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DE1279778B - Verfahren zum Erfassen von auf Signalleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, z. B. von Gebuehrenimpulsen in Fernsprechanlagen - Google Patents

Verfahren zum Erfassen von auf Signalleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, z. B. von Gebuehrenimpulsen in Fernsprechanlagen

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Publication number
DE1279778B
DE1279778B DE1966S0106627 DES0106627A DE1279778B DE 1279778 B DE1279778 B DE 1279778B DE 1966S0106627 DE1966S0106627 DE 1966S0106627 DE S0106627 A DES0106627 A DE S0106627A DE 1279778 B DE1279778 B DE 1279778B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
pulse
signal
reset
look
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966S0106627
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Luetgenau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0106627 priority Critical patent/DE1279778B/de
Priority to NL6713750A priority patent/NL6713750A/xx
Priority to ES346136A priority patent/ES346136A1/es
Priority to FR124874A priority patent/FR1541358A/fr
Priority to CH1463967A priority patent/CH467564A/de
Priority to AT945167A priority patent/AT284213B/de
Priority to BE705421D priority patent/BE705421A/xx
Priority to GB4780467A priority patent/GB1139270A/en
Priority to SE14504/67D priority patent/SE334924B/xx
Publication of DE1279778B publication Critical patent/DE1279778B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication
    • H04M15/12Discriminative metering, charging or billing
    • H04M15/18Discriminative metering, charging or billing according to duration of the call, or the communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 75/60
Nummer: 1279 778
Aktenzeichen: P 12 79 778.3-31 (S 106627)
Anmeldetag: 21. Oktober 1966
Auslegetag: 10. Oktober 1968
Zum Erfassen von auf Signalleitungen in wahlloser Folge, jedoch mit einem bestimmten zeitlichen Mindestabstand anfallenden und eine bestimmte Mindestlänge aufweisenden Signalimpulsen, z. B. von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen, ist es bereits bekannt, die einzelnen Signalleitungen in zyklischer Folge laufend abzutasten.
Diese Abtastung erfolgt im allgemeinen über Koinzidenzgatter, ζ. B. Diodengatter, die der Reihe nach aufgesteuert werden. Unter der Voraussetzung, daß die wiederholte Abtastung eines jeden Koinzidenzgatters schnell genug erfolgt, geben die am Ausgang eines jeden Koinzidenzgatters auftretenden Ergebnisfolgen den unmittelbaren Signalzustandsverlauf auf der überwachten Signalleitung wieder. Dies ist aber nur möglich, wenn sämtliche Signalleitungen während der Dauer des kürzesten Signalimpulses einmal abgetastet werden. Um die bei Einhaltung dieser Zeitbedingung gegebene Möglichkeit von Mehrfachzählungen ein und desselben Signalimpulses auszuschalten, wird das eigentliche Registrierkriterium für die Aufzeichnung eines Signalimpulses nach dem sogenannten »Last-Look-Prinzip« ermittelt. Hiernach wird jedes Abfrageergebnis für die Dauer eines Abfragezyklus in einem leitungsindividuellen Speicherelement zwischengespeichert und mit dem jeweils nachfolgenden Abfrageergebnis verglichen. Da sowohl der Übergang vom signallosen Zustand in den Signalzustand als auch der Übergang vom Signalzustand in den signallosen Zustand für jeden Signalimpuls charakteristisch ist, erfolgt die Registrierung eines Signalimpulses je nach Ausbildung der Vergleichsschaltung nur bei einem feststellbaren Übergang entweder in der einen oder in der anderen Richtung.
Für die Ermittlung eines Registrierkriteriums sind also immer die Abtastergebnisse mindest zwei aufeinanderfolgender Abtastzyklen erforderlich. Damit zudem die beiden möglichen Signalzustände auf den zu überwachenden Signalleitungen sicher festgestellt werden können, darf die Folgezeit der Abtastimpulse weder größer als die Dauer des kürzesten zu erfassenden Signalimpulses, noch größer als die Dauer der kürzesten sich jeweils anschließenden Signalpause sein. Die günstigsten Abtastbedingungen ergeben sich demzufolge bei einem Impulspausenverhältnis von 1:1.
Die Registrierung der einzelnen Signalimpulse kann dabei in der Weise erfolgen, daß der Zählerstand der Abtasteinrichtung an Stelle eines Signalimpulses einem selbsttätig ablesbaren Aufzeichnungsträger zugeführt wird oder daß bei einer Speicheranordnung mit den einzelnen Signalleitungen individuell zugeordneten Speicherabschnitten die in diesen enthaltenen leitungs-Verfahren zum Erfassen von auf Signalleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen,
z. B. von Gebührenimpulsen in
Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Witteisbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Rudolf Lütgenau, 8630 Coburg
individuellen Informationen abhängig von der Stellung der Abtasteinrichtung ausgespeichert und wieder zurückgespeichert werden, wobei abhängig von dem
so Vorliegen eines Steuersignals die jeweils ausgespeicherte Information geändert oder ungeändert zurückgespeichert wird. Die Informationsänderung kann beispielsweise darin bestehen, daß jeweils eine »1« hinzuaddiert wird.
