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Gewindewalzgerät mit einer auf einer Arbeitsspindel sitzenden Gewindewalze,
die in eine Schneidgewinde tragende Fläche eines ortsfesten und der Gewindewalze
gegenüberliegenden Segmentstückes eingreift Die Erfindung bezieht sich auf ein.
Gewindewalzgerät, bei dem durch einen Walzvorgang an vorgeschmiedeten Rohlingen
von mutterlosen Metaidgewindeschrauben, Mutterschrauben u.,dgl. Schraubengewindegänge
ausgebildet werden; der Zweck der Erfindung besteht dabei darin, ein verbessertes
Gewindewalzgerät zu entwickeln, durch das der Formbildung svorgang der an den Rohlingen
ausgewalzten Gewinde ganz erheblich beschleunigt wird.
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Die allgemein übliche Ausführungsform der in der Praxis gebräuchlichen
Gewindewal@zgeräte ist diejenige, bei der flache Gewindewalzplatten in eine geradlinige
Hinundherbewegung versetzt werden; diese Ausführungsart ist seit langem bekannt..
Aber auch Gewindewalzgeräte mit einer rotierenden Gewindewalze sind an sich bereits
bekannt, jedoch konnten sich .diese Geräte bisher im der Praxis wenig durchsetzen,
da sie nicht zuverlässig arbeiten.
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Gemäß der Erfindung ist daher ein verbestsertes Gewin@dewalzgerät
mit einer rotierenden Gewindewalze entwickelt worden, bei dem gleichzeitig eine
größere Anzahl von Bearbeitungsrohlingen fortlaufend in der Maschine gewindegewalzt
werden
kann; hierbei sind Mittel mit vorgesehen, die es ermöglichen"
daß :die Rohlinge jeweils, in genau richtigen Arbeitsochrittintervallen und unter
genau richtiger funktionsmäßiger Überdeckung der Gewindeanschnitte der Gewindewalze
und -des mit Schneidgewinde versehenen Segmentstückes zwangsläufig in die Maschine
eintreten; ebenso ist konstruktiv dafür Sorge getragen, daß die Rohlinge der Ma.schinedurch
mechanische Beschickung zugeführt werden, wobei .dieselben im Gegensatz zu der bisher
üblichen Schräglage, wie eine solche bislang bei unter Ausnutzung der Schwerkraft
erfolgender Beschickung gebräuchlich war, horizontalliegend in der Beschickungstrommel
zum Einsatz kommen können.
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In. großen Zügen umfaßt des gemäß Erfindung entwickelte Gewindewalzgerät
eine Gewindewalze, die auf einer Arbeitsspinidel fest aufmontiert ist, welch letztere
in Lagern geführt ist, die in einem Hauptgestell:rahmen oder Ges.telfkopf untergebracht
sind. Hierbei isst nächst der Gewindewalze die gekrümmte, mit Schneidgewinde versehene
Stirnfläche eines ortsfesten Segmentstücke.s angeordnet, wobei zwischen der Gewindewalze
und idem Segmentstück ein Durchgangsspalt gelassen ist. Ferner isst eine Schütttrommel,
mit vorgesehen, von der aus die Rohlinge einer Fördereinrichtung zugeführt werden,
sowie außerdem eine in der Hauptsache aus einem Vorschubrad be@sitehende Vorrichtung.
:die die Rohlinge von der Fördereinrrichtung aus direkt in den zwischen der Gewindewalze
und. dem Segments.tück vorgesehenen Durchgangs- oder Beschickungsspalt einführt.
Weiterhin ist rund um einen Teil des Vorschubra:des eine Führungsklotzanord'nung
vorgesehen, die die Rohlinge an dem Vorschubrad, während sie von demselben weitergetragen
werden, festhält. Und schließlich ist noch ein Antrieb zu dem Vorschubrad hin vorgesehen,
durch den das- letztere in eine Rotationsbewegung versetzt wird, die zu der Rotation
der Gewindewalze in einem festen Funktionsverihäl.tnis stehlt.
