DE1211999B - Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte verschiedener Luftdruecke - Google Patents
Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte verschiedener LuftdrueckeInfo
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- DE1211999B DE1211999B DEST20877A DEST020877A DE1211999B DE 1211999 B DE1211999 B DE 1211999B DE ST20877 A DEST20877 A DE ST20877A DE ST020877 A DEST020877 A DE ST020877A DE 1211999 B DE1211999 B DE 1211999B
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/08—Controlling or conditioning the operating medium
- B65G51/10—Controlling or conditioning the operating medium at section junctions of pneumatic systems
- B65G51/12—Pneumatic gates
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Description
- Fahrrohrklappe für Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte verschiedener Luftdrücke Zusatz zum Patent: 1 183 443 Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Fahrrohrklappe für Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdrücke mit Saugluftanschluß vor und Druckluftanschluß hinter der Klappe wobei eine von der sich auf die Klappe zu bewegende Rohrpostbüchse auslösbare Steuervorrichtung den Treibluftstrom während der Durchfahrt der Büchse durch den Klappenbereich derartig regelt. daß die Klappe selbsttätig geöffnet und wieder geschlossen wird. Der Saug- und der Druckluftanschluß sind hierbei über ein Gebläse verbunden und durch die Steuervorrichtung wird die Zufuhr des Treibluftstromes in diesen Anschlüssen unterbrochen.
- Die Anordnung nach dem Hauptpatent ist besonders für die Verwendung in Rohrpostanlagen kleinerer und leichterer Bauart geeignet. Eine solche leichte Rohrpostanlage soll in vorhandenen oder neu zu errichtenden Gebäuden leicht eingebaut werden können. Es ist deshalb notwendig, die Einzelteile der Anlage fabrikationsmäßig soweit vorzubereiten, daß ein Einbau ganzer Baugruppen möglich ist. Die Anordnung nach dem Hauptpatent erfordert durch den Zusammenbau des Klappengehäuses und des Anschlusses der Treibluftquelle in Verbindung mit dem zur Unterdrückung der Treibluft bestimmten Ventil einen hohen Aufwand an Einzelheiten und an Montageleistungen am Aufstellungsort.
- Bei einer bekannten Anordnung ist ein Gehäuse durch eine Trennwand in zwei Kammern unterteilt. wobei die erste Kammer außer dem Anschluß für das ankommende Fahrrohr auch einen Anschluß für das Saugluftgebläse aufweist, während die zweite Kammer neben dem trichterförmigen Eingang des abgehenden Fahrrohres Öffnungen zum Eintritt der angesaugten Fahrluft in diesem Rohrabschnitt besitzt. Ein Druckluftbetrieb im zweiten Abschnitt, wie bei der Anordnung nach dem Hauptpatent ist dort nicht vorgesehen.
- Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Fahrrohrklappe nach dem Hauptpatent von zwei in einem Gehäuse durch eine Trennwand gebildeten Kammern die erste Kammer von dem ankommenden Fahrrohr durchdrungen wird, das in die zweite Kammer mündet und seine Mündung dort von der Klappe verschließbar ist und dieses Fahrrohr eine in die erste Kammer austretende Luftaustrittsöffnung besitzt, während das sich an die Klappe anschließende abgehende Fahrrohr aus der zweiten Kammer herausführt und das Gebläse so in die Trennwand zwischen beiden Kammern eingefügt ist, daß sich die Saugseite in der ersten und die Druckseite in der zweiten Kammer befindet.
- Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt ist.
- Das ankommende Fahrrohr 1, das unterbrochen dargestellt ist, wird von oben durch die erste Kammer 2 bis in die zweite Kammer 3 hindurchgeführt.
- Dort ist seine Ausmündung mit einer Platte 4 verschlossen, die um eine Achse 5 schwenkbar ist und durch eine Feder (nicht dargestellt) in der geschlossenen Ruhelage gehalten wird. Das abgehende Fahrrohr 6 ist an seinem Eintrittsende7 trichterförmig ausgebildet, um eine sichere Aufnahme der aus dem Fahrrohr 1 austretenden Büchse zu ermöglichen. Das Fahrrohr 1 besitzt in die erste Kammer austretende Öffnungen, um eine Verbindung zur Treibluftquelle 8 herzustellen, die ein einfaches Gebläse ist. An der Eintrittsseite des Gebläses 8 befindet sich ein Ventil 9, das durch einen Elektromagneten 10 gesteuert wird.
