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DE1129881B - Maschine zum Einbringen von auf einer Unterlage gruppierten Warenstuecken in Behaelter - Google Patents

Maschine zum Einbringen von auf einer Unterlage gruppierten Warenstuecken in Behaelter

Info

Publication number
DE1129881B
DE1129881B DEF28660A DEF0028660A DE1129881B DE 1129881 B DE1129881 B DE 1129881B DE F28660 A DEF28660 A DE F28660A DE F0028660 A DEF0028660 A DE F0028660A DE 1129881 B DE1129881 B DE 1129881B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goods
cutouts
documents
machine
grouped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF28660A
Other languages
English (en)
Inventor
David Charles Morton
Percival James Packman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forgrove Machinery Co Ltd
Original Assignee
Forgrove Machinery Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Forgrove Machinery Co Ltd filed Critical Forgrove Machinery Co Ltd
Priority to DEF28660A priority Critical patent/DE1129881B/de
Publication of DE1129881B publication Critical patent/DE1129881B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/10Filling containers or receptacles progressively or in stages by introducing successive articles, or layers of articles
    • B65B5/12Introducing successive articles, e.g. confectionery products, of different shape or size in predetermined positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

  • Maschine zum Einbringen von auf einer Unterlage gruppierten Warenstücken in Behälter Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einbringen von auf einer Unterlage in, sich kreuzenden Reihen gruppierten Warenstücken, insbesondere Süßwarenstücken wie Pralinen, in Behälter, bei der die Waren stücke zusammen mit der sie tragenden Unterlage in einer Lage oder in mehreren übereinanderliegenden, und durch die Unterlagen getrennten Lagen in die zugeordneten Behälter eingebracht werden. Die Warenstücke können sich dabei in kleinen Papiernäpfchen mit gewelltem Rand befinden, wie dies bei Pralinenpackungen üblich ist, bei denen die Papiernäpfchen die empfindlichen Warenstücke gegen Berührung und Stoß schützen.
  • Es ist bekannt, Maschinen zum Einbringen von Warenstücken, z. B. Flaschen, in Behälter mit zwei übereinanderliegenden, schrittweise bewegten Förderern zu versehen, von denen, der obere die Waren-- stücke, der untere Förderer die Behälter zu einer Übergabestelle bringt, in deren Bereich die Warenstücke in den sie aufnehmenden Behälter niederfallen.
  • Zum Verpacken von Pralinen ist es ferner bekannt, die Warenstücke zunächst reihenweise mit einem Förderer zu einem Greifer zu bringen, der sie in die mit einem anderen Förderer zugeführten Papiernäpfchen einsetzt, worauf die mit den Papiernäpfchen versehenen Warenstücke reihenweise in den Bereich eines mit mehreren Stößeln versehenen Stempels gelangen, der die in einer Reihe nebeneinanderliegenden Warenstücke mit den Papiernäpfchen durch zugeordnete Öffnungen eines Halters nach unten in die mit einem anderen Förderer zugeführten, schrittweise weiterbewegten Behälter drückt. Dabei haben die mit Randfalten versehenen Papiernäpfchen an den Öffnungen des Halters beim Niederbringen einen Reibungswiderstand, so daß die Warenstücke nicht unordentlich in den sie aufnehmenden Behälter niederfallen können, und zur besseren Sicherung ihrer richtigen, Lage im Behälter sind die Behälter durch sich kreuzende Trennwände in einzelne Abschnitte unterteilt, die je ein einzelnes Warenstück aufnehmen.
  • Schließlich hat man auch schon vorgeschlagen, Maschinen zum Einlegen von Pralinen od. dgl. in Schachteln oder Kartons mit zwei nebeneinanderliegenden Fördervorrichtungen zu versehen, von denen die eine die Pralinen, die andere die Behälter in gleichen Richtungen zu einer Übergabestelle befördert, in deren Bereich über den Behältern eine aus zwei verschiebbaren Abdeckblechen gebildete, mit Öffnungen versehene Tragplatte und an jeder Seite der Tragplatte eine Reihe von Greifern angeordnet sind, wobei die auf der einen Seite der Tragplatte befindlichen Greifer zunächst aus zugeordneten Magazinen Papiernäpfchen in einer Reihe auf die Tragplatte bringen, anschließend die auf der anderen Seite befindlichen Greifer eine entsprechende Anzahl von Pralinen in diese Papiernäpfchen einsetzen, worauf die in den Papiernäpfchen befindlichen Warenstücke als Reihe in den sie aufnehmenden Behälter niedergleiten, wobei auf sie von oben noch Druckstößel einwirken.
  • Die Maschine nach der Erfindung unterscheidet sich von diesen Verpackungsvorrichtungen dadurch, daß die Warenstücke gruppenweise in zuvor hergestellter Ordnung zusammen mit einer sie tragenden Unterlage maschinell in die sie aufnehmenden Behälter eingebracht werden sollen, wobei die Unterlage dem Zuschnitt des Behälters derart angepaßt ist, daß sie der ganzen Fläche seines Aufnahmeraumes entspricht, so daß jeweils eine ganze Lage von auf der Unterlage gruppierten Warenstücken in den Behälter eingebracht wird und bei entsprechender Höhe des Behälters auch mehrere Lagen von fertig auf einer Unterlage gruppierten Warenstücken übereinander in den Behälter eingebracht werden können. Da alle in einer Lage des Behälters nebeneinanderliegenden Warenstücke gleichzeitig in den Behälter eingesetzt werden, geht das Füllen der Behälter sehr schnell vor sich, so daß die Maschine mit hoher Leistung betrieben werden kann.
  • Die Maschine nach der Erfindung weist in bekannter Ausführung zwei übereinanderliegende, schritt- weise bewegte Förderer auf, von denen der obere die Unterlagen mit den darauf gruppierten Warenstücken, der untere die offenen Behälter zu einer tSbergabestelle fördert, an der ein auf- und niedergehender Stempel die Unterlagen mit den darauf gruppierten Waren stücken in den darunter befindlichen Behälter drückt. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der obere Förderer mit hintereinanderliegenden Tragplatten versehen ist, die Ausschnitte von einer dem Zuschnitt der Unterlagen entsprechenden Größe und an gegenüberliegenden Kanten der Ausschnitte angeordnete, in die Ausschnitte ragende elastische Randleisten aufweisen, die die in die Ausschnitte eingelegten Unterlagen abstützen, beim Niedergehen des an der Übergabestelle befindlichen, die Tragplattenausschnitte durchschreitenden Stempels nach unten ausweichen, dabei die Tragplattenausschnitte für den Durchlaß der Unterlagen mit den darauf befindlichen Warenstücken freigeben und die Unterlagen beim Niedersenken in die Behälter an gegenüberliegenden Seiten führend einfassen.
  • In bevorzugter Ausführung weist die Maschine nach der Erfindung im Bereich der Übergabestelle oberhalb des die Warenstücke zuführenden oberen Förderers paarweise auf gegenüberliegenden Seiten angeordnete, horizontal ein- und auswärts bewegliche Schieberleisten auf, die auf einen der Größe der Tragplattenausschnitte entsprechenden Abstand zusammenrückbar sind und von denen mindestens die an der Zuführungsseite der Waren stücke befindliche Schieberleiste in der zurückgezogenen Stellung auf- und niederbeweglich ist, damit sie den Durchlaß für die Warenstücke freigibt. Beim Zusammenrücken der Schieberleisten werden dann auch die Warenstücke, die sich zweckmäßig in den bekannten Papiernäpfchen befinden können, auf die für ihre Einbringung in die Behälter vorgesehene Gruppierung zusammengerückt, in der sie beim Niederbringen in die Behälter durch die an den Ausschnitten der Tragplatten befindlichen Randleisten zusammengehalten werden. Auf diese Weise geht das Gruppieren der Warenstücke auf den Unterlagen sehr rasch vonstatten.
  • Sollen die Behälter zwei übereinander befindliche Lagen von Warenstücken aufnehmen, so weist zweckmäßig jede Tragplatte des oberen Förderers zwei nebeneinanderliegende Ausschnitte von gleicher Größe mit den einwärts ragenden elastischen Randleisten, der an der Übergabestelle auf- und niedergehende Stempel zwei in Hubrichtung unterschiedlich lange Druckschenkel auf, von denen der längere an der Zuführungsseite der Behälter liegt. Liegen die beiden Förderer dabei parallel übereinander und bewegen sie sich in gleichen Richtungen, so werden sie derart angetrieben, daß der Schalthub des oberen Förderers doppelt so lang ist wie der Schalthub des unteren Förderers.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung der Maschine nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. 1 den Grundriß einer Maschine zum lagenweisen Einbringen von Süßwarenstücken in zugeordnete Schachteln, Fig. 2 eine Teildraufsicht auf die gleiche Maschine in größerem Maßstab, Fig. 3 die zugehörige Teilansicht der Maschine, Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt durch die Maschine nach