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DE900927C - Gewindewalzgeraet mit einer auf einer Arbeitsspindel sitzenden Gewinde-walze, die in eine Schneidgewinde tragende Flaeche eines ortsfesten und der Gewindewalze gegenueberliegenden Segmentstueckes eingreift - Google Patents

Gewindewalzgeraet mit einer auf einer Arbeitsspindel sitzenden Gewinde-walze, die in eine Schneidgewinde tragende Flaeche eines ortsfesten und der Gewindewalze gegenueberliegenden Segmentstueckes eingreift

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Publication number
DE900927C
DE900927C DEF4837A DEF0004837A DE900927C DE 900927 C DE900927 C DE 900927C DE F4837 A DEF4837 A DE F4837A DE F0004837 A DEF0004837 A DE F0004837A DE 900927 C DE900927 C DE 900927C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
blanks
roller
drum
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF4837A
Other languages
English (en)
Inventor
Victor Hill Fray
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Guest Keen and Nettlefolds Ltd
Acton Bolt Ltd
Guest Keen and Nettelfolds Mitlands Ltd
Original Assignee
Guest Keen and Nettlefolds Ltd
Acton Bolt Ltd
Guest Keen and Nettelfolds Mitlands Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Guest Keen and Nettlefolds Ltd, Acton Bolt Ltd, Guest Keen and Nettelfolds Mitlands Ltd filed Critical Guest Keen and Nettlefolds Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE900927C publication Critical patent/DE900927C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Gewindewalzgerät mit einer auf einer Arbeitsspindel sitzenden Gewindewalze, die in eine Schneidgewinde tragende Fläche eines ortsfesten und der Gewindewalze gegenüberliegenden Segmentstückes eingreift Die Erfindung bezieht sich auf ein. Gewindewalzgerät, bei dem durch einen Walzvorgang an vorgeschmiedeten Rohlingen von mutterlosen Metaidgewindeschrauben, Mutterschrauben u.,dgl. Schraubengewindegänge ausgebildet werden; der Zweck der Erfindung besteht dabei darin, ein verbessertes Gewindewalzgerät zu entwickeln, durch das der Formbildung svorgang der an den Rohlingen ausgewalzten Gewinde ganz erheblich beschleunigt wird.
  • Die allgemein übliche Ausführungsform der in der Praxis gebräuchlichen Gewindewal@zgeräte ist diejenige, bei der flache Gewindewalzplatten in eine geradlinige Hinundherbewegung versetzt werden; diese Ausführungsart ist seit langem bekannt.. Aber auch Gewindewalzgeräte mit einer rotierenden Gewindewalze sind an sich bereits bekannt, jedoch konnten sich .diese Geräte bisher im der Praxis wenig durchsetzen, da sie nicht zuverlässig arbeiten.
  • Gemäß der Erfindung ist daher ein verbestsertes Gewin@dewalzgerät mit einer rotierenden Gewindewalze entwickelt worden, bei dem gleichzeitig eine größere Anzahl von Bearbeitungsrohlingen fortlaufend in der Maschine gewindegewalzt werden kann; hierbei sind Mittel mit vorgesehen, die es ermöglichen" daß :die Rohlinge jeweils, in genau richtigen Arbeitsochrittintervallen und unter genau richtiger funktionsmäßiger Überdeckung der Gewindeanschnitte der Gewindewalze und -des mit Schneidgewinde versehenen Segmentstückes zwangsläufig in die Maschine eintreten; ebenso ist konstruktiv dafür Sorge getragen, daß die Rohlinge der Ma.schinedurch mechanische Beschickung zugeführt werden, wobei .dieselben im Gegensatz zu der bisher üblichen Schräglage, wie eine solche bislang bei unter Ausnutzung der Schwerkraft erfolgender Beschickung gebräuchlich war, horizontalliegend in der Beschickungstrommel zum Einsatz kommen können.
