DE1760886A1 - Nadelauswahleinrichtung fuer eine Strickmaschine - Google Patents
Nadelauswahleinrichtung fuer eine StrickmaschineInfo
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Description
Edouard DUBIED & Cie. S.A. NEUCHATEL / Schweiz
Die Erfindung betrifft eine Nadelauswahleinrichtung für eine mittels
nach einem festgelegten Programm ausgelöster Stromstösse gesteuerte Strickmaschine mit mehreren, nebeneinander angeordneten
Musterplatinen, wobei die einzelnen Nadelstösser von je einem federbeaufschlagten, in einer Auswahlstellung blockierbaren Kipphebel
betätigt werden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Verbesserung derartiger Einrichtungen, wodurch einerseits eine einfachere Ausbildung möglich
und andererseits eine sicherere Arbeitsweise gewährleistet ist.
Hierzu ist eine Nadelauswahleinrichtung des vorstehend genannten Typs erfindungsgemäss gekennzeichnet durch einen Elektromagneten
DU.12D.12 - BH/KW/me 1 0 0 8 Q 8 / Q ? 4 8
BAD ORIGINAl.
für jeden der erwähnten Kipphebel, dessen Erregung den Heb·!
entweder zur Betätigung durch eine Feder, durch pneumatische
Mittel oder unter der Wirkung der Schwerkraft bzw. seines Eigengewichtes frei gibt oder in der Auswahlstellung blockiert.
Bei einer zweckmassigen Ausfuhrungsform ist jede'm Kipphebel eine
Nockenscheibe zugeordnet, welche gleichseitig den Hebel in die Auswahlstellung bringt und eine von einem Permanentmagneten gehaltene
Federlamelle spannt, sowie eine Spule um diesen Permanentmagneten, bei deren Erregung die Federlamelle freigegeben wird und den Hebel
in seiner Auswahlstellung blockiert. Hierfür kann an dem freien Ende der Federlamelle eine Kröpfung vorgesehen sein, welche bei Erregung
des Elektromagneten und Freigabe der Lamelle hinter einen Arm des Hebels greift und eine Hebelbewegung verhindert.
In einer vereinfachten Ausfuhrungsform der Erfindung sind die Hebel
in der Bahn der NadelstOsser angeordnet, welche hierdurch die Hebel
in die Auswahlstellung bringen.
In den beigefügten Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungeformen
der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt, wobei zeigen:
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Auswähleinrichtung mit einem Teil einer Rundstrickmaschine,
Fig. Zt einen Teilschnitt entlang der Linie U-II nach Figur 1,
Fig. 3; in schematischer Darstellung die Ansicht einer zweiten
Fig. 4 s eine Draufsicht auf die Aueführungsform nach Figur 3, Fig. 5: in schematischer Darstellung die Anordnung der Stösser
füsse bei den-Stössern der AusfUhrungeform nach den Figuren
3 und 4,
Fg, 6: eine dritte Aueführungsform und Fig. 7: in schematiecher Darstellung die Anordnung der Stusser
füsse bei den StOssern dieser dritten Ausfuhrungsform.
Die Figur 1 zeigt einen Teil eines Zylinders 1 von einer Rundstrickmaschine, welche mit vertikalen Nuten 2 versehen ist, in welchen die
Stösser 3 so gelagert sind, dass sie sich axial und radial verschieben ^
können. Das obere Ende eines jeden Stossers steht in Verbindung mit
einer Stricknadel, so dass jede axiale Verschiebung eines Stössers
eine axiale Verschiebung der entsprechenden Nadel hervorruft. Jeder
Stösser ist mit zwei Stösaerfüssen ausgestattet, wie sie beispielsweise
in Figur 5 schematisch dargestellt sind. Hierbei dienen die unteren Stösserlüsse, welche alle in derselben Höhe angeordnet sind, in
an sich bekannter Weise zur Betätigung der Stösser, während die
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176088G
oberen Stösserfüsse 4 jeder mit einem Hebel 5 zusammenarbeitet,
um die Auswahl der Stöseer zu treffen.
Diese Hebelttbertragung besteht aus einer Mehrsahl von Kipphebeln,
die auf einer gemeinsamen Welle 6 gelagert sind.