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Unter Bezugnahme auf @die Zeichnungen wird die Erfindung im folgenden
noch weiter im einzelnen beschrieben. Hierbei ist Fig. i ein Aufriß des auf einer
gewöhnlichen Bettun:gsplatte aufmontierten Gewindewalzgerätes nebst zugeordnetem
Schütttromme'lbeschickungsapparat, Fig. 2 ein Grundriß zu Fig. i, jedoch unter Verzicht
auf Mitdarsite@llurng ider Bettungs:pl;atte sowie unter Fortlassung der Einfang-
und Transportband'schutzvorrichtungen oder ähnlicher Teile, soweit sie zu dem Schütttrommel:beschickungsapparat
gehören, Fig. 3 ein Aufriß :dies Gewindewalzgerätes, Fig. 4. ein Seitenriß des Gewindewalzgerättes.,
Fig. 5 ein Grundriß :des Gewindewnälzgerätes, Fig. 6 ein in vergrößertem Maßstabe
dargestellter Grundriß des Gewindewalzgerätes in der Umpebung des Vorschubrades,
Fig. 7 ein Auf rißquerschnitt längs der Linie A-2 in Fig. 6, Fig. 8 ein Einzelfieilquerschnitt
mit gleichzeitiger Darstellung von Teilen im Grundriß, wobei dieser Querschnitt
zwischen dem oberen und unteren Teil des Vorschubrades hindurchgelegt ist, Fig.
9 ein Einzelteilgrundriß ähnlich demjenigen von Fig.6, jedoch unter zusätzlicher
Mitanordnung eines Aus.richtungshilfirades, das jeweils dann zur Verwendung 'kommst,
wenn die gewindezuwalzenden Rohlinge Versenkköpfe haben, Fi.g. io eine Darstellung
des Au richtungs'hilfsra-des im Aufriß, worin dasselbe für den Fall, daß Röhlinge
mit Senkköpfen benutzt werden, im Zusammenbau mit dem Vorschubrad gezeigt ist.
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In der Erfindung besteht der an sich bekannte Teil ,des Gewindewalzgerätas
(s. Fig. 3, 4 und 5) aus einer senkrecht stehenden Arbeitsspindel i mit einer an
derselben nächst deren oberem Ende starr befestigten Gewindewalze 2,, wobei die
Arbeitsspindel i in Lagern 3 und 4 eingebaut ist, die in horizontaler Richtung von
dem senkrecht stehenden Teil 5a eines Haupigestel'lrahmens oder Gestellkopf es:5
aus vorlaufen, der seinerseits auf einer Bettungsplatte od. dgl. 6 starr befestigt
ist. Durch eine Getriebevorrichtung od. dgl., wie beispielsweise ein an der untersten
Stelle der Arbeitsspindel i aufgesetztes S hneckenrad 7 (s. Fig. i), das mit einer
an einer Arbeitswelle 9 aufgesetzten Schnecke 8 kämmt, ist für den Antrieb ider
Arbeitsspindel i und der an derselben fest aufsitzenden Gewindewalze 2 Sorge getragen;
hierbei ist ein Teil des Umfanges der Gewindewalze 2 dicht an der gekrümmten; Stirnfläche
ioa (s. Fig. 5) eines ortsfesten ,Segm:entstückes io angeordnet, das an dem senkrechten
Teil 5a des Hauptgestellrahmens oder Gestellkopfes 5 verstellbar und leicht exzentrisch
befestigt isst, und zwar .derart, daß zwischen der Gewindewalze 2 und dem Segmentstück
io ein Durchgangs- oder Beschickungsspalt ii gelassen ist. Die gekrümmte Stirnfläche
ioa des Segmentstückes: io ist dabei mi,t dien Formgebungsgewinden versehen, die
zu dem am Umfang der Gewindewalze 2 vorgesehenen Formgebungsgewinde komplementär
ausgebildet sind. Außerdem ist noch eine Vorrichtung mit vorgesehen, durch die die
vorgeschmiedeten Bearbeitungsrohlinge in das Einlaß-oder Beschickungsende iia des
13eschickungs- oder Durchgangsspaltes in eingeführt werden.
