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DE978039C - Verfahren und Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten von Klarbetrieb auf verschlüsselten Betrieb und umgekehrt in Fernschreibanlagen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten von Klarbetrieb auf verschlüsselten Betrieb und umgekehrt in Fernschreibanlagen

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Publication number
DE978039C
DE978039C DENDAT978039D DE978039DC DE978039C DE 978039 C DE978039 C DE 978039C DE NDAT978039 D DENDAT978039 D DE NDAT978039D DE 978039D C DE978039D C DE 978039DC DE 978039 C DE978039 C DE 978039C
Authority
DE
Germany
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switch
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characters
pulse
character
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT978039D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dipl.-Ing. 8021 Baierbrunn; Queisser Rudolf 8000 München; Oppitz Helmut Dr.-phil. 8031 Eichenau Butzke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE978039C publication Critical patent/DE978039C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09CCIPHERING OR DECIPHERING APPARATUS FOR CRYPTOGRAPHIC OR OTHER PURPOSES INVOLVING THE NEED FOR SECRECY
    • G09C1/00Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system
    • G09C1/06Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member
    • G09C1/14Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member involving removable or interchangeable coding numbers, e.g. master tapes, punched cards
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L9/00Cryptographic mechanisms or cryptographic arrangements for secret or secure communications; Network security protocols
    • H04L9/12Transmitting and receiving encryption devices synchronised or initially set up in a particular manner
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L2209/00Additional information or applications relating to cryptographic mechanisms or cryptographic arrangements for secret or secure communication H04L9/00
    • H04L2209/12Details relating to cryptographic hardware or logic circuitry
    • H04L2209/125Parallelization or pipelining, e.g. for accelerating processing of cryptographic operations

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Description

Für den verschlüsselten Betrieb von Fernschreibverbindungen ist es bekannt, die Einschaltung und Ausschaltung der Schlüsselgeräte möglichst zu automatisieren, um insbesondere Personal einzusparen und die Leitungskapazität besser ausnutzen zu können.
Ein bekanntes Verfahren, das dieses Ziel anstrebt, arbeitet mit sehr einfachen Folgen untereinander gleichartiger Fernschreibzeichen als Kennungssignale für die Einschaltung bzw. Abschaltung eines Verschlüsselungszusatzes.
Ein anderes bekanntes Verfahren, das nur die Umschaltung von Klarbetrieb auf verschlüsseilen Betrieb behandelt, benutzt dnc ungenannt lange Folge von Zeichenkombinaiionen als Umschalickritcrium und will die Übertragungssicherheit dadurch steigern, daß es die automatische Auslösung der verschlüsselten Sendung von der Rückmeldung des störungsfreien Emp-
längs der genannten Zeichenfolge von der Empfangsseiie abhängig macht.
Diese Einrichtungen sind jedoch sehr störanfällig; bereits bei Störung eines einzigen Zeichenelements der Kennungssignalfoige ist nämlich der automatische Ablauf der notwendigen Funktionen unmöglich gemacht. Bei allen genannten Einrichtungen geht in diesem Fall der Schlüsselsynchronismus verloren. Selbst luf den besten bekannten Fernschreibverbindungswegen sind Störungen der beschriebenen Art nicht tuszuschließeii.
Die Erfindung bezieht sich auf die Automatisierung bei der Umschaltung eines Verschlüsselungszusatzgerätes von Klarbetrieb auf verschlüsselten Betrieb und umgekehrt mindestens auf der Empfangsseite in der Weise sicher und ohne Zeitaufwand für die Wiederherstellung des Schlüsselsynchronismus unter Verwendung einer in gewöhnlichen Klartexten nicht vorkommenden Folge von Fernschreibzeichen wirksam. DL Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung einer aus mehr als sechs mindestens zum Teil verschiedenen Fernschreibzeichen bestehenden Zeichenfolge als Umschaltekriteriuni die Umschaltung beim störungsfreien Empfang von mindestens mehr als 50 Prozent der zugehörigen Fernschreibzeichen an der richtigen Stelle innerhalb der Folge, jedoch erst nach Empfang dieser gesamten Zeichenfolge eingeleitet wird. Dabei können die in der Einschaltkennung und in der Abschaltkennung vorkommenden Fernschreibzeichen sehr wohl üblichen Schriftzeichen entsprechen; lediglich die dabei benui/tc Zeichenfolge soll in Klartexten üblicherweise nicht vorkommen. Vorteilhaft sollen Einschalt- und Ausschaltkennung unterschiedlich sein.
Zweckmäßig enthält dabei die als Umschaltekriterium benutzte Zeichenfolge höchstens 50 Prozent gleiche Zeichen und als Rest untereinander verschiedene weitere Zeichen. Weiterhin ist es günstig, wenn dabei die untereinander gleichen Fernschreibzeichen in der Zeichenfolge ungleichmäßig abwechselnd verteilt sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens benutzt Zeichenfolgen als Kennungssignale, in denen alle Fernschreibzeichen voneinander verschieden sind.
Auf der Sendeseite der gekennzeichneten Fernschreibanlage kann die Abgabe der Kennungen an sich in beliebiger Weise erfolgen.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist em Kennungsgeber zur selbsttätigen Abgabe von vorzugsweise für die Einschaltung und Ausschaltung des Verschlüsselungszusatzgerätes geeignete Kennungen vorgesehen. Zweckmäßig ist dabei — Lochstreifensendebetrieb für Klartext vorausgesetzt —, daß der Kennungsgeber für die Aussendung einer Einschaltkennung in Abhängigkeit vom Vorhandensein eines Streifens im Lochstreifenabtaster selbsttätig einschaltbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist dabei der Kennungsgeber für die Aussendung einer Kennung zum Umschalten des Verschlüsselungszusatzgerätes auf Klarbetrieb (Ausschaltkennung) in Abhängigkeit vom Streifenende bzw. der Unterbrechung des Streifenvorschubs selbsttätig einschaltb:ir.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist in Abhängigkeit vom Schließen eines Stanschaliers eine Einrichtung zur Abgabe einer Folge gleicher vorgewählter Zeichen, z. B. Buchstabenwechsel/cichen wirksam, und in Abhängigkeit von der erfolgten Aussendung dieser Zeichenfolge ist der Kennungsgeber für die Einschaltkennung selbsttätig einschaltbar.
Ferner sind zweckmäßig Scha'.tmittel zur Umschaltung des Verschlüsselungszusatzgerätes auf der Sendeseite auf Klarbetrieb vor Aussendung der Ausschaltkennung vorgesehen.
Zur Durchführung des Verfahrens sind gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung auf der Empfangsseite Mittel zur Speicherung aller empfangenen Fernsehreibzeichen und zur entsprechend der einheitlichen Länge der Einschalt- und Ausschaltkennung
ίο verzögerten Weiterleitung der Fernschreibzeichen über das dabei gegebenenfalls auf Klarbetrieb bzv. Entschlüsselungsbetrieb umschaltbare Verschlüsselungszusatzgerät vorgesehen. Dies ergibt eine insbesondere für Speichervermittlungsbetrieb günstige Anordnung.
Nach einer zusätzlichen Weiterbildung der Erfindung ist die Einrichtung bei Betrieb auf störanfälligen Leitungen so gestaltet, daß der Kennungsauswerter ein Gleichlauf-Zusatzgerät einschließt, wobei unter Verwendung einer aus zehn Buchstabenwechselzeichen bestehenden, vor der Einschaitkennung übertragenen Vorkennung bei Feststellung von mehr als der Hälfte richtiger Zeichen dieser Kennung durch eine Vergleichseinrichtung eine selbsttätige Umschaltung auf Gleichlaufbetrieb mit laufendem Phasenvergleich der s eintreffenden Zeichen mit einem Raster eines dauernd laufenden Taktverteilers bis nach erfolgtem Empfang der Ausschaltekennung erfolgt. Dabei wird also bereits die Einschaltekennung mit den Voneilen des Synchronbetriebes empfangen.
Bei einer Abart dieser Einrichtung ist das Gleichlauf-/usatzgerät erst bei erfolgtem richtigem Empfang der Einschaitkennung gleichzeitig mit dem Schlüssel/usatzgerät einschaltbar. Dabei entsteh! durch die Anwendung der Vorschaltkennung der Vorteil, daß trotzdem die
is Einschaitekennung in einem dem Gleichlaufbetrieb ähnlichen Betriebszustand empfangen wird. Man erspart sich dabei jedoch eine zusätzliche Auswerteeinrichtung für die Vorkennung.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist eine Zusatzeinrichtung zum Ermöglichen des Einblendens von Klartextsendungen, z. B. Dienstnachrichten, so gestaltet, daß Mittel zur Abgabe einer aus der Ausschahekennung und einem oder mehreren untereinander gleichen Fernschreibzeichen, ζ. Β. Kombination
32. bestehenden Notrufkennung vorgesehen sind, bei deren Empfang in Abhängigkeit vom Ansprechen einer zusätzlichen Vergleichseinrichtung Alarm ausgelöst und eine Umschaltung der Anlage auf eine zusätzliche Fernschreibmaschine, z. B. Dienstmaschine, vorgenom-
so men wird. Diese Zusatzeinrichtung kann auch so arbeiten, daß anschließend an die Ausschaltkennung für Notrufzwecke eine Leitungsunterbrechung bestimmter Dauer gesendet und ausgewertet wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
ss dem im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel.
