der Faden von der Spule durch die Spannvorrichtung während des Spulenbewickelns gezogen wird, wird er auch hierin durch die Nadel 20 auf- und abbewegt, und eine unzulässige Abnutzung irgendeiner speziellen Stelle an der Spannplatte wird verhindert. Die Platte ist lose mit einem Rand 136 radial innerhalb des Fadenschutzes 95 mittels eines Stiftes 138 und einer Zunge 139 verbunden. Ein längliches Teil 140 erstreckt sich am einen Ende 141 in ein Loch 142 im Rand 136 und greift mit seinem äußeren Ende 144 in die Spannplatte 134 ein. Ein Nocken 146 ist wahlweise längs des Teiles 140 und in einem Ringschlitz 148 positionierbar, in welchem das Teil bzw. der Nocken mittels einer Schraube 150 befestigt werden kann. Die Spannung in dem Faden, der sich durch die Vorrichtung 110 bewegt, wird durch Positionieren des Nockens 146 eingestellt. Die Spannplatte 134 ist mit einem Schutz 152 versehen, um die Aufwärtsbewegung des Fadens in der Spannvorrichtung zu begrenzen.
Die Spannvorrichtung 110 ist an der einen Seite der von vorne nach hinten führenden Schlingenfänger-Mittellinie 154 angeordnet, wie das in Fig. 18 gezeigt ist, um eine Vorkehrung für die Drehung der Spule in einer Richtung entgegengesetzt der Drehung des Schlingenfängers zu liefern, wenn der Faden von der Spule durch den Aufnahmemechanismus während der Stichbildung abgezogen wird. Die Schlingenfänger-Mittellinie 154 erstreckt sich durch einen geradlinigen Stichweg 156 für die Nadel 20 zwischen möglichen Zickzack-Nadelpositionen 158 und 160. Während des Zickzacknähens erfährt der Spulenfaden während der Sticheinstellung am Ausgangspunkt des Fadens eine höhere Bremswirkung aus der Fadenspannvorrichtung und weniger im Material, wenn sich die Nadel in der linken Zickzackposition befindet (in Fig. 18 gesehen). Die Spannvorrichtung ist deshalb bevorzugt in einer Kompensationslage angeordnet, mit Winkeln A und B zwischen einer Tangente 162 an die Spule bei der Fadenspannvorrichtung und dem Spulenfaden, wenn er sich zu den Zickzack-Stickpositionen erstreckt, und zwar derart, daß die im wesentlichen selbe Spannung im Spulenfaden für jeden Winkel erreicht wird, wenn der Spulenfaden vom Aufnahmemechanismus zum Herstellen eines Stiches nach oben gezogen wird. Unausgeglichene Stiche und das Faltenwerfen des Materials beim Nähen von Zickzackstichen wird hierbei verhindert.

Claims (10)

1. Nähmaschine mit einer auf- und abbeweglichen Nadel, einem mit vertikaler Welle umlaufenden Schlingenfänger, einer Spulenkapsel im Schlingenfänger mit einer Unterfadenspule darin, einem Antrieb für den Schlingenfänger, der mit dem Nadelantrieb gekoppelt ist, einer Abdeckplatte über der Spulenkapsel, einer in Achsrichtung des Schlingenfängers verstellbaren, unter Federvorspannung stehenden Kupplungseinrichtung, mit der die Unterfadenspule wahlweise mit der Schlingenfängerwelle kuppelbar ist, und einer Einrichtung, mit der in der gekuppelten Stellung der Kupplungseinrichtung der von der Nadel nach unten verlaufende Abschnitt einer Nadelfadenschlinge zum Aufwickeln von Faden auf die Unterfadenspule geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfadenspule (54) auf einer Stützplatte (52) abgestützt ist, die ihrerseits von einer Feder (56) abgestützt und zusammen mit der Unterfadenspule (54) innerhalb des Schlingenfängers (22) in axialer Richtung gegen die Kraft der Feder (56) beweglich ist, die Abdeckplatte (90) zwischen einer die Unterfadenspule (54) vollständig abdeckenden ersten Stellung und einer die Unterfadenspule (54) teilweise freigebenden zweiten Stellung manuell verstellbar gelagert ist, an der Abdeckplatte (90) eine Einrichtung (92) angebracht ist, die in der zweiten Stellung der Abdeckplatte (90) die Unterfadenspule (54) und die Stützplatte (52) gegen die Kraft der Feder (56) nach unten und dabei die Unterfadenspule (54) in Kupplungseingriff drückt, um diese mit der Schlingenfängerwelle (68) zu kuppeln, und daß die Unterfadenspule (54) in der niedergedrückten Stellung eine Lage einnimmt, in der der von der Nadel (20) nach unten führende Abschnitt (96) der Nadelfadenschlinge vom Schlingenfänger (22) bei Fortbewegung desselben auf die Unterfadenspule (54) geführt wird.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfadenspule (54) einen oberen Flansch (98) mit einer Kerbe (108) in seiner Kante zum Ergreifen des nach oben führenden Endabschnitts (102) der Nadelfadenschlinge umfaßt.
3. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (90) eine Einrichtung (92, 104) zum Halten des nach oben führenden Endabschnitts (102) des Fadens in Anlage gegen den Flansch (98) der Spule (54) umfaßt, wenn sich die Abdeckplatte (90) in der teilweise geöffneten Stellung befindet.
4. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenkapsel (50) eine Fadenspannvorrichtung (110) in unmittelbarer Nähe des Weges der Nadel (20) aufweist.
5. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenkapsel (50) einen Schlitz (106) umfaßt, um den nach oben führenden Endabschnitt (102) der Nadelfadenschlinge bei niedergedrückter Spule (54) zur Unterseite der Spulenkapsel (50) zum Ergreifen durch die Fadenspannvorrichtung (110) zu führen.
6. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (110) einstellbar ist.
7. Nähmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenspannvorrichtung (110) ein Steuerteil (146) zur Spannungseinstellung umfaßt, welches in einem Bogen (148) an der Spulenkapsel (50) beweglich ist.
8. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein bewegliches Teil (111) an der Spulenkapsel (50), das durch den Faden einer vollen Spule (54) betätigbar ist, sowie eine Einrichtung (116) zum Steuern des Spulenwellenantriebs (32) mit einem Schalter (120), der durch das bewegliche Teil (111) betätigbar ist, um den Antrieb (32) zu veranlassen, die Drehung der Spulenantriebswelle zu unterbrechen.
9. Nähmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenantrieb einen Elektromotor (32) umfaßt und die Betätigung des Schalters (120) durch das bewegliche Teil (111) an der Spulenkapsel (50) den Motor außer Betrieb setzt.
10. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (90) eine Einrichtung (131) aufweist, um eine Betätigung des Schalters (120) durch das bewegliche Teil (111) an der Spulenkapsel (50) unmöglich zu machen, wenn die Abdeckplatte (90) geschlossen ist.
DE3112032A 1980-07-28 1981-03-26 Spulen-wickelmechanismus fuer eine naehmaschine Granted DE3112032A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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Family

ID=22648102

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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