Ausgehend von diesem allgemeinen Lösungsprinzip sind weiterhin eine Reihe von Verfahren bekanntgeworden, die die Verwendung von bistabilen Speicherelementen in Form von ferromagnetischen Ringkernen an Stelle der Koinzidenzgatter zur Grundlage haben. Diese haben den Vorteil, daß durch gleichzeitige Ausnutzung der Ringkerne als Abfragegatter und als Speicher sowie durch Verwendung von durchgreifenden Abfragedoppelimpulsen der Aufwand herabgesetzt und die Fehlersicherheit bei durch Prellimpulsen am Anfang und/oder am Ende verzerrten Signalimpulsen trotz gleichbleibender Zeitbedingungen erhöht werden kann.
Andererseits sind bereits Verfahren bekanntgeworden, bei denen zwar gleichfalls ferromagnetische Ringkerne Verwendung finden, diese aber nicht unmittelbar durch die zugeordneten Signalleitungen aussteuerbar sind, sondern erst in Koinzidenz mit einem zusätzlichen Abfrageimpuls. Die Rückstellung erfolgt hierbei in der Pause zwischen zwei Signalimpulsen durch gesonderte Rückstellimpulse größerer Impulsfolgezeit als die der Abfrageimpulse für die Leitungsüberwachung. Eine derartige Entkopplung zwischen Ein- und Ausspeicherung bringt abgesehen von der möglichen Verringerung der Arbeitsgeschwindigkeit der zentralen Aufzeichnungseinrichtung bei Impulspausenverhältnissen kleiner als Eins den Vorteil mit sich, daß sonst durch die Kopplung der Ringkerne
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untereinander bedingte Störbeeinflussungen ohne Aus- mehr nur noch analog dem anderen bekannten wirkung_bleiben. Lösungsprinzip mit getrennter Ein- und Aus-Allen diesen Verfahren ist in gleichem Maße der speicherung bei Koinzidenz mit einem gesonderten Nachteil eigen, daß das Registrierergebnis abgesehen Abfrageimpuls möglich, so daß die durch Zusammenvon Prellimpulsen am Anfang und/oder Ende eines 5 fassung der Speicherelemente in einer Matrix infolge Signalimpulses durch Störimpulse, insbesondere durch der damit verbundenen Kopplungen bedingten Störsolche, die in die Pause zwischen zwei aufeinander- beeinflussungen entfallen. Abweichend von den mit folgenden Signalimpulsen fallen und einen Signalim- getrennter Ein- und Ausspeicherung arbeitenden puls vortäuschen, wenn sie mit einem Abfrageimpuls bekannten Verfahren werden jedoch die durch die zusammentreffen, beliebig beeinflußt werden kann. io Abfrageimpulse erzielten und in den leitungsindivi-Derartige Störungen lassen sich bisher in weitem duellen Speicherelementen zwischengespeicherte Ab-Umfang nur dann vermeiden, wenn ausgehend vom frageergebnisse nicht mehr unmittelbar als zu rezuerst genannten, nach dem »Last-Look-Prinzip« gistrierende Signalimpulse gewertet, sondern die arbeitenden Verfahren die Ermittlung eines Registrier- Rückstellung ist jederzeit, d. h. auch während der kriteriums vom gleichzeitigen Vorliegen der Abfrage- 15 Dauer eines Signalimpulses, möglich, und ein zu ergebnisse von mehr als zwei aufeinanderfolgenden registrierender Signalimpuls wird nach dem »Last-Abtastzyklen abhängig ist und analog hierzu die sich Look-Prinzip« an Hand der zwischengespeicherten aus der Dauer des kürzesten zu erfassenden Signal- Leitungsergebnisse ermittelt. Das hat den Vorteil, daß impulses ergebende Impulsfolgezeit der Abtastimpulse Signalimpulse nachbildende Störimpulse, die zu einer herabgesetzt wird. Die Durchführung dieses Ver- 20 Bespeicherung des leitungsindividuellen Speicherfahrens erfordert jedoch den Aufwand zusätzlicher elementes geführt haben, nicht fälschlich als Signalleitungsindividueller Speicherelemente für die impulse aufgezeichnet werden. Weiterhin bringt die Zwischenspeicherung der einzelnen Abfrageergebnisse, Verwendung von Doppelimpulsen als Rückstell- und zum anderen wird durch die Verkürzung der impulse und deren Synchronisation mit den Abfrage-Impulsfolgezeit der Abtastimpulse bei vorgegebener 25 impulsen in der Weise, daß jeder zweite Abfrage-Mindestlänge der zu erfassenden Signalimpulse die impuls von den Einzelimpulsen eines Rückstell-Zahl der mit einer Abtasteinrichtung überwachbaren impulses flankiert wird, den Vorteil mit sich, daß Signalleitungen wesentlich verringert. jeweils die durch zwei aufeinanderfolgende Abfrage-Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Er- impulse und damit zu zwei verschiedenen Zeitpunkten fassung von auf mehreren Signalleitungen in wahlloser 30 ermittelten Leitungsergebnisse gleichzeitig ausgewertet Folge, jedoch mit einem bestimmten zeitlichen werden können. Das hat wiederum zur Folge, daß die Mindestabstand, einlaufenden Signalimpulsen, ins- Arbeitsgeschwindigkeit der Aufzeichnungseinrichtung besondere von Gebührenimpulsen in Fernsprech- gegenüber der Abfragegeschwindigkeit für die Leianlagen, durch periodisches Abtasten von den Signal- tungsüberwachung entsprechend herabgesetzt werden leitungen individuell zugeordneten Speicherelementen, 35 kann, was bei den vergleichbaren Verfahren mit z. B. in Form von ferromagnetischen Ringkernen, mit einem »Last-Look« über mehrere Abfragezyklen nicht aus zwei kurzzeitig aufeinanderfolgenden Einzelim- möglich ist.