Dabei zeigt
F i g. 1 ein Prinzipschaltbild der Gesamtordnung,
F i g. 2 und ~\ die Schallungsanordnung des Lochstrei-
iH) fenabtastors und insbesondere des Kennungsgebers auf der Sendeseite.
Fig. 4 das Arbeitsdiagramm des Kenniingsgebers nach Fig. 2 und J bei Aussendung eines aus Rudis tuben wechsel/eichen bestehenden Vo rs pan ns.
'■■■> fig. 5 das Arbeitsdiagiamm des Kenniingsgebers bei Beendigung der Aussendung des Vorspanns nach F i g. 4 und Beginn der Finschaltkenniing.
F i g. b die Zusammengehörigkeit der F i g. 2 mn! 3.
F i g. 7 bis 9 die Schaltungsanordnung des Kennungsauswerters und des wahlweise verwendbaren und daher samt Anschlußleitungen gestrichelt angedeuteten Gleichlauf-Zusatzgerätes,
F i g. 10 die Zusammengehörigkeit der F i g. 7 bis 9,
Fig. 11 und 12 gemeinsam die Fortsetzung des Arbeitsdiagramms nach Fig. 5 bei Beendigung der Einschaltkennung, bei Textsendung und bei Beginn der Ausschaltkennung,
Fig. 13 die Fortsetzung des Arbeitsdiagramms nach Fig. 11/12 bei Beendigung der Ausschaltkennung.
Fig. 14 ein Arbeitsdiagramm des KennungsEiuswerters,
Fig. 15 die Zusammengehörigkeit der F i g. 11 und 12.
In der Schaltung für den Anschluß eines Teilnehmers Tn an eine Speichervermittlungsanlage SpV in einem Vermittlungsamt ist dieser Anlage, wie F i g. 1 zeigt, die mit Am verzeichnete Gerätegruppe vorgeschaltet. Dabei soll die Umschaltung von Klarbetrieb auf verschlüsselten Betrieb und umgekehrt vollautomatisch erfolgen, innerhalb der Speichervermittlungsanlage soll die Nachricht als Klartext vorliegen, und für die automatische Ein- und Ausschaltung des Schlüsselbetriebes als Umschaltkriterien benutzte Zeichenfolgen sollen zur Vermeidung von Störungen und Irrtümern bei der Speichervermittlung in der hierzugehörigen Anlage nicht in Erscheinung treten, also unterdrückt sein.
Beim Teilnehmer Tn liegt die verschlüsselt auszusendende Nachricht als Lochstreifen in einem Lochstreifenabtaster LA vor. Dieser Lochstreifenabtaster besitzt für die fünf Zeichenelemente eines Fernschreibzeichens Parallelausgang /1 bis /5 zu einem Kennungsgeber KG 1: ferner enthält dieser Abtaster einen bei Empfang von Auslöseimpulsen ami wirksamen Auslösemagneten AM. Der Abtaster vermag seinerseits bei ordnungsgemäß eingelegtem Lochstreifen nach Drücken einer Starttaste ein Signal vs/über eine besondere Signalleitung abzugeben. In dem später erläuterten, die Umschaltekriterien selbsttätig einfügenden Kennungsgeber KG wird bei Empfang dieses Signals vsi die Aussendung von zehn Fernschreibzeichen »Buchstabenwechsel«, gefolgt von einer z. B. aus »xxbcdxfxxg« bestehenden, als Einschaltkennung benutzten Zeichenfolge ausgelöst. Im Sperrschritt des letzten Zeichens der Einsehaltkennung wird vom Kennungsgeber KG 1 das erste Zeichen aus dem Lochstreifenabtaster LA übernommen und ein einen Schlüssellochstreifenabtaster und ein Mischgerät bekannter Art enthaltendes Schlüsselgerät Ai 1 mit Hilfe eines Signals sgi \on »klar« auf »verschlüsselt« geschaltet. Die richtig erfolgte Einschaltung des Schlüssels in M1 wird durch ein Signal Kusi dem Kennungsgeber angezeigt Nun werden über einen zunächst unbedeutenden Umschalter MSl die Klartextzeichen dem Schlüsselgerät M1 zugeleitet und die Nachncht verschlüsselt ausgesendet Der Abruf der Fernschreibzeichen aus dem Lochstreifenabtaster LA geschieht durch Auslöseimpulse ami vom Kennungsgeber aus.
Am vermittlungsseitigen Ende der Teilnehmerleitung Ltg gelangen alle Fernschreibzeichen in einen Kennungsauswerter A 1, der ebenfalls später näher erläutert wird. Sofern der Kennungsauswerter feststellt, daß mindestens sechs der zehn Fernschreibzeichen »Buchstabenwechsel« empfangen sind, schaltet er ein Gleichlaufzusatzgerät G1 ein, und im Sperrschritt des letzten Zeichens der Einschaltkennung wird dann, wenn mindestens 6 dieser Zeichen in richtiger Zusammensetzung und an richtiger Stelle in ihrer Folge empfangen sind, das Schlüsselgerät M 2, das in der gleichen Weise aufgebaut ist wie das Schlüsselgerät Mi, von Klarbetrieb auf verschlüsselten Betrieb durch das Signal sgi umgeschaltet. Der Ausgang des Kennungsauswerters
<- A 1 wird erst zehn Zeichen später vermittels eines Ausgangsschalters -451 mit dem Eingang des zur Entschlüsselung dienenden Schlüsselgerätcs Λ/2 verbunden. Auf diese Weise wird die Einschaltkennung ausgeblendet. In den entstandenen Pausen gibt dieser
ίο Schalter statt verschlüsselt Zeichen Dauer-Trennstrom an das Schlüssclgerät. Nach der Anschaltung des Kennungsauswerters A 1 an das Schlüsselgerät M 2 gelangen die Fernschreibzeichen von dort als Klartext in die Speichervermittlungsanlage.
is Erreicht das Lochstreifenende nach Beendigung der Nachricht den bei Lochstreil'ensendern üblichen Papierendekontakt, so wird das Signal vsi gelöscht. Der Kennungsgeber KGX schallet das Schlüsselgcrät Af 1 im Sperrschritt des letzten Zeichens der Nachricht durch Beenden des Signals sgi auf Klarbetrieb um. Unmittelbar daran anschließend wird die aus zehn von üblichen Klartexi.zeichen und von der Einschaltkennung sich deutlich unterscheidenden Zeichen bestehende Ausschaltkennung vom Kennungsgeber KG 1 ausge-
;s sendet und klar übertragen.
Mit dem Umschalten des Schlüsselgerätes M t durch Beenden des Signals sgiauf Klarbetrieb wird gleichzeitig durch Ausbleiben des Signals kusi cmc Schaltanordnung für Klartextunterdrückung im Kennungsgeber
w eingeschaltet, die die Aussendung von Nachricht aus dem Lochstreifenabtaster ohne vorherige Aussendung der Einschaltkennung sperrt. Diese Schaltung überprüft auch, ob nach Aussenden der Einschaltkennung das Schlüsselgerät M1 tatsächlich in der Stellung »vcrschlüsselt« steht. Andernfalls wird durch Ausbleiben des Signals kusi der Lochstreifenabtaster LA angehallen und Alarm gegeben. Nach beendetem Aussenden der Ausschaltkennung wird Dauertrennstrom als Paus.cnkritcrium auf die Leitung gegeben.
In der Gerätegruppc Am vor der Speichervermittlung SpV schaltet der Kennungsauswerter A 1 im Sperrschritt des letzten Zeichens der Ausschaltkennung durch Beenden des Signals sgi das Schlüsselgerat Λ/2 auf Klarbetrieb um und schaltet außerdem das
4s Gleichlaufzusat2:gerät G1 aus. Gleichzeitig wird der Eingang des ScMüsselgeräles M 2 durch den Ausgangsschalter AS\ auf Dauertrennstrom gelegt. Dadurch wird die Ausschallkennung ausgeblendet.
Für den Verkehr von der Speichervermittlungsanlagc
SpVzum Teilnehmer Tn gilt folgendes:
Die aus der Speichervermittlungsanlage SpV korn mende Nachricht wird im Ausgangslochstreifenübertra ger LUgespeichert Dieser aus einem Lochstreifenemp fänger und einem beweglichen Weitersender bestehen
de Übertrager hat Zwei-Draht-Serieneingang un< Fünf-Draht-Parallelausgang. Etwa 18 Zeichen nac! Nachrichtenbeginn wird durch einen Schlaufenlängen Kontakt zwischen Lochstreifenempfänger und Weiter sender im Lochstreifenübeirtrager LU das Signal vsi das Vorhandensein von Nachricht dem Kennungsgebe KG2 zugeleitet und dieser dadurch eingeschaltet De weitere Ablauf der Aussendung ist ebenso wie in de anderen Verkehrsrichtung. Beim Teilnehmer Tn sm außer dem Kennungsauswerter A 2, dem Gleichlaufzi:
satzgerät G 2 und dem Schlüsselgerät M 4 ein Empfangsfemschreibmaschine EFmit einem Empfang« magneten EM vorgesehen, wobei diese Maschine z. 1 aus einem Blattschreiber mit Empfangslocher bestehe
Nach dem Lochen des letzten Zeichens einer aus der Speichervermittlungsanlage SpV kommenden Nachricht bleibt der Empfänger des Ausgangs-Lochsireifenübertragers LU stehen: die Lochstreifcnschlaufe wird aufgebraucht. Nach dem Abfühlen des letzten Zeichens in der Schlaufe sendet dc:r Kennungsgeber KG 2 die Ausschaltkennung aus, wobei das Schlüsselgerät M 3 im Sperrschri'.t vor Beginn der Ausschaltkennung durch den Kennungsgeber KG 2 auf klar geschaltet wurde.
