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DE812931C - Verstaerkerschaltung, insbesondere Phasenumkehrschaltung fuer Gegentaktverstaerker - Google Patents

Verstaerkerschaltung, insbesondere Phasenumkehrschaltung fuer Gegentaktverstaerker

Info

Publication number
DE812931C
DE812931C DET674A DET0000674A DE812931C DE 812931 C DE812931 C DE 812931C DE T674 A DET674 A DE T674A DE T0000674 A DET0000674 A DE T0000674A DE 812931 C DE812931 C DE 812931C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
cathode
anode
resistance
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET674A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1613498U (de
Inventor
Alfred Dipl-Ing Leifer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET674A priority Critical patent/DE812931C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812931C publication Critical patent/DE812931C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/26Push-pull amplifiers; Phase-splitters therefor
    • H03F3/28Push-pull amplifiers; Phase-splitters therefor with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärkerschaltung, insbesondere Phasenumkehrschaltung für Gegentaktverstärker Bekanntlich ruft ein Kathodenwiderstand eine Stromgegenkopplung hervor, die im allgemeinen unerwünscht ist, weil sie die Verstärkung herabsetzt und den wirksamen Innenwiderstand der zugehörigen Röhre vergrößert. Dient der Kathodenwiderstand nur zur Erzeugung einer negativen Gittervorspannung, so wird er bekanntlich durch einen genügend großen Kondensator überbrückt.
  • Es ist ferner bekannt, die gegenphasigen Wechselspannungen für einen Gegentaktverstärker statt mit einem Transformator mittels einer Röhre zu gewinnen, deren Anodenwiderstand gleichmäßig auf die Anoden- und Kathodenseite aufgeteilt ist, so daß die gegenphasigen Wechselspannungen von der Anode und der Kathode abgenommen werden können. Der Nachteil dieser Schaltung besteht darin, daß der relativ große kathodenseitige Widerstand eine starke Stromgegenkopplung hervorruft. In diesem Falle ist natürlich die Überbrückung mit einem Kondensator nicht möglich.
  • Es sind schon Schaltungen bekanntgeworden, welche in den beiden erwähnten Fällen die Stromgegenkopplung auf andere Weise beseitigen. Bei diesen Schaltungen wird nämlich der Kondensator des Anodensiebgliedes der vorhergehenden Röhre nicht an die Kathode dieser Röhre, sondern an die Kathode der folgenden Röhre, an der der Kathodenwiderstand liegt, angeschlossen. Hierdurch wird erreicht, daß die Anodenwechselspannung der ersten Röhre unmittelbar die Gitterkathodenstrecke der zweiten Röhre speist, so daß die gegenkoppelnde Wirkung des Kathodenwiderstandes der zweiten Röhre fortfällt.
  • Die Erfindung bringt für den Fall, daß die Röhre mit Kathodenwiderstand eine Schirmgitterröhre (Schutzgitterröhre) ist, eine Ersparnis. Bei der Erfindung ist also eine Verstärkerschaltung mit einer Röhre vorausgesetzt, an deren Kathodenwiderstand eine Wechselspannung auftritt. Hierbei ist insbesondere an die oben erwähnte bekannte Phasenumkehrschaltung gedacht. Nach der Erfindung wird der Anodenwiderstand der vorhergehenden, über einen Kondensator oder galvanisch angekoppelten Röhre statt an die Anodenspannungsquelle an das Schirmgitter der Röhre mit Kathodenwiderstand (Phasenumkehrröhre) angeschlossen, welches gleichstrommäßig über. einen Widerstand an einer positiven Gleichspannung und wechselstrommäßig über einen Kondensator an der Kathode der Röhre mit Kathodenwiderstand (Pliasenumkehrröhre) liegt.
  • Die Erfindung zeigt also, daß das Siebglied für die Schirmgitterspannung der Röhre mit Kathodenwiderstand und das Siebglied für die- Anodenspannung der vorhergehenden Röhre in einem gemeinsamen Siebglied vereinigt werden können. Es bleibt dabei der Vorteil erhalten, daß die Stromgegenkopplung des Kathodenwiderstandes beseitigt ist.
  • Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • In Abb. i ist ein Überbrückungskondensator für den Kathodenwiderstand Rk überflüssig, weil die dargestellte Schaltung eine Stromgegenkopplung des Kathodenwiderstandes verhindert. Der Anodenwiderstand Ra der Röhre I ist nämlich erfindungsgemäß an das Schirmgitter der Röhre 1I angeschlossen, welches gleichstrommäßig über den Widerstand R von einer positiven Spannung gespeist wird, während es wechselstrommäßig mit der Kathode über den Kondensator C verbunden ist. Deshalb speist die am Anodenwiderstand Ra auftretende Wechselspannung lediglich sie Gitterkathodenstrecke der Röhre 1I und liegt nicht am Kathodenwiderstand Rk. Dieser Widerstand ist nicht als Teil des Anodenwiderstandes der Röhre I wirksam, weil an ihm durch die Röhre II eine bestimmte Wechselspannung erzeugt wird, die mit der Anodenwechselspannung der Röhre i in Reihe geschaltet ist.
  • Die Erfindung ist auch dann als angewendet zu betrachten, wenn der Kathodenwiderstand Rk durch einen kleinen Kondensator überbrückt ist. Tatsächlich ist dies sowohl bezüglich der Gegenkopplung als auch bezüglich der Siebwirkung der Schaltelemente R und C unnötig.
  • In Abb. 2 ist die oben im zweiten Absatz erwähnte, bekannte Phagenumkehrschaltung zugrunde gelegt, bei der die Gitterwechselspannungen für die Gegentaktröhren a und b von der Anode und Kathade der Röhre 1I abgenommen werden. Der wirksame Anodenwiderstand der Röhre 1I ist zu diesem Zweck in die beiden Widerstände R, undRk aufgeteilt. Im übrigen ist die Schaltung dieselbe wie in Abb. i. In dieser Schaltung erhält die Röhre I eine größere Anodenspannung als in Abb. i, weil der Kathodenwiderstand Rk zur Erzielung einer genügend großen Wechselspannung größer ist (20 bis 5o kOhm) und deshalb auch das Schirmgitter eine höhere Spannung gegen Erde führt.
  • Die Röhren I und 1I in Abb. 2 können miteinander galvanisch oder über die gestrichelt gezeichnete Widerstandskapazitätskopplunggekoppeltsein. Sind. sie galvanisch gekoppelt, so bewirkt die erfindungsgemäße Schaltung eine zusätzliche Gleichstromgegenkopplung im Sinne einer Stabilisierung der Schaltung. Bei einer Anodenstromerhöhung in der Phasenumkehrröhre 1I nimmt nämlich die Schirmgitterspannung ab und dadurch über den Widerstand Ra die Gittervorspannung in negativer Richtung zu, so daß die Anodenstromerhöhung abgeschwächt wird.
  • Es sind noch einige Abänderungen der Schaltungen möglich. Der Schirmgitterwiderstand RS kann in bei Verstärkern mit galvanischer Kopplung bekannterweise statt an die Anodenspannungsquelle an die Kathode der Röhre 1I geschaltet sein. Der Widerstand R kann in beiden Abbildungen statt an die Anodenspannungsquelle an die Anode der Röhre II gelegt sein. Dann liegt er nicht mehr wechselstrommäßig parallel zum Kathodenwiderstand, sondern parallel zur Röhre 1I.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstärkerschaltung mit einer Röhre, an deren Kathodenwiderstand eine Wechselspannung auftritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anodenwiderstand (R") der vorhergehenden, über einen Kondensator oder galvanisch angekoppelten Röhre (I) statt an die Anodenspannungsquelle an das Schirmgitter der Röhre (II) mit Kathodenwiderstand (Rk) angeschlossen ist, welches gleichstrommäßig über einen Widerstand (R) an einer positiven Gleichspannung und wechselstrommäßig über einen Kondensator (C) an der Kathode der Röhre (1I) mit Kathodenwiderstand (Rk) liegt.
  2. 2. Verstärkerschaltung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung auf eine Phasenumkehrschaltung für Gegentaktverstärker, bei der der Anodenwiderstand der Phasenumkehrröhre gleichmäßig auf die Anoden- und Kathodenseite aufgeteilt ist und die gegenphasigen Wechselspannungen von der Anode und Kathode abgenommen werden (Abb. 2).
DET674A 1950-04-02 1950-04-02 Verstaerkerschaltung, insbesondere Phasenumkehrschaltung fuer Gegentaktverstaerker Expired DE812931C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE812931C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019347B (de) * 1952-10-24 1957-11-14 Siemens Ag Gegengekoppelte Verstaerkerschaltung mit Gegentaktstufe
DE1106812B (de) * 1956-04-19 1961-05-18 Siemens Ag Gegentaktverstaerker mit Phasenkehrroehre und Vorroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019347B (de) * 1952-10-24 1957-11-14 Siemens Ag Gegengekoppelte Verstaerkerschaltung mit Gegentaktstufe
DE1106812B (de) * 1956-04-19 1961-05-18 Siemens Ag Gegentaktverstaerker mit Phasenkehrroehre und Vorroehre

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