DE149077C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE149077C DE149077C DENDAT149077D DE149077DA DE149077C DE 149077 C DE149077 C DE 149077C DE NDAT149077 D DENDAT149077 D DE NDAT149077D DE 149077D A DE149077D A DE 149077DA DE 149077 C DE149077 C DE 149077C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- projectile
- pin
- disc
- explosive charge
- flare
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002360 explosive Substances 0.000 claims description 7
- 238000009527 percussion Methods 0.000 claims description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 6
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 3
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/20—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
- F42B12/201—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type characterised by target class
- F42B12/204—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type characterised by target class for attacking structures, e.g. specific buildings or fortifications, ships or vehicles
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/10—Initiators therefor
- F42B3/117—Initiators therefor activated by friction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Toys (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES,
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Granate mit beim Aufschlagen sich entzündender
Sprengfüllung und mit einen Lichtschweif erzeugendem Raketenzündsatz. Bei den bekannten Geschossen dieser Art findet
gewöhnlich die Entzündung des Sprengsatzes am Aufschlagende des Geschosses statt, so
daß dieselben nicht als Panzergranaten, die notwendigerweise eine massive Spitze haben
ίο müssen, zu verwenden sind. Man hat nun zwar auch schon vorgeschlagen, derartige
Geschosse mit massiver Spitze für den Zweck zu verwenden, doch wichen dieselben in ihrer
Form zu sehr von den üblichen Granaten ab "15 und konnten daher aus den gewöhnlichen
Geschützen nicht verfeuert werden.
Die Neuerung an dem vorliegenden Geschoß besteht nun darin, daß der den Aufschlagzünder
enthaltende, in den Geschoßboden einzuschraubende Zapfen zur Aufnahme eines Leuchtsatzes ausgespart ist. Dadurch erhält
man ein Geschoß, welches bezüglich seiner Form, besonders auch bezüglich seiner Länge
sich nur wenig von den üblichen Panzergranaten ohne Raketenzündsatz unterscheidet.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ausführungsform feines Geschosses nach vorliegender
Erfindung im Schnitt dar. Fig. 2 veranschaulicht ebenfalls im Schnitt die hier in Betracht kommenden Teile einer zweiten
Ausführungsform.
Der Zünder für die Sprengladung besteht aus einem Zündhütchen 1, das in eine in den
Hohlzapfen 3 eingeschraubte Scheibe 2 eingesetzt ist. Der Hohlzapfen ist in den Geschoßboden
eingeschraubt. Die Flamme des Zündhütchens gelangt durch eine Bohrung der Scheibe 2 zur Sprengladung. Der Hammer
4 wird durch einen dünnen Draht 5 in der Ruhelage gehalten. Beim Schuß reißt er sich los und fährt zurück bis gegen die
Bodenwand des Hohlraumes, in dem er sich befindet; beim Aufsehlagen des Geschosses
fliegt er nach vorn und entzündet das Zündhütchen. Der hintere Hohlraum des Zapfens 3
dient zur Aufnahme des Leuchtsatzes 6, der durch einen Zünder beliebiger Art entflammt
werden kann. Bei dem dargestellten Zünder tritt der Zündstift 9, welcher das im Leuchtsatze
6 befindliche Zündhütchen 10 durch Reibung entzündet, durch eine lose in das hintere
Zapfenende eingesetzte Scheibe 8 hindurch, welche zusammen mit der am Rande federnden
napfförmigen Scheibe 11 die Kammer 7 abschließt.
Wird das Geschütz abgefeuert, so dringen die Pulvergase in die Kammer 7 ein und
pressen den Rand der Scheibe 11 gegen die Wandung der Kammer. Sobald der äußere
Druck der Pulvergase auf die Scheibe 8 aufhört, expandieren die in der Kammer einschlossenen
Gase, treiben die Scheibe 8 zurück und ziehen den am Ende gerauhten Stift durch das Zündhütchen hindurch, wobei die
Zündung des Leuchtsatzes erfolgt.
Da Geschosse kleineren Kalibers nur einen Hohlraum geringer Ausdehnung besitzen, so
kann man für solche Geschosse den den
- Leuchtsatz und den Aufschlagzünder für die Sprengladung enthaltenden Hohlzapfen derart
anordnen, daß er nur teilweise in den Geschoßhohlraum
hineinragt und mit seinem hinteren Ende in der Kartusche liegt (Fig. i).
Bei größerem Geschoßkaliber hingegen kann der Hohlzapfen ganz im Geschosse unter-
. gebracht werden (Fig. 2). Bei der letzteren Ausführungsform ist noch eine mit Gasdurchlaß
versehene Abschlußscheibe 12 vorgesehen, welche den Stoß der Treibgase' auf
die Scheibe 8 abschwächen soll. Die Pulvergase gelangen zunächst in eine Vorkammer
zwischen den Scheiben 8 und 12 und aus dieser erst in die Kammer 7. Beim Austritt
des Geschosses aus dem Geschützrohre wird zuerst die Hilfsscheibe 12 und danach die
Scheibe 8 herausgedrückt, wobei die Zündung des Leuchtsatzes, wie beschrieben, erfolgt.
Claims (1)
- 20 Patent-Anspruch :Panzergranate mit beim Aufschlage sich entzündender Sprengladung und einem einen Lichtschweif erzeugenden Raketenzündsatz, dadurch gekennzeichnet, daß der Raketenzündsatz (6) in einem in den Geschoßboden eingeschraubten Hohlzapfen (3)' untergebracht ist, der an seinem vorderen Ende den zur Entzündung der Sprengladung dienenden Aufschlagzünder trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149077C true DE149077C (de) |
Family
ID=416112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149077D Active DE149077C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149077C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5290634A (en) * | 1990-02-05 | 1994-03-01 | Mitsubishi Paper Mills Limited | Antistatic film |
| US5599863A (en) * | 1994-06-17 | 1997-02-04 | Cyro Industries | Gamma radiation sterilizable acrylic polymer |
-
0
- DE DENDAT149077D patent/DE149077C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5290634A (en) * | 1990-02-05 | 1994-03-01 | Mitsubishi Paper Mills Limited | Antistatic film |
| US5599863A (en) * | 1994-06-17 | 1997-02-04 | Cyro Industries | Gamma radiation sterilizable acrylic polymer |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE703716C (de) | Raketengeschoss-Aufschlagzuender | |
| EP0193766B1 (de) | Handfeuerwaffe sowie Schrotmunition hierfür | |
| DE864527C (de) | Hohlladungsgeschoss | |
| DE1578457B2 (de) | Sicherungseinrichtung fuer aufschlagzuender | |
| DE149077C (de) | ||
| DE661306C (de) | Schlagbolzenlose Feuerwaffe und Patrone zum Verschiessen aus derselben | |
| DE913759C (de) | Vorrichtung zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in einen Bauteil | |
| DE2830119A1 (de) | Nebelladung fuer raketen und geschosse | |
| US3187671A (en) | Primer for consumable round | |
| DE1207833B (de) | UEbungsmunition fuer Minenwerfer | |
| DE298087C (de) | ||
| DE8136383U1 (de) | Granate | |
| CH654407A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zuenden der treibladung in einer ein gas erzeugenden kartusche sowie kartusche mit der vorrichtung. | |
| DE254356C (de) | ||
| DE224371C (de) | ||
| DE1578052C3 (de) | Schießgerät | |
| DE156189C (de) | ||
| AT149437B (de) | Leuchtspurgeschoß. | |
| DE56099C (de) | Aufschlag-Geschofszünder | |
| DE228981C (de) | ||
| DE2601365A1 (de) | Ballistischer fusions-sprengkopf | |
| DE2604757A1 (de) | Ballistischer fusions-sprengkopf | |
| DE60467C (de) | Ein beim Aufschlag auf feste Ziele und Wasser explodirendes Sprenggeschofs mit zwei Zündern | |
| DE171895C (de) | ||
| DE2339294C3 (de) | Zündvorrichtung in einem hülsenlosen Pulverkörper |