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DE1027141B - Vorrichtung zum Verriegeln des Deckels von Arbeitsmaschinen mit einem umlaufenden Behaelter, insbesondere der Schleudertrommel von Zentrifugen - Google Patents

Vorrichtung zum Verriegeln des Deckels von Arbeitsmaschinen mit einem umlaufenden Behaelter, insbesondere der Schleudertrommel von Zentrifugen

Info

Publication number
DE1027141B
DE1027141B DEK29731A DEK0029731A DE1027141B DE 1027141 B DE1027141 B DE 1027141B DE K29731 A DEK29731 A DE K29731A DE K0029731 A DEK0029731 A DE K0029731A DE 1027141 B DE1027141 B DE 1027141B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
handle
lid
centrifugal drum
latch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK29731A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Koecher
Dipl-Ing Peter Schwarzweber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei AG filed Critical Krauss Maffei AG
Priority to DEK29731A priority Critical patent/DE1027141B/de
Publication of DE1027141B publication Critical patent/DE1027141B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/02Casings; Lids
    • B04B7/06Safety devices ; Regulating

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verriegeln des Deckels von Arbeitsmaschinen mit einem umlaufenden Behälter, insbesondere der Schleudertrommel von Zentrifugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verriegeln des Deckels von Arbeitsmaschinen mit einem umlaufenden Behälter, insbesondere der Schleudertrommel von Zentrifugen, bestehend aus einem Deckelriegel mit einer Handhabe und einem auf beide einwirkenden, von dem umlaufenden Behälter beeinflußten Fühler.
  • Bei den bekannten Verriegelungsvorrichtungen dieser Art ist der Fühler als ein an der Welle des Deckelriegels angeordneter Hebel ausgebildet, der beim Drehen des Deckelriegels zum Entriegeln des Deckels in die Umlaufbahn eines auf dem oberen Rand der Schleudertrommel angeordneten Anschlagstiftes einschwenkt. Während der Trommeldrehung verhindert der mitum.laufende Anschlagstift das Schwenken des Hebels in die Entriegelungsstellung. Beim Versuch, den Deckel bei laufender oder noch auslaufender Schleudertrommel zu entriegeln, wird der Hebel und damit die Handhabe des Deckelriegels vom Anschlag-Stift schlagartig und mit großer Kraft in die Verschlusstellung zurückgeführt, wodurch erhebliche Schlagkräfte auf die Hand des den Deckelriegel Bedienenden ausgeübt werden, die zu Verletzungen führen können.
  • Hier setzt die Erfindung ein., der die Aufgabe zugrunde liegt, eine solche Verriegelungsvorrichtung so auszubilden, daß schlagartige Rückstellkräfte auf den Deckelriegel bzw. auf dessen Handhabe beim Versuch, den Deckel während des Trommelumlaufes zu entriegeln, nicht ausgeübt werden. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Fühler als eine bei umlaufendem Behälter unwirksame Stütze für die Handhabe ausgebildet sowie mit Abstand zum Deckelriegel angeordnet ist, der durch eine harte Feder in der Schließlage gehalten und mit der Stütze durch ein Gestänge gelenkig verbunden ist, das zwischen seinen Anlenkstellen die Handhabe aufweist.
  • Durch diese Maßnahmen ist gewährleistet, daß auch bei fehlerhafter Bedienung des Deckelriegels eine Gefahr für den Bedienenden nicht entstehen kann, denn heim Versuch, den Deckel während der Trommeldrehung zu entriegeln, wird das sich dabei auf dem Mantel der umlaufenden Schleudertrommel oder einer sonstigen mit der Schleudertrommel umlaufenden Fläche abstützende Ende des Fühlers lediglich von diesem bzw. dieser mitgenommen und abgeknickt, so daß weder ein Druck auf den durch die harte Feder in der Verschfußstellung gehaltenen Deckelriegel ausgeübt wird, noch Schlagkräfte auf diesen übertragen werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil der Zen trifuge mit der Verriegelungsvorrichtung, Abb. 2 eine Ansicht eines Teiles des Fühlers mit dem elastisch nachgiebigen Fühlende in vergrößertem Maßstab.
