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DE1211270B - Schaltungsanordnung fuer eine ueber eine Gabel an eine zweiadrige Anschlussleitung angeschlossene sprachgesteuerte Gegen- oder Wechselsprech-anlage mit Freisprechbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine ueber eine Gabel an eine zweiadrige Anschlussleitung angeschlossene sprachgesteuerte Gegen- oder Wechselsprech-anlage mit Freisprechbetrieb

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Publication number
DE1211270B
DE1211270B DET22268A DET0022268A DE1211270B DE 1211270 B DE1211270 B DE 1211270B DE T22268 A DET22268 A DE T22268A DE T0022268 A DET0022268 A DE T0022268A DE 1211270 B DE1211270 B DE 1211270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
branch
attenuators
amplifier
assigned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET22268A
Other languages
English (en)
Inventor
Lars Gunnar Ulin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB filed Critical Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Publication of DE1211270B publication Critical patent/DE1211270B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R3/00Circuits for transducers, loudspeakers or microphones
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • H04M1/6016Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers in the receiver circuit
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/10Earpieces; Attachments therefor ; Earphones; Monophonic headphones
    • H04R1/1041Mechanical or electronic switches, or control elements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R5/00Stereophonic arrangements
    • H04R5/04Circuit arrangements, e.g. for selective connection of amplifier inputs/outputs to loudspeakers, for loudspeaker detection, or for adaptation of settings to personal preferences or hearing impairments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04m
H04b
Deutsche KL: 21 a2 - 36/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
T 22268 VIII a/21 a2
7. Juni 1962
24. Februar 1966
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine über eine Gabel an eine zweiadrige Anschlußleitung angeschlossene sprachgesteuerte Gegenoder Wechselsprechanlage mit Freisprechbetrieb mit einem beim Mikrofon- oder Sprechverstärker im Sendezweig und einem beim Lautsprecher oder Hörverstärker im Empfangszweig wechselstrommäßig eingeschleiften, die Sprech- bzw. Hörverstärkung regelnden gleichstromsteuerbaren Dämpfungsglied und je einem weiteren derartigen Dämpfungsglied.
Derartige Schaltungsanordnungen sind an sich bekannt. So ist beispielsweise bei einer bekannten Schaltung die Anordnung so getroffen, daß hinter dem obengenannten weiteren Dämpfungsglied ein Teil der Sende- bzw. Empfangswechselspannung abgezweigt und über je einen dem Sende- bzw. Empfangszweig individuell zugeordneten Steuerverstärker mit Steuergleichrichter einer Brückenschaltung zugeführt wird, die zur sprachgesteuerten Sprechrichtungsumschaltung die jeweilige Größe der Sende- und der Empfangswechselspannungen miteinander vergleicht und dementsprechend einen solchen Steuergleichstrom für die vier Dämpfungsglieder bewirkt, daß die beiden dem jeweils besprochenen Zweig zugeordneten Dämpfungsglieder leiten und diesen rasch entdämpfen, während die beiden dem jeweils anderen unbesprochenen Zweig zugeordneten Dämpfungsglieder sperren und diesen rasch mindestens entsprechend stark dämpfen.
