DE1211139B - Verfahren zur Extraktion von Halogenhydrinen - Google Patents
Verfahren zur Extraktion von HalogenhydrinenInfo
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- C07C29/74—Separation; Purification; Use of additives, e.g. for stabilisation
- C07C29/76—Separation; Purification; Use of additives, e.g. for stabilisation by physical treatment
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES W)TW>
PATENTAMT
Int. CL:
C07c
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Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 12 ο - 5/04
1211139
P29051IVb/12o
24. März 1962
24. Februar 1966
P29051IVb/12o
24. März 1962
24. Februar 1966
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Extraktion von Halogenhydrinen aus wäßrigen Lösungen
mit aliphatischen Carbonsäuren mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen.
Halogenhydrine werden durch Chlorieren von Olefinen und Halogenolefinen im wäßrigen Medium
hergestellt und fallen zweckmäßig als verdünnte wäßrige Lösungen, z. B. 2- bis lOgewichtsprozentigen
Lösungen an. Im allgemeinen lassen sich bessere Ausbeuten erzielen, wenn die Lösungen der Halogenhydrine
noch stärker verdünnt sind. Zum Beispiel kann man durch Hypochlorieren von Allylchlorid
Glycerindichlorhydrin in technisch befriedigenden Ausbeuten gewinnen, wenn man es als eine wäßrige
2- bis 4%ige Dichlorhydrinlösung (bezogen auf das Gewicht der Lösung) herstellt. Die besten Ausbeuten
dieses Halogenhydrine erhält man, wenn man den Gehalt unterhalb 2 bis 3 Gewichtsprozent der wäßrigen
Lösung hält.
Die Gewinnung des Dichlorhydrins aus solchen verdünnten Lösungen bietet technische Schwierigkeiten.
Man kann z. B. das Gemisch fraktionieren, doch ist dies zu teuer. Lösungsmittel, die sich wirksam
zur Gewinnung des Dichlorhydrins aus dem wäßrigen Medium verwenden lassen, zu finden, erweist sich aus
einer Reihe von Gründen als schwierig. Vor allem reagieren einige Lösungsmittel mit dem Chlorhydrin
und bilden Verunreinigungen der wäßrigen oder organischen Phase. Andere sind nach der Durchführung
der Extraktion schwer von dem Chlorhydrin zu trennen. Noch andere sind nicht beständig genug
und viele haben schlechte Verteilungskoeffizienten. Es hat sich gezeigt, daß viele Lösungsmittel entweder
eine unerwünscht hohe Löslichkeit in Wasser haben oder große Mengen erfordern, um eine wirksame
Extraktion des Halogenhydrins aus dem Wasser zu erreichen.
Es wurde nun ein Verfahren zur Extraktion von Halogenhydrinen, welche mindestens 3 Kohlenstoffatome
enthalten, aus wäßrigen Lösungen mit organischen Lösungsmitteln gefunden, welches dadurch
gekennzeichnet ist, daß man wasserunlösliche Carbonsäuren mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen oder deren
Anhydride als Lösungsmittel verwendet.
Vor allem können auf diese Weise die Glycerindichlorhydrin-Isomeren
(1,3- und 2,3-Glycerindichlorhydrin) aus verdünnten wäßrigen Lösungen extrahiert
werden, die kleine Mengen HCl (bis zu 2,5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Lösung) enthalten. Dieses
Extraktionsverfahren kann diskontinuierlich oder kontinuierlich durchgeführt werden.
Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Carbon-Verfahren zur Extraktion von Halogenhydrinen
Anmelder:
Pittsburgh Plate Glass Company,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W, Beil, A. Hoeppener und Dr. H. J. Wolff,
Rechtsanwälte,
Frankfurt/M.-Höchst, Adelonstr. 58
Als Erfinder benannt:
Malcolm Korach, Corpus Christi, Tex.;
James Leverette Guthrie, Laurel, Md. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. März 1961 (98 771) --
säuren sind Heptansäure, Caprylsäure, Pelargonsäure, Caprinsäure^ndecansäureja-Chlorbuttersäurejajß-Dichlorbutter
säure, Laurinsäure, Stearinsäure, Oxystearinsäure, Ölsäure, Perfluoroctansäure, Leinölsäure,
Linolensäure, Eleostearinsäure, Licansäure, Myristinsäure, Myristoleinsäure, Palmitinsäure, Palmitoleinsäure
oder Ricinusölsäure. Auch kann man Fettsäuregemische aus hydrolysierten Glyceriden verwenden,
z. B. die hydrolysierten pflanzlichen und Seefischöle, z. B. Rizinusöl, Kokosnußöl, Maisöl,
Baumwollsamenöl, Leinsamenöl, Oiticicaöl, Perillaöl, Mohnsamenöl, Rapssamenöl, Safranöl, Sojabohnenöl,
Sonnenblumenöl, Talgöl, Tungöl, Kabeljaulebertran oder Heringsöl.
