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DE1209572B - Haltekoerper fuer einen Typentraeger - Google Patents

Haltekoerper fuer einen Typentraeger

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Publication number
DE1209572B
DE1209572B DEK41581A DEK0041581A DE1209572B DE 1209572 B DE1209572 B DE 1209572B DE K41581 A DEK41581 A DE K41581A DE K0041581 A DEK0041581 A DE K0041581A DE 1209572 B DE1209572 B DE 1209572B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
holding body
type carrier
holding
cylindrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41581A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur F Kramer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELSA MARGARETE KRAMER GEB KREU
Original Assignee
ELSA MARGARETE KRAMER GEB KREU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELSA MARGARETE KRAMER GEB KREU filed Critical ELSA MARGARETE KRAMER GEB KREU
Priority to DEK41581A priority Critical patent/DE1209572B/de
Publication of DE1209572B publication Critical patent/DE1209572B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/06Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching printing elements to forme cylinders

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Haltekörper für einen Typenträger Die Erfindung betrifft einen Haltekörper für einen Typenträger.
  • Für das Befestigen von Typenträgern sind mehrere Haltekonstruktionen bekanntgeworden. Allen gemeinsam ist die Anordnung von Rippen an den Typenträgern, die in vielen Fällen einen Fuß aufweisen, der einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat. Bei Einstecken eines solchen Typenträgers in die Schlitze zwischen den Halteteilen hintergreift dann dieser Fuß die beiden benachbarten, den Schlitz bildenden Halteteile.
  • Bei einer dieser bekannten Konstruktionen werden Halteringe auf eine Welle aufgesteckt, die alle am inneren, im wesentlichen zylindrischen Ringteil aneinanderstoßen und mit ihren äußeren Ringteilen jeweils zwischen zwei Ringen Ringnuten bilden, die sich radial nach innen zu erweitern. Die Befestigung geschieht in der Weise, daß während des Aufsetzens der Halteringe auf die Welle, wenn also noch genügender Abstand zwischen den Halteringen vorhanden ist, die Rippen der Typenkörper eingesteckt und dann die Flalteringe axial zusammengespannt werden. Zum Auswechseln der Typenträger müssen hier jedesmal die Verspannung gelöst und die Halteringe axial ausemandergezogen werden. Wenn ferner die Rippen der Typenträger durch häufiges Verspannen verformt und damit kleiner werden, ist eine sichere Halterung nicht mehr ohne weiteres gegeben, da die Halteringe nur bis zum gegenseitigen Anschlag gegeneinander zusammengespannt werden können. Um dies zu vermeiden, ist in einem Fall bei dieser bekannten Konstruktion vorgesehen, daß die Rippen so breit sind, daß beim Zusammenspannen die inneren, zylindrischen Ringteile nicht mehr aneinanderstoßen, sondern zwischen ihnen ein Spalt vorhanden ist. Bei dieser bekannten Konstruktion entsprechen sich ferner die Querschnitte der Schlitze und der Rippen genau, so daß die Rippen, d. h. also deren Düse, nach dem Einstecken auf dem Schlitzgrund aufsitzen. Um nun die Typen in den richtigen radialen. Abstand von der Wellenachse zu bringen, müssen sehr enge Toleranzen eingehalten werden, was bei der üblichen Fertigung auf Schwierigkeiten stößt.
  • Zum Teil sind die eben erwähnten Nachteile. bei einer anderen bekannten Konstruktion vermieden worden, bei der die Schlitze zwischen festen, rippenartigen Halteelementen des Haltekörpers gebildet sind,. so daß also diese Haltekörper nicht gegeneinander verstellt werden können. Um die Rippen der Typenträger in die Schlitze einstecken zu können, müssen diese Rippen elastisch nachgiebig sein. Auch hier ist jedoch der Nachteil vorhanden, daß alle Teile reit sehr engen Toleranzen hergestellt werden müssen, da die Rippenform der Typenträger der Form der Schlitze genau entspricht.