pulsen gleicher Polarität bestehenden Rückstell- Ausgehend von diesem allgemeinen Lösungsprinzip, impulsen, wobei die von den beiden Einzelimpulsen besteht des weiteren analog der Ausdehnung des eines jeden Rückstellimpulses abgeleiteten Ergebnisse 40 Last-Look über mehrere Abfragezyklen die Möglichzusammen mit den durch vorhergehende Rückstell- keit, durch Ausdehnung des Last-Look über mehrere impulse gewonnenen Ergebnissen ein aus logischen Rückstellzyklen die Sicherheit gegenüber Störimpulsen Bausteinen aufgebautes Auswerteschaltglied steuern, zu erhöhen, wenn gemäß einer Weiterbildung der das nach dem »Last-Look-Prinzip« die Registrierung Erfindung bei einem Last-Look über η Rückstellder einzelnen Signalimpulse veranlaßt. 45 zyklen die Impulsfolgezeit der Abtastimpulse mit Zweck dieses Verfahrens ist es, bei erträglichem Bezug auf die Dauer tj des kürzesten unverzerrten Aufwand und günstigen Arbeitsbedingungen für die Signalimpulses kleiner oder höchstens gleich dem Aufzeichnungseinrichtung eine möglichst hohe> Sicher- Wert l_^ tj ist und wenn die durch die jeweils heit gegen Stonmpulse zu erzielen. Dieses wird dadurch 2 (« — 1)
erreicht, daß die zu erfassenden Signalimpulse nur bei 50 vorhergehenden (n—l) Rückstellimpulse gewonnenen Koinzidenz mit einem gesonderten periodisch wieder- 2 (n—l) Einzelergebnisse zwischengespeichert und für kehrenden Abfrageimpuls, dessen Impulsfolgezeit den Last-Look herangezogen werden,
kürzer ist als die Dauer des kürzesten prellfreien Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß im allge-Signalimpulses, das leitungsindividuelle Speicherglied meinen bereits eine ausreichende Störsicherheit erzielbeeinflussen und daß die Impulsfolgezeit der Rück- 55 bar ist, wenn der Last-Look auf η = 2 Rückstellstellimpulse doppelt so groß ist wie die Impulsfolge- zyklen beschränkt ist. Je Signalleitung sind in diesem zeit der Abfrageimpulse für die Leitungsüberwachung Falle zweL zusätzliche Speicherelemente als Merkbit und beide Arten von Impulsen derart miteinander erforderlich. Der erzielbare Sicherheitsgrad ist aber synchronisiert sind, daß jeder zweite Abfrageimpuls - der gleiche wie bei einem sich über drei Abfragevon den beiden Einzelimpulsen eines Rückstell- 60 zyklen erstreckenden normalen Last-Look-Verfahren, impulses flankiert wird. für das neben dem Koinzidenzgatter für die Leitungs-Ausgehend von dem bisher bekannten Verfahren überwachung ebenfalls zwei zusätzliche Merkbit ernach dem Last-Look-Prinzip haben bei dem neuen forderlich sind. Doch bringt das neue Verfahren den Lösungsprinzip die zu überwachenden Signalleitungen Vorteil mit sich, daß die Arbeitsgeschwindigkeit für keinen direkten Einfluß mehr auf die als Abfrage- 65 die zentrale Aufzeichnungseinrichtung bei gleicher elemente dienenden leitungsindividuellen Speicher- Störsicherheit gegenüber dem vergleichbaren bekannelemente. Eine Beeinflussung dieser Speicherelemente ten Verfahren auf die Hälfte herabgesetzt werden kann durch die zu überwachenden Signalleitungen ist viel- oder aber mit derselben Aufzeichnungseinrichtung
doppelt so viele Signalleitungen überwacht werden können.