Bei dieser bekannten Anordnung ist es erforderlich, daß die in dem Sende- bzw. Empfangszweig liegenden Dämpfungsglieder einen großen steuerbaren Dämpfungsbereich aufweisen, der etwa 50 db betragen muß. Diese Dämpfungsglieder sind so eingestellt, daß sie im unbesprochenen Zustand der Anordnung eine mittlere Ruhedämpfung aufweisen, die etwa 25 db beträgt. Dämpfungsglieder mit einem derartig hohen steuerbaren Dämpfungsbereich sind schwierig herzustellen. Insbesondere bedarf es besonderer Maßnahmen, um die im Ruhezustand vorhandene Dämpfung weitgehend konstant zu halten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der oben beschriebenen Art zu schaffen, die bei gleichem Aufwand betriebssicher arbeitet und eine raschere Sprechrichtungsumkehrung ermöglicht und dabei die oben geschilderten Nachteile der bekannten Schaltungsanordnung vermeidet.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß jedes jeweils vor dem Steuerverstärker des Sendebzw. Empfangszweiges liegende weitere Dämpfungsglied wechselstrommäßig ebenfalls in Reihe im
Schaltungsanordnung für eine über eine Gabel an eine zweiadrige Anschlußleitung angeschlossene
sprachgesteuerte Gegen- oder Wechselsprechanlage mit Freisprechbetrieb
Anmelder:
Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockhohn
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
Berlin 33, Auguste-Viktoria-Str. 65
Als Erfinder benannt:
Lars Gunnar Ulin, Stockholm
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 8. Juni 1961 (6007)
Sende- bzw. Empfangszweig liegt, und beide mit ihrem Steuergleichstromeingang einander antiparallel geschaltet sind, und daß die beiden dem Sendezweig zugeordneten Dämpfungsglieder für den sie im Empfangszustand sperrenden Steuergleichstrom in Durchlaßrichtung zum Mikrofon in Reihe geschaltet sind, während die dem Empfangszweig zugeordneten Dämpfungsglieder für den sie im Sendezustand sperrenden Steuergleichstrom in Durchlaßrichtung zum Lautsprecher in Reihe geschaltet sind.
Die Dämpfungsglieder brauchen bei dieser Schaltungsanordnung lediglich eine maximale Dämpfung aufzuweisen, die halb so groß ist wie der Dämpfungsbereich bei der bekannten Schaltungsanordnung. Infolgedessen lassen sich die beim Erfindungsgegenstand verwendeten Dämpfungsglieder mit kleineren Strömen steuern, so daß der Steuerteil der Schaltungsanordnung entsprechend einfacher aufgebaut sein kann.
Da bei den Dämpfungsgliedern lediglich Endzustände gesteuert werden müssen, nämlich der dämpfungslose Zustand und der Zustand maximaler Dämpfung, lassen sich diese Endzustände auch durch
609 509/244
1-211 27 O
Übersteuerung herstellen, so daß sich auch eine beträchtliche Erhöhung'der Umschaltungsgeschwindigkeit ergibt. Demgegenüber muß bei der bekannten Schaltungsanordnung ein dritter, zwischen den Endzuständen liegender Zustand eingestellt werden, der nicht durch Übersteuerung herstellbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
F i g. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung;
Fi g. 2 zeigt ein Schaltbild für zwei stromgesteuerte Dämpfungsglieder der Schaltungsanordnung gemäß il
Fig. 3 zeigt schematisch herausgezeichnet die Parallel- und Reihenschaltung der Steuergleichstromeingänge der vier Dämpfungsglieder, die in der Schaltungsanordnung nach Fig.l enthalten sind, und
Fig. 4 zeigt die Größe der Steuergleichströme für die Dämpfungsglieder. in Abhängigkeit vom jeweiligen Unterschied der an den Ausgängen der Brückenschaltung auftretenden abgeleiteten Spannungen Ul und U 2.
Wie Fig. 1 zeigt, werden in bekannter Weise die beim Hineinsprechen in ein Mikrofon M erzeugten Sprechwechselströme in einem Vorverstärker Fl verstärkt und über ein im Sendezustand am wenigsten dämpfendes erstes Dämpfungsglied Dl, einen Nachverstärker F3 und eine Gabel IL2 auf eine zweiadrige Leitung L gegeben.
An den Sendezweig ist in bekannter Weise über ein weiteres drittes Dämpfungsglied D 3 ein Steuerverstärker TrI mit einem Gleichrichter angeschlossen, der aus dem jeweils auftretenden Sprechwechselstrom einen entsprechenden Steuergleichstrom für die Dämpfungsglieder ableitet.
In gleicher Weise ist am Anfang des Empfangszweiges an diesen vor dem zweiten Dämpfungsglied Ό 2 — an das über einen Hörverstärker F 2 der Lautsprecher H angeschlossen ist — über ein weiteres (viertes) Dämpfungsglied D 4 ein dem Steuerverstärker TrI des Sendezweiges entsprechender Steuerverstärker Tr 2 für den Empfangszweig in bekannter Weise angeschlossen.