  • Diese Nachteile werden bei Haltekörpern für einen Typenträger aus elastischem Material mit einer Mehrzahl von parallelen Halteelementen, die voneinander durch einen Schlitz oder mehrere Schlitze -etrennt sind, in welchen oder welche eine Rippe oder mehrere Rippen des Typenträgers eindringen, an deren Ende sich jeweils ein zwei benachbarte HalteeIemente hintergreifender Fuß mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt befindet, gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Halteelemente durch kreisförmigen Querschnitt aufweisende, die Rippen des Typenträgers zwischen sich einschließende Stangen gebildet sind, deren Enden in gleichen Abständen voneinander uriverstellbar ain Haltekörper befestigt sind. Da: hier also die Halteelemente Stangen sind, können die Füße der Rippen der Typenträger frei über diese Stangen hinausragen, so daß in Einsteckrichtung die genaue Lage- der Typenträger dadurch gesichert und festgelegt ist, daß diese Typenträger mit einer entsprechenden. Aufsitzstelle auf den Stangen aufsitzen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schaubildliche Teilansicht der Grundform eines erfindungsgemäßen Haltekörpers, an dessen Stangen zwei aus Gummi bestehende Typenträger abnehmbar befestigt sind, F i g. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Typenträgers, F i g. 3 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halters, der als Druck- oder Markierungszylinder ausgebildet ist und an dem eine Anzahl von Typenträgern abnehmbar befestigt sind, F i g. 4 einen Teilschnitt nach Linie 4-4 der F i g. 3, F i g. 5 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Druckzylinders, der einen Teil einer handbetätigten Markierungsvorrichtung bildet, F i g. 6 eine schaubildliche Teilansicht eines halbzylindrischen Halters gemäß der Erfindung., F i g. 7 eine schaubildliche Ansicht eines der segmentartigen und mit einem Griffstück versehenen Halter gemäß der Erfindung.
  • In F i g. 1 ist mit 10 ein Halter oder Bett bezeichnet, das ein langgestrecktes Befestigungsstück 11 darstellt, das eine Vielzahl von im gleichen Abstand angeordneten Löchern 12 aufweist. In diesen ist jeweils mit einem Ende eine Anzahl von starren, parallelen Stangen 13 befestigt. Das Befestigungsstück 11 und die Stangen 13 können aus einem geeigneten metallischen oder auch synthetischen Material bestehen. Die anderen Enden der Stangen 13 sind in Bohrungen eines nicht dargestellten, dem Teil 11 entsprechenden Befestigungsstückes gehalten. Zwischen den Stangen 13 ist eine Vielzahl von länglichen, parallelen Schlitzen oder Durchgängen 14 gebildet, durch die die Halteglieder 17 der federnden Typenträger 15 und 16 hindurchgedrückt werden müssen, worauf sie sich wieder ausdehnen und dadurch in ihrer Lage festgehalten werden. Der Durchmesser der Stangen 13 ist vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, größer als die Breite der Schlitze 14. Die Typenträger 15 und 16 haben ebene Oberflächen 18 bzw. 19, aus denen die betreffenden Zeichen 20 bzw. 21 herausragen, deren äußere Flächen 22 bzw. 23 mit einer Schicht einer Druckfarbe versehen werden, worauf dann diese Zeichen gegen die Oberfläche eines Gegenstandes, beispielsweise eines Zettels; eines Paketes, eines Bogen Papiers, eines Kartons od. dgl., aufgedrückt werden. Es sei darauf hingewiesen, daß die Flächen 22, 23 der betreffenden Zeichen 20, 21 sich über die Endfläche 24 des Befestigungsstückes 11 und des anderen nicht dargestellten Befestigungsstückes hinaus erstrecken.
  • In F i g. 2 ist ein federnder Typenträger 25 dargestellt. Seine Halteglieder 17 haben einen kreisförmigen Querschnitt und sind mit einem flachen Trägerkörper 26 durch Rippen 27 verbunden, die durch zwei konkave Flächen 28, 29 begrenzt sind, deren Radien oder Kurvenform den Radien der Stangen 13 entsprechen können. Benachbarte konkave Oberflächen 28, 29 bilden zwischen sich langgestreckte Kanäle 30, in denen die Stangen 13 ruhen, wenn die Halteglieder 17 durch die Schlitze 14 zwischen benachbarten Stangen 13 eingepreßt werden. Die Krümmung der Halteglieder 17 kann ebenfalls den Radien der Stangen 13 entsprechen. Um einen Typenträger in der richtigen Weise festzuhalten, ist es natürlich zweckmäßig, wenn der kürzeste Abstand zwischen zwei benachbarten Stangen 13 kleiner als die Durchmesser der Halteglieder ist.
