DE1183443B - Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke - Google Patents
Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher LuftdrueckeInfo
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- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/08—Controlling or conditioning the operating medium
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Description
- Fahrrohrklappe für Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdriicke Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrrohrklappe zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte verschiedener Luftdrücke. Vor dieser Klappe befindet sich der Anschluß für die Saugluft der vorhergehenden Strecke, und hinter ihr liegt der Anschluß für die Druckluft der nachfolgenden Strecke. Die Rohrpostbüchsen sollen durch die Fahrrohrklappe hindurch von einem vorhergehenden Rohrpostabschnitt in den nachfolgenden gebracht werden.
- Es ist bekannt, die Fahrrohrklappen, die durch den unterschiedlichen Luftdruck in den zu trennenden Abschnitten geschlossen gehalten werden, durch das Gewicht oder die kinetische Energie der sich auf die Klappe zu bewegenden Rohrpostbüchse zu öffnen.
- Um dieses Öffnen zu erleichtern, ist es weiter bekannt, ein kleineres, leicht zu öffnendes Ventil vorzusehen, durch das der Luftdruckunterschied abgebaut werden kann, wodurch die Kraft, die das Ventil geschlossen hält, verringert wird. Auch durch besondere Ausgestaltung der Klappe, beispielsweise durch eine gegliederte Ausführung, kann erreicht werden, daß durch die sich auf die Klappe zu bewegende Büchse zunächst ein Teil der Klappe geöffnet wird, worauf das Öffnen der ganzen Klappe mit geringerer Energie durchgeführt werden kann.
- Die neuartigen Werkstoffe, die jetzt zur Verfügung stehen, ermöglichen das Gewicht der Rohrpostbüchse auf einen Bruchteil der bisher verwendeten Büchsen zu verringern. Dies bringt den Vorteil mit sich, daß zum Transport einer oder mehrerer sich im Fahrrohr befindenden Büchsen eine wesentlich geringere Leistung notwendig wird, hat aber den Nachteil, daß das Büchsengewicht oder die kinetische Energie der Büchse zum Öffnen der Klappen nicht mehr ausreicht, auch wenn diese durch die erwähnten Konstruktionen für ein erleichtertes Öffnen eingerichtet sind.
- Es ist auch bekannt, den Treibluftstrom während der Durchfahrt der Büchse durch den Klappenbereich in der Weise zu regeln, daß das öffnen der Klappe erleichtert wird, die sich selbsttätig wieder schließt.
- Diese Regelung ist aber verhältnismäßig aufwendig und erfordert vor allem eine große Anzahl von Ventilen und anderen bewegbaren Elementen.
- Die Fahrrohrklappe nach der Erfindung soll aber ebenfalls durch die durchfahrende Büchse selbsttätig geöffnet und selbsttätig wieder geschlossen werden.
- Dabei soll aber der zusätzliche Aufwand sehr gering sein. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Saug- und der Druckluftanschluß über ein Gebläse miteinander verbunden sind und die Zufuhr des Treibluftstromes in den Saug- und Druck- luftanschlüssen durch eine von der Büchse auslösbare Steuervorrichtung unterbrochen wird.
- Eine solche Steuervorrichtung ist zweckmäßig ein allgemein bekannter Fahrrohrkontakt, der von der durchfahrenden Rohrpostbüchse betätigt wird. Der Kontakt ist dabei so eingerichtet, daß er bei den verwendeten Rohrpostbüchsen geringen Gewichts keine fühlbare Verringerung ihrer kinetischen Energie bewirkt. Dieser Fahrrohrkontakt schließt beispielsweise den Stromkreis eines steuerbaren Ventils, das in der Leitung der Treiluftquelle zum Fahrrohr liegt und diese unterbricht. Der Kontakt kann aber auch dazu benutzt werden, das Treibluftgebläse außer Betrieb zu setzen.
- Nach der Weiterbildung der Erfindung wird die Eintrittsöffnung des Treibluftstromes in das Fahrrohr so angeordnet, daß die Klappe bei geöffnetem Ventil vom wieder wirksamen Luftstrom getroffen und in Richtung ihrer geschlossenen Stellung bewegt wird; dadurch wird nach Durchfahrt der Rohrpostbüchse durch den Klappenbereich das Schließen der Klappe erleichtert und beschleunigt. Die Klappe selbst wird so ausgebildet und angeordnet, daß sie nach dem Durchtritt der Büchse und Wiedereinsetzen des Luftstromes, also bei Öffnen des Ventils, durch ihr Gewicht oder durch Federkraft in die Lage vor die Eintrittsöffnung des Treibluftstromes gebracht wird.
- Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung. Die Fahrrohrstränge A und B sollen von Rohrpostbüchsen geringen Gewichts in Richtung des Pfeiles C durchfahren werden. An der Verbindungsstelle der Fahrrohrstränge, die beispielsweise einer Ringleitung angehören, befindet sich die Klappe 1. Vor der Klappe, in Fahrtrichtung gesehen, ist der Fahrrohrkontakt 2 angeordnet. Dieser schließt entweder das Saugluftventfil 4, das vom FahrrohrabschnittA zum Gebläse 3 führt, oder wirkt unmittelbar auf den Antrieb des Gebläses 3. Dadurch wird der Luftstrom aus dem Abschnitt in den Abschnitt über das Gebläse 3 unterbrochen, wodurch der Luftdruckunterschied zwischen beiden Fahrrohren aufgehoben ist. Die Klappe 1 wird nun, da sie nicht mehr durch den Überdruck im Fahrrohr B gegen ihren Klappensitz gedrückt wird, durch ihr eigenes Gewicht, zu dem noch das Gewicht der Büchse tritt, nach unten fallen und die gestrichelt gezeichnete Lage einnehmen, in der sie sich vor der Austrittsöffnung des Treibluftstromes befindet. Die Büchse kann nun aus dem Abschnitt A in den Abschnitt B gleiten, worauf sie den Kontakt 2 wieder freigibt. Das Saugluftventil 4 wird wieder geöffnet oder das Gebläse 3 wieder in Betrieb gesetzt. Der nun in den Raum B eintretende Luftstrom des Gebläses 3 trifft auf die offen stehende Klappe 1 und bewegt diese in Richtung ihrer geschlossenen Stellung. Der sich nunmehr aufbauende Luftdruckunterschied bewirkt darauf ein vollständiges Schließen der Klappe, wodurch der vorherige Zustand wiederhergestellt worden ist. Das Öffnen der Klappe kann gegebenenfalls auch durch eine Feder geringen Druckes unterstützt werden.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Fahrrohrklappe für Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdrücke mit Saugluftanschluß vor und Druckluftanschluß hinter der Klappe, wobei eine von der sich auf die Klappe zu bewegenden Rohrpostbüchse auslösbare Steuervorrichtung den Treibluftstrom während der Durchfahrt der Büchse durch den Klappenbereich derartig regelt, daß die Klappe selbsttätig geöffnet und wieder geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß Saug- und Druckluftanschluß über ein Gebläse (3) verbunden sind und durch die Steuert vorrichtung (2) die Zufuhr des Treibluftstro in diesen Anschlüssen unterbrochen wird.
- 2. Fahrrohrklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung als einem vor der Klappe angeordneten, an sich be;^ kannten Fahrrohrkontakt (2) besteht.
- 3. Fahrrohrklappe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Fahrrohrkontaktes ein im Saugluftanschluß vorgesehenes Ventil (4) geschlossen wird, um den Treibluftstrom in der vom Gebläse (3) komm-St den Druckanschlußleitung zu unterbinden.
- 4. Fahrrohrklappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Fahrrohrkontaktes (2) das zur Erzeugung des Treibluftsfro-' dienende Gebläse (3) außer Betrieb gesetzt wiri
- 5. Fahrrohrklappe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung der Druckluftans::hlufkitung in das hinter dem Ventil liegende F rohr(B) so angeordnet ist, daß die Klappe CL) bei geöffnetem Ventil vom Luftstrom ge und in Richtung ihrer geschlossenen Stellung bb wegt wird.
- 6. Fahrrohrklappe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (1) nach Dcrchtritt der Büchse und Wiedereinsetzen des Treib luftstromes durch ihr Gewicht oder durch Federkraft in die Lage vor die Eintrittsöffnung des Treibluftstromes gebracht wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 545 963, 501 275.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DEST19196A DE1183443B (de) | 1962-05-07 | 1962-05-07 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke |
| DEST20877A DE1211999B (de) | 1962-05-07 | 1963-07-18 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte verschiedener Luftdruecke |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DEST19196A DE1183443B (de) | 1962-05-07 | 1962-05-07 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke |
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Publications (1)
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| DE1183443B true DE1183443B (de) | 1964-12-10 |
Family
ID=32714621
Family Applications (2)
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| DEST19196A Pending DE1183443B (de) | 1962-05-07 | 1962-05-07 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke |
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| DEST20877A Pending DE1211999B (de) | 1962-05-07 | 1963-07-18 | Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte verschiedener Luftdruecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE1183443B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4017039A (en) * | 1975-01-30 | 1977-04-12 | Georgia Tech Research Institute | Vehicle transport pipeline pumping system |
Families Citing this family (1)
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| US3659809A (en) * | 1970-08-05 | 1972-05-02 | Ross Cook | Push-pull pneumatic tube system |
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| DE501275C (de) * | 1927-11-18 | 1930-06-30 | Gustave Melin | Verfahren zur Herstellung von Zuckerhueten in Pressen |
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| DE424138C (de) * | 1924-03-02 | 1926-01-18 | Zwietusch E & Co Gmbh | Schleusenkasten |
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Patent Citations (2)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1211999B (de) | 1966-03-03 |
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