Beim Teilnehmer ist der Ablauf bei Nachrichtenende analog zu dem für die andere Richtung beschriebenen.
Eine Netrufeinrichtung N mit einer Anordnung zum Anschalten eines Dienstkanals vervollständigt die Anlage. Dabei ist der Notrufeinrichtung eine Notrufkennung zugeordnet, die aus der benutzten, aus 10 Zeichen bestehenden Ausschaltkennung und einem weiteren Zeichen, vorzugsweise der Kombination 32 des internationalen Tclcgrafenalphabets Nr. 2, besteht.
Die genaue Ausbildung und Schaltungsanordnung einer Kennungsgeberanlage mit Sicherheitsschaltung und die Am ihres Zusammenwirkens mit dem Lochstreifenabtaster LA und einer Notrufeinrichtung N zur Anschaltung eines Dienstkanals sowie die Ausbildung der Ausgangsschaltung sind im folgenden an Hand der Fig. 2 und 3 erläutert. Dabei enthält der Lochstreifenabtaster LA jeweils bei Trennschritt geschlossene Abtastkontakte Ik 1 bis Ik 5, von denen jeder an eine von fünf parallelen Ausgangsleitungen /1 bis /5 angeschlossen ist; ferner sind im Lochstreifenabtaster LA vorgesehen: ein Auslösemagnet AM. ein Papierendckontakt pk und ein handbetätigter Startschalter si. Die Kennungsgeberanlage KG enthält einen Taktgenerator C, der insbesondere einen Taktverteiler TV für die Zeichensendung steuert und außerdem einen Frequenzteiler FT, der seinerseits auf einen elektronischen Phasenschieber Ph 3 einwirkt, und zwar in der Weise, daß dieser Phasenschieber Taktimpulse dt mit doppelter Frequenz des Zeichentaktes zugeleitet erhält. Mit dem Taktverteiler TV ist eine Sicherheilsstufe SSi verbunden. Diese Stufe bewirkt, daß stets nur eine »eins« im Taktverteiler TV umläuft. Im übrigen enthält die Kennungsgeberanlage eine Anzahl von bistabilen Schaltern, die mit S und einer Zahl bezeichnet sind, ferner Inverter Inv 1 bis Inv7, mehrere Impulssperren Is, lmpulsverlängerer Iv 1 bis Iv3, einen Kennungsgeber für Einschaltkennung KGE, einen Kennungsgeber für Ausschaltkennung KGA, Odergattcr Ol bis 0 18, weitere Phasenschieber Ph 1, Ph 2, Ph 4 und Ph 5, einen Rangierverteiler RE für Einschaltkennungen, einen Rangierverteiler RA für Ausschaltkennungen, einen Zeichenzähler ZZ für aufeinanderfolgende Buchstabenwechselzeichen, eine Alarmlampe Al für Alarm bei Störung im Schlüsselgerät, eine Löschtaste LT für die Alarmlampe, einen Taktverteiler ETV für Einschaltkennung und einen Taktverteiler A TV für Ausschaltkennung.
. Die Kennungsgeber KGE für die Einschaltkennung unä KGA für die Ausschaltkennung bestehen jeweils aus einem Codierer mit 32 Eingängen und 5 Ausgängen. Ein Impuls auf einen der 32 Eingänge (entsprechend einer der 32 möglichen Kombinationen des 5er-Alphabets) erscheint gleichzeitig an denjenigen 5 Ausgänge, die den Zeichenschritten der ausgewählten 5er-Kombination entsprechen (z. B. Impuls auf Eingang 5, entspre chend e oder 3 im internationalen Telegraphenalphabet Nr. 2, gibt Impulse an den Ausgängen 2, 3, 4, 5). Dem Codierer ist ein rangierbarer Zuordner RE bzw. RA vorgeschaltet, der die Taktimpulsc eil ... tO bzw. at\ ... 10) der Taktvcrteiler ETV bzw. ATV so an die 32 Eingänge bringt, daß der Reihe nach die einzelnen Zeichen der zu sendenden Kennungen an den 5 ■> Ausgängen in Form von Zcichenschritt-lmpulscn erscheinen.
Die Eingangsimpulse des Taktvcrteilers einschließlich der Sicherheitsslufe SSt sind mit / bezeichnet, die Ausgangsimpulse der Sicherheitsstufe mit rl. die des
ίο Taktverteilers TV mit f2 bis 115. Die in den Schaltbildern neben den Impulsbezeichnungen eingeklammert angegebenen Zahlen weisen auf jenen vom Taktverteiler TV ausgehenden Takt hin. in dem der betreffende Impuls liegt. Insbesondere sind folgende
is Impulsbezeichnungen benutzt: a 1 bis :> 5 für die Zeichenschrittimpulsc, die aus dem Kennungsgeber für die Ausschaltkennung KGA entnommen werden, ai für den Ausschaltimpuls, at 1 bis at 11 für die Ausgangsimpulse des Taktvertcilers für die Ausgangskennung dai für die Impulsreihe »kein Notruf«, dei für die Impulsreihe »Notruf (Dienstnachricht)«, ei für den Einschaltinipuls, ei 1 bis et 10 für die vom Taktverteilcr £TVfürdie Einschaltkennung ausgehenden Impulse, e 1 bis c 5 für die aus dem Kcnnungsgcbe, KGE für die Einschaltkennung parallel ausgehenden Zeichenschrittimpulse. Weitere Impulsbezeichnungen ergeben sich im Verlauf der Beschreibung.
Bei den elektronischen Schaltorganen sind bezeichnet mit A der Ausschalteingang.
mit Eder Einschalicingang.
mit R der Rückstelleingang,
mit Tder Eingang für einen Fortschaltctakt.
mit Zder Zähleingang.
Bezüglich der Wirkungsweise der verwendeten
3S Inipulssperren Is sei· erwähnt, daß eine solche Sperre von einer Impulsreihe am Eingang E nur jenen Impuls an den Ausgang durchläßt, der unmittelbar nach einem Rückstellimpuls am Rückstelleingang R am Eingang E erscheint; alle weiteren Impulse werden gesperrt. In der Zeit zwischen einem Impuls am Rückstelleingang R und dem nachfolgenden am Einschalteingang Ebefindet sich die Impulssperre in Wartestellung, sonst in Sperrstellung. Zu den verwendeten Phasenschiebern Ph... sei erwähnt, daß durch sie ein Impuls am Eingang E so lange gespeichert wird, bis er durch den ersten nachfolgenden Impuls am Rückstelleingang R ausgespeichert wird. Weitere Impulse am Rückstelleingang R sind so lange wirkungslos, bis ein neuer Impuls an den Einschalteeingang E gelangt. Die Wirkungsweise ist also im wesentlichen umgekehrt wie jene der Impulssperren.
In F i g. 3 sind folgende weitere Bauelemente aufgeführt: Ein Ausgangsschalter AS, ein Umschalterelais Λ/Sfür Dienstnachricht mit Kontakten ns 1 und ns 2, ein Parallel-Serien-Umsetzer PSU, ein Notrufschalter nr in der Notrufeinrichtung N, ein Überwachungskontakt uk im Schlüsselgerät M (dieser Kontakt schließt beim Umschalten des Schlüsselgeräts in die Stellung »verschlüsselt« und öffnet beim Ausschalten der Verschlüsselung und bei Störungen des Schlüsselvorganges). Eine Notruflampe ist mit NL bezeichnet. Der Eingang des Ausgangsschalters AS für Trennschrittimpulse ist mit Tr und jener für Zeichenschrittimpulse mit Ze bezeichnet.
Die Kennungsgeberanlage ist wie folgt wirksam: Auch im Ruhezustand, also in Schreibpausen läuft der Taktverteiler dauernd um und erzeugt zusammen mit der Sicherheitsstufe SSf Taktimpulse ti bis ί 15 und
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über den Phasenschieber Ph 3 mittels des Taktes 114 und des Taktes dt den Takt 114, 5. Es sei angenommen, daß im Lochstreifenabtaster LA kein Lochstreifen vorliegt; dann ist der Kontakt pk offen. Auch der Startschalter st ist offen. Der Takt ί 13 verläßt den s Inverter lnv\ als Impuls A;(13). Die bistabilen Schalter 52 und S3 sind offen, da kein Alarmzustand herrscht; 54 ist geschlossen. Ebenso die Schalter 55, S7 und 58. Der Schalter S6 ist offen. Die Impulssperren Is3, /s4, /s5 und Is6 befinden sich in Spcrrstellung. Der Schalter ,<> 59 ist offen, der Zeichenzähler ZZ ist gelöscht, der Taktverteiler ETV für die Einschaltkennung steht still, ebenso jener für die Ausschaltkennung; auch der Schalter 510 ist offen. Beeinflußt durch den Impuls it/(13) ist der Schalter 515 offen; damit ist das is Schlüsselgerät M auf Klarbetrieb geschaltet. Die Impulssperre IsS befindet sich in Sperrstellung, der Kontakt uk ist offen. Über den Inverter InvS erscheint der Takt 114, 5 als Impuls kui(\4, 5). Die Impulssperre /s2 überträgt diesen Impuls zur Zeit M5 auf das Odergatter O 2. Die Notrufeinrichtung N ist ausgeschaltet. Dementsprechend ist der Notrufschalter nr geöffnet, der Impuls 113 erscheint fortlaufend als Impuls da/(13) über den Inverter Inv7. Die Schalter SIl und 5 14 sind offen; die Takte /3. /5, t 7, /9, Ml und 113 -s legen den Ausgangsschalter AS über das Odergatter 0 15 auf Trennstrom. Da der Zeichenschrittimpuls M (Anlaufschritt) über das Odergatter O 16 bei geöffnetem Schalter 5 11 nicht an den Ausgangsschalter AS gelangt, wird Dauertrennstrom ausgesendet. Die Schalter 512 und 513 sind offen, die Impulssperre /s7 befindet sich in Sperrstellung. Es ist bei Inbetriebnahme einer Verbindung der vorliegenden Art allgemein üblich, daß der Verkehr zunächst über den Dienstkanal eingeleitet wird. Die Schaltung ist daher so aufgebaut, is daß der beschriebene Ruhezustand nach Einschalten der Anlage am Ende der ersten Dienstnachricht automatisch hergestellt wird.
