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DE1211869B - Sicherheitsvorrichtung fuer Schneidmuehlen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Schneidmuehlen

Info

Publication number
DE1211869B
DE1211869B DEA47409A DEA0047409A DE1211869B DE 1211869 B DE1211869 B DE 1211869B DE A47409 A DEA47409 A DE A47409A DE A0047409 A DEA0047409 A DE A0047409A DE 1211869 B DE1211869 B DE 1211869B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
safety device
mill
standstill
barring
engaged
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA47409A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EISENGIESSEREI
Alpine AG
Original Assignee
EISENGIESSEREI
Alpine AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EISENGIESSEREI, Alpine AG filed Critical EISENGIESSEREI
Priority to DEA47409A priority Critical patent/DE1211869B/de
Publication of DE1211869B publication Critical patent/DE1211869B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/16Details
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J42/00Coffee mills; Spice mills
    • A47J42/38Parts or details
    • A47J42/56Safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Schneidmühlen Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für Schneidmühlen mit mechanischer und nur bei abgeschalteter und stillstehender Mühle ausrückbarer Verriegelung des Gehäusedeckels. Sie betrifft die vorteilhafte Ausbildung einer solchen Sicherheitsvorrichtung.
  • Bei Schneidmühlen werden Sicherheitsvorrichtungen in stärkerem Maße als bei den meisten anderen Maschinen benötigt, da 1. die Maschine oft im Innern gereinigt werden muß, 2. häufige Justierung der Messer nötig ist, wozu man in die Maschine hineingreifen und dabei den Rotor langsam bewegen muß, 3. im Gegensatz zu fast allen anderen Maschinen die scharfgeschliffenen Messer auch bei langsamer Bewegung von Hand gefährlich sind und -l. die blitzenden scharfen Messer subjektiv den Eindruck besonderer Gefährlichkeit erwecken, auch wenn objektiv stumpfe Maschinenteile bei der herrschenden Geschwindigkeit ebenso gefährlich sind.
  • Gegen die daraus erwachsenden Gefahren werden :heute Sicherheitsmaßnahmen gefordert.
  • Von der Erfindung nicht berührt sind weitere Forderungen, z. B. nach Eingriffs- und Spritzsicherheit der Aufgabevorrichtung und Bruchsicherheit des Gehäuses.
  • Als Sicherheitsvorrichtung für Schneidmühlen wurden bisher fast ausschließlich elektrische Schalter - oft in Verbindung mit verschiedenartigen mechanischen Verriegelungen der Abdeckungen -verwendet. Abgesehen davon, daß hier jedes Versagen elektrischer Geräte (das sich leider nicht ganz vermeiden läßt) hohe Unfallgefahren bringt, besteht kein Schutz beim Durchdrehen des Rotors von Hand zum Einstellen der Messer und zum Reinigen. Dieses Durchdrehen muß auch oft entgegen den Unfallverhütungsvorschriften durch Eingreifen in den Riementrieb geschehen, wozu der Riemenschutz vorschriftswidrig abgenommen wird. Auch während des verhältnismäßig lange dauernden Auslaufens der Maschine nach dem Abschalten besteht oft kein Schutz.
  • Ziel der Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung der eingangs genannten Art, die gegen alle diese Unfallgefahren vollständig schützt. Sie besteht aus einer von Hand zu betätigenden Durchdrehvorrichtung, die nur bei abgeschalteter und stillstehender Mühle eingerückt werden kann und nicht ausgerückt werden kann, solange der Gehäusedeckel offen ist.
  • Um die Abdeckung öffnen zu können, muß die Durchdrehvorrichtung also eingerückt werden, was natürlich nur im Stillstand möglich ist. Bei geöffneter Mühlenabdeckung bleibt die Durchdrehvorrichtung zwangläufig eingerückt, so daß auch bei versehentlichem Einschalten des Motors der Rotor sich nicht dreht, da die Durchdrehvorrichtung selbsthemmend ist. Die Schneidmühle ist also bei geöffneter Abdeckkung zwangläufig stillgesetzt. Das Durchdrehen des Rotors zum Reinigen und Einstellen der Messer u. dgl. erfolgt durch die Durchdrehvorrichtung so langsam, daß die Hand auch bei Unachtsamkeit nicht gefährdet ist. Dabei ist die Kraftausübung aber so groß, daß auch etwa eingeklemmte Gutbrocken ohne Verwendung der bisher erforderlichen Brecheisen gelöst werden. Der Riemenschutz bleibt an seinem Platz. Die Mühle kann erst zum Anlaufen gebracht werden, wenn die Abdeckung geschlossen ist, da dann erst die Durchdrehvorrichtung ausgerückt werden kann und die Mühlenwelle frei wird.
  • Es ist zwar eine Sicherheitsvorrichtung für Maschinen anderer Art, und zwar für Arbeitsmaschinen mit umlaufendem Behälter bekanntgeworden, bei der ebenfalls eine mechanische und nur bei abgeschalteter und stillstehender Maschine ausrückbare Verriegelung des Gehäusedeckels vorgesehen ist. Diese Vorrichtung besteht aus einem Deckelriegel mit einer Handhabe und einem auf beide einwirkenden, von dem umlaufenden Behälter beeinflußten Fühler. An den anders ausgebildeten Schneidmühlen ist diese Vorrichtung schon wegen des Fehlens des umlaufenden Behälters nicht verwendbar.
