DE1208655B - Absatzbefestigungsmaschine - Google Patents
AbsatzbefestigungsmaschineInfo
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- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D33/00—Machines for assembling lifts for heels
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
A43d
Deutsche KL: 71c-79/00
Nummer: 1208 655
Aktenzeichen: M 58386 VII a/71 c
Anmeldetag: 1. Oktober 1963
Auslegetag: 5. Januar 1966
In der Schuhherstellung bietet das Befestigen der Absätze, insbesondere bei Damenschuhen, vielseitige
Besonderheiten und oftmals erhebliche Schwierigkeiten. Vor dem endgültigen Befestigen wird gewöhnlich
vorbefestigt, damit der Absatz oder das Fersenende am Schaft weiter bearbeitet werden kann.
Diese Vorbefestigung kann auf verschiedene Weise erfolgen, z. B. durch Nageln, Klammern, Kleben
oder Schrauben, im letzten Falle gewöhnlich mittels einer einzigen Schraube, die mitunter, sofern die Art
des Schuhwerkes dies zuläßt, auch als endgültige Befestigung dienen kann. Die Vorbefestigung ist jedoch
meist nicht fest genug, um den Anforderungen des späteren Gebrauches zu genügen. Die für alle
Beanspruchungen endgültige Befestigung des Absatzes erfolgt meist auf der Absatzaufnagelmaschine
durch zusätzliches Eintreiben von mehreren Nägeln.
Ehe jedoch die vorläufige und die nachfolgende endgültige Befestigung vorgenommen werden kann,
sind in der Regel noch erhebliche Schwierigkeiten zu überwinden, da Absatz-und Fersenkante aufeinander
genau abgestimmt werden müssen, um gutes Aussehen des Schuhes und genaues Passen des Absatzes
zu erzielen, wofür eine besondere Maschine, nämlich die Absatzsitzformmaschine, geschaffen wurde.
Auf dieser werden die Absatzsitze durch Aufpressen von den einzelnen Absätzen genau nachgebildeten
Formen und durch gleichzeitiges Klopfen der Fersenkanten auf das dann getrennt erfolgende Befestigen
der Absätze vorbereitet, was wegen der Vielzahl der benötigten Formen mit erheblichen Lagerschwierigkeiten
und Kosten verbunden ist. Mit einer ebenfalls bekanntgewordenen, für verschieden geformte
Absätze verwendbaren elektrisch beheizten Form konnte zwar ein großer Teil dieser Kosten eingespart
werden, indessen waren weiterhin in allen den vorbezeichneten Fällen mehrere Maschinen und
eine Reihe von Arbeitsgängen erforderlich, um das Vorbefestigen sowie das Anklopfen und das endgültige
Befestigen der Absätze in der gewünschten vollendeten Art vornehmen zu können.
Durch die Erfindung wird demgegenüber eine Einrichtung geschaffen, welche es gestattet, das endgültige
Befestigen des Absatzes ohne Vorbefestigen sowie falls erforderlich, das Anklopfen der Fersenkante
in einem Arbeitsgange auf einer einzigen Maschine vorzunehmen.
Absatzsitzformmaschinen mit Anklopfvorrichtungen sind an sich bekannt. Die neue Maschine
zeichnet sich jedoch darüber hinaus. durch weitere in ihrer Arbeitsweise begründete Vorteile aus, beispielsweise
durch das selbsttätige Anpressen des Ab-Absatzbefestigungsmaschine
Anmelder:
Maschinenfabrik Moenus Aktiengesellschaft,
Frankfurt/M.-West 13, Voltastr. 74-80
Als Erfinder benannt:
Georg Lischer, Langen;
Jakob Gaus, Frankfurt/M.