Jeder Hebel 5 weist hierbei zwei Hebelarme 5a und 5b auf, wovon der
Hebelarm 5a mit dem StOsserfuss 4 des in gleicher Höhe angeordneten
Stössers zusammenarbeitet, während der Hebelarm 5b von einer
Druckfeder 60 beaufschlagt ist·
Der Hebelarm 5a trägt ferner an seinem äusseren Ende einen schnabelartigen Vorsprung 5c, welcher wiederum mit einer Federlamelle 7
zusammenarbeitet. Diese Federlamelle 7 ist ihrerseits an ihrem freien Ende gelcbpft, um mit dieser Kopfung hinter den Vorsprung 5c
des Hebelarmes 5a greifen und eine Hebelbewegung verhindern zu
können. Diese Federlamelle 7 sitzt mit ihrem unteren Ende in einem
metallischen Träger 8, welcher ausserdem eine Strebe 9 trägt· An
dem anderen Ende dieser Strebe 9 ist ein Permanentmagnet 10 befestigt, welcher von einer Spule 11 umgeben ist. Alle diese Elemente
7, 8, 9 und 10 bestehen aus einem magnetisch permeablen Material und bilden einen geschlossenen Magnetkreis.
109806/0746
BAD OWGtNAU J,W>!BO QAB
176088G
Jede Federlamelle 7 arbeitet zusammen mit einer Nockenscheibe 12, welche gleichzeitig dazu dient, den Hebel 5 auf seiner Höhe in der
Auswahlstellung zu halten. Jede dieser Nockenscheibe 12 trägt zwei .
Nocken 13 und 14 sowie zwei Umfang s ab schnitte 15 und 16, die zusammen mit dem Mittelteil der Nockenscheibe zwei teilkreisförmige Nuten begrenzen,
in welche ein Zapfen 5d des Hebelarmes 5b eingreifen kann. Dieser Eingriff des Zapfens 5d des Hebelarmes 5b erfolgt, sobald
der betreffende Hebel 5 ausgewählt ist, und dieser Zapfen wird wieder
freigegeben, wenn sich die Nockenscheibe um einen bestimmten Winkel weitergedreht hat.
Die Arbeitsweise geht hierbei folgendermassen vor sich:
Der Zylinder dreht in Richtung des Pfeiles, wobei die Stösser an dem
Schlossteil 17 vorbei laufen, welches sie alle nach aussen in eine gleiche Stellung drückt. Die Stösser passieren dann die Hebel 5, um hiervon "
ausgewählt zu werden.
Die Hebel 5 werden ihrerseits auf elektrischem Wege ausgewählt, und
zwar in folgender WeiseJ
Alle Hebel 5 sind durch die Nocke 14 der Nockenscheibe 12 in eine
Stellung gebracht, wie sie in ausgezogenen Linien wiedergegeben ist. Gleichzeitig hiermit sind alle Federlamellen 7 gespannt und liegen
an dem Permanentmagneten 10 an, welcher exe in dieser Stellung hält.
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BAD ORIGINAL
176088C
Bei Weiterdrehung der Nockenscheibe 12 werden die Federlamellen 7
von der Eindrückung der Nocke 13 freigegeben, während die Arme 5b der Hebel noch weiter durch die Nocken 14 gehalten werden. Bevor
nunmehr die Nocke 14 den Hebel frei gibt und dieser der Einwirkung der Druckfeder 6o ausgesetzt wird, erfolgt die elektrische Auswahl.
Wenn hierbei ein elektrischer Stromstoss in die Spule 11 geschickt wird, . neutralisiert das hierbei erzeugte, elektromagnetische Feld den Per·
manentmagneten 10, wodurch die Federlamelle 7 freigegeben wird.
Diese Federlamelle 7 greift hierbei mit ihrem geKopften Ende hinter
den Schnabelfortsatz 5c und verhindert eine Bewegung des Hebels, so
dass dieser seinen Stösser nicht betätigen kann. An den nicht erregten
Spulen bleiben dagegen die Federlamellen 7 von den Permanentmagneten 10 angezogen, so dass hierbei die entsprechenden Hebel unter dem Druck
der Feder 60 eine Schwenkbewegung ausfahren und ihren Stösser betätigen.
