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DE1009459B - Formkoerper fuer das Herstellen von Abbiegungen an Betonstahl auf Biegemaschinen - Google Patents

Formkoerper fuer das Herstellen von Abbiegungen an Betonstahl auf Biegemaschinen

Info

Publication number
DE1009459B
DE1009459B DEP9688A DEP0009688A DE1009459B DE 1009459 B DE1009459 B DE 1009459B DE P9688 A DEP9688 A DE P9688A DE P0009688 A DEP0009688 A DE P0009688A DE 1009459 B DE1009459 B DE 1009459B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bending
curvature
shaped body
reinforcing steel
radius
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP9688A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Peddinghaus
Emil Funke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Firma Paul Ferd Peddinghaus
Original Assignee
Firma Paul Ferd Peddinghaus
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Firma Paul Ferd Peddinghaus filed Critical Firma Paul Ferd Peddinghaus
Priority to DEP9688A priority Critical patent/DE1009459B/de
Publication of DE1009459B publication Critical patent/DE1009459B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Für das Biegen von Betonstahleinlagen werden Biegemaschinen benutzt, auf denen sowohl Haken als auch Abbiegungen normalerweise mit auf den Drehteller oder Biegearm aufsteckbaren, zylindrischen Werkzeugen, sogenannten Biegerollen, hergestellt werden. Die weiter voranschreitende Qualitätsverbesserung der Stahlbetonbauwerke zieht zwangläufig eine Steigerung der Festigkeitswerte der Stahleinlagen nach sich. Die sich daraus ergebenden hohen Spannungen erfordern wesentlich größere Abbiegeradien, die schwere, praktisch sehr umständlich zu handhabende und viel Raum beanspruchende zylindrische Biegekörper von großem Durchmesser erfordern würden. Diese großen Biegeradien werden daher mit kleineren Biegeschablonen gebogen, die aus einem Zylindersegment bestehen und auf dem Biege- oder Drehteller befestigt werden. Zum Biegen von Stäben unterschiedlicher Stärke und Festigkeit müssen diese Formkörper durch zeitraubende Umstellungsarbeiten ausgewechselt werden und — da sie jeweils nur eine Biegefläche aufweisen — in genügend großer Zahl vorrätig gehalten werden.
Es sind auch Formkörper bekannt, die an ihrem Umfang mehrere Biegeflächen mit verschieden großem Krümmungsradius aufweisen. Je nach der Größe des für eine Abbiegung geforderten Radius wird dann der Stab um die eine oder andere dieser Biegeflächen des Formkörpers gebogen. Auch diese Formkörper werden in der jeweils geeigneten Lage auf dem Drehteller festgehalten.
Falls schnell nacheinander Abbiegungen mit verschiedenen Biegeradien hergestellt werden sollen, ist deshalb ein zeitraubendes Umstellen der Maschine auf den jeweils neuen Biegeradius erforderlich, das \'erhältnismäßig viel Zeit erfordert. Es muß nämlich entweder der Formkörper gelöst, um die Tellerachse gedreht und neu 1>efestigt oder der Drehteller mit dem Formkörper in eine solche Stellung gebracht werden, daß der nunmehr zu benutzende Umfangsteil des Formkörpers am Stab zur Anlage kommt; dabei muß der Mitnehmerbolzen aus seiner bisherigen in eine neue Mitnahmestellung umgesteckt werden. Falls der aufgesetzte Formkörper eine dem neuen Radius entsprechende Umfangsfläehe nicht aufweist, muß er gegen einen anderen Formkörper ausgewechselt werden. Das Auswechseln des undrehbar mittels mehrerer Bolzen auf den Drehteller zu befestigenden Formkörpers ist nicht einfach und zeitraubend.
Man hat deshalb schon Schablonenkörper vorgeschlagen, die auf einen am Biegeteller oder Biegearm einer Biegemaschine vorgesehenen Bolzen aufsteckbar und um diesen drehbar sind. Diese prismatischen Formkörper weisen nur eine Seitenfläche auf, die die Krümmung der Abbiegung bestimmt und die, um den Formkörper für das Herstellen
von Abbiegungen an Betonstahl
auf Biegemaschinen
Anmelder:
Fa. Paul Ferd. Peddinghaus,
Gevelsberg (Westf.)
Werner Peddinghaus und Emil Funke,
Gevelsberg (Westf.),
sind als Erfinder genannt worden
Körper genügend klein halten zu können, von der Schwenkachse des Körpers einen Abstand hat, der kleiner ist als ihr Krümmungshalbmesser. Der Formkörper ist im übrigen von zwei zueinander senkrecht stehenden und durch eine um die Schwenkachse gebogene Zylinderfläche miteinander verbundenen ebenen Flächen begrenzt, von denen eine in einer etwa rechtwinkligen Kante mit der gekrümmten Biegefläche zusammenstößt. Diese scharfe und der Schwenkachse verhältnismäßig nahe liegende Kante, die dem abzubiegenden Stabteil abgekehrt ist, verursacht leichte Knickstellen im Stab, für deren Entstehung schon eine geringe Verdrehung des Formkörpers genügt; eine solche Verdrehung tritt aber leicht auf, wenn der unter Biegedruck stehende Stab um ein Geringes nachgezogen und der Formkörper von ihm mitgenommen wird.
Die Erfindung geht von diesen mit Hilfe einer Bohrung auf einen Biegebolzen od. dgl. des Drehtisches oder Biegearmes einer Biegemaschine aufsteckbaren prismatischen Formkörpern aus, bei denen der Abstand der Biegefläche von der Schwenkachse kleiner ist als ihr Krümmungsradius, und verbessert diese dadurch, daß an einem solchen Formkörper zwei als Biegeflächeu dienende Seitenflächen verschiedenen Krümmungshalbmessers vorgesehen sind, auf deren gemeinsamer Sehnenfläche die Bohrungsachse liegt und deren gemeinsame Kanten abgerundet sind.
Infolge dieser Ausgestaltung der Formkörper haben die gemeinsamen Kanten der Biegeflächen einen großen Abstand von der Schwenkachse, der ein Verdrehen des Foirmkörpers auch beim Nachziehen des Stabes während des Biegevorganges verhindert. Durch die Abrundung der gemeinsamen Kanten wind die Bildung von Knickstellen im Stab vermieden.
709 546·262
Vorteilhaft wird die Bohrung des Formkörpers so angeordnet, daß sich zwei ungleich lange Hebelarme ergeben.
In der Zeichnung sind zwei Anwendungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Biegetisch, auf dem Doppelaufbiegungen hergestellt werden;
Fig. 2 stellt eine Draufsicht auf eine Biegemaschine dar, die zum. Herstellen einfacher Aufbiegungen dient; Fig. 3 ist eine Seitenansicht zu Fig. 2.
Auf dem Tisch 1 der Biegemaschine befindet sich ein drehbarer Biegeteller 2 mit einem Biegehebel 3. Mit 4 ist der eingelegte Betonstahlstab bezeichnet. Die Lage des Stabes 4 vor dem Herstellen der Doppelaufbiegungen ist gestrichelt eingezeichnet und mit dem Bezugszeichen 4' versehen. Einstecklöcher 5 bzw. 6 im Biegetisch 1 dienen zum Einstecken von Gegenhaitebolzen 7, auf die eine Rolle gesteckt wird. Der Biegehebel 3 weist Löcher 8 auf, die zum Einstecken eines Biegebolzens 9 dienen. Auf den Biegebolzen 9 sowie auf einen im Mittelpunkt des Biegetellers 2 bzw. Drehpunkt des Biegeflügels 3 eingesteckten weiteren Bolzen 11 sind Formkörper 10 aufgesteckt, die gemäß der Erfindung als zweiarmige Hebel mit als Biegeflächen gekrümmten Seitenflächen ausgeführt sind. Die beiden Formkörper 10 sind so aufgesteckt, daß die durch entsprechende Anordnung ihrer Bohrungen entstandenen längeren Hebelarme aufeinander zu weisen. Mit 12 ist eine auf dem Biegetisch 1 befestigte Winkelschiene bezeichnet, gegen die der Stab 4 beim Herstellen der Doppelaufbiegumgen gedruckt wird.
Die Ausgangslage des Biegeflügels 3 ist in Fig. 1 gestrichelt angedeutet. Bei dieser Lage des Biegeflügels 3 wird der zu biegende Stab eingelegt. Sodann wird der Antrieb der Maschine eingeschaltet, so daß sich der Biegeflügel 3 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles dreht. Dabei wird der Stab 4, dessen linker Teil durch die Rolle 7 festgelegt ist, zunächst um den auf dem Bolzen 11 sitzenden. Formkörper 10 und, sobald der abgebogene Teil des Stabes 4 gegen die Schiene 12 stößt, auch um den auf dem Bolzen 9 des Biegeflügels gelagerten Formkörper 10 gebogen, bis schließlich die in Fig. 1 dargestellte doppelte Abbiegung erreicht ist. Da die an dem Stab 4 anliegenden Seitenflächen der Formkörper 10 eine dem gewünschten Biegeradius entsprechende Krümmung aufweisen, werden die Doppelaufbiegungen mit den gewünschten Krümmungsradien ausgeführt.
Bei dem Anwendungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Biegeflügel 3 fortgelassen und der Biegebolzen 9 unmittelbar in den Biegeteller 2 eingesteckt. Auf diese Weise wirkt der Biegebolzen 9 als Mitnehmerbolzen. Auch in diesem Falle wird der eingelegte Stab 4 beim Drehen des Biegetellers im Sinne des eingezeichneten Pfeiles in der gewünschten Weise gebogen, wobei der Krümmungsradius der Aufbiegung durch die Krümmung der dem Stab anliegenden Seitenfläche des auf den Bolzen 11 aufgesteckten Formkörpers 10 bestimmt ist. Wie Fig. 3 zeigt, können mehrere Stäbe 4 gleichzeitig gebogen werden.
Die Formkörper nach der Erfindung stellen sich infolge der durch die Anordnung der Bohrung entstandenen ungleich langen Hebelarme selbsttätig so ein, daß die richtige Biegung mit dem gewünschten Krümmungsradius hergestellt wird. Die beiden Seitenflächen der Biegekörper weisen vorzugsweise verschieden große Radien.auf. Es können dann durch bloßes Umstecken oder Schwenken der Formkörper eine zur Anpassung an Stäbe verschiedener Stärke und Festigkeit zwei verschieden stark gekrümmte Abbiegungen vorgenommen werden. Die einfache Befestigungsart gestattet schnelles Austauschen verschiedener Formstücke, so daß auf einfache Weise und ohne nennenswerte Zeitverluste Stäbe unterschiedlicher Dicke und Festigkeit in wechselnder Folge nach den Vorschriften der neuen Betonstahlbestimmungen formgerecht und ohne gefährliche Spannungen abgebogen werden können.
Die bei jedem Biegestab am Ende zusätzlich erforderliche Hakenbiegung wird durch Wegfall der bisherigen umständlichen Arbeitsweise, wie Umstellung der Biegewerkzeuge, z. B. Gegenhalterolle, Mitnehmerrolle usw., in der gleichen Biegewerkzeugstellüng nach einfachem Ersatz des Formkörpers durch eine Biegerolle ausgeführt. Beim Arbeiten mit solchen Formkörpern wird erheblich Zeit gespart und auf einfache Weise ein vorschriftsmäßiges Abbiegen der Stahlstäbe erreicht. Leichte Bedienung und einfache Herstellung sind weitere Vorzüge der neuen Formkörper.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Prismatischer Formkörper zum Abbiegen von Betoneisenstäben, dessen Seitenfläche die Krümmung der Abbiegung bestimmt und welcher mit Hilfe einer Bohrung schwenkbar auf einen Biegebolzen od. dgl. des Drehtisches oder Biegearmes einer Biegemaschine aufsteckbar ist, deren. Achsabstand von der Seitenfläche kleiner ist als der Krümmungshalbmesser der Seitenfläche, dadurch gekennzeichnet, daß am Formkörper zwei Seitenflächen verschiedenen Krümmungshalbmessers vorgesehen sind, auf deren gemeinsamer Sehnenfläche die Bohrungsachse liegt und deren gemeinsame Kanten abgerundet sind.
2. Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungsachse außermittig auf der gemeinsamen Sehnenfläche angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 816 048.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 546/262 5.57
DEP9688A 1953-04-30 1953-04-30 Formkoerper fuer das Herstellen von Abbiegungen an Betonstahl auf Biegemaschinen Pending DE1009459B (de)

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DE1009459B true DE1009459B (de) 1957-05-29

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DEP9688A Pending DE1009459B (de) 1953-04-30 1953-04-30 Formkoerper fuer das Herstellen von Abbiegungen an Betonstahl auf Biegemaschinen

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DE (1) DE1009459B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089621B (de) 1959-03-24 1960-09-22 Peddinghaus Paul Ferd Fa Formkoerper fuer Betoneisenbiegemaschinen
DE1104794B (de) 1958-10-17 1961-04-13 Muhr Fa Zweilhebel-Handbiegevorrichtung fuer Stabeisen
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DE1300494B (de) * 1964-01-07 1969-08-07 Peddinghaus Paul Ferd Fa Betoneisenbiegemaschine mit einem auf dem Biegeteller angeordneten Biegearm
DE3010923A1 (de) * 1979-03-23 1980-10-02 Kajima Corp Verfahren zum kontinuierlichen verarbeiten von stahlstaeben fuer bewehrten beton und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE816048C (de) * 1948-05-07 1951-10-08 Anton Wagenbach Handbiegevorrichtung fuer Stabeisen, insbesondere Betoneisen

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