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Auf der Bettungsplatte 6 isst außerdem ein Schütttrommelbeschickungsapparat
aufgebaut, der in Verbindung mit idem Gewindewalzgerät benutzt wird, um -das letztere
in der jeweils erforderlichen Geschwindigkeit mit Rohlingen zu beschicken.. Ein
derartiger Beschickungsapparat umfaßt eine rotierbare Schütttrommel 12, ein Walzenpaar
13 nebst einer Treibspindel. 14, ein endloses Lauf- oder Förderband 15, das über
rotierbare Bandräder 16 und 1611 läuft, wobei .diese Bandräder an. den gegenüberliegenden
Enden der Bettungsplatte 6 angeordnet sindl; außerdem gehört zu dem Beschickungsapparat
eine starre Schiene 17, ein parallel zu dem Förderband 15 rangeordneter Gummibandstreifen
18 (s. Fig. 6), ein zwischen, der starren Schiene 17 und dem Förderband
15 ausgebildeter senkrechter
Durchgangsspalt ig, in dem die
Schaftteile :20a der Bearbeitungtsrohlinge 2o nach unten einhängen, wobei die Köpfe
tob der Rohlinge auf der Ober'kante des Förderbandes 15 und auch ,auf der Oberkante
der starren Schiene 17 aufruhen.
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Von der Antriebswelle 9 (s. Fig. 2) aus werden für die mit vorstehender
Erfindung beabsichtigten Zwecke Antriebsverbindungen nach Odem Schütttrommel.beschickungsapparat
hin in der Weise erhalten, daß an der Antriebswelle 9 eine Riemenscheibe 21 aufgesetzt
ist, die durch einen Treibriemen 22 mit einer Riemenscheibe 23 verbunden ist, welch
letztere an einer Vorgelegewelle 24 fest aufsibzü; außerdem ist an der Vorgelegewelle
24 eine weitere Riemenscheibe 25 befestigt, die durch einen; Treibriemen 26 mit
einer auf einer Ritzelwelle 28 aufgesetzten Riemenscheibe 27 verbunden ist, wobei
das. an Ader Welle 28 mit aufgebrachte Zahnritzel 29 mit einem Zahnradring 3o kämmt,
der an der Rückseite der Schütttrommel 12 befestigt ist.
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Die Vorgelegewelle 24 überträgt außerdem einen Antrieb, beispielsweise
durch eine Winkelverzahnung 31, auf die Treibspindel 14 des Walzenpaares 13, während
eine weitere, an der -Antriebswelle 9 vorgesehene Riemenscheibe 32 durch einen Treibriemen
33 mit einer auf der Kegelritzelwelle 35 aufsitzenden Riemenscheibe 34 verbunden
ist; hierbei kä.rnmro das auf der Welle 35 mit aufsitzende Kegelritzel 36 mit einem
Kegelrad 37, das an dem Bandrad i6a befestigt ist, während die Antriebswelle 9 selbst
etwa durch einen Elektromotor 38 in geeigneter Weise, wie beispielsweise durch die
in der Zeichnung dargestellten Treibriemen 39 und 'die Riemenscheiben 40 und 41,
in Gang., gesetzt wird.