Georg Lischer, Langen;
Jakob Gaus, Frankfurt/M.
satzes unter hydraulischem Druck ohne vorheriges Bearbeiten des Fersensitzes, wodurch einschließlich
des vorerwähnten Anklopfens der Fersenkante wesentlich an Zeit und Kosten gespart wird, desgleichen
auch an Personal, da nur eine einzige Bedienungsperson benötigt wird, an Stelle der zum
Bedienen der Vorbefestigungs-, der Absatzsitzbearbeitungs- und der endgültigen Befestigungsmaschine
a5 bisher erforderlichen zwei bis drei Personen.
Erfindungsgemäß sind zum Befestigen der Absätze zwei ineinander bewegbare Kolben vorgesehen, und
zwar je einer für den Leistendrücker und für die Eintreibvorrichtung für das Befestigungsmittel, die in
einem ■ oberen und einem unteren Zylinder untergebracht sind. Des weiteren sind für das von einer
Pumpe geförderte Druckmittel zum Festspannen des Schuhes und Eintreiben des Befestigungsmittels
durch die Brandsohle hindurch drei verschiedene Leitungen angeordnet, und zwar je eine für den Umlauf
des Druckmittels, die Spannvorrichtung und die Eintreibvorrichtung.
Das endgültige Befestigen ohne Vorbefestigen wird vorzugsweise unter Verwendung eines selbstschneidenden
Schraubnagels vorgenommen, welcher mit einem flachen, aber zwecks besseren Festhaltens
auf der Unterseite leicht kegelig gestalteten Kopf ausgebildet ist, der außerdem mit einer oder mehreren
Rippen versehen sein kann, welche eine Drehung im Werkstoff der Brandsohle mit Sicherheit verhindern.
Der Schraubnagel wird durch das Leistenloch eingeführt, wodurch dem Kopfdurchmesser eine gewisse
Grenze gegeben ist, jedoch so, daß die Unterseite des Kopfes dem Werkstoff der Brandsohle eine
genügend große Ringfläche darbietet, wie es für die Haltbarkeit der Verbindung erforderlich ist. An
Stelle der Schraubnägel können natürlich in der
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Maschine auch andere geeignete Befestigungsmittel, wie entsprechend geformte Nägel, verwendet werden.
Sollte es sich aus irgendeinem Grunde als notwendig erweisen, einen eingeschlagenen Schraubnagel
aus dem Absatz wieder zu entfernen, so kann dies mittels eines außen an der Maschine vorgesehenen,
vorzugsweise elektrischen Nagelziehers geschehen, der den zu ziehenden Nagel bzw. den diesen umgebenden
schmelzbaren Werkstoff beispielsweise durch einen dafür verursachten Kurzschluß erhitzt,
so daß der Nagel aus dem Absatz leicht herausgenommen werden kann.
In den Zeichnungen ist die neue Absatzbefestigungs- und Fersenkantenbearbeitungsmaschine gemäß
der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es ist
Fig. 1 ein Längsschnitt — teilweise in Ansicht —
durch die Maschine von der Seite gesehen,
F i g. 2 die Vorderansicht,
F i g. 3 die obere hydraulische Spannvorrichtung für den Absatz im Längsschnitt und
F i g. 4 ein Längsschnitt durch die mit dem Leistendrücker
vereinigte ebenfalls hydraulische Eintreibvorrichtung für den Schraubnagel.
Der bei Absatzsitzformmaschinen bekannte Maschinenrahmen besteht im wesentlichen aus einem
Untergestell 2, einem Tragarm 4 und einem von diesem seitlich ausladenden Lagerarm 6. In dem Untergestell
befindet sich ein Ölbehälter 7 sowie eine hydraulische Antriebs- und Druckvorrichtung, bestehend
aus einer von einem Motor 8 über einen Riemen 10 angetriebenen Pumpe 12 nebst Saugkorb
14 und von der Pumpe über eine Kreuzverschraubung22 ausgehenden Rohrleitungen 16, 18 und 20.
Das Druckmittel, gewöhnlich Öl, läuft von der Pumpe durch die Leitung 16 über ein Umsteuerventil
24 und ein Ablaufrohr 26 ständig drucklos um. Durch Niederdrücken eines Fußhebels 28 wird durch
eine Zugstange 30 das Ventil 24 umgesteuert und dadurch der Ölumlauf gesperrt, so daß das Öl in den
Leitungen 18 und 20 Druck erhält.
