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DE1208759B - Verfahren zur wahlweisen UEbertragung von Telegraphiezeichen oder Daten mit automatischer Fehlerkorrektur - Google Patents

Verfahren zur wahlweisen UEbertragung von Telegraphiezeichen oder Daten mit automatischer Fehlerkorrektur

Info

Publication number
DE1208759B
DE1208759B DES92826A DES0092826A DE1208759B DE 1208759 B DE1208759 B DE 1208759B DE S92826 A DES92826 A DE S92826A DE S0092826 A DES0092826 A DE S0092826A DE 1208759 B DE1208759 B DE 1208759B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
transmission
moment
zero
flip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES92826A
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Sourgens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sagem SA
Original Assignee
Sagem SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sagem SA filed Critical Sagem SA
Publication of DE1208759B publication Critical patent/DE1208759B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/12Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using return channel
    • H04L1/14Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using return channel in which the signals are sent back to the transmitter to be checked ; echo systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Detection And Prevention Of Errors In Transmission (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
208 759 Int. α.:
H041
Deutsche KL: .21 al-7/06
Nummer: 1208 759
Aktenzeichen: S 92826 VIII a/21 al
Anmeldetag: 26. August 1964
Auslegetag: 13. Januar 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein arythmisches Telegraphiesystem, das eine Datenübertragung mit automatischer Fehlerkorrektur ermöglicht, die auf dem automatischen Vergleich der von einer Sendestelle ausgesandten Signale mit den von einer Empfangsstelle empfangenen und von dieser zur Sendestelle rückübertragene Signale beruht.
Zahlreiche Systeme sind nach diesem Prinzip entwickelt worden. Zumeist beruhen sie auf der Anzeige und naclif olgenden Korrektur solcher Ubertragungs- ίο fehler, die ausschließlich innerhalb des Zeichengebildes selber hervorgerufen werden, d. h. unter den Signalelementen (Schritte eines Codezeichens), die den Telegraphencode oder genauer gesagt den zur Datenübertragung benutzten Code bilden.
Darüber hinaus treten aber andere Signale auf, die in gleicher Weise verfälscht sein können. Dies sind:
a) Die Verlängerung des Stopsignals, die das Aussenden des Steuersignals für den Übergang von der Telegraphieübertragung zur Datenübertragang beendet und üblicherweise durch die Folge SSSS dargestellt wird. Das wesentliche Ziel dieser Verlängerung des Stopsignals besteht darin, die Empfangsstelle über die Hin- und Rücklaufdauer zu informieren, um an dieser Empfangsstelle die entsprechende Anzahl von Speicherstufen einzuschalten, die gleich dem Quotienten aus dem Überschuß über die Hin- und Rücklaufzeit durch die Dauer eines Start-Stop-Schrittes ist. Es ist offensichtlich, daß jedes Störsignal, das ein negatives Element in die Übertragung dieses Stopsignals einführt, unzeitig dessen Ende festlegt und außerdem einen vollständigen komplementären Start-Stop-Schritt in die Übertragung einfügt.
b) Die Verlängerung des Stopsignals, die einen Fehler signalisiert: Wenn ein negatives Störsignal in der gleichen Weise in den Hinweg eingeführt wird, wird es von der Empfangsstelle als Startsignal der ersten nach einer Fehleranzeige erneut übertragenen Kombination gedeutet. Der Mechanismus zur Fehlerkorrektur durch den Empfänger, welcher auf dem synchronen Ablauf der Sende- und Empfangsspeicher beruht, wird dadurch beträchtlich verändert.
c) Die Startsignale selber: Wenn sie in positive Signale umgeformt werden, werden sie auf Grund dessen zu Verlängerungen der vorhergehenden Stopsignale und als solche ausgelegt, sei es durch den Empfänger und danach auch durch den Sender, wenn die Inversion auf dem Hinweg erfolgt, sei es durch den Sender allein, wenn Verfahren zur wahlweisen Übertragung von
Telegraphiezeichen oder Daten mit
automatischer Fehlerkorrektur
Anmelder:
Societe d'Applications Generates d'filectricite
et de Mecanique, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. G. Schliebs, Patentanwalt,
Darmstadt, Büchnerstr. 14
Als Erfinder benannt:
Roger Sourgens, Bourg-la-Reine (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 28. August 1963 (945 848)
diese Inversion ausschließlich auf dem Rückweg auftritt. '
d) Ein normales Stopsignal, das verkürzt oder unzeitig durch ein negatives Signal ersetzt wird, bewirkt einen beträchtlichen Gleichlauffehler und kann, unabhängig von den Codefehlern, in gewissen Fällen die Synchronisation der Einspeicherung ändern.
Andererseits ist es in dem Fall, wo die Anlage in. einem Netz mit automatischer Vermittlung (Telex-Netz z. B.) benutzt wird, notwendig, das zweimalige Senden der zweiunddreißigsten Kombinationen des internationalen Codes Nr. 2 zu vermeiden. Diese Kombinationen sind bekanntlich durch sechs aufeinanderfolgende negative Elemente (Schritte) und durch ein und ein halbes positives Stopsignal gebildet. Das starke Überwiegen der negativen Elemente, das sich in solchem Falle ergibt, birgt die Gefahr, unzeitig die Trennoperationen in den durchschrittenen Wählern auszulösen. Es kann indessen, nach dem Chiffrieren eines Lochstreifens z. B., dazu kommen, daß in der Folge der zu übertragenden Kombinationen mehr als zwei Kombinationen Nr. 32 auftreten.
Die vorliegende Erfindung hat als Hauptziel, die Schwierigkeiten und aufgezeigten Lücken zu beseitigen. Die gewählten Lösungen laufen in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle auf die Korrektur von
509 778/243
aufeinanderfolgenden Textfehlern hinaus. In gewissen, statistisch sehr seltenen Fällen, bei denen die Fehlerkorrektur nicht normal ablaufen kann, ist eine Anordnung vorgesehen, die die Verbindung bei einem beim Empfang gespeicherten Fehler unterbricht und Alarm gibt, damit das Personal die Fehlerursache beseitigen kann. Es kann dann die Übertragung der Nachricht wieder aufnehmen, indem der Empfangsstelle alle Informationen geliefert werden, die die Rekonstruktion der richtigen Nachricht ermöglichen.
Der Schutz der verschiedenen oben aufgeführten, von den Codeelemenien unabhängigen Hilfssignale wird entsprechend den nachfolgend beschriebenen Verfahren bewirkt.
Der Verlängerung des Stopsignals, die das Aussenden der Folge SSSS zum Umschalten auf Datenübertragung beendet und deren Dauer die Anzahl der in Betrieb gesetzten Speicher in der Empfangsstelle bestimmt, schließt sich ein zweites Aussenden der Folge SSSS an. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß dem verlängerten Stopsignal eine neue Übertragung des Steuersignals folgt und daß jede Sendestelle Mittel zur Unterbrechung der Datenübertragung und Auslösung eines Alarms aufweist für den Fall, daß der Vergleich des nachfolgenden Steuersignals nicht exakt ist.
In einem solchen Fall unterbricht die Sendestelle automatisch ihre Übertragung und löst einen Alarm aus, um die Bedienung herbeizurufen, die nur von neuem den Einschaltknopf betätigen muß. Die Empfangsstelle hat dabei noch nichts gespeichert.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Verlängerung des Stopsignals, die eine Fehleranzeige auslöst, durch doppelte Vorsichtsmaßnahmen geschützt ist. Seine Länge ist zunächst auf ein striktes Minimum begrenzt, d. h. auf ein einheitliches Intervall (20 Millisekunden mit 50 Baud). Dies vermindert in gleichem Maße die Wahrscheinlichkeit einer Änderung auf ein Minimum. Andererseits schaltet die Sendestelle, nachdem sie eine solche Verlängerung des Stopsignals übertragen hat, automatisch zur Messung um, um zu überwachen, ob es im gewünschten Augenblick auf der Rückleitung erscheint. Wird es nicht festgestellt, hält die Datenübertragung sogleich an, ein Alarm wird ausgelöst, und die Verbindung geht automatisch auf normale Telegraphieübertragung über. Sie schaltet nur nach dem Eingreifen der Bedienung der Sendestelle zurück. Die Bedienung unternimmt dann alle notwendigen Schritte für die korrekte Wiederaufnahme der Datenübertragung.