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Die Fördereinrichtung, wie sie etwa durch das Laufbrand 15 und die
starre Schiene 17 dargestellt ist, trägt jeweils die Rohlinge 2o nach .dem Gewindewalzgeräthin;
hierbei ist eine Spezialvorrichtung mit vorgesehen, durch die die Rohlinge von der
Fördereinrichtung aus abgenommen und in jeweils richtigen Zeitintervallen in .das
Gewirndewalz.gerät eingeführt werden, so daß stets ein Gewindeanschnitt der Gewindewalze
2 mit einem Gewirndeanschnittdes ortsfesten Segmentstückes io in funktionsmäßig
genauer Überdeckung liegt.
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Die starre Schiene 17 endigt an einer an der Fördereinrichtung vorgesehenen
Stelle, wo das elastische Förderband15 andem Gewindewalzgerät vorbeigeht (s. Fig.
6) ; hiendurdh wird an dieser Stelle die Einführung eines Vorschubrades 42 ermöglicht,
das an einer senkrecht stehenden Achsspsnde,l 43 aufgesetzt ist und ,sowohl an dem
oberen Teil 42b als auch an dem unteren Teil 42c gesPerrähnliche Zähne 42a aufweist,
wobei zwischen den Teilen 42b, 42c ein ebener, im Durchmesser reduzierter Teil 42d
eingesetzt ist. Die Zähne 42a und die Aussparungen oder Lücken zwischen eben diesen
Zähnen. fallen jeweils in dem oberen Teil 42b und dem unteren Teil 42a des VorschubradOs
42 überdeckend zusammen; die ist dabei vorzugsweise derart, daß dieselbe mit dem
Abstand zwischen jeweils zwei Gewindeanschnitten des cigentdichen Gewindewalzteiles
des Gerätes übereinstimmt.
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Das Vorschubrad 42 durchstreicht eingreifend an seinem Umfang einerseits
den Zwischenraum oder Durchgangsspalt i9, der zwischen der starren Schiene 17 und
dem Förderband 15 ausgebildet ist und blückiert dabei denselben, wobei das Vorschubrad
42 immer .gerade kurz vor einer Kontaktberührung mit dem Förderband 15 steht; anderseits
bewegt sich das Vorschubrad 42 an, seinem Umfang außerdem eingreifend durch das
Eintrittsende ija des, zwischen -der Gewindewalze :2 und dem ortsfesten Segmenbstück
io vorhandenen Durchgangs- oder Besc!lvickungsspa:1.bes i i@ wobei die Aufgabe des
Vorschubrades 42 darin besteht, die Bearbeitungsrohlinge 20 von der Fördereinrichtung
aufzugreifen, dieselben in ihrer Vorsohubrichtung abzulenken und in das erwähnte
Eintrittsende i ia des Durchgangs- oder Beschickungskanales i i des Gewindewalzgerätes
einzuführen.
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Die Oberseitenhö'henlage des Vorsdhubrades 42 fällib mit der OOberseitenhö`henlage
des Förderbandes 15 zusammen und deckt sich außerdem mit der G.berseitenhöhenlage
der Gewindewalze 2 und des Segmentstückes io; da jedoch das Vorsdhubrad 42 an. dem
Eintrittsende u 1a des Beschickungsspaltes i i einen Teil des Segmentstückes io
quer durchschneidet, ist eben dieses Segmentstück mit in demrsel;ben ausgeschnittenen
bogenförmigen Schlitzen iob versehen, die bei knappem Spielraum einen freien Durchgang
des Vorschubrades 42 @durch diese Schlitze gestatten; das Segmenbsbück io weist
dabei zungenartige Teile ioe auf, die sowohl zwischen dem oberen und unteren Teil
42b bzw. 42c als auch, unterhalb des unteren Teiles 42a des Vorschu!brades 42 verlaufen.
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Ferner ist ein starr angeordneter Führungsklotz 44 mit vorgesehen,
der eine bogenförmige Stirnfläche 44a aufweist, die nächst der Umfangsseite des
VOrSChubrades 42 angeordnet ist; der Führungsklotz 44 erstreckt sich dabei von in
Nähe des 15 bis in. Nähe der Gewindewalze 2, wobei. die starre Schiene 17 ihrerseits
bis in nächste Nähe der gegenüberliegenden Umfangsseite des Vorschubrades 42 verläuft.