Eine weitere Lösungsvariante entsprechend der Erfindung besteht darin, daß bei einem Last-Look über η Rückstellzyklen die Impulsfolgezeit der Abtastimpulse mit Bezug auf die Dauer tj des kürzesten unverzerrten Signalimpulses kleiner oder höchstens
gleich dem Wert ——γ tj ist und daß die durch die vorhergehenden Rückstellimpulse gewonnenen Einzelergebnisse in der Weise jeweils zu einem einzigen Ergebnis zusammengefaßt werden, daß lediglich bei der Ergebnisfolge »1-1« eines Rückstellimpulses als Zwischenergebnis eine »1« im Rahmen des Last-Look zwischengespeichert wird.
Auch in diesem Falle ergibt sich bereits eine im allgemeinen ausreichende Störsicherheit, wenn der Last-Look auf n — 2 Rückstellzyklen beschränkt ist. Im Gegensatz zu der zuvor erläuterten Lösungsvariante ist bei gleicher Störsicherheit lediglich ein zusätzliches Speicherelement als Merkbit je Signalleitung erforderlich. Auch kann die Arbeitsgeschwindigkeit für die Aufzeichnungseinrichtung im Vergleich zum normalen Last-Look-Verfahren mit einem Last-Look über drei Abfragezyklen herabgesetzt werden. Jedoch ist der dabei mögliche Gewinn nicht mehr so groß wie bei der anderen Lösungsvariante nach der Erfindung. Dafür ist aber auch der Aufwand an Speicherelementen für die Merkbit um 50 % geringer. Dieser Vorteil fällt insbesondere dann ins Gewicht, wenn die Art der Störimpulse einen Last-Look über eine größere Zahl von Abfrage- bzw. Rückstellzyklen erfordert.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung läßt sich eine Erhöhung der Störsicherheit zudem noch dadurch erreichen, daß negative Störimpulse durch eine die Signalleitung eingeschaltete Gleichrichterdiode unterdrückt werden. Auf diese Weise wird vermieden, daß die Signalimpulse durch überlagerte negative Störimpulse aufgespalten werden oder aber daß je nach Art der Ansteuerung der Speicherelemente eine Rückstellung nachgeahmt werden kann.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung seien nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles zur Durchführung des der Erfindung zugrunde liegenden Verfahrens näher erläutert. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens,
F i g. 2 ein dazugehöriges Impulsdiagramm,
F i g. 3 ein abgeändertes Auswerteschaltglied nach F i g. 1.
F i g. 1 gliedert sich in zwei Teile A und B, die durch das Auswerteschaltglied AS und die zentrale Ablaufsteuerung Ab-St miteinander verknüpft sind. Dabei wurde auf die Darstellung der schaltungsmäßigen Ausbildung der verschiedenen Einrichtungen verzichtet, weil die Erfindung nicht an irgendwelche Speichersysteme sowie an die spezielle Gestaltung der Abtast- und Addiereinrichtung gebunden ist. Sie kann vielmehr mit Vorteil für alle nur möglichen Speicherund Abtastsysteme verwendet werden.
Der Teil A dient der Einordnung der auf den Signalleitungen 11 bis xy eines Ortsmultiplexsystems in wahlloser Folge eintreffenden Signalimpulse in ein Zeitmultiplexsystem. Jeder Signalleitung 11 bis xy ist zu diesem Zweck ein Speicherelement in Form eines ferromagnetischen Ringkernes KU bis Kxy zugeordnet, die zweckmäßigerweise in Form einer Matrix M zusammengefaßt sind. Die durch die einzelnen Speicherkerne gefädelten Signalleitungen sind über Entkopplungsdioden, z.B. DIl bis DIy, zeilenweise an eine gemeinsame Steuerleitung angeschaltet, die über Schalter e des Taktverteilers TVZ nacheinander an Gegenpotential anschaltbar sind. Auf diese Weise kann eine Bespeicherung der einzelnen Speicherkerne durch auf den zugehörigen Signalleitungen anstehende
ίο Signalimpulse nur dann erfolgen, wenn der zugehörige Steuerkontakt c geschlossen ist.
An Stelle einer derartigen Eingabesteuerung wäre es ohne weiteres auch möglich, die einzelnen Speicherkerne zeilenweise mit einer Vormagnetisierung zu beaufschlagen, die im Ruhezustand eine Bespeicherung der einzelnen Speicherkerne verhindert, andererseits aber so bemessen ist, daß nach einer erfolgten Bespeicherung einzelner Speicherkerne, was durch kurzzeitiges Abschalten der Vormagnetisierung ermöglicht werden könnte, die bespeicherten Speicherkerne nicht wieder in die Ausgangslage zurückgekippt werden. Eine derartige Ansteuerung erfordert jedoch einen höheren Aufwand. Gleiches gilt für eine weitere mögliche Art der Eingabesteuerung, wonach eine Bespeicherung der einzelnen Speicherkerne nur bei Koinzidenz eines Signalimpulses auf der zugehörigen Signalleitung und eines zusätzlichen Eingabezeilenstromes, der kurzzeitig an eine entsprechende Zeilenleitung angeschaltet wird, möglich ist.