Die Erfindung wird nun in Einzelheiten an Hand der Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen
F i g. 1 a und 1 b den schematischen Aufbau einer Sendestelle nach der Erfindung und
F i g. 2 den schematischen Aufbau einer entsprechenden Empfangsstelle.
Die Sendestelle enthält gemäß den F i g. 1 a und 1 b fünf Gruppen, die mit 1, 2, 4, 5, 08 bezeichnet sind. Es sind dies der Reihe nach:
IO
der eigeatliche Sender 1;
ein Programmgeber 2 (F i g. 1 b), dessen Rolle darin besteht, die verschiedenen Funktionen der Sendeeinrichtung entsprechend den Umständen, die im Betrieb auftreten können und die vorher erkannt werden müssen, zu steuern;
ein Zentralspeicher 08, dessen Aufgabe darin besteht, die ausgesandten Kombinationen zu speichern, um sie mit den von der Empfangsstelle zurückgeschickten Signalen vergleichen zu können, und die gespeicherten Kombinationen für eine Wiederholungssendung im Falle eines festgestellten Fehlers bereitzuhalten;
eine Vergleichsschaltung 41, deren Aufgabe darin besteht, paarweise die einerseits in der Stufe 0811 des Zentralspeichers 08 und andererseits in einem weiterschaltenden, später beschriebenen Empfangsspeicher 54 eingespeicherten Kombinationen zu vergleichen;
eine Empfangsschaltung S, die die Signale auf der Rückleitung empfängt und sie verarbeitet.
Wirkungsweise
Im folgenden wird die Wirkungsweise des Verfahrens, das den Gegenstand der Erfindung bildet, erläutert. Die verschiedenen Funktionen werden in chronologischer Reihenfolge, wie sie in der Praxis ablaufen, beschrieben.
Ausgangsstellung
Im Augenblick des Einschaltens legt ein Start-Stop-Schalter (Fig. Ib) Erdpotentiäl als Nullstellimpuls an alle mit RA bezeichneten Klemmen. Im Sender 1 werden die Kippschaltungen 16, 127, 138 auf Null gestellt oder gehalten, während die Kippschaltungen 110 und 139 auf Eins gestellt werden. Im Programmgeber 2 werden die Kippschaltungen 21 bis 25, 27 bis 29, 211, 213, 214, 216, 218, 221, 222, auf Eins gestellt. Im Zentralspeicher 08 kippen die Kippschaltungen 0821, 0882 bis 0886 und 0831 bis 0834 in die Stellung Eins, die Kippschaltungen bis 0826 in die Stellung Null.
1. Einschaltung — Vorbereitungsphase
Bei Betätigung des Einschaltknopfes werden in erster Linie die Kippschaltungen freigegeben. Folgende Vorgänge spielen sich nacheinander ab:
die Start-Stop-Kippschaltung 21 kippt in die Stellung Null, öffnet damit die Tore 12 und 14 und löst die beiden Zeitbasen 13 und 15 aus. Der Steuergenerator 125 arbeitet dann wie folgt: im Augenblick 0-1, das ist einige Mikrosekunden nach dem Beginn des Startsignals, stellt ein von der Klemme 0-1 ausgehendes Signal die Elemente des Sendespeichers 134 auf Null (über dessen für diesen Zweck vorgesehenen Eingang);
im Augeüblick 0-2 löst ein Signal die Markierung einer Kombination S im Sendespeicher 134 über das durch die in ihrer Grundstellung Eins befindliche Kippschaltung 211 geöffnete Tor 133 aus;
im Augenblick 0-6 schreitet der Zähler 20 während dreimal vier S um je einen Schritt vor infolge der Impulse, die über das durch die in ihrer Ausgangsstellung Eins stehende Kippschaltung211 geöffnete Tor 26 angelegt werden,
2. Aussenden der Kombination S
über die Leitung
Dies wird durch das vorhergehende Einschreiben in den Sendespeicher 134 und über die Sendematrix 126 bewirkt, die die Sendekippschaltung 117 steuert. Von den beiden Torpaaren 118 und 119 und 120 und 121
45
55
60
empfängt allein das letztere Steuerimpulse, da Tor 116 durch die in ihrer Ausgangsstellung Eins stehende Kippschaltung 213 geschlossen gehalten wird. Im Gegensatz dazu sind die Tore 113 und 114 durch die in der Ausgangsstellung Eins stehende Kippschaltung 110 geöffnet, und die vom Steuergenerator 125 (Klemme B-PD) ausgehenden Impulse speisen das Torpaar 120-121 über das Paar 113 und 114. Die Ausgangskippschaltung 123 wird also direkt von der Sendekippschaltung 117 ohne Zwischenschaltung der Verzögerungsschaltung 122 betätigt.
Die Kombination S1 wird so ohne Unterbrechung zwölfmal nacheinander ausgesendet. Bei jedem Buchstaben S zählt der binäre Zähler 20 aus den Kippschaltungen 22 bis 25 einen Schritt weiter. Jeder dieser Schritte entspricht einer anderen Stellung der Gesamtheit der Kippschaltungen 22 bis 25, die den Zähler bilden. Bei dem zwölften Schritt gelangt die Kippschaltung 22, die vorher in die Stellung Null gekippt war. wieder in die Stellung Eins. Dabei legt sie einen Impuls an die Start-Stop-Kippschaltung 21, die die Stellung Eins einnimmt. Die Tore 12 und 14 werden geschlossen, die Zeitbasis hält am Ende des letzten Zyklus an, und ein verlängertes Stopsignal wird über die Leitung gesandt.
Von den drei Folgen aus jeweils vier S, die so ausgesandt worden sind, hat die erste dazu gedient, automatisch die Empfangsstelle auf Datenempfang umzuschalten. Die zweite und die dritte sind folglich allein rückübertragen worden.
Die zweite Folge gelangt mit einer gewissen Verzögerung zur Empfangsschaltung der Sendestelle, die auf den Hin- und Rücklauf zurückzuführen ist und erst festgestellt wird (obligatorisch am Ende der Gruppe), wenn der Sender schon die Übertragung der dritten Gruppe von vier S begonnen hat.
Wenn diese zweite Folge über die Empfangsleitung zur Sendestelle gelangt, löst sie folgende Vorgänge aus:
Die Front des Startelements der ersten Kombination S läßt über Leitung 57 die Kippschaltung 216 in die Stellung Null kippen. Dadurch erhält der Sperrleiter der Empfängermatrix 51 über die Klemme »Sperrung« positives Potential, und Tor 53 wird geöffnet. Auf diese Weise tritt die Zeitbasis 52 der Empfangsschaltung 5 in Tätigkeit und steuert über Leitung 58' die Weiterschaltung des Empfangsspeichers 54.
Im Augenblick 120 Millisekunden der Empfangsperiode wird das in 54 eingespeicherte Symbol analysiert. Über Leitung 58 (die nur positiv ist, wenn ein .S in 54 eingespeichert ist) wird Tor 210 geöffnet. Gleichzeitig geht von der Klemme 5120 der Matrix 51 ein Impuls aus, durchquert 210 und wird an den Zähler 27 bis 29 angelegt, der um einen Schritt weiterrückt.
Im Augenblick 130 Millisekunden stellt der von der Klemme 5130 ausgehende Impuls den Empfängerspeicher 54 über die Leitung 59 in die Ausgangsstellung zurück.