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Zwischen der Gewindewalze 2 und dem Vorschubrad 42 ist ein zwangsläufiger
Anrieb vorgesehen, so d.aß dtie zwischen den Zähnen42a des Vorschubrades vorhandenen
Zahnschlitze oder Zahnlücken sich vorzugsweise mit jedem zweiten Gewindeanschnitt
der Gewindewalze 2 genau überdecken, wobei die Umlaufrichtung des Vorschubrades
42 derart ist, daß dasselbe die längs des Förderbandes 15 ankommenden Rohlinge aufgreift
und nach dem Gewnndewalzgerät hin ablenkt, das die Rohlinge dann von dem Vorschubrad
42 abnimmt.
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Dieser zwangsläufige Antrieb zwischen der Gewindewalze :2 und dem
Vorschubrad 42 umfaßt (s. Fig. 3, 4 und 5) ein Zahnrad 45, das oberhalb der Gewindewalze
2 am Kopf der Achsspindel i befestigt ist,; das Zahnrad 45 kämmt dabei mit
einem
Zwischenzahnrad q.6, das an einer an dem Gestenkopf 5 befestigten Winkeltragstütze
47 drehbar eingebaut ist.; die Winkeltragstütze 47 hält ihrerseits einen in radialer
Richtung verschieblichen Arm 48 fest, an dessen äußerem Ende ein zweites Zwischenzahnrad
49 .drehbar aufgesetzt ist, das sowohl. mit dem Zwischenzahnrad 46 als auch mit
einem Vorschubzahnrad 5o kämmt; das Vorschubzahnrad 50 ist dabei etwas oberhalb
des Vorschubnades 42 an der das letztere tragenden Achsspindel43 gelagert. Diese
Achsspindel43 ist ihrerseits innerhalb des Lagergehäuseteiles 5i11 einer Tragstütze
51 eingebaut, die an dem 'Gestellkopf 5 befestigt ist.
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Zweifellos könnten zwischen der die Gewindewalze tragenden Arbeitsspindel.i
und dem Vorschubrad 2 auch andere zwangsläufige Mitnehmerantriebe benutzt werden.
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Das insoweit beschriebene Gerät kann als zufriedenstellend bezeichnet
werden, wenn es sich um die Bearbeitung von Rohlingen mit runden Köpfen oder um
Rundkopfschrauben handelt, bei denen unter den Köpfen planglatte Flächen vorhanden
sind, mit denen die Rohlinge flach auf dem Förderband 15 und der :starren Schiene
17 auflagern; wenn es sich jedoch. um Rohlinge mit Senkköpfen handelt, dann
werden dieselben nicht so gleichmäßig in Hochkantstellung längs der Fördereinrichtung
zutransportiert, da diese Rohlinge schräg abgewinkelte Unterseiten haben. Dies hat
zur Folge, :daß aus irgendwelchem Grunde plötzlich ein Rohling 2o :seich nicht richtig
in Senkrecht-oder Hocbkantstellung befindet, wenn derselbe bei dem Vorschubrad 42
anlangt. Es bestecht in diesem Falle eine gewisse Neigung der Rohlinge zum Verklemmen,
da hierbei die Schäfte 2o11 nicht ordnungsgemäß zwischen -den oberen und unteren
Zähnen 4.11a des oberen und unteren Teiles 42b bzw. 42c des Vorschubrades hindurchgehen.
Um diese Schwierigkeit, die nur bei Rohlingen mit Senkköpfen auftritt, zu überwinden,
ist knapp oberhalb des Vorschubrades 42 undi im wesentlichen an der Eintrittsstelle
der Rohlinge 2o zu dem Vorschubrad .q11 hin ein Ausrichtungshilfsrad 52@ (s. Fig.