Diese aliphatischenC^C^-Monocarbonsäuren haben
Molekulargewichte über 116. Der Ausdruck »Säuren« umfaßt dabei auch die Anhydride der aufgeführten
Säuren, Mischungen aus den Anhydriden und Monocarbonsäuren, substituierte aliphatisch e Monocarbonsäuren,
substituierte aliphatische Monocarbonsäuren, wie alkoholische aliphatische Hydroxymonocarbonsäuren,
α-ω-halogen-substituierte aliphatische Monocarbonsäuren
(z. B. a,j8-Dibrombuttersäure oder Perfluoroctansäure),
alkylsubstituierte aliphatische Säuren (z. B. a-Äthyl-oc-methyl-buttersäure oder 2-Äthylhexansäure)
usw. und ihre entsprechenden Anhydride. Die genannten Säuren sind im wesentlichen wasserunlöslich,
ihre Wasserlöslichkeit sollte bei 200C erfindungsgemäß 2 Gewichtsprozent, bezogen auf
Wasser, nicht überschreiten.
609 509/362
3 4
Man extrahiert unter Anwendung der üblichen Destillierteinperaturert Wegen Gefähr der Zersetzung
Extraktionsverfahren. Man kann also die Losungs- aussetzen soll, so bestand bisher die technische Regel,
mittel der verdünnten wäßrigen Halogenhydrinlösung Extraktionsmittel zu verwenden, die tiefer als Dichlorzusetzen
und die Lösung schütteln, um einen innigen hydrine sieden, so daß ein gefahrloses Abdestillieren
Kontakt zwischen der Halogenhydrinlösung mit dem 5 möglich war. Hierbei ergab sich aber die Schwierigkeit,
zugesetzten Lösungsmittel zu erreichen. Nach einigem daß Dichlörhydrin in der gewünschten Reinheit nicht
Stehen trennen sich zwei miteinander nicht mischbare erhalten werden konnte. Nach dem erfindungs-Phasen,
von denen die eine vorwiegend aus dem das gemäßen Verfahren ist es möglich, höchste Reinheit
Halogenhydrin enthaltende, mit Wässer im wesent- des Extraktioflsgutes zu erzielen. Weiterhin ist zu
liehen nicht mischbare Lösungsmittel und die andere io bemerken, daß es aus wirtschaftlichen Gründen äußerst
hauptsächlich aus Wasser besteht. Die beiden Phasen wichtig ist, daß die Extraktionsmittel möglichst verlustlassen
sich auf übliche Weise trennen. Ist das Lösungs- los und in wiederverwendbarer und reiner Form
mittel eine C18-Fettsäure, so können die wäßrigen zurückgewonnen werden können. Die Wirtschaftlich-Lösungen
der Fettsäure zugesetzt werden. Die ent- keit der Herstellung von Dichlorhydrinen verträgt
stehende halogenhydrinhaltige Fettsäureschicht wird 15 keinen Verlust an Extraktionsmitteln, wie er bei der
sodann durch übliche Mittel von der unteren Wasser- Verwendung von flüchtigen oder niedrigsiedenden
schicht getrennt. Auch kann man die Extraktion Lösungsmitteln eintritt. Demgegenüber können die
wirksam im Gegenstrom vornehmen. Hierbei wird erfindungsgemäß verwendeten Extraktionsmittel leicht
z. B. die Lösung mit dem höheren spezifischen Ge- verlustlos und ohne Zersetzung bei der Destillation
wicht am oberen Ende eines Turmes, z. B. eines 20 zurückgewonnen werden. Die Produkte besitzen gute
Scheibel-Turmes nach diesem in »Industrial and Verteilungskoeffizienten. Ein weiterer Vorteil liegt in
Engineering Chemistry«, Bd. 42, S. 1048, Juni 1950, ihrem hohen Siedepunkt, der bei über 2000C und
beschriebenen Verfahren eingeleitet und die andere damit über dem Siedepunkt des Dichlorhydrins liegt,
Lösung vom unteren Ende des Turmes her eingeführt. was das Arbeiten, wie dargelegt, sehr erleichtert.
