DE1212699B - Hebevorrichtung fuer stueckfoermiges Material, wie z. B. Steine - Google Patents
Hebevorrichtung fuer stueckfoermiges Material, wie z. B. SteineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
- B66C1/12—Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets
- B66C1/127—Nets
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 66c
Deutsche Kl.: 35 b-6/10
Nummer: 1212 699
Aktenzeichen: N21069XI/35b
Anmeldetag: 15. Januar 1962
Auslegetag: 17. März 1966
Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung für stückförmiges Material, wie z. B. Steine od. dgl., die
aus einer Anzahl miteinander verbundener Ketten besteht.
Beim Ausheben von Steinen aus engen Rohrgraben oder Kanälen ist es wegen Platzmangel oft sehr
schwierig, Ketten oder Hebezangen an den Steinen anzubringen. Ebenso ist es in solchen Fällen schwierig,
die Steine mit der Hand in feste Hubbehälter zu legen, besonders wenn dieselben zentrisch belastet
werden sollen, was beim Herausheben der Behälter aus engen Gräben von großer Bedeutung ist. Die
Hebevorrichtung gemäß der Erfindung ist vor allem dazu bestimmt, das Herausheben von Steinen aus
engen Rohrgräben, Schächten und ähnlichen Bodenausnehmungen zu erleichtern, sie eignet sich aber
auch gut zum Verladen von großen und schweren Steinen.
Es sind Hebevorrichtungen bekannt, die aus seil- oder kabelartigem Material hergestellt sind. Diese
Hebevorrichtungen sind praktisch nur zum Laden von weichem Material verwendbar, zum Heben und
Laden von hartem und schwerem Gut wie Steinen dagegen aus Sicherheitsgründen im allgemeinen verboten.
Die Steine können nämlich leicht das Netzmaterial beschädigen, so daß das Netz reißen und
schwere Unfälle verursachen kann.
Bei den bekannten, aus Ketten bestehenden Hebevorrichtungen für stückförmiges Material sind die
Ketten im Verhältnis zueinander verstellbar, um die Größe des Kettennetzes jeweils dem Umfang der zu
hebenden Steine od. dgl. anpassen zu können. Es ist jedoch praktisch schwierig und erfordert verhältnismäßig
viel Zeit, die Ketten einer solchen Vorrichtung richtig einzustellen. Abgesehen davon kann man diese
Steinhebevorrichtungen jeweils nur zum Heben eines einzigen Steines verwenden. Dabei läßt sich praktisch
niemals mit Sicherheit kontrollieren, ob die Ketten der Vorrichtung den Stein richtig und zuverlässig
umfassen. Der Stein kann sich daher je nach seiner Form während des Hebens drehen oder verlagern
und dabei aus der Hebevorrichtung herausfallen, wodurch ebenfalls schwere Unglücksfälle eintreten
können. Durch die Erfindung wird bezweckt, diese 1 s achteile der bekannten Hebevorrichtungen aus miteinander
verbundenen Ketten auf einfache und sichere Weise zu beseitigen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Ketten der Hebevorrichtung derart miteinander
fest verbunden sind, daß ein Beutel entsteht, dessen Begrenzungskante von einer endlosen Kette gebildet
wird, innerhalb welcher eine Anzahl von den Beutel
Hebevorrichtung für stückförmiges Material, wie z. B. Steine
Anmelder:
Karl Erik Nilsson, Lidingö (Schweden)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. F. Eitner, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 8
Als Erfinder benannt:
Karl Erik Nilsson, Lidingö (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 19. Januar 1961 (506)
ergebenden Ketten fest miteinander und mit der endlosen Kette verbunden ist, die an zwei gegenüberliegenden
Endzonen des Beutels ösenartige, über das Beutelnetzwerk hinausgehende Verlängerungen aufweist,
so daß die Begrenzungskante des Beutels beim Ausbreiten auf einer im wesentlichen ebenen und
waagerechten Unterlage eine im wesentlichen ovale Form ergibt.