Vor Beginn einer Lochstreifensendung wird durch Einlegen des Lochstreifens im Lochstreifenabtaster LA der Kontakt pk geschlossen. Nach dem Schließen des Startschalters si verschwindet beim nächsten Auftreten des Taktes 113 der Impuls kl·, an seine Stelle tritt ein Impuls /7/(15); dieser Impuls wird in Ph 1 durch 113 über die geschlossenen Kontakte pk und st erzeugt (Signal osi). Der erste Impuls n/(15) wird über die bistabilen Schalter 54 (geschlossen) und 55 (geschlossen) übertragen uniJ- erscheint als Einschaltimpuls e/zur Zeit des Taktes 1 15. Über das Odergatter O 5 öffnet der Impuls ei die Schalter 55 und 57 und bestätigt den Schalter 56 als geöffnet. Die weiteren Impulse n/'(15) werden daher unterdrückt Der Impuls ei schließt ferner den Schalter 59 and über das Odergatter 017 den Schalter 514. Der Takt ί 1 wird über den Schalter 59 dem Zeichenzähler ZZ für Buchstabenwechselzeichen zugeleitet und gelangt über das Odergatter 016 und den Schalter 514 (geschlossen) an den Ausgangsschal- i-ir AS. Der Takt f 1 erzeugt damit einen Anlaufschritt, die Takte 13, /5, f7, i9, MI und M3 erzeugen Trennstrom, so daß die Kombination Buchstabenwech- ίο sei ausgesendet wird. Nach Aussendung von 10mal Buchstabenwechsel ist der Zeichenzähler ZZ beim 11. Eintreffen des Taktes 11 voll. Er gibt dann einen Impuls auf den Einschalteeingang des Taktverteilers ETV für Einschaltkennung; der Zeichenzähler wird durch diesen <>5 Impuls selbst gelöscht Zum Zeitpunkt des Auftretens des Taktes 12 erscheint der Impuls ei 1 (2). Dieser öffnet den Schalter S9; damit ist der Zeichenzähler ZZ für weitere Impulse /1 gesperrt. Durch den Impuls et 1 wird aus dem Kennungsgeber KGE das erste Zeichen der Einschaltkennung über parallele Ausgangsleitungen e 1 bis c 5 entnommen.
Dieses Zeichen gelangt über die Odergatter O 8 bis 0 12 in den Paralld-Serien-Umsetzer PSU. Der Impuls ei (2) schließt außerdem über das Odergattcr O 13 den Schalter 51.1. Der Takt t 1 erzeugt einen Anlaufschritt. Die im Parallel-Senen-Umsetzer PSU gcspeicherten Zeichenschrittimpulse werden zur Zeit der Abgabe der nächsten Taktimpulse 13,15, t 7,19 und /11 in Serie ausgegeben, im Impulsverlängerer Iv 2 verlängert und über den Schalter 511 (geschlossen), das Odergatter O 16 und den Schalter 5 14 (geschlossen) an den Ausgangsschalter AS gegeben. Die am Ausgangsschalter liegenden Takte /3, r5, ί 7, r9 und Ml (Trennschrittimpulse) werden beim gleichzeitigen Auftreten von verlängerten Zeichcnschrittimpulsen überdeckt, so daß der Ausgangsschalter AS Zeichenstrom abgeben kann. Der Takt t 13 kann nie überdeckt werden. Er veranlaßt den Beginn des Sperrschrities. Auf diese Weise wird ein beliebiges im Parallel-Serien-Umsetzer PSU vorliegendes Fernschreibzeichen, hier ein Bestandteil der Einschaltkennung. mit Anlaufschritt und l,5fachem Sperrschritt erzeugt und unverschlüsselt ausgesendet, da das Schlüsselgerät M noch auf Klarbetrieb geschaltet ist.
Wenn wie früher erwähnt, die Einschaltkennung aus zehn Fernschreibzeichen besteht, werden also nacheinander mit Hilfe der Impulse et 1 bis et 10 die zehn Zeichen der Einschaltkennung ausgesendet. Bei der Übernahme des letzten Zeichens dieser Kennung aus dem Kennungsgeber KGE in den Parallcl-Serien-Umsetzer PSL! versetzt der Impuls cMO die Impulsspcrre /'s 8 zum Zeitpunkt des Auftretens des Taktes f 2 in Wartestellung. Der nächste Impuls t 13 (Beginn des Sperrschrittes des letzten Zeichens der Einschaltkennung) wird über die lmpussperre IsS übertragen, schließt den Schalter 515 und bringt die Impulssperre Is7 in Wartestellung. Der Schalter 5 15 schaltet das Schlüsselgerät M auf verschlüsselten Betrieb um. Der Takt et 10 ferner die Impulssperren Is 1. Is 5 (über das Odergatter O 3) und Is 6 (über O 4) in Wartestellung und schließt den Schalter 52. Zur Zeit des folgenden Taktes M2 wird der Schalter 57 über die Impulssperrt /56 (in Wartestellung) geschlossen. Die Impulssperre /56 geht dadurch in Spcrrstellung. Zur Zeit des Taktes 113 schließt der Impuls da; (»kein Notruf«) den Schalter S6 über die Impulssperre /s5; diese Impulssperre geht dadurch ebenfalls in Sperrstellung.
Durch diese Maßnahmen ist die Gesamtschaltung vorbereitet:
a) zur Aussendung der zu verschlüsselnden Nachricht aus dem Lochstreifenabtaster LA,
b) zur Kontrolle der richtigen Einschaltung des Schlüsselgeräts,
c) zur Aussendung der Ausschaltkennung bei Lochstreifenende oder Schlüsselstörung,
d) zum Aussenden einer besonderen Notrufkennung, sobald Dienstnachricht ausgesendet werden soll.
Bei richtiger Umschaltung des Schlüsselgeräts in die Stellung »verschlüsselt« schließt wie das Zeitdiagramm F i g. 6 erkennen läßt kurze Zeit später der Überwachungskontakt uk. Die Abfrage des Überwachungskontaktes durch den Takt ί 14,5 erzeugt bei geschlossenem Kontakt uk jeweils einen Impuls ui (14, 5). Dieser schließt den Schalter Sl über die Impulssperre /si; diese geht dabei in Sperrstellung. Der Takt /1 fragt
anschließend die Kontakte Ik 1 bis Ik 5 des Lochstreifenabtasters LA ab. Über diese entsprechend der abgetasteten Kombination (teilweise) geschlossenen Kontakte erscheinen die Trennschritte der zugeordneten Fernschreibzeichen über Parallelleitungen /1 bis /5 an den Inverter Inv2 bis 6. Der Takt 11 wird gleichzeilig, verlängert durch den Impulsverlängerer Iv 1 als Auslöseimpuls auf den Magneten AM zur Auslösung des Lochstreifenvorschubes gegeben. Die den Invertern ln\ 2 bis Inv6 über die Leitung /1 bis /5 zugeführten Impulse werden invertiert und über die Odergatter OS bis O 12 als Zeichenschrittimpulse im Parallel-Serien-Umsetzer PSU gespeichert und in gleicher Weise wie die Einschaltkennung über den Ausgangsschalter AS ausgesendet, im Schlüsselgerät M verschlüsselt und so auf die Leitung gegeben.