Zum Beispiel wird eine wäßrige GlycerinOichlor- 25 Falls nichts anderes angegeben, beträgt die Arbeitshydrinlösung am oberen Ende des Turmes zugesetzt temperatur in den folgenden Beispielen 256C.
und die Fettsäure in den unteren Teil des Turmes
eingepumpt. Die das Glycerindichlorhydrin enthaltende
Zum Beispiel wird eine wäßrige GlycerinOichlor- 25 Falls nichts anderes angegeben, beträgt die Arbeitshydrinlösung am oberen Ende des Turmes zugesetzt temperatur in den folgenden Beispielen 256C.
und die Fettsäure in den unteren Teil des Turmes
eingepumpt. Die das Glycerindichlorhydrin enthaltende
Fettsäure wird aus dem oberen Teil des Turms ab- Beispiel 1
gezogen und das wäßrige Raffinat vom Boden ab- 30
gezogen* Dieses Verfahren kann in üblicher Weise 211 einer wäßrigen Glycerindichlorhydrinlösung,
kontinuierlich durchgeführt werden, die 810 g Glycerindichlorhydrin enthielt, wurde in
Im allgemeinen hängt die Wahl der erfindungs- sieben Portionen von je 3 1 unterteilt. Jeder 3-1-Pörtion
gemäßen C4-C20-Fettsäuren oder ihrer Anhydride in wurden 750 g Natriumchlorid zugesetzt.-Jede Portion
gewissem Grade von dem Siedepunkt des zu extra- 35 wurde durch Vermischen mit 257 cm3 Ölsäure in einem
hierenden Halogenhydrins ab. Säuren mit Siede- Trenntrichter und 1 Minute Schütteln extrahiert,
punkten über 1000C, also höheren Siedepunkten als Beim Stehenlassen trennten sich zwei Phasen, eine
z. B. dem der Isomeren von Glycerindichlorhydrin obere Ölsäure-Dichlorhydrin-Phäse und eine untere
(l,3-Dichlor-2-propanol und ^,S-Dichlor-l-propanpl), wäßrige Phase. Die verschiedenen Schichten wurden
haben sich als besonders geeignet für die Extraktion 4° getrennt und die sieben Ölsäure-Dichlorhydrin-
dieser Isomeren erwiesen. Die Trennung des Glycerin- Schichten vereinigt. Diesem vereinigten Auszug wurden
dichlorhydrins von der Fettsäure ist daher leicht nach etwa 300 g Ölsäure zugesetzt, die zuvor für die
üblichen Destillationsverfahren möglich. Zweckmäßig Dichlorhydrinextraktion verwendet worden war und
ist der Siedepunkt des Bxtraktions-LÖsungsmittels eine nichtbestimmte Menge Dichlörhydrin enthielt,
mindestens 20DC höher oder niedriger als der des 45 Der vereinigte Extrakt würde unter einem Druck von
extrahierten Halogenhydrins. Da in der extrahierten 1 mm Quecksilber in einer 30,5 cm langen Vigreux-
Lösung gewöhnlich Verunreinigungen wie Trichlör- Kolonne destilliert, wobei man die Gefäßtemperatur
propan vorhanden sind, werden diese von dem auf 14O0C steigen ließ. Die maximale Köpftemperatur
Glycerindichlorhydrin wirksam durch fraktionierte der Kolonne war 5O0C.
Destillation abgetrennt. Das zurückgewonnene Lö- 50 Die zurückgewonnene Ölsäure wurde in sieben
sungsmittel kann dann zur weiteren Extraktion ver- Portionen unterteilt, und jede wurde mit jeder der
wendet werden. Das Glycerindichlorhydrin kann zur oben abgetrennten wäßrigen Schichten gemischt.
Herstellung von Glycerin nach bekannten Hydrolyse- Jedes Gemisch wurde eine Minute in einem Trennverfähren
verwendet werden. trichter geschüttelt und dann stehengelassen, bis
Es ist bekannt, zur Extraktion von Chlorhydrinen 55 zwei Schichten entstanden waren. Die Ölsäure-
aus wäßrigen Lösungen Diäthyläther zu verwenden. schichten wurden vereinigt und auf die beschriebene
Dieses Lösungsmittel ist wegen seines niedrigen Siede- Weise destilliert.
punktes und seiner nur geringen Löslichkeit in Wasser Das gleiche Extraktions-Destinations-Verfahren
(75 g/l) technisch für den vorliegenden Zweck nicht wurde noch zweimal wiederholt und jedesmal die
brauchbar. Bei der Extraktion von wäßrigen Lösungen 60 zurückgewonnene Ölsäure mit den aus der vorhervon
Dichlorhydrinen besteht nun aber das Problem gehenden Extraktion erzielten wäßrigen Schichten
darin, einerseits das Dichlörhydrin in höchster gemischt.
