DE4110239C2 - Labormühle mit Zentralverschluß - Google Patents
Labormühle mit ZentralverschlußInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Labormühle mit einem Gehäuse,
welches ein schwenkbar angeordnetes Gehäuseoberteil und eine
winklig dazu für eine Öffnungsbewegung eingerichtete Tür mit
jeweils einem zugeordneten Verschluß aufweist, und mit einer
in dem Gehäuse angeordneten Welle sowie zugeordneten Zer
kleinerungswerkzeugen.
Gattungsgemäße Labormühlen kommen beispielsweise als
Schneidmühlen zum Einsatz, und bei derartigen Labormühlen
kommt es auf eine vollständige Reinigung des Mahlraumes nach
der Beendigung des Mahlvorganges an, teils um aus Analyse
gründen eine vollständige Entnahme der in die Mühle
gegebenen Ausgangsmenge an Mahlgut zu gewährleisten, teils
um beim Mahlen verschiedener Stoffe Vermischungen be
ziehungsweise Verunreinigungen des Mahlgutes bei auf
einanderfolgenden Mahlvorgängen zu vermeiden.
Bei einer durch Benutzung bekanntgewordenen gattungsgemäßen
Labormühle ist daher sowohl eine an der Vorderseite des
Gehäuses der Mühle angebrachte Tür öffenbar als auch das
Gehäuseoberteil des Mühlengehäuses hochschwenkbar einge
richtet, um eine gute Zugänglichkeit zum Mahlraum zu gewähr
leisten. Hierzu ist bei der bekannten Mühle die Tür über
Schraubverbindungen von dem Gehäuse lösbar und abnehmbar,
und bei abgenommener Tür ist alsdann das Gehäuseoberteil
nach dem Lösen einer zugeordneten Verschraubung hochschwenk
bar.
Mit der vorstehend beschriebenen Labormühle ist zunächst der
Nachteil verbunden, daß die Handhabung der Mühle beim
Reinigen aufwendig ist, da zunächst mehrere Schrauben gelöst
und die Tür abgenommen werden muß; erst danach ist ebenfalls
nach dem umständlichen Lösen von Verschraubungen das
Gehäuseoberteil hochschwenkbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
erfindungsgemäße Labormühle derart zu verbessern, daß die
Handhabung der Mühle bei ihrer Reinigung vereinfacht ist.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich
aus dem Inhalt
des Patentanspruchs.
Die Erfindung weist zunächst den Grundgedanken auf, daß so
wohl die Tür als auch das Gehäuseoberteil schwenkbar mit
räumlich an einer Seite des Gehäuses angeordneten Schwenk
achsen am Gehäuse angeschlagen sind und ein Zentralverschluß
zur gleichzeitigen Ver- und Entriegelung von Tür und Ge
häuseoberteil mit dem Gehäuse vorgesehen ist.
Hieraus ergibt
sich zunächst der Vorteil, daß beide beweglichen Teile
schwenkbar am Gehäuse angeordnet sind, so daß kein umständ
liches Abnehmen insbesondere der Tür von dem Gehäuse statt
finden muß. Die Schwenkbarkeit beider Teile mit auf einer
Seite des Gehäuse angeordneten Schwenkachsen gibt erfindungs
gemäß die Möglichkeit, einen Zentralverschluß zur gemein
samen Verriegelung beider beweglichen Teile vorzusehen, so
daß zur Öffnung der Mühle für den Reinigungsvorgang die
Betätigung nur eines Verschlusses beziehungsweise eines
zugeordneten Betätigungsgriffes erforderlich ist. Damit
ergibt sich aber auch der Vorteil, durch eine entsprechende
Auslegung des Zentralverschlusses dafür zu sorgen, daß die
Sicherheitstechnik bei einer erfindungsgemäßen Mühle insofern
wesentlich verbessert ist, als daß die Mühle nur bei gleich
zeitig fest verriegelter Tür und Gehäuseoberteil in Betrieb
genommen werden kann.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Zen
tralverschluß eine drehbar angeordnete Verriegelungshülse
und einen mit dieser verbundenen Betätigungsgriff auf, wobei
die Verriegelungshülse mit der Tür und dem Gehäuseoberteil
zugeordneten Riegeln zusammenwirkt. Gegen eine unbeabsich
tigte Verdrehung des Betätigungsgriffes ist dieser gegen die
Wirkung einer Feder längsverschiebbar angeordnet und in
seiner Ruhestellung durch einen Sicherungsstift gesichert,
so daß vor einer Drehung des Betätigungsgriffes und damit
einer Öffnung des Zentralverschlusses zunächst einmal der
Betätigungsgriff vorzugsweise von dem Gehäuse weggezogen
werden muß, bis ein zugeordneter Sicherungsstift freikommt
und die Drehung des Griffes ermöglicht.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung greift der
Sicherungsstift in den beiden Endlagen des Betätigungs
griffes in an einer gehäusefesten Scheibe angeordneten
Bohrungen ein und ist in diesen festgelegt. Während der
Drehung des Griffes bei aus den Bohrungen herausgehobenem
Sicherungsstift wird dieser in einer in der Scheibe ange
ordneten Nut geführt, so daß ein Überdrehen des Betätigungs
griffes über die der Verriegelungshülse zugeordneten Ver-
und Entriegelungsstellung hinaus ausgeschlossen ist.
