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DE2230093C3 - Zugmaschine mit einem hydraulischen Kraftheber - Google Patents

Zugmaschine mit einem hydraulischen Kraftheber

Info

Publication number
DE2230093C3
DE2230093C3 DE19722230093 DE2230093A DE2230093C3 DE 2230093 C3 DE2230093 C3 DE 2230093C3 DE 19722230093 DE19722230093 DE 19722230093 DE 2230093 A DE2230093 A DE 2230093A DE 2230093 C3 DE2230093 C3 DE 2230093C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power lift
tractor
lever
actual value
setpoint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722230093
Other languages
English (en)
Other versions
DE2230093A1 (de
DE2230093B2 (de
Inventor
Walter Prof. Dr.-Ing.Habil. 5060 Bergisch Gladbach Koenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19722230093 priority Critical patent/DE2230093C3/de
Priority to GB2794473A priority patent/GB1442207A/en
Priority to FR7322622A priority patent/FR2190086A5/fr
Publication of DE2230093A1 publication Critical patent/DE2230093A1/de
Publication of DE2230093B2 publication Critical patent/DE2230093B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2230093C3 publication Critical patent/DE2230093C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
    • A01B63/111Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zugmaschine mit einem hydraulischen Krafthebei, dessen Hubarme mit den beiden Unterlenkern der Geräteanbauvorrichtung durch je eine Hubstange verbunden sind, von denen mindestens eine durch ein von Hand betätigbares Verstellorgan längenveränderlich ist, und mit einem Stellhebel zur Sollwerteinstellung, am Steuergerät des Krafthebers am Fahrerstand, auf das ein Istwert-Übertragungsgestänge einwirkt.
Bei einer gattungsgemäßen Zugmaschine (DE-OS 20 42 725) mit einem hydraulischen Kraftheber ermittelt ein Meßwertgeber die Istwerte des Krafthebers, z. B. die Lagewerte der Hubarme und/oder Istwerte des Arbeitswiderstandes eines angebauten Arbeitsgerätes. Der Meßwertgeber ist über ein Gestänge, an dem auch ein Stellhebel als Sollwertgeber angreift, mit dem Steuergerät des Krafthebers verbunden. In das Gestänge ist ein Korrekturelement eingeschaltet, das mit einem Handhebel gekuppelt ist. Mit Hilfe dieses Handhebels können verschiedene geometrische Verhältnisse der Dreipunktanhängevorrichtung ausgeglichen werden, beispielsweise der Einfluß des Abstandes des Schwerpunkts des Bodenbearbeitungsgeräts vom Schlepper und auch unterschiedliche Gewichte der Bodenbearbeitungsgeräte. Da der Korrekturhandhebel ähnlich wie der Stellhebel während des Betriebs der Zugmaschine bedient wird und die Auswirkungen dieser Bedienung während der Fahrt der Zugmaschine beobachtet und geändert werden, müssen der Stellhebel und der Korrekturhandhebel nahe dem Fahrersitz angeordnet sein. Die Lage dieser Bedienungshebel ist dabei unabhängig von der Art der Regelung (Zugkraft- oder Lageregelung) und unabhängig davon, ob der Meßwertgeber am Oberlenker, an den Unterlenkern oder an den Hubzylindern oder dergleichen angreift.
Der Stellhebel bzw. der Korrekturhandhebel der weiterhin bekannten Kraftheberanlagen (DE-AS 12 94 208 und US-PS 3123 152) sind ebenfalls im Bereich des Fahrersitzes angeordnet
Die Stellhebel und Korrekturhandhebel der bekannten hydraulischen Kraftheber sind von der Rückseite der Zugmaschine aus dem Bereich des Krafthebers nicht zu erreichen, da der Fahrersitz üblicherweise weiter nach vorn angeordnet und ggf. in einer Kabine untergebracht ist. Da an dem Verstellorgan für die Längenveränderung der Hubstange zur Einstellung der gewünschten Neigung von Anbaugeräten erhebliche
ίο Kräfte auftreten, die durch Verstellung des Krafthebers ausgeglichen werden können, muß der Fahrer mehrmals zwischen Fahrersitz und Anhängevorrichtung hin- und herwechseln, was lästig und unerwünscht ist Gleiches trifft für eine Verstellung des Krafthebers zwecks Ankuppeln von Anbaugeräten zu.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art derart zu verbessern, daß bei den geschilderten Einsteilungen das Steuergerät des Krafthebers und das Verstellorgan für die Hubstange von einer Person gleichzeitig bedient werden können. Des weiteren soll die zusätzliche Einstellmöglichkeit des Steuergerätes durch einfache bauliche Änderungen an den serienmäßig hergestellten Krafthebern und Steuergeraten erfolgen.