Reinheit zu erhalten und andererseits das für die Nach viermaliger Durchführung dieses Extraktions-
Extraktion verwendete Lösungsmittel möglichst ver- Destillations-Verfahrens hatten sich 808 g Destillat
lustlos und ohne Zersetzung, also rein, zurückzu- 65 angesammelt, das eine kleine wäßrige Schicht enthielt,
gewinnen. Da Dichlorhydrine verhältnismäßig höhe Nach dem Entfernen der wäßrigen Schicht und
Siedepunkte haben, und da allgemein die Ansicht unvollständigem Trocknen über 100 g wasserfreiem
besteht, daß man die Dichlorhydrine nicht den hohen Calciumsulfat ergaben 760 g Destillat folgende Analyse:
| Produkt | Gewichtsprozent | Gewichtsprozent, bezogen auf die wasserfreie Basis, durchschnittliche Berechnung |
| l^-Glycerindichlorhydrin 2,3-Glycerindichlorhydrin 1,2,3-Trichlorpropan Unbekannt . > |
31,0 (31,0) 56,5 (58,5) 3,0 (3,4) 0,3 (0,2) 9,3 (7,0) |
33,7 62,6 3,4 0,3 |
| Wasser |
Die in dieser Tabelle in Klammern angegebenen Gewichtsprozentmengen wurden auf Grund einer
erneuten Analyse des getrockneten Destillats festgestellt, das bei mehrtägigem Stehen blaßgrün geworden
und durch einige Minuten Erhitzen mit 1 Gewichtsprozent Aktivholzkohle entfärbt worden war.
Vier Portionen von je 400 cm3 einer wäßrigen Lösung, die 3,7 % Glycerindichlorhydrin und 1 % HCl,
bezogen auf das Gewicht der Lösung, enthielt, wurden mit 0, 20, 40 bzw. 100 g Kochsalz in Trenntrichter
gebracht. Die Lösungen wurden so lange geschüttelt, bis sämtliches Salz gelöst war, dann wurden Proben
von 50 cm3 zwecks Analyse entnommen. Jedem Trichter wurden 100 cm3 destilliertes Talgöl zugesetzt
und die Trichter 1 Minute geschüttelt. Nach Stehen über Nacht hatten sich zwei Schichten gebildet, eine
Wasserschicht und eine TalgÖl-Dichlorhydrin-Schicht. Die Schichten wurden einzeln abgezogen und 100 cm3
von jeder Schicht in einen 100-cm3-Zylinder mit
so Maßeinteilung eingegossen und gewogen, um die
Dichte jeder Schicht zu ermitteln. Die erhaltenen acht Proben wurden sodann mittels Volhard-Chlorid-Analyse
auf ionisches Chlorid analysiert und nach Hydrolyse mit alkoholischem Alkali, z. B. Natriumäthanolat,
auf das gesamte hydrolysierbare Chlorid untersucht.
Die Verteilungskoeffizienten wurden für jede Salzkonzeatfation nach folgender Gleichung errechnet:
Gewichtsprozent organisches Cl in Talgöl (Dichte der Talgölschicht)
Verteilungskoeffizient =
Gewichtsprozent organisches Cl in der wäßrigen Schicht (Dichte der wäßrigen Schicht)
in welcher die Gewichtsprozentmenge des organischen Cl den Unterschied zwischen dem gesamten hydrolysierbaren
Chlorid und den ionischen Chloridprozentmengen darstellt.
Es wurden folgende Verteilungskoeffizienten erhalten:
| Zugesetzte | Verteilungs- | |
| Salzmenge | koeffizienten | |
| 1 | Og | 1,3 |
| 2 | 20 g | 1,4 |
| 3 | 40 g | 2,0 |
| 4 | 100 g | 3,7 |
Viskosität, SSU, 99°C 54
Viskosität, Gardner — Holdt,
25°C D
Spezifisches Gewicht 25/25a C 0,9465
Gewicht, kg/1 bei 25 0C 0,94
Siedepunkt, 0C 204
Flammpunkt, 0C 224
Die Verteilüngskoefflzienten sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Der obige Versuch wurde wiederholt, doch an Stelle des Talgöls die gleiche Menge TalgÖl-Fettsäuren
verwendet.
Anschließend wird eine Analyse des verwendeten Talgöls gegeben:
Farbe, Gardner 8
Säurezahl 190
Verseifungszahl 193
Jodzahl 164
Harzsäuren, % 32,0
Unverseifbare Stoffe, % 1,4
Fettsäure, insgesamt % 66,6
Fettsäuren:
Leinölsäure, konjugiert, % 9
Leinölsäure, nicht konjugiert, % · ■ 37
Ölsäure, % 51
Gesättigte Säuren, % 3
Feuchtigkeit keine
Asche, % 0,01
| Zugesetzte | Verteilungs | |
| Salzmenge | koeffizienten | |
| 1 | Og | 1,4 |
| 2 | 20 g | 1,9 |
| 3 | 40 g | 2,2 |
| 4 | 100 g | 3,8 |
Eine Analyse der verwendeten Talgöl-Fettsäuren ergab:
Farbe, Gardner 9
Titer, 0C 3
Säurezahl 189
Verseifungszahl 192
Jodzahl 138
Harzsäuren, % 3,5
Unverseifbare Stoffe 4,0
Gesamt-Fettsäure, % 92,5
Fettsäuren:
Leinölsäure, % 46,0
Ölsäure, % 51,0
Gesättigte Säure, % 3,0
100,0
Feuchtigkeit keine
: Asche, %.... 0,005
Viskosität, SSU, 38°C 93
Viskosität, Gardner — Holdt,
25°C A
Spezifisches Gewicht, 25/25 0C 0,9005
Gewicht, kg/1, 250C 0,8942
Siedepunkt, 0C 193
Flammpunkt, 0C 213
. Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt, doch an Stelle der Talgöl- und Salzmengen von 50
und 250 g pro Liter wurden die gleichen Mengen Ölsäure verwendet.