  • Der wichtigste Vorteil der in F i g.1 dargestellten Baueinheit besteht darin, daß die Haltekraft der starren Stangen 13 erheblich größer ist als die Haltekraft von federnden Haltegliedern, die einen Teil eines Gummibettes bilden, da die Stangen während des Einsteckens oder Entfernens der nachgiebigen Halteglieder 17 eines Typenträgers nicht nachgeben und so die starren Stangen eine größere Formveränderung der Glieder 17 hervorrufen, so daß also eine größere Kraft beim Einstecken eines Typenträgers in den Halter 10 oder beim Entnehmen eines solchen aus dem Halter ausgeübt werden muß.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 und 4 ist der Halter 110 als Druckzylinder mit einer Anzahl von in gleichmäßigem Abstand angeordneten Stangen 113 ausgebildet, die den Umfang oder den Mantel des Zylinders bilden. Die Enden der Stangen 113 sind in einem Paar von im Abstand angeordneten, als Befestigungsstücke dienenden Scheiben 111a, 1l1 b angeordnet, die jeweils an ihrer Außenseite durch kreisförmige Platten 131a, 131b abgedeckt sind. Die Teile 111a, 131a bzw. 111b, 131b sind miteinander durch Schrauben 132 verbunden. Der ganze Zylinder 110 ist konzentrisch zu einer Welle 133 angeordnet und kann sich entweder um diese Welle oder mit dieser Welle drehen.
  • Die Stangen 113 wirken nun mit Haltegliedern 117a von federnden Typenträgern 134, 135, 136 zusammen und ferner mit einem einzelnen Halteglied 117b eines vierten Typenträgers 137. Die Zeichen, die auf den Typenträgern 134 bis 137 angebracht sind, können dazu dienen, Aufdrucke auf einem Zettel, einem Paket, einem Papierblatt od. dgl. hervorzurufen. Die Halteglieder 117a der Typenträger 134 bis 136 sind rechtwinklig zu den Zeichenreihen angeordnet, während das einzelne Halteglied 117b des Typenträgers 137 parallel zu der Zeichenreihe seiner äußeren Fläche ist. Damit kann der Zylinder 110 zum Aufdrucken von Zeichen verwendet werden, die in Reihen angeordnet sind, die entweder parallel oder rechtwinklig zur Achse der Drehung sind.
  • Die Umfangszonen der Scheiben 111 a, 111 b sind vorzugsweise mit einer Lage aus federndem Material, wie beispielsweise Gummi oder einem synthetischen Kunststoff, versehen. Hierdurch wird ein gleichmäßiger Eindruck der Typenträger 134 bis 137 auch dann gewährleistet, wenn die äußeren Druckflächen der von ihnen getragenen Zeichen nach einem längeren Gebrauch abgenutzt werden sollten. Ferner verhüten die federnden, an den Umfängen der Scheiben 111 a,111 b angebrachten, federnden Lagen einen Schlupf des Zylinders 110 im Gebrauch.