Sämtliche S-Zyklen werden in gleicher Weise empfangen.
Nachdem das achte S empfangen worden ist, laufen die Zeitbasis 52 und die Matrix 51 weiter. Ihr Sperrleiter liegt weiter über die Kippschaltung 216 und Leitung 240 an positivem Potential. Das Empfangsrelais 56 und die zugeordnete Kippschaltung 55 schalten sich bei dem verlängerten Stopsignal, das nach dem zwölften S über den Übertragungsweg ausgesandt worden ist, in entsprechende Stellung. Tor 220 ist dann über Leitung 57' geöffnet. Im Augenblick Millisekunden der durch die Empfängerzeitbasis begonnenen Periode geht ein Impuls von der Klemme ZJlO aus, durchquert das Tor 220 und bringt die Kippschaltung 218 in die Stellung Null. Dies bewirkt:
a) Den Übergang der Kippschaltung 213 in die Stellung Null mit folgenden Konsequenzen:
Schalten der Kippschaltung 21 in die Stellung Null und Auslösen der Sendezeitbasen 13 bis 15; Öffnen des Tores 212, das nun bereit ist, den vom Zähler 20 am Ende der nachfolgenden Serie ausgehenden Impuls zur Kippschaltung 211 zu übertragen;
Öffnen des Tores 215, um die Kippschaltung 214 in die Stellung Null zu bringen, was zur Folge hat, daß Tor 225 geöffnet und gegebenenfalls die
ao Fehlerkippschaltung 224 eingeschaltet wird;
Öffnen des Tores 226, das mit 227 das Weiterschalten des Aufwärts-Schieberegisters im Zentralspeicher steuert;
Öffnen des Tores 223, wodurch der Rückruf der Kippschaltung 222 in die Stellung Null und ein eventuelles Anhalten des Aufwärts-Schieberegisters durch Sperrung des Tores 227 vorbereitet wird;
Öffnen des Tores 236, das zusammen mit Tor 237 die Einschaltung der Vergleichsschaltung 41 steuert.
b) Den Übergang der Kippschaltung 216 in den Zustand Eins über das durch die im Zustand Eins befindliche Kippschaltung 211 geöffnete Tor 217. In diesem Zustand gibt die Kippschaltung 216 die Sperrleitung 240 zur Empfängerzeitbasis 52 frei, die nun anhält.
Unter diesen Bedingungen beginnt die Sendezeitbasis mit einer neuen Folge von vier Kombinationen S, die unmittelbar auf das verlängerte Stopsignal folgen, das seinerseits den zwölf ursprünglichen Kombinationen S folgte. Diese neue Folge von vier Kombinationen S, invers zu den vorhergehenden, wird auf dem Rückweg erkannt und aus Sicherheitsgründen überprüft, wie man vorher gesehen hat.
Die hierbei auftretenden Vorgänge spielen sich in folgender Reihenfolge ab:
Augenblick 0-1 des Sendevorganges:
Rückstellung des Sendespeichers 134 auf Null; Fortschreiten des Aufwärts-Schieberegisters 0821 bis 0826 um einen Schritt über Torsohaltung 226, 227.
Augenblick 0-2:
Markierung des Buchstabens 5 im Sendespeicher 134 über Tor 139, das durch die im Zustand Eins befindliche Kippschaltung 211 geöffnet worden ist.
Augenblick 0-4:
Markierung der Kombination in der Stufe 0811 des Zentralspeichers 08 über die Tore 0871 und 0841. Tor 0871 ist durch die Kippschaltung 0822, die beim ersten Schritt des Aufwärts-Schieberegisters in Stellung Eins gebracht worden ist. geöffnet worden, und Tor 0841 ist geöffnet oder geschlossen je nach der Polarität des entsprechenden Elements des Sendespeichers 134.
7 8
Augenblick 0-6: Da der Streifenleser betriebsbereit ist, folgt die
Fortschalten des Zählers 20 zur Zählung der ge Datenübertragung unmittelbar auf die letzte Folge von
sendeten Kombinationen S um einen Schritt. Bei vier Kombinationen S, falls die Folgen mit keinem
dem vierten übertragenen S gelanst die Kipp- FehIer behaftet sind.
schaltung 23 nach Null, wodurch dfe Kippschal- 5 Man wird später sehen, wie sich die Schaltungs-
tung 211 über das durch die im Zustand Null be- anordnung verhält, wenn em Fehler in den über-
findliche Kippschaltung 213 geöffnete Tor 212 tragenen Folgen festgestellt wird,
nach Null kippt.
ι- ·ι_ · i. j f ι j jjr 3. Zwei Fälle sind bei der Datenübertragung
Es ergiben sich daraus folgende Konsequenzen: io b t ht
Ausschalten der Sendeorgane für die Kombinationsfolgen 5 durch Schließen des Tores 133 1· Betrieb ohne Fehler
einerseits und des Tores 26 andererseits; a) Sendevorgang.
Schließen des Tores 217, so daß die Kippschaltung Die Sendezeitbasis ist 10 Millisekunden nach der 216 nicht mehr in den Zustand Eins zurückkehren Feststellung der Verlängerung des Stopsignals auf der kann, nachdem sie von der Front des ersten Start- Empfangsleitung ausgelöst worden. Die folgenden Vorsignals, das nach dem verlängerten Stopsignal gänge laufen nacheinander ab:
empfangen worden ist, in die Stellung Null ge- . ,,. , _ Λ , „ ,
schaltet worden ist, und die Zeitbasis 52 weiter- AuSe«blick 04 des Sendevorganges:
,.. ft· ■ Ruckkehr des Sendespeichers 134 auf Null.
Einschalten des Streifenlesers 129, indem die Augenblick 0-2 des Sendevorganges:
Kippschaltung 127 angesteuert wird, die beim Markierung der durch den Streifenleser 129
Kippen in den Zustand Eins Tor 128 öffnet. gelesenen Kombination über die Torschaltung 130,
FJ^ . 131 im Sendespeicher 134. Tor 131 ist durch die
Die Front des ersten Startsignals auf der Empfangs- * ff ™ Positi^en P°tentiai. lifcnds A Leitung 87
leitung steuert die Kippschaltung 216 (über Leitung 57) des Zollspeichers 08 geöffnet worden,
in den Zustand Null, was die Empfängerzeitbasis Augenblick 0-4:
auslöst. ■ ■ Markierung der in den Sendespeicher 134 ein-
10 Millisekunden nach dem Eintreffen des Start- 30 geschriebenen Kombination in der durch das
signals nimmt die Kippschaltung 218 durch den von Auf wärts-Schieberegister 0821 bis 0826 ausgewähl-
der Klemme B 10: des Taktgebers 51 ausgehenden, ten Stufe des Zentralspeichers,
über Tor 219 laufenden Impuls den befohlenen Zu- Augenblick 0-5:
stand Eins ein. & Fortschreiten des Streifenlesers 129 um einen
Bei 120 Millisekunden steuert der von der Klemme 35 Schritt über das durch die auf Eins stehende
B 120 ausgehende Impuls über Tor 223, das durch die Kippschaltung 127 geöffnete Tor 128. Während
Kippschaltung 213 geöffnet ist, die Kippschaltung 222 der folgenden 150 Millisekunden werden die
in die Stellung Null. Tor 227 wird so geschlossen und parallel in den Sendespeicher 134 eingeschriebenen
unterbricht die Weiterschaltung des Aufwärts-Schiebe- Informationen in Serie über die Leitung mit Hilfe
registers 0821 bis 0826. 40 der bereits beschriebenen Sendeorgane (Matrix
Derselbe Impuls durchläuft außerdem die Tor- 126> Sendekippschaltung 117, Ausgangskippschaltung 236, 237, die durch die Kippschaltung 213 schaltung 123 und Telegraphenrelais 124) ausin Stellung Null und durch die Leitung 87 vom Zentral- gesendet,
speicher 08 geöffnet ist, und gelangt zur Vergleichs- '
schaltung 41 und ermöglicht den Vergleich der in die 45' b) Kontrollempfang
Speicher 0811 und 54 eingespeicherten Kombinationen. Die Empfänger-Zeitbasis ist (rhythmisch) ständig
Im Augenblick (120 + e) Millisekunden geht von 51 jra Betrieb und läßt den Empfängerspeicher 54 nach
ein Impuls aus, der Tor 85 und diejenigen Tore 0851 folgendem Programm weiterschalten:
bis 0854 durchquert, die durch die zugehörigen Kipp- . ,,·,.,„, ^
schaltungen des Abwärts-Schieberegisters geöffnet 50 AugenbhcK 10 des Empfangsvorgangr:
worden sind. Diese Kippschaltungen sind bis zur Festlegung der Kippschaltung 218 bei jedem fest-
Sperrschwelle des Aufwärts-Schieberegisters in die gestellten Startsignal im Zustand Eins.
