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DE2009076C - Schaltungsanordnung zur Markierung von Anforderungen anbietenden Schaltgliedern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Markierung von Anforderungen anbietenden Schaltgliedern

Info

Publication number
DE2009076C
DE2009076C DE2009076C DE 2009076 C DE2009076 C DE 2009076C DE 2009076 C DE2009076 C DE 2009076C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
connection
stage
circuit arrangement
criterion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin 8000 München Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung*- lerer Anforderungen gesperrt ist, nehmen an diesem
anordnung zur Markierung von in beliebiger Folge Vorgang nur die in die Aiv.duiltekette iibeniomine-
A'ifordeiungen anbietenden Schallgliedern, wobei neu Anforderungen teil. Alle während eines laufen-
txies eine Anforderung anhietende .Schallglied zur den Arheitszyklus eintreffenden weiteren Anfordeibernahme der Anforderung an eine Stufe einer An- 5 rungen werden erst nach Ablauf des Arbeitszyklus ichalteketie anschaltbar ist. übernommen und während des Ablaufs des folgenden Es sind in der Fernmeldetechnik Anordnungen be- Arbeitszyklus in gleicher Weise markiert. Durch die kanni. die aus einer Reihe von Anforderungen an- Sperrung der Anschalteketle während eines Arbeitsbieteiiden Schaltgliedern stets nur ein einziges aus- zyklus ist sichergestellt, daß jedes eine Anforderung zählen und durch die Übertragung eines Anschalt- io anbietende Schaltglied innerhalb einer definierten kriteriuins markieren. In diesem Zusammenhang wird Zeit markiert wird und daß diese Markierung nicht häufig gefordert, daß die Markierung von in beliebt- durch neu eintreffende Anforderungen von Schalter Folge Anforderungen anbietenden Schaltgliedern gliedern mit niedrigeren Ordnungszahlen zeitlich vei-
n der zeitlichen Reihenfolge des Eintreffens der An- fchoben wird. Da die Anschaltekette bereits mit der forderungeii geschehen soll. Zur Lösung dieser Auf- 15 Übernahme mindestens einer Anforderung zum Start gäbe sind Anordnungen bekannt, die auf dem söge- eines Arbeitszyklus veranlaßt wird, handelt es sich nannten Suchketlen-Priimp beruhen. Dabei handelt bei den während eines Arbeitszyklus zu markierenden es sich um Anordnungen, in denen ein Suchvorgang Schaltgliedern stets nur um eine zahlenmäßig kleine stets von einer Grundstellung aus eingeleitet wird Gruppe. Das bedeutet, daß die Zeitdauer, während oder in denen die Anforderunger, streng in der ao der die Anschaltekette für die Übernahme neu ein-Reihenfolge ihres Eintreffens eingeordnet und dann treffender Anforderungen gesperrt ist, im Verhältnis abgesucht werden. Der in solchen bekannten Anfor- zu den Intervallen, mit denen Anforderungen eintlerungen erforderliche Aufwand ist in jedem Fall treffen, klein ist. Aus diesem Grunde bietet die Anbeträchtlich. Ordnung nach der Erfindung Gewähr für eine aus-Weiterhin kann bekanntlich «.ine Auswahl von as reichende Gerechtigkeit beider zeitgerechten Auswahl Anforderungen iiber einen Wähler erfolgen, der nach der einzelnen Sclu.tglieder.