Die Leitung 18 steht in Verbindung über ein Drosselrückschlagventil
32 mit einem an einem unteren Treiberzylinder 34 angeschlossenen Schlauch 36,
während die Leitung 20 zu einem eine Spannvorrichtung 38 trägenden oberen Zylinder 40 führt.
Vor dem Einschalten der Maschine durch den Fußhebel wird der mit dem Absatz zu versehende, auf
dem Leisten befindliche Schuh unterhalb der vorher von Hand ungefähr eingestellten Spannvorrichtung
38 auf die noch zu beschreibende Nageltreiberhülse derart eingeführt, daß er von der Bedienungsperson
gehalten auf der Hülse leicht aufliegt.
Der untere Zylinder 34 dient als Gehäuse für zwei ineinander angeordnete aber unabhängig voneinander
bewegliche Kolben 50,50 α und 52,52 a (F i g. 4), deren
äußerer 50, 50 a einen Leistendrücker 54 trägt. An seinem oberen Ende ist der Zylinder 34 durch einen
zugleich als Führung für den Nageltreiber dienenden und eine Nageltreiberhülse 56 tragenden Deckel 58
abgeschlossen, welcher mit einem drehbaren Einsatz 60 zusammen verschraubt ist. Der sich in dem
Zylinder befindende zweite, innere Kolben 52, 52 a trägt an seinem oberen Ende einen Nageltreiber 62,
welcher in der Hülse 56 gleitet und in seiner Ruhestellung mitsamt dem Kolben 52, 52 a durch eine
Feder 64 nach unten gedruckt wird. Die von dem Druckmittel beaufschlagte untere -Ringfläche des den
Leistendrücker 54 tragenden äußeren Kolbens 50 is größer als die Druckfläche des Kolbens 52, welche
außerdem noch unter dem Druck einer Feder 6< steht, so daß 'unter dem Einfluß des Druckmittel;
zuerst der Kolben 50, 50 a sich nach oben bewegt während der Kolben 52, 52 a noch in seiner Ruhe
lage verharrt. Zum leichteren Aufsetzen der Schub auf die Treiberhülse kann der obere Teil des ZyHn
ders34 um einen Bolzen 35 nach vorn ausgeschwenk
ίο werden.
Der obere Zylinder 40 enthält die bereits erwähnti Spannvorrichtung 38, welche aus den folgende]
Einzelteilen zusammengesetzt ist: Eingelassen ή einen mit dem Zylinder 40 und einem abgedichtetei
Deckel 70 verschraubten oberen Ring 72 ist ein( Gleitbüchse 74 für einen darin beweglichen Kolbe]
76. Außen auf der Büchse 74 gleitet eine Kappe 78 die als Federteller ausgebildet und unten mit einen
einwärts gerichteten Flansch 80 versehen ist. Eim gegen den Federteller 82 der Kappe 78 einerseit
und den Boden der Zylinderkammer andererseits an liegende Druckfeder 84 hält die Kappe 78 und dami
den Kolben 70 in der oberen Lage. An seinen unteren Ende geht der Kolben in einen zylindrische]
Ansatz 86 über, der mit einem Hohlkolben 88 übe ein Kugellager 87 drehbar verbunden ist.
In dem Hohlkolben 88 befindet sich eine Gleit führung 90 für eine sich über den Kolben hinau
erstreckende Gewindespindel 102, an welcher di eigentliche Spannvorrichtung 38 angebracht ist. Dies'
besteht aus einem an dem Hohlkolben befestigte] Bügel 100, an dessen durch seitliche Stellschraube!