Gelöst wird die Aufgabe der Erfindung dadurch, daß ein zusätzliches Sollwert-Stellorgan im Bereich des Verstellorgans für die Hubstange im Istwert-Übertragungsgestänge angeordnet ist. Dadurch ist es nunmehr möglich, den hydraulischen Kraftheber den Anbaugeräten entsprechend einzustellen und gleichzeitig auch mit der Längenveränderung der Hubstange die Dreipunktanhängevorrichtung mit zu verstellen, so daß eine leichte Längenverstellung der Hubstange bei schweren Anbaugeräten gegeben ist. Auch wird damit das Ankuppeln von Anbaugeräten, auch ohne Längenverstellung, erleichtert. Die Anordnung des zusätzlichen Sollwert-Stellorgans in das Istwert-Übertragungsgestänge hat dabei zusätzlich den Vorteil, daß das zusätzliche Sollwert-Stellorgan mit einfachen baulichen Maßnahmen eingebaut werden kann, da ein Istwert-Übertragungsgestänge üblicherweise vorhanden ist. Auch ein zusätzlicher Einbau bzw. ein Nachrüsten ist dadurch möglich.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Sollwert-Stellorgan als ein mit einem feststellbaren Handhebel betätigbarer Exzenter ausgebildet ist. Dadurch ist eine vorteilhafte und konstruktiv einfache Ausgestaltung des zusätzlichen Sollwert-Stellorgans gegeben, wobei durch die Feststeilbarkeit des Handhebels eine sichere Übertragung bei Nichtbenutzung des zusätzlichen Sollwert-Stellorgans gegeben ist, während bei Verstellung des Handhebels aus dem Feststellbereich durch Verdrehen des Exzenter eine Längenveränderung des Ist-Wertübertragungsgestänges und damit eine Sollwertverstellung erfolgen kann. Das Übertragungsgestänge kann aber auch in seiner normalen Übertragungsstellung leicht geknickt ausgebildet sein und an der Knickstelle ein Gelenk aufweisen, welches durch einen feststellbaren Handhebel geführt und verschiebbar ist. Durch die Verschiebung des Istwert-Übertragungsgestänges in der Knickstelle kann das Übertragungsgestänge länger und kürzer verstellt werden, so daß eine entsprechende Verstellung des hydraulischen Krafthebers erfolgt.
In der Zeichnung sind zwei in der nachfolgenden Beschreibung erläuterte Ausführungsbeispiele einer Anordnung gemäß der Erfindung vereinfacht darge-
stellt Es zeigt
A b b. 1 ein Istwert-Übertragungsgestänge für einen Kraftheber mit einem eingeschalteten verstellbaren Exzenter teilweise im Schnitt,
A b b. 2 in Seitenansicht ein Istwert -Übertragungsgestänge mit einem eingeschalteten Gelenk, welches zur Führung und Verstellung mit einem daran angreifenden und feststellbaren Handhebel versehen ist
Die Ai b. 1 zeigt in Draufsicht eine U-förmige Meßfeder 1, die mit ihrem einen Schenkel 2 an einem ortsfesten Teil 3 der Zugmaschine befestigt ist Der andere Schenkel 4 der Meßfeder 1 ist über einen Oberlenker 5 mit einem nicht dargestellten Arbeitsgerät verbunden. Am Schenkel 4 der Meßfeder 1 befindet sich seitlich ein Zapfen 6, der eine umlaufende Nut 7 aufweist Auf dem Zapfen 6 sitzt drehbar eine Hülse 8, die zur Sicherung mit einem Stift 9 versehen ist, welcher in die Nut 7 eingreift An der freien Stirnfläche der Hülse 8 befindet sich ein Zapfen 10, welcher exzentrisch angeordnet ist Auf diesem Zapfen 10 sitzt drehbar ein Gestänge It1 das über ein Gelenk 12 mit dem Steuergerät eines nicht dargestellten Krafthebers in Verbindung steht Der Zapfen 10 trägt ferner parallel zum Gestänge 11 drehfest einen Hebel 14, der an seinem freien Ende mit einem Handgriff 15 ausgestattet ist. Dieser Handgriff 15 ist mit einer federbelasteten Raste 16 verbunden, die von einer nicht dargestellten Feder in Normalstellung in eine Bohrung 17 des Gestänges 11 eingreift
Beim Betrieb der Zugmaschine mit einem angeschlossenen Arbeitsgerät werden von diesem ständig Impulse entsprechend dem Arbeitswiderstand des Gerätes über den Oberlenker 5 auf die Meßfeder 1 übermittelt. Von der Meßfeder gelangen dann über die Teile 6,8,11 und
12 Istwerte des Arbeitswiderstandes zum Steuergerät
13 des Krafthebers. Dabei wirken die Istwerte über das Steuergerät 13 so auf den Kraftheber ein, daß dieser je nach den Meßwerten auf »Heben«, »Senken« oder »Neutral« verstellt wird. Betätigt man nun bei stehendem Fahrzeug den Handgriff 15, indem man die Raste 16 gegen die Federkraft aus der Bohrung 17 herauszieht, so läßt sich der Hebel 14 mittels des Handgriffs 15 verschwenken. Das Verschwenken des Hebels 14 bewirkt das Drehen der Hülse 8 auf dem Zapfen 6, so daß über den Exzenterzapfen 10 das Gestänge 11 hin- und herbewegt wird. Hierdurch führt der Kraftheber abwechselnd Hebe- und Senkbewegungen aus, welche dem Fahrer in der geschilderten Weise die Verstellung der Hubstangen zwecks Änderung der Neigung eines Arbeitsgerätes wesentlich erleichtern.
