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DE1208109B - Regelvorrichtung fuer ein Steuergeraet zur automatischen Zugkraft- und Lageregelung - Google Patents

Regelvorrichtung fuer ein Steuergeraet zur automatischen Zugkraft- und Lageregelung

Info

Publication number
DE1208109B
DE1208109B DEF44033A DEF0044033A DE1208109B DE 1208109 B DE1208109 B DE 1208109B DE F44033 A DEF44033 A DE F44033A DE F0044033 A DEF0044033 A DE F0044033A DE 1208109 B DE1208109 B DE 1208109B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
encoder
scanning
control device
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF44033A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xaver Fendt and Co
Original Assignee
Xaver Fendt and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xaver Fendt and Co filed Critical Xaver Fendt and Co
Priority to DEF44033A priority Critical patent/DE1208109B/de
Publication of DE1208109B publication Critical patent/DE1208109B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
    • A01B63/111Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
    • A01B63/1117Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements using a hitch position sensor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a -65/06
1 208 109
F44033 ΠΙ/45 a
18. September 1964
30. Dezember 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelvorrichtung für ein Steuergerät eines hydraulischen Krafthebers zur automatischen Zugkraft- oder Lageregelung oder kombinierten Zugkraft- und Lageregelung eines an einem landwirtschaftlichen Kraftfahrzeug, insbesondere Schlepper, angebauten Bodenbearbeitungsgerätes mit jeweils einem von der Zugkraft und einem von der Lage des Bodenbearbeitungsgerätes beeinflußten Geberglied und einem beiden Gebergliedern gemeinsam zugeordneten schaltbaren Regeigestange zum Übertragen der Steuerimpulse auf das Steuergerät.
Es sind bereits Regelvorrichtungen bekannt, bei denen ein Handhebel, mit dem das Heben und Senken des angebauten Arbeitsgerätes gesteuert wird, wahlweise mit dem auf die Zugkraft oder mit dem auf die Lage des angebauten Bodenbearbeitungsgerätes ansprechenden Regelsystem kuppelbar ist. Das Umschalten von einer auf die andere Steuerart erfolgt durch axiales Verschieben einer Schaltwelle. Nachteilig bei dieser Regelvorrichtung ist es, daß nicht während des Arbeitsvorganges umgeschaltet werden kann. Weiterhin besteht keine Möglichkeit, auf mehr als zwei Steuerarten umzuschalten.
Bekanntgeworden ist ferner eine Regelvorrichtung zur automatischen Zugkraft- und Lageregelung, die ein von Hand in einem begrenzten Bereich schwenkbares Stellglied aufweist, das an einem sowohl von Zugkraft- als auch Lageimpulsen beeinflußten Sammelglied anliegt und längs diesem an einer Kurvenbahn verstellbar ist. In den beiden Endstellungen dieses Stellgliedes erfolgt die Übertragung jeweils reiner Zugkraft- oder Lageimpulse und im ganzen Bereich zwischen diesen Endstellungen die Übertragung kombinierter Zugkraft- und Lageimpulse auf das Steuergerät mit sich stufenlos änderndem Verhältnis dieser beiden Komponenten. Das Stellglied wird mit Hilfe eines Handhebels zum Umschalten senkrecht zur Impulsrichtung verschwenkt. Zum Einstellen eines bestimmten Verhältnisses von Zugkraft- und Lageeinfluß muß dieser Handhebel immer in die gleiche Stellung gebracht werden, die entweder durch wiederholtes Suchen jeweils neu festgestellt werden muß oder die durch'besondere Arretiermittel festlegbar ist. Das Suchen der Schaltstellung erfordert Zeit und insbesondere Aufmerksamkeit, während die Arretiermittel das freizügige Durchschalten des Handhebels behindern. Viele Arbeitsvorgänge können ferner mit im wesentlichen gleicher Handhebeleinstellung, also demselben Lage- und Zugkrafteinfluß, durchgeführt werden, d. h., die vorhandenen Einstellmöglichkeiten werden nur zu einem Teil ausgenutzt.
Regelvorrichtung für ein Steuergerät zur
automatischen Zugkraft- und Lageregelung
Anmelder:
Xaver Fendt & Co.