106 verstellbaren Schenkeln sich gegen den Absat legende und in Lagern 108 einstellbar geführte Ab
satzklemmen 110 angebracht sind. An einem Zapfei 103 des Gewindebolzens ist eine Tragscheibe 11<
' befestigt, die mit einer Gleitführung 112 versehen ist in der sich ein durch eine Stellmutter 116 verschieb
bares Gleitstück 118 für eine um einen Zapfen 12!
schwenkbare Absatzdruckplatte 124 befindet. Di Schräglage der Platte 124 kann je nach der Spren
gung des zu bearbeitenden Schuhes durch eine Stell schraube 128 eingestellt werden. Eine Blattfeder 12
hält das äußere Ende der Platte 124 mit der Stell schraube in Berührung.
Zum Höheneinstellen der Spannvorrichtung is eine Stellmutter 104 an der Gewindespindel 102 an
geordnet, die sich zwischen der ortsfesten Bügelnab 100 und zwischen der an dem Zapfen der Spinde
befestigten Tragscheibe 114 zu drehen vermag, wc durch die Spindel infolge ihrer Gleitführung 90 au
dem Hohlkolben 88 mehr oder weniger weit heraus tritt und dabei die Tragscheibe 114 mit der Absatz
platte 124 gegenüber dem Schuh entsprechend ein
stellt. Drehungen der Spindel und der Tragscheib werden durch einen oder mehrere in einen Schiit
115 eingreifende Stifte verhindert.
Des weiteren ist noch ein Druckregelventil 13 mit einem nach außen ragenden Griff 132 vorge
sehen, durch welches der Druck des das Netz durct fließenden Druckmittels je nach Erfordernis, .be
spielsweise entsprechend der Höhe der Absätze ode der Härte des Absatzwerkstoffes, eingestellt werde
kann. Das Druckmittel tritt durch eine Leitung 13 unten in das Ventil ein und läuft dann durch ei
Ablaufrohr 136 in den Ölbehälter 7 je nach der Ek stellung in mehr oder minder starkem Fluß zurücl
Das sich in dem Treiberzylinder 34 ansammelnd
Lecköl kann mittels eines an eine Luftleitung angeschlossenen Rohres 137 zum Schmieren der oberen
Teile im Zylinder 34 wieder verwendet werden.
Schließlich ist an dem Tragarm 4 noch eine Klopfvorrichtung 140 vorgesehen, deren Klopfhammer 142
über einen Riemen 144 mit hoher Schlagzahl ■ die Fersenkante anklopft und dabei den Zwickeinschlag
an dieser Stelle in den Raum zwischen Fersen- und Absatzkante hineinzwängt. Während, des Anklopfens
muß der Schuh gedreht werden, was von Hand oder selbsttätig geschehen kann. Diese Drehung ist jedoch
nur möglich, wenn auch die Spannvorrichtung 38 und die Leistenstütze 54 sich mitdrehen können. Zu
diesem Zweck ist der Kolben 88 in Nadellagern 146 und auf Druckkugellagern 148 gelagert, wodurch
leichte Drehbarkeit erzielt wird. In gleicher Weise wird auch der den Leistendrücker tragende Kolben
50 a des unteren Zylinders 34 mitsamt dem Deckel 58 und der Hülse 60 durch die Anordnung von
Nadellagern 150 und eines Druckkugellagers 152 leicht drehbar gestaltet. '
Arbeitsgang der Maschine
Durch Niedertreten des Fußhebels 28 wird über die Zugstange 30 das Durchlaufventil 24 umgesteuert
und der freie Durchfluß des Öls gesperrt. Dadurch erhalten die Leitungen 18 und 20 Druck, und zwar
in der Weise, daß, da die Einstellung des Drosselventils 32 nur einen geringeren Durchfluß an Drucköl
zuläßt als die Leitung 20, der Druck in dieser Leitung 20 ansteigt und den Kolben 76, 88 im
Spannzylinder 40 unter Mitnahme — über die Stellmutter 104 — der in dem Hohlkolben 88 geführten
Gewindespindel 90 nach unten drückt, so daß die gesamte vorher durch die Stellmutter eingestellte
Spannvorrichtung 38 sich gegen den Absatz des auf der Treiberhülse aufgesetzten Schuhes andrückt.
