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DE1207833B - UEbungsmunition fuer Minenwerfer - Google Patents

UEbungsmunition fuer Minenwerfer

Info

Publication number
DE1207833B
DE1207833B DED42233A DED0042233A DE1207833B DE 1207833 B DE1207833 B DE 1207833B DE D42233 A DED42233 A DE D42233A DE D0042233 A DED0042233 A DE D0042233A DE 1207833 B DE1207833 B DE 1207833B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dummy
small
charge
training grenade
grenade
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED42233A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Hans Stadler
Dipl-Chem Dr Heinz Gawlick
Rudolf Stahlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DED42233A priority Critical patent/DE1207833B/de
Priority to NL6406765A priority patent/NL6406765A/xx
Priority to CH823364A priority patent/CH412640A/de
Priority to ES0302981A priority patent/ES302981A1/es
Priority to FR984750A priority patent/FR1404877A/fr
Priority to NO154367A priority patent/NO116111B/no
Priority to US408711A priority patent/US3274935A/en
Priority to BE651701D priority patent/BE651701A/xx
Publication of DE1207833B publication Critical patent/DE1207833B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/12Projectiles or missiles
    • F42B8/20Mortar grenades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
F07f
Deutsche Kl.: 72d-7
Nummer: 1207 833
Aktenzeichen: D42233Ic/72d
Anmeldetag: 13. August 1963
Auslegetag: 23. Dezember 1965
Übungsmunition für Minenwerfer, die aus einer Geschoßattrappe verschossen wird, für die eine entleerte scharfe Mine benutzt werden kann und in die ein Einsatzlauf für eine Kleinkaliber-Übungsgranate eingesetzt ist, ist bereit bekannt. Hinten in diesem Einsatzlauf ist das Patronenlager für eine Treibladungspatrone für die, Übungsgranate, während im Schwanzstück der Gesphoßattrappe eine Auswerfladung für die Attrappe sitzt, welche nach Laden des Werferrohres durch Aufstoßen der Übungsmunition ίο auf den Werferrohrboden gezündet wird. Auswerfladung der Attrappe und Treibladung der Übungsgranate sind so bemessen, daß die Übungsgranate v während der Bewegung der-Attrappe im Werferrohr ausgesehossen wird"un<| die Attrappe samt Einsatzlauf nur bis kurz vor die Rohrmündung getrieben wird.
Diese bekannte Übungsmunition hat sowohl für die Treibladung der Übungsgranate als auch für die Auswerfladung der Geschoßattrappe je eine eigene Zünd- so nadel, die natürlich dauernder Beobachtung und Wartung bedarf. Außerdem sind die beiden Zündnadeln hier so angeordnet, daß die auf dem Werferrohrboden sowieso sitzende feste Zündnadel überhaupt nicht benutzt wird.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Übungsmunition dadurch, daß die Anordnung besonderer Zündnadeln erspart wird und doch eine sichere Zündung sowohl der Auswerfladung der Attrappe als Übungsmunition für Minenwerfer
Anmelder:
Dynamit Nobel Aktiengesellschaft, Troisdorf
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Chem. Dr. Hans Stadler, Nürnberg;
Dipl.-Chem. Dr. Heinz Gawlick,
Rudolf Stahlmann, Fürth (Bay.)
neuen Übungsmunition im Mittellängsschnitt dargestellt, wobei die Geschoßattrappe nur im Schwanzstück geschnitten ist.
Mit 10 ist die Geschoßattrappe bezeichnet. Sie wird von einer axialen Längsbohrung 11 durchsetzt, die den Einsatzlauf darstellt und hinten das Patronenlager für die Übungsgranatpatrone aufweist. Diese besteht aus einer Patronenhülse 12, in welche das Kleinkaliber-Übungsgeschoß 13 eingesteckt ist. Dieses hat vorzugsweise die Form einer Wurfmine mit Leitflügeln am Schwanzteil. Solche Kleinkaliber-Übungsgeschosse sind bereits bekannt. Der Schwanzteil ist hinten ausgebohrt. In die Ausbohrung sind eine Treib-
auch der Treibladung der Übungsgranate vermittelt 30 ladungspatrone 22 und dahinter eine Übertragungswird. ladung 17 eingesetzt. Im Boden der Patronenhülse 12
An der neuen Übungsmunition für Minenwerfer, ist ein axiales Loch, das über der Übertragungsladung bei welcher in einer Geschoßattrappe ein Einsatzlauf 17 mündet. In Höhe der Treibladungspatrone 22 sind für eine Kleinkaliber-Übungsgranate sitzt und im Gasaustrittslöcher in die Wandung des hohlen Schwanzstück der Attrappe eine Auswerfladung, die 35 Schwanzstücks gebohrt.
beim Laden des Minenwerfers gezündet wird, und Die Einsatzlaufbohrung U ist hinten verschlossen
wobei der Abschuß der Ubungsgranaten während der durch eine Verschlußhülse 18, die mit Verriegelungs-Bewegung der Geschoßattrappe im Werferrohr er- kämmen nach Art eines bekannten Geschützschraubfolgt, wird erfindungsgemäß die Treibladung der Verschlusses in die Rückstirn des Schwanzstücks der Kleinkaliber-Übungsgranate durch die Auswerfladung 40 Geschoßattrappe eingeschraubt ist.
der Attrappe über einen Feuerkanal zwischen dem