Bei der bekannten Schaltungsanordnung ist das dem Steuerverstärker vorgeschaltete weitere Dämpfungsglied D 3 bzw. D 4 wechselstrommäßig parallel zum ersten bzw. zweiten, als Längsdämpfungsglied ausgebildeten Dämpfungsglied Dl bzw, D 2 angeschlossen und mit seinem Steuergleichstromeingang mit dem zweiten bzw. ersten Dämpfungs* glied D 2 bzw. Dl des jeweils anderen Zweiges in Reihe an dessen Steuerverstärker angeschlossen.
Im Gegensatz hierzu sind beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 alle vier Dämpfungsglieder Dl bis D 4 als Querdämpfungsglieder ausgebildet, und erfindungsgemäß liegt jedes jeweils vor dem Steuerverstärker TrI, Tr 2. des Sende- bzw. Empfangszweiges liegende weitere Dämpfungsglied D 3, D 4 wechselstrommäßig ebenfalls in Reihe im Sende- bzw. Empfangszweig, und beide sind mit ihrem Steuergleichstromeingang 31, 32, 32' einander antiparallel geschaltet. Die beiden dem Sendezweig zugeordneten Dämpfungsglieder D1 und D 2 sind für den sie im Empfangszustand sperrenden Steuergleichstrom in Durchlaßrichtung zum Mikrofon M in Reihe geschaltet, während die dem Empfangszweig zugeordneten Dämpfungsglieder D 2 und D 4 für den sie im Sendezustand sperrenden Steuergleichstrom in Durchlaßrichtung zum Lautsprecher H in Reihe geschaltet sind.
Jedes weitere Dämpfungsglied D3 (s. Fig. 2 bzw. D 4) besteht aus einem Eingangstransformator T 5, dessen Sekundärwicklung eine mittlere Anzapfung 31 bzw. 31' aufweist, aus zwei gegeneinandergeschalteten Gleichrichtern L 31 und L 32, welche die Enden der Sekundärwicklung des Eingangstransformators Γ 5 überbrücken.
Das erste bzw. zweite Dämpfungsglied Dl bzw. D 2 besteht aus einem Ausgangstransformator T 6, dessen Primärwicklung eine mittlere. Anzapfung 36 bzw. 36' aufweist und aus zwei ebenfalls gegeneinandergeschalteten Gleichrichter LU und L12, die die Enden der Primärwicklung von T 6 überbrücken und außerdem über je einen Widerstand Rl bzw. R2 an die Enden der Sekundärwicklung des Eingangstransformators des weiteren DämpfungsgliedesD3 bzw. D 4 angeschlossen sind.
Die stromgesteuerten Dämpfungsglieder werden in bekannter Weise durch die sie durchfließenden Steuergleichströme beeinflußt, und zwar so, daß sie ihren Zweig bei größerem Steuergleichstrom stärker dämpfen, und im unbesprochenen Ruhezustand erhalten die ersten Dämpfungsglieder Dl und D 2 einen Ruhesteuergleichstrom, so daß sie in bekannter Weise eine Ruhedämpfung von z.B. 25 db aufweisen, mit der sie ihren Zweig dämpfen, d. h. halb entsperrt und halb gesperrt halten. Im Gegensatz zu
;.. der bekannten Schaltungsanordnung erhalten die zweiten Dämpfungsglieder D 3 und D 4 im Ruhezustand bei der Erfindung keinerlei Steuergleichstrom und sind somit völlig entsperrt (O db).
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind einerseits die Verbindungspunkte zwischen den mit ihren Steuergleichstromeingängen parallel- bzw. in Reihe geschalteten Dämpfungsgliedern und andererseits die von den Verbindungspunkten abgewendeten Adern der Steuergleichstromeingänge der ersten Dämpfungsglieder, also die Ausgänge der Brückenschaltung, über jeweils gleich große Widerstände mit einem Punkt mit festem negativem Potential verbunden.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung kann mit Vorteil auch so aufgebaut sein, daß die beiden Ausgänge der Brückenschaltung einzeln mit den Steuerverstärkern über die Primärwicklung je eines Transformators verbunden sind, dessen Sekundärwicklung je eine Mittelanzapfung aufweist, die an die Eingangsseite des jeweils anderen Steuerverstärkers angeschlossen ist, während die beiden Enden der Sekundärwicklungen über Gleichrichter an den Mittelpunkt eines aus festen Widerständen bestehenden Spannungsteilers angeschlossen sind.