Sobald der Kolben 76, 88 in seine Endstellung gelangt ist, steigt der Druck in der Leitung 18, 36 des
Nagelzylinders 34, wodurch der wegen seiner größeren Druckfläche leichter ansprechende Kolben 50,
50 a zuerst angehoben wird und der von diesem getragene Leistendrücker 54 sich gegen den Kamm des
Leistens anlegt. Dadurch wird der Schuh zwischen dem Leistendrücker und der Spannvorrichtung 38
derart festgehalten, daß diese für den nunmehr erfolgenden Nagelungsdruck ein genügend starkes Widerlager
bildet.
Die Nagelung, vorzugsweise mittels eines vorher in den überstehenden Hohlraum der Treiberführung
auf den Treiber gelegten Schraubnagels, erfolgt nunmehr durch den auf die untere Druckfläche des Kolbens
52 wirkenden vollen Druck des Druckmittels, wodurch der Schraubnagel durch die Brandsohle in
den Absatz mit großer Kraft eingetrieben und dieser dadurch auf dem Fersenteil des Schuhes endgültig
befestigt wird. Die Fersenkante des Schuhes kann hierauf durch den Anklopfhammer 142 rings um den
Absatzsitz in üblicher Weise angeklopft werden, wobei der Schuh in der bereits beschriebenen Weise
zusammen mit den Hülsen 60 und 61 gedreht wird.
Sollte ein Nagel aus irgendeinem Grunde beim Einschlagen seitlich abgelenkt werden, so muß dieser
Nagel aus dem Absatz wieder entfernt werden. Zu diesem Zweck ist außen an der Maschine ein vorzugsweise
elektrischer Nagelzieher 156 mit einem die elektrischen Drähte und Kontakte aufnehmenden
Hohlschaft angebracht, der zum Zwecke des Erhitzens der zu ziehenden Nägel durch das Leistenloch eingeführt
werden kann. Ein die elektrische Einrichtung aufnehmendes Gehäuse 158 wird zweckmäßig unterhalb
des Nagelziehers angeordnet.
Claims (15)
1. Maschine zum Befestigen von Absätzen an Schuhwerk, mit einer Vorrichtung mit einem
ίο Kolben zum Festspannen eines losen Absatzes
auf den Schuhen, einer Vorrichtung zum Eintreiben je eines Befestigungsmittels sowie mit ineinander
angeordneten aber unabhängig voneinander bewegbaren Kolben für einen Leistendrücker
und die Eintreibvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben zum Festspannen
und Eintreiben in einem oberen und einem unteren Zylinder (40 und 34) untergebracht
und daß für das von einer Pumpe (12) geförderte Druckmittel — zum aufeinanderfolgenden Festspannen
der Schuhe und endgültigen Einschlagen des Befestigungsmittels, vorzugsweise eines
Schraubnagels, durch die Brandsohle hindurch ohne Vorbefestigen des Absatzes — für Druckmittelumlauf,
Spannvorrichtung und Eintreibvorrichtung je eine Leitung vorgesehen ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spannvorrichtung enthaltende
obere Zylinder (40) für einen die Spannvorrichtung an seinem unteren Ende tragenden,
durch eine Feder (84) nach oben gedrängten Kolben eine Gleitbüchse (74) und daß eine der
Feder (84) als Auflage dienende hülsenartige Kappe (78) als Mitnehmer einen nach innen gerichteten
Flansch (80) aufweist (F i g. 3).
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannvorrichtungskolben
in der Länge geteilt (76, 88) und der untere Teil (88) mit dem oberen (76) drehbar verbunden ist
(Fig. 3).
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle untere Teil (88)
des Spannvorrichtungskolbens (76, 88) für eine an der Kolbenbewegung teilnehmende Gewindespindel
(102) als Gleitführung ausgebildet und das untere Ende der letzteren zum Tragen eines
oder aller Spannmittel für den Absatz ausgebildet ist (F i g. 3).