Die Verriegelungshülse weist nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung in den zugeordneten Ebenen der Riegel von Tür
und Gehäuseoberteil Ausnehmungen zur Aufnahme der mit einem
Hinterschnitt versehenen Riegelköpfe und in Umfangsrichtung
der Verriegelungshülse sich in Drehrichtung der Hülse
anschließende Schlitze zum Hinterfassen der Riegelköpfe auf.
Mit dieser Ausbildung ist sichergestellt, daß mittels der
Drehung des Betätigungsgriffes und der Verriegelungshülse
eine gleichzeitige Ver- und Entriegelung der zugeordneten
Riegel von Tür und Gehäuseoberteil gegeben ist.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen
sein, die Verriegelungshülse im Bereich der Schlitze mit in
Drehrichtung der Hülse zunehmender Wandstärke auszubilden,
so daß sich beim Hintergreifen der Riegelköpfe durch die
Schlitze eine zunehmende Vorspannung ergibt, welche die
Sicherungswirkung des Zentralverschlusses erhöht.
Um die Sicherheit der Labormühle mit Blick auf einen Betrieb
der Mühle nur bei geschlossenem Gehäuseoberteil und ge
schlossener Tür weiter zu verbessern, ist nach einem Aus
führungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, an dem Gehäuse
einen Sicherungsbolzen derart anzuordnen, daß die Tür nur
bei heruntergeklapptem und am Gehäuse anliegenden Gehäuse
oberteil geschlossen und über den Zentralverschluß ver
riegelt werden kann. Dies kann beispielsweise durch eine
entsprechende Kulissenführung im Bereich des Türgelenks
verwirklicht sein oder alternativ über einen in der Nähe des
Gelenks des Gehäuseoberteils an diesem befestigten Bolzen,
der noch bei leicht angehobenem Gehäuseoberteil ein
Schließen der Tür verhindert und bei heruntergeklapptem
Gehäuseoberteil in eine zugeordnete Bohrung der Tür ein
greift.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist
die Tür einen Kontaktverschluß auf, der nur bei ge
schlossener Tür ein Einschalten der Labormühle zum Betrieb
ermöglicht.
Nach einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist es
möglich, anstelle des Kontaktverschlusses den Betätigungs
griff über einen Hubmagneten derart zu sichern, daß bei
eingeschalteter Mühle der Hubmagnet mit einem Stift die
Drehung der Verriegelungshülse blockiert, so daß eine
Drehung des Betätigungsgriffes ebenfalls ausgeschlossen ist.
Damit ist sichergestellt, daß während des Betriebes der
Mühle die Mühle nicht geöffnet werden kann. Gleichzeitig
kann der Hubmagnet als Sicherung gegen eine Inbetriebnahme
der Mühle bei geöffnetem Deckel beziehungsweise geöffneter
Tür ausgebildet sein, indem ein Einschalten der Mühle nur
dann möglich ist, wenn der Hubmagnet in seine Sicherungs
stellung ausgefahren ist, in welcher er mit der Verriege
lungshülse zusammenwirkt.