9 und io) mit;angeordnet; dieses Ausrichtungshilfsrad 52 ist an seinem Umfang mit
Auskehlungen 5211 versehen, die derart ausgebildet sind, daß sie jeweils im wesentlichen
eine Hälfte dies Senkkopfes umfassen, wenn sie an demselben angreifen.
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Das Aus:richt.ungshilfsrad 52 ist frei rotierbar an einer Achse od.,dgl.
52b .an geordnet, anderen Kopfseite ein .radial verlaufender Arm 53 sich ih horizontaler
Richtung nach einem cri demselben befestigten oder mit .demselben aus einem Stück.
geformten Ansatzpaar 53a 'hin erstreckt; .die Ansätze dieses Ansatzpaares sind -dabei
drehbar an einem vertikal stehenlden Zapfenstift 54 eingebaut, der durch eine Tragstütze
55 gehalten ist, die ibirerseits an dem Segmentstück io oder einem anderen geeigneten
unverrückbaren Teil des Gestenkopfes 5 befestigt ist; an dem Zapfenstift 54 ist
eine Feder 56 aufgesetzt, die zwischen der Tragstütze 55 und den Ansätzen 53a derart
angreift, daß dadurch das Ausrichtungshilfsrad 52 gegen das Förderband 15 hin gespannt
wird.
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Die Benutzung odler Arbeitsweise des Gerätes ist folgende: wenn die
Rohlinge 2o von der roi'erenden BeschickungstTommel 12 aus längs des wandernden
Förderbandes zugeführt werden, dann können dieselben jeweils nur zunächst .biss
an das Vorschubrad 42 herankommen, @da dasiselibe den Durchgangs- oder Vorschubspalt
i9 blockiert; .die Schäfte 2o11 der Rohlinge 2ö hängen dabei senkrecht in dem Vorschubspalt
19 nach unten, wobei die Köpfe tob der Rohlinge 2o jeweils auf den Oberkanten
-des Förderbandes 15 und der starren Schiene 17 Durch die Drehung des Vorschubrades
42 greifen die Zähne 42a desselben jeweils sich bewegend in den Vorschubs:palib
i9 der Fördereinrichtung ein; da :die Schlitze oder Lücken zwischen, :dien Zähnen
4211 .derart angeordnet sind, daß jeweils immer nur ein Rohling mitgenommen wird,
werden die letzteren an ihren Schäften 2o11 aufgegriffen, wobei diese Schäfte zwischen
den Zähnen 4211 hindurchgehen und nach .der Gewindewailize 2 hin iabgeführt werden,
während die Köpfe2ob jetzt an der oberen Flächenseite des Vorschubrades 42 und an
dem Führungsklotz 44 aufruhen.
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Während die Rohlinge 2o auf der Fördereinrichtung aufruhen, werden
dieselben alle getrennt für sich rotiert oder spindelförmig gedreht, was dadurch
zustande kommt, diaB einerseits das Förderband 15 sich mit einer größeren
Geschwindigkeit als die Rohlinge längs :der Fömde@reinridhtung bewegt und daß anderseits
die gegenüberliegenden Seiten der Köpfe durch eine starre, nichtbewegliche Schiene
17 und durch -das Förderband 15 abgestützt werden; dieses Insichdrehen oder spindelartige
Rotieren der Rohlinge 2o isst insofern von Vorteil, als dadurch die Rohlinge, wenn
dieselben mit dem Vorschubnad 42 in Berührung kommen, glatt in die zwischen den
Zähnen q211 ides Vorschubra,des 42 vor'handienen Zahnlücken einschlüpfen, wobei
keinerlei Verklemmung zu erwarten ,ist; falls jedoch einsmal die scharfe Kante eines
Zahnes q211 des Vorschubrades 42 mit einem Rohling 20 in harten; Anschlagkontakt
kommt, dann bewegt sich das Förderband 15 von. dem Vorschubrad q2 abrückend
nach außen, wodurch der Rohling in die Lage versetzt wird, entweder ricb tiig in
das Vorschuibrad einzutreten oder aus der Fördereinrichtung ganz auszufallen.