Stellung Null gebracht worden. Augenblick 120:
Bei 130 Millisekunden wird der Schiebespeicher 54 Ein Impuls wird über Tor 236 (Kippschaltung 213)
über Leitung 59 auf Null zurückgestellt. 55 in Stellung Null) und das durch Leitung 87 vom
Die vier Empfangsperioden dieser letzten Folge SSSS Zentralspeicher 08 geöffnete Tor 237 zur Verlaufen in gleicher Weise ab. Bei jeder Periode öffnet gleichsschaltung 41 übertragen, und die gleich-Leitung 58 Tor 210, und ein Impuls geht von der zeitig in der Stufe 0811 und im Empfangsspeicher Klemme 5120 des Taktgebers 51 aus und läßt den 54 eingespeicherten Kombinationen werden ver-Zähler 27 bis 29 für die empfangenen Kombinaiionen 60 glichen,
um einen Schritt weiterschalten. ' Wenn diese Kombinationen identisch sind, wird
120 Millisekunden nach Beginn der vierten Periode der in Betracht kommende Impuls in der Vergelangt die Kippschaltung 28 des Zählers 27 bis 29 in gleichsschaltung 41 gesperrt. Im gegenteiligen die Stellung Eins und legt einen Impuls an das durch Fall, d. h., wenn die in 0811 und in 54 gespeidie Kippschaltung 213 geöffnete Tor 215. Die Kipp- 65 cherten Kombinationen nicht ähnlich sind, wird schaltung 214 kippt dann in den Zustand Null und der Impuls durch die Vergleichsschaltung 41 nicht bereitet die Fehlerprüf schaltung 224, 225 über deren angehalten. Man wird im folgenden sehen, was Tor 225 vor. sich in diesem Fall ergibt.
10
Augenblick (120+ ε):
Der von der Klemme B (120 + ε) der Matrix 51 ausgehende Impuls steuert über das durch Leitung 87 geöffnete Tor 85 und die offenen Tore 0851 bis 0854 die Abwärtsübertragung der im Speicher 08 eingespeicherten Informationen, in deren Verlauf jede Stufe des Speichers die Information von der unmittelbar darüber befindlichen Stufe erhält.
Augenblick 130:
Rückstellung des Empfangsspeichers 54 auf Null.
2. Betrieb mit festgestelltem Fehler
a) Feststellung des Fehlers
Im Augenblick 120 des Empfanges läuft der über Tor 237 an 41 angelegte Impuls weiter, durchquert das durch die Kippschaltung 214 geöffnete Tor 225 und kippt 224 in die Stellung Null; dies hat zur Folge:
Die Abschaltung des Streifeniesers 129, weil die Kippschaltung 224 beim Kippen nach Null auch 127 nach Null kippen läßt, so daß Tor 128 geschlossen wird;
das Öffnen des Tores 19.
im Augenblick 145 des Sendevorganges geht ein Impuls von der Klemme 5145 aus und durchquert die Tore 19 und 17. Letzteres ist durch die in Stellung Null steiiende Kippschaltung 16 geöffnet. Der Impuls kippt sie in die Lage Eins. Die Kippschaltung 16 überträgt auf die Zeitbasis IS einen Spannungsimpuls, der den Jaulenden Zyklus korrigiert und das Stopsignal um 20 Millisekunden verlängert. Diese Verlängerung bildet die Fehlermeldung. Die Kippschaltung 16 wird in die Stellung Mull zurückgerufen durch einen Impuls, der im Augenblick 165 Millisekunden an der Klemme B145 des Sieuersenerators 125 erscheint und die Tore 19
b) Wiederholungssendung
und 18 durchquert. Dies verleiht den folgenden Perioden wieder eine normale Dauer; die Einschaltung derjenigen Kippschaltung 0882 bis 0806 des Hilfszähieis, deren Eingangstor 0892 bis 08% durch diejenige Kippschaltung 0822 bis ©826 des Aufwärts-Schieberegisters geöffnet ist, deren Stellung Eins die über den besetzten Stufen liegende erste freie Stufe des Speichers anzeigt. Beim Start legt der Hilfszähler also dieselben Stellungen wie das Aufwärts-Schieberegister fest.
Die Leitung 87 führt negatives Potential, weil eine der Kippschaltungen 0882 bis 0886 auf Null steht. Tor 85 ist geschlossen, so daß die Abwärtsübertragung durch den Impuls, der im Augenblick (120 + ε) des Empfangs entsteht, unterdrückt wird. Umgekehrt wird Tor 86 über die Inversionsschaltung 88 geöffnet. Die Abwärtsübertragung wird nun durch einen Impuls 0-3 des Steuergenerators 125 gesteuert.
Leitung 87 sperrt außerdem Tor 131, wodurch jede Markierung des Sendespeichers 134 durch den Streifenleser 129 unterbleibt. Umgekehrt ist Tor 135 zur selben Zeit wie Tor 86 geöffnet, so daß die Markierung des Sendespeichers 134 durch die letzte Stufe 0811 des Zentralspeichers für die Wiederholungssendung möglich wird. Im Augenblick (120 + ε) des Empfangs gibt es keine bestimmten Funktionen, und im Augenblick 130 wird der Schiebespeicher 54 auf Null zurückgestellt.
Die erste Periode, die dem Aussenden des Signals »Fehler« (Verlängerung um 20 Millisekunden des Stopsignals) folgt, wickelt sich wie folgt ab:
Augenblick 0-1 des Sendevorganges:
Rückstellung des Sendespeichers 134 auf Null, Rückruf der Kippschaltung 224 in den Zustand Eins.
Augenblick 0-2:
Übertragung der in Stufe 0811 des Zentralspeichers eingespeicherten Kombination in den Sendespeicher 134 über die Tore 136, 135.
Augenblick 0-3:
Steuerung der Abwärtsübertragung im Zentralspeicher 08.
Augenblick 0-4:
Übertragung der im Sendespeicher 134 eingespeicherten Kombination in die erste freie Stufe des Zentralspeichers.
Augenblick 0-7:
Steuerung des Hilfszählers 0882 bis 0886, dessen Aufgabe darin besteht, einen Schritt bei jeder Periode des Wiederaussendens zurückzuzählen; Aussenden der in 134 enthaltenen Kombination (d. h. der als unrichtig erkannten Kombination) über die Leitung.
Das Ende des Wiederholungssendens und die Rückkehr in die normale Übertragung werden durch den Hilfszähler gesteuert. Seine Ausgangsstellung entspricht, wie bereits erläutert wurde, der oberen benutzten Stufe des Zentralspeichers 08, und jede Sendeperiode zählt einen Schritt zurück. Er befindet sich also wieder in der Ausgangsstellung, wenn der Inhalt des Zentralspeichers 08 vollständig wiederholt worden ist. Genauer gesagt, gelangt die Kippschaltung 0882 des Hilfszählers nach Eins im Augenblick 0-7 des Aussendens der letzten wiederholten Kombination. Dabei überträgt sie einen Impuls zur Kippschaltung 127 und stellt diese auf Eins, wodurch der Streifenleser wieder eingeschaltet wird.