Die zyklische Überprüfung der einzelnen Speicherelemente auf ihren Speicherzustand und ihre Rückstellung in die Ausgangslage erfolgt in Anlehnung an eine bereits bekannte Anordnung derart, daß mit einem einzigen als Doppelimpuls ausgebildeten Rück-Stellimpuls, der aus den beiden Einzelimpulsen α und b besteht, jeweils die Speicherelemente einer ganzen Zeile gleichzeitig überprüft und zurückgestellt werden, wobei die in den abgefragten Speicherelementen enthaltenen Informationsinhalte parallel über die Spaltenleitungen 1 bis y an ein Abfrageregister AR weitergeleitet werden. Dieses Abfrageregister besteht analog den. bei jeder Prüfung anfallenden beiden Einzelergebnissen aus zwei Gruppen El und El von Speicherelementen, die synchron zu den beiden Einzelimpulsen α und b des Rückstellimpulses durch die Zeilensperre Zsp aufnahmebereit geschaltet werden. Durch schrittweises Abtasten der einzelnen Informationsinhalte des Abfrageregisters wird dann die zugeführte Informationsgruppe in eine Informationsserie umgesetzt.
Der Teil B wird von der zentralen Registrier- und Speichereinrichtung gebildet. Der Hauptspeicher SP enthält eine der Zahl der zu überwachenden Signalleitungen entsprechende Zahl von Einzelspeichern, beispielsweise in Form von Speicherfeldern auf einer Magnettrommel oder einer Ringkernzeile eines Ringkernspeichers, von denen jeweils einer einer Signalleitung fest zugeordnet ist. Diese Einzelspeicher dienen der eigentlichen Speicherung der auf der jeweils zugeordneten Signalleitung einlaufenden Zahl von Signalimpulsen. Die Speicherung erfolgt zweckmäßig in einem Binärcode, beispielsweise in Tetradenverschlüsselung. Die Speicherkapazität richtet sich nach der maximal zu speichernden Signalimpulszahl.
Das Aufsummieren der je Signalleitung wahllos einlaufenden Signalimpulse erfolgt mittels des zentralen Addierwerkes AD. Zu diesem Zweck werden die jeweils im Hauptspeicher enthaltenen, die Gesamtzahl der je Signalleitung bisher angefallenen Signal-
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impulse kennzeichnenden Informationen laufend dem dagegen bespeichert, so ergibt sich als Abfrage-Addierwerk und von dort wieder dem Hauptspeicher ergebnis eine »1«. Jedes auf diese Weise durch den zugeführt. Dieser sich ständig wiederholende Kreislauf Einzelimpuls α gewonnene Abfrageergebnis al wird ist über die zentrale Ablaufsteuerung Ab-St mit dem zum nachfolgenden Auswertezeitpunkt zum Ergebnis Teil A der Einrichtung synchronisiert, und zwar 5 ml und jedes durch den Einzelimpuls b gewonnene derart, daß mit jeder Übergabe einer Information Abfrageergebnis al zum Ergebnis ml, was durch die an die Addiereinrichtung der Informationsinhalt des eingezeichneten Pfeile angedeutet ist. dazugehörigen Signalleitung zugeordneten Speicher- Die Ermittlung eines Registrierbefehles ad erfolgt
elementes K... gleichzeitig zur Auswertung gelangt. durch Vergleich der Ergebnisse jeweils zweier auf-
Die Entscheidung darüber, wann eine Addition io einanderfolgender Rückstellzyklen, so daß für eine erfolgen soll, trifft das Auswerteschaltglied AS, das Auswertung jeweils die Ergebnisse von vier aufdie beiden Teile A und B der Einrichtung miteinander einanderfolgenden Zeitpunkten zur Verfügung stehen, verknüpft und aus an sich bekannten logischen Bau- Ein Registrierbefehl wird jeweils dann ausgelöst, wenn steinen Sl und Sl sowie M aufgebaut ist. Diese die zur Verfügung stehende Ergebnisfolge die Ergeb-Bausteine ermitteln in an sich bekannter Weise an 15 nisfolge »0-1-1« beinhaltet, was mittels der Sperr-Hand der über die Steuereingänge al und al vom gatter SX bzw. Sl des Auswerteschaltgliedes AS nach Abfrageregister AR unmittelbar zugeführten Abfrage- F i g. 1 überwacht wird.
