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DE1209182B - Einer kurzzeitig auftretenden Druckwellen-beanspruchung ausgesetzte Isolationswand fuer elektrische Apparate bzw. Geraete aus einem Mehrschichtmaterial - Google Patents

Einer kurzzeitig auftretenden Druckwellen-beanspruchung ausgesetzte Isolationswand fuer elektrische Apparate bzw. Geraete aus einem Mehrschichtmaterial

Info

Publication number
DE1209182B
DE1209182B DEL36927A DEL0036927A DE1209182B DE 1209182 B DE1209182 B DE 1209182B DE L36927 A DEL36927 A DE L36927A DE L0036927 A DEL0036927 A DE L0036927A DE 1209182 B DE1209182 B DE 1209182B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulation wall
electrical apparatus
exposed
pressure waves
devices made
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL36927A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Paul Nowak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL36927A priority Critical patent/DE1209182B/de
Publication of DE1209182B publication Critical patent/DE1209182B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/30Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/008Other insulating material
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/48Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances fibrous materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Einer kurzzeitig auftretenden Druckwellenbeanspruchung ausgesetzte Isolationswand für elektrische Apparate bzw. Geräte aus einem Mehrschichtmaterial Es ist bereits bekannt, elektrisch isolierende Schichtstoffe, wie Gehäusewandungen von elektrischen Schaltern und Geräten, aus einem Mehrschichtmaterial herzustellen, das zur mechanischen Verstärkung mit Gerüststoffen aus Fasern, Fäden oder Geweben versehen werden kann. Diese Schichtstoffe bestehen meist aus so-enanntem Hartgewebe oder Hartpapier, das bekanntlich aus mehreren mit Bindemittel imprägnierten Lagen unter Druck und Wärme hergestellt wird.
  • Da derartige Schichtstoffe bei kurzzeitig auftretenden mechanischen Beanspruchungen, insbesondere bei Druckwellenbeanspruchung, häufig nicht ausreichend widerstandsfähig sind, hat man bereits vorgeschlagen, in dem Schichtstoff dünne Zwischenschichten oder Einlagen aus Kunststoff vorzusehen, die mit den anderen Schichten des Schichtstoffes keine Haftverbindung eingehen. Es sind z. B. Zwischenlagen aus Folien eines Polyesters oder eines Polyvinylalkohols verwendet worden, die eine ausreichende Trennwirkung zwischen den Schichten des Mehrschichtstoffes ergeben. Mehrere solcher Einlagen bilden zwischen den Hartgewebeschichten des Schichtstoffes ein sogenanntes Federpaket, welches der Gehäusewandung eine federnde Elastizität vermittelt.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird gleichfalls ein Mehrschichtstoff als Isolationswand für elektrische Geräte oder Apparate verwendet, z. B. für Kammerwände von elektrischen Druckgasschaltern oder Schaltern, bei denen das Löschgas durch die Kammerwandung selbst erzeugt wird, wobei die Kammerwandung federnde Eigenschaften aufweist und imstande ist, plötzlich auftretende Druckwellen weitgehend zu dämpfen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine einer kurzzeitig auftretenden Druckwellenbeanspruchung ausgesetzte Isolationswand für elektrische Apparate bzw. Geräte aus einem Mehrschichtmaterial, dessen Einzellagen durch Bindemittel verbunden und miteinander verpreßt sind (Hartgewebe bzw. Hartpapier), welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Oberfläche der Einzellagen mit einem die Haftverbindung vermindernden Trennmittelzusatz versehen ist.
  • Im Gegensatz zu den üblichen Mehrschichtstoffen, den sogenannten Hartgewebe- oder Hartpapiermehrschichtstoffen, wird nach der Erfindung ein Mehrschichtstoff verwendet, bei dem die zum Mehrschichtstoff zusammengefügten Einzellagen, die mit Bindemittel imprägniert sind, nicht festhaften bzw. nur mit verminderter Haftverbindung aneinanderhaften.
  • Man erhält einen Mehrschichtstoff für die vorliegende Erfindung dadurch, daß in an sich bekannter Weise die einzelnen mit Bindemittel imprägnierten Lagen vor dem Verpressen zum Mehrschichtstoff auf ihrer Oberfläche einen dünnen überzug erhalten, der aus einem Trennmittel besteht. Als Trennmittel für die üblichen mit Bindemittel imprägnierten Lagen eignet sich besonders ein ölartiges Silikon.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung können insbesondere Mehrschichtstoffe Verwendung finden, bei denen die Haftverbindung zwischen den Einzellagen dadurch vermindert worden ist, daß dem Bindemittel für die Lagenimprägnierung Zusätze zugefügt worden sind, die als Trennmittel wirken. So hat sich z. B. ein Zusatz eines Silikonöles zu einem Bindemittel für die zu imprägnierenden Bahnen aus Gießharz in Mengen bis zu 10°/o als vorteilhaft erwiesen. Bei Verwendung von Epoxydharzen als Bindemittel mit einem Zusatz von Silikon von etwa 6% lassen sich Mehrschichtstoffe auf Glasgewebe- oder Glasvliesbasis herstellen, die einen ausreichenden Zusammenhalt der Einzellagen im Mehrschichtkörper gewährleisten, dabei aber eine verminderte Haftverbindung gegenüber einem Bindemittel ohne Trennmittelzusatz aufweisen, so daß der Mehrschichtkörper eine überraschend gute Widerstandsfähigkeit gegen plötzlich auftretende Druckwellenbeanspruchung besitzt und imstande ist, plötzlich auftretende Druckwellen in weitem Maße zu dämpfen. Als Bindemittel zum Imprägnieren der Einzellagen des Mehrschichtstoffes können die an sich bekannten Kunstharze, sowohl Kondensationsharze als auch Polymerisate und Polyadditionsprodukte, insbesondere Gießharze, verwendet werden, denen Zusätze zugefügt werden, die eine Trennwirkung bzw. Haftverminderung im Bindemittel bzw. Imprägniermittel der Einzellagen bewirken. An Stelle von Epoxydharzen als Bindemittel für die Einzellagen, die z. B. aus imprägniertem Glasfasergewebe, Glasfasermatten oder ähnlichen Gerüstkörpern für das Mehrschichtmaterial bestehen können, eignen sich auch ungesättigte Polyester. Zusätze von etwa 3 bis 6% Silikonöl lassen sich gut mit dem Styrolgehalt des Gießharzes auf Basis ungesättigter Polyester vermischen. Man erhält eine gleichmäßige Durchimprägnierung der Einzellagen. Gegenüber der Verwendung von reinem ungesättigtem Polyester ohne Trennmittelzusatz weist der Mehrschichtstoff nach der Erfindung wesentliche Vorteile in bezug auf Druckwellenim auf.
  • Es war zwar schon bekannt, Silikonharze und/oder Silikonkautschuk zur Herstellung von Isolationsschichten, die dem Lichtbogen ausgesetzt werden, zu verwenden. Im Gegensatz zu diesen bekannten harzartigen bzw. gummiartigen Silikonverbindungen, die einen guten Verbund im Schichtkörper aufweisen, finden nach der vorliegenden Erfindung als Trennmittel wirkende Silikone, also solche ölartiger Beschaffenheit, Anwendung.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Einer kurzzeitig auftretenden Druckwellenbeanspruchung ausgesetzte Isolationswand für elektrische Apparate bzw. Geräte aus einem Mehrschichtmaterial, dessen Einzellagen durch Bindemittel verbunden und miteinander verpreßt sind (Hartgewebe bzw. Hartpapier), dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Einzellagen mit einem die Haftverbindung vermindernden Trennmittelzusatz versehen ist. ' 2. Isolationswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als haftvermindernder Zusatz für das Bindemittel ölartiges Silikon in Mengen bis zu 10% zugesetzt ist. 3. Isolationswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrschichtkörper aus glasfaserverstärktem Gießharz, insbesondere Epoxydharz, aufgebaut ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 665 327, 671015, 691633, 833 386; deutsche Auslegeschrift Nr. 1062 310.
DEL36927A 1960-08-30 1960-08-30 Einer kurzzeitig auftretenden Druckwellen-beanspruchung ausgesetzte Isolationswand fuer elektrische Apparate bzw. Geraete aus einem Mehrschichtmaterial Pending DE1209182B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE665327C (de) * 1936-06-21 1938-09-22 Aeg Elektrischer Gasschalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas
DE691633C (de) * 1936-12-21 1940-06-01 Aeg Schaltrohr fuer elektrische Gasschalter
DE833386C (de) * 1950-01-21 1952-03-06 Licentia Gmbh Elektrischer Stromunterbrecher, insbesondere Hartgasschalter
DE1062310B (de) * 1958-06-02 1959-07-30 Licentia Gmbh Stromunterbrecher mit Loeschgas erzeugenden Isolierteilen, insbesondere mit Giessharzloeschkammer

Patent Citations (5)

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