  • Ein sehr wichtiger Vorteil des Zylinders 110 gegenüber einer üblichen, zur Zeit in der Druckindustrie verwendeten Vorrichtung, bei der ein Gummistück mit Haltegliedern entsprechend den Teilen 117a, 117b der Typenträger 134 bis 137 durch Kleben oder sonstwie am Mantel eines Zylinders befestigt ist und bei der die Halteglieder parallel zur Zylinderdrehachse sind, besteht darin, daß die Breite der Schlitze 114 zwischen benachbarten, starren Stangen 113 die gleiche sein kann, und zwar ohne Rücksicht auf den Durchmesser des Zylinders 110. Wenn jedoch ein Gummibett mit federnden Haltegliedern entsprechend den Teilen 117a, 117b zu einem Zylinder aufgerollt wird, ändern sich die Abstände zwischen benachbarten Haltegliedern mit der Änderung des Zylinderdurchmessers. Damit kann ein Gummibett höchstenfalls nur dann auf dem Mantel eines Zylinders angebracht werden, wenn dieser einen vorbestimmten Durchmesser aufweist.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 ist die Markierungsrolle 110 in einer handbetätigten Markierungs- oder Druckvorrichtung 138 angeordnet. Die Welle 133 des Zylinders 110 hat zwei Verlängerungen 139a, 139b von kleinerem Durchmesser, die ihrerseits drehbar in den betreffenden Armen 141 a, 141 b eines zweiarmigen Bügels 140 angeordnet sind. Das Mittelstück 141 c des Bügels 140 ist mit einem Griffstück 142 verbunden. Die Stangen 113 des Zylinders 110 tragen fünf federnde Typenträger 143 bis 147, die nacheinander in Berührung mit der zu bedruckenden Fläche 148 und außerdem mit dem Mantel einer Farbrolle 149 gebracht werden, deren Welle 150 drehbar in länglichen geschlossenen Schlitzen 151 a, 151 b der betreffenden Arme 141 a bzw. 141 b des Bügels 140 angeordnet ist. Die Enden der Welle 50 sind mit den Wellenverlängerungen 139 a, 139 b des Zylinders 110 durch Schraubenfedern 152 a,152 b verbunden. Die oberen Enden der langen Schlitze 151a, 151b sind vorzugsweise hakenartig oder in entsprechender Form ausgebildet, um so einen Sitz für die Enden der Welle 150 zu bilden, wenn die Farbrolle 149 vom Zylinder 110 entgegen der Kraft der ständig wirkenden Federn 152a, 152b beispielsweise dann wegbewegt wird, wenn ein neuer Druckfarbenvorrat auf den Mantel aufgebracht wird oder wenn die Druckvorrichtung 138 nicht in Tätigkeit ist.
  • Beiderseits der Farbrolle 149 ist je eine ringförmige Platte 153 a bzw. 153 b angebracht, die in Reibverbindung mit den scheibenförmigen Teilen oder Stangenbefestigungsstücken 111 a, 111 b des Druckzylinders 110 ist. Es sei darauf hingewiesen, daß die Zeichen des Gummitypenträgers 147 gerade in Berührung mit dem Mantel der Farbrolle 149 sind.
  • Bei der Betätigung wird die Druckvorrichtung 138 in der richtigen Lage mit Hilfe eines Griffstückes 142 gehalten, und die Scheiben 111 a, 111 b werden entlang der Oberfläche 148 abgerollt, um die letztere in Berührung mit den Zeichen zu bringen, die auf den Typenträgern 143 bis 147 angeordnet sind, die dann von der Farbrolle 149 einen Druckfarbenüberzug erhalten. Die Farbrolle 149 dreht sich infolge der Reibung zwischen den Scheiben 153 a, 153 b und den Befestigungsstücken 111 a bzw. 111 b.
  • Die Reibung wird dabei durch die ständig wirkenden Federn 152a, 152b und außerdem durch die vorerwähnten Schichten eines federnden Materials erzeugt, das vorzugsweise auf den Umfängen der Befestigungsstücke 111 a, 111 b aufgebracht ist.
  • Die Ausführungsform eines Halters 210 gemäß F i g. 6 kann beispielsweise dann verwendet werden, wenn die Aufdrucke an bestimmten, im Abstand angeordneten Intervallen angebracht werden sollen, während der Halter ständig um die Welle 233 gedreht wird. Die letztere ist konzentrisch in der Trommel 254 aufgenommen, auf deren Umfang ein Paar von teilringförmigen Befestigungsstücken 211 (von denen nur eines dargestellt ist) zum Halten der starren, parallelen Stangen 213 angeordnet ist. Die Stangen bilden einen halbzylinderförmigen Mantel um die Trommel 254, und ihre Enden, die in den Befestigungsstücken 211 aufgenommen sind, werden vorzugsweise durch Platten 231 abgedeckt, die mit den Befestigungsstücken 211 durch eine Anzahl von Schrauben 232 verbunden sind. Die Stangen 213 tragen einen einzelnen federnden Typenträger, dessen Halteglieder 217 parallel zur Zeichenreihe sind.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 ist ein Halter mit 310 bezeichnet, der ein Paar von parallelen, im Abstand angeordneten segmentförmigen Befestigungsstücken 311a, 311b, eine Oberplatte 356, ein Griffstück 357 (hinter der Platte 256 in gestrichelten Linien dargestellt) und eine Vielzahl von starren, parallelen Haltegliedern oder Stangen 313 aufweist, die in einer bogenförmigen, konvexen Ebene angeordnet sind und deren Enden in den Befestigungsstücken 311 a bzw. 311 b gehalten sind. Die Stangen tragen dabei zwei federnde Typenträger 358 und 359. Beim Gebrauch wird das Griffstück 357 durch die Bedienungsperson erfaßt und die ganze Vorrichtung 310 um das Griffstück geschwenkt, wodurch die auf den Typenträgern 358, 359 angebrachten Zeichen Aufdrucke auf der Oberfläche eines Behälters, eines Blattes, eines Brettes oder irgendeines anderen Körpers hinterlassen, auf den diese Zeichen aufgedruckt werden sollen.
  • Der flache Halter 10 und die zylindrischen Halter 110, 210 können auch mit einer Vielzahl von automatischen und halbautomatischen Druckmaschinen kombiniert werden. Dabei halten alle diese neuartigen Halter ohne Rücksicht darauf, ob sie beispielsweise als Handdruckvorrichtung oder als maschinenbetätigte Druck- oder Markierungsvorrichtung verwendet werden, mit ihren Haltemitteln oder Stangen die Halteglieder von federnden Typenträgern in der gewünschten Lage bei jeder Art und Viskosität der Druckfarbe und jeder Winkelgeschwindigkeit fest, mit der beispielsweise ein zylindrischer oder halbzylindrischer Halter gedreht wird. Ferner ist die Halterung aller Halteglieder gleichmäßig, d. h., die äußersten Halteglieder der mit einem zylindrischen oder segmentartigen Halter verbundenen Typenträger (s. F i g. 6, 7, 4) werden in der gewünschten Lage gehalten, ohne daß die äußeren Enden dieser federnden Typenträger sich abheben können.
  • Als Material für die federnden Typenträger kann Naturgummi oder ein synthetisches Material mit federnden Eigenschaften verwendet werden. Die Stangen und ihre Befestigungsstücke können aus irgendeinem geeigneten Metall oder steifem, synthetischem Kunststoff hergestellt sein.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Haltekörper für einen Typenträger aus elastischem Material mit einer Mehrzahl von parallelen Halteelementen, die voneinander durch einen Schlitz oder mehrere Schlitze getrennt sind, in welchen oder welche eine Rippe oder mehrere Rippen des Typenträgers eindringen, an deren Ende sich jeweils ein zwei benachbarte Halteelemente hintergreifender Fuß mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt befindet, d a -durch gekennzeichnet, daß die Halteelemente durch kreisförmigen Querschnitt aufweisende, die Rippen des Typenträgers zwischen sich einschließende Stangen gebildet sind, deren Enden in gleichen Abständen voneinander unverstellbar am Haltekörper befestigt sind.
  2. 2. Haltekörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den zylindrischen Stangen vorhandenen Schlitze eine Breite aufweisen, die kleiner als der Durchmesser der Stangen ist.
  3. 3. Haltekörper nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen in einer Ebene oder einer gekrümmten Fläche von beispielsweise halb- oder vollzylindrischer Gestalt angeordnet sind.
  4. 4. Haltekörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der zylindrischen Stangen in einer Zylinderfläche die Stangenenden in einem Paar von im Abstand angeordneten parallelen Scheiben befestigt sind, in denen koaxial zu den Stangen eine Welle oder Achse angeordnet ist.
  5. 5. Haltekörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen in einer konvex gekrümmten Fläche angeordnet sind und mit dem Halter ein Griffstück verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 358 633; USA.-Patentschriften Nr. 891980, 1642 016, 2222 333, 2643 609.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR358633A (fr) * 1905-10-18 1906-03-01 Washington Laycock Perfectionnements aux timbres à main à composteur
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