Beendigung eines Arbeitszyklus nicht in eine be- Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden
stimmte Grundstellung zurückläuft, wodurch ein·· in an Hand von in der Zeichnung dargestellten Aus-
etwa gerechte F 'Wertung der einzelnen Anforde· führungsbeispiekn erläutert. Dabei zeigt
rungen erieicht wird; dabei stört aber die Laufzeit 30 Fig. 1 eine Anordnung, in der die AnSCh1IItCkLlIc
des Wählers insbt-sondere bei einer großen Zahl von je Stufe ein Relais enthält;
Eingängen, über die Anu>riiv.rungen eintreffen Fig 2 zeigt eine im Rahmen der Erfindung lic
können. gende Ausgestaltung der ans Re'ais bestehenden An-
Auch der im folgenden beschriebenen Erfindung schaltckctte;
liegt die Aufgabe zugrunde, aus einer Reihe von in 35 Fig. .1 zeigt eine Anordnung, in der die Anschaltebeliebiger Felge Anforderungen anbietenden Schalt- kette aus elektronischen Bauelementen aufgebaut ist. gliedern stets nur eines zu markieren und dabei die In der Schaltung gemäß I- i >: I sind die Anforde-Ühertragung eines Anschaltekrilcriums an die aus- rungen anbietende:. Schultgliciiei nut .ST/1 bis .S'G/i gewählten Schaltglieder praktisch in der Reihenfolge bezeichnet. Eine Anforderung wird jeweils durch einen des zeitlichen Eintreffens der Anforderungen /n ^p.- 40 Kontakt sgl bis λ#/ι signalisiert. Die Anschaltckettc währleisten Im Besonderen ist es das Ziel der Fr- AK enthält je Stufe ein Relais/1 bis N. Über jeweils findung. den Aufwand gegenüber bekannten Anord- einen ersten Kontakt a 1 bis /11 dieser Relais besteht niingen erheblich zu reduzieren. Die Erfindung ist im Falle der Übernahme einer Anforderung ein dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig an- Haltekreis für das Relais der betreffenden Stufe. Über stehenden Anforderungen in den einzelnen Stufen 45 jeweils zweite Kontakte a 2 bis /12 dieser Relais sind der Anschaltekctte gespeichert werden, daß mit die- die Anforderungen anbietenden Schaltglicder an eine scr Speicherung einerseits je Stufe die Übertragung Markierleitung ML anscliaitbar. Über jeweils dritte eines Anschaltekriteriums über eine Markierleitung Kontakte a3 bis //3 dieser Relais ist ein Steuervorbereilet und andererseits die Anschaltekette wäh- relais X erregbar, über dessen Kontakt χ I der Frrend der Dauer der Bearbeitung der gespeicherten 50 regungskreis für alle Relais der Anschaltekette auf-Anforderungen für die Speicherung weiterer Anfor- trennbar ist. Ein zweiter Kontakt χ 2 liegt in der deri'njjcn gesperrt ist. daß mit der Sperrung der An- Markierleitung ML.
scha lekette die Markierleitung zur Übertragung eines Zur Erläuterung der Wirkungsweise der in der
AnsLliailekriteriums an die einzelnen Schaltglieder F i g I dargestellten Schaltungsanordnung sei ange-
duahgeiehaltel ist und daß das Anschaltckritetium 55 nonimen, daß in einem bestimmten Zeitpunkt die
in der Reihenfolge der einzelnen Stufen der An- Schaltglicder .SG I und .SG 3 Anforderungen anbieten,
schaltkette an die Schaltglicdor gelangt. Iu diesem lall sind die Kontakte vgl und v#3 gc-
Durch die erfinduiigsgemäße Schaltungsanordnung schlossen. Für die in der Anschaltekctte vorhandenen wird erreicht, daß alle zu einem bestimmten Zeitpunkt Relais A und C besteht in diesem Falle ein Errcgungsvorliandenen Anforderungen der Schaltglicder in je- 60 kreis (Erde, sgl, A,al,xi,-U bzw. Erde, sg 3, C, weils eine Stufe der Anschaltekelte übernommen wer- el, χ 1, -(/). Über die betätigten Kontakte al und el den und daß während eines sich daran anschließenden wird '-'in f laltckrcis für die genannten Relais gebildet. Arbeitszyklus der Anschaltekettc die Schaltgliedcr, Gleichzeitig wird über die ebenfalls betätigten Kondereii Anforderungen übernommen wurden, in der takle α2 und c2 jedes dieser Schaltglicder .SG1 und Reihenfolge der Ordnungszahl dieser Schaltglicder 65 !',G 3 an die Markierleitung ML angeschaltet, die dadurch die Übertragung eines Anschallekiiteriums durch jeweils an den den Anforderungen anbietenden markieit werden. Da die Anschaltekette während des Schaltgliedcrn zugeordneten Stufen der Anschaltc-Ahliiuis eines Arbeitszyklus tür die Übernahme wei- kette unterbrochen ist. Über jeweils einen der Kon-