Um eine Störung durch eine elastische Rückfederung zu verhindern,
wird der Hebelarm 5b eines schwenkenden Hebels in der geschwenkten Stellung gehalten durch den erwähnten Zapfen 5d, welcher in eine der
teilkreisförmigen Nuten 15 oder 16 eingreift. Die Nockenscheibe 12 ist symmetrisch ausgebildet, so dass die beiden Nocken 13 und 14 gleichzeitig sowohl die Federlamelle 7 als auch den Hebel 5 betätigen können.
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BAD
In der zweiten Aueführungeform der Erfindung nach den Figuren 3, 4 und 5 wurde die Anzahl der zusammenarbeitenden Elemente
soweit wie möglich herabgesetzt, indem die Stöeser selbst unmittelbar die Kipphebel 18 in ihre Auswahlstellung bringen, in denen sie
durch einen Permanentmagneten 19 gehalten werden, der ebenfalls von einer Spule 20 umgeben ist. Die Hebel 18 sind so nahe an dem
nichtdargestellten Zylinder angeordnet, dass bei Betätigung der Stösser
durch das Schloesteil 17 diese gleichseitig die Hebel 18 gegen die Magnete
19 drücken. Die Auswahl der Stösser erfolgt hierbei in dem Zwischenraum zwischen dem Schlossteil 17 und einem Auflaufkeil 21 mit den
beiden Rampen 21a und 21b. Die Auswahl erfolgt in etwa der gleichen Weise wie bei der vorher beschriebenen Ausfuhrungsform durch einen
Stromstoss in die Spule 20, welche unter Neutralisierung des Permanentmagneten 19 eine Freigabe des Hebels 18 bewirkt. Dieser Hebel 18 führt
hierauf unter der Wirkung der Zugfeder 22 eine Schwenkung aus in eine Stellung, wie sie in strichpunktierten Linien dargestellt ist, und be- {
tätigt hierbei den entsprechenden Stösser, welcher auf die Schräge 21a
aufläuft, während die nichtausgewählten Stösser auf die Schräge 21b
auflaufen.
Bei der in den Figuren 6 und 7 dargestellten dritten Ausführungsform
der Erfindung bezeichnen die Bezugszeichen 1 bis 4 und 7 bis 11 die gleichen Elemente wie in Figur 1. Zur Vereinfachung in der Darstellung
ist hierbei nur ein einziger Stösser eingezeichnet.
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Diese Aueführungeform enthalt ebenfalls Kipphebel 23 mit den beiden
Hebelarmen 23a und 23b, welche von einer Zugfeder 24 beaufschlagt sind. Diese Anordnung arbeitet hierbei in umgekehrtem Sinn als die
Ausführung nach Figur 1, d.h. dass die Hebel in eine Auewahleteilung durch einen StOssei 24* gebracht werden, der seinerseits von einer
Nocke oder einem anderen Hebel gesteuert wird und auf den in der
-1 xy-:ä:, ... ■ , ■
arme 23b auf die Stösser in ihrer jeweiligen AuswahlsteUung. Ein
-h^isr. ■■ ■
zweiter Stoeeel 25, welcher synchron mit dem anderen Stössel 24'
betätigt wird, spannt die Federlamelle 7 in gleicher Weise wie die Nockenscheibe 12 bei der Aueführungsform nach Figur 1.
Sobald die Hebel durch die Stöesel 24* in der Auswahlstellung gehalten
werden, entfernt sich der StOssel 25 von der Federlamelle 7, damit
der Auewahlvorgang erfolgen kann. Diese Federlamellen7 bleiben auch hierbei entweder von dem Permanentmagneten 10 angesogen oder werden
bei einem Strome to·· in die Spule 11 freigegeben, so dass sie - wie im
Zusammenhang mit Figur 1 beschrieben wurde - mit einer KBpfung an ihrem freien Ende hinter den Hebelarm 23a greifen können und diesen
in der Auewahlstellung halten, wie es oben beschrieben ist. Erfolgt
dagegen kein Strome tos β in die Spule U, wird der Hebel freigegeben und
kann unter der Wirkung der Zugfeder 24 eine Schwenkbewegung ausführen.
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bad ommw^^uu\m u/u*
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Es ist ferner ein Hilfsmagnet 26 vorgesehen, um ein Abprallen der
Federlamelle 7 von dem Hebelarm 23a zu verhindern, was zu einer Störung in der Wirkungsweise führen kann.