Die Lochstreifensendung kann durch Öffnen des Startschalters si oder durch selbsttätiges Öffnen des Kontaktes pk am Lochstreifenende beendet werden. Zu diesem Zweck unterbrechen die beiden Kontakte die Impulse 113 (vsi) am Eingang E des Phasenschiebers Ph 1. Dadurch wird anstelle der Impulsfolge n/(15) eine Impulsfolge A:/(13) über den Inverter Inv 1 erzeugt. Diese Impulsfolge erzeugt ihrerseits über das Odergatter O 14 eine Impulsreihe 36/(13). die den Schalter 52 öffnet, den Schalter S13 über die Impulssperre/s 7 schließt, — diese geht in Sperrstellung — und. verlängert durch den Impulsverlängerer Iv3, den Schalter 515 über 018 öffnet. Dadurch wird der Schlüsselbetrieb im Schlüsselgerät Mausgeschaltet und die zeitrichtige Ausschaltung durch den Schalter 5 13 überwacht. Bei richtigem Ausschalten öffnet der Kontakt uk kurze Zeit später, und anstelle der Impulse u/(14, 5) entstehen Impulse Au/(14,5) über den Inverter InvS zur Zeit des Impulses 1 14, 5, also in der Mitte des Sperrschrittes. Der Impuls kui öffnet den Schalter 5 1 und verhindert dadurch die weitere Abfrage des Lochstreifenabtasters sowie den Lochstreifenvorschub an diesem Abtaster. Durch den Impuls hwar bereits zur Zeit /13, also kurz vorher, die Impulssperre Is2 in Wartestellung gebracht worden. Der Impuls Au/erzeugt seinerseits, durch den Phasenschieber Ph 2 auf die Zeit des Auftretens des Taktimpulses /15 verschoben, über die Impulssperre As2 (in Wartestellung) das Odergattcr O 2, den Schalter 56 (geschlossen) und das Odergatter O6 einen Ausschaltimpuls ai zur Zeit des Impulses 1 15. Der Impuls a/öffnet die Schalter 56. 516 und S7 (über O 5). bestätigt den Schalter 55 als offen. schaltet den Taktverteiler ATV für die Ausschaltkennimg ein, bestätigt S11 über 013 und 514 über 017 als geschlossen und schaltet 513 wieder aus. Damit ist gewährleistet, daß das Schlüsselgerät M zeitrichtig auf Klarbetrieb umgeschaltet wird.
Zur Zeit des nächsten Auftretens eines Impulses 11 entsteht am Ausgang des Taktverteilers A TV ein Impuls at 1, der das erste Zeichen der Ausschaltkennung aus dem Kennungsgeber KGA parallel als Zeichenschrittimpulse über Leitungena 1 bis a 5 ausgibt. Diese Impulse werden wiederum über die Odergatter O 8 bis 012 im Parallel-Serien-Umsetzer PSU gespeichert. Der Inhalt des Parallel-Serien-Umsetzers wird in der obenerwähnten Weise entnommen und über den Ausgangsschalter AS als Fernschreibzeichen unverschlüsselt ausgesendet, da das Schlüsselgerät M bereits auf Klarbetrieb umgeschaltet ist Die Aussendung der neun übrigen Zeichen der Ausschaltkennung wird durch die Impulse at 2 bis at 10 veranlaßt Dabei ist der Schalter S10 offen. Der Impuls at IO wird gleichzeitig
über den Schalter 58 (geschlossen) auf das Odergatter Ol geleitet und erscheint als Impuls aki(i) zur Zeil des Auftretens des Taktes 11. Der erwähnte Impuls at IO bringt ferner über Schalter 58 (geschlossen) Odergatter O4 die Impulssperre /s6 in Wartestellung. Der folgende Takt 1 12 schließt den Schalter 57 über die Impulssperrc /56; diese geht damit in Sperrstellung und bereitet eine eventuelle Aussendung einer Dienstnachricht in der Pause vor. Der Impuls aki(i) bringt die Impulssperre/s4 in Wartestellung und wird im Phasenschieber Ph 4 gespeichert. Zur Zeit des Auftretens des Taktes 113 schließt der impuls dai (»kein Notruf«) den Schalter 55 über die Impulssperre/s 4. Die Sperre selbst geht in Sperrstellung. Damit ist das Gerät für eine neue Nachrichtensendung vorbereitet. Der nächste Takt / 14 speichert den Phasenschieber Ph4 aus. Der Aiisspeicherimpuls öffnet die Schalter 511 und 514; der Alisgangsschalter AS gibt Dauertrennstrom ab.
Zur Aussendung einer Dienstnachricht während einer dabei zu unterbrechenden, verschlüsselten Nachrichtensendung ist lediglich die Notruftaste nrin der Notrufeinrichtung N zu drücken. Dadurch wird eine weitere Aussendung der Impulse dai{\3) unmöglich gemacht, dagegen erzeugen die nächsten Impulse 113 über den geschlossenen Schalter nr eine Reihe von Impu1 sen dei(\3). Der erste dieser Impulse bringt die Impulssperre Is3 in Wartestellung und erzeugt über das Odergatter O 14 eine Reihe von Impulsen abi. Der erste dieser Impulse schaltet das Schlüsselgerät M unter Kontrolle auf Klarbetrieb um. Der Überwachungskontaki uk wird geöffnet; damit werden an Stelle von Impulsen u/nunmehr Impulse Au/erzeugt.
Der erste Impuls kui öffnet den Schalter 58 über die Impulssperre Is3 (in Wartestellung) und den Schalter 57 (geschlossen), schließt den Schalter 510 und erzeugt am Ausgang des Odergauers G6 einen Impuls ai. Dieser öffnet die Schalter 56 und 57. betätigt den Schalter 55 als geöffnet und veranlaßt den Start des Taktverteilers AT\' für die Ausschaltkennung: außerdem schließt er die Schalter 511 und 514 und öffnet 513. Das Öffnen des Schalters 58 und Schließen des Schalters 510 bereitet eine Notrufkennung vor, die aus der Ausschaltkennung und einem angehängten Zeichen, vorzugsweise der Kombination 32 besteht. Durch das öffnen des Schalters 58 wird das Schließer, des Schalters 57 durch den Impuls at IO verhindert, und der Impuls akierscheint erst zur Zeit des Auftretens des Impulses ar 11. so daß das elfte Zeichen der Notrufkennung mitübertragen wird. Der Impuls ai 11 schließt den Schalter SS, öffnet den Schalter 510. bringt die Impulssperre Is 5 über das Odergatter O 3 in Wartestellung und erzeugt am Ausgang von Ol den Impuls aki der die Impulssperre Is 4 in Wartestellung bringt und die Schalter SIl und 912 über den Phasenschieber Ph4 zur Zeit des Auftretens des Taktes 114, also im Sperrschritt des letzten Zeichens der Notrufkennung öffnet. Der Impuls ar 11 wird im Phasenschieber Ph 5 gespeichert: der vom Phasenschieber Ph 5 ausgespeicherte Impuls schließt den Schalter 512 zur Zeit des Auftretens des Taktes /13. Der Schalter S12 betätigi das Umschalterelais NS für die Umschaltung aul Dienstnachricht dessen Kontakt ns 1 die Dienstmaschi ne im Sperrschritt an die Leitung anschaltet Diese Anschaltung erfolgt über das in der unverschlüsselter Stellung stehende Schlüsselgerät M. Ein zweiter Kon takt ns 2 zeigt mittels Alarmlampe NL in der genannter Notrufeinrichtung Ndie erfolgte Umschaltung an.
Nun kann die Dienstnachricht unverschlüsselt, z. B. mittels Handsendung aus der Dienstmaschine D abgesetzt werden.
Bei Beendigung der Dienstnachricht wird der Schalter nr ausgeschaltet Die Taktimpulse /13 erzeu- ·> gen über den Inverter In ν 7 eine Impulsreihe dai(i3). Die Impulse dai schließen den Schalter 55 über die Impulssperre Is4 und den Schalter 56 über die Smpulssperre IsS. Diese beiden Impulssperren gehen dabei in Sperrstellung. Der Impuls i/a/öffnet ferner den Schalter 512; dadurch fällt das Umschalterelais NS ab und schaltet die zum Schlüsselgerät M führende Leitung wieder an den Ausgangsschalter AS an; die Alarmlampe NL in der Notrufeinrichtung erlischt.
Die Impulse/j/(15) sind wegen des im Lochstreifenabtaster noch vorhandenen Lochstreifens aufrechterhaltea Der erste nach dem Schließen von 55 auftretende Impuls ni erzeugt über die Schalter 54 (geschlossen) und 55 (geschlossen) wieder den Impuls ei, der in der erwähnten Weise die Aussendung von zehn Buchstabenwechselzeichen und die anschließende Einschaltkennung startet. Dadurch wird der Schlüsselgeber wieder eingeschaltet und die noch im Lochstreifenabtaster in Form eines Lochstreifens vorhandene Nachricht verschlüsselt ausgesendet. Durch den ge- 2s schlossenen Schalter 56 ist die Aussendung der Ausschaltkennung ebenfalls vorbereitet; sie kann aber noch nicht gestartet werden, da am Odergatter O2 bei offenem Schalter 52 und in Sperrstellung befindlicher Impulssperre Is 2 «n das Odergatter keine Impulse kui gelangen können.