Bei den bekannten Steuerschaltungen müssen die Dämpfungsglieder D1 und D 2 im allgemeinen nach einer bestimmten Kurve gesteuert werden, so daß sie beispielsweise im Ruhezustand auf 25 Dezibel, in der Arbeitslage auf 50 Dezibel und beim Senden bzw. Empfangen auf 0 Dezibel eingestellt werden. Ein besonderer Vorteil der Schaltungsanordnung nach der Erfindung besteht darin, daß nur folgende Bedingungen zu erfüllen sind: Im Ruhezustand werden die Dämpfungsglieder Dl und D 2 auf 25 Dezibel eingestellt und die Dämpfungsglieder D 3 und D 4 auf 0 Dezibel, während beim Senden D 3 und Dl 0 Dezibel haben müssen und D 4 und D 2
je 25 Dezibel. Eine solche Regelung nach dem Prinzip der »Entweder-Oder«-Schaltung der elektronischen Rechengeräte ist technisch sehr viel einfacher durchführbar als die früheren Lösungen dieser Aufgabe.
Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist folgende:
Befindet sich die Verstärkeranordnung im Ruhezustand, d. h., werden keine Sprechströme auf die Verstärker Fl und F 2 gegeben, dann führen die Transistoren TrI und Tr 2 gleich große mittlere Ruhesteuergleichströme, deren Stärke beispielsweise je 1 mA ist. Die Spannungen an den Punkten 1 und 2 sind in diesem Fall gleich groß, und infolge der Gleichheit der Steuergleichströme fließen nur in den Dämpfungsgliedern D1 und D 2 gleich große Steuergleichströme, nicht aber auch durch die Dämpfungsglieder D 3 und D 4. Im Dämpfungsglied öl fließt beispielsweise der Steuergleichstrom über folgenden Weg:
1, 36, T6, L11/12, 35, 32, 3, RlS,-.
Die Dämpfungsglieder D 3 und D 4 erhalten im Ruhezustand keinerlei Steuerströme, weil in diesem Fall die Punkte 3 und 4 das gleiche Potential haben. Dieser Betriebszustand ergibt sich mit aller Klarheit aus Fig. 3. Gleiche Potentiale an den Punkten 1 und 2 ergeben gleiche Steuergleichströme durch D1 und D2 über die Widerstände RlS und R16, und da diese Widerstände gleich groß sind, sind auch die Potentiale in den Punkten 3 und 4 gleich groß, d. h., es fließen keine Steuergleichströme durch die Dämpfungsglieder D 3 und D 4. Dieser Betriebszustand (Ruhezustand) ist in Fig. 4 durch die Ordinate Ul=U2 angedeutet, wobei Ul das Potential im Punkt 1 und U 2 das Potential des Punktes 2 bedeutet. Die Steuergleichströme durch die Dämpfungsglieder D1, D 2, D 3 und D 4 sind hier mit il, i2, /3 und /4 bezeichnet. Wie man sieht, ist H=i2 und damit gleich i, während /3 etwa gleich ζ 4 und ungefähr gleich 0 ist.
Wird die Schaltungsanordnung auf Senden umgesteuert, d. h. werden von dem Mikrofon Sprechströme in die zweiadrige Leitung L eingespeist, dann wird in bekannter Weise ein gewisser Anteil dieser Sprechströme über die Leitung 33/34 und den Transformator Π zu dem Steuerverstärker (Transistor) TrI abgezweigt. Die vom Steuerverstärker verstärkten Sprechströme werden in einem Stromkreis gleichgerichtet, der aus der Sekundärwicklung eines Transformators Γ3, Gleichrichtern Ll und L2, einem Widerstand .R12 und einem Kondensator C 2 besteht. Die Mittelanzapfung an den Sekundärwicklungen wird gegenüber dem Spannungsteilermittelpunkt 5 auf ein negatives Potential angehoben, und dieses negative Potential wird über die Sekundärwicklung des Transformators Γ2 auf die Basis des als Steuerverstärker wirkenden Transistors Tr 2 gegeben.
