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DE1208583B - Vorrichtung zum Betaetigen von zu steuernden Elementen auf schnell bewegten Maschinenteilen - Google Patents

Vorrichtung zum Betaetigen von zu steuernden Elementen auf schnell bewegten Maschinenteilen

Info

Publication number
DE1208583B
DE1208583B DER29631A DER0029631A DE1208583B DE 1208583 B DE1208583 B DE 1208583B DE R29631 A DER29631 A DE R29631A DE R0029631 A DER0029631 A DE R0029631A DE 1208583 B DE1208583 B DE 1208583B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
controlled
magnet
pawl
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER29631A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Rohs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER29631A priority Critical patent/DE1208583B/de
Publication of DE1208583B publication Critical patent/DE1208583B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G21/00Mechanical apparatus for control of a series of operations, i.e. programme control, e.g. involving a set of cams

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Betätigen von zu steuernden Elementen auf schnell bewegten Maschinenteilen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen von zu steuernden, unter Wirkung einer Feder stehenden und von Sperrklinken gehaltenen Elementen auf schnell bewegten Maschinenteilen, wobei die Steuerung elektromagnetisch erfolgt.
  • In der Technik besteht vielfach die Aufgabe, Steuerimpulse auf schnell bewegte Maschinenteile zu übertragen, die ihrerseits die zu steuernden Elemente tragen. Sollen z. B. Elemente, die sich auf einer rotierenden Trommel befinden, in beliebiger, von einem Programm abhängiger Folge axial oder radial ver-L- CI C schoben werden, so wird dies z. B. durch um die Trommel angeordnete Leitschienen oder ähnliche Vorrichtungen bewirkt, die auf Röllchen oder Nocken der Elemente einwirken. Hierbei ist ein Teil der Leitschiene beweglich ausgebildet, die je nach dem Programm einen Nocken od. dgl. bewegt. Eine solche Steuerun- ist z. B. bei den Trommeln einer Kettfärbemaschine in der Textilindustrie bekannt. Sie ermöglicht aber nur eine sehr geringe Geschwindigkeit für den bewegten Maschinenteil, weil der zu bewegende Abschnitt der Leitschiene einen relativ großen Weg zurücklegen muß, der mindestens den Abmessungen der Nocken oder Rollen entspricht. Auch steht hierfür nur die Zeit zur Verfügung, die zum Passieren eines Nockens bis zum Eintritt der nächsten in die Leitschiene notwendig, ist. Hiermit ist aber die Arbeitsgeschwindigkeit der _gesamten Maschine stark b beschränkt. Es ist eine drehbare Trommel zur Speicherung von Schaltbefehlen mittels in der Nähe des Trommelumfangs angebrachter und parallel zur Trommelachse in zwei Stellungen verschiebbarer Einstellelemente bekannt, bei der jedes einstellbare Element eine Klinke hat, die in Ruhestellung in eine Vertiefung des Elementes ein-reift und die Verschiebung des einstellbaren Elementes dadurch auslöst, daß sie sich bei einer Drehung gegen die Wirkung einer Feder aus der Vertiefung heraushebt, so daß das Element durch Federdruck in die Reaistrierstellung geschoben wird. Dabei wird die Klinke nicht unmittelbar von einem St##uermaanet, sondern mittelbar über einen als ungleicharmiger Winkelhebel ausgebildeten Anker durch Druck auf das Klinkenende ausgelöst. Dieser Umweg ist erforderlich, weil zum Auslösen der Klinke große Kräfte notwendio, sind. Der Steuerma-net muß nämlich den Anker gegen die Wirkung der Feder besebleuniaen. Nachdem der Magnet ausgeschaltet ist, C c muß die Feder den Anker erst wieder in die normale La"e zurückbrin-en, ehe die nächste Klinke in den Steuerbereich gelangen kann. Da der Steuerma(Ynet C dadurch zusätzlich die Ankeifederkräfte überwinden muß, benötigt er eine größere Leistung. Die damit verbundene Notwendigkeit, einen größeren Magneten anzuordnen, bringt jedoch größere Schaltzeiten mit sieh, da größere Magneten auch größere Schaltzeiten erfordern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Betätigen von elektromagnetisch zu steuernden, unter der Wirkung einer Feder stehenden und von Sperrklinken gehaltenen Elementen auf schnell bewegten Maschinenteilen zu schaffen, mit der die Nachteile und Mängel der bekannten Vorrichtungen dieser Art vermieden werden und die Bewegungsgeschwindigkeit des bewegten Maschinenteils erhöht wird. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die zu steuernden Elemente Rollen aufweisen, die durch eine Leitschiene gehalten und geführt werden, wobei eine Auswahl zur Betätigung durch Sperrklinken erfolgt, welche berührungslos durch einen Steuermagneten auslösbar sind. Dadurch wird eine Vielzahl von Betätigungsanordnungen mit einem geringeren Kraftaufwand möglich.
  • Bei einer Trommel einer Kettfärbemaschine können z. B. die Elemente auf Stangen verschiebbar angeordnet sein, was eine sehr gedrängte Bauart ergibt. Die einzelnen Elemente bilden in diesem Fall Farbkissen für die auf die Kettfäden zu übertragende Farbe.
  • Für besonders hohe Schaltgeschwindigkeiten kann jeder Klinke ein Sperrklinkenlüftmagnet mit einem Schaltkontakt und einem Dauermagnet zugeordnet sein, der von dem Steuermagnet zum Schließen des Kontaktes abgestoßen wird, so daß der Sperrklinkenlüftmao,net während der Betätigungszeit seinen Stromkreis selbsttätig aufrechterhält. Diese Steuermagneten laufen an dem feststehenden Steuermagnet vorbei, von dem sie dann, wenn das betreffende Element gesteuert werden soll, abgestoßen werden.
  • Eine Steuereinrichtung gemäß der Erfindung läßt sich für verschiedene Zwecke verwenden. So können z. B. die Segmente auch als Zahnradzähne ausgebildet sein. Dies ergibt ein Zahnrad, bei dem die Zähne beliebig ein- und ausgeschaltet werden können.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt, F i g. 2 die Abwicklung einer Steuertrommel und F i g. 3 die Abwandlung mit den Sperrklinkenlüft-Magneten.
  • Die zu steuernden Elemente 1 befinden sich gemeinsam auf einem Maschinenteil 10, der beispielsweise die Trommel einer Kettfärbemaschine darstellt. Die einzelnen Elemente sind entweder auf oder zwischen Stangen 11 verschiebbar gelagert.
  • Die Elemente 1 werden von Sperrklinken 2 in ihrer Ausgangslage gehalten, wie im unteren Teil der F i g. 1 angedeutet ist. Sollen die Elemente betätigt werden, so wird die Sperrklinke 2 durch einen feststehenden Steuermagnet 3 ausgelöst, wobei das Ende der Klinke über eine feststehende Schneide 4 gehoben wird. Hierbei klinkt die Klinke aus, so daß die Feder 5 sich entspannen kann, um die Funktion des Elementes auszuführen oder zumindest einzuleiten, indem das Element 1 mit seiner Rolle 1 a gegen eine fe ststehende Leitschiene 6 geführt wird, so daß es weiterhin durch diese Leitschiene den gewünschten Weg ausführen kann. Da hierbei nur sehr kleine und leichte Sperrklinken auf einem sehr kurzen Weg bewegt werden, kann dies bei hohen Geschwindigkeiten erfolgen. Die für das Entspannen der Feder 5 erforderliche Zeit ist nicht durch den Auslösevorgano, beschränkt und kann deshalb wesentlich länger sein. Nach dem Betätigen wird das Element 1 mit seiner Rolle la durch die feststehende Leitschiene 6 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt, wobei die Feder 5 wieder gespannt wird.
  • Wie in F i g. 2 angedeutet ist, werden einzelne Elemente 1 nach dem Auslösen der Klinke durch die Feder 5 nach rechts verschoben. Befindet sich auf diesen Elementen eine Farbe, so kann ein über die Trommel hinweglaufender Faden durch die vorgeschobenen Elemente gefärbt werden.