Für die Aussendung von Dienstnachrichten in Pausen gilt faxendes: Wegen des geöffneten Kontakts uk im Schlüsselgerät M tritt in der erwähnten Weise eine Reihe von Impulsen kui(\4S) auf. In Pausen sind die M Schalter 55 und S7 geschlossen, dagegen 56 offen. Dadurch können die Impulse kui über den Phasenschieber Ph 2 und die Impulssperre /5 2 bei vorhandenen Impulsen ki (»keine Nachricht im Lochstreifenabtaster«) zwar über das Odergatter O 2 an den Schalter 56, nicht aber an das Odergatter O 6 gelangen. Durch Einlegen des Schalters nr in der Notrufeinrichtung N werden Impulse </e/ erzeugt. Diese bringen die Impulssperre/s 3 in Wartestellung und bestätigen den Schalter 515 als offen. Der Schalter 513 wird wegen der in Sperrstellung stehenden Impulssperre lsi nicht eingeschaltet. Der erste folgende Impuls Arw startet über die Impulssperre Is 3, den Schalter 5 7 und das Odergatter 06 den Taktverteiler für Ausschaltkennung und bereitet durch Schließen des Schalters 510 die Sendung der Notrufkennung vor. Der weitere Vorgang spielt sich wie im Abschnitt betreffend Aussendung einer Dienstnachricht durch Unterbrechen einer Nachrichtensendung erwähnt ab. Am Ende der Dienstnachricht treten Impulse dai auf. Diese entregen, wie oben'erwähnt, das Umschaltrelais NS und schließen die Schalter 55 und 56. Der Impuls kui erzeugt über die Impulssperre Is 2 (von Impuls ki in Wartestellung gebracht) sowie über das Odergatter O2 den Schalter 56 und das Odergatler O6 den Impuls ai, der in erwähnter Weise die Aussendung der Ausschaltkennung startet. Nach Beendigung der Aussendung dieser Kennung herrscht Dauertrennstromzustand auf der Leitung. Falls vor Beendigung der Dienstnachricht im Lochstreifenabtaster ein neuer Lochstreifen eingelegt wurde und die (15 Starttaste st eingeschaltet wurde, beginnt die Aussendung dieser Lochstreifennachricht unmittelbar nach Aiussendung von zehnmal Buchstabenwechsel und der Einschaltkennung am Ende der Dienstnachricht.
Es sei darauf hingewiesen, daß im Rahmen de erläuterten Schaltungsanordnung folgende Sicherheit! Vorkehrungen getroffen sind:
a) Durch die Sperrung der Schalter 55, 56 und 5 sowohl beim Start des Taktverteilers ETV für di Einschahkennung als auch des Taktvertei lers(ATV) für die Ausschaltkennung kann eini weitere Kennung erst nach völliger Aussendunj der gerade in Sendung begriffenen Kennunj gestartet werden.
b) Wiederholtes öffnen und Schließen der Kontakte bzw. SchalterpAr und bzw. oder st sowie bzw. oder n, während der Aussendung einer Kennung sind ohm Einfluß auf die Kennungssendung. Durch di« Schaltung vefanlaßte Maßnahmen nach Beendi gung der Kennungssendung hängen von den Schaltzustand dieser Schalter bzw. Koniakte in diesem Zeitpunkt ab.
c) Bei Beendigung der Einschaltkennung wird geprüft, ob das Schlüsselgerät M zeitrichtig in die Stellung »verschlüsselt« umgeschaltet wurde, d. h. ob der Kontakt uk geschlossen ist. Durch die Impulssperre is 1 ist gewährleistet, daß Nachricht aus dem Lochstreifenabtaster nur dann abgegeben wird, wenn die Einschaltkennung ausgesendet und das Schlüsselgerät M rechtzeitig auf »verschlüsselt« umgeschaltet wurde. Treten nach dem Schließen des Schalters 515 (Schlüsselgeber eingeschaltet) Impulse kui an Stelle von Impulsen u/auf, so wird der Schalter S3 über den Phasenschieber Ph 2. den Schalter 52 (geschlossen) und das Odergatter O 1 geschlossen und Alarm gegeben. Die Impulse kui halten dabei den Schalter 51 geöffnet und verhindern eine Sendung der im Lochstreifenabtaster liegenden Nachricht Ein erneutes Aussenden der Einschaltkennung wird durch öffnen des Schal ters 54 so lange unterbunden, bis die Störung beseitigt und der Alarm durch Drücken der Löschtaste LT beendet ist. Die durch den ersten Impuls kui über den Schalter 52 (geschlossen), das Odergatter O2, den Schalter 56 (geschlossen) und das Odergatter (96 gestartete Ausschaltkennung verhindert das Weiterlaufen des Schlüsselgeräts auf der Empfangsstelle in der Stellung »entschlüsselt«. Diese Kontrolle erstreckt sich nicht nur auf den Zeitpunkt des Einschalters des Schlüsselgebers, sondern bleibt während der Dauer der Sendung aus dem Lochstreifenabtaster wirksam. Sie gibt bei Störung im Schlüsselgerät — angezeigt durch öffnen des Kontaktes uk — Alarm, hält die Sendung an und sendet die Ausschaltkennung aus.
d) Beim Umschalten des Schlüsselgeräts in die Stellung »Klarbetrieb« wird die Ausschaltkennung bzw. die Notrufkennung erst dann gesendet, wenn der Überwachungskontakt uk durch öffnen das tatsächliche Umschalten des Schlüsselgeräts rückmeldet. öffnet der Kontakt uk nicht, obwohl der Schalter 515 geöffnet wurde, so erscheint weiterhin eine Impulsreihe ui an Stelle von kui und erzeugt über den Schalter 513 (geschlossen) Impulse fai, die über das Odergatter O 1 wiederum Alarm auslösen.
Der Kennungsauswerter A 1 bzw. -4 2 an der jeweiligen Empfangsstelle enthält außer bereits früher prinzipiell bei anderen Baugruppen erläuterten Bauteilen folgende Organe: einen Eingangsschalter £5, eine Speichermatrix SM. einen Speicher-Taktverfpüpr
/0
SPTV, einen Vergleicher VA für Ausschaltkennungen, einen Vergleicher VE für Einsehaltkennungen, einen Vergleicher VK 32 für die Kombination 32 einen Zähler ZA für Ausschaltkennungen, einen Zähler ZE für Einschaltkennungen, einen Aus^angsschalter ASS für die zum Schlüsselgerät M führende Leitung, einer. Ausgangsschalter ASD für die zur Dienstmaschine führende Leitung, einen Weitersender WS.
Es sei zunächst angenommen, daß auf der Leitung Start-Stop-Betrieb herrscht. Im Ruhezustand erhält dann der Eingangsschalter £"5 von der Leitung Dauertrennstrom; der Taktgenerator G und der Frequenzteiler FT21 sind im Betrieb. Der Schalter S 21 ist offen, der Schalter 522 geschlossen. Der Frequenzteiler FT22 und der Taktverteiler TV sind in Ruhe; die Schalter SXl und 524 sind offen. Der Speichertaktverteiler 5PTViSt in Ruhe. Die Speichermatrix enthält 10 zugeordneten Reihen. Die Umspeicherung der einzelnen Fernschreibzeichen erfolgt von den Spalten hoher Nummer jeweils aul die nächstniedrigere, wie aus der Zeichnung Fig. 7 zu ersehen ist. In den Spalten 1 bis 9 der Speiche-matrix SM sind die neun letzten Zeichen der vorangegangenen Ausschaltkennung gespeichert; Spalte 10 is- gelöscht und zur Aufnahme des nächsten Zeichens vorbereitet. Die Spalte ist also auf 5mal »eins« eingestellt. Die Zähler für Einschalt- und Ausschaltkennung sind gelöscht. Die Schalter 525. 526, 527, 528 und 529 sind offen. Die Ausgangsschalter Λ55 und ASDgeben Dauerstrom ab.
