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DE1211661B - Vorrichtung zum Vereinzeln und Weiterleiten von gestapelten Blaettern - Google Patents

Vorrichtung zum Vereinzeln und Weiterleiten von gestapelten Blaettern

Info

Publication number
DE1211661B
DE1211661B DEP31495A DEP0031495A DE1211661B DE 1211661 B DE1211661 B DE 1211661B DE P31495 A DEP31495 A DE P31495A DE P0031495 A DEP0031495 A DE P0031495A DE 1211661 B DE1211661 B DE 1211661B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
head
drum
fixed head
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP31495A
Other languages
English (en)
Inventor
Leslie John Street
Providence Lane
Georges James Samuel Moult
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Parnall and Sons Ltd
Original Assignee
Parnall and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Parnall and Sons Ltd filed Critical Parnall and Sons Ltd
Publication of DE1211661B publication Critical patent/DE1211661B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/46Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vereinzeln und Weiterleiten von gestapelten Blättern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vereinzeln und Weiterleiten von gestapelten Blättern, mit einer Fördervorrichtung, die an der Frontfläche des vordersten Blattes eines Blattstapels angreift und dieses Blatt seitwärts verschiebt, und mit einem festen Kopf, der nahe der Bahn der Rückfläche des geförderten Blattes eine mit Öffnungen versehene Fläche aufweist, welche Öffnungen unter Saugdruck gesetzt sind, so daß sie das vorderste Blatt sich am Kopf entlangbewegen lassen und ein gegebenenfalls an diesem anhaftendes zweites Blatt am Kopf zurückhalten.
  • Bekannt ist eine Blattfördervorrichtung mit einer umlaufenden, mit Durchlässen versehenen Trommel, die an einer innenliegenden Vakuumkammer entlangläuft und dadurch das oberste Blatt eines Blätterstapels im Bereich seines vorderen Endes abhebt und durch einen gegenüber einem festen Saugkopf gebildeten Spalt hindurchzieht, wodurch ein gegebenenfalls am vordersten Blatt anhaftendes zweites Blatt an dem festen Kopf festgehalten wird. Die von der Trommel her wirkenden Saugkräfte sind jedoch größer ausgebildet als die vom festen Saugkopf, so daß das festgehaltene Blatt unmittelbar weitergefördert wird, sobald das erste der beiden Blätter am festen Sangkopf entlanggelaufen ist. Ein bestimmter Fördertakt bzw. ein vorgegebener Zwischenabstand zwischen den einzelnen Blättern kann auf diese Weise nicht eingehalten werden. Außerdem kommt es leicht vor, daß das hintere Ende des zweiten Blattes, dessen Vorderende noch am festen Saugkopf gehalten ist, an die Trommel angesaugt und von dieser mitgenommen wird, so daß es sich zusammenfaltet und in dem gegenüber dem festen Saugkopf gebildeten Spalt eingeklemmt wird. Wollte man versuchen, diese Möglichkeit dadurch zu verhindern, daß die lichte Weite des Spaltes verkleinert wird, so würde dadurch der Vorgang des Weiterförderns von bereits beschädigten oder verknitterten Blättern behindert.
  • Bekannt ist ferner eine Fördervorrichtung mit einer Reibungsvorschubrolle, die auf einer Seite des geförderten Blattes angreift, und einer Rückführrolle, die unmittelbar gegenüber der Vorschubrolle auf der Rückseite des Blattes angreift und dadurch eine Rückförderung eines zweiten, gleichzeitig geförderten Blattes bewirkt. Diese Rückführkraft wirkt aber auch auf jedes einzeln geförderte Blatt ein; dadurch werden die Blätter übermäßig stark beansprucht, so daß sich eine solche Anordnung nur für relativ kräftige Blätter eignet.