Maschinen- u. Schlepperfabrik,
Marktoberdorf (Allgäu), Weitfeldstr. 31
Als Erfinder benannt:
Hubert Müller, Marktoberdorf (Allgäu)
Der Erfindung liegt daher die Erkenntnis zugrunde, daß eine Einschränkung der Einstellmöglichkeiten vertretbar ist, insbesondere, wenn damit gleichzeitig eine Vereinfachung in der Bedienung und im Aufbau der Vorrichtung verbunden ist. Der Fahrer muß die notwendigen Einstellungen vor allem schnell und blind vornehmen können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Regelvorrichtung für einen hydraulischen Kraftheber zu schaffen, die jederzeit sicher und störungsfrei auf die gewünschte Regelart umgestellt werden kann und bei der die kombinierte Regelart mindestens auf ein Verhältnis von Zugkraft- und Lageeinfluß voreingestellt werden kann. Die Regelvorrichtung nach der Erfindung soll außerdem einfach im Aufbau und eindeutig in der Bedienung sein.
Die gestellte Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß das aus einem Regelglied und einem auf diesem drehfest angeordneten, scheibenförmigen Abtastglied bestehende Regelgestänge zum Übertragen der Regelimpulse in an sich bekannter Weise in Richtung der Längsachse des Regelgliedes verschiebbar und zum Einstellen der jeweiligen Regelart um diese Längsachse drehbar gelagert ist und daß das scheibenförmige Abtastglied auf einem Teil seiner Oberfläche so mit einer Ausnehmung versehen ist, daß je nach Drehlage des Abtastgliedes entweder das Geberglied der Lageregelung oder das Geberglied der Zugkraftregelung am Abtastglied anliegt, während das jeweils andere Geberglied keine Berührung mit dem Abtastglied hat, oder daß beide Geberglieder durch Berührung mit dem Abtastglied dessen Bewegung übertragen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Abtastglied schwenkbar am Regelglied um eine Achse gelagert, die senkrecht auf der Drehachse des Regelgliedes steht und auf den zur Aufnahme der Steuerimpulse ausschließlich eines der beiden Geber-
509 760/94
glieder dienenden Angriffspunkt am Abtastglied gerichtet ist.
Ein anderes Merkmal zeichnet sich dadurch aus, daß die beiden Geberglieder diametral zur Längsachse des Regelgliedes und in den dem Übersetzungsverhältnis bei der kombinierten Regelart entsprechenden Abständen von dieser Längsachse angeordnet sind.
Mit der Regelvorrichtung nach der Erfindung wird mit einfachen Mitteln eine Umschaltung von einer Regelart auf eine andere erzielt, wobei jeder Regelart eine leicht einstellbare Schaltstellung zugeordnet ist, die willkürlich in der einen oder anderen Schaltrichtung erreichbar ist. Das Umschalten kann also jeweils in der dem Fahrer am günstigsten erscheinenden Richtung erfolgen, ohne von einer Endstellung behindert zu sein. Die kombinierte Zugkraft-Lage-Regelung ist ferner voreingestellt, so daß eine Kontrolle des jeweils eingestellten Verhältnisses entfällt. Der Fahrer kann also blind die Umschaltung vornehmen, wobei er aus der jeweiligen Lage des Schalthebels eindeutig die eingestellte Regelart feststellen kann, da die Schaltstellungen etwa rechtwinklig zueinanderliegen. Dadurch ergibt sich neben einem einfachen Aufbau der Vorrichtung auch eine ebenso einfache Handhabung und Funktionsweise. Da die Impulsübertragung ausschließlich in den vorgesehenen Schaltstellungen erfolgt, genügt eine genaue Bearbeitung nur der entsprechenden Berührungsflächen des Abtastgliedes, während die dazwischenliegenden Bereiche lediglich als Übergangsflächen dienen. Daraus folgt eine weitere Fertigungsvereinfachung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die im Heck eines Schleppers eingebaute Regelvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 das Regelgestänge in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 Ansicht des Abtastgliedes in Richtung III-III gemäß Fig. 2,
F i g. 4 Schaltstellung des Abtastgliedes bei Lageregelung,
F i g. 5 Schaltstellung des Abtastgliedes bei Zugkraftregelung,
F i g. 6 Schaltstellung des Abtastgliedes bei kombinierter Lage-Zugkraftregelung,
F i g. 7 eine Regelvorrichtung mit zwei verschiedenen kombinierten Regelarten,
Fig. 8 das Abtastglied gemäß Fig. 7 in Ansicht XIII.