Bei Empfang eines Zeichens erzeugen die Zeichenschritte des ankommenden Zeichens in dem Eingangsschalter ES Zeichenschritt-Impulsreihen während der Dauer der Zeichenschritte auf der Leitung. Der erste Impuls (Aniaufschritt) schließt den Schalter 521. Am Ausgang des Frequenzteilers FT20 erscheint in der Mitte des Anlaufschritts der erste Taktimpuls für Taktverteiler TV. Die Sicherheitsstufe 55/ dieses Verteilers erzeugt den Taktimpuls /1 und veranlaßt den Start des Taktverteilers TV. Sie sorgt dafür, daß stets nur eine »eins« im Taktverteiler umläuft. Der Taktimpuls ί 2 schließt den Schalter 5 24. Die fünf charakteristischen Schritte des Zeichens werden durch die Taktimpulse r3, r5, /7, /9 und 111 in der Schrittmitte abgefragt und in der Spalte 10 der Speichermatrix SM gespeichert, und zwar die Zeichenschritte als »null«, die Trennschritte als »eins«. Taktimpuls /11 startet den Speichertaktverteiler SPTV, der in schneller Folge, beginnend mit Spalte 1 alle in der Speichermatrix SM vorliegenden Trennschrittimpiilse aus der Speichermatrix ausgespeichert und die ausgespeicherten Zeichen über die speichernden Inverter Inv 21 bis In ν 25 in Form von Zeichenschrittimpulsen in die Vergleicherschaltungen einen Taktschritt später eingibt. Mit diesem nächsten Taktschrilt wird das ausgespeicherte Zeichen jeweils wieder in die vorhergehende, beim Ausspeichern gelöschte Spalte der Speichermatrix eingeschrieben. Das gilt für die Zeichen 2 bis 10 in der Speichermatrix. Zeichen 1 wird durch einen Ausgangsimpuls spt 2 vom Speichertaktverteiler 5PTV in den Weitersender WS eingespeichert. So gelangt schließlich das Zeichen 10 &0 durch den Ausgangsimpuls spi 10 nach Spalte 9. während durch den impuls spt 11 die Spalte 10 für die Eingabe eines neuen Zeichens aus dem Eingangsschalter vorbereitet wird. Die ausgespeicherten Zeichen werden im Vergleicher Vif mil den aus dem Spalten und 5 den einzelnen Tclegraficrschrittcn Kennungsgeber KGE für Einschaltkennungen und im Vergleicher VA mit den aus dem Kennungsgeber KGA für Ausschaltkennungen durch die Impulse spt 2 bis spill ausgespeicherten Zeichen für die Einschalikennung bzw. Ausschaltkennung verglichen. Bei jeder Übereinstimmung erhält der Zähler ZE für die Einschaltkennung bzw. der Zähler ZA für die Ausschaltkennung einen Zählimpuls. Nach mindestens sechs übereinstimmenden Zeichen gibt der betreffende Zähler ZE bzw. ZA einen Ausgangsimpuls ab, der den betreffenden Zähler löscht. Nur wenn das letzte Zeichen einer Kennung empfangen wurde, d. h. alle 10 Zeichen einer Kennung in SM eingespeichert sind, ergeben sich genügend viele Übereinstimmungen, um den zugehörigen Zähler zu füllen und einen Ausgangsinipuls zu erzeugen. War das empfangene Zeichen nicht da', letzte Zeichen einer Kennung, so ist nach Abgabe dos Impulses spt 11 der betreffende Zähler nicht \oll und wird durch den Impuls spi 12 wieder gelöscht, ohne einen Ausgangsimpuis zu erzeugen. Der Vergleiche organg ist mit der Abgabe des Impulses spi 12 beendet: das ist kurz vor dem Zeitpunkt, zu dem der Taktv erteiler TVeinen Taklimpuls /13 abgibt. Dieser Taktimpuls 113 öffnet den Schalter 521 über den Schalter 522 (geschlossen) und setzt damit den Empfänger still. Das im Weitersender gespeicherte erste Zeichen aus der Speichermatrix SM wird während des Empfanges des nächsten Zeichens an das Schlüsselgeräl Ml bzw. Λ/4 weitergesendet, wenn Schalter 527 geschlossen ist. Dabei wird der Anlaufschritt durch den Impuls 11 über das Odergatter Ob und den Schalter 527 (geschlossen) im Ausgangsschalter ASS erzeugt. Die weiteren Zeichenschrittimpulse des Zeichens werden durch die Impulse ί 3 bis ί 11 aus dem Weitersender abgefragt, im Impulsverlängerer /v21 verlängert und über das Odergaiter O 26 und den Schalter 527 dem Ausgangsschalter ASS zugeführt. Gleichzeitig versuchen die Impulse ί 3 bis /11 den Ausgangsschalter .455 über das Odergatter O 25 in die Trennlage zu bringen. Tritt ein Zeichenschrittimpuls gleichzeitig auf, so überwiegt er wegen des längeren Impulses am Eingang Ze für Zeichenstromimpulse gegenüber jenen am Eingang Tr für Trennstromimpulse und bewirkt Aussendung von Zeichenstrom zum Schlüsselgerät M 2 bzw. M 4. Der Trennschrittimpuls /13 veranlaßt in jedem Fall — als Beginn des Sperrschrittes — Aussendung von Trennstrom vom Ausgangsschalter ASS aus.
Die Auswertung der Einschaltkennung geschieht folgendermaßen: Wenn das 10. Zeichen der Einschaltkennung empfangen ist, gibt der Zähler für die Einschaltkennung Z£bei der Auswertung einen Impuls ekiab, der den Schalter 525 schließt, den Schalter 526 über das Odergatter O24 als offen bestätigt, den Schalter 528 schließt und den Schalter 529 über das Odergatter O 29 als offen bestätigt. Der Schalter 525 schaltet das Schlüsselgerät M in die Stellung »verschlüsselt« ( = »entschlüsseln«) ein. Der Zeichenzähler für Fernschreibzeichen ZF erhält zur Zeit des Taktes /13 den 1. Zählimpuls. Während des nächsten Umlaufes des Taktverteiiers TV wird zwar das 1. Zeichen der Einschaltkennung aus dem Weitersender WS abgefragt, gelangt aber nicht zu dem Ausgangsschalter ASS, da der Schalter 527 noch offen ist. Das gleiche gilt für den Takt 11. Der Ausgangsschalter /455 für die zum Schlüsselgerät M führende Leitung gibt daher weiterhin Dauertrennstrum ab. Dieser Zustand hält an. bis das 10. Zeichen der Einschaltkennung aus dem Weitersender H'5 abgefragt ist. Im Zeitpunkt des folgenden Taktes t 13 wird der Zeichenzähler ZF für Fernschreibzeichen voll und gibt einen Ausgangsimpuls ab. der einerseits
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diesen Zähler löscht und andererseits den Schalter 528 öffne» und 527 schließt. Dadurch ist die Einschaltkennung aus der zu übertragenden Nachricht ausgeblendet, während der nachfolgende Text an das Schlüsselgerät M weitergegeben und entschlüsselt wird.
Die Auswertung der Ausschaltkennung geschieht wie folgt: Aiii Ende der Nachricht wird die Ausschaltkcnnung unverschlüsselt empfangen. Nach dem Eintreffen des 10. Zeichens dieser Kennung gibt der Zeichenzähler ZA für die Ausschaltkennung beim Auswertevorgang den Impuls akiab, der den Schalter 525 öffnet; dadurch wird das Schlüsselgerät M\n die Stellung »Klarbetrieb« umgeschaltet. Der Impuls ajt/bestätigt den Schalter 526 als offen, öffnet den Schalter 527 und leitet damit die Abgabe von Dauertrennstrom aus dem Ausgangsschalter ASS ein. Ferner bestätigt der genannte Impuls den Schalter 529 als offen, schließi den Schalter 523 über das Odergatter O 22, öffnet den Schalter 522 über das Odergatter O21 und wird im Phasenschieber Ph2\ gespeichert. Der Takt 113 kann den Schalter 521 nicht öffnen, so daß der Frequenzteiler FT20 weiterläuft und der Taktverteiler TV wegen der geschlossenen Stellung des Schalters 523 auch die Takte ; 14 und 115 abgibt. Der Takt ί 14 speichert den Phasenschieber Ph2l aus und schaltet den Vergleicher VK 32 für die Kombination 32 vorbereitend ein. Mit dem Takt 115 verschwindet die »eins« im Taktverteiler TV, so daß die Sicherheitsstufe SSt beim nächsten Taktimpuls aus dem Frequenzteiler F722 sofort wieder einen Takt /1 erzeugt und den Taktverteiler TV erneut startet. Während dieses zusätzlichen Umlaufes des Taktverteilers rVwird geprüft, ob unmiuelbar anschließend an die Ausschaltkennung die Kombination 32 empfangen wird. Wäre dies der Fall, so würde es aas Auftreten der Notrufkennung bedeuten. Während des erwähnten Umlaufes des Taktverteilers öffnet der Takt /10 den Schalter 523 und schließt den Schalter 522. Durch den Takt 113 wird der Schalter 521 geöffnet und dadurch der Frequenzteiler FT22 und der Taktverteiler TV angehalten. Kurz vorher war durch den Impuls 5p; 11 der Inhalt der Spalte 10 der Speichermatrix SM im Vergleicher VK 32 mit der dort fest eingestellten Kombination 32 verglichen worden. Bei normaler Ausschaltkennung wird keine Übereinstimmung erzielt, und der Vergleicher VTC 32 gibt keinen Impuls ab. Im Zeitpunkt des Auftretens des Impulses t13 wird der Vergleicher VK 32 wieder ausgeschaltet.
Da der Schalter 527 durch den Impuls aki nach Empfang des 10. Zeichens der Ausschaltkennung sofort geöffnet wird, während erst 10 Zeichen nach Empfang der Einschaltkennung der Schalter 527 wieder schließen kann, wird während der ganzen dazwischenliegenden Zeit — Pause, Aussendung der Ausschaltkennung aus dem Weitersender während des Empfanges der Einschaltkennung, Aussendung der Einschalikennung während der Füllzeit des Zählers ZF für die Fernschreibzeichen — Dauertrennstrom vom Ausgangsschalter ASS in Richtung auf das Schlüsselgerät M abgegeben und dadurch neben der Einschaltkennung auch die Ausschaltkennung unterdrück!.
Für die Auswertung der charakteristischen Angaben für das Vorliegen einer Dienstnachricht (Notrufkennung) gilt folgendes: Bei Beginn einer Dienstnachricht wird die aus der Ausschaltkennung und der Kombination 32 bestehende Notrufkennung durchgegeben. Die f>5 Ausschaltkennung schaltet das Schlüsselgerät in die »Klar«-Stellung um und legt den Schalter ASS auf Dauertrennstrom. Im Vergleicher VK 32 wird die Kombination 32 erkannt. Am Ausgang dieses Verglei chers erscheint zur Zeit des Auftretens des Impulse spt 11 der Impuls all der den Schalter 526 schiießi wodurch Alarm gegeben wird; ferner wird der Schalte: 529 geschlossen und damit der Ausgangsschalter ASL für die Übertragung von Fernschreibzeichen zu: Dienstmaschine freigegeben. Auf der Dienstmaschinc erscheinen die letzten 10 Zeichen der Notrufkennunj bzw., sofern die Kombination 32 in der Dienstmaschinc gesperrt ist, die übrigen 9 Zeichen und anschließend die Dienstnachricht. Am Ende der Dienstnachricht wire entweder die Einschaltkennung oder die Ausschaltken nung empfangen, je nachdem, ob die Dienstnachricht ir Pausen oder während einer verschlüsselten Sendung abgesetzt worden war. Die Auswertung dieser Kennungen erfolgt in der früher beschriebenen Weise Zusätzlich werden lediglich durch die Impulse aki oder ekidie Schalter 526 und 529 wieder geöffnet und damit der Alarm abgeschaltet sowie über den Ausgangsschalter ASD die Dienstmaschine D an Dauertrennstrom gelegt.