  • Schließlich werden bei einer weiteren bekannten Fördervorrichtung zwei auf entgegengesetzten Seiten der Förderbahn angeordnete Förderbänder verwendet, die jeweils derart mit Durchlässen versehen sind, daß die Blätter durch Vakuumschuhe hinter den Bändern an diese angesaugt werden können. Die Eintrittsstelle des Rückförderbandes ist dabei in Bewegungsrichtung so weit hinter der des Vorschubbandes angeordnet, daß die Vorderkante des auf volle Fördergeschwindigkeit gebrachten Blattes abrupt durch das Rückführorgan erfaßt wird. Die Vorderkanten der Blätter werden daher bei einem Rückfördervorgang außergewöhnlich stark beansprucht und iri der Regel beschädigt. Dies ist besonders nachteilig für nachfolgende Steuervorgänge, beispielsweise beim Ablesen von Informationen und Sortieren der Blätter, was in der Regel durch Abtasten und/oder Abgreifen der Blattvorderkante ausgeführt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Vereinzeln und Weiterleiten von gestapelten Blättern zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermeidet und mit großer Zuverlässigkeit die einzelnen Blätter nacheinander von einem Blätterstapel abzieht und sie mit äußerst gleichförmigen Zwischenabständen weiterfördert, ohne daß dabei die Gefahr einer Beschädigung entsteht.
  • Hierzu ist erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Gattung ein an sich bekanntes Rückführorgan zum Antrieb des zweiten Blattes entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des vordersten Blattes vorgesehen und arbeitstaktmäßig so synchron auf die Bewegung der Blattfördervorrichtung und auf das Anlegen und Abnehmen von Vakuum an die Öffnungen des festen Kopfes abgestimmt ist, daß ein zweites Blatt durch den festen Kopf zunächst angehalten und kurzzeitig festgehalten und nach der Freigabe durch das Rückführorgan erfaßt und in entgegengesetzter Richtung gefördert wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung greift die Anhaltekraft auf der ganzen Fläche des Blattes an, ohne daß an dessen Vorderkante übermäßige Kräfte auftreten können, und das Blatt wird anschließend wieder zurückgefördert, so daß die weitergeleiteten Blätter nur vom Blattstapel abgezogen und daher in ganz bestimmtem Fördertakt mit festen Zwischenabständen weitergeleitet werden. Es werden daher keine besonderen Anforderungen an die Stärke der einzelnen Blätter gestellt, und die Arbeitsgeschwindigkeit kann beträchtlich gesteigert werden.
  • In einer Ausführungsform der oben geschilderten erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht das Rückführorgan aus einer stetig gedrehten Trommel, die in ihrer zylindrischen Umfangsfläche - vorzugsweise in einem Sektor mit größerem Radius - mit Löchern versehen und in deren Innerem ein Unterdruck herstellbar ist, wobei der mit Löchern versehene Teil der Mantelfläche der Trommel jeweils einmal bei jeder Umdrehung der Trommel im Bereich des Ausschnittes in der mit Öffnungen versehenen Fläche des Kopfes frei liegt.
  • Das zum Transport der Blätter dienende Transportorgan besteht normalerweise aus zumindest einem endlosen Band, das in unmittelbarer Nähe über der mit Saugöffnungen versehenen Fläche des festen Kopfes in entgegengesetzter Richtung zu dem ihm benachbarten Teil der Oberfläche der mit Löchern versehenen Trommel läuft, wobei das Band Durchbrüche aufweist, durch welche ein Unterdruck jeweils den vorderen Randteil der vorderen Fläche des vordersten Blattes zeitweilig an das Band ansaugt, um dieses Blatt von dem Stapel abzuziehen und es über den festen Kopf hinweg zu befördern.
  • Ein Beispiel einer praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in der Zeichnung veranschaulicht; es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Blatt-Vereinzelungs- und Fördervorrichtung, F i g. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch den Festhalte- und Rückführkopf der Vorrichtung gemäß Fig. 1, F i g. 3 einen senkrechten Querschnitt längs der Schnittlinie A-A der F i g. 2, Fig.4 einen senkrechten Querschnitt längs der Linie B-B der F i g. 2; wobei jedoch die sich bewegenden Teile um 900 gegenüber ihrer Stellung in F i g. 3 verdreht sind.