In F i g. 1 ist das Heck eines Schleppers angedeutet, an dem die unteren Lenker 1 angelenkt sind, die über Hubstreben 2 mit Hubarmen 3 in Gelenkverbindung stehen. An den unteren Lenkern 1 ist ein Bodenbearbeitungsgerät 4, z. B. ein Pflug, angebaut, an dessen Koppel 5 der obere Lenker 6 des Dreipunktgestänges angreift. Letzterer steht über eine zwischengeschaltete Feder 7, die im Gehäuse 8 des Schleppers verankert ist bzw. sich an diesem abstützt, mit einer Geberstange 9 in Verbindung. Die Feder 7 kann in bekannter Weise als Blatt-, Spiraloder auch Torsionsfeder ausgebildet sein. Im Gehäuse 8 ist ein Geberglied 10 um eine Achse 10'" schwenkbar gelagert, an dem die Geberstange 9 angelenkt ist. Die Hubarme 3 werden drehfest von einer Hubwelle 11 getragen, die quer durch das Gehäuse 8 hindurchgeführt ist und als zweites Geberglied z. B. eine Kurvenbahn 12 aufweist. Die Hubwelle 11 wird in bekannter Weise von einem Hubkolben 13 in Drehung versetzt, so daß über die unteren Lenker 1 das angebaute Bodenbearbeitungsgerät 4 angehoben und gesenkt werden kann. Der Hubkolben 13 steht unter dem Einfluß einer Druckflüssigkeit, die durch eine Rohrleitung 14 dem Zylinder 13' zugeleitet wird und deren Druck durch ein Steuergerät 15 mit einem Handhebel 16 regelbar ist, so daß damit die Höhe des Bodenbearbeitungsgerätes 4 einstellbar ist. Die Druckflüssigkeit wird einem Vorratsbehälter 17 entnommen und durch eine Pumpe 18 und eine Druckleitung 19 dem Steuergerät 15 zugeführt, während der Rücklauf über eine Leitung 20 erfolgt.
Im Wirkungsbereich der Kurvenbahn 12 und des Gebergliedes 10 befindet sich ein Abtastglied 21, das um eine Achse 22 schwenkbar auf einem Regelglied 23 gelagert ist. Dieses Regelglied 23 liegt mit seiner Längsachse in Wirkrichtung der beiden Geberglieder
ao 10 und 12, d. h. in Impulsrichtung, und ist in dieser Richtung im Gehäuse 8 verschiebbar gelagert. Die eine Lagerstelle kann dabei in vorteilhafter Weise in der Nabe 24 eines Schalthebels 25 liegen, mit der das Regelglied 23 beispielsweise über eine Langlochverbindung 26 drehfest und axial verschiebbar verbunden ist. Am anderen Ende des Regelgliedes 23 greift an einem ringförmigen Anschlag 23' ein am Gehäuse 8 schwenkbar gelagerter Ziwschenhebel 27 an, der den Schieber 28 des Steuergerätes 15 betätigt.
Eine Feder 29 sucht den Zwischenhebel 27 und damit das Regelgestänge 23, 21 nach links (F i g. 1 und 2) zu ziehen. Der Schieber 28 kann auch direkt drehbar, aber axial fest, mit dem Regelglied 23 verbunden sein, wobei die Feder 29 in einfacher Weise ebenfalls direkt auf den Schieber 28 wirkt.