Sitz der Auswerfladungspatrone und der Treibladung
im Schwanz der Kleinkaliber-Übungsgranate gezündet. Vorteilhaft mündet der Feuerkanal auf eine
hinter der Treibladung sitzende Ubertragungspille. 45 Schraubkappe sitzt ein axiales Loch hinter dem Zünd-Der Querschnitt des Feuerkanals beträgt hierbei vor- hütchen 20.
zugsweise zwischen V20 bis V200 des Querschnitts für In Höhe der Auswerfladungspatrone 19 sind in die
den Gasaustritt der Auswerfladungsgase in das Wandung der Verschlußkappe 18 Gasaustrittslöcher Werferrohr. Das Gewicht der Kleinkaliber-Übungs- gebohrt. Die Auswerfladung selber ist vorn durch granate liegt hierbei zwischen Vs bis 1Ao des Gewichts 50 eine Lochscheibe 14,15 abgedeckt, deren axiales
In die Verschlußhülse ist von hinten eine Auswerfladungspatrone 19 eingesetzt, in deren Boden ein Zündhütchen 20 sitzt. Festgehalten wird sie durch eine Überwurfschraubkappe 21. Im Boden dieser
der Geschoßattrappe samt Einsatzlauf. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Loch 15 von einer Durchschlagmembran 16 abgeschlossen wird.
509 759/200
I 207
Die Decke der Verschlußhülse 18 wird von einem axialen Feuerkanal 23 durchsetzt, der über der Ubertragungsladung 17 in der Übungsgranate 13 mündet.
Die neue Übungsmunition arbeitet wie folgt: Nach Abschrauben der Verschlußhülse 18 wird hinten in den Einsatzlauf 11 die Kleinkaliber-Übungsgranate 13,12 eingeschoben und durch Wiedereinschrauben der Verschlußhülse 18 festgelegt. Dann wird nach Abschrauben der Schraubkappe 21 in die Verschlußhülse 18 die Auswerfladungspatrone 19 eingesetzt und durch Wiederaufschrauben der Schraubkappe 21 festgelegt.
Jetzt ist die Geschoßattrappe geladen. Sie wird zum Abschuß von vorn in das Werferrohr eingelassen. Bei Aufstoßen auf den Werferrohrboden sticht die fest auf diesem sitzende Zündnadel das Zündhütchen 20 der Auswerfladungspatrone 19 an. Die sich entwickelnden Gase durchschlagen deren Patronenhülse, so daß sie nach der Seite in das Werferrohr entweichen können.
Gleichzeitig durchbrechen sie die Durchschlagmembran 16, und ein Feuerstrahl schießt durch den Feuerkanal 23 und zündet die Übertragungspille 17, die ihrerseits die Treibladung 22 der Übungsgranate 13 zündet. Da diese schneller abbrennt, schleudert sie die Übungsgranate 13 durch den Einsatzlauf 11 und durch das Werferrohr vorn aus. Inzwischen hat sich genügend Auswerfdruck im Werferrohr entwickelt, der die Geschoßattrappe aus dem Werferrohr vorn auswirft. Da die Auswerfladung entsprechend bemessen ist, wird die Attrappe nicht weit vor der Werferrohrmündung zu Boden fallen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Übungsmunition für Minenwerfer, bei welcher in einer Geschoßattrappe ein Einsatzlauf für eine Kleinkaliber-Übungsgranate sitzt und im Schwanzstück der Attrappe eine Auswerfladung, welche beim Laden des Werfers gezündet wird, wobei der Abschuß der Ubungsgranate während der Bewegung der Geschoßattrappe im Werferrohr erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibladung (22) der Kleinkaliber-Übungsgranate (13) durch die Auswerfladung (19) der Geschoßattrappe (10) über einen Feuerkanal (23) zwischen dem Sitz der Auswerfladungspatrone (19) und der Treibladung (22) im Schwanz der Kleinkaliber-Übungsgranate (13) gezündet wird.
2. Übungsmunition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerkanal (6) über einer hinter der Treibladung (22) sitzenden Übertragungspille (17) mündet.
3. Übungsmunition nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Feuerkanals (6) zwischen V20 bis V200 des Querschnitts für den Gasaustritt der Auswerfladungsgase in dem Werferrohr beträgt.
4. Übungsmunition nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der Kleinkaliber-Übungsgranate zwischen Vs bis 1Ao des Gewichtes der Geschoßattrappe samt Einsatzlauf beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2786 415, 2 821923.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 759/200 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
DED42233A 1963-08-13 1963-08-13 UEbungsmunition fuer Minenwerfer Pending DE1207833B (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED42233A DE1207833B (de) 1963-08-13 1963-08-13 UEbungsmunition fuer Minenwerfer
NL6406765A NL6406765A (de) 1963-08-13 1964-06-15
CH823364A CH412640A (de) 1963-08-13 1964-06-23 Ubungsmunition für Minenwerfer
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BE651701D BE651701A (de) 1963-08-13 1964-08-12

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Country Status (7)

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US (1) US3274935A (de)
BE (1) BE651701A (de)
CH (1) CH412640A (de)
DE (1) DE1207833B (de)
ES (1) ES302981A1 (de)
NL (1) NL6406765A (de)
NO (1) NO116111B (de)

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