Da nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung die Welle
zum Antrieb der Zerkleinerungswerkzeuge in einer an der
Innenseite der Tür angeordneten Lagerstelle gelagert ist,
hat die Ausbildung der Lagerung der Schwenkbarkeit der Tür
Rechnung zu tragen, und hierzu ist das Wellenende nach außen
sich konisch verengend ausgeführt, wobei die an der Tür zuge
ordnete Lageraufnahme eine angepaßte Formgebung aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
wiedergegeben, welches nachstehend beschrieben ist. Es zeigen:
Fig. 1 die Labormühle bei geöffneter Tür in der Stellung
mit geschlossenem Gehäuseoberteil in Seitenansicht
in einer teilweise geschnittenen Darstellung,
Fig. 1a das Gelenk des Gehäuseoberteils in einer vergrößer
ten Darstellung,
Fig. 1b einen Kontaktverschluß für die Tür in einer ver
größerten Darstellung,
Fig. 2 die Labormühle bei geschlossener Tür in einer Drauf
sicht.
Die Labormühle hat ein Gehäuse 10 mit einem Gehäuseoberteil
11 und einer Tür 12, die zwischen sich einen Mahlraum 13
einschließen. In dem Mahlraum 13 ist eine Welle 14 gelagert,
welche bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Schneid
körper ausgebildete Zerkleinerungswerkzeuge 15 trägt. Das
Mühlengehäuse 10 nimmt an einem Anschlußflansch 16 einen
Auffangbehälter 40 für das zerkleinerte Mahlgut auf.
Das Gehäuseoberteil 11 ist über ein Gelenk 17 und die Tür 12
über ein zugeordnetes Gelenk 18 an dem Gehäuse 10 schwenkbar
gelagert, wobei die beiden Gelenke 17, 18 auf einer zuge
ordneten Seite des Gehäuses 10 angeordnet sind, so daß auf
der gegenüberliegenden Gehäuseseite ein Zentralverschluß 19
zur Verriegelung beider Teile 11, 12 vorgesehen ist.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Zentralver
schluß 19 an einem Fortsatz 20 des Gehäuseoberteils 11
angeordnet. Im einzelnen ist hierzu in einer Bohrung 21 eine
Verriegelungshülse 22 drehbar angeordnet, die ihrerseits
drehfest mit einem Betätigungsgriff 23 verbunden ist. Der
Betätigungsgriff ist gegen eine unbeabsichtigte Verdrehung
über einen an ihm angeordneten Sicherungsstift 24 gegenüber
dem Gehäusefortsatz 20 festgelegt und gleichzeitig gegen die
Wirkung einer in seinem Inneren angeordneten Feder 25
längsverschiebbar angeordnet, so daß der Sicherungsstift 24
bei einer entsprechenden Zugbewegung in Richtung des Pfeiles
38 aus einer zugeordneten Verriegelung freikommt, so daß der
Betätigungsgriff 23 in Richtung des Pfeiles 39 verdreht
werden kann.
Die Sicherung des Betätigungsgriffes 23 geschieht über eine
an dem Gehäusefortsatz 20 angeordnete Scheibe 34, die dem
Sicherungsstift 24 zugeordnete Bohrungen 35 aufweist, die um
einen Drehwinkel von 90° versetzt in der Scheibe 34 ange
ordnet sind. Die Bohrungen 35 sind über eine dem Drehbereich
des Betätigungsgriffes 23 zugeordnete Nut 36 miteinander
verbunden, so daß der Sicherungsstift 24 bei der Drehung des
Betätigungsgriffes 23 zwischen seinen Endlagen in den
Bohrungen 35 in der Nut 36 gleitet und somit gegen ein Über
drehen des Betätigungsgriffes gesichert ist.
Die Verriegelungshülse 22 wirkt zur Verriegelung der Tür 12
beziehungsweise des Gehäuseoberteils 11 mit zugeordneten
Riegeln zusammen. Hierzu weist die Tür 12 einen Riegel 26
auf, der an der Innenseite der Tür befestigt in den Gehäuse
fortsatz 20 und die dort angeordnete Verriegelungshülse 22
eingreift. Zur Verriegelung des Gehäuseoberteils als Träger
des Zentralverschlusses 19 weist das Gehäuse 10 einen
feststehenden Riegel 27 auf, der ebenfalls zum Eingreifen in
die Verriegelungshülse 22 eingerichtet ist. Die beiden
Riegel 26, 27 sind mit bezogen auf die Anordnung der Ver
riegelungshülse 22 seitlichem Versatz zueinander angeordnet
und weisen einen Hinterschnitt 28 mit dadurch gebildeten
Riegelköpfen 29 auf.
