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DE1208766B - Vor- und rueckwaerts laufende binaere Zaehlkette mit Magnetkernen und Dioden, insbesondere zur Verwendung fuer die pilotgesteuerte, stufenweise Pegelregelung in Traegerfrequenz-Nachrichtenuebertragungssystemen - Google Patents

Vor- und rueckwaerts laufende binaere Zaehlkette mit Magnetkernen und Dioden, insbesondere zur Verwendung fuer die pilotgesteuerte, stufenweise Pegelregelung in Traegerfrequenz-Nachrichtenuebertragungssystemen

Info

Publication number
DE1208766B
DE1208766B DET24961A DET0024961A DE1208766B DE 1208766 B DE1208766 B DE 1208766B DE T24961 A DET24961 A DE T24961A DE T0024961 A DET0024961 A DE T0024961A DE 1208766 B DE1208766 B DE 1208766B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
winding
reset
core
transfluxor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET24961A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Hans Hoffmann
Dipl-Ing Helfried Piesche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET24961A priority Critical patent/DE1208766B/de
Publication of DE1208766B publication Critical patent/DE1208766B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Vor- und rückwärts laufende binäre Zählkette mit Magnetkernen und Dioden, insbesondere zur Verwendung für die pilotgesteuerte, stufenweise Pegelregelung in Trägerfrequenz-Nachrichtenübertragungssystemen Die Erfindung betrifft eine vor- und rückwärts laufende binäre Zählkette mit Magnetkernen und Dioden zur Zählung von Impulsen, die insbesondere zur Verwendung als impulsgesteuerte, rein elektronische Einstellvorrichtung für die pilotgesteuerte, stufenweise Pegelregelung in Trägerfrequenz-Nachrichtenübertragungssystemen, z. B. hochwertigen Vielkanal-Weitverkehrssystemen, geeignet ist.
  • Eine für diesen besonderen Verwendungszweck bekannte binäre Zählkette mit Transistor- oder Röhren-Flip-Flops und Dioden (Deutsche Patentschrift 1118 831) ermöglicht zwar ein Zählen in beiden Richtungen. Sie hat jedoch den Nachteil, daß sie nicht nur während der einzelnen Zählvorgänge, sondern auch in den Pausen zwischen diesen Zählvorgängen ständig Energie verbraucht und daß beim Ausfallen oder Ausschalten der Betriebsspannung der vorhandene Zählzustand unwiederbringlich verlorengeht.
  • Es ist ferner eine vor- und rückwärts laufende binäre Zählkette mit Rechteck-Ferritkernen und Dioden bekannt (AEÜ, 1962, Heft 4, S. 191). Diese Zählkette weist zwölf Magnetkerne auf, von denen acht Kerne für den Zählvorgang und vier Kerne für die Darstellung der Schaltzustände bzw. Ziffern benötigt werden. Die Zählkette ist nur in der Lage, vier verschiedene Schaltzustände einzunehmen bzw. vier verschiedene Ziffern darzustellen, wobei jeder Ziffer ein bestimmter Kern zugeordnet ist. Es handelt sich hierbei nicht um eine echte binäre Darstellung der Ziffern, bei welcher man mit ja Zählstufen 2n verschiedene Schaltzustände einstellen bzw. Ziffern darstellen kann. Bei einer Erweiterung der bekannten Zählkette auf mehr als vier Ziffern, kommt man, da sich die Ziffernzahl multiplikativ mit der Vergrößerung der Zählstufenzahl vergrößert, zwangläufig zu einem größeren Aufwand als bei der echten binären Darstellung, bei der eine Vergrößerung der Stufenzahl eine exponentielle Vergrößerung der Zahl der darstellbaren Ziffern zur Folge hat.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß in den einzelnen einander gleichen Zählstufen der Zählkette der vorzugsweise in einem Transistor verstärkte Zählimpuls über einen ersten Ringkern (Schöpfkern) an die Steuerwicklung eines Transfluxors übertragen wird, dessen innerer und äußerer Steg Abnahmewicklungen tragen, die über Dioden, deren Vorspannungen die Zählrichtung bestimmen, an die nächste Zählstufe angekoppelt sind, daß parallel zur Abnahmewicklung des äußeren Steges eine einen zweiten Ringkern (Kurzschlußkern) umschließende Steuerwicklung liegt und daß beide Ringkerne und der Transfluxor je eine Rückstellwicklung tragen, wobei in jeder Stufe die Rückstellwicklungen des Transfluxors und Kurzschlußkernes parallel zueinander geschaltet sind und die Rückstellwicklung des Schöpfkernes zu den vorgenannten Rückstellwicklungen in einem vorzugsweise allen Zählstufen gemeinsamen Rückstellstromkreis in Reihe oder parallel liegt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier in den F i g. 1 und 2 dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Die in F i g. 1 an der Klemme a der dargestellten Zählstufe auftretenden Zählimpulse werden in einem Transistor T1 mit Kollektorstrom-Begrenzungswiderstand R, verstärkt und der Steuerwicklung W, eines ersten Ringkernes K, zugeführt. Dieser sogenannte Schöpfkern hat die Aufgabe, den Steuerimpuls in einen an einer zweiten Wicklung W#. abnehmbaren Impuls passender Dauer und Amplitude umzuformen. W3 ist die Rückstellwicklung des Schöpfkernes. Die Wicklung W2 ist über eine Diode 1), mit der Steuerwicklung W4 eines Transfluxors Ti- mit drei Löchern 1, 2 und 3 verbunden. Der innere Steg des Transiluxors trägt zwischen den Löchern 1 und 2 eine Abnahmewicklung W5 und der äußere Steg zwischen dem Loch 2 und dem äußeren Rand des Transfluxors eine Abnahmewicklung Ws. Die Enden dieser Wicklungen liegen einerseits an Punkten r bzw. v, die verschiedenes positives Potential gegen Masse führen, andererseits über Dioden D2 bzw. D3 am Zählimpulseingang der nächsten Stufe, von der nur der Transistor T1' dargestellt ist. Die übrigen Elemente dieser Stufe und der weiteren folgenden Stufen, die alle der dargestellten ersten Stufe entsprechen, sind durch die beiden senkrechten gestrichelten Linien L1 und L2 nur schematisch angedeutet. Durch das Loch 3 sind eine Lesewicklung W7 und eine Ausgangssignalwicklung W$ geführt. Die Wicklung WE ist zusätzlich noch über eine Diode D4 mit der Steuerwicklung W3 eines zweiten Ringkernes K2, des sogenannten Kurzschlußkernes, verbunden. Die Rückstellwicklung Wlo dieses Ringkernes und die Rückstellwicklung Wll des Transfluxors sind innerhalb der Stufe in einem allen Zählstufen gemeinsamen Rückstellstromkreis parallel zueinander und in Reihe zur Rückstellwicklung W3 geschaltet. Den Wicklungen Wlo bzw. Wll liegt dabei je eine Diode D5 bzw. D6 in Reihe. Der Rückstellstromkreis ist der mit einem Strombegrenzungswiderstand R2 versehene Kollektorstromkreis eines Transistors T2, dessen Basisanschlußklemme b die Rückstellimpulse zugeführt werden. Die beiden Ringkerne und der Transfluxor bestehen aus einem, vorzugsweise dem gleichen magnetischen Material, z. B. Ferrit, mit angenähert rechteckförmiger Hystereseschleife. Die Dioden Dl, D4, D5 und Ds dienen zur Unterdrückung von störenden Stromflüssen falscher Polarität. Der Transistor des Rückstellstromkreises T2 ist allen Stufen gemeinsam.
  • Die Wirkungsweise der Zählkette ist folgende: Es sei angenommen, daß sich der Schöpfkern K1 und der Kurzschlußkern K2 in der gleichen, mit »0« bezeichneten Remanenzlage befinden und der Transfluxor im positiven Remanenzpunkt -I- Br liege.
  • Wird nun ein erster Zählimpuls auf die Eingangsklemme a gegeben, so wird der bis dahin gesperrte Transistor T1 leitend, und der durch die Wicklung W1 fließende Stromimpuls erzeugt durch entsprechende Bemessung und Polung dieser Wicklung im Kern K1 eine magnetische Durchflutung, die den Kern ummagnetisiert und in die entgegengesetzte Remanenzlage »l« bringt. Der beim Ummagnetisieren im Kern auftretende magnetische Fluß erzeugt in der Wicklung W2 einen Spannungsimpuls, der einen in Durchlaßrichtung durch die Diode Dl fließenden Stromimpuls zur Folge hat. Die Steuerwicklung W4 des Transfluxors Tr ist so gepolt und ihre Windungszahl so gewählt, daß dieser Stromimpuls gerade in der Lage ist, den halben Querschnitt des Transfluxors und damit den inneren Steg umzumagnetisieren. Als Ergebnis dieses Stromimpulses ist der Transfluxor in einen mit »E« bezeichneten eingestellten Zustand gebracht.
  • Gelangt nun ein erster Rückstellimpuls an die Klemme b, so wird der bisher gesperrte TransistorT2 leitend, und es fließt ein Rückstellstromimpuls, der die Zählstufe für den nächsten Zählimpuls wieder bereitstellt. Der Rückstellstromimpuls fließt über die Wicklung W3 und die Parallelschaltung der Wicklungen Wlo, 1V11. Die Wicklung W3 ist so gepolt und windungszahlmäßig bemessen, daß der Schöpfkern K1 in die Remanenzlage 0 zurückgestellt wird. Wegen der in Sperrichtung liegenden Diode Dl kann der Rückstellstromimpuls nicht über die Wicklung W2 auf den Transfluxor wirken. Die Wicklung Wlo ist so gepolt, daß der Rückstellstromimpuls den Kurzschlußkern K2 aus der Remanenzlage 0 in die entsprechende Sättigungslage gleicher Polarität führt. Bei einem Kern aus Rechteckmaterial ist damit aber kaum eine Induktionsänderung verbunden. An der Wicklung Wlo fällt daher fast keine Spannung ab, d. h., sie bildet, abgesehen von ihrem geringen ohmschen Widerstand, einen Kurzschluß. Der ganze Rückstellstromimpuls fließt also über die Wicklung Wlo, und der Transfluxor kann durch die Wicklung W11 nicht zurückgestellt werden, obwohl letztere den zum Rückstellen richtigen Wicklungssinn besitzt.
  • Der folgende zweite Zählimpuls klappt den Schöpfkern wieder in die Remanenzlage 1 um, und über die Diode Dl gelangt ein Stromimpuls durch die Wicklung W4. Da der innere Steg bereits in der Richtung magnetisiert ist, in die dieser Stromimpuls ihn umklappen würde, so wird jetzt der äußere Steg ummagnetisiert und der Transfluxor aus der eingestellten Lage E heraus und in die negative Remanenzlage - Br gebracht. Durch die Änderung des magnetischen Flusses im äußeren Steg wird in der Wicklung Ws ein Spannungsimpuls induziert, der einen Stromimpuls in Durchlaßrichtung der Diode D4 durch die Wicklung W9 zur Folge hat, der wiederum den Kurzschlußkern K2 aus der Remanenzlage 0 in die Remanenzlage 1 umklappt.
  • Der nun folgende Rückstellimpuls klappt den Schöpfkern K1 wieder in die Remanenzlage 0 zurück. Da der Kurzschlußkern K2 jetzt in der Remanenzlage 1 liegt, erzeugt der durch die Wicklung W» fließende Rückstellstromimpuls einen dem vorhandenen Magnetfluß entgegengesetzten Magnetfluß, so daß dieser Kern umgeklappt wird. Während des Umklappens des Kernes fällt an der Wicklung Wla eine Spannung ab, wodurch jetzt ein Teil des Rückstellstromes über die Wicklung W" fließt und im Transfluxor einen dem dort vorhandenen Magnetfluß entgegengesetzten Magnetfluß erzeugt und der Transfluxor wieder in die Remanenzlage + B, gebracht wird. Die Windungszahlen der Wicklungen Wlo und Wll sind zweckmäßigerweise so gewählt, daß der Kurzschlußkern K2 und der Transfluxor Tr gleiche Umklappzeiten haben und dadurch beide durch den Rückstellstromimpuls vollständig in die Remanenzlage 0 bzw. in die positive Remanenzlage +B,. zurückgestellt werden. Damit ist die Ausgangslage wieder erreicht.
  • Bei weiteren Zähl- und Rückstellimpulsen wiederholen sich die oben geschilderten Vorgänge in entsprechender Weise.
  • In den Abnahmewicklungen WS bzw. Ws wird bei jedem ersten bzw. zweiten Zählimpuls ein Spannungsimpuls induziert, von denen aber wegen der verschiedenen Vorspannungen der Dioden D2 und D3 in jeder Zählrichtung immer nur ein Spannungsimpuls zur Ansteuerung der nächsten Zählstufe verwendet wird, beispielsweise für die Vorwärtszählrichtung der von der Wicklung W, über die Diode D3 abgeleitete Spannungsimpuls. Das entspricht genau der obenerwähnten bekannten vor- und rückwärts laufenden Zählkette mit Transistor-Flip-Flops, bei der in einer beliebigen Stufe der Steuerimpuls für die nachfolgende Stufe der gewünschten Zählrichtung entsprechend wahlweise vom Ausgang des ersten oder zweiten Transistors der ersteren Stufe abgenommen wird. Der jeweilige Zustand der Stufe wird durch eine an die Lesewicklung W7 gelegte Wechselspannung abgefragt. Im eingestellten Zustand E des Transfluxors, d. h. jeweils nach dem ersten, dritten, fünften, siebenten usw. Zählimpuls, erhält man an der Wicklung Ws ein Ausgangssignal, da der magnetische Kreis um das Loch 3 eine Übertragung zuläßt. In den Remanenzlagen - Br und -I- Br des Transfluxors, d. h. jeweils nach dem zweiten, vierten, sechsten, achten usw. Zählimpuls und nachfolgendem Rückstellimpuls ist dagegen keine Übertragung von der Wicklung 977 zur Wicklung TV, möglich, so daß man kein Ausgangssignal erhält.
  • In der Tabelle 1 ist der Zählvorgang einer Stufe und in der Tabelle 2 der Zählvorgang zweier aufeinanderfolgender Stufen der erfindungsgemäßen Zählkette noch einmal schematisch dargestellt. Dabei bedeutet Z = Zählimpuls, R = Rückstellimpuls und A = Ausgangssignal an der Wicklung W8. In den Spalten unter K1, Ti- und K ist jeweils der Zustand der Kerne bzw. des Transfluxors nach dem Einwirken der in der ersten Spalte aufgeführten Impulse angegeben. Die Tabelle 2 läßt deutlich die Umkehr der Zählrichtung mit dem fünften Zählimpuls erkennen.
    Tabelle 1
    K , Ti. K 1 A
    Ausgangslage ........ 0 -@-Br 0 -
    1. Z ................ 1 E 0 1
    1. R ................ 0 E 0 1
    2. Z ................ 1 - B, 1 0
    2. R . . . . . . . . . . . . . . . . 0 -f- Br 0 0
    Tabelle 2
    1. Stufe 2. Stufe
    (K1@ Tr 1,K @A@Ki Tr IKEA
    Ausgangslage ... 0 -f- Br 0 0 0 +B, 0 0
    i
    Positive Zähl-
    richtung
    1.Z ......... 1 : E 0 I1@ 0 +Br 0 0
    1. R . . . . . . . . . 0 E 0 1 0 +Br 0 0
    2.Z ......... 1 -Br1 @0' 1 E 0 1
    2. R . . . . . . . . . 0 -f- B" i 0 0 0 E j 0 1
    3. Z ........ 1 E 0 @,1 0 E j 0 1
    3.R ........ 0 E 0 @1 0 E 0 1
    4.Z ......... 1 -B,.! 1 @,0@ 1 -Bri 1 I0
    4. R . . . . . . . . 0 +B2- 0 0 j 0 -;- Br 0 10
    Negative Zähl-
    richteng
    5.Z ........ 1 E 0 11 E' 0 '1
    5.R ......... 0 E' 0 1@ 0 E 0 1
    6.Z ......... 1 -B, 1 0 0 E 0 1
    6.R ........ 0 +Br' 0 @0 0 E' 0 I1
    7.Z ......... 1 E 0 11 # 1 -B, 1 10
    7. R . . . . . . . . 0 ! E 0 1 ! 0 -f- Br 0 ! 0
    B. Z ......... 1 I-B9' 1 @0' 0 +Br@ 0 0
    B. R . . . . . . . . 0 -I- Br 0 0 I 0 + Br I 0 # 0
    Die beschriebene Zählkette nach F i g. 1 verbraucht jeweils nur im Augenblick des Weiterzählens Energie, da zwischen den Zählvorgängen alle Transistoren gesperrt sind. Der Zählzustand bleibt dabei beliebig lange erhalten und kann beliebig oft abgefragt werden. Durch Ausfall bzw. Ausschalten der Versorgungsspannung geht der jeweilige Zählzustand nicht verloren. Nimmt man für Ferritmaterial eine unbegrenzte, für Transistoren dagegen eine begrenzte Lebensdauer an, so ergibt sich für die erfindungsgemäße Zählkette eine etwa doppelt so hohe Sicherheit wie bei einer üblichen Transistor-Flip-Flop-Zählkette, da die erstere Zählkette nur die halbe Anzahl von Transistoren benötigt.
  • Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 dient an Stelle eines besonderen Kurzschlußkernes der äußere, nur mit einer Rückstellwicklung versehene Steg des Transfluxors, wobei die Rückstellwicklung W11 des Transfluxors nur seinen inneren Steg umschließt und die Steuerwicklung des besonderen Kurzschlußkernes mit diesem entfällt.
  • Es kann, um während der Zählvorgänge ein völliges Ummagnetisieren des Schöpfkernes zu gewährleisten, zweckmäßig sein, daß insbesondere in der zweiten und den folgenden Zählstufen der Schöpfkern eine Hilfswicklung trägt, die in Reihe mit einem Widerstand zwischen Basis- und Emitteranschluß des zu jeder Stufe gehörigen Eingangs-Transistors für die Zählimpulse geschaltet ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vor- und rückwärts laufende binäre Zählkette mit Magnetkernen und Dioden, insbesondere zur Verwendung für die pilotgesteuerte, stufenweise Pegelregelung in Trägerfrequenz-Nachrichtenübertragungssystemen, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß in den einzelnen, einander gleichen Zählstufen der Zählkette der vorzugsweise in einem Transistor (T1) verstärkte Zählimpuls über einen ersten Ringkern (Schöpfkern K1) an die Steuerwicklung (W4) eines Transfluxors (Tr) übertragen wird, dessen innerer und äußerer Steg Abnahmewicklungen (W, W.) tragen, die über Dioden (D., 1)3), deren Vorspannungen die Zählrichtung bestimmen, an die nächste Zählstufe angekoppelt sind, daß parallel zur Abnahmewicklung (WE) des äußeren Steges eine einen zweiten Ringkern (Kurzschlußkern K#.) umschließende Steuerwicklung (W3) liegt und daß beide Ringkerne (K1, K.) und der Transfluxor je eine Rückstellwicklung (W3, Wlo und W,) tragen, wobei in jeder Stufe die Rückstellwicklungen des Transfluxors und Kurzschlußkernes (Wla, W11) parallel zueinander geschaltet sind und die Rückstellwicklung (W3) des Schöpfkernes zu den vorgenannten Rückstellwicklungen in einem vorzugsweise allen Zählstufen gemeinsamen Rückstellstromkreis in Reihe oder parallel liegt.
  2. 2. Zählkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung störender Stromflüsse in den Steuer- und Rückstellkreisen des Transfluxors Jr) und Kurzschlußkernes (K#.) Dioden (Dl, D4, 1)5, DJ eingeschaltet sind.
  3. 3. Zählkette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines besonderen Kurzschlußkernes der äußere, nur mit einer Rückstellwicklung versehene Steg des Transfluxors dient und daß die Rückstellwicklung des Transfluxors nur seinen inneren Steg umschließt.
  4. 4. Zählkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB insbesondere in der zweiten Stufe und den folgenden Stufen die Schöpfkerne (K1) eine Hilfswicklung tragen, die in Reihe mit einem Widerstand zwischen dem Basis- und EmitteranschluB der Eingangstransistoren (T1) für die Zählimpulse eingeschaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Archiv für elektrische Übertragung (A. E. Ü.), 1962, Heft 4, S.189 bis 192.
DET24961A 1963-10-26 1963-10-26 Vor- und rueckwaerts laufende binaere Zaehlkette mit Magnetkernen und Dioden, insbesondere zur Verwendung fuer die pilotgesteuerte, stufenweise Pegelregelung in Traegerfrequenz-Nachrichtenuebertragungssystemen Pending DE1208766B (de)

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