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takte π3 bzw. ei ist ein Erreguiißskreis für tlas Sleiifrreliiis .V gebildet, dessen erster Kontakt .v I den Er- |egung!,krcis Γ ti r alle in der Ansehaltekette vorhandefiLii Relais auftrennt. Das bedeutet, dall während des |iun folgenden Arbeitszyklus kein weiteres eine Anforderung anbietende Schaltglied von der Anschallel^cltc berücksichtigt wird. Über den /weilen Kontakt ji 2 des Steuerrelais Λ' wird die Markierleitung ML tluidigeschaltei. Damit gelangt ein Anschaltekriteriuni an das erste Schaltglied .ST; I (Erde, .v 2, n 2, ,S1Gl). In hier nicht dargestellter Weise wird dieses Anschaltekrilerium im Schaltglied .ST/' I bewertet und führt /"Γ Zurücknahme der Anforderung. Über den dadurch geöffneten Kontakt s« 1 fällt das Relais A der ersten Stufe der Artschaltekette ab. Die Kontakte a I, a 1 und i(3 dieses Relais werden in ihre Ruhelage /Druckgesteuert. Während die Betätigung der Koniakte a I und a 3 keine weiteren Wirkungen auslösen, bedeutet die Rücksteuerung des Kontaktes «2, daß die Markierleitung ML, die an der dem ersten Schaltglied zugeordneten Stufe unterbrochen war, an dieier Stelle durchgeschaltet ist. Das Anschaltekriterium gelangt nunmehr über den durch die i.bernommene Anforderung betätigten Kontakte2 zum Schaltglied •ST7 3, wo sie in der gleichen Weise bewertet wird. Da, wie angenommen wurde, die Schaltglieder SGl und ST/" 3 Anforderungen signalisiert hatten, ist nach dem Abfallen des Relais C der Erregungskreis für das Steuerrelais A' unterbrochen. Die Anschaltekelte ist nun wieder zur Übernahme von inzwischen eingetroffenen Anforderungen bereit. Hat z. B. inzwischen das Schaltglied .SO'2 eine Anforderung angeboten, so v, ircl unmittelbar nach der Beendigung des ersten Arbeitszyklus der im Vorhergehenden beschriebene Vorgang erneut eingeleitet.
Im Rahmen der Erfindung ist es vorteilhaft, in die Markierleitung Λ//. einen als Folgekontakt ausgebildeten weiteren Kontakt y 1 einzufügen. Damit wird erreicht, daß die Auswahlkette AK stets einen eindeutigen Zustand einnehmen kann. Die Steuerung dieses Kontaktes y 1 kann vorteilhafterweise in Abhängigkeit von der Erregung des dij Sperrung der Anschaltekette bewirkenden Steuerrelais X über ein weiteres Relais Y erfolgen. In der Fig. I ist sowohl der Kontakt y t als auch das Relais Y gestrichelt eingezeichnet worden.
Eine im Rahmen der Erfindung liegende Ausgestaltung der Schaltungsanordnung nach Fig.! gestattet es, die Anzahl der je Relais zu betätigenden Kontakte zu verringern. Das wird dadurch erreicht, daß die Steuerrelais X entkoppelt über einen Gleichrichter, jeweils über einen Haltekontakt eines Relais der Anschaltckette anspricht. Eine diesen Gedanken realisierende Schallungsanordnung ist in der F i g. 2 dargestellt. Der wesentliche Aufbau sowie die Wirkungsweise entspricht der in I- i g. 1 bereits erläuterten Schaltungsanordnung. Die jeweils ersten Kontakte κ 1 bis ;i I der Relais Λ bis N der Anschaltekette bilden in diesem Beispiel sowohl einen Haltekrcis für ein erregtes Relais als auch einen über einen der Gleichrichter Ca bis GVi verlaufenden Ansprechkreis für das Steuerrelais X.