Mit Hilfe einer solchen Vorrichtung ist es möglich, auch sehr große Steine zu heben, ohne diese Steine
erst auf den Beutel legen oder dieselben an dem Beutel befestigen zu müssen, wie dies bei den bekannten
Kettenhebevorrichtungen der Fall ist. Man kann vielmehr einfach den ganzen Beutel wie eine Schlinge
rund um einen Stein legen, und wenn die Vorrichtung dann angehoben wird, schlüpft die Begrenzungskante
des Beutels unter den Stein, der dadurch selbsttätig von dem Beutel eingefangen und in demselben zentriert
wird. Da die Ketten fest miteinander verbunden sind, ist ein Anpassen der Hebevorrichtung an die
Größe und Form der jeweiligen Steine nicht nötig. Es werden beim Heben der Vorrichtung gemäß der
Erfindung selbsttätig ein oder mehrere Steine unabhängig von ihrer Form von der Vorrichtung umgriffen,
und zwar derart, daß ein Herausfallen der Steine aus dem Beutel unmöglich ist. Die Handhabung der
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Hebevorrichtung und deren sichere Funktion wird auf diese Weise erheblich erleichtert bzw. verbessert.
Eine Ausfuhrungsform der Hebevorrichtung gemäß der Erfindung wird nachstehend unter Hinweis
auf die Zeichnung näher beschrieben.
F i g. 1 zeigt eine Draufsicht der Hebevorrichtung;
F i g. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Hebevorrichtung beim Heben von stückförmigem Material,
und '
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des
oberen Teils der Hebevorrichtung, an dem ein Stützorgan für das Auseinanderhalten der Endteile der
Hebevorrichtung angebracht ist.
An einer endlosen Kette 1 sind mit ihren Enden
nahezu parallel angeordnete Ketten 3, 3' befestigt. Zwischen diesen Ketten 3, 3' sind mit ihren Enden
eine Anzahl von kurzen Ketten 4, 4' befestigt, so daß ein Kettenbeutel gebildet wird, welcher an der endlosen
Kette 1 befestigt ist. Die endlose Kette 1 bildet an zwei Endzonen des Kettenbeutels Verlängerungen
1' und 1" in Form von Ösen für einen Lasthaken 2 oder ein anderes Hebeorgan.
Wenn die Hebevorrichtung zum Heben von stückförmigem Material verwendet werden soll, beispielsweise
von Steinen 5, S', können diese auf die Hebevorrichtung aufgerollt werden, wenn letztere flach
ausgebreitet ist. Darauf können die ösenartigen Verlängerungen Γ, 1" des Kettenbeutels in den Lasthaken
2 eingehängt werden. Beim Heben werden die Steine 5, 5' von dem Kettenbeutel umfaßt, so daß sie
nicht herausfallen können, wobei das Beutelnetzwerk gleichzeitig zentrisch belastet wird, was das Ausheben
des Kettenbeutels aus engen Gräben und Schächten erleichtert. Beim Ausladen der Steine 5, 5' aus dem
Kettenbeutel kann dieser auf eine waagerechte Fläche abgesenkt werden, so daß die Steine 5, 5' herausgerollt
werden können. Es ist auch möglich, eine der ösenartigen Verlängerungen 1,1' des Kettenbeutels
vom Lasthaken 2 abzunehmen und das Heben danach fortzusetzen, wobei die Steine ohne manuelle
HiMe aus dem Kettenbeutel entfernt werden können. Durch das Beutemetzwerk 3, 3', 4, 4' wird die Belastung
von den Steinen 5, 5' ziemlich gleichmäßig auf die Kettenglieder in der Hebevorrichtung verteilt;
dies gilt besonders für die Glieder im Beutelnetzwerk. Dadurch erhält man einen sehr guten Sicherheitsfaktor
für die Hebevorrichtung. Wegen ihrer einfachen Konstruktion kann die Hebevorrichtung zu
einem verhältnismäßig niedrigen Preis hergestellt werden.