  • In. großen Zügen umfaßt des gemäß Erfindung entwickelte Gewindewalzgerät eine Gewindewalze, die auf einer Arbeitsspinidel fest aufmontiert ist, welch letztere in Lagern geführt ist, die in einem Hauptgestell:rahmen oder Ges.telfkopf untergebracht sind. Hierbei isst nächst der Gewindewalze die gekrümmte, mit Schneidgewinde versehene Stirnfläche eines ortsfesten Segmentstücke.s angeordnet, wobei zwischen der Gewindewalze und idem Segmentstück ein Durchgangsspalt gelassen ist. Ferner isst eine Schütttrommel, mit vorgesehen, von der aus die Rohlinge einer Fördereinrichtung zugeführt werden, sowie außerdem eine in der Hauptsache aus einem Vorschubrad be@sitehende Vorrichtung. :die die Rohlinge von der Fördereinrrichtung aus direkt in den zwischen der Gewindewalze und. dem Segments.tück vorgesehenen Durchgangs- oder Beschickungsspalt einführt. Weiterhin ist rund um einen Teil des Vorschubra:des eine Führungsklotzanord'nung vorgesehen, die die Rohlinge an dem Vorschubrad, während sie von demselben weitergetragen werden, festhält. Und schließlich ist noch ein Antrieb zu dem Vorschubrad hin vorgesehen, durch den das- letztere in eine Rotationsbewegung versetzt wird, die zu der Rotation der Gewindewalze in einem festen Funktionsverihäl.tnis stehlt.
  • Unter Bezugnahme auf @die Zeichnungen wird die Erfindung im folgenden noch weiter im einzelnen beschrieben. Hierbei ist Fig. i ein Aufriß des auf einer gewöhnlichen Bettun:gsplatte aufmontierten Gewindewalzgerätes nebst zugeordnetem Schütttromme'lbeschickungsapparat, Fig. 2 ein Grundriß zu Fig. i, jedoch unter Verzicht auf Mitdarsite@llurng ider Bettungs:pl;atte sowie unter Fortlassung der Einfang- und Transportband'schutzvorrichtungen oder ähnlicher Teile, soweit sie zu dem Schütttrommel:beschickungsapparat gehören, Fig. 3 ein Aufriß :dies Gewindewalzgerätes, Fig. 4. ein Seitenriß des Gewindewalzgerättes., Fig. 5 ein Grundriß :des Gewindewnälzgerätes, Fig. 6 ein in vergrößertem Maßstabe dargestellter Grundriß des Gewindewalzgerätes in der Umpebung des Vorschubrades, Fig. 7 ein Auf rißquerschnitt längs der Linie A-2 in Fig. 6, Fig. 8 ein Einzelfieilquerschnitt mit gleichzeitiger Darstellung von Teilen im Grundriß, wobei dieser Querschnitt zwischen dem oberen und unteren Teil des Vorschubrades hindurchgelegt ist, Fig. 9 ein Einzelteilgrundriß ähnlich demjenigen von Fig.6, jedoch unter zusätzlicher Mitanordnung eines Aus.richtungshilfirades, das jeweils dann zur Verwendung 'kommst, wenn die gewindezuwalzenden Rohlinge Versenkköpfe haben, Fi.g. io eine Darstellung des Au richtungs'hilfsra-des im Aufriß, worin dasselbe für den Fall, daß Röhlinge mit Senkköpfen benutzt werden, im Zusammenbau mit dem Vorschubrad gezeigt ist.