ergebnisse sowie an Hand der über die Steuerleitungen Um unter den gegebenen Voraussetzungen jenen
ml und ml zugeleieteten Abfrageergebnisse der Signalimpuls sicher erkennen zu können, ist es erjeweils vorangehenden Leitungsüberprüfung, ob die 20 forderlich, daß mindestens zwei Abfrageimpulse des einen Signalimpuls kennzeichnende Ergebnisfolge vor- Schalters e mit einem ungestörten Signalimpuls der liegt. Jedesmal, wenn ein Signalimpuls als solcher er- kürzesten Dauer tj zusammenfallen, da sonst nicht mittelt ist, wird über den Steuerausgang ad ein gewährleistet ist, daß wenigstens ein Rückstellimpuls Addierbefehl an die Addierstufe AD weitergeleitet. die Ergebnisfolge »1-1« liefert. Die sich daraus er-
Für die Zwischenspeicherung der bei der jewels 25 gebende Zeitbedingung für die Abtastimpulsfolgevorhergehenden Leitungsüberwachung anfallenden Er- zeit tpab entspricht damit in vollem Umfange der bei gebnisse werden beim gezeigten Ausführungsbeispiel einem Last-Look-Verfahren mit über drei Abfragezusätzliche Speicherelemente des Hauptspeichers SP zyklen sich erstreckendem Last-Look einzuhaltenden verwendet, die synchron mit den zugehörigen leitungs- Zeitbedingung. Abweichend von dem normalen Lastindividuellen Summeninformationen über die Steuer- 30 Look-Verfahren wird jedoch die Arbeitsgeschwindigleitungenml und ml ausgespeichert und über die keit der Aufzeichnungseinrichtung nicht durch die Steuerleitungen el und el durch die jeweils nach- Impulsfolgezeit der Abfrageimpulse bestimmt. In folgenden Abfrageergebnisse derselben Signalleitung vorliegendem Falle ist hierfür vielmehr die Impulsersetzt werden. An Stelle einer Zwischenspeicherung folgezeit tPR der Rückstellimpulse maßgebend. Da im Hauptspeicher SP könnten diese Leitungsergeb- 35 diese voraussetzungsgemäß doppelt so groß ist wie die nisse auch in getrennten, synchron gesteuerten Impulsfolgezeit twab der Abfrageimpulse, kann bei Schieberegistern zwischengespeichert werden. gleicher Zahl von zu überwachenden Signalleitungen
Weitere Einzelheiten des der Erfindung zugrunde die Arbeitsgeschwindigkeit der Aufzeichnungseinliegenden Verfahrens seien nun an Hand des Impuls- richtung auf die Hälfte herabgesetzt oder aber die diagrammes nach F i g. 2 näher erläutert. Die obere 40 Zahl der zu überwachenden Signalleitungen verdoppelt Impulskurve Sig-11 gibt die auf irgendeiner Signal- werden. Dieser Vorteil ergibt sich daraus, daß mit leitung, ζ. B. 11 in F i g. 1, auftretende Signalspannung jedem Rückstellimpuls nicht nur der gerade ermittelte wieder. Darunter folgen die auf das zugehörige Leitungszustand, sondern gleichzeitig auch der um Speicherelement XIl einwirkende Abfrageimpulsfolge einen Abfragezyklus früher ermittelte Leitungszustand der Schalter e sowie die Rückstellimpulsfolge a\b. 45 für die Auswertung bereitgestellt wird. Weiterhin folgen der Speicherzustandsverlauf des Eine weitere Voraussetzung für das sichere Erkennen
Speicherelementes K-Il, die zu jeder Auswertung an- von aufeinanderfolgenden Signalimpulsen besteht stehenden Leitungsergebnisse ml, ml, al und al analog dem normalen Last-Look-Verfahren darin, sowie das sich bei jeder Auswertung ergebende daß mindestens ein Abfrageimpuls in die Pause Steuersignal am Ausgang ad des Auswerteschalt- 50 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Signalimpulsen gliedes ^S. fallen muß. Daraus folgt, daß beim Auftreten von
Wie aus dem Speicherzustandsverlauf des Speicher- Signalimpulse nachbildenden Störimpulsen in der elementes KIl zu ersehen ist, ist eine Bespeicherung Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Signaldes leitungsindividuellen Speicherelementes nur mög- impulsen mindestens ein störungsfreier Pausenzeitlich, wenn ein Abfrageimpuls des Schalters e mit dem 55 raum tpmax vorhanden sein muß, der größer als die Signalzustand »1« auf der Signalleitung Sig-U zu- Impulsfolgezeit tpab für die Abfrageimpulse ist. Auf sammenfällt. Mit den Abfrageimpulsen sind die diese Weise können Störimpulse ausgeschieden wer-Rückstellimpulse derart synchronisiert, daß jeder den, deren Länge tst kleiner ist als die Impulsfolgezeit zweite Abfrageimpuls von den beiden Einzelimpulsen für die Abfrageimpulse, d. h., beim vorliegenden α und b der als Doppelimpulse ausgebildeten Rück- 60 Ausführungsbeispiel können alle Störimpulse ausgestellimpulse flankiert wird, d. h., dem jeweils ersten schieden werden, deren Dauer kleiner ist als die Dauer Einzelimpuls α folgt unmittelbar ein Abfrageimpuls eines auf die Hälfte verkürzten ungestörten Signal- und diesem wiederum der zweite Einzelimpuls b des impulses. Dabei spielt es keine Rolle, ob der zwischen Rückstellimpulses. Die Impulsabstände sind dabei so zwei aufeinanderfolgenden Störimpulsen liegende gewählt, daß die einzelnen Speicherelemente sicher 65 Pausenabstand oder der zwischen einem Störimpuls geschaltet werden können. Ist das Speicherelement und dem vorangehenden bzw. darauffolgenden Signalunbespeichert, so hat ein Rückstellimpuls als Abfrage- impuls liegende Pausenabstand tp kleiner ist als der ergebnis eine »0« zur Folge, ist ein Speicherelement für die Erkennung einer Pause notwendige Mindest-
pausenabstand tpmax, wenn diese Bedingung nur einmal innerhalb einer Pause erfüllt ist.