  • Das Auslösen der Sperrklinke 2 wird dadurch erleichtert, daß an der Auslösestelle- die feststehende Leitschiene 6 a (F i g. 2) die Elemente 1 gegen die Feder 5 zurückdrückt und somit die Sperrklinke entlastet. Hiermit wird die zur Bewegung der Sperrklinke erforderliche Kraft wesentlich verringert.
  • Für besonders hohe Schaltgeschwindigkeiten kann jeder der Sperrklinken 2 gemäß F i g. 3 ein kleiner, sich mitbewegender, d. h. fest mit der sich bewegenden Trommel 10 verbundener Sperrklinkenlüftmagnet 7 zugeordnet sein, der die Sperrklinke 2 beeinflußt, wenn er von Strom durchflossen wird. Um nicht für jeden dieser Magnete eine eigene Stromzuführung zu benötigen, kann für alle Magnete eine gemeinsame Stromzuführung verwendet und jedem Magnet ein Schaltkontakt 8 zugeordnet werden, der einen kleinen Weicheisenanker oder Dauerinagnet9 trägt. Diese Dauermagnete laufen an dem fests tehenden Steuermagnet 3 vorbei, von dem sie, wenn das betreffende Element 1 verschoben werden soll, abgestoßen werden. Hierdurch wird der Kontakt 8 geschlossen, so daß der zugehörige Sperrklinkenlüftmagnet7 eingeschaltet wird. Der Dauerinagnet9 ist so angeordnet, daß er von dem Sperrklinkenlüftmagnet angezogen wird. Dies hat zur Folge, daß der Kontakt auch dann geschlossen bleibt, wenn der Dauermagnet aus dem Wirkungsbereich des feststehenden Steuermagneten 3 aus-etreten ist. Eine Wegstrecke in Richtung der Bewegung der Trommel 10 weiter, die groß genug ist, um die Sperrklinke 2 mit Sicherheit auszuheben und das Verschieben des zu steuernden Elementes 1 durch die Feder 5 einzuleiten, befindet sich ein Kontaktunterbrecher, der den Dauermagnet 9 gegen die Wirkung des Sperrklinkenlüftmagneten 7 abhebt, um auf diese Weise den Ausgangszustand wiederherzustellen.
  • Für besonders hohe Geschwindigkeiten lassen sich mehrere Steuermagnete 3 unmittelbar hintereinander anbringen, die über Impulsverzögerer von einem Steuerimpuls geschaltet werden. Auf diese Weise bleibt der Dauermagnet 9 länger im Einfluß der Steuer-Magneten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Betätigen von zu steuernden, unter der Wirkung einer Feder stehenden und von Sperrklinken gehaltenen Elementen auf schnell bewegten Maschinenteilen, wobei die Steueruna elektromagnetisch erfolgt, d a d u r c h C, b e aekennzeichnet, daß die zu steuernden Elemente (1) Rollen (la) aufweisen, die durch eine Leitschiene gehalten und geführt werden, wobei eine Auswahl zur Betätigung durch Sperrklinken (2) erfolgt, welche berührungslos durch einen Steuermagnet (3) auslösbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (1) auf Stangen (11) verschiebbar angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Klinke (2) ein Sperrklinkenlüftma,-net (7) mit einem Schaltkontakt (8) und einem Dauermagneten (9) zugeordnet ist, der von dem Steuermagnet (3) zum Schließen des Kontaktes abgestoßen wird, so daß der Sperrklinkenlüftmagnet während der Betätigungszeit seinen Stromkreis selbsttätig aufrechterhält.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1072 690; britische Patentschrift Nr. 808 409.
DER29631A 1961-02-08 1961-02-08 Vorrichtung zum Betaetigen von zu steuernden Elementen auf schnell bewegten Maschinenteilen Pending DE1208583B (de)

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DE1208583B true DE1208583B (de) 1966-01-05

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ID=7403067

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300400B (de) * 1966-07-18 1969-07-31 Kipnis Ardon Steuervorrichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB808409A (en) * 1956-07-19 1959-02-04 Ford Motor Co Improvements in or relating to interlocking selectors
DE1072690B (de) 1960-01-07 International Standard Electric Corporation, New York, N. Y. (V.St.A.) Drehbare Trommel zur Speicherung von Schahbeföhl'en

Patent Citations (2)

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