  • In der Erfindung besteht der an sich bekannte Teil ,des Gewindewalzgerätas (s. Fig. 3, 4 und 5) aus einer senkrecht stehenden Arbeitsspindel i mit einer an derselben nächst deren oberem Ende starr befestigten Gewindewalze 2,, wobei die Arbeitsspindel i in Lagern 3 und 4 eingebaut ist, die in horizontaler Richtung von dem senkrecht stehenden Teil 5a eines Haupigestel'lrahmens oder Gestellkopf es:5 aus vorlaufen, der seinerseits auf einer Bettungsplatte od. dgl. 6 starr befestigt ist. Durch eine Getriebevorrichtung od. dgl., wie beispielsweise ein an der untersten Stelle der Arbeitsspindel i aufgesetztes S hneckenrad 7 (s. Fig. i), das mit einer an einer Arbeitswelle 9 aufgesetzten Schnecke 8 kämmt, ist für den Antrieb ider Arbeitsspindel i und der an derselben fest aufsitzenden Gewindewalze 2 Sorge getragen; hierbei ist ein Teil des Umfanges der Gewindewalze 2 dicht an der gekrümmten; Stirnfläche ioa (s. Fig. 5) eines ortsfesten ,Segm:entstückes io angeordnet, das an dem senkrechten Teil 5a des Hauptgestellrahmens oder Gestellkopfes 5 verstellbar und leicht exzentrisch befestigt isst, und zwar .derart, daß zwischen der Gewindewalze 2 und dem Segmentstück io ein Durchgangs- oder Beschickungsspalt ii gelassen ist. Die gekrümmte Stirnfläche ioa des Segmentstückes: io ist dabei mi,t dien Formgebungsgewinden versehen, die zu dem am Umfang der Gewindewalze 2 vorgesehenen Formgebungsgewinde komplementär ausgebildet sind. Außerdem ist noch eine Vorrichtung mit vorgesehen, durch die die vorgeschmiedeten Bearbeitungsrohlinge in das Einlaß-oder Beschickungsende iia des 13eschickungs- oder Durchgangsspaltes in eingeführt werden.
  • Auf der Bettungsplatte 6 isst außerdem ein Schütttrommelbeschickungsapparat aufgebaut, der in Verbindung mit idem Gewindewalzgerät benutzt wird, um -das letztere in der jeweils erforderlichen Geschwindigkeit mit Rohlingen zu beschicken.. Ein derartiger Beschickungsapparat umfaßt eine rotierbare Schütttrommel 12, ein Walzenpaar 13 nebst einer Treibspindel. 14, ein endloses Lauf- oder Förderband 15, das über rotierbare Bandräder 16 und 1611 läuft, wobei .diese Bandräder an. den gegenüberliegenden Enden der Bettungsplatte 6 angeordnet sindl; außerdem gehört zu dem Beschickungsapparat eine starre Schiene 17, ein parallel zu dem Förderband 15 rangeordneter Gummibandstreifen 18 (s. Fig. 6), ein zwischen, der starren Schiene 17 und dem Förderband 15 ausgebildeter senkrechter Durchgangsspalt ig, in dem die Schaftteile :20a der Bearbeitungtsrohlinge 2o nach unten einhängen, wobei die Köpfe tob der Rohlinge auf der Ober'kante des Förderbandes 15 und auch ,auf der Oberkante der starren Schiene 17 aufruhen.
  • Von der Antriebswelle 9 (s. Fig. 2) aus werden für die mit vorstehender Erfindung beabsichtigten Zwecke Antriebsverbindungen nach Odem Schütttrommel.beschickungsapparat hin in der Weise erhalten, daß an der Antriebswelle 9 eine Riemenscheibe 21 aufgesetzt ist, die durch einen Treibriemen 22 mit einer Riemenscheibe 23 verbunden ist, welch letztere an einer Vorgelegewelle 24 fest aufsibzü; außerdem ist an der Vorgelegewelle 24 eine weitere Riemenscheibe 25 befestigt, die durch einen; Treibriemen 26 mit einer auf einer Ritzelwelle 28 aufgesetzten Riemenscheibe 27 verbunden ist, wobei das. an Ader Welle 28 mit aufgebrachte Zahnritzel 29 mit einem Zahnradring 3o kämmt, der an der Rückseite der Schütttrommel 12 befestigt ist.
  • Die Vorgelegewelle 24 überträgt außerdem einen Antrieb, beispielsweise durch eine Winkelverzahnung 31, auf die Treibspindel 14 des Walzenpaares 13, während eine weitere, an der -Antriebswelle 9 vorgesehene Riemenscheibe 32 durch einen Treibriemen 33 mit einer auf der Kegelritzelwelle 35 aufsitzenden Riemenscheibe 34 verbunden ist; hierbei kä.rnmro das auf der Welle 35 mit aufsitzende Kegelritzel 36 mit einem Kegelrad 37, das an dem Bandrad i6a befestigt ist, während die Antriebswelle 9 selbst etwa durch einen Elektromotor 38 in geeigneter Weise, wie beispielsweise durch die in der Zeichnung dargestellten Treibriemen 39 und 'die Riemenscheiben 40 und 41, in Gang., gesetzt wird.