in der Fig. 3 ist ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel dargestellt, bei dem die Anschaltekctte AK ausschließlich aus elektronischen Schaltelementen aufgebaut ist. Jede Stufe der Anschaltekette enthält eine bistabile Kippstufe KA bis KN, sowie eine Reihe von Galteischaltinittehi. Als bestabile Kippstufen finden mit besonderem Vorteil sogenannte rvlnsler-islavi; Flip Flops Verwendung, da deren Eigenschaft, eine Anforderung mit steigender TaMIhinke ,ui speichern und erst mit fallender Takillanl.e die Ausgänge tiiiizusteuern, eine größere Sicherheit bei der Anschaltung von anfordernden Schallgliedern bietet. Zur Übernahme der Anforderung eines Schallgliedes ,ST/' I bis .SY/Vi ist jedes dieser Schaltglieder mit einem Steueieingang .S/L·' und einem Rucksetzeingang Hl·.
ίο der bistabilen Kippstufe» KA bis KN verbunden. Dabei führt die Signalisierung einer Anforderung jeweils zur Umsteuerung der betreffenden Kippstufe in eine Arbeitstage (über SlE), die Rücknahme der Anforderung dagegen zur Rücksteuerung der umge-
steuerten Kippstufe in die Ruhelage (über HE). Jede der Kippsluten KA bis KN weist zwei Ausgänge A I und A 2 auf. Der Ausgang A t ist dabei der Arbeitslage, der Ausgang A 2 der Ruhelage der Kippstufe zugeordnet. Die Anschaltung der Schaltglieder S(J I
ao bis SCJn an die Markierleitung WL geschieht in diesem Ausführungsbeispiel über die Gatter G 1, G 4 bis G7. Jedes dieser Gatter . ;rd im Falle der Übernahme einer Anforderung in ein. bistabile Kippstufe jeweils über den Ausgang /1 1 der Kippstufe vorbe-
reitet. Zur Sperrung der Anschaltekette A K während der Dauer eines ablaufenden Arbeitszyklus und zur Übertragung eines Anschaltekritenums ist ein zentraler, aus den NAND-Gattern (i 8 bis G12 aufgebauter Schallungsteil vorhanden. Die· Eingänge des
Gatters (/'8 sind mit den Ausgängen A 2 aller Kippstufen KA bis KN der Anschaltekette verbunüen. Durch die Umsteuerung mindestens einer Kippstufe in die Arbeitslage steht am Ausgang des Gatters (J 8 ein Kriterium zur Verfugung, das zur Ansteuerung
sowohl eines in die Taktversorgungsleitung TL geschalteten Gatters G II als auch eines in die Markierleitung ML geschalteten Gatters C/10 dient.
Weitere Einzelheiten des mit elektronischen Bauelementen aufgebauten Ausführungsbei-.piels werden
an Hand der Erläuterung der Wirkungsweise gegeben. Dazu sei angenommen, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt die Schaltglieder SG 1 und S(Jn eine Anforderung anbieten. In hier nicht dargestellter Weise gelangt dadurch an jeden der Steueieingänge SiE der
Kippstufen KA und KN ein Aniorderungskriterium, das mit der fallenden Flanke des jeweils nächsten, über die Taktleitung TL eintreffenden Taktimpulses, die betreffende Kippstufe in die Arbeitslage umsteuert. Damit sind diese Anforderungen in die bistabilcn Kippstufen KA und Kn übernommen worden.