Die A b b. 2 zeigt in Seitenansicht einen Drehstab 20, der beiderseits in ortsfesten Halterungen 21 drehfest angeordnet ist Der Drehstab 20 dient als Meßglied für den Arbeitswiderstand eines an die Zugmaschine
ίο angebauten Arbeitsgerätes. Zu diesem Zweck ist etwa mittig am Drehstab 20 radial ein Hebe! 22 befestigt an dem der Oberlenker 23 einer Geräteanbauvorrichtung gelenkig angreift Ferner greift am freien Ende des Hebels 22 ein Gestänge an, welches zwei durch ein Gelenk 24 miteinander verbundene Teile 25 und 26 aufweist. Dieses Gestänge steht über ein Gelenk 27 mit dem Steuergerät 28 eines nicht gezeigten Krafthebers in Verbindung. Das Gestänge 25, 26 ist in der normalen Übertragungsstellung gemäß Darstellung leicht geknickt und erhält dabei die erforderliche Führung, indem im Gelenk 24 gelenkig ein Hebel 29 angreift welcher seinerseits ebenfalls gelenkig mit einem Handhebel 30 in Verbindung steht. Dieser Handhebel 30 ist in einem ortsfesten Block 31 schwenkbar gelagert und ist ferner in der gezeigten Stellung durch eine Rast 32 fixiert.
Beim Betrieb der Zugmaschine mit einem nicht dargestellten Arbeitsgerät werden von diesem über den Oberlenker 23 ständig arbeitswiderstandsabhängige Impulse zum Hebel 22 bzw. zum Drehstab 20 übermittelt. Vom Drehstab 20 gelangen dabei fortwährend Istwerte des Arbeitswiderstandes über den Hebel 22 und das Gestänge 26, 25 zum Steuergerät 28 des Krafthebers zur Regelung des Arbeitsgerätes.
Will der Fahrer bei stehendem Fahrzeug die Neigung eines angeschlossenen Arbeitsgerätes ändern, so werden hierzu, wie erwähnt, die nicht gezeigten Hubstangen der Geräteanbauvorrichtung in ihrer Länge verstellt. Dabei kann die Verstellung der Hubstangen wesentlich erleichtert werden, indem der Handhebel 30 entrastet und nach beiden Seiten verschwenkt wird. Hierdurch wird das Gestängeteil 26 hin- und herbewegt, so daß der Kraftheber durch die Beeinflussung eines Steuergerätes 28 entsprechend Hebe- und Senkbewegungen ausführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zugmaschine mit einem hydraulischen Kraftheber, dessen Hubarme mit den beiden Unterlenkern der Geräteanbauvorrichtung durch je eine Hubstange verbunden ist, von denen mindestens eine durch ein von Hand betätigbares Verstellorgan längenveränderlich ist, und mit einem Stellhebel zur Sollwerteinstellung am Steuergerät des Krafthebers am Fahrerstand, auf das ein Istwert-Übertragungsgestänge einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Sollwert-Stellorgan (14, 15 bzw. 30) im Bereich des Verstellorgans für die Hubstange im Istwert-Übertragungsgestänge (8,11; 25,26) angeordnet ist
2. Zugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sollwert-Stellorgan als ein mit einem feststellbaren Handhebel (14,15) betätigbarer Exzenter ausgebildet ist.
3. Zugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Istwert-Übertragungsgestänge (25,26) in seiner normalen Übertragungsstellung leicht geknickt ausgebildet ist und an der Knickstelle ein Gelenk (24) aufweist, welches durch einen feststellbaren Handhebel (30) geführt und verschiebbar ist.
DE19722230093 1972-06-21 1972-06-21 Zugmaschine mit einem hydraulischen Kraftheber Expired DE2230093C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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GB2794473A GB1442207A (en) 1972-06-21 1973-06-12 Tractor with a hydraulic power lift
FR7322622A FR2190086A5 (de) 1972-06-21 1973-06-21

Applications Claiming Priority (1)

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DE19722230093 DE2230093C3 (de) 1972-06-21 1972-06-21 Zugmaschine mit einem hydraulischen Kraftheber

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Publication Number Publication Date
DE2230093A1 DE2230093A1 (de) 1974-01-03
DE2230093B2 DE2230093B2 (de) 1980-03-20
DE2230093C3 true DE2230093C3 (de) 1980-11-06

Family

ID=5848241

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FR (1) FR2190086A5 (de)
GB (1) GB1442207A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1442207A (en) 1976-07-14
DE2230093A1 (de) 1974-01-03
FR2190086A5 (de) 1974-01-25
DE2230093B2 (de) 1980-03-20

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Legal Events

Date Code Title Description
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