In gleicher Weise wird beim Umschalten auf Empfang das dadurch erhöhte negative Potential der Mittelanzapfung der Sekundärwicklung des Transformators T 4 gegenüber dem Spannungsteilermittelpunkt 5 der Basis des als Steuerverstärker wirkenden Transistors TrI über die Sekundärwicklung des Transformators Tl zugeführt.
Die Änderung des negativen Potentials an der Basis des Transistors 7V2 hat eine Erhöhung der Stromstärke durch diesen Steuerverstärker zur Folge, die sich in einer Erhöhung des Potentials des Punktes 2 und in einem erhöhten Potentialabfall am Emittervorwiderstand RU äußert, der den beiden Transistoren TrI und Tr 2 gemeinsam ist. Die dadurch bewirkte Erhöhung des negativen Potentials am Emitter des Transistors TrI bewirkt also eine Herabsetzung des Stromes durch den Transistor TrI. Dies hat zur Folge, daß der Punkt 2 ein nochmals höheres Potential bekommt als der Punkt 1,
ίο d.h. t/2 größer als Ul, und nicht nur das Dämpfungsglied D 2 erhält weiter seinen Steuergleichstrom i 2, sondern jetzt auch das Dämpfungsglied!^, während das Dämpfungsglied Dl keinen Steuergleichstrom mehr erhält bzw. nur einen kleineren Steuergleichstrom il erhält, der gegen Null abnimmt. Infolgedessen können die vom Mikrofon erzeugten Sprechströme ohne Schwierigkeit die zweiadrige Leitung L erreichen, während die Sprechströme, die aus der Leitung kommen, den Lautsprecher H nicht erreichen können.
Wird die Anordnung auf Empfang geschaltet, d. h. kommen die Sprechströme aus der Leitung L, dann wird in bekannter Weise ein bestimmter Anteil dieser Empfangswechselspannungen über die Leitung 43/44 und den Transformator Γ 2 zu dem Transistor Tr 2 geführt. In gleicher Weise wie oben beschrieben nimmt der Gleichstrom durch den Transistor Tr 2 ab, während der Gleichstrom durch den Transistor TrI zunimmt; der Punkt 1 kommt auf ein höheres Potential als der Punkt2, d.h. Ul wird größer als i/2, und die Dämpfungsglieder Dl und D 3 erhalten ihren Steuergleichstrom, während das Dämpfungsglied D 2 nur einen Steuergleichstrom erhält, der gegen Null abnimmt. Für das Dämpfungsglied D 3 besteht dann folgender Stromkreis:
3/32, L31/L32, Γ 5, 31, 4.
Das Dämpfungsglied D 4 führt keinen Steuergleichstrom, weil sich der Punkt 3 in diesem Falle auf einem höheren Potential befindet als der Punkt 4. Die Empfangswechselspannungen aus der zweiadrigen Leitung L erreichen infolgedessen den Lautsprecher H, während die gegebenenfalls durch das Mikrofon M erzeugten Sprechströme die Leitung L nicht erreichen können.
Die jeweils stärkere Sprechwechselspannung setzt sich also in bekannter Weise durch, indem der daraus abgeleitete Steuergleichstrom den eigenen besprochenen Zweig entdämpft und den jeweils anderen mit schwächeren oder gar keinen Sprechwechselspannungen beaufschlagten Zweig bedämpft. Da genau wie bei der bekannten Anordnung nach der deutschen Auslegeschrift 1086 753 das jedem Steuerverstärker jeweils vorgeordnete zweite Dämpfungsglied D 3, D 4 von den Steuergleichströmen im Sinne einer Verstärkung der jeweils durch die stärkeren Sprechwechselspannungen bereits eingeleiteten Richtungsumschaltung gesteuert wird, ergibt sich wie bei der vorgenannten bekannten An-Ordnung eine sehr rasche Sprechrichtungsunischaltung und im jeweils unbesprochenen Zweig eine verstärkte Dämpfung, die somit ihrerseits eine erhöhte Dynamik und eine geringere Verzerrung mit sich bringt.