Das Abtastglied 21 ist scheibenförmig ausgebildet und liegt an der Kurvenbahn 12 und/oder dem Geberglied 10 an. In dem dafür vorgesehenen ringförmigen Bereich ist auf einer Seite eine Ausnehmung 21' (F i g. 3) vorgesehen, deren tiefste Stelle in Verlängerung der Achse 22 liegt und die nach beiden Seiten stetig ansteigend abnimmt. Die Ausnehmung 21' kann, um beiderseits einen sanften Übergang zu erzielen, einen Winkelbereich bis nahezu 180° umfassen. Auf dem Regelglied 23 ist ferner noch ein Bund 30 vorgesehen, der in Anschlag mit einem auf der Hubwelle 11 angebrachten Schaltfinger 31 gelangt, wodurch das Regelglied 23 nach rechts verschoben wird und damit der Schieber 28 in die Ausschaltstellung gelangt, wenn der untere Lenker 1 bzw. das Bodenbearbeitungsgerät 4 die Transportstellung eingenommen haben.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Regelvorrichtung ist wie folgt:
Für den Arbeitseinsatz ist — wie bekannt — zunächst mit Hilfe des Handhebels 16 die gewünschte Tiefe einzustellen. Der Schalthebel 25 kann z. B. in die in F i g. 1 und 2 dargestellte Lage gestellt werden, in der die Achse 22 waagerecht liegt und sowohl die Kurvenbahn 12 als auch das Geberglied 10 am Abtastglied 21 anliegen, so daß also gleichzeitig Zugkraft- und Lageimpulse zur Wirkung kommen (F i g. 6). Erfolgt eine Zugkrafterhöhung am Bodenbearbeitungsgerät 4, erfährt durch die damit verbundene Druckerhöhung im oberen Lenker 6 das Geberglied 10 eine Verschwenkung im Gegenuhrzeigersinn. Infolge der Zugkraft der Feder 29 folgt das Abtastglied 21 mit Drehpunkt an der Kurven-
bahn 12 im Uhrzeigersinn dem Geberglied 10, wobei das Regelglied 23 um einen Teilbetrag ebenfalls nach links nachgibt, so daß über den Zwischenhebel 27 der Schieber 28 auf »Heben« gestellt wird. Bei der sich nun anschließenden Drehung der Hubwelle 11 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt das Abtastglied 21 infolge der zunehmenden Höhe der Kurvenbahn 12 weiter im Uhrzeigersinn, jedoch nunmehr mit Drehpunkt am Geberglied 10, wodurch eine Gegenbewegung des Regelgliedes 23 eingeleitet wird. Es ist ersichtlich, daß das Abtastglied 21 immer sowohl der Kurvenbahn 12 als auch dem Geberglied 10 folgt, wobei nach Art eines Differentialhebels entsprechend dem Übersetzungsverhältnis Teilbeträge dieser eingegebenen Bewegungen auf das Regelglied 23 und damit das Steuergerät 15 übertragen werden. Die Ausnehmung 21' befindet sich dabei im Bereich zwischen den beiden Gebergliedern 10 und 12, im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 und 2 im abgewandten Bereich des Ab- ao tastglied 21, und ist somit unwirksam.
Soll nur die Zugkraftregelung wirksam sein, wird das Regelglied 23 mit Hilfe des Schalthebels 25 um 90° — im Ausführungsbeispiel nach vorn — gedreht, wobei das Geberglied 10 am Abtastglied 21 anliegen bleibt. Die Kurvenbahn 12 kommt jedoch in den Bereich der Ausnehmung 21', so daß keine Lageimpulse weitergeleitet werden (Fig. 5). Die Achse 22 liegt jetzt in der Verbindungslinie der beiden Geberglieder 10 und 12. Das Abtastglied 21 kann sich somit bei Impulsgabe gegenüber dem Regelglied 23 nicht mehr verdrehen, so daß die Zugkraftimpulse über die nunmehrige starre Verbindung zwischen Regelglied 23 und Abtastglied 21 in voller Größe auf ersteres übertragen und dem Steuergerät 15 zugeleitet werden. Entsprechend vollzieht sich das Übertragen reiner Lageimpulse gemäß Fig. 4, wozu das Geberglied 23 aus der Regelstellung gemäß F i g. 5 um 180° gedreht werden muß. Es ist ersichtlich, daß das Drehen des Regelgestänges 23, 21 in beliebigem Drehsinn erfolgen kann, wobei sich der Übergang von einer Regelart auf die andere ohne Schwierigkeiten jederzeit vollzieht. Die Endabschaltung in der Transportstellung ist durch den Bund 30 bei jeder eingestellten Regelart gewährleistet. Weiterhin ist der Schalthebel 25 zum Schalten des Regelgestänges 23, 21 unbegrenzt drehbar, wobei in jeweils gegenüberliegenden Schaltstellungen reine Zugkraft- und reine Lagerregelung und in rechtwinkelig dazu versetzten gegenüberliegenden Schaltstellungen jeweils kombinierte Zugkraft- und Lagerregelung einstellbar ist. Zweckmäßigerweise werden diese Schaltstellungen durch Rasten od. dgl. zusätzlich gesichert, so daß ein unbeabsichtigtes Verstellen ausgeschlossen ist.