Bei störanfälligen Empfangsleitungen kann der Kennungsauswerter durch eine Gleichlaufzusatzeinrichtung ergänzt sein. Diese Zusatzeinrichtung samt ihren Verbindungsleitungen ist in den Fig. 7 und 8 gestrichelt eingezeichnet. Bei ihrer Verwendung entfallen die durch eine Folge von Kreuzen bezeichneten Verbindungsleitungen.
Bei dem dabei vorausgesetzten Gleichlaufbetrieb wird die verschlüsselte Nachricht einschließlich Km schalt- und Ausschaltkennung pausenlos gesendet. Voider Einschaltkennung wird ein sogenannter Fernschreibzeichenvorspann von mindestens 10 Buchstaben wechselzeichen durchgegeben, den im Vergleicher VBu ausgewertet wird. Dieser Vergleicher wird durch den Impuls aki eingeschaltet und gibt nach dem Erkennen von mindestens 6 aus 10 Buchstaben wechselzeichen über den Zähler ZBu einen Impuls Ou/ab. Dieser Impuls schließt den Schalter 523, öffnet den Schalter 524 und unterbindet durch Öffnen des Schalters SG1 die Durchgabe des Taktes 110, der sonst den Schalter 522 wieder schließen würde. Dadurch wird von Start-Siop-Betrieb auf Gleichlaufbetrieb umgeschaltet. Der Vergleicher VS, der eine Phasenvergleichsschaltung enthält. vergleicht mit Hilfe eines zusätzlichen Odergatters OS den Zeitraster der eintreffenden Zeichen mit dem Raster des nun dauernd umlaufenden Taktverteilers TV. Dieser Durchlauf ergibt sich daraus, daß der Schalter 521 wegen des offenen Schalters 522 nicht mehr durch den Takt 113 geöffnet werden kann. In der Regelschaltvorrichtung RS werden aus dem Vergleich Regelimpulse für die Phasenregeleinrichtung PhR und die Frequenregeleinrichtung FR. die ihrerseits den Taktgenerator G beeinflußt, in bekannter Weise abgeleitet. Nach Empfang der Ausschaltkennung wird der Schalter SG 1 durch den Impuls aki wieder geschlossen und nach einem zusätzlichen Umlauf der Taktverteiler TV in der für Start-Stop-Betrieb beschriebenen Weise stillgesetzt. Der Empfänger ist dadurch wieder auf Start-Stop-Betrieb umgeschaltet.
Bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel wird also die Ausschaltkennung als Klartext übertragen. Der Kennungsauswerter, dessen Matrixspeicher das letzte Zeichen der verschlüsselten Nachricht erst dann an das hier der Entschlüsselung dienende Verschlüsselungszusätzgerät weitergibt, wenn er das zehnte Zeichen der Ausschaltkennung zugeleitet bekommt, kann nach dem Erkennen der Ausschaltkennung ohne Zeitverlust die
Umschaltung auf Klarbetrieb bewirken. Bei geringfügiger Abänderung der Anlage kann jedoch die Anordnung auch so getroffen werden, daß auf der Sendeseite bei Beendigung der zu verschlüsselten Nachricht zwar die Mischung von Klartext und Schlüsseltext unterbrochen wird, daß aber der Schlüsselgeber für die Zeitdauer der Aussendung der Ausschaltkennung weiterläuft und im Mischgerät der Klartext mit iiner Folge von Fernschreibzeichen »5x + « gemischt wird. Diese Anordnung ist dann zu treffen, wenn die Kennungen durch den entsprechend abgeänderten Kennungsauswerter auf der Empfangsstelle nicht aus der Nachricht entfernt werden sollen.
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum selbsttätigen Umschalten von Klarbelrieb auf verschlüsselten Betrieb und umgekehrt mindestens auf der Empfangsseite von Fernschreibanlagen mit wahlweise einschaltbarem Verschlüsselungszusatzgerät unter Verwendung einer in gewöhnlichen Klartexten nicht vorkommenden Folge von Fernschreibzeichen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung einer aus mehr als sechs mindestens zum Teil verschiedenen Fernschreibzeichen bestehenden Zeichenfolge als Umschaltekriterium die Umschaltung beim störungsfreien Empfang von mindestens mehr als 50 Prozent der zugehörigen Fernschreibzeichen an der richtigen Stelle innerhalb der Folge, jedoch erst nach Empfang dieser gesamten Zeichenfolge eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die als Umschaltekriterium benutzte Zeichenfolge höchstens 50 Prozent gleiche Zeichen und als Rest untereinander verschiedene weitere Zeichen enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die untereinander gleichen Fernschreibzeichen in der Zeichenfolge ungleichmäßig abwechselnd verteilt sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Fernschreibzeichen der Zeichenfolge voneinander verschieden sind.
5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sendeseite ein Kennungsgeber (KG) zur selbsttätigen Abgabe von vorzugsweise für die Einschaltung und Ausschaltung des Verschlüsselungszusatzgeri>tes unterschiedlichen Kennungen vorgesehen ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5 bei Lochstreifensendebetrieb für Klartext, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennungsgeber (KGE) für die Aussendung einer Kennung zum Umschalten des Verschlüsselungszusatzgerätes von Klarbetrieb auf verschlüsselten Betrieb (Einschaltkennung) in Abhängigkeit vom Vorhandensein eines Streifens im Lochstreifenabtaster selbsttätig einschaltbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6 bei Lochstreifensendebetrieb für Klartext, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennungsgeber (KGA) für die Aussendung einer Kennung zum Umschalten des Verschlüsselungszusatzgerätes auf Klarbetrieb (Ausschaltkennung) in Abhängigkeit vom Streifenende bzw. der Unterbrechung des Streifenvorschubes selbsttätig einschaltbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit vom Schließen eines Startschalters (steine Einrichtung zur Abgabe einer Folge gleicher vorgewählter Zeichen, z. B. Buchstabenwechselzeichen, wirksam ist und daß in Abhängigkeit von der erfolgten Aussendung dieser Zeichenfolge der Kennungsgeber (KGE) für die Einschaltkennung selbsttätig einschaltbar ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittcl (Unterbrechung des Taktimpulses 113, Schalter SVb) zur Umschaltung des Verschlüsselungszusatzgeräies auf der Sendeseite auf Klarbetrieb vor Ausseridung der Ausschallkennung vorgesehen sind.
10. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 auf der Empfangsseite, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Speicherung aller empfangenen Fernschreibzei-
■-, chen und zur entsprechend der einheitlichen Länge der Einschalt- und Ausschaltkennung verzögerten Weiterleitung der Fernschreibzeichen über das dabei gegebenenfalls auf Klarbetrieb bzw. Entschlüsselungsbetrieb umschaltbare Verschlüsselungszusatzgeräi vorgesehen sind.
11. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 bei Betrieb auf störanfälligen Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennungsauswerter (A 1, A 2) ein Gleichlauf-Zusatzgerät (G 1, G 2) einschließt, wobei unter Verwendung einer aus zehn Buchstabenwechselzeichen bestehenden, vor der Einschaltkennung übertragenen Vorkennung bei Feststellung von mehr als der Hälfte richtiger Zeichen dieser Kennung durch
jo eine Vergleichseinricfuung (VBu) eine selbsttätige Umschaltung auf Gleichlaufbetneb mit laufendem Phasenvergleich der eintreffenden Zeichen mit einem Raster eines dauernd laufenden Taktverteilers (TV)Kv* nach erfolgtem Empfang der Ausschal-
;s tekennung erfolgt.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleichlauf-Zusatzgerät bei erfolgtem richtigem Empfang der Einschaltkennung gleichzeitig mit dem Sehlüssdzusatzgerät einschalt-
xo bar ist.
13. Zusatzeinrichtung zum Verfahren nach Anspruch 1 zum Ermöglichen des Einblendens von Klartextsendungen, z. B. Dienstnachrichten, dadurch gekennzeichnet, daß Mitlei zjr Abgabe einer aus der
is Ausschaltekennung und einem oder mehreren untereinander gleichen Fernschreibzeichen, ζ. Β. Kombination 32, bestehenden Notrufkennung vorgesehen sind, bei deren Empfang in Abhängigkeit vom Ansprechen einer zusätzlichen Vergleichscinrichtung (VK 32) Alarm ausgelöst und eine Umschaltung der Anlage auf eine zusätzliche Fernschreibmaschine (Dienstmaschine D) vorgenommen wird.
14. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Ausschaltkennung für Notrufzwecke eine Leivungsunterbrechung bestimmter Dauer gesendet und ausgewertet wird.
DENDAT978039D 1962-03-09 Verfahren und Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten von Klarbetrieb auf verschlüsselten Betrieb und umgekehrt in Fernschreibanlagen Expired DE978039C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2818587A1 (de) * 1977-05-02 1978-11-09 Motorola Inc Schaltungsanordnung zur nachrichtenuebertragung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2818587A1 (de) * 1977-05-02 1978-11-09 Motorola Inc Schaltungsanordnung zur nachrichtenuebertragung

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