Im ungünstigsten Fall würden kleinere Pausenabstände lediglich die Auswirkung haben, als wenn es sich um einen entsprechend ausgedehnten Signalimpuls handeln würde. Dieser Fall ist bei dem Impulsdiagramm nach F i g. 2 durch die in Klammern gesetzten Abfrageergebnisse der letzten beiden Auswertezeitpunkte angedeutet. Durch den Störimpuls der Dauer ist ist das zugehörige Speicherelement K-Il bereits in die Speicherlage »1« gebracht worden, so daß zum nachfolgenden Auswertezeitpunkt der Einzelimpuls α des Rückstellimpulses als Abfrageergebnis al eine »1« statt einer »0« liefert. Da der nachfolgende Abfrageimpuls bereits mit dem nachfolgenden Signalimpuls zusammenfällt, liefert auch der zweite Einzelimpuls b als Abfrageergebnis al eine »1«, so daß die einen Additionsbefehl auslösende Ergebnisfolge »0-1-1« gegeben ist. Der Störimpuls bewirkt also eine um einen Rückstellzyklus zu früh erfolgende Registrierung, was aber nicht weiter schadet, da in gleicher Weise auch die zum nachfolgenden Auswertezeitpunkt anstehende Ergebnisfolge entsprechend abgewandelt wird und damit die sonst erst zu diesem Zeitpunkt erfolgende Aufzeichnung unterdrückt wird.
Auffallend an dem soeben erläuterten Verfahren ist, daß sich bei einem Last-Look über zwei aufeinanderfolgenden Rückstellzyklen lediglich der gleiche Sicherheitsgrad gegenüber Störimpulsen erreichen läßt wie bei einem normalen Last-Look-Verfahren mit einem Last-Look über drei aufeinanderfolgende Abfragezyklen, obwohl bei dem neuen Verfahren in jedem Auswertezeitpunkt die Leitungszustände von vier aufeinanderfolgenden Zeitpunkten zur Verfügung stehen. Dieses ist dadurch bedingt, daß nicht sichergestellt werden kann, daß jeweils der erste mit einem Signalimpuls zusammenfallende Abfrageimpuls von den Einzelimpulsen eines Rückstellimpulses begleitet wird. Nur in diesem Falle würde nämlich ein Rückstellimpuls die Ergebnisfolge »0-1« ergeben. Diese Eigentümlichkeit läßt sich aber insofern vorteilhaft ausnutzen, wenn man die von einem Rückstellimpuls abgeleiteten Ergebnispaare zu einem einzigen Ergebnis zusammenfaßt und nur dieses eine Ergebnis im Rahmen des Last-Look zwischenspeichert. Da nämlich nur 5O°/o aHer Rückstellimpulse eine Ergebnisfolge »0-1« liefert, kann auf diese Ergebniskombination ganz verzichtet werden. Statt dessen ist aber sicherzustellen, daß der nachfolgende Rückstellimpuls mit Sicherheit eine Ergebnisfolge »1-1« liefert, um an Hand der daraus resultierenden Dreierkombination »0-1-1« einen Signalimpuls erkennen zu können. Da dieses nur erreichbar ist, wenn bereits der vorausgehende Abfrageimpuls mit dem Signalimpuls zusammengefallen ist, muß die Zeitbedingung für die Abfrageimpulse entsprechend abgeändert werden, und zwar verringert sich die Impulsfolgezeit tFat> gegenüber dem vorangehend erläuterten Verfahren auf einen Wert, der kleiner oder
höchstens gleich dem Wert -j-r-— tj ist, wobei η die
Zahl der Rückstellzyklen angibt, über die sich der Last-Look erstreckt.
Bei einem Last-Look über zwei Rückstellzyklen würde sich also die Impulsfolgezeit two» für die Abfrageimpulse auf ein Drittel der Dauer ti des kürzesten unverzerrten Signalimpulses verringern. Dennoch bliebe ein Gewinn an Arbeitsgeschwindigkeit für die zentrale Aufzeichnungseinrichtung gegenüber einem den gleichen Sicherheitsgrad aufweisenden normalen Last-Look-Verfahren mit einem über drei Abfragezyklen sich erstreckenden Last-Look.