- Die Erregung des Magneten 10 erfolgt in dem dargestellten Beispiel durch eine Spannungsquelle 11, deren Kreis durch den Kontakt 12 geschlossen wird.
- Dieser Kontakt ist entweder ein Fahrrohrkontakt, der von der Büchse unmittelbar gesteuert wird, oder der Arbeitskontakt eines Relais 13, dessen Stromkreis von einem Fahrrohrkontakt 14 geschlossen wird. Die letztgenannte Anordnung ermöglicht durch Verwendung von Verzögerungsschaltungen 15 ein verzögertes Abfallen des Relais und somit eine verzögerte Freigabe des Ventils 9 nach seiner Betätigung.
- Normalerweise wird die Arbeitsluft durch das Gebläse 8 aus dem Fahrrohr 1 durch deren Öffnungen in der Kammer 2 angesaugt und durch die Kammer 3 in das abgehende Fahrrohr 6 gedrückt. Bei Eintreffen einer Büchse am Kontakt 14 wird das Ventil 9 geschlossen, so daß nunmehr kein Druckunterschied bzw. nur ein sehr kleiner Druckunterschied in den Kammern 2 und 3 besteht. Die Klappe 4 läßt sich somit leicht öffnen, wenn sie von der Büchse getroffen wird. Die Büchse fällt hierauf durch den Trichter 7 in das abgehende Fahrrohr 6, worauf sich das Ventil 9 nach der eingestellten Verzögerungszeit wieder öffnet. Nun liefert das Gebläse 8 die zur Bewegung der Büchse im Rohr 6 und einer etwaigen Büchse im Rohr 1 erforderliche Arbeitsluft. Die Kammern 2 und 3 werden mit den erforderlichen Rohrstutzen und dem Gebläse als einzelnes Montagestück farbrikationsmäßig vorbereitet und können ohne großen Arbeitsaufwand in die Fahrrohrleitung eingefügt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Fahrrohrklappe für Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdrücke, mit Saugluftanschluß vor und Druckluftanschluß hinter der Klappe, wobei eine von der sich auf die Klappe zu bewegende Rohrpostbüchse auslösbare Steuervorrichtung den Treibluftstrom während der Durchfahrt der Büchse durch den Klappenbereich derartig regelt, daß die Klappe selbsttätig geöffnet und wieder geschlossen wird, der Saug- und der Druckluftanschluß über ein Gebläse verbunden sind und durch die Steuervorrichtung die Zufuhr des Treibluftstromes in diesen Anschlüssen unterbrochen wird, nach Patent 1 183 443, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse mit zwei durch eine Trennwand gebildeten Kammern (2, 3) vorgesehen ist, von denen die erste Kammer (2) von dem ankommenden Fahrrohr (1) durchdrungen wird, das in die zweite Kammer (3) mündet und seine Mündung dort von der Klappe (4) verschließbar ist und dieses Fahrrohr (1) eine in die erste Kammer austretende Luftaustrittsöffnung besitzt, während das sich an die Klappe (4) anschließende abgehende Fahrrohr (6) aus der zweiten Kammer (3) herausführt und das Gebläse (8) so in die Trennwand zwischen beiden Kammern (2, 3) eingefügt ist, daß sich die Saugseite in der ersten (2) und die Druckseite in der zweiten (3) Kammer befindet.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventil (10) zur Unterbrechung der Arbeitsluft am Gebläse (9) vorgesehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 424 138.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DEST19196A DE1183443B (de) | 1962-05-07 | 1962-05-07 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke |
| DEST20877A DE1211999B (de) | 1962-05-07 | 1963-07-18 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte verschiedener Luftdruecke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST19196A DE1183443B (de) | 1962-05-07 | 1962-05-07 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1211999B true DE1211999B (de) | 1966-03-03 |
Family
ID=32714621
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DEST19196A Pending DE1183443B (de) | 1962-05-07 | 1962-05-07 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke |
| DEST20877A Pending DE1211999B (de) | 1962-05-07 | 1963-07-18 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte verschiedener Luftdruecke |
Family Applications Before (1)
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| DEST19196A Pending DE1183443B (de) | 1962-05-07 | 1962-05-07 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke |
Country Status (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Families Citing this family (1)
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Citations (1)
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- 1963-07-18 DE DEST20877A patent/DE1211999B/de active Pending
Patent Citations (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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