Bei der vorgenannten bekannten Anordnung liegt im Gegensatz zum AB das jedem Steuerverstärker vorgeordnete weitere Dämpfungsglied D 3, D 4 nicht in Reihe im Zweig vor dessen erstem Dämpfungs-
glied, sondern ist vor diesem parallel abgezweigt und wird durch den vom Steuerverstärker des jeweils anderen besprochenen Zweiges abgeleiteten Steuergleichstrom auf höhere Dämpfung geschaltet, so daß der ihm nachgeschaltete Steuerverstärker des unbesprochenen Zweiges einen kleineren Steuergleichstrom liefert, der also das erste Dämpfungsglied seines Zweiges auf höhere Dämpfung und das zweite Dämpfungsglied des anderen besprochenen Zweiges auf noch geringere Dämpfung schaltet. Hierdurch liefert der diesem nachgeschaltete Steuerverstärker des besprochenen Zweiges einen noch größeren Steuergleichstrom, was zu der erwähnten sehr raschen Sprechrichtungsumschaltung führt.
Im Gegensatz zu dieser bekannten Anordnung sind bei der nach der Erfindung auch die zweiten Dämprungsglieder wechselstrommäßig in Reihe in ihren Zweig gelegt und die ersten und zweiten Dämpfungsglieder jedes Zweiges dürfen somit innerhalb ihres Zweiges ihre Dämpfung jeweils nicht gegensinnig ändern,
Eine wesentliche Vereinfachung der vorgenannten bekannten Anordnung ergibt sich dadurch, daß aus dem vorgenannten Grunde die beiden Dämpfungsglieder jedes Zweiges mit ihrem Steuergleichstromeingang für den nur vom Steuerverstärker ihres Zweiges gelieferten Steuergleichstrom in Reihe geschaltet sind, der vom mittleren Ruhewert im jeweils besprochenen Zweig dadurch auf einen diesen entsperrenden Wert herabgesetzt wird, daß der im Steuerverstärker (z. B. Tl) des besprochenen Zweiges verstärkte Teil der Sprechwechselspannung gleichgerichtet der Basis des anderen Steuerverstärkers 2V2 des jeweils unbesprochenen Zweiges zugeführt wird, dessen Steuerstrom dadurch von seinem Ruhewert auf einen nun auch das zweite Dämpfungsglied D 4 eines unbesprochenen Zweiges sperrenden Wert vergrößert wird und andererseits infolge des vergrößerten Spannungsabfalls am gemeinsamen Emitterwiderstand R11 den Arbeitspunkt des Steuerverstärkers TrI des besprochenen Zweiges derart verschiebt, daß dessen Steuergleichstrom vom Ruhewert so weit herabgesetzt wird, daß auch das erste Dämpfungsglied D1 des jeweils besprochenen Zweiges entdämpft oder entsperrt wird, während das zweite Dämpfungsglied D 3 des besprochenen Zweiges diesen bereits im Ruhezustand innegehabten entdämpften Zustand weiter beibehält.
Andererseits soll bekanntlich die Umschaltung vom Sende- oder Empfangszustand in den unbesprochenen Ruhezustand verhältnismäßig langsam erfolgen, um in den Sprechpausen ein zu häufiges Umschalten in den Ruhezustand zu vermeiden. Dies wird in an sich bekannter Weise erreicht durch das Zusammenwirken zwischen dem Kondensator C 3 (bzw. dem Kondensator C 4 für die entgegengesetzte Sprechrichtung) und einer Reihenschaltung aus einem Widerstand 2218 und einem Kondensator C 5 zwischen dem Punkt 1 und der oberen Klemme des Kondensators Cl (bzw. einer Reihenschaltung aus einem Widerstand R19 und einem Kondensator C 6 zwischen dem Punkt 2 und der oberen Klemme des Kondensators Cl).