Über die Ausgänge A 2 der Kippstufen KA und KN
sind in diesem Fall zwei Eingange des Gatters G 8 im zentralen Schaltungsteil mit einer logischen »0« beaufschlagt. Infolge der Ausbildung als sogenannte
NAND-Gatter erscheint am Ausgang des Gatters (/' 8 demnach eine logische »1«. Am Ausgang de.» Gatters G9 eine logische »0«. Da diese an einen Eingang des Gatte j Ci Il gelangt, ist dieses Gatter tür die über den Takteingang TE ankommenden Taktimpulse undurchlässig. Damit ist sichergestellt, daß die während eines Arbeitszyklus Anforderungen anbietenden Schaltglieder keine der Kippstufen umsteuern können, über das Gatter G IO wird die Markierleitung ML stündig mit einer logischen »1« beaufschlagt.
Über die Markierleitung ML sind die Gatter G 1 und G 3 der ersten Stufe der Anschaltekette anstcuerbar. Für den. Fall, daß, wie angenommen wurde,
das Schaltglicü SG 1 cine Anforderung angeboten hatte, somit die bistabile Kippstufe KA in die Arbeitslage umgesteuert wurde, ist das Gatter G 1 über den Ausgang A 1 der;irt vorbereitet, dall das Anschaltekriterium über die Markierleitung ML und dieses Gatter G I zum Schaltglied .SG 1 gelangt. In hier nicht dargestellter Weise wird das Anschaltekriterium dort bewertet und führt zur Zurücknahme der Anfordeiiing. Dadurch wird über den Riicksetzeingang KE die Kippstufe KA in die Ruhelage zurückgesteuert. Über den Ausgang A 1 dieser Kippstufe wird dadurch einerseits das Gatter G 1 gesperrt, andererseits das Gatter G 3 angesteuert. Solange während eines Arbeitszyklus noch weitere Anforderungen zu bearbeiten sind, bleiben im zentralen Schaltungsteil die beschriebenen Zustände erhalten. Das bedeutet, daß das Gatter G 3 mit der Ansteuerung über den Ausgang A 2 der Kippstufe KA für das Anschaltekriterium durchlässig wird. Die Markierleitung ML wird dadurch an der dem ersten zu markierenden Schaltglied zugeordneten Stufe der Anschaltekette durchgeschaltct. Im hier vorliegenden Beispiel gelangt das Anschaltekrtterium nunmehr über die einzelnen Stufen der Anschaltckette zur nächsten durch eine Anforderung umgesteuerte Stufe der Anschaltekette, as Dort wiederholt sich dieser Vorgang, wobei jetzt jedoch nach Rücksetzen der bistabilen Kippstufe KN über den Ausgang A 2 der letzte Hingang des Gatters G 8 mit einer logischen »1« beaufschlagt ist. Über die nachfolgenden Gatter G 9, G 10, G 11 und G 12 des zentralen Schaltungsteils wird einerseits die Taktleitung TL für die TaV.timpulse durchlässig, andererseits wird das an die Markierleitung ML geschaltete Anschaltckrilerium angeschaltet. Die während des Ablaufes des beschriebenen Arbeitszyklus von Schaltgliedcm angebotenen Anforderungen werden unmittelbar mit dem nächsten Taktimpuls in die den betreffenden Schaltgliedcm zugeordneten bistabilen Kippstufen übernommen. Die Vorgänge des Sperrens aller Kippstufen der Anschaltekette durch Sperren des in die Taktversorgungsleitung TL geschalteten Gatters G11 sowie die Markierung der Anforderungen anbietenden Schaltglieder in der Reihenfolge der Stufen der Anschaltekettc durch Übertragung des Anschaltekriteriums geschieht in der beschriebenen Weise.