Um ein bestimmtes Verhältnis der beiden Grundregelarten bei der kombinierten Zugkraft-Lageregelung zu erhalten, werden die Angriffspunkte der Kurvenbahn 12 und des Gebergliedes 10 in entsprechenden Abständen von der Drehachse des Abtastgliedes 21 vorgesehen. Eine gewisse zusätzliche stufenlose Einstellbarkeit kann ferner einfacherweise, z. B. durch Verschieben des Gebergliedes 10 nach oben oder unten (F i g. 2) erzielt werden, wozu dessen Schwenkachse 10'" in einem Langloch 35 im Gehäuse 8 geführt und über eine außen angebrachte Handhabe 36 verstellbar sein kann. Damit die Geberstange 9 ungehindert mitschwenken kann, ist deren Durchführung durch das Gehäuse 8 zweckmäßigerweise ebenfalls als Langloch ausgeführt.
Denkbar ist ferner eine Ausführung der Erfindung derart, daß in jeder der beiden gegenüberliegenden Schaltstellungen für die kombinierte Regelart die Zugkraft- und die Lageimpulse in jeweils unterschiedlichem Verhältnis zur Wirkung kommen. Zu diesem Zweck kann am Geberglied 10 ein Kopfstück mit zwei unterschiedlich langen und in verschiedenem radialem Abstand vom Regelglied 23 angeordneten Fingern 10' und 10" vorgesehen sein, von denen jeweils eines in je einer Schaltstellung für die kombinierte Regelart zur Wirkung kommt (F i g. 7). Die Lageimpulse werden zweckmäßigerweise ebenfalls über ein Zwischenstück 12' auf das Abtastglied 21 gegeben, auf dem dem Finger 10' eine Kreisbahn 32, dem Finger 10" eine Kreisbahn 33 und dem Zwischenstück 12' eine Kreisbahn 34 zugeordnet ist (Fig. 8). Je nach den gewünschten Übersetzungsverhältnissen werden die Kreisbahnen 32, 33 und 34 auf dem Abtastglied 21 mit mehr oder weniger großen Abständen voneinander vorgesehen. Die Kreisbahnen 33 und 34 weisen je eine Ausnehmung 33' und 34', die der bereits beschriebenen Ausnehmung 21' entsprechen, auf, von denen sich die Ausnehmung 33' über zwei Schaltbereiche erstreckt. Die Kreisbahn 32 weist einen erhabenen Bereich 32' auf. Es ist ersichtlich, daß bei Lageregelung das Zwischenstück 12' bei 12'α (Fig. 8) angreift, wobei der Finger 10" in der Ausnehmung 33' bei 10" α wirkungslos ist, und bei Zugkraftregelung der Finger 10" bei 10" b angreift, während jetzt das Zwischenstück 12' bei 12' b wirkungslos in die Ausnehmung 34' ragt. Bei der einen kombinierten Regelung liegt das Zwischenstück 12' bei 12' c und gleichzeitig der Finger 10" bei 10" c am Abtastglied 21 an.
Bei der gezeigten Anordnung ist der Zugkrafteinfluß größer als der Lageeinfluß. Bei der anderen kombinierten Regelart greift das Zwischenstück 12' bei 12' d und der Finger 10' am erhabenen Bereich 32' bei 10' d an, während sich der Finger 10" wirkungslos in der verlängerten Ausnehmung 33' befindet. Die Einstellung der zuletzt genannten Regelart hat einen größeren Einfluß der Lageimpulse auf die Gesamtregelung zur Folge. Denkbar ist es auch, das Zwischenstück 12' mit zwei Fingern entsprechend den Fingern 10' und 10" auszustatten, wobei auf dem Abtastglied 21 eine vierte Kreisbahn vorzusehen ist, die beispielsweise einen erhabenen Bereich aufweist.