  • Für die erfindungsgemäße Sicherheitsvorrichtung brauchbare Durchdrehvorrichtungen sind in mancher Art bekannt. Die billigste und einfachste dürfte eine handbetriebene Schnecke sein. Diese bietet den weiteren Vorteil, daß auf verhältnismäßig einfache Weise verhindert werden kann, daß bei einem eventuellen Versuch, die Durchdrehvorrichtung bei voll laufender oder noch nicht ganz ausgelaufener Maschine einzurücken, Schaden eintritt. Dazu ist nur die Flankenneigung der Schnecke so klein zu bemessen, daß die Schnecke beim Andrücken an das laufende Schneckenrad nicht zum Eingriff gebracht werden kann, also ratscht. Der Flankenwinkel hängt von der Kinematik der Schwenkbewegung der Schnecke, vom Werkstoff und anderem ab und muß für die jeweilige Konstruktion errechnet oder ausprobiert werden. Die kleine Flankenneigung kann auch ähnlich wie an den Schieberädern des Autogetriebes auf die Zahnspitzen beschränkt sein.
  • Für die konstruktive Ausführung der erfindungsgemäßen Verriegelung bestehen viele Möglichkeiten, je nach Anordnung und Zahl der abzudeckenden Öffnungen und der zu sichernden Verschlüsse.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Dieses Beispiel soll nur die prinzipielle Ausführbarkeit einer solchen Verriegelung zeigen; der Fachmann kann für jede Aufgabe leicht eine Lösung finden.
  • Die Figur stellt eine Ansicht in Achsenrichtung auf eine Maschine mit geschlossenem Gehäuse dar, deren erfindungsgemäße Verriegelung durch einen Schnitt durch den Schutzkasten 1 sichtbar gemacht ist. Das feststehende Gehäuse 2 trägt die Welle 3, die hier nicht gezeigten gefährlichen Arbeitsteile innerhalb des Gehäuses und den Schutzkasten 1 für die nachfolgend im einzelnen beschriebene Sicherheitsvorrichtung. Die oben angeordnete große Wartungsöffnung im Gehäuse 2 ist durch die mittels des Scharnierbolzens 4 aufklappbar befestigte Haube 5 abgedeckt, um im Stillstand die Arbeitsteile im Gehäuseinnern warten zu können.
  • Die Sicherheitsvorrichtung besteht aus dem auf die Welle 3 aufgekeilten Schneckenrad 6, in das die Schnecke ? eingreift. Die Schnecke ist in dem Kreuzgelenk 8 drehbar und schwenkbar gelagert, im Schlitz 9 geführt und wird durch das Handrad 10 sowohl geschwenkt als auch gedreht. Der auf der Schneckenwelle gelagerte Riegel 11 greift in den Schlitz 13 des mit der Haube 5 verbundenen Segmentes 12 ein. Gezeigt ist der Zustand, in dem die Maschine stilisteht, die Schnecke 7 durch Anheben des Handrades 10 zum Eingriff in das Schneckenrad 6 gebracht ist, wodurch der Riegel 11 den Schlitz 13 freigibt. Die noch geschlossene Haube 5 kann nun durch Anheben geöffnet werden. Dabei sperrt das Segment 12 den Riegel 11 gegen Herabfallen und hält dadurch die Schnecke 7 im Eingriff fest.
  • Die Welle 3 kann nicht anlaufen; infolge entsprechend starker Bemessung der Sicherheitsvorrichtung auch nicht beim irrtümlichen Einschalten des Motors. Nur langsames Durchdrehen mit dem Handrad 10 ist möglich. Nach dem Abklappen der Haube 5 fällt der Riegel 11 herab und die Schnecke 7 gibt das Schnekkenrad 6 frei.
  • Der Haubenverschluß 14 ist im Beispiel nicht verriegelt, da sein versehentliches Öffnen oder Offenbleiben im dargestellten Fall zwar eine betriebliche Unzuträglichkeit, jedoch kein Sicherheitsrisiko bedeuten würde. Durch entsprechende Ausbildung kann der Riegel 11 jede erforderliche Zahl von Abdeckungen und Verschlüssen verriegeln.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Sicherheitsvorrichtung für Schneidmühlen mit mechanischer Verriegelung des Gehäusedeckels derart, daß dieser nur geöffnet werden kann, wenn die Mühle abgeschaltet ist und stillsteht, gekennzeichnet durch eine von Hand betätigte Durchdrehvorrichtung (6, 7), die ebenfalls nur bei abgeschalteter und stillstehender Mühle eingerückt werden kann und nicht ausgerückt werden kann, solange der Gehäusedeckel (5) offen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchdrehvorrichtung ein Schneckentrieb (6, 7) ist, dessen Flankenwinkel so klein bemessen sind, daß die Schnecke (7) nur bei stillstehender Mühle einrückbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 831044, 965 776; deutsche Auslegeschrift Nr. 1027141.
DEA47409A 1964-10-23 1964-10-23 Sicherheitsvorrichtung fuer Schneidmuehlen Pending DE1211869B (de)

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DEA47409A DE1211869B (de) 1964-10-23 1964-10-23 Sicherheitsvorrichtung fuer Schneidmuehlen

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