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DE1206349B - Vorrichtung zum Verpacken von in einer Reihe gefoerderten Warenstuecken in flache Schachteln - Google Patents

Vorrichtung zum Verpacken von in einer Reihe gefoerderten Warenstuecken in flache Schachteln

Info

Publication number
DE1206349B
DE1206349B DER32942A DER0032942A DE1206349B DE 1206349 B DE1206349 B DE 1206349B DE R32942 A DER32942 A DE R32942A DE R0032942 A DER0032942 A DE R0032942A DE 1206349 B DE1206349 B DE 1206349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boxes
conveyor
box
goods
transfer point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER32942A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Frank Cox
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rose Brothers Gainsborough Ltd
Original Assignee
Rose Brothers Gainsborough Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rose Brothers Gainsborough Ltd filed Critical Rose Brothers Gainsborough Ltd
Publication of DE1206349B publication Critical patent/DE1206349B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/42Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation
    • B65B43/54Means for supporting containers or receptacles during the filling operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verpacken von in einer Reihe geförderten Warenstücken in flache Schachteln Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verpacken von gegebenenfalls vorher eingewikkelten Warenstücken in flache Schachteln, bei der die Warenstücke, z. B. eingewickelte Süßwarenstücke, in einer Reihe auf einem Förderband einer tZbergabestelle zugeführt, hier von einem Querschieber in die sie aufnehmende Schachtel geschoben und die gefüllten Schachteln alsdann weitergefördert werden.
  • Es ist bekannt, bei einer solchen Vorrichtung die flachen Schachteln mit einer geneigten Gleitführung in den Bereich der Übergabestelle zu bringen, wobei sie unter Wirkung ihres Eigengewichtes selbsttätig in die Aufnahmestellung rutschen und in dieser Stellung zum leichteren Aufnehmen und Einordnen der von dem Querschieber zugeführten Warenstücke eine zur Bewegungsrichtung des Querschiebers geneigte Lage einnehmen. Die geordnete Schachtelzuführung ist hierbei davon abhängig, daß keine unvorhergesehenen Reibungswiderstände und Klemmungen in der Gleitführung auftreten und eine aufmerksame Nachlieferung von leeren Schachteln erfolgt.
  • Ferner ist es bekannt, bei diesen und sonstigen Verpackungsvorrichtungen mit einem die Warenstücke in einen Behälter fördernden Schieber den Antrieb des letzteren durch den Förderdruck der auf einem Förderband zugeführten Warenstücke gegen ein in ihrem Förderweg befindliches Schaltglied auszulösen. Schließlich ist es bekannt, Vorrichtungen zum Verpacken von Warenstücken mit einem intermittierend umlaufenden Schachtelförderer zu versehen, der mit U-förmigen Taschen an einem auf-und niedergehenden Stempel vorbeikommt, wobei der Stempel während eines periodischen Stillstandes des Schachtelförderers in eine dieser Taschen eintaucht und eine von einem Magazinstapel dem Schachtelförderer flach zugeführte Packhülle aus Wellpappe od. dgl. in die Aufnahmetasche niederdrückt.
  • Die Erfindung macht von diesen Maßnahmen in einer abgewandelten Zusammenstellung Gebrauch, um eine Verpackungsvorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die hinsichtlich der Schachtelzuführung und hinsichtlich der Weiterleitung der gefüllten Schachteln selbsttätig, schnell und zuverlässig arbeitet, daher mit hoher Leistung betrieben werden kann und sich in der weiteren Ausgestaltung bei geringem Platzbedarf zusätzlich so ausbilden läßt, daß sie die zu füllenden Schachteln auch aus einem zugeordneten Faltschachtelmagazin entnehmen und selbsttätig öffnen kann, ehe sie zur Einfüllstelle gelangen. Dies wird bei einer Schachtelfüllvorrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Zuführung der Schachteln zu der im Bereich des Querschiebers befindlichen Übergabestelle in offenen Tragrahmen eines schrittweise angetriebenen, parallel und in etwa gleicher Höhe neben dem Warenstückförderer angeordneten Schachtelförderers erfolgt, dessen Tragrahmen an ihrer dem Warenstückförderer zugekehrten Seite um eine zur Förderrichtung gleichlaufende Achse schwenkbar sind, beim Zuführen zur über gabestelle mit einer sie an der gegenüberliegenden Seite in die geneigte Aufnahmestellung anhebenden Kippvorrichtung in Eingriff kommen und nach Aufnahme der vom Querschieber zugeführten Warenstücke beim anschließenden Förderschritt über einen Hubstößel gelangen, der die offenen Tragrahmen von unten her durchstößt, hierbei die gefüllten Schachteln aus den Tragrahmen aushebt und sie einem quer dazu beweglichen Austragschieber vorhält.
  • In der schon angedeuteten weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung ist zweckmäßig der im Bereich der Übergabestelle angeordneten Kippvorrichtung für die Tragrahmen des Schachtelförderers im Förderweg der Schachteln ein Faltschachtelmagazin mit Austragvorrichtung und einem über den Schachtelförderer auf- und niedergehenden Druckstempel vorgeschaltet, der die dem Schachtelförderer flach zugeführten Faltschachteln in die sie aufnehmenden Tragrahmen niederdrückt und öffnet.
  • Weitere Merkmale für die bevorzugte Ausbildung der Vorrichtung nach der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, deren Schutz auf die Anwendung dieser Merkmale bei der Vorrichtung nach der Erfindung beschränkt sein soll. Anspruch 1 schützt nur die Gesamtheit der darin angegebenen Merkmale.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Beispiel für die Ausführung der Vorrichtung nach der Erfindung, und zwar zeigt F i g. 1 einen Grundriß der Vorrichtung, F i g. 2, 3 und 4 lotrechte Schnitte durch die Vorrichtung nach den Linie 2-2, 3-3 und 4-4.
  • Von einer Einwickelmaschine kommende eingewickelte Süßwarenstücke 11, z. B. Schokoladeriegel, werden nacheinander mit einem Förderband 12 zwischen seitlichen Führungsschienen 13 auf einen Tisch 14 (F i g. 3) gefördert, der an der Übergabestelle 15 vorgesehen ist. Das Förderband 12 wird von der Einwickelmaschine über einen Kettentrieb 20 (Fig.2) angetrieben. Damit die Warenstücke bei ihrer Bewegung zur Übergabestelle nicht aufeinander geraten, ist über dem Förderband 12 ein zweites Förderband 16 vorgesehen, dessen unteres Trum sich von oben an die Warenstücke legt. Es wird über Stirnzahnräder 17 synchron mit dem Förderband 12 angetrieben.
  • Neben dem Förderband 12 und parallel dazu ist eine Förderkette 18 angeordnet. Sie läuft über Kettenräder 19, die in bekannter Weise von einer Welle 21 intermittierend angetrieben werden, und zwar mittels einer nicht gezeigten magnetischen Kupplung, die jeweils nach einer Umdrehung ausgerückt wird.
  • Die Förderkette 18 ist mit offenen Tragrahmen 22 zur Aufnahme von Schachteln 23 versehen. An der dem Förderband 12 zugekehrten Seite sind die Tragrahmen an Mitnehmern 24 der Kette mittels Zapfen 25 schwenkbar gelagert, während an ihrer anderen Seite Rollen 26 vorgesehen sind, die in einer Führungsbahn 27 laufen.
  • Die Schachteln 23 befinden sich zunächst als flache Zuschnitte in einem Magazin 28 (F i g. 2). Durch einen Stößel 29, der in einer Gleitbahn 31 geführt ist, wird der jeweils unterste Zuschnitt des Stapels einem Förderrollenpaar 37, 38 zugeschoben. Der Stößel erhält seine Hin- und Herbewegung von einem Nocken 36 über einen mit einer Stützrolle 34 versehenen Hebel 32, der auf einer Achse 33 gelagert ist. Die Förderrolle 37 wird von der Welle 21 über Zahnräder 39 angetrieben, während die Förderrolle 38 an einem Winkelhebel 40 gelagert ist, der von einer Feder 45 gegen die Förderrolle 37 gedrückt wird.
  • Durch die Förderrollen 37, 38 werden die Zuschnitte 23 über einen Tisch 41 zu einer Faltstelle 42 gefördert, wo sie zu Schachteln gefaltet werden. Ein auf einer Achse 46 schwenkbar angeordneter Hebel 43, der von einem auf der Welle 21 sitzenden Nocken 49 über einen mit einer Stützrolle 48 versehenen Arm 47 hin- und herbewegt wird, schiebt mit seiner Spitze 44 die Zuschnitte genau über eine in dem Tisch 41 vorgesehene Formöffnung 51, unter der die Tragrahmen 22 des Kettenförderers 18 nacheinander zum Stillstand kommen. Oberhalb der Faltstelle 42 befindet sich ein Stempel 52, der an einem Parallelogrammlenker53 angeordnet ist und bei seiner Abwärtsbewegung die Zuschnitte nacheinander durch die Formöffnung in die darunter zum Stillstand kommenden Tragrahmen 22 des Kettenförderers 18 drückt. Der Parallelogrammlenker 53 ist an einem Lagerblock 56 gelagert und erhält seinen Antrieb von einem weiteren auf der Welle 21 sitzenden Nocken 61 über einen mit einer Stützrolle 60 versehenen, auf der Achse 33 schwenkbar gelagerten Winkelhebel 58, 59 und einen Lenker 57.
  • Beim Niederdrücken in die Tragrahmen 22 werden die Zuschnitte 23 in bekannter Weise zu Schachteln gefaltet. Nach dem Anheben des Stempels 52 gelangt der mit einer offenen Schachtel versehene Tragrahmen 22 zunächst in eine Zwischenstation und dann zur Übergabestelle 15 (Fig. 3). Beim Annähern der Schachtel an diese Stelle verläßt die zugehörige Rolle 26 die Führungsbahn 27 und gelangt in ein Gleitstück 62, das anschließend nach oben gleitet, wobei der Tragrahmen 22 mit der leeren Schachtel um den Zapfen 25 des Mitnehmers 24 hochgeschwenkt wird.
  • Dadurch kippt der dem Tisch 14 zugekehrte Rand der Schachtel 23. etwas unter der Tischoberfläche dicht an den Rand des Tisches. Das Gleitstück62 greift mit zwei Rollenpaaren 63 in zwei kreisbogenförmige Führungsbahnen 64 ein, die an dem Rahmen 66 der Vorrichtung befestigt sind und deren Krümmungsmittelpunkt mit dem Zapfen 25 übereinstimmt, um den die jeweils an der Übergabestelle 15 befindlichen Tragrahmen 22 an der Förderkette verschwenkbar sind. Das Gleitstück 62 wird durch einen Lenker 67 bewegt, der in zeitlicher Abstimmung auf die Bewegung der Förderkette 18 durch einen nicht gezeigten Nocken auf und ab bewegt wird.
  • An der Übergabestelle 15 ist ein schwenkbarer Fühler 68 angeordnet. Wenn auf dem Tisch 14 sechs Warenstücke 11 hintereinanderliegen, wird der Fühler 68 durch das vorderste Warenstück in eine Auslösestellung bewegt, in der er einen Mikroschalter 69 betätigt. Hierdurch wird ein Riegel 71 zurückgezogen und damit ein Querschieber 72 freigegeben, der nunmehr die Gruppe von sechs Warenstücken in die Schachtel 23 überschiebt, die sich in dem an der Übergabestelle wartenden Tragrahmen 22 befindet.
  • Der Querschieber 72 ist an einem Parallelogrammlenker 73 a, 73 b angeordnet, der an einem Lagerbock 76 auf einer Achse 74 frei schwenkbar gelagert ist.
  • Der Lenker 73 a trägt eine Stützrolle 77, mit der er sich gegen einen drehbaren Nocken 78 anlegt. Dieser Nocken sitzt auf einer Welle 79, die in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung des Förderbandes 12 kontinuierlich umläuft. Bei seiner Zurückbewegung wird der Querschieber 72 etwas angehoben, damit er sich über die folgenden, inzwischen auf den Tisch 14 geschobenenWarenstücke hinwegbewegen kann. Damit sich die Warenstücke beim Einschieben in die Schachteln 23 nicht falsch legen können, ist über dem Tisch 14 eine Abdeckplatte 81 angebracht, die am Rahmen 66 befestigt ist und sich bis über die hintere Kante der an der Übergabestelle befindlichen Schachtel erstreckt. Die Abdeckplatte ist mit seitlichen, abwärts gerichteten Seitenflächen 82 versehen, die sich in der hochgekippten Stellung der Tragrahmen bis in die Schachteln erstrecken. Die Abdeckplatte 81 ist mit einem Schlitz 83 versehen, durch den sich der Querschieber 72 bei seiner zu Beginn der Rückbewegung stattfindenden Aufwärtsbewegung hindurchbewegen kann.
  • Bei Betätigung des Fühlers 68 wird außerdem noch ein Riegel 84 zurückgezogen, durch den der Antrieb eines über der Abdeckplatte 81 angeordneten Halters 85 für sechs senkrechte Stößel 86 freigegeben wird.
  • Diesen Stößeln sind in der Abdeckplatte 81 sechs Schlitze 87 zugeordnet, durch die sie von oben hindurchbewegt werden, um nicht richtig in die Schachtel niedergefallene Warenstücke in die Schachtel niederzudrücken. Der Stößelhalter 85 sitzt an zwei Parallellenkern 88, 89, die an einem auf dem Ständer 76 angeordneten Lagerbock 91 gelagert sind. Der Lenker 89 ist mit einem Arm 92 über seinen Lagerbolzen verlängert, und das Ende dieses Armes ist über einen Lenker 93 mit einem Winkelhebel 94, 96 verbunden, dessen Arm 96 durch den erwähnten Riegel 84 feststellbar ist. Der Arm 96 trägt eine Stützrolle 97, mit der er sich an einem Nocken 98 abstützt, der auf der gleichen Welle 79 wie der Nocken 78 sitzt und daher auch kontinuierlich umläuft.
  • Nach dem Einschieben einer Gruppe von sechs Warenstücken in eine Schachtel 23 bewegt sich der Fühler 68 wieder in seine unwirksame Stellung, wodurch die Riegel 71 und 84 wieder wirksam werden und den Antrieb für den Querschieber 72 und die Stößelgruppe 86 blockieren. Sobald wieder sechs Warenstücke hintereinanderliegend auf dem Tisch 14 angelangt sind, werden diese Antriebe wieder freigegeben, so daß ein neuer Übergabevorgang stattfindet.
  • Bei jedem Arbeitshub des Querschiebers 72 wird eine Klinke 99 (s. F i g. 3, unten) bewegt, die dadurch ein Klinkenrad 101 um einen bestimmten Winkel dreht. Die Klinke 99 ist an einem Winkelhebel 102 gelagert, der drehbar auf der Achse 103 des Klinkenrades angeordnet ist. Die Achse 103 ist in einem unter dem Ständer 76 vorgesehenen Lagerbock 104 gelagert. Der eine Arm des Winkelhebels 102 ist über einen Lenker 106 mit einem Hebel 107 verbunden, der einen Teil des Parallelogrammlenkers 73 a bildet.
  • Mit dem Klinkenrad 101 ist eine kreisförmige Scheibe 108 fest verbunden, die auf ihren Umfang verteilt mehrere Nasen 109 aufweist, und zwar für jeweils zwei Zähne des Klinkenrades eine Nase. Ein seitlich an dem Lagerbock 104 um einen Zapfen 112 schwenkbar gelagerter Hebel 111 trägt an seinem Ende eine Rolle 113. Außerdem ist an dem Ende dieses Hebels ein mit einer Rolle 114 versehener Ansatz vorgesehen. Die Rolle 113 legt sich gegen den Rand der Scheibe 108 an und wird durch die Nasen 109 angehoben. Sobald dies geschieht, wird durch die Rolle 114 ein Mikroschalter 116 betätigt, durch den das eingangs erwähnte magnetische Kupplungsaggregat unter Strom gesetzt wird, wodurch die Antriebswelle 21 für die Förderkette 18 eine Umdrehung ausführt und dadurch die Taschen 22 der Kette jeweils um einen Schaltschritt weiterfördert. Durch diese Anordnung werden jeweils zwei Gruppen von je sechs Warenstücken in eine Schachtel übergeschoben, ehe der Tragrahmen niedergeschwenkt und mit der gefüllten Schachtel weiterbewegt wird.
  • Durch diese Weiterbewegung gelangen die gefüllten Schachteln zu einer Abgabestelle 117 (F i g. 1 und 4), wo ein Hubstößel 118 von unten durch den Tragrahmen gegen die gefüllte Schachtel stößt und sie aus dem Tragrahmen aushebt. Der Hubstößel 118 sitzt an dem oberen Ende einer Schiene 121, die zwischen an dem Rahmen 66 gelagerten Rollenpaaren 122 geführt ist. Die Schiene 121 ist über einen Lenker 123 mit einem Hebel 124 verbunden, der um einen an einem Lagerbock 126 angeordneten Zapfen 125 schwenkbar ist und eine Stützrolle 127 trägt, mit der er sich unter Federwirkung an einem auf der Welle 21 sitzenden Nocken 128 abstützt.
  • Seitlich neben der Übergabestelle befindet sich ein waagerecht hin- und herbeweglicher Austragsehieber 129, der dazu dient, die durch den Hubstößel 118 aus den Tragrahmen 22 ausgehobenen gefüllten Schachteln 23 auf einen Tisch 119 zu schieben. Der Austragschieber 129 sitzt an einem Rahmen 130, der an einem Parallelogrammlenker 131, 132 angeordnet ist; der letztere ist über einen Lenker 134 mit einem Hebel 136 verbunden, welcher sich mit einer Stützrolle 139 an einem Nocken 141 abstützt, der ebenfalls auf der Welle 21 sitzt. Zur Erzielung einer geraden Hin- und Herbewegung des Austragschiebers 129 ist das hintere Ende 142 der Stange 130 mittels einer Rolle 143 in einer gekrümmten Führungsbahn 144 gehalten.
  • Der gesamte Arbeitsablauf der Vorrichtung wird durch den Fühler 68 gesteuert. Wenn die erste Gruppe von sechs Warenstücken 11 den Fühler betätigt, wird der Querschieber 72 freigegeben, damit er diese Gruppe in die wartende Schachtel 23 überschiebt. Bei Betätigung des Fühlers durch die zweite Gruppe von sechs Warenstücken wird der Querschieber wiederum freigegeben, so daß er nun auch diese Gruppe auf die bereits in der Schachtel befindlichen Warenstücke schiebt. Hierbei wird nun der Mikroschalter 116 betätigt, wodurch die Welle 21 eine Umdrehung ausführt. Dies bewirkt, daß der Tragrahmen 22, der die soeben gefüllte Schachtel 23 trägt, aus seiner hochgekippten Lage abwärtsgeschwenkt und dann durch die Förderkette 18 um einen Schritt weiterbewegt wird. Gleichzeitig wird ein Schachtelzuschnitt aus dem Magazin 28 entnommen, als Schachtel in einen Tragrahmen 22 der Förderkette gedrückt, die an der Übergabestelle befindliche Schachtel hochgekippt und die zuvor gefüllte Schachtel aus dem an der Abgabe stelle befindlichen Tragrahmen hochgehoben und auf den Tisch 119 geschoben.
  • Von dem Tisch 119 werden die gefüllten Schachteln durch die nachfolgenden Schachteln einer Verpackungsmaschine zugeschoben, die den Schließvorgang vervollständigt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verpacken von gegebenenfalls vorher eingewickelten Warenstücken in flache Schachteln, bei der die Warenstücke auf einem Förderband einer Übergabestelle zugeführt, hier von einem durch den Förderdruck der Warenstücke ausgelösten Querschieber in die sie aufnehmende, in eine geneigte Aufnahmestellung gebrachte Schachtel geschoben und die gefüllten Schachteln alsdann weitergefördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zuführung der Schachteln (23) zur Übergabestelle (15) ein schrittweise angetriebener, parallel und in etwa gleicher Höhe neben dem Warenstückförderer (12, 16) angeordneter Schachtelförderer (18,19) mit offenen Tragrahmen (22) vorgesehen ist, die an ihrer dem Warenstückförderer (12, 16) zugekehrten Seite um eine zur Förderrichtung gleichlaufende Achse schwenkbar sind, beim Zuführen zur Übergabestelle mit einer sie an der gegenüberliegenden Seite in die geneigte Aufnahmestellung anhebenden Kippvorrichtung (62 bis 67) in Eingriff kommen und nach Aufnahme der vom Querschieber (72) zugeführten Warenstücke (11) beim anschließenden Förderschritt über einen Hubstößel (118) gelangen, der so angeordnet ist, daß er die offenen Tragrahmen (22) durchstößt, hierbei die gefüllten Schachteln aus den Tragrahmen aushebt und sie einem quer dazu beweglichen Austragschieber (129) vorhält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bereich der tXbergabestelle (15) angeordneten Kippvorrichtung (62 bis 67) des Schachtelförderers (18, 19) im Förderweg der Schachteln ein Faltsehachtelmagazin (28) mit Austragvorrichtung (37, 38,44) und einem über dem Schachtelförderer (18,19) auf-und niedergehenden Druckstempel (52,53) vorgeschaltet ist, der die dem Schachtelförderer flach zugeführten Faltschachteln (23) in die sie aufnehmenden Tragrahmen (22) niederdrückt und öffnet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schachteln (23) umschließenden, schwenkbaren Tragrahmen (22) des Schachtelförderers (18,19) an ihrer dem Warenstückförderer (12, 16) abgekehrten Seite mit Laufrollen (26) in einer Führungsbahn (27) gleiten und die im Bereich der Übergabestelle angeordnete Kippvorrichtung (62 bis 67) aus einem in einer vertikalen Kreisbogenführung (64) beweglichen Gleitstück (62) besteht, das eine die Laufrollen (26) aufnehmende Rollenführung aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung im Bereich der Übergabestelle (15) eine die Warenstücke (11) beim Querfördern und die in geneigter Stellung befindlichen Schachteltragrahmen (22,23) übergreifende Abdeckplatte(81) mit in die Schachteln eintauchenden Seitenflächen (82) und einen über der Platte angeordneten, auf-und niederbeweglichen Stößelhalter (85) mit abgefederten Stößeln (86) aufweist, die beim Niedergehen durch zugeordnete Führungsschlitze (87) der Abdeckplatte in die hochgekippten Schachteln eintauchen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 793 271; britische Patentschriften Nr. 781 404, 894 236; französische Patentschrift Nr. 1 250 212; USA.- Patentschriften Nr.2277783, 2047272.
DER32942A 1961-06-19 1962-06-18 Vorrichtung zum Verpacken von in einer Reihe gefoerderten Warenstuecken in flache Schachteln Pending DE1206349B (de)

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