  • Die als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung enthält ein Magazin 10, in dem ein Stapel 11 aus Papierblättern untergebracht werden kann, wobei die in parallelen vertikalen Ebenen angeordneten Blätter auch parallel zu der Ebene eines Förderspaltes zwischen den vorderen und rückseitigen beweglichen Elementen liegen, welche Teile der Transport- und Rückführorgane bilden, die weiter unten beschrieben werden. Die vordere Fläche des vordersten Blattes 12 des Stapels wird an die in der Abziehrichtung laufenden Elemente 13 des Transportorgans in irgendeiner Weise angedrückt.
  • Das Magazin 10 kann beispielsweise aus einem an der Oberseite und der Stimseite offenen kastenartigen Behälter bestehen, der auf einem Transportband 14 ruht, so daß das Transportband die vorderseitige Fläche des Magazins 10 und damit des vordersten Blattes an die in der Abziehrichtung laufenden Elemente 13 andrückt.
  • Das Blatttransportorgan enthält zwei parallel umlaufende, mit Zähnen versehene, endlose Gummiriemen 13, die über stetig angetriebene, gezahnte Treibräder 27 laufen, so daß die Riemen zwei parallelen dreieckförmigen Bahnen folgen, wobei ihre senkrecht nach oben laufenden Trume die eine Seite des Förderspaltes begrenzen. Die Gummiriemen sind auf Abschnitten ihrer Länge, die in Längsrichtung einen Abstand voneinander haben, der vorzugsweise wesentlich größer ist als die Länge oder Höhe der Blätter, mit Durchbrüchen versehen, und die senkrechten Trume bewegen sich vor hohlen Schuhen 15, deren Hohlräume, vor deren offener Seite die Riemen entlanggleiten, unter teilweises Vakuum gesetzt werden können. Die Schuhe 15 erstrecken sich von dem oberen Randteil des Blätterstapels 11 oder Magazins 10 bis über den Rückführkopf 17 hinaus.
  • Auf der entgegengesetzten Seite des Förderspaltes - die den senkrechten Trumen der Riemen 13 gegenüberliegt - befindet sich die mit Öffnungen 23 versehene flache und zur Verminderung der Reibung geglättete Stirnfläche 16 eines Blattrückführkopfes, der im allgemeinen mit 17 bezeichnet ist. Innerhalb des Kopfes 17 ist das Rückführorgan angeordnet, das aus einer auf das Ende einer drehbar gelagerten Welle 18 aufgezogenen oder aufgekeilten Trommel 19 besteht die in einem ungefähr der Hälfte ihres Umfanges entsprechenden Sektor Löcher 20 aufweist, während ein anderer Umfangsteil 21 des Trommelmantels nach innen auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt ist als der Durchmesser des gelochten Mantelsektors 22.
  • Der gelochte Sektor 22 der Trommel ragt durch einen fensterartigen Ausschnitt in der mit den Saugöffnungen 23 versehenen Stirnfläche des Kopfes 17 hindurch und ragt ein wenig über die Ebene dieser Stirnfläche 16 heraus. Die Welle 18 wird über ein mit Zähnen versehenes Antriebsrad28 und einen (nicht dargestellten) gezahnten Riemen stetig im Synchronismus mit der Bewegung der Riemen 13 angetrieben. Die Saugöffnungen 23 in der Stirnfläche 16 des Rückführkopfes und die Löcher 20 am Umfang der Trommel 19 stehen über steuerbare Durchlässe 24 und 25 in der Trommel mit einer (nicht dargestellten) Vakuumquelle in Verbindung.
  • Oberhalb des festen Kopfes 17 wirken die Riemen 13 mit frei drehbaren Andrückrollen 26 zusammen, welche die Blätter für deren weiteren Transport aus dem Arbeitsbereich des Rückführkopfes 17 an die Riemen andrücken.