■ Es wurden
halten:
halten:
| Proben | Zugesetzte Salzmenge |
Verteilungs koeffizienten |
| 1 2 ■ 3 |
Og/1 50 g/l 250 g/l · |
1,3 2,0 4,8 |
Das Verfahren des Beispiels 2 wurde mit Salzmengen
von 0, 50, 150 und 250 g/l wiederholt. Als wäßrige Lösung wurde eine l%ige Lösung von 1,3-Glycerindichlorhydrin
eingesetzt, die 1 % HCl, bezogen auf das Gewicht der Lösung, enthielt. Sie war durch Mischen
von 100 cm3 konzentrierter HCl und 40 g einer wäßrigen 93 °/oigen !,S-Glycerindichlorhydrinlösung,
bezogen auf das Gewicht der Lösung, in 31 Wasser hergestellt worden. Dieser Versuch diente zum Nachweis
der Wirkung der Verdünnung oder Änderung des Dichlorhydrin-Isomeren-Verhältnisses. Als Extraktionsmittel
wurden die gleichen Talgöl-Fettsäuren wie im Beispiel 3 verwendet.
Anschließend folgt eine Aufstellung der erhaltenen
Verteilungskoeffizienten:
| Proben | Salzkonzentration | Verteilungs koeffizienten |
| 1 2 3 4 |
Og/1 50 g/l 150 g/l 250 g/l |
1,1 1,3 2,0' 4,4 |
von 300 cm3 der wäßrigen Lösung und 50 cm3 Leinölsäure
durchgeführt. Es zeigte sich, daß derVerteilungskoeffizient bei einer 0 g NaCl-Konzentration 1,5 und
bei einer 30 g/l NaCl-Konzentration 1,7 betrug:
Bei Verwendung der folgenden Säuren an Stelle der Leinölsäure in dem obigen Verfahren wurden
folgende Verteilungskoeffizienten erhalten:
Lösungsmittel
Pelargonsäure
Cyclohexancarbonsäure
Caprinsäure
Caprinsäure
Ohne NaCl-Zusatz
3,3
5,3
5,5
5,3
5,5
30 g/l
zugesetztes
NaCl
3,8
6,8
6,5
6,8
6,5
folgende Verteilüngskoeffizienten er-
. Diese Ergebnisse zeigen, daß die Fähigkeit der
Talgölsäuren, das 1,3-Dichlorhydrin-Isomere £1%)
aus einer l%igen HCl-Lösung zu extrahieren, sich kaum von ihrer Fähigkeit unterscheidet, ein 3%iges
Isomerengemisch aus einer ähnlichen Lösung zu extrahieren, das hauptsächlich das 2,3-Isomere 2 enthielt.
Alle Prozente sind Gewichtsprozente, bezogen auf die gesamten Produkte.
Das Verfahren des Beispiels 5 wurde wiederholt, doch in diesem Falle eine durch Mischen von 114 g
des gleichen Dichlorhydrins mit 70 cm3 HCl in 3 1 Wasser hergestellte wäßrige Glycerindichlorhydrinlösungund
an Stelle der Talgölf ettsäuren Leinölsäure verwendet. Die Extraktionen wurden unter Verwendung
Das Verfahren des Beispiels 6 wurde mit Salzkonzentrationen von 0 und 30 g pro Liter wiederholt
und die gleiche wäßrige Lösung wie im Beispiel 5 verwendet. An Stelle von 50 cm3 Lösungsmitteln
wurde die Extraktion mit 100 cm3 Lösungsmittel durchgeführt. Das verwendete. Lösungsmittel war
Rizinusölsäure. Der bei Salzkonzentration 0 erzielte Verteilungskoeffizient war 3,1 und bei 30 g/l 4,0.
Ein Strom einer wäßrigen Lösung von 3 % Glycerindichlorhydrin, 1% HCl, 0,3% Trichlorpropan (bezögen
auf das Gewicht der Lösung) und zusätzlichem Natriumchlorid zur Erreichung einer Salzkonzentration
von 25 g/l, wurde kontinuierlich in den oberen Teil einer mit Füllstoffen gefüllten gläsernen Extraktionskolonne eingebracht. Die Kolonne hatte eine Höhe
von 6 m, einen Durchmesser von 5 cm und enthielt perforierte Platten. Die Füllstoffe waren Porzellansättel.