  • Die Fördereinrichtung, wie sie etwa durch das Laufbrand 15 und die starre Schiene 17 dargestellt ist, trägt jeweils die Rohlinge 2o nach .dem Gewindewalzgeräthin; hierbei ist eine Spezialvorrichtung mit vorgesehen, durch die die Rohlinge von der Fördereinrichtung aus abgenommen und in jeweils richtigen Zeitintervallen in .das Gewirndewalz.gerät eingeführt werden, so daß stets ein Gewindeanschnitt der Gewindewalze 2 mit einem Gewirndeanschnittdes ortsfesten Segmentstückes io in funktionsmäßig genauer Überdeckung liegt.
  • Die starre Schiene 17 endigt an einer an der Fördereinrichtung vorgesehenen Stelle, wo das elastische Förderband15 andem Gewindewalzgerät vorbeigeht (s. Fig. 6) ; hiendurdh wird an dieser Stelle die Einführung eines Vorschubrades 42 ermöglicht, das an einer senkrecht stehenden Achsspsnde,l 43 aufgesetzt ist und ,sowohl an dem oberen Teil 42b als auch an dem unteren Teil 42c gesPerrähnliche Zähne 42a aufweist, wobei zwischen den Teilen 42b, 42c ein ebener, im Durchmesser reduzierter Teil 42d eingesetzt ist. Die Zähne 42a und die Aussparungen oder Lücken zwischen eben diesen Zähnen. fallen jeweils in dem oberen Teil 42b und dem unteren Teil 42a des VorschubradOs 42 überdeckend zusammen; die ist dabei vorzugsweise derart, daß dieselbe mit dem Abstand zwischen jeweils zwei Gewindeanschnitten des cigentdichen Gewindewalzteiles des Gerätes übereinstimmt.
  • Das Vorschubrad 42 durchstreicht eingreifend an seinem Umfang einerseits den Zwischenraum oder Durchgangsspalt i9, der zwischen der starren Schiene 17 und dem Förderband 15 ausgebildet ist und blückiert dabei denselben, wobei das Vorschubrad 42 immer .gerade kurz vor einer Kontaktberührung mit dem Förderband 15 steht; anderseits bewegt sich das Vorschubrad 42 an, seinem Umfang außerdem eingreifend durch das Eintrittsende ija des, zwischen -der Gewindewalze :2 und dem ortsfesten Segmenbstück io vorhandenen Durchgangs- oder Besc!lvickungsspa:1.bes i i@ wobei die Aufgabe des Vorschubrades 42 darin besteht, die Bearbeitungsrohlinge 20 von der Fördereinrichtung aufzugreifen, dieselben in ihrer Vorsohubrichtung abzulenken und in das erwähnte Eintrittsende i ia des Durchgangs- oder Beschickungskanales i i des Gewindewalzgerätes einzuführen.
  • Die Oberseitenhö'henlage des Vorsdhubrades 42 fällib mit der OOberseitenhö`henlage des Förderbandes 15 zusammen und deckt sich außerdem mit der G.berseitenhöhenlage der Gewindewalze 2 und des Segmentstückes io; da jedoch das Vorsdhubrad 42 an. dem Eintrittsende u 1a des Beschickungsspaltes i i einen Teil des Segmentstückes io quer durchschneidet, ist eben dieses Segmentstück mit in demrsel;ben ausgeschnittenen bogenförmigen Schlitzen iob versehen, die bei knappem Spielraum einen freien Durchgang des Vorschubrades 42 @durch diese Schlitze gestatten; das Segmenbsbück io weist dabei zungenartige Teile ioe auf, die sowohl zwischen dem oberen und unteren Teil 42b bzw. 42c als auch, unterhalb des unteren Teiles 42a des Vorschu!brades 42 verlaufen.