5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einem am unteren Ende
der Gewindespindel (102) hervorragenden Zapfen eine Tragplatte (114) mit einer Querführung
(112) nebst darin verstellbarem Gleitstück (118) befestigt und an letzterem eine die Sprengung der
zu bearbeitenden Schuhe ausgleichende Absatzdruckplatte (124) in senkrechter Richtung
schwenkbar angelenkt ist (F i g. 3).
6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Gewindespindel
(102) — zum Einstellen der Höhenlage von Gewindespindel (102), Tragplatte (114) und Absatzdruckplatte
(124) — eine Stellmutter (104) vorgesehen ist (F i g. 3).
7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Hohlkolbens
(88) — zum seitlichen Festhalten der auf die Schuhe lose aufgesetzten Absätze — ein Bügel
(100) befestigt und an dessen — vorzugsweise
einstellbaren — Schenkeln für gegen die Absätze anliegende und in Richtung auf die Absätze
durch Schrauben verstellbare Klemmglieder (110) Lagerkörper (108) vorgesehen sind (Fig. 3).
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Treiberzylinder (34) durch
einen eine Führung (56) für den Treiber (62) tragenden Deckel (58) abgeschlossen ist (Fig. 4).
9. Maschine nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein in dem Treiberzylinder
(34) beweglicher Leistendrückerkolben (50 a) — zum Unterbringen des Treibers (62) nebst
Druckfeder (64) sowie zum Ermöglichen seiner Längsbewegung durch eine Öffnung im Zylinderdeckel
(58) hindurch — über einen Teil seiner Länge gabelförmig ausgefräst ist.
10. Maschine nach Anspruch 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der den Treiber (62)
tragende Kolben (52) eine kleinere Angriffsfläche als der den Leistendrücker (54) tragende Kolben ao
(50) aufweist und daß die Druckfeder (64) zum weiteren Herabsetzen seiner an sich geringen Ansprechfähigkeit
vorgesehen ist (Fig. 4).
11. Maschine nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Pumpe
(12) geförderte Druckmittel über eine Kreuzverschraubung (22) den drei Leitungen zugeführt
wird, deren erster zum drucklosen Umlauf des Druckmittels ein Umsteuerventil (24) zugeordnet
ist, deren zweite mit dem die Spannvorrichtung enthaltenden oberen Zylinder. (40) und deren
dritte (18,36) — zum aufeinanderfolgenden Beaufschlagen der in dem unteren Treiberzylinder
(34) enthaltenen Kolben (50 und 52) zwecks Bewegens des Leistendrückers (54) und des Treibers
(62)—mit dem unteren Treiberzylinder (34) verbunden ist.
12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in die mit dem unteren Treiberzylinder
(34) verbundene Leitung (18, 36) — zwecks Ermöglichens unterschiedlicher Auswirkung
des hydraulischen Druckes auf die Kolben (50 und 52) zum Bewegen des Leistendrückers
(54) und des Treibers (62) — ein Drosselventil (32) eingebaut ist.
13. Maschine nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des für
Schuhe verschiedener Art benötigten Druckes ein Druckregelventil (130) von außen zugänglich ist.
14. Maschine nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spann- und Eintreibvorrichtungen
mit einer an sich bekannten Vorrichtung zum Anklopfen der Fersenkante am Absatzsitz
der Schuhe vereinigt sind.
15. Maschine nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine außen angebrachte
elektrische Nagelziehvorrichtung einen durch die Leistenhülse einführbaren, die Kontakte zum Er-
• hitzen der zu ziehenden Nägel tragenden Hohlschaft
aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 616 609, 628 601,
321.
Deutsche Patentschriften Nr. 616 609, 628 601,
321.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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| GB38269/64A GB1088053A (en) | 1963-10-01 | 1964-10-01 | Heel-securing machine |
| US586710A US3434171A (en) | 1963-10-01 | 1966-10-14 | Heel attachment by screwnail |
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