In den unteren Teil der Kolonne wurde kontinuierlich Ölsäure zur Erzielung des Gegenstromkontaktes
mit der wäßrigen Lösung eingeführt. Die Ströme wurden so eingeführt, daß das Volumenverhältnis
der wäßrigen Lösung zur Ölsäure 1,5 betrug. Das aus dem unteren Teil der Kolonne abgezogene
wäßrige Raffinat enthielt 1 % HCl und durchschnittlich
weniger als 0,06 % Glycerindichlorhydrin, bezogen auf das Gewicht der Lösung. Ein HCl-Gehalt ließ
sich nicht nachweisen.
Das Raffinat wurde abgezogen und der Ölsäure-Dichlorhydrin-Strom
in eine Dampfdestillationsanlage eingeleitet. An diesem Punkt waren mehr als 98%
so (bezogen auf das Gewicht der Lösung) Glycerindichlorhydrin
in die Ölsäure extrahiert.
Der Strom wurde auf 160° C erhitzt und nahe dem Kopf einer 30-Platten-Kolonne eingeführt. Die gläserne
Kolonne hatte eine Höhe von 1,80 m und einen Durchmesser von 2,55 cm. Dampf von 160° C wurde mit einer
Geschwindigkeit von 5 Mol pro Mol des eingeführten Glycerindichlorhydrins in den unteren Teil der
Kolonne eingeführt, um den Gegenstromkontakt mit dem Ölsäurestrom herbeizuführen. Die den unteren
Teil der Kolonne verlassende Ölsäure enthielt durchschnittlich 0,06 Gewichtsprozent Dichlorhydrin. Diese
ölsäure wurde im Kreislauf der Extraktionskolonne zugeführt, so daß nur sehr wenig Glycerindichlorhydrin
verlorenging.
Aus dem oberen Teil der Destillationskolonne wurde ein Zweiphasendestillat abgezogen und in
einem Kessel gesammelt. Es bestand nur aus Wasser, Glycerindichlorhydrin und einigen Teilen pro Million
9 10
Ölsäure. Die untere Phase des Zweiphasendestillats Wasser in den Kreislauf eingeführt und eine Lösung
bestand aus 85 Gewichtsprozent Glycerindichlorhydrin, kontinuierlich abgezogen, wobei die Chlorhydrin-
sie machte 63 Gewichtsprozent des Destillats aus. Die konzentration auf etwa 1,83 Gewichtsprozent gehalten
obere Phase bestand aus 15 Gewichtsprozent Glycerin- wurde. Die Chlorhydrinausbeute betrug etwa 95,8 °/o
dichlorhydrin und machte 37 Gewichtsprozent des 5 der theoretischen Ausbeute, bezogen auf das AUyI-
Destillats aus. 99 Gewichtsprozent des Glycerin- chlorid. °
dichlorhydrins im Ölsäureextraktionsstrom wurden Ein Teil dieser wäßrigen Lösung wird wie im
abdestilliert. 90,5 Gewichtsprozent des gesamten GIy- Beispiel 1 mit Sojabohnen extrahiert und das Chlor'
cerindichlorhydrins befanden sich in der unteren hydrin im wesentlichen vollständig in der Säurephase
organischen Destillatphase. io extrahiert.
Die wäßrige obere Destillatphase wurde zwecks Die obigen Beispiele sind an Hand einer Extraktion
weiterer Hydrolyse des Dichlorhydrins zu Glycerin von Glycerindichlorhydrin (die Zusammensetzung des
gesammelt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Isomergemisches entspricht in allen Fällen im wesentsie
im Kreislauf der Extraktionskolonne zuzuführen liehen jener in der Tabelle des Beispiels 1) beschrieben,
und mit dem Strom der wäßrigen Lösung mit solcher 15 doch können die genannten Lösungsmittel in gleicher
Geschwindigkeit zu vereinigen, daß der Dichlorhydrin- Weise bei der Extraktion von anderen Halogengehalt
des Beschickungsstroms auf 3,3 Gewichts- hydrinen aus wäßrigen Lösungen, vorzugsweise verprozent
steigt und infolgedessen der Dichlorhydrin- dünnten wäßrigen Lösungen Verwendung finden,
gehalt im Ölsäureextraktionsstrom auf 5,0 Gewichts- Das Halogenhydrin der vorliegenden Erfindung sollte
prozent steigt. zo in der Lage sein, mindestens eine lgewichtsprozentige
Die 85°/oige Dichlorhydrinphase wurde getrocknet wäßrige HalogenhydrinlÖsung, bezogen auf das Ge-
und ergab reines Glycerindichlorhydrin. Eine andere wicht der Lösung, zu bilden.