Wie bereits erwähnt, kann die Federkraft der Federn 60, 22 und 24
auch durch andere geeignete Mittel ersetzt werden, die eine gleiche Wirkung ausüben, beispielsweise durch pneumatische Mittel oder
die Schwerkraft bzw. das Eigengewicht des Hebels.
Bei der Ausführungsform gemäss Figur 1 ist es ferner möglich, die Federlamelle 7 durch einen Hebel zu ersetzen, welcher an einem Ende
angelenkt ist und auf der einen Seite von einer Nocke - ähnlich der Nockenscheibe 12 - und auf der andern Seife von einem zweiten Hebel
beaufschlagt wird, welcher etwa in gleicher Weise wie die Strebe 9 ausgebildet ist. Dieser zweite Hebel ist an seinem Befestigungspunkt
schwenkbar gelagert und trägt an seinem freien Ende einen Elektromagneten ohne Permanentmagneten. Dieser zweite Hebel wird zu
einer ständigen Schwingungsbewegung angeregt mit einer Frequenz in der Grössenordnung.von 50 Hertz, so dass der der Federlamelle 7
entsprechende Hebel seinerseits periodisch durch den Kern des Elektro . magneten betätigt und zurückgezogen wird, sobald der Elektromagnet
von einem Erregerstrom durchlaufen wird. Ein solcher Stromstoss gibt somit den Wählhebel frei, wie es im Zusammenhang mit der Ausführungsform
nach Figur 1 beschrieben wurde.
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BADORIGINAt :
BADORIGINAt :
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Anstelle der Verwendung eines Kipphebels, wie er beispielsweise
in den Figuren 1 und 6 mit 5 und 23 beseichnet ist, ist es in gleicher
Weise möglich, ein verschiebbares Element su verwenden, welches in Richtung der Muster «platinen durch die Nocke verschoben und
durch eine Feder zurückgeholt wird· Ein solches Schiebe stock weist
einen Arm auf, welcher dann mit der elastischen Federlamelle 7 fc zusammenarbeitet.
In einer abgewandelten Ausfuhrungsform kann weiterhin der Elektromagnet durch einen Permanentmagneten polarisiert werden, welcher
zwei Poletücke aufweist, in deren Luftspalt sich die Federlamelle 7 bewegt. Diese Federlamelle 7 nimmt hierbei in Ruhestellung eine
Mittellage zwischen den beiden Magnetpolen ein·
strickmaschinen als auch bei graden Strickmaschinen anwendbar.
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JWiDfFIO CIAf)
ORlGINAt
Claims (4)
1. Nadelauswahleinrichtung für eine mittels nach einem festgelegten
Programm ausgelöster Stromstösse gesteuerte Strickmaschine mit mehreren, nebeneinander angeordneten Musterplatinen, wobei die
einzelnen Nadelstösser von je einem federbelasteten, in einer Auswahlstellung blockierbaren Kipphebel betätigt werden, gekennzeichnet
durch einen Elektromagneten (8-11; 19,ZO) für jeden Hebel (5; 18; 23),
dessen Erregung den Hebel entweder zur Betätigung durch eine Feder (60; 22; 24), durch pneumatische Mittel oder unter der Wirkung der
Schwerkraft frei gibt oder in der Auswahlstellung blockiert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Nockenscheibe (12) für jeden Hebel (5), welche gleichzeitig den Hebel in die
Auswahlstellung bringt und eine von einem Permanentmagneten (10) gehaltene Federlamelle (7) spannt, sowie durch eine Spule (U) um '
diesen Permanentmagneten, bei deren Erregung die Federlamelle freigegeben wird und den Hebel in seiner Auswahlstellung blockiert.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine
Kröpfung am freien Ende der Federlamelle (7), welche bei Erregung des Elektromagneten (8 - 11) und Freigabe der Lamelle hinter einen
Arm (5a; 23a) greift und eine Hebelbewegung verhindert.
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BAD OR)QfNAt.
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4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung
der Hebel (18) in der Bahn der Nadelstöeser (3,4), welche die Hebel
in die Auswahlstellung bringen (Fig. 4)
109808/0746 BAD ORIGINAL·
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Applications Claiming Priority (1)
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Family
ID=4387886
Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1245442A (de) |
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