  • Zum Betrieb der Vorrichtung wird ein Stapel 11 von Blättern mit den Blattkanten auf den Boden des Magazins 10 gesetzt, so daß die senkrechten Flächen der Blätter parallel zu dem Förderspalt liegen und die vordere Fläche des vordersten Blattes 12 an die senkrechten Trume der mit Durchbrüchen versehenen Riemen 13 angelegt wird. Wenn jeweils einer der durchbrochenen Bereiche der Riemen 13 den aberen Randteil der Vorderfläche des vordersten Blattes 12 erreicht, wird der Unterdruck in den Schuhen 15 hinter den Riemen 13 durch die Riemendurchbrüche hindurch auf das Blatt wirksam und saugt dieses erste Blatt 12 an die Riemen 13 an; das Blatt 12 wird von dem Stapel abgezogen und in den Arbeitsbereich des festen Kopfes 17 gebracht. Kurz nachdem das vorderste Blatt 12 von den Riemen 13 »ergriffen« wurde, wird durch Öffnen der Steuerdurchlässe 24 und 25 (s. F i g. 4) Vakuum auf die Öffnungen 23 in der Stirnfläche 16 des festen Kopfes 17 gegeben. Dieses Vakuum dient dazu, an diese Stirnfläche l6 jedes zweite oder folgende Blatt anzusaugen, das gegebenenfalls an dem ersten Blatt 12 hängt und mitgenommen wurde, während das erste Blatt weiterbewegt wird, weil die Reibung zwischen zwei aufeinanderliegenden Blättern relativ gering ist.
  • Da zwischen dem Wirksamwerden des Vakuums an den Durchbrüchen der Riemen 13 und der Wirkung des Vakuums an den Öffnungen 23 des festen Kopfes 17 eine gewisse zeitliche Staffelung vorhanden ist und die Steuerdurchlässe 24 bald wieder geschlossen werden, gibt der feste Kopf nach dem Freimachen oder Vereinzeln des ersten Blattes jedes zweite, während des Durchlaufes eines vorangehenden Blattes festgehaltene Blatt frei. Nachdem der obere Randteil des vordersten Blattes 12 bis hinter den festen Kopf 17 gebracht und das Vakuum an den Öffnungen 23 des festen Kopfes aufgehoben ist, wirkt sich das Vakuum an den Löchern 20 der in umgekehrter Richtung laufenden Trommel 19 aus; diese Trommel ergreift dann mit ihrer gelochten Sektoroberfläche 22 jedes von der Stirnfläche 16 des festen Kopfes zurückgehaltene Blatt und schiebt dieses Blatt wieder in Richtung auf den Stapel 11 zurück. Ein Vorteil der Durchmesserabstufung bei der zylindrischen Oberfläche der Trommel 19 liegt darin, daß eine unnötige Abnutzungsberührung zwischen der Trommel 19 und den Blättern vermieden wird, während der die Trommellöcher 20 enthaltende erhabene Umfangssektor sich außerhalb des Bereiches der Stirnfläche 16 des Kopfes 17 befindet.
  • Die Phasenverzögerung zwischen dem Anlegen des teilweisen Vakuums an die Öffnungen 23 des festen Kopfes und die Löcher 20 der Trommel sowie der Phasenunterschied zwischen dem Einwirken dieser Unterdrücke und dem Einwirken der Unterdrücke an den Durchbrüchen der Riemen 13 kann geändert werden, um diese zeitliche Folge der Art des jeweils zu behandelnden Papiers und/oder der Arbeitsgeschwindigkeit anzupassen, indem man beispielsweise die Welle 18 als Nutenschaft ausbildet, damit die Trommel 19 und die Rolle 28 unter verschiedenen geeigneten Winkellagen auf die Welle aufgesetzt werden können.