Möglichkeit besteht darin, die Glycerindichlorhydrin- Das neue Verfahren kann daher zur Extraktion
lösung z.B. mit Natriumcarbonat unter Hydrolyse vonÄthylenchlorhydrin,Äthylenbromhydrin,Äthylendes
Hydrins zu Glycerin zu behandeln. 25 jodhydrin, primärem und sekundärem Propylenchlor-
Das beschriebene Verfahren eignet sich besonders hydrin, primärem und sekundärem Propylenbromzur
.Verbesserung der Ausbeute an Glycerindichlor- hydrin, primärem und sekundärem Propylenjodhydrin,
hydrin und ähnlichen Chlorhydrinen. Bekanntlich 3-Chlorbutanol-2, l-Chlor-2-methylpropanol-2,
lassen sich diese Chlorhydrine durch Umsetzung 2-Chlor-2-methylpropanol-l, <x- und/oder jS-Glycerinvon
Olefinen wie Äthylen, Propylen, Butylen oder 30 monochlorhydrin, l,3-Dijod-2-propanol und 3-Joddessen
Chlorderivaten wie Allylchlorid mit Chlor 1,2-propandiol aus wäßrigen Lösungen in jeder Konin
einem wäßrigen Medium herstellen. Infolge der bei zentration, jedoch vorzugsweise aus verdünnten
der Gewinnung des Chlorhydrins oder seines ent- wäßrigen Lösungen mit weniger als 10 Gewichtssprechenden
Epoxyds auftretenden Schwierigkeiten prozent, z. B. 0,05 bis 8 Gewichtsprozent Halogenwerden
diese Produkte normalerweise in Konzen- 35 hydrin verwendet werden. Die Halogenhydrine können
trationen von 3 bis 6 Gewichtsprozent oder mehr ein, zwei oder mehr Halogengruppen pro Molekül
hergestellt. Die Ausbeuten liegen selten über 90% enthalten, ein, zwei oder mehr Hydroxylgruppen
der theoretischen Ausbeute. pro Molekül und bis zu 4 Kohlenstoffatome.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, Bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung
Chlorhydrine in Konzentrationen unter 2 bis 3 Ge- 40 bietet die Verwendung von Lösungsmitteln mit einem
wichtsprozent herzustellen und zu gewinnen, indem Siedepunkt von mindestens 200C über oder unter dem
man lediglich die bei der Reaktion anwesende Wasser- Siedepunkt des zu extrahierenden Halogenhydrine
menge kontrolliert und die erhaltene Lösung mit einer beträchtliche Vorteile. Durch Verwendung eines
Carbonsäure der beschriebenen Art extrahiert. Auf Lösungsmittels mit einem derartig abweichenden
diese Weise ist es möglich, das Dichlorhydrin in 45 Siedepunkt wird die Abtrennung durch Destillation
Mengen von 95 % und mehr, bezogen auf die theore- erleichtert.
tische Ausbeute, herzustellen und zu extrahieren, Ist das Lösungsmittel bei normalen Temperaturwas
einen wichtigen technischen Vorteil gegenüber arbeitsbedingungen z. B. 250C fest, wie z. B. Stearinanderen
Verfahren darstellt. säure, so kann die Extraktion bei einer Temperatur
Für dieses Verfahren gilt folgendes Beispiel: 50 leicht über dem Schmelzpunkt der Säure durchgeführt
werden. Im allgemeinen sollten die festen Säuren oder
Beispiel 9 Ester unter 1000C schmelzen, doch können auch
höhere schmelzende Lösungsmittel verwendet werden,
Eine wäßrige Lösung von Glycerindichlorhydrin wenn man das Extraktionsverfahren unter Druck
wurde hergestellt durch Kreislaufführung eines Wasser- 55 vornimmt. Im Falle von Stearinsäure, die einen
Stroms mit einer Geschwindigkeit von 6,8 l/Min. Schmelzpunkt von 70 bis 710C hat, ist eine Temperatur
durch einen 63,5 cm langen Turm mit einem Durch- von 70 bis 750C zweckmäßig. Es besteht die Möglichmesser
von 71 mm, bei welchem Wasser aus dem keit einer Veresterung bei Verwendung höherer
oberen Teil des Turmes abgezogen und in dessen Temperaturen, sie bildet jedoch kein Problem. Die
unteren Teil eingeführt wurde, wobei gleichzeitig 60 oben angegebenen Carbonsäuren bleiben bei Verflüssiges
Allylchlorid in den unteren Teil des Turmes esterung im wesenthchen wasserunlöslich und bleiben
mit einer Geschwindigkeit von 2 cm3/Min. eingeführt außerdem wirksame Extraktionslösungsmittel für
wurde und so viel Chlor ebenfalls in den unteren Halogenhydrine. Eine geringfügige Veresterung zwi-Teil
des Turms eingeführt wurde, daß etwa 2% Chlor- sehen den Carbonsäuren der Erfindung und den
Überschuß, bezogen auf das Allylchlorid, vorhanden 65 Halogenhydrinen, z. B. Glycerindichlorhydrin, ist im
war. Die Temperatur des Turmes wurde bei 5O0C allgemeinen vorteilhaft für das Verfahren. Zum
gehalten. Nachdem die Konzentration des Glycerin- Beispiel eignet sich ein Ester des Glycerin-1,3- oder