In den zugeordneten Ebenen der Riegel 26, 27 hat die Ver
riegelungshülse 22 Ausnehmungen 30 zur Aufnahme der Riegel
köpfe 29, und an die Ausnehmungen 30 schließen sich in
Umfangsrichtung der Verriegelungshülse 22 in Drehrichtung 39
verlaufende Schlitze 31 an, deren Abmessungen den im
Bereich des Hinterschnitts 28 gegebenen Abmessungen der
Riegel 26, 27 entsprechen. Hiermit ist gegeben, daß in der
zugeordneten Stellung der Ausnehmungen 30 der Verriegelungs
hülse 22 über den Riegelköpfen 29 eine Entriegelung der
zugeordneten Teile gegeben ist, während bei von den
Schlitzen 31 hintergriffenen Riegelköpfen 29 eine Ver
riegelung der Riegel in der Verriegelungshülse 22 und damit
in dem Zentralverschluß 19 erfolgt.
Wie nicht weiter dargestellt, kann die Verriegelungshülse 22
im Bereich der Schlitze 31 mit in Drehrichtung der Hülse
zunehmender Wandstärke ausgebildet sein, um mit Drehung der
Verriegelungshülse in deren Verriegelungsstellung eine zu
nehmende Vorspannung bei der Verriegelung der Riegelköpfe
einzustellen.
Im Bereich des Gelenks 17 des Gehäuseoberteils 11 ist ein
Sicherungsbolzen 37 angeordnet, der bei nur leicht ge
öffnetem Gehäuseoberteil 11 ein Schließen der Tür 12 durch
Anschlag an derselben verhindert und bei vollständig einge
schwenktem Gehäuseoberteil 11 in eine zugeordnete Bohrung
der Tür 12 eingreift, so daß die Tür dann geschlossen werden
kann (Fig. 1a).
Die Tür weist einen Kontaktverschluß 41 dergestalt auf, daß
nur bei vollständig verriegelter Tür das Einschalten der
Mühle und damit der Betrieb der Mühle möglich sind (Fig.
1b).
Die Welle 14 ist über einen konisch nach außen sich ver
engenden Wellenzapfen 32 in einer an der Innenseite der Tür
12 vorgesehenen Lagerstelle 33 gelagert, welche eine der
Form des Lagerzapfens 32 zugeordnete Formgebung aufweist.
Durch die einander angepaßten Formgebungen ist sicherge
stellt, daß im Bereich der Lagerung der Welle 14 genügend
Spielraum für das Auf- und Zuschwenken der Tür mit ihrer
Lagerstelle 33 gegenüber der ortsfesten Welle 14 gegeben
ist.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen,
der Zusammenfassung und der Zeichnung offenbarten Merkmale
des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch
in beliebigen Kombinationen untereinander für die
Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen
Ausführungsformen wesentlich sein.
Claims (15)
1. Labormühle mit einem Gehäuse, welches ein schwenkbar an
geordnetes Gehäuseoberteil und eine winklig dazu für
eine Öffnungsbewegung eingerichtete Tür mit jeweils
einem zugeordneten Verschluß aufweist, und mit einer in
dem Gehäuse angeordneten Welle sowie zugeordneten Zer
kleinerungswerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl die Tür (12) als auch das Gehäuseoberteil (11)
schwenkbar mit räumlich an einer Seite des Gehäuses
angeordneten Schwenkachsen (17, 18) am Gehäuse (10)
angeschlagen sind und ein Zentralverschluß (19) zur
gleichzeitigen Ver- und Entriegelung von Tür (12) und
Gehäuseoberteil (11) mit dem Gehäuse (10) vorgesehen
ist.
2. Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zentralverschluß (19) eine drehbar angeordnete Ver
riegelungshülse (22) und einen mit dieser verbundenen
Betätigungsgriff (23) aufweist, wobei die Verriegelungs
hülse (22) mit der Tür (12) und dem Gehäuseoberteil (11)
zugeordneten Riegeln (26, 27) zusammenwirkt.
3. Mühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungsgriff (23) gegen die Wirkung einer
Feder (25) längsverschiebbar angeordnet und in seiner
Ausgangsstellung durch einen Sicherungsstift (24) gegen
Verdrehen gesichert ist, wobei der Verschiebeweg größer
bemessen ist als die Längserstreckung des Sicherungs
stiftes (24).
4. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Riegel (27) zur Verriegelung des
Oberteils (11) und der Riegel (26) zur Verriegelung der
Tür (12) in rechtwinklig zueinander angeordneten Ebenen
und in Längsrichtung der Verriegelungshülse (22) mit
Versatz angeordnet sind.
5. Mühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Betätigungsgriff (23) mit Verriegelungshülse (22) am
Gehäuseoberteil (11) angeordnet und der zugeordnete
Riegel (27) zur Verriegelung des Oberteils (11) Teil des
Gehäuses (10) ist.
6. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine den am Betätigungsgriff (23) des
Zentralverschlusses (19) angeordneten Sicherungsstift
(24) in dessen beiden Endstellungen in zugeordneten
Bohrungen (35) aufnehmende Scheibe (34) gehäusefest ange
ordnet ist, wobei die Bohrungen (35) über eine den
Sicherungsstift (24) bei der Drehung des Betätigungs
griffes (23) führenden Nut (36) verbunden sind.
7. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verriegelungshülse (22) in den zuge
ordneten Ebenen der Riegel (26, 27) von Tür (12) und
Gehäuseoberteil (11) Ausnehmungen (30) zur Aufnahme der
mit einem Hinterschnitt (28) versehenen Riegelköpfe (29)
und in Umfangsrichtung der Verriegelungshülse (22) sich
in Drehrichtung des Betätigungsgriffes (23) anschließen
de Schlitze (31) zum Hinterfassen der Riegelköpfe (29)
aufweist.
8. Mühle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verriegelungshülse (22) im Bereich der Schlitze (31) mit
in Drehrichtung der Hülse zunehmender Wandstärke aus
gebildet ist.
9. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (11) einen die Schließbewegung
der Tür (12) bei geöffnetem Gehäuseoberteil (11) ver
hindernden Sicherungsbolzen (37) aufweist.
10. Mühle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sicherungsbolzen (37) am Gehäuseoberteil (11) dem Gelenk
(17) benachbart angeordnet ist und bei geschlossenem
Gehäuseoberteil (11) in eine zugeordnete Bohrung der Tür
(12) eingreift.
11. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Tür (12) mit einem Kontaktverschluß
versehen ist, der bei geschlossener Tür (12) das Ein
schalten der Mühle ermöglicht.
12. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Betätigungsgriffes
(23) ein Hubmagnet vorgesehen ist, der bei Betrieb der
Mühle eine Drehung des Betätigungsgriffes (23) mit Ver
riegelungshülse (22) ausschließt.
13. Mühle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hubmagnet mit der Energieversorgung der Mühle derart
gekoppelt ist, daß nur bei gesichertem Betätigungsgriff
(23) ein Einschalten der Mühle möglich ist.
14. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Welle (14) zum Antrieb der Zer
kleinerungswerkzeuge (15) mit ihrem einen Ende in einer
an der Innenseite der Tür (12) angeordneten Lager
stelle (33) gelagert ist.
15. Mühle nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich
das Ende der Welle (14) nach außen konisch verengt und
die in der Tür (12) angeordnete Lagerstelle (33) eine
angepaßte Formgebung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914110239 DE4110239C2 (de) | 1991-03-28 | 1991-03-28 | Labormühle mit Zentralverschluß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914110239 DE4110239C2 (de) | 1991-03-28 | 1991-03-28 | Labormühle mit Zentralverschluß |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4110239A1 DE4110239A1 (de) | 1992-10-01 |
| DE4110239C2 true DE4110239C2 (de) | 1994-08-04 |
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ID=6428424
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| DE19914110239 Expired - Fee Related DE4110239C2 (de) | 1991-03-28 | 1991-03-28 | Labormühle mit Zentralverschluß |
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