  • Der das Gehäuse 1 einer Zentrifuge mit stehend gelagerter Schleudertrommel 2 abdeckende Deckel 3 trägt an seiner Unterseite eine in den Raum zwischen dem Innenmantel des Gehäuses 1 und der Schleudertrommel 2 hineinragende Öse 4, in die ein Deckelriegel s in der Verschlußstellung einrastet. Der Deckelriegel 5 ist mittels einer Lasche 6 an einem Bolzen 7 befestigt, der axial verschiebbar in einem an der Gehäusewand befestigten Tragarm 8 geführt ist. Das freie Ende 9 dieses Bolzens umschließt gabelförmig das eine Ende eines doppelarmigen Hebels 10 und ist in einem in diesem Ende vorgesehenen, axial verlaufenden Schlitz 11 angelenkt, der ein klemmfreies Schwenken des Hebel 10 erlaubt. Die in halber Länge des Hebels 10 vorgesehene Drehuchse 12 ist im Schaftende 13 einer zur Betätigung der Entriegelungsvorric'htung dienenden, als Druckknopf 14 ausgebildeten Handhabe angeordnet. Das andere Ende 15 des Hebels 10 ist ebenso ausgebildet und dient zur Anlenkung eines dem freien Stangenende entsprechenden Ende eines als Stütze dienenden Fühlers 16, der stiftförmig ausgebildet und in einem gleichfalls am Innenmantel des Gehäuses 1 befestigten Tragarm 17 axial verschiebbar geführt ist. Der Bolzen 7 ist durch eine harte, schraubenförmig ausgebildete Feder 18 und der Fühler 16 durch eine weiche Schraubenfeder 19 gegen den zugeordneten Tragarm 8, 17 abgestützt, durch die der Deckelriegel s in seiner Verschlußstellung gehalten wird. Der Fühler 16 ist im Bereich seines Fühlendes 20 quergeteilt, und die beiden Teile 20, 2.1 sind durch ein Scharnier22 so miteinander verbunden, daß das Fühlende 20 in Trommeldrehrichtung umzuknicken vermag. An der dem Scharnier 22 gegenüberliegenden Seite des Fühlers 16 ist an jedem Teil 20, 21 'desselben je ein Winkel 23 im Abstand voneinander befestigt, die mittels einer als Schraubenfeder ausgebildeten Feder24 miteinander verbunden sind. Diese Schraubenfeder sorgt dafür, daß die beiden Teile 20 und 21 des Fühlers 16 mit ihren einander benachbarten Flächen 25, 26 aufeinander ruhen, solange keine äußeren Kräfte auf das Fühlende wirken. Dieser Fall tritt ein, wenn der Druckknopf 14 während des Laufes der Schleudertrommel 2 bedient wird. Hierbei stützt sich das Fühlende 20 auf dem umlaufenden Trommelmantel ab und wird von diesem mitgenommen und abgeknickt. Durch die hierdurch hervorgerufene Nachgiebigkeit der Anlenkstelle des Fühlers 16 am Hebel 10 vermag sich dieser beim weiteren Niederdrücken des Druckknopfes 14 um die Anlenkstelle des Bolzens 7 am Hebel 10 zu drehen, so daß auf diesen und damit auf den Deckelriegel 5 kein Druck ausgeübt wird und dieser in seiner Verschlußstel'lung verbleibt. Wird hingegen der Druckknopf 14 bei stehender Schleudertrommel 2 bedient, so knickt das Fühlende 20 des Fühlers 16 nicht um, sondern wird zur Stütze für die Anlenk stelle des Fühlers 16 am Hebel 10. Beim weiteren Niederdrücken des Druckknopfes 14 dreht sich daher der Hebel 10 um diesen starren Drehpunkt und verschiebt den Bolzen 7 und damit den Deckelriegel 5 im Sinne des Entriegelns des Deckels 3. Die Ausbildung des Fühlers ist nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann das Fühlende 20 dadurch elastisch nachgiebig ausgebildet werden, daß die Feder 24 im Scharnier 22 oder als Blattfeder ausgebildet und am Scharnier 22 angeordnet ist. Das Scharnier 22 kann auch in einer Achsebene der Teile 20, 21 des Fühlers 16 angeordnet und am Mantel dieser Teile je eine Feder vor und hinter dem Scharnier vorgesehen sein. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die Deckelverriegelung auch bei einem Rücklauf der Schleudertrommel wirksam ist, der beim elektrischen Abbremsen der Schleudertrommel auftreten kann. Auch ist die Anwendung der Deckelverriegelung nicht auf Zentrifugen beschränkt. So kann sie bei allen Arbeitsmaschinen, z. B. Fleischkuttern und Mühlen, angewendet werden, bei denen durch Hineingreifen in den umlaufenden Behälter eine Gefahr für den Bedienenden entsteht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPBCCHE: 1. Vorrichtung zum Verriegeln des Deckels von Arbeitsmaschinen mit einem umlaufenden Behälter, insbesondere der Schleudertrommel von Zentrifugen, bestehend aus einem Deckelriegel mit einer Handhabe und einem auf beide einwirkenden, von dem umlaufenden Behälter beeinflußten Fühler, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (16) als eine bei umlaufendem Behälter unwirksame Stütze für die Handhabe ausgebildet sowie mit Abstand zum Deckelriegel (5) angeordnet ist, der durch eine harte Feder (18) in der Schließhage gehalten und mit der Stütze durch ein Gestänge gelenkig verbunden ist, das zwischen seinen Anlenkstellen die Handhabe aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (16) als ein im Bereich des Fühlendes (20) quer geteilter Stift, Bolzen od. dgl. ausgebildet ist und beide Teile (20, 21) des Fühlers scharnierartig miteinander verbunden sowie durch mindestens eine an ihrem Mantel befestigte Feder (24) in der Stützlage gehalten sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Gestänge zwischen dem Fühler (16) und dem Deckelriegel (5) ein zweiarmiger Hebel (10) vorgesehen ist, dessen dem Fühlende (20) abgekehrtes Ende an einem im Gehäuse (1) axial verschiebbaren Bolzen (7) angelenkt ist, der mit dem Deckelriegel über eine Lasche (6) starr verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe als ein im Gehäuse (1) axial verschiebbarer Druckknopf (14) ausgebildet ist, dessen in das Gehäuse hineinragender Schaft an der mittleren Gelenkstelle des doppelarmigen Hebels (10) angelenkt ist.
DEK29731A 1956-08-29 1956-08-29 Vorrichtung zum Verriegeln des Deckels von Arbeitsmaschinen mit einem umlaufenden Behaelter, insbesondere der Schleudertrommel von Zentrifugen Pending DE1027141B (de)

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Publications (1)

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DE1027141B true DE1027141B (de) 1958-03-27

Family

ID=7218611

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DEK29731A Pending DE1027141B (de) 1956-08-29 1956-08-29 Vorrichtung zum Verriegeln des Deckels von Arbeitsmaschinen mit einem umlaufenden Behaelter, insbesondere der Schleudertrommel von Zentrifugen

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DE (1) DE1027141B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211869B (de) * 1964-10-23 1966-03-03 Alpine Ag Maschinenfabrik Sicherheitsvorrichtung fuer Schneidmuehlen
DE1703037B1 (de) * 1968-03-23 1971-06-09 Alpine Ag Sicherheitsvorrichtung fuer gehaeusedeckel von schneidmuehlen oder dgl

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211869B (de) * 1964-10-23 1966-03-03 Alpine Ag Maschinenfabrik Sicherheitsvorrichtung fuer Schneidmuehlen
DE1703037B1 (de) * 1968-03-23 1971-06-09 Alpine Ag Sicherheitsvorrichtung fuer gehaeusedeckel von schneidmuehlen oder dgl

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