Die Regelvorrichtung nach der Erfindung kann in vereinfachter Weise auch so ausgeführt werden, daß das Abtastglied 21 fest mit dem Regelglied 23 verbunden ist. Hierbei gelangt bei der kombinierten Regelart jeweils das Geberglied 10 oder 12 in Anlage mit dem Abtastglied 21, das den größeren Ausschlag aufweist. Die beiden Geberglieder 10 und 12 wirken bei dieser Ausführungsform somit nicht gleichzeitig, sondern nacheinander auf das Abtastglied 21. Das Übertragen reiner Zugkraft- und Lageimpulse und das Umschalten von einer auf eine andere Regelart vollzieht sich in bereits beschriebener Weise

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Regelvorrichtung für ein Steuergerät eines hydraulischen Krafthebers zur wahlweisen automatischen Zugkraftregelung oder Lageregelung
oder kombinierten Zugkraft- und Lageregelung eines an einem landwirtschaftlichen Kraftfahrzeug, insbesondere Schlepper, angebauten Bodenbearbeitungsgerätes mit jeweils einem von der Zugkraft und einem von der Lage des Bodenbearbeitungsgerätes beeinflußten Geberglied und einem beiden Gebergliedern gemeinsam zugeordneten schaltbaren Regelgestänge zum Übertragen der Regelimpulse auf das Steuergerät, dadurchgekennzeichnet, daß das auf einem Regelglied (23) und einem auf diesem drehfest angeordneten scheibenförmigen Abtastglied (21) bestehende Regelgestänge (23,21) zum Übertragen der Regelimpulse in an sich bekannter Weise in Richtung der Längsachse des Regelgliedes (23) verschiebbar und zum Einstellen der jeweiligen Regelart um diese Längsachse drehbar gelagert ist und daß das scheibenförmige Abtastglied (21) auf einem Teil seiner Oberfläche so mit einer Ausnehmung (21') versehen ist, daß je nach Drehlage des Abtastgliedes (21) entweder das Geberglied (12) der Lageregelung oder das Geberglied (10) der Zugkraftregelung am Abtastglied (21) anliegt, während das jeweils andere Geberglied (10 bzw. 12) keine Berührung mit dem Abtastglied (21) hat, oder daß beide Geberglieder (10 und 12) durch Berührung mit dem Abtastglied (21) dessen Bewegung übertragen.
2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastglied (21) schwenkbar am Regelglied (23) um eine Achse (22) gelagert ist, die senkrecht auf der Drehachse des Regelgliedes (23) steht und auf den zur Aufnahme der Steuerimpulse ausschließlich eines der beiden Geberglieder (10,12) dienenden Angriffspunkt am Abtastglied (21) gerichtet ist.
3. Regelvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Geberglieder (10, 12) diametral zur Längsachse des Regelgliedes (23) und in den dem Übersetzungsverhältnis bei der kombinierten Regelart entsprechenden Abständen von dieser Längsachse angeordnet sind.
4. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Geberglied (10 oder 12) zwei in unterschiedlichem radialem Abstand vom Regelglied (23) angeordnete Geberfinger (z. B. 10' und 10") aufweist, von denen in den beiden Schaltstellungen für die kombinierte Regelart je einer (10' oder 10") zur Impulsübertragung an einer entsprechend zugeordneten Fläche (z. B. bei 10" d oder 10" c) des Abtastgliedes (21) zur Auslage kommt, während der andere (10" oder 10') unwirksam ist.
5. Regelvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Geberglied (10) mit seiner Achse (10'") senkrecht zum Regelglied (23) verschiebbar gelagert und mit einer besonderen Handhabe (36) unabhängig verstellbar ist.
6. Regelvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (25) zum Schalten des Regelgestänges (23, 21) unbegrenzt und in beiden Richtungen drehbar ist, wobei in jeweils gegenüberliegenden Schaltstellungen reine Zugkraft- und reine Lageregelung und in rechtwinklig dazu versetzten gegenüberliegenden Schaltstellungen jeweils kombinierte Zugkraft- und Lageregelung einstellbar ist.
7. Regelvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelglied (23) über einen mit einem Schaltfinger (31) der Hubwelle (11) zusammen arbeitenden Bund (30) axial verschiebbar ist und gleichzeitig zum Abschalten des Krafthebers in der Transportstellung dient.
8. Regelvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige Abtastglied (21) am Regelglied (23) feststehend angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1166 539,
1129751.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 760/94 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279407B (de) * 1966-07-09 1968-10-03 Zahnradfabrik Friedrichshafen Einrichtung zur Steuerung des Krafthebers fuer ein an ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug angebautes Bodenbearbeitungsgeraet

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DE1129751B (de) * 1959-06-11 1962-05-17 John Deere Lanz Ag Vorrichtung zur automatischen Lagen- und Zugkraftsteuerung fuer landwirtschaftliche Schlepper-Anbaugeraete und -Anhaengegeraete
DE1166539B (de) * 1962-04-12 1964-03-26 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Einrichtung zur Regelung des Krafthebers eines Ackerschleppers

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