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Zu diesem Zweck ist zwischen dem Förderband 15 und dem elastischen
Gummistreifen#bandi 18 in der Umgebung des Vorschubrades 42 etwas Extraspielraum
gelassen, wobei das Gummistreifenband 18, falls gewünscht, an dem Vorschubrad
42 endigt, wenngleich :dies jedoch nicht als wesentlich zu betrachten ist.
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Durch die Drehung des VorschuhraAes 42, werden -daher die Rohlinge
2o von der Fördereinrichtung aus nach dem Eintrittsende i i11 des Beschickungsspaltes.
ii und in diesen selbst zwischen die Gewindewalze 2 und das mit Schneidgewinde versehene
Segmentstück io geführt; dies
erfolgt jeweils immer in dem Augenblick,
wo sich ein Gewindeanschnitt der Gewindewalze 2 mit einem Gewindeanschnitt am Fübrungsernde
des ortsfesten Segme.ntstüc'kes io überdeckt; hierbei werden die Rohlinge durch
die Drehung des Vorschubrades nacheinander in den Beschickungsspalt i i eingeführt,
wo sie zwi'sc'hen der Gewindewalze 2 und dem Segmentstüek io gefaßt werden und,
ihren Walzdurchgang durch den Spalt i i unter Einschneiden,des Gewindes an denselben
beginnen. Die zungenartigen Teile roc :des Segmentstücke,s To führen dabei .die
Schäfte -:2o" der Rohlinge 2o von dem Vorsehubrad 42 aus in das Eintrittsende i
i11 des Beschickungsspaltes i i.
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Die Umfangsgeschwindigkeit des Vorschubrades 42 itst. derart, daß
sie der Vorschubgeschwindigkeit der Rohlinge während des Passierens derselben längs
der durch den Besc'hickurngsspalt i i dargestellten gekrümmten entspricht; diese
Geschwindigkeit ist, infolge der Abwalzwirkung der Rohlinge nahezu genau gleich
der Hälfte der Umfangsgeschwindigkeit .der Gewindewalze 2.
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Wenn die durch Abwalzen gewindezuschneidenden Rohlinge 2o Senkköpfe
haben, wie dies in Fig. 9 und io gezeigt ist, dann. kommt zu dem eigentlichen Gewindewal,zappa-rat
noch die Ausrichtungs, hilfsradvorrichtung hinzu; da hierbei die Feder 56 das AusrichtungshiHsned
52 elastisch gegen das Förderband 15 hin spannt, treffen die Rohlinge 2o mit ihren
Köpfen tob jeweils gerade in dem Augenr blick auf das Ausrichtungsrad auf, wenn
die Schäfte 2o11 sich dem Vorschubrad 42 nähern,.
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Bei dieser Annäherung treten dann jeweils Teile der Köpfe tob der
Rohlinge 2o in die Autskehlungen 52d des Ausrichtungshilfsrades 52 ein, wodurch
die Rohlinge in Aufrecht- oder Hochkantstellung versetzt werden, sofern dies aus
irgendeinem Grunde nicht der Fall ist; hierbei werden. dann d ie Schäfte 2o11 der
Rohlinge durch das Vorschubrad 42 richtig gefaßt, während anderseits die Drehung
des Ausnicbtungsrades 52 einfach ,durch den Anstoß der Rohlinge erfolgt, die .ihrerseits
von dem Förderband her ihre Bewegungsenergie erhalten. Gleichzeitig erfolgt dabei
eine Auseinanderhaltung der Rohlinge in der Weise, daß dieseleben jeweils in den
genau richtigen Arbeitsschrittintervallen in das Vorschubrad 42 eingeführt werden.