Wenn die Empfangswechselspannungen aufhören, fällt infolge des Kondensators C 3 die Gleichspannung am Kollektor des Transistors TrI zunächst sehr rasch auf einen Pegel ab, der etwas höher liegt als der Pegel, der die Regelung der betreffenden Dämpfungsstromkreise bewirkt. Dann fällt die Gleichspannung am Kollektor infolge der Reihenschaltung R18, C 5 langsam auf denjenigen Pegel ab, welcher dem Ruhezustand der Anordnung entspricht.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für eine über eine Gabel an eine zweiadrige Anschlußleitung angeschlossene sprachgesteuerte Gegen- oder
ίο Wechselsprechanlage mit Freisprechbetrieb mit einem beim Mikrofon- oder Sprechverstärker im Sendezweig und einem beim Lautsprecher- oder Hörverstärker im Empfangszweig wechselstrommäßig eingeschalteten, die Sprech- bzw. Hörverstärkung regelnden gleichstromsteuerbaren ■ Dämpfungsglied und je einem weiteren derartigen .Dämpfungsglied, hinter dem ein Teil der Sendebzw. Empfangswechselspannung abgezweigt und über je einen dem Sende- bzw. Empfangszweig individuell zugeordneten Steuerverstärker mit Steuergleichrichter einer Brückenschaltung zugeführt wird, die zur sprachgesteuerten Sprechrichtungsumschalrung die jeweilige Große der Sende- und der Empfangswechselspannungen miteinander vergleicht und dementsprechend solche Steuergleichströme für die vier Dämpfungsglieder bewirkt, daß die beiden dem je-• weils besprochenen Zweig zugeordneten Dämpfungsglieder bewirkt, daß die beiden dem jeweils besprochenen Zweig zugeordneten Dämpfungsglieder leiten und diesen rasch entdämpfen, während die beiden dem jeweils anderen unbesprochenen Zweig zugeordneten Dämpfungsglieder sperren und diesen rasch mindestens ent- sprechend stark dämpfen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes jeweils vor dem Steuerverstärker (TrI, Tr 2) des Sende- bzw. EmpT fangszweiges liegende weitere Dämpfungsglied D 3, D 4) wechselstrommäßig ebenfalls in Reihe im Sende- bzw. Empfangszweig liegt, und beide mit ihrem Steuergleichstromeingang (31, 32, 32') einander antiparallel geschaltet sind, und daß die beiden dem Sendezweig zugeordneten . Dämpfungsglieder (Dl, D 3) für den sie im Empfangszustand sperrenden Steuergleichstrom in Durchlaßrichtung zum Mikrofon (M) in Reihe geschaltet sind, während die dem .Empfangszweig zugeordneten Dämprungsglieder (D 4 und D 2) für den sie im Sendezustand sperrenden Steuergleichstrom in Durchlaßrichtung zum Lautsprecher (H) in Reihe geschaltet sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Verbindungspunkte (3, 4) zwischen den mit ihren Steuergleichstromeingängen parallel- bzw. in Reihe geschalteten Dämpfungsgliedern und andererseits die von den Verbindungspunkten (3, 4) abgewendeten Adern (36, 36') der Steuergleichstromeingänge der ersten Dämpfungsglieder (D 1, D 2), also die Ausgänge (1, 2) der Brückenschaltung, über jeweils gleich große Widerstände (R15, R16 bzw. R14, RlT) mit einem Punkt mit festem negativem Potential verbunden sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ausgänge (1, 2) der Brückenschaltung einzeln mit den Steuerverstärkern (TrI bzw. Tr 2) über die Primärwicklung je eines Transformators (T3
bzw. Γ 4) verbunden sind, dessen Sekundärwicklung je eine Mittelanzapfung aufweist, die an die Eingangsseite des jeweils anderen Steuerverstärkers (Tr 2 bzw. TrI) angeschlossen ist, während die beiden Enden der Sekundärwicklungen über je einen Gleichrichter (Ll bis L 4) an den Mittel-
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punkt (5) eines aus festen Widerständen (R13, R12) bestehenden Spannungsteilers angeschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1086 753.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 509/244 2.66 © Bundesdruckerei Berlin
DET22268A 1961-06-08 1962-06-07 Schaltungsanordnung fuer eine ueber eine Gabel an eine zweiadrige Anschlussleitung angeschlossene sprachgesteuerte Gegen- oder Wechselsprech-anlage mit Freisprechbetrieb Pending DE1211270B (de)

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DE (1) DE1211270B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3432056A1 (de) * 1984-08-31 1986-03-27 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Sprachgesteuerte gegensprechanlage

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086753B (de) * 1958-04-28 1960-08-11 Ericsson Telefon Ab L M Sprachgesteuerte Wechselsprechanlage

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