Für die Wirkungsweise der Erfindung ist es unerheblich, ob die Signalisierung einer Anforderung in der in dem Ausfuhrungsbeispiel dargestellten Form mittels der Kontakte jg 1 oder mittels elektronischer Schaltelemente geschieht.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Markierung von in beliebiger Folge Anforderungen anbietenden Schaltgliedern, wobei jedes eine Anforderung anbietende Schaltglied zur Übernahme der Anforderung an eine Stufe einer Anschaltekette anschaltbar ist. dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig anstehenden Anforderungen in den einzelnen Stufen der Anschaitekette AK gespeichert werden, daß mit dieser Speicherung einerseits je Stufe die Übertragung eines Anschaltekriteriums über eine Markierleitung [ML) vorbereitet und andererseits die Anschaltekettc (AK) während der Dauer der Bearbeitung der gespeicherten Anforderungen für die Speicherung weiterer Anforderungen gesperrt ist, daß mit der Sperrung der Anschaltekette (AK) die Markierleitung (ML) zur Übertragung eines Anschaltekritcriums an die einzelnen Schaltgliedcr (.SG I bis SGn) durdigcsclialtct ist und daß das Anschaltekriterium in der Reihenfolge der einzelnen Stufen der Anschaltekettc (AK) an die Schaltglieder (SG 1 bis SGn) gelangt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltckctte (AK) je Stufe ein Relais (A bis /V) enthält, über deren Kontakte (a 1 bis «3, .. . η 1 ... η 3) nach Speicherung einer Anforderung jin Haltckreis geschlossen wird, daß die die Anforderungen bewirkenden Schaltglieder an die das Anschallekriterium übertragende Markicrleitung (Λ//.) der Anschaitekette (AK) anschaltbar sind und ein Steuerrelais (/Y) erregbar ist, dessen Kontakte (.ti,.ν 2) den Ansprechkreis für die Relais (A bis N) der Anschaltekette (AK) unterbricht und die Markierleitung (ML) zur Übertragung des Anschaltckriteriums durchschallet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Anschaltung eines Schaltgliedes (SG 1 bis SGn) an die Markierlcitung (Λ7/.) über jeweils einen Kontakt («2 bi' η 2) der Relais (A bis N) die Markierleitung (ML) an dieser Stelle aufgetrennt und dadurch die Fortschaltung der Anschaitekette (AK) unterbrochen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Markierleitung (ML) ein als Folgekontakt ausgebildeter Kontakt (y) eines Hilfsrclais (Y) geschaltet ist, das abhängig vom die Sperrung der Anschaltekctlc (AK) bewirkenden Steuerrelais (Λ') erregbar ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrelais (^) über einen entkoppelnden Gleichrichter (Ga bis Gn) und einen Haltekontakt (a 1 bis /11) der Relais (A bis N) der Anschaitekette (AK) anspricht.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaitekette (AK) je Stufe ein durch die Speicherung einer Anforderung in eine bestimmte Lage umsteuerbare bistabile Kippstufe (KA bis KN) sowie Gattcrschaltmittel (Gl, G2, G3; Gh. GS, G6: G 7) enthält, von denen jeweils ein erstes Gatterschaltmittel (G 1. G 4, G 7) mit dem durch eiru Umsteuerung der Kippstufe erregten ersten Aus gang (A 1) und jeweils ein zweites Gatterschalt mittel (G 3. G 5) mit dem durch die Rücksteuc rung der Kippstufe in die Ausgangslage erregtci zweiten Ausgang (A 2) und beide Gatterschalt mittel mit der Markierleitung (ML) verbundei sind, und daß die zweiten Ausgänge (A 2) alle Kippstufen (KA bis KN) mit dem Eingang eine gemeinsamen dritten GaUerschaltmittels (G ί verbunden sind, über dessen Ausgang sowohl ei die Taktversorgung der Anschallekette (Ah sperrendes Kriterium zur Verfugung steht, a auch das Anrufkriterium an die Markierleitur (ML) gelangt.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6. d durch gekennzeichnet, daß das Anrufkritcriu jeweils über das erste Galtcrschaltmitlcl jcd Stufe (G 1, G 4, G 7) sowohl an ein Schaltglii
(SG 1 bis 5Gj?) gelangt, als auch das zweite1 Gatterschaltmitte! jeder Stufe (G 3, G 5) vorbereitet und daß die Anschaltekette (A K) durch den über den zweiten Ausgang (A 2) einer Kippstufe erzei'jt-ien Rücksetzimpuls fortgeschaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2*64

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