  • Um die Trennung der von den Stapeln 11 abzuziehenden Blätter zu verbessern, ist zumindest eine Luftdüse 29 vorgesehen, die einen Luftstrom rechtwinklig zu dem Förderspalt und zwischen den Stapel 11 und den Blattrückführkopf 17 einbläst. Die Luft kann von dem Auslaß eines Zentrifugallüfters (nicht dargestellt) abgenommen werden, dessen Saugseite den Unterdruck für die Schuhe 15, den Kopf 17 und die Öffnungen 23 bzw. die Löcher 20 der Trommel liefert.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß die oben beschriebenen, mit Durchbrüchen versehenen Riemen 13 und die mit einer durchbrochenen Umfangsfläche versehene Trommel 19 keine unabdingbaren Merk- male der Erfindung darstellen; diese Teile können durch äquivalente Bauelemente ersetzt werden, welche in der Lage sind, die Blätter in geeigneten Zeitabständen innerhalb eines Transportspiels der Vorrichtung unter Ausnutzung der Reibung zu ergreifen und zu verschieben.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Vereinzeln und Weiterleiten von gestapelten Blättern, mit einer Fördervorrichtung, die an der Frontfläche des vordersten Blattes eines Blattstapels angreift und dieses Blatt seitwärts verschiebt, und mit einem festen Kopf, der nahe der Bahn der Rückfläche des geförderten Blattes eine mit Öffnungen versehene Fläche aufweist, welche Öffnungen unter Saugdruck gesetzt sind, so daß sie das vorderste Blatt sich am Kopf entlangbewegen lassen und ein gegebenenfalls an diesem anhaftendes zweites Blatt am Kopf zurückhalten, d a dur c h g e -kennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Rückführorgan (19) zum Antrieb des zweiten Blattes entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des vordersten Blattes vorgesehen ist und arbeitstaktmäßig so synchron auf die Bewegung der Blattfördervorrichtung (13) und auf das Anlegen und Abnehmen von Vakuum an die Öffnungen (23) des festen Kopfes abgestimmt ist, daß ein zweites Blatt durch den festen Kopf zunächst angehalten und kurzzeitig festgehalten und nach der Freigabe durch das Rückführorgan erfaßt und in entgegengesetzter Richtung gefördert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückführorgan eine stetig drehbare Trommel ist, die mit einem Teil ihres Trommelumfanges durch einen Fensterausschnitt der mit Öffnungen versehenen Fläche des Kopfes hervorragt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umfangssektor der Trommel mit Löchern versehen ist, die durch die Trommel mit einer Vakuumquelle verbindbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Löchern versehene Umfangssektor der Trommel einen größeren Halbmesser hat als der nicht mit Löchern versehene restliche Umfang und daß nur der den größeren Halbmesser aufweisende Trommelsektor aus dem Fensterausschnitt des Kopfes heraustritt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Vakuumquelle mit den Saugöffnungen des festen Kopfes durch Ventildurchlässe geöffnet und geschlossen wird, die durch die Drehung der Trommel gesteuert werden.
  6. 6. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Mittel zur Änderung der gegenseitigen zeitlichen Phasenlage zwischen dem Verbinden der Öffnungen des Kopfes mit der Vakuumquelle, dem Ergreifen irgendeines zweiten Blattes durch das Rückführorgan und dem Arbeitstakt des Blattabzieh- und Transportorgans.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Blattabzieh- und Transportorgan zumindest einen stetig umlaufenden endlosen Riemen aufweist, der jeweils in Längsabständen mit Durchbrüchen versehen ist und mit diesen über einen an eine Vakuumquelle angeschlossenen Schuh läuft.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Düse, die einen Luftstrahl senkrecht zu dem Bewegungsweg der Blätter bläst, wenn diese sich dem Kopf nähern.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 118 810; französische Patentschrift Nr. 1270226; USA.-Patentschrift Nr. 489925.
DEP31495A 1962-04-04 1963-04-02 Vorrichtung zum Vereinzeln und Weiterleiten von gestapelten Blaettern Pending DE1211661B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US489925A (en) * 1893-01-17 Paper-feeding machine
FR1270226A (fr) * 1959-10-12 1961-08-25 Ncr Co Dispositif de transport pour supports d'enregistrements
DE1118810B (de) * 1958-02-25 1961-12-07 Ibm Deutschland Vorrichtung zur Entnahme einzelner Belege aus einem Magazin

Patent Citations (3)

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