Beim Laden von größeren und damit schwereren Steinen brauchen diese nicht erst auf die Hebevorrichtung
hinaufgebracht zu werden. Der Kettenbeutel wird einfach um einen größeren Stein herumgelegt
und mit einem Hebezeug angehoben. Der Stein wird beim Anheben des Kettenbeutels automatisch
in diesen hineingeführt, indem die endlose Kette 1 an der Begrenzungskante des Kettenbeutels zwischen
dem Stein und der Bodenoberfläche eingepreßt wird.
Da die Hebevorrichtung gemäß der Erfindung nur aus Ketten hergestellt ist, wird die Gleichmäßigkeit
ihrer Festigkeit während langer Zeit bewahrt, und eventuell entstandene Schäden können leicht entdeckt
werden.
Die Hebevorrichtung kann mit einer Stützvorrichtung z. B. in Form von kreuzweise zusammengefügten
Stangen 6, 6' aus Stahl od. dgl. versehen werden, welche, an ihren Enden zu Haken 7, T geformt sind,
in welche die ösenartigen Verlängerungen 1', 1" eingreifen können. Die Stangen 6, 6' können zweckmäßig
an ihrer Kreuzungsstelle mit einem fest angebrachten Haken 8 versehen werden, in den ein Hebeorgan,
wie z. B. der Lasthaken 2 oder eine Öse, eingeführt werden kann. So wird es ermöglicht, daß
Steine oder stückförmiges Material in die hängende Hebevorrichtung eingeführt werden können. Die
Stützvorrichtung kann auch am einen Ende des Kettenbeutels fest angeordnet sein, so daß die Stützvorrichtung
und der eigentliche Kettenbeutel eine Einheit bilden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene und
ao in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern sie kann im Rahmen des Erfindungsgedankens
auf verschiedene Weise variiert werden. So kann die Hebevorrichtung, d. h. der Kettenbeutel,
nach Bedarf in verschiedenen Größen hergestellt werden, wobei die Ketten entsprechend
dimensioniert werden. Auch können die Haken 7, 7' der Stützvorrichtung so geformt werden, daß die
Endzonen des Beutels, d. h. die ösenartigen Verlängerungen 1', 1", in die genannten Haken 7, 7' eingelegt
werden können, wobei die ösenartigen Verlängerungen 1', 1" bei Belastung des Kettenbeutels in die
Haken 7, T hineingleiten, so daß der Kettenbeutel mit Last dabei automatisch in der Stützvorrichtung
zentriert wird. Der Haken 8 der Stützvorrichtung kann auch gegen einen fest angebrachten Ring od. dgl.
ausgetauscht werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Hebevorrichtung für stückförmiges Material, wie z. B. Steine od. dgl., bestehend aus einer Anzahl miteinander verbundener Ketten, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten (1, Γ, 1", 3, 3', 4, 4') derart miteinander fest verbunden sind, daß ein Beutel entsteht, dessen Begrenzungskante von einer endlosen Kette (1,1', 1") gebildet wird, innerhalb welcher eine Anzahl von den Beutel ergebenden Ketten (3,3', 4,4') fest miteinander und mit der endlosen Kette (1,1', 1") verbunden ist, die an zwei gegenüberliegenden Endzonen des Beutels ösenartige, über das Beutelnetzwerk hinausgehende Verlängerungen (1', 1") aufweist, so daß die Begrenzungskante (endlose Kette 1,1', 1") des Beutels beim Ausbreiten auf einer im wesentlichen ebenen und waagerechten Unterlage eine im wesentlichen ovale Form ergibt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 868 658;
britische Patentschrift Nr. 850 804;schwedische Patentschrift Nr. 108 409;
USA.-PatentschriftNr. 1118 519.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 538/89 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
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