chlorhydrins auf etwa 1,83 °/o gestiegen war, wurde 2,3-Dichlorhydrins und Stearinsäure besser als Ex-
traktionslösungsmittel für Glycerindichlorhydrin als Stearinsäure selbst.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden wasserlösliche MetaUhalogenid^-
salze wie Natriumchlorid der zu extrahierende wäßrigen S
Halogenhydrinlösung zugesetzt. Die Beispiele 2, 3,4, 5, 6 und 7 zeigen den Zusatz von NaCl zu der wäßrigen
Halogenhydrinlösung zwecks besserer Verteilung des Halogenhydrins im Extrakt. Im allgemeinen führt eine
Zunahme der Salzkonzentration von 0 bis 25 g/l in der wäßrigen Phase zu einer Steigerung des Halogenhydrin-Verteilungskoeffizienten
um etwa 10%· Im allgemeinen steigert ein Zusatz von 30 bis 250 g Salz
pro Liter den Verteilungskoeffizienten auf einen Wert, der das Verfahren bei Extraktion auf größerer Basis
beträchtlich verbessert, doch können auch vollkommen gesättigte Lösungen verwendet werden. 30 bis 100 g/l
geben sehr befriedigende Ergebnisse. Außerdem steigert die Anwesenheit kleiner Mengen Salz die
Dichte der wäßrigen Schicht, die aus dem Kontakt des Lösungsmittels mit der wäßrigen Lösung herrührt,
so daß die Phasentrennung bei Lösungsmitteln mit einem spezifischen Gewicht von weniger als 1 noch
mehr erleichtert wird. Zu den erfindungsgemäß verwendbaren wasserlöslichen Salzen gehören z. B.
anorganische Alkalimetall- und Erdalkalimetallsalze, z. B. Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Natriumsulfat,
Kaliumsulfat, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid oder Magnesiumsulfat.
Das Extraktionslösungsmittel wird für die Behandlung der wäßrigen Halogenhydrinlösungen im
Verhältnis (wäßrige Halogenhydrinlösung zu Lösungsmittel auf Volumenbasis) von 0,01:1 bis 10:1,
vorzugsweise 0,5:1 bis 5:1, verwendet. Dieses Verhältnis
kann abgeändert werden, wenn die Konzentration des Halogenhydrins in der wäßrigen Lösung
8' Gewichtsprozent weit übersteigt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Extraktion vonHalogenhydrinen, welche mindestens 3 Kohlenstoffatome enthalten,
aus wäßrigen Lösungen mit organischen Lösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß
man wasserunlösliche Carbonsäuren mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen oder deren Anhydride als
Lösungsmittel verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,'daß
man Glycerindichlorhydrin extrahiert.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die wäßrige Lösung
kontinuierlich in Gegenstrom mit einer kontinuierlich zugeführten, wasserunlöslichen Carbonsäure,
bringt, kontinuierlich das Halogenhydrin im Lösungsmittel extrahiert, kontinuierlich das Lösungsmittel
aus dem Kontakt mit der wäßrigen Lösung entfernt und das Halogenhydrin aus dem Lösungsmittel gewinnt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1051266,1 035 634.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1051266,1 035 634.
609 509/362 2.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US9877161A | 1961-03-28 | 1961-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1211139B true DE1211139B (de) | 1966-02-24 |
Family
ID=22270805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962P0029051 Pending DE1211139B (de) | 1961-03-28 | 1962-03-24 | Verfahren zur Extraktion von Halogenhydrinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE615560A (de) |
| DE (1) | DE1211139B (de) |
| GB (1) | GB922216A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035634B (de) * | 1956-04-30 | 1958-08-07 | Solvay | Verfahren zur Herstellung von ª-Epichlorhydrin |
| DE1051266B (de) * | 1954-02-27 | 1959-02-26 | Degussa | Verfahren zur Herstellung von Chlorhydrinen |
-
1961
- 1961-12-27 GB GB4619061A patent/GB922216A/en not_active Expired
-
1962
- 1962-03-24 DE DE1962P0029051 patent/DE1211139B/de active Pending
- 1962-03-26 BE BE615560A patent/BE615560A/nl unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051266B (de) * | 1954-02-27 | 1959-02-26 | Degussa | Verfahren zur Herstellung von Chlorhydrinen |
| DE1035634B (de) * | 1956-04-30 | 1958-08-07 | Solvay | Verfahren zur Herstellung von ª-Epichlorhydrin |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE615560A (nl) | 1962-07-16 |
| GB922216A (en) | 1963-03-27 |
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