F i g. 3 zeigt ein entsprechend abgewandeltes Auswerteschaltglied, das abweichend von dem Auswerteschaltglied nach F i g. 1 lediglich ein Sperrgatter Sl aufweist, während das Koinzidenzgatter G dazu dient, die mit jedem RückstelHmpuls gewonnenen Ergebnispaare in ein einziges Ergebnis el abzuwandeln, das bis
ίο zum nachfolgenden Auswertezeitpunkt zwischengespeichert und dann als Ergebnis m 1 wieder zur Verfügung steht. Dabei führt nur eine Ergebnisfolge »1-1« zu einem gleichartigen Ergebnis »1«, während alle übrigen möglichen Ergebnisfolgen »0-0«, »0-1« und
»1-0« in ein Ergebnis »0« abgewandelt werden. Im übrigen bleibt bei diesem Verfahren die Anordnung nach F i g. 1 unverändert.
Ist neben positiven, also Signalimpulse nachbildenden Störimpulsen gleichfalls mit negativen Störimpulsen zu rechnen, die die Aufspaltung eines Signalimpulses in Teilimpulse bewirken können, so lassen sich derartige negative Störimpulse in einfacher Weise dadurch unterdrücken, daß in die Signalleitungen jeweils eine Gleichrichterdiode eingefügt ist. Diese Dioden sind bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 mit DIl bis Dxy bezeichnet.
Abschließend sei noch erwähnt, daß bei den angegebenen Zeitbedingungen die Schaltzeiten der Abfrageelemente nicht berücksichtigt sind. Diese sind im allgemeinen wohl vernachlässigbar, können aber in manchen Fällen von Bedeutung sein.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Erfassung von auf mehreren Signalleitungen in wahlloser Folge, jedoch mit einem bestimmten zeitlichen Mindestabstand, einlaufenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen, durch periodisches Abtasten von den Signalleitungen individuell zugeordneten Speicherelementen, z. B. in Form von ferromagnetischen Ringkernen, mit aus zwei kurzzeitig aufeinanderfolgenden Einzelimpulsen gleicher Polarität bestehenden Rückstellimpulsen, wobei die von den beiden Einzelimpulsen eines jeden Rückstellimpulses abgeleiteten Ergebnisse zusammen mit den durch vorhergehende Rückstellimpulse gewonnenen Ergebnissen ein aus logischen Bausteinen aufgebautes Auswerteschaltglied steuern, das nach dem »Last-Look-Prinzip« die Registrierung der einzelnen Signalimpulse veranlaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die zu erfassenden Signalimpulse nur bei Koinzidenz mit einem gesonderten periodisch wiederkehrenden Abfrageimpuls, dessen Impulsfolgezeit kurzer ist als die Dauer des kürzesten prellfreien Signalimpulses, das leitungsindividuelle Speicherglied beeinflussen und daß die Impulsfolgezeit (ta) der Rückstellimpulse doppelt so groß ist wie die Impulsfolgezeit (tFab) der Abfrageimpulse für die Leitungsüberwachung und beide Arten von Impulsen derart miteinander synchronisiert sind, daß jeder zweite Abfrageimpuls (e) von den beiden Einzelimpulsen (α und b) eines Rückstellimpulses flankiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem »Last-Look« über η Rückstellzyklen die Impulsfolgezeit (tpab) der Abtastimpulse mit Bezug auf die Dauer (tj) des kürzesten
' ■ ' . 809 620/108
unverzerrten Signahmpulses kleiner oder höchstens gleich dem Wert -^7-—ψ- tj ist und daß die durch
die jeweils vorhergehenden (n—l) Rückstellimpulse gewonnenen zwei («—1) Einzelergebnisse zwischengespeichert, und für den »Last-Look« herangezogen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem »Last-Look« über η Rückstellzyklen die Impulsfolgezeit (tFab) der Abtastimpulse mit Bezug auf die Dauer (tj) des kürzesten unverzerrten Signalimpulses kleiner oder höchstens
gleich dem Wert ——ρ tj ist und daß die durch die vorhergehenden Rückstellimpulse gewonnenen Er-
gebnispaare (al, al) in der Weise jeweils zu einem einzigen Ergebnis (el) zusammengefaßt werden, daß lediglich bei der Ergebnisfolge »1-1« eines Rückstellimpulses als Zwischenergebnis eine »1« im Rahmen des »Last-Look« zwischengespeichert wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß negative Störimpulse durch eine in die Signalleitungen (z. B. 11) eingeschaltete Gleichrichterdiode (DU) unterdrückt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1209 617.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 620/108 9.68 O Bundefdraclcerei Berlin
DE1966S0106627 1966-10-21 1966-10-21 Verfahren zum Erfassen von auf Signalleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, z. B. von Gebuehrenimpulsen in Fernsprechanlagen Withdrawn DE1279778B (de)

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DE1209617B (de) * 1964-10-21 1966-01-27 Siemens Ag Verfahren zur Erfassung von auf Signalleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Zaehlimpulsen in Fernsprechanlagen

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DE1209617B (de) * 1964-10-21 1966-01-27 Siemens Ag Verfahren zur Erfassung von auf Signalleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Zaehlimpulsen in Fernsprechanlagen

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