DE1211960B - Verwendung von PVC-Pasten zur Herstellung von Dichtungseinlagen in Flaschenverschlusskappen - Google Patents
Verwendung von PVC-Pasten zur Herstellung von Dichtungseinlagen in FlaschenverschlusskappenInfo
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Description
- Verwendung von PVC-Pasten zur Herstellung von Dichtungseinlagen in Flaschenverschlußkappen Zur Herstellung von Dichtungseinlagen, z. B. gemäß deutscher Patentschrift 1 063 481, ist es erforderlich, zunächst in die Mitte der Kappe die aus Kunststoff bestehende Dichtmasse so aufzubringen, daß man diese mit einem Stempel verformen kann.
- Man verwendet als Dichtungsmasse weichgemachtes Polyvinylchlorid (PVC), und zwar zweckmäßigerweise in Form einer Dispersion des PVC in einem Weichmacher. Der Nachteil der bekannten PVC-Weichmacher-Dispersionen besteht nun darin, daß die in die Kappe eindosierten PVC-Dispersionen nicht nur in der Mitte der Kappe in Form einer Kuppe verbleiben, sondern sehr leicht, insbesondere bei Temperaturerhöhung ausfließen, so daß die Prägung etwa nach der deutschen Patentschrift 1056 955 nur unvollkommen gelingt. Man hat zwar versucht, die Masse konsistenter einzustellen, um ein Verlaufen zu vermeiden, jedoch wird dadurch die Dichtungsmasse nach dem Gelieren so hart, daß ein sicheres Abdichten des Flaschenhalses nicht mehr gewährleistet ist. Die zur Herstellung der Dichtung erforderliche Weichheit und Elastizität muß zur Erzielung eines ausreichenden Abdichtungseflektes derjenigen eines Gummidichtungsringes für Flaschen in etwa entsprechen. Diese Eigenschaften weisen mit Isononylphthalat hergestellte PVC-Pasten auf, die erfindungsgemäß zur Herstellung von Dichtungseinlagen in Flaschenverschlußkappen, insbesondere Kronenkorken, Verwendung finden.
- Besonders gute Dichtungseigenschaften erhält man, wenn man PVC-Pulver, z. B. mit einem K-Wert von etwa 70, im Verhältnis von etwa 1:1 in Isononylphthalat dispergiert und die erhaltene Dispersion etwa einer 2 bis 4tägigen Lagerung unterwirft. Zweckmäßigerweise wird der Dispergiervorgang so weit geführt, daß eine Konsistenz der Dispersion von höchstens 2900 cP und ein Thixotropiefaktor von höchstens etwa 0,9 entsteht. Vorzugsweise verwendet man zur Durchführung des neuen Verfahrens ein PVC-Pulver mit einer mittleren Teilchengröße von etwa 2 10-n cm.
- Die erfindungsgemäß hergestellte Dispersion zeigt die für die Verarbeitung erforderlichen Eigenschaften: Sie läßt sich als pastöse Flüssigkeit dosieren, die auf die Flaschenverschlußkappen getropfte Dispersion wird nach Austritt aus der Dosiervorrichtung sofort konsistent und verfließt auch bei Erhöhung der Temperatur zwecks Gelierung der Masse nicht. Allerdings steigt die Konsistenz dieser Dispersionen nach weiterer Lagerzeit so stark an, daß vin Dosieren praktisch nicht mehr möglich wird.
- Eine derart überlagerte Dispersion kann aber wieder verwendungsfähig gemacht werden, wenn man die Dispersion einer kurzen mechanischen Bearbeitung z. B. einer Homogenisierung unterwirft. Nach dieser mechanischen Bearbeitung wird die Dispersion wieder einer kurzen Lagerzeit unterworfen, die jedoch geringer ist als die erste Lagerzeit.
- Beispiel Zu 50 kg Emulsions-PVC mit einem K-Wert von 70 werden in ein Planetenmischwerk nach und nach 50 kg Isononylphthalat mit einer Viskosität von 115 cP zugegeben. Hinzu kommt noch 1 kg Stabilisator. Das Ganze wird etwa 30 Minuten lang gemischt. Die Plastizität der erhaltenen Dispersion beträgt 2700 cP und der Thixotropiefaktor 0,85.
- (Diese Messungen wurden mit einem Rotations-Viskosimeter und einer Meßeinrichtung bei 250 C und einem Schergefälle von 36 Sekunden-l durchgeführt.) Nun wird der Bottich zur 3tägigen Lagerung weggerollt. Danach beträgt die Konsistenz 3850 cP und der Thixotropiefaktor 0,71.
- Die abgelagerte Dispersion wird zum Füllen des Dosiergerätes verwendet und damit auf die Flaschenkappen verteilt. Die aufgetropften Dispersionen verfließen weder vor dem Einführen in den Gelierofen noch nach dem Einführen in denselben bei Temperaturen bis zu 600 C. Die Gefahr eines weiteren Ausfließens ist infolge der dann eintretenden Gelierung nicht mehr gegeben.
- An Stelle eines Planetenmischers oder in Ergänzung dazu ist es möglich, auch andere Mischungsdispergiervorrichtungen üblicher Bauart, z. B. Mehrwalzenstühle zu verwenden. Es ist nur darauf zu achten, daß durch die mechanische Behandlung der Paste die Konsistenz nicht übermäßig ansteigt.
- Jedenfalls ist es praktisch nicht mehr möglich, eine Paste mit einer Konsistenz von über 4000 cP zu verarbeiten.
- Die für Gummidichtungsmittel übliche Härte von 50 bis 600 Shore ist auch für das gelierte Produkt gemäß der Erfindung zweckmäßig einzuhalten.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Verwendung von mit Isononylphthalat hergestellter PVC-Pasten zur Herstellung von Dichtungseinlagen in Flaschenverschlußkappen.
- 2. Dichtungsmasse nach Anspruch 1, d a -durch gekennzeichnet, daß eine aus etwa 50 Gewichtsteilen Weichmachern und etwa 50 Gewichtsteilen PVC-Pulver mit einer mittleren Teilchengröße von etwa 2-10-3 bestehende, mit durch den Dispergiervorgang auf eine Viskosität von höchstens 2900 cP und einen Thixotropiefaktor von höchstens etwa 0,9 gebrachte Dispersion verwendet wird.
- 3. Dichtungsmasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine 2 bis 4 Tage gelagerte Dispersion verwendet wird.
- 4. Verwendung der nach Anspruch 3 hergestellten, aber durch längeres Lagern unbrauchbar gewordenen Dispersionen, dadurch gekennzeichnet, daß man dieselben einer neuen mechanischen Bearbeitung, z. B. Dispergierung, unterwirft und dann nach einer verkürzten Lagerdauer verbraucht.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2625 527; belgische Patentschrift Nr. 548 683; H. Gnamm und W. Sommer, »Die Lösungsmittel und Weichmachungsmittel« (1958); K. Thinius, Chemie, Physik und Technologie der Weichmacher (1960).
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1961
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