  • Ferner ist ein starr angeordneter Führungsklotz 44 mit vorgesehen, der eine bogenförmige Stirnfläche 44a aufweist, die nächst der Umfangsseite des VOrSChubrades 42 angeordnet ist; der Führungsklotz 44 erstreckt sich dabei von in Nähe des 15 bis in. Nähe der Gewindewalze 2, wobei. die starre Schiene 17 ihrerseits bis in nächste Nähe der gegenüberliegenden Umfangsseite des Vorschubrades 42 verläuft.
  • Zwischen der Gewindewalze 2 und dem Vorschubrad 42 ist ein zwangsläufiger Anrieb vorgesehen, so d.aß dtie zwischen den Zähnen42a des Vorschubrades vorhandenen Zahnschlitze oder Zahnlücken sich vorzugsweise mit jedem zweiten Gewindeanschnitt der Gewindewalze 2 genau überdecken, wobei die Umlaufrichtung des Vorschubrades 42 derart ist, daß dasselbe die längs des Förderbandes 15 ankommenden Rohlinge aufgreift und nach dem Gewnndewalzgerät hin ablenkt, das die Rohlinge dann von dem Vorschubrad 42 abnimmt.
  • Dieser zwangsläufige Antrieb zwischen der Gewindewalze :2 und dem Vorschubrad 42 umfaßt (s. Fig. 3, 4 und 5) ein Zahnrad 45, das oberhalb der Gewindewalze 2 am Kopf der Achsspindel i befestigt ist,; das Zahnrad 45 kämmt dabei mit einem Zwischenzahnrad q.6, das an einer an dem Gestenkopf 5 befestigten Winkeltragstütze 47 drehbar eingebaut ist.; die Winkeltragstütze 47 hält ihrerseits einen in radialer Richtung verschieblichen Arm 48 fest, an dessen äußerem Ende ein zweites Zwischenzahnrad 49 .drehbar aufgesetzt ist, das sowohl. mit dem Zwischenzahnrad 46 als auch mit einem Vorschubzahnrad 5o kämmt; das Vorschubzahnrad 50 ist dabei etwas oberhalb des Vorschubnades 42 an der das letztere tragenden Achsspindel43 gelagert. Diese Achsspindel43 ist ihrerseits innerhalb des Lagergehäuseteiles 5i11 einer Tragstütze 51 eingebaut, die an dem 'Gestellkopf 5 befestigt ist.
  • Zweifellos könnten zwischen der die Gewindewalze tragenden Arbeitsspindel.i und dem Vorschubrad 2 auch andere zwangsläufige Mitnehmerantriebe benutzt werden.
  • Das insoweit beschriebene Gerät kann als zufriedenstellend bezeichnet werden, wenn es sich um die Bearbeitung von Rohlingen mit runden Köpfen oder um Rundkopfschrauben handelt, bei denen unter den Köpfen planglatte Flächen vorhanden sind, mit denen die Rohlinge flach auf dem Förderband 15 und der :starren Schiene 17 auflagern; wenn es sich jedoch. um Rohlinge mit Senkköpfen handelt, dann werden dieselben nicht so gleichmäßig in Hochkantstellung längs der Fördereinrichtung zutransportiert, da diese Rohlinge schräg abgewinkelte Unterseiten haben. Dies hat zur Folge, :daß aus irgendwelchem Grunde plötzlich ein Rohling 2o :seich nicht richtig in Senkrecht-oder Hocbkantstellung befindet, wenn derselbe bei dem Vorschubrad 42 anlangt. Es bestecht in diesem Falle eine gewisse Neigung der Rohlinge zum Verklemmen, da hierbei die Schäfte 2o11 nicht ordnungsgemäß zwischen -den oberen und unteren Zähnen 4.11a des oberen und unteren Teiles 42b bzw. 42c des Vorschubrades hindurchgehen. Um diese Schwierigkeit, die nur bei Rohlingen mit Senkköpfen auftritt, zu überwinden, ist knapp oberhalb des Vorschubrades 42 undi im wesentlichen an der Eintrittsstelle der Rohlinge 2o zu dem Vorschubrad .q11 hin ein Ausrichtungshilfsrad 52@ (s. Fig. 9 und io) mit;angeordnet; dieses Ausrichtungshilfsrad 52 ist an seinem Umfang mit Auskehlungen 5211 versehen, die derart ausgebildet sind, daß sie jeweils im wesentlichen eine Hälfte dies Senkkopfes umfassen, wenn sie an demselben angreifen.
  • Das Aus:richt.ungshilfsrad 52 ist frei rotierbar an einer Achse od.,dgl. 52b .an geordnet, anderen Kopfseite ein .radial verlaufender Arm 53 sich ih horizontaler Richtung nach einem cri demselben befestigten oder mit .demselben aus einem Stück. geformten Ansatzpaar 53a 'hin erstreckt; .die Ansätze dieses Ansatzpaares sind -dabei drehbar an einem vertikal stehenlden Zapfenstift 54 eingebaut, der durch eine Tragstütze 55 gehalten ist, die ibirerseits an dem Segmentstück io oder einem anderen geeigneten unverrückbaren Teil des Gestenkopfes 5 befestigt ist; an dem Zapfenstift 54 ist eine Feder 56 aufgesetzt, die zwischen der Tragstütze 55 und den Ansätzen 53a derart angreift, daß dadurch das Ausrichtungshilfsrad 52 gegen das Förderband 15 hin gespannt wird.
  • Die Benutzung odler Arbeitsweise des Gerätes ist folgende: wenn die Rohlinge 2o von der roi'erenden BeschickungstTommel 12 aus längs des wandernden Förderbandes zugeführt werden, dann können dieselben jeweils nur zunächst .biss an das Vorschubrad 42 herankommen, @da dasiselibe den Durchgangs- oder Vorschubspalt i9 blockiert; .die Schäfte 2o11 der Rohlinge 2ö hängen dabei senkrecht in dem Vorschubspalt 19 nach unten, wobei die Köpfe tob der Rohlinge 2o jeweils auf den Oberkanten -des Förderbandes 15 und der starren Schiene 17 Durch die Drehung des Vorschubrades 42 greifen die Zähne 42a desselben jeweils sich bewegend in den Vorschubs:palib i9 der Fördereinrichtung ein; da :die Schlitze oder Lücken zwischen, :dien Zähnen 4211 .derart angeordnet sind, daß jeweils immer nur ein Rohling mitgenommen wird, werden die letzteren an ihren Schäften 2o11 aufgegriffen, wobei diese Schäfte zwischen den Zähnen 4211 hindurchgehen und nach .der Gewindewailize 2 hin iabgeführt werden, während die Köpfe2ob jetzt an der oberen Flächenseite des Vorschubrades 42 und an dem Führungsklotz 44 aufruhen.
  • Während die Rohlinge 2o auf der Fördereinrichtung aufruhen, werden dieselben alle getrennt für sich rotiert oder spindelförmig gedreht, was dadurch zustande kommt, diaB einerseits das Förderband 15 sich mit einer größeren Geschwindigkeit als die Rohlinge längs :der Fömde@reinridhtung bewegt und daß anderseits die gegenüberliegenden Seiten der Köpfe durch eine starre, nichtbewegliche Schiene 17 und durch -das Förderband 15 abgestützt werden; dieses Insichdrehen oder spindelartige Rotieren der Rohlinge 2o isst insofern von Vorteil, als dadurch die Rohlinge, wenn dieselben mit dem Vorschubnad 42 in Berührung kommen, glatt in die zwischen den Zähnen q211 ides Vorschubra,des 42 vor'handienen Zahnlücken einschlüpfen, wobei keinerlei Verklemmung zu erwarten ,ist; falls jedoch einsmal die scharfe Kante eines Zahnes q211 des Vorschubrades 42 mit einem Rohling 20 in harten; Anschlagkontakt kommt, dann bewegt sich das Förderband 15 von. dem Vorschubrad q2 abrückend nach außen, wodurch der Rohling in die Lage versetzt wird, entweder ricb tiig in das Vorschuibrad einzutreten oder aus der Fördereinrichtung ganz auszufallen.
  • Zu diesem Zweck ist zwischen dem Förderband 15 und dem elastischen Gummistreifen#bandi 18 in der Umgebung des Vorschubrades 42 etwas Extraspielraum gelassen, wobei das Gummistreifenband 18, falls gewünscht, an dem Vorschubrad 42 endigt, wenngleich :dies jedoch nicht als wesentlich zu betrachten ist.
  • Durch die Drehung des VorschuhraAes 42, werden -daher die Rohlinge 2o von der Fördereinrichtung aus nach dem Eintrittsende i i11 des Beschickungsspaltes. ii und in diesen selbst zwischen die Gewindewalze 2 und das mit Schneidgewinde versehene Segmentstück io geführt; dies erfolgt jeweils immer in dem Augenblick, wo sich ein Gewindeanschnitt der Gewindewalze 2 mit einem Gewindeanschnitt am Fübrungsernde des ortsfesten Segme.ntstüc'kes io überdeckt; hierbei werden die Rohlinge durch die Drehung des Vorschubrades nacheinander in den Beschickungsspalt i i eingeführt, wo sie zwi'sc'hen der Gewindewalze 2 und dem Segmentstüek io gefaßt werden und, ihren Walzdurchgang durch den Spalt i i unter Einschneiden,des Gewindes an denselben beginnen. Die zungenartigen Teile roc :des Segmentstücke,s To führen dabei .die Schäfte -:2o" der Rohlinge 2o von dem Vorsehubrad 42 aus in das Eintrittsende i i11 des Beschickungsspaltes i i.
  • Die Umfangsgeschwindigkeit des Vorschubrades 42 itst. derart, daß sie der Vorschubgeschwindigkeit der Rohlinge während des Passierens derselben längs der durch den Besc'hickurngsspalt i i dargestellten gekrümmten entspricht; diese Geschwindigkeit ist, infolge der Abwalzwirkung der Rohlinge nahezu genau gleich der Hälfte der Umfangsgeschwindigkeit .der Gewindewalze 2.
  • Wenn die durch Abwalzen gewindezuschneidenden Rohlinge 2o Senkköpfe haben, wie dies in Fig. 9 und io gezeigt ist, dann. kommt zu dem eigentlichen Gewindewal,zappa-rat noch die Ausrichtungs, hilfsradvorrichtung hinzu; da hierbei die Feder 56 das AusrichtungshiHsned 52 elastisch gegen das Förderband 15 hin spannt, treffen die Rohlinge 2o mit ihren Köpfen tob jeweils gerade in dem Augenr blick auf das Ausrichtungsrad auf, wenn die Schäfte 2o11 sich dem Vorschubrad 42 nähern,.
  • Bei dieser Annäherung treten dann jeweils Teile der Köpfe tob der Rohlinge 2o in die Autskehlungen 52d des Ausrichtungshilfsrades 52 ein, wodurch die Rohlinge in Aufrecht- oder Hochkantstellung versetzt werden, sofern dies aus irgendeinem Grunde nicht der Fall ist; hierbei werden. dann d ie Schäfte 2o11 der Rohlinge durch das Vorschubrad 42 richtig gefaßt, während anderseits die Drehung des Ausnicbtungsrades 52 einfach ,durch den Anstoß der Rohlinge erfolgt, die .ihrerseits von dem Förderband her ihre Bewegungsenergie erhalten. Gleichzeitig erfolgt dabei eine Auseinanderhaltung der Rohlinge in der Weise, daß dieseleben jeweils in den genau richtigen Arbeitsschrittintervallen in das Vorschubrad 42 eingeführt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewin.dewalzgerät mit einer auf einer Arbeitsspindel (i) sitzenden Gewindiewalze, die in eine Sehneidgew ende tragende Fläche eines ortsfesten und der Gewintdew alte gegenüberliegenden Segmenitstückes eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schütttrommel (12) in der Ebene der Gewindewalze (2) und damit synchronisiert umläuft und .die Rohlinge in den Beschickungsspalt immer dann zuführt, wenn einGewindeanschnitt äuf derGewindewalze (2) mit dem Gewindeabschnitt auf dem fesbstehenden Segments.tüek übereinstimmt, und die Schütttrommel längs ihres Umfanges Aussparungen zur Aufnahme (der Rohlinge aus einer Rutsche oder Fördereinrichtung und eine feststehende Führung zwischen dem Rutschen-oder Förderbandende und- der Gewindewalze zur Halterung der Rohlinge in den Aussparungen hat und sich die Schütttrommel der Gewindewalze nahe amEnde des Beschickungsspaltes dicht nähert und Führungseinrichtungen für die Rohlinge von der Sdhütttrommel zum Beschickungsspalt vorgesehen :sind.
  2. 2. Gewindewalzgerät nach Anspruch; i, dadurch gekennzeichnet, da,B die Schütttrommel (12) ein, Paar von zueinander mit Abstand angeordneten Scheiben (42b, 429 mit Aussparungen an ihrem Umfang und ein Teil hat, das sich im wesentlichen zwischen .der Schütibtrommel (12) und dem feststehenden . Gewinidesegnment (1o) erstreckt, wobei die Scheiben die Rohlinge in den Beschickungsspalt (hl) zwischen dem feststehenden Segmentstück (1o) und der Gewindewalze (2) einführen.
  3. 3. Gewind@ewalzgeräft .nach Anspruch 2,, dadurch- gekennzeichnet, daß der .sich zwischen den. in Abstand liegenden Scheiben (42b, 42c) erstreckende Führungsklotz zum feststehenden Segmentstück (io) gehört und sieh von seinem Kopf aus bogenförmig erstredkende Teile und eine Grundplatte bat, die den Durchgang der Scheiben (42b, 42c) der Sdhnitttrommel (i2) gestatten.
  4. 4. Gewindewalzgerät, .nach den Ansprüchen, i bis 3, .dadurch gekennzeichnet" daß die Aussparungen in, der Schütttrommel (12) Zahnstangenform haben, wobei das Auflager für die Rohlinge annähernd radiial zur Schütttrommel und der Zahnrücken .im wesentlichen ta:ngential zu Beginn des feststehenden Segments liegt, sobald der Rohling von der Schütttrommel (i2) in .den Beschickungsspalt (I i) zwischen der Gewindewalze (2) und dem feststehenden Segment (io) eingeführt wird.
  5. 5. Gewirndewalzgerät nach den Ansprüchen i, 2, 3 oder 4 für Schraubenrohlinge mit Versenkköpfen, dadurch gekennzeichnet, daß ein frei drehbares Hilfsrad über .der Eintrittsstelle der Rolhlinge von der Rutsche oder Fördereinrichtung in die Aussparungen (52a) der Schütttrommel (in2) vorgesehen ist und dieses Hilfsrad (52) zahlreiche Aussparungen (52a) an seinem Umfang hat, die unter die Versenkköpfe .der Rohlinge greifen, und sie so in eine senkrechte Stellung bringen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 25 978, 26 571.
DEF4837A 1949-10-13 1950-10-12 Gewindewalzgeraet mit einer auf einer Arbeitsspindel sitzenden Gewinde-walze, die in eine Schneidgewinde tragende Flaeche eines ortsfesten und der Gewindewalze gegenueberliegenden Segmentstueckes eingreift Expired DE900927C (de)

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ID=19858274

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DEF4837A Expired DE900927C (de) 1949-10-13 1950-10-12 Gewindewalzgeraet mit einer auf einer Arbeitsspindel sitzenden Gewinde-walze, die in eine Schneidgewinde tragende Flaeche eines ortsfesten und der Gewindewalze gegenueberliegenden Segmentstueckes eingreift

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DE (1) DE900927C (de)

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