Andererseits ist die Leitung 87 wieder positiv geworden und bewirkt:
das Schließen des Tores 86 und das Offenen des Tores 85. Die Steuerung der Abwärtsübertragung wird erneut von den an der Klemme (120 + ε) des Taktgebers 51 der Empfänger-Zeitbasis 51 auftretenden Impulsen übernommen;
das Öffnen des Tores 237, das die Vergleichsschaltung 41 wieder in Betrieb setzt;
das Öffnen des Tores 131 und das Schließen des Tores 135, das das normale Aussenden aus dem Streifenleser wieder in Gang setzt und das Wiederaussenden der im Speicher befindlichen Kombinationen unterdrückt.
Zusätzliche Funktionen
1. Verlängerung der Laufzeit
Die Einschaltung der Verzögerungsschaltung 122 entscheidet sich automatisch während des Aussendens der ersten Kombination SSSS, so daß das verlängerte Stopsignal, das unmittelbar folgt, noch nicht ausgesandt worden ist. Sie wird, wenn nötig,
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durch die Kippschaltung 110 eingeschaltet; diese öffnet
«) in Stellung Eins Tor 113. Die von der Klemme PD des Steuergenerators 125 ausgehenden Impulse durchqueren dieses Tor, gelangen an die Torschaltung 120, 121 und steuern die Ausgangskippschaltung 123 über den einen oder den anderen Eingang im Rhythmus der telegraphischen Modulation, der durch die Sendekippschaltung 117 bestimmt wird;
ß) in Stellung Null Tor 115. Die von der Klemme PA des Generators 125 ausgehenden Impulse durchqueren dann dieses Tor ebenso wie Tor 116, das, wie bereits erläutert wurde, durch die Kippschaltung 213 gesteuert wird, und gelangen an die Torschaltung 118, 119, die ebenfalls von der Sendekippschaltung 117 gesteuert werden. Die Impulse werden dann im Rhythmus der telegraphischen Modulation, den die Kippschaltung 117 bestimmt, auf die Verzögerungsschaltung 122 gegeben, die eine systematische Laufzeitverlängerung einführt, welche ermöglicht, die eingangs erwähnten kritischen Übertragungsbedingungen zu vermeiden.
Wie erläutert, steht die Kippschaltung 213 seit der Einschaltung der Sendeapparatur und bis zur Feststellung des ersten verlängerten Stopsignals auf Eins und hält die Tore 112 und 114 offen.
Tor 112, das in jedem Augenblick 100 des Empfangs einen Impuls von der Klemme 5100 des Taktgebers 51 erhält, liegt in Reihe mit Tor 111, das zwischen 100 und 140 Millisekunden jeder Sendeperiode von einem positiven Taktimpuls, der vom Generator 125 geliefert wird, aufgetastet wird. Bei Koinzidenz kippt also der Impuls 100 des Empfangs die Kippschaltung 110 nach Null. Aus dieser Lage kann sie nach Eins nur von Hand zurückgestellt werden. Tor 115 ist geöffnet und Tor 113 geschlossen. Auf diese Weise wird die Einschaltung der Verzögerungsschaltung 122 ■ vorbereitet. Solange die Kippschaltung 213 in der Stellung Eins beharrt, d. h. solange das erste verlängerte Stopsignal nach dem Abgang der ersten drei Serien SSSS nicht festgestellt worden ist, bleibt Tor 114 geöffnet, und die von der Klemme PD von 125 ausgehenden Impulse gelangen über 114 an die Torschaltung 120, 121, die die direkte Übertragung von der Sendekippschaltung 117 zur Kippschaltung 123 steuert.
Andererseits können die von der Klemme PA von 125 ausgehenden Impulse noch nicht die Reihenschaltung 115, 116 durchqueren, weil diese durch die in Stellung Eins befindliche Kippschaltung 213 gesperrt ist.
Die Verzögerungsschaltung ist also während des Sendens der drei vorbereitenden Folgen SSSS nicht eingeschaltet (dies ist nicht notwendig, da noch keine Gegenüberstellung von Signalen in 41 stattfindet), sondern erst nach dem ersten verlängerten Stopsignal, das die Übertragungsdauer angibt.
2. Verbot des Sendens von mehr als zwei
aufeinanderfolgenden 32er-Kombinationen
Um der Gefahr des Trennens in den durchquerten automatischen Ämtern zu begegnen, die durch ein zu starkes Überwiegen von negativen Elementen in der telegraphischen Modulation heraufbeschworen wird, verwendet man Anordnungen, die das Aussenden von mehr als zwei aufeinanderfolgenden 32er-Kombinationen unterbinden. Das hier benutzte Verfahren führt, wenn eine häufigere Aufeinanderfolge von solchen 32er-Kombinationen übertragen werden muß, automatisch einen Fehler nach zwei aufeinanderfolgenden 32er-Kombinationen ein. Dieser Fehler wird durch die Kombination »Symbole«, die aus fünf positiven Codeelementen besteht, gebildet; er wird festgestellt und derart verbessert, daß sich die 32er-Kombinationen an der Empfangsstelle vollständig auf dem Ausgabestreifen wiederfinden, während sich bei der Übertragung über die Leitung periodisch die Kombination »Symbole« bei nach zwei 32er-Kombinationen einschaltet.
Die für diese Aufgabe benutzte Anordnung ist die folgende:
Leitung 132 von der Sendematrix 132 öffnet bei jeder festgestellten 32er-Kombination das Tor 140 (die fünf Codeelemente von 134 zur Leitung 132 sollen schematisch einen solchen Detektor andeuten);
im Augenblick 0-6 während des Sendens einer ersten 32er-Kombination nimmt die Kippschaltung 138 den Zustand Eins ein und läßt die Kippschaltung 139 in die Stellung Null kippen;
im Augenblick 0-6 der nächsten Periode des Sendevorganges nimmt die Kippschaltung 138, wenn eine weitere 32er-Kombination im Speicher 134 enthalten ist, den Zustand Null ein;
im Augenblick 0-6 der nächsten Periode nimmt 138 den Zustand Eins und 139 in gleicher Weise den Zustand Eins ein, wenn noch eine dritte 32er-Kombination in dem Sendespeicher 134 enthalten ist: der Schalter 137 ist dann geöffnet, und der von der Klemme 08 der Matrix 125 ausgehende Impuls überträgt eine Kombination »Symbole« in den Sendespeicher, die über die Leitung geschickt werden wird (der Generator für die Kombination »Symbole« ist nicht dargestellt).
Nun war zuvor die dritte 32er-Kombination im Augenblick 0-2 in den Zentralspeicher eingeschrieben worden. Es handelt sich also um eine 32er-Kombination, die in der letzten Stufe des Zentralspeichers der über die Leitung gesandten Kombination »Symbole« durch die im Augenblick 0-8 bewirkte Änderung der Markierung gegenübergestellt werden wird, wie oben beschrieben ist.
3. Schaltung für den Alarm
Eine Alarmschaltung ist für den Fall vorgesehen, daß die Einstellung der Empfangsstelle auf Datenempfang nicht festgestellt werden konnte, oder auch, daß ein Fehlersignal oder ein Startsignal im Laufe der
Übertragung geändert worden ist, oder auch, daß beide gleichzeitig geändert worden sind.
Eine Kippschaltung 221 gelangt dann nach Null und kippt die Kippschaltung 21 nach Null, die die Zeitbasis anhält. Eine Alarmanzeige (nicht dargestellt) informiert das Personal, daß es für eine Wiederaufnahme des Verkehrs eingreifen muß. Hier sei erwähnt, daß eine längere Unterbrechung des Sendens (man hat eine Unterbrechung von etwa IV2 Sekunden gewählt, ohne daß dieser Wert unbedingt erforderlich ist) die automatische Umschaltung in die Betriebsart TeIegraphie bewirkt.
a) Die Ausgangskornbinationen SSSS sind verfälscht
Am Anfang kommen im Prinzip acht Kombinationen S von der Empfangsstelle zurück. Wenn eine unter ihnen schlecht empfangen wird, ist Leitung 58 negativ. Die Inversionsschaltung 234 kehrt die Polarität um, der Schalter 231 ist geöffnet. Im Augenblick 120 durchquert der von der Klemme 120 von 51 ausgehende Impuls Tor 321 und 239; letzteres ist durch die in Stellung Eins befindliche Kippschaltung 214 geöffnet. Die Kippschaltung 221 geht in die Stellung Null über und löst den Alarm aus.
b) Das verlängerte Stopsignal ist verfälscht
Das verlängerte Stopsignal, das auf die zwölf Kombinationen S folgt (von denen nur die acht letzten zurüekübertragen v/erden) und hauptsächlich dazu dient, der Empfangsstelle die Lauf dauer zu übermitteln, kann selber mit einem Fehler behaftet sein. In diesem Fall wird es wenigstens durch einen negativen Impuls abgeschnitten sein, der auf dem Rückweg den Empfang eines anderen Symbols als die Folge SSSS hervorrufen wird, die erwartet worden ist.
Bekanntlich war beim Start diese letzte Folge SSSS1 im Zentralspeicher 08 am Schluß der Vergleiche mit der ersten Kombination, die gleich nach dem verlängerten Stopsignal in den Schiebespeicher 54 eingespeichert wurde, markiert worden.
In diesem Fall durchquert der von 41 ausgehende Impuls, der den Fehler feststellt, das von der in Stellung Eins befindlichen Kippschaltung 214 geöffnete Tor 228 und löst den Alarm aus, indem er die Kippschaltung 221 in die Stellung Null kippt.
c) Ein Startsignal ist bei normalem. Verkehr verfälscht
In diesem Fall wird es unzeitig durch ein positives Signal ersetzt, d. h. durch ein Signal »Fehler«. Die Kippschaltung 218 gelangt dann in den Zustand Null, und da die Anlage sich nicht im Zustand »Fehler« befindet, ist Leitung 87 positiv und Tor 232 geöffnet. Unter diesen Bedingungen ruft der Übergang der Kippschaltung 218 in die Stellung Null einen Impuls hervor, der die Tore 232 und 230 durchquert. Letzteres ist nämlich durch die jetzt in Stellung Null befindliche Kippschaltung 214 geöffnet (da die Sendestelle für Datenübertragung geschaltet ist).
d) Ein Startsignal ist im Laufe der Wiederholungssendung nach einem Fehler verfälscht
Ein solches Startsignal, das unzeitig in ein positives Signal umgeformt ist, erscheint während der Wiederholungssendung der im Zentralspeicher eingeschriebenen Symbole, d. h. bevor der Hilfszähler noch in die Grundstellung zurückgelangt ist. Es befindet sich dann wenigstens eine der Kippschaltungen 0883 bis 0886 in Stellung Null, was besagt, daß Leitung 89 negatives Potential hat. Durch die Inversionsschaltung 235 ist dann Tor 233 geöffnet. Wenn die Kippschaltung 218 im Augenblick einer Prüfung bei 10 Millisekunden ein positives Signal feststellt, kippt sie nach Null. Der dadurch erzeugte Impuls durchquert Tor 233 und betätigt die Kippschaltung 221.
e) Das Fehlersignal selbst ist verfälscht
Bekanntlich ist dieses Signal ein positiver Impuls von 20 Millisekunden Dauer, der das Stopsignal derjenigen Kombination verlängert, die in dem Augenblick, da der Fehler festgestellt wird gerade übertragen wird. Dieses Signal wird bei Verfälschung also negativ. Tor 238 wird dann durch den Empfangskontakt T geöffnet. Tor 239 ist seinerseits durch die Kippschaltung 0882 geöffnet, die sich in der letzten Stellung des Hilfszählers im Zustande Null befindet. Im Augenblick Millisekunden der Empfangsperiode geht ein Impuls vom Taktgeber 51 aus, durchquert die beiden Tore 238 und 239 und betätigt die Kippschaltung 221. 10
f) Zu lange Laufzeit
In diesem Fall ist das Fassungsvermögen des zentralen Speichers zu gering. Das Aufwärts-Schieberegister arbeitet zuerst bis zum oberen Niveau. Der fünfte Fortschaltimpuls kippt die Kippschaltung 0826 nach Eins. Diese öffnet die Tore 0845 und ermöglicht den Zugang zur letzten Stufe 0815 des Zentralspeichers.
Sofern auf der Empfangsleitung noch kein Empfang festgestellt ist, ist Tor 227 durch die Kippschaltung 222 immer offen gehalten. Ein sechster Fortschaltimpuls wird an das Register gelegt. Dieser kippt die Kippschaltung 0826 in die Stellung Null. Der Impuls, der dabei entsteht, wird direkt an die Alarmkippschaltung 221 gelegt.
Die Empfangsstelle (F i g. 2)
Die Empfangsstelle besteht aus vier Baugruppen:
einen Empfänger 6;
einen Programmgeber 7, der die Steuerung der verschiedenen Funktionen der Empfangsstelle sicherstellt;
einen Zentralspeicher, der zur Hauptsache aus fünf Speicherstufen 3811 bis 3815 besteht;
eine Steuerschaltung 9 für den Ausgangslocher.
35 Betriebsweise
Es werden nacheinander betrachtet:
der Empfang der Steuersignale zur Umschaltung auf Datenübertragung und das Auslösen der nachfolgenden Funktionen;
der Betrieb bei Datenempfang ohne festgestellten Fehler;
der Betrieb bei Datenempfang mit festgestelltem Fehler.
1. Einschaltung zum Datenempfang
Drei Phasen sind zu unterscheiden:
a) Der Empfänger empfängt die erste Folge SSSS. Er muß sie feststellen und sich einschalten, um über den Rückweg zur Sendestelle die von dieser empfangenen Signale zurücksenden zu können.
b) Der Empfänger empfängt dann das verlängerte Stopsignal und muß automatisch die der Laufzeit, die dieses verlängerte Signal darstellt, entsprechende Anzahl von Speicherstufen in Betrieb setzen.
c) Die letzte SSSS-Folge, die unmittelbar auf das verlängerte Stopsignal folgt, geht der sogenannten Datenübertragung voran.
Diese drei Phasen laufen in folgender Weise ab:
a) Empfang der Folgen SSSS
Das erste Startsignal, das auf der Empfangsleitung erscheint (Eingangsrelais 67 und Kippschaltung 68), hält während wenigstens seiner eigenen Dauer die
Blockierungsleitung 64 positiv. Tor 62 ist dann geöffnet, und die Impulse des Generators 61 werden an die Hauptzeitbasis 63 gelegt. Diese speist dann die Matrix 69 und legt Fortschaltimpulse an den Empfangsspeicher 65. Die von der Matrix 69 erzeugten Impulse bewirken im Augenblick (120 —ε) Millisekunden dieser ersten Periode die Rückstellung des Pufferspeichers 605 nach Null; im Augenblick 120 Millisekunden (das ist sehr wenig später) die Übertragung der in dem weiterschaltenden Empfangsspeicher 65 eingespeicherten Kombination über Tor 604 (Vielfachschaltung mit fünf Elementen) zum Pufferspeicher 605. Außerdem wird ein Impuls an den Zähler 70 für die Kombinationen 5 gelegt, der über Tor 706, das durch die im Zustand Eins befindliche Kippschaltung 73 und die im Zustand Null befindliche Kippschaltung 703 geöffnet ist, und Tor 705 läuft, das durch die Prüfleitung (S) 611 geöffnet ist, die positiv wird, wenn die Elemente des Empfangsspeichers 65 entsprechend der Kombination 5* orien- tiert sind; im Augenblick (120 + 2ε) Millisekunden die Rückstellung der Hilfszeitbasis 603 auf Null; im Augenblick 130 Millisekunden die Rückstellung des Empfangsspeichers 65 nach Null; im Augenblick 140 Millisekunden die Steuerung der Kippschaltung 602 durch die Empfängerzeitbasis 63. Die Kippschaltung 602 kippt nach Null und löst den Hilfsgenerator 601 und folglich die Hilfszeitbasis 603 aus. Diese Hilfszeitbasis wird nicht immer benutzt, hauptsächlich bei Beginn dieser Umschaltsphase auf Datenübertragung, wird jedoch in der Folge bei einem unerwarteten Anlaß betätigt, beispielsweise, um ein unvorhergesehenes Fehlersignal festzustellen. Es hat sich als notwendig erwiesen, sie immer im Zeitpunkt 140 Millisekunden der Hauptzeitbasis 63 auszulösen und sie dann zu den folgenden Zeitpunkten 110 Millisekunden wieder anzuhalten. Ihre Aufgabe wird im folgenden genauer erläutert werden.
Die drei aufeinanderfolgenden Empfangsperioden von Kombinationen S sind identisch. In der vierten Periode hat der Zähler 70 für die Folgen SSSS um vier Schritte weitergeschaltet. Die Kippschaltung 702 nimmt den Zustand Eins ein und läßt die Kippschaltung 610 in den Zustand Eins kippen. Tor 606 wird geöffnet. Von diesem Augenblick an gelangt die vom Empfangsspeicher 65 ausgehende Modulation über Tor 606 zur Ausgangskippschaltung 608, die das Senderelais 607 betätigt. Diese Modulation wird von nun an zur Sendestelle zurückgesandt, und zwar in erster Linie die nächsten Folgen SSSS.
Im Augenblick 120 Millisekunden der letzten (zwölften) Periode S, die dem Aussenden des verlängerten Stopsignals vorausgeht, hat der Zähler 70 zwölf Schritte gezählt. Die Kippschaltung 704 kippt nach Null und steuert die Kippschaltung 71 nach Null. Letztere ruft dann das Aufwärts-Schieberegister 3821 bis 3826 nach Null zurück, öffnet Tor 75, so daß von nun an die von der Matrix 609 ausgehenden Fortschaltimpulse an dieses Register angelegt werden, und öffnet Tor 72, das die Rückstellung der Kippschaltung 73 durch einen bei 110 Millisekunden von der Matrix ausgehenden Impuls nach Null vorbereitet.
Da das verlängerte Stoppsignal unmittelbar auf die zwölfte Folge S folgt, kippt die Schaltung 73 erst in der ersten Periode, die dem verlängerten Stopsignal folgt, nach Null.
Im Augenblick (120+2ε) der letzten Periode S wird die Hilfszeitbasis 603 nach Null zurückgestellt.
Im Augenblick 130 Millisekunden wird der Pufferspeicher 605 nach Null zurückgestellt.
Im Augenblick 140 Millisekunden wird die Kippschaltung 602 durch die Hauptzeitbasis 63 nach Null gestellt. Dies löst die Hilfszeitbasis 603 aus, mit deren Hilfe die Dauer des folgenden verlängerten Stopsignals ausgewertet und die entsprechende Anzahl von Speicherstufen eingeschaltet wird.
b) Empfang und Auswertung des verlängerten
Stopsignals
Die Hilfszeitbasis 603 speist die Hilfsmatrix 690. Diese liefert zwei Arten von Impulsen: Fortschalt- und Prüfimpulse. Die Fortschaltimpulse werden über Tor 75 an das Aufwärts-Schieberegister 3821 bis 3826 angelegt. Der erste erscheint 20 Millisekunden nach dem Anfang des verlängerten Stopsignals, die nächsten folgen in Intervallen von 150 Millisekunden. Jeder läßt das Register um einen Schritt weiterschalten, dessen Zustand Eins, der als Markierung zuerst in
3821 vorlag, sich nacheinander auf 3822 im Augenblick 20 Millisekunden des verlängerten Stopsignals, dann auf 3823 im Augenblick (20+150) Millisekunden, dann auf 3824 im Augenblick (20+150+150) Millisekunden überträgt usw. Wenn eine Kippschaltung des Registers den Zustand Eins einnimmt, kippt die vorhergehende automatisch nach Null zurück.
In dem Maße, wie dieser markierte Zustand im Aufwärtsregister während der Dauer des verlängerten Stopsignals weiterschreitet, werden die Ausgangstore 3862 bis 3866 nacheinander durch die Kippschaltungen
3822 bis 3826 geöffnet, wenn diese nach Eins kippen. Im übrigen werden die Kippschaltungen 3831 bis 3834 des Abwärts-Schieberegisters nacheinander in der oben angegebenen Ordnung durch die entsprechenden Kippschaltungen des Aufwärts-Schieberegisters nach Null gestellt. Sie verbleiben so bis zu einem späteren Rückruf nach Null. In dieser Stellung Null öffnen sie die entsprechenden Tore 3851 bis 3854, die im geöffneten Zustand die Steuerung der Abwärtsübertragung im Speicher 38 ermöglichen.
c) Empfang der Kombination SSSS nach dem
verlängerten Sperrsignal
Die Hauptzeitbasis 61, 63 ist durch das erste, auf das Stopsignal folgende Startsignal ausgelöst worden: Im Augenblick 110 Millisekunden kippt 602 nach Eins und blockiert auf diese Weise den Generator 601, der die Hilfszeitbasis 603 anhält. Weiter kippt 73 nach Null, wodurch einerseits 71 nach Eins kippt und so die Tore 75 und 72 schließt und andererseits die Tore 77 und 78 geöffnet werden;
im Augenblick (120—ε) wird der Pufferspeicher 605 nach Null zurückgestellt;
Im Augenblick 120 Millisekunden wird die im Schiebespeicher 65 enthaltene Kombination über Tor 604 in den Pufferspeicher 605 eingeschrieben und der Zähler für die Kombinationen S durch einen an sein Eingangstor 706 angelegten Impuls weitergeschaltet;
im Augenblick (Ί20+2ε) wird die Hilfszeitbasis 603 nach Null zurückgestellt;
im Augenblick 130 Millisekunden wird der Empfangsspeicher 65 nach Null zurückgestellt;
im Augenblick 140 Millisekunden kippt 602 nach Null und löst die Hilfszeitbasis 601 bis 603 aus.

Claims (1)

17 18
2. Empfang mit Datenübertragung ohne festgestellten auf dessen Welle liefert 20 Millisekunden später einen
Fehler Impuls, der die Einstellung der Elektromagnete des
Das Startsignal der ersten Kombination, die auf Lochers entsprechend der in der Stufe 3811 des Zentral-
die letzte Kombination SS-SS folgt, löst die Hauptzeit- Speichers 38 gespeicherten Kombination ermöglicht.
basis 61, 63 aus; 5 Im Augenblick (120—ε) stellt ein Impuls von der
λ ,,. , 11n ,ni. , j ,. . £M Matrix 69 gleichzeitig den Pufferspeicher 605 zurück
im Augenblick 110 Millisekunden kippt 602 von und gteuert die AbwlrtsübertraguSg der im Zentral.
Null nach Eins so daß der Hilfsgenerator 601 speicher eingespeicherten Kombinationen, wie es vorher
freigegeben wn-d Das Aufwarts-Schieberegister a^ ben wo£den ist
3821 bis 3826 schreitet um einen Schritt weiter,
indem es über das durch die Kippschaltung 74 im
Zustand Null geöffnete Tor 76 gesteuert wird; 3· Betrieb mit festgestelltem Fehler
im Augenblick (120-ε) wird der Pufferspeicher Die Hilfszeitbasis 603 ist im Augenblick 140 MMi-
605 zurückgestellt; Sekunden jeder Periode ausgelöst worden. Ihre Prüf-
im Augenblick 120 Millisekunden wird die im 1S leitung legt im Augenblick 10 Millisekunden der
weiterschaltenden Empfangsspeicher 65 ge- folgenden Periode einen Impuls an das Tor 79, das
speicherte Kombination über Tor 604 in den vom Empfangsrelais 67 über dessen Kippschaltung 68
Pufferspeicher 605 übertragen; angesteuert wird. Sie ist geöffnet, wenn sich ein
im Augenblick (120+e) wird die im Puffer- Positives Signal auf der Leitung befindet. In diesem
speicher gespeicherte Kombination in die Stufe 20 Augenblick kann dies normalerweise nur eine Ver-
3811 des" Zentralspeichers (Kippschaltung 3822 Ifngerung des Stopsignals von 20 Millisekunden sein,
in Stellung Eins und Tor 3862 geöffnet) über- eine Verlängerung, die einen Fehler signalisiert ·
trafen- Wenn das hinter Tor 79 liegende Tor 78 geöffnet
. u°^ ' ,,. , , „ , „ ., . ist, läßt der in Betracht kommende Impuls die Kipp-
jm Augenblick (120+2ε) wird die Hilfszeitbasis 25 schaltung 74 in die Stellung Null übergehen. Dies 603 auf Null zurückgestellt; stellt das Aufwärts-Schieberegister 3821 bis 3826 im Augenblick 130 Millisekunden wird der Emp- nach Null zurück; öffnet Tor 16 für ein neues Fortfangsspeicher 65 auf Null zurückgestellt; schreiten dieses Registers; schließt Tor 700 und unterim Augenblick 140 Millisekunden kippt 602 bindet damit die Impulse für die Abwärtsübertragung; nach Null, was die Hilfszeitbasis 603 auslöst. 3° schließt Tor 92 und unterbindet damit das Einrücken
der Kupplung des Lochers, der so außer Betrieb
Die Empfangsperioden folgen aufeinander und gesetzt wird.
wickeln sich in dem Maße ab, in dem die Aufwärts- Sobald eine neue Kombination auf der Empfangs-
zählvorrichtung um einen Schritt bei jeder Periode leitung erscheint, handelt es sich um die durch die
fortschreitet, indem nacheinander Tor 3862, dann 35 Sendestelle als verfälscht erkannte Kombination, die
Tor 3863, dann Tor 3864 usw. geöffnet wird. In jedem diese zur Berichtigung aus dem Inhalt ihres Zentral-
Augenbiick (120+ε) wird der Impuls, der die im Speichers wiederholt hat.
Pufferspeicher CS55 gespeicherte Kombination in eine Diese berichtigte Kombination wird wie zu Beginn tier Stufen 3812 bis 3815 überträgt, gleichzeitig auch einer normalen Datenübertragung (s. Abschnitt 2) in an eines der Tore 3S71, 3872, 3873 oder 3874 gelegt, 40 der Stufe 3821 des Zentralspeichers eingespeichert. die durch die Kippschaltungen 3832 bis 3834 geöffnet Die zweite Kombination wird in 3812 eingespeichert. sind, wahrend das letzte Tor 3874 ständig geöffnet ist. und ersetzt diejenige, die sich dort befand. Die dritte Nun waren im Augenblick des Auftretens des gelangt nach 3813 usw., bis der durch das verlängerte verlängerten Stopsignals, das auf das Senden der SSSS Stopsignal zwischen den SSSS-Kombinationen beam Anfang folgte, allein diejenigen Kippschaltungen, 45 stimmte obere Pvang erreicht ist. Die Übertragung die durch das Aufwärts-Schieberegister in Betrieb läuft genauso ab, wie es im vorhergehenden Abgesetzt wurden, nach Null zurückgerufen und so die schnitt 2 geschildert ist. einsprechenden Tore 3371 bis 3273 geschlossen worden.
Du zu Beginn der Datenübertragung die Tore 3863 Patentansprüche: bis 3E66 nacheinander geöffnet werden und den 50
Impuls bei (120+ε) Millisekunden durchlassen, werden 1. Verfahren zur wahlweisen Übertragung von diese Impulse durch die geschlossenen Tore 3871 Telegraphiezeichen oder Daten mit vergleichender bis 3S73 angehalten. Wenn einer dieser Impulse zu Rückübertragimg und automatischer Fehlerkorrekder Speicherstufe gelangt, auf der die Übertragung tür mit einer Sendestelle und einer Empfangsstelle stein, findet er das erste Tor 3871 bis 3873 geöffnet, 55 in Duplexverbindung, von denen jede einen mehrdurchquert es und kippt die Kippschaltung 14 nach stufigen Zentralspeicher enthält, dessen in Betrieb Eins. Tor 76 wird geschlossen, und folglich wird von zu nehmende Stufenzahl sowohl für das Senden nun an das V/eiterschalten desAufwäris-Schieberegister als auch für den Empfang ·—· um der Hin- und im Augenblick 110 Millisekunden jeder Periode der Rücklaufzeit Rechnung zu tragen —· durch die Hauptzeitbasis unterbunden. In Stellung Eins öffnet 60 Dauer eines verlängerten Stopsignals bestimmt die Kippschaltung 14 zugleich Tor 7CO (Steuerung wird, das auf ein Steuersignal zur Umschaltung der Abwärtsübertragung durch die in den Augen- auf Datenübertragung folgt, während das Fehlerblicken [120—ε] des Empfangs erzeugten Impulse) signal durch eine Verlängerimg des Stopsignals und Tor 92, das das Einkuppeln des Lochers vor- gebildet wird, das auf ein Symbol oder eine Datenbereitet. 65 Übertragung folgt, dadurch gekennzeich-Im Augenblick 10 Millisekunden der folgenden η et, daß dem verlängerten Stopsignal eine neue Periode steuert der Prüfimpuls, der von der Matrix Übertragung des Steuersignals folgt und daß jede 609 ausgeht, das Einkuppeln des Lochers. Ein Nocken Sendestelle Mittel zur Unterbrechung der Daten-
übertragung und Auslösung eines Alarms aufweist für den Fall, daß der Vergleich des nachfolgenden Steuersignals nicht exakt ist.
2. Übertragungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung des Stopsignals ein Fehlersignal mit einer Dauer bildet, die gleich einem einheitlichen Intervall von beispielsweise 20 Millisekunden mit 50 Baud ist, und daß die Sendestelle Mittel zur Kontrolle der Rückkehr des Signals mit dieser Verlängerung im ge- ίο wünschten Augenblick und zur Auslösung der Umschaltung auf Telegraphieübertragung und eines Alarms aufweist für den Fall, daß diese Rückkehr nicht festgestellt wird.
3. Übertragungsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Kontrolle
der Rückkehr einer Verlängerung des Stopsignals ebenfalls die Kontrolle der Rückkehr eines Startsignals ermöglichen und die Umschaltung auf Telegraphieübertragung und einen Alarm auslösen, wenn sie auf der Rückleitung eine Verlängerung des Stopsignals feststellen, die von der Sendestelle nicht übertragen worden ist.
4. Übertragungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendestelle Mittel zur Feststellung der Übertragung der zweiunddreißig Kombinationen des internationalen Telegraphencodes Nr. 2 und zur systematischen Einführung eines Fehlers in jede solche Kombination aufweist, die beispielsweise in dritter Wiederholung gesendet werden soll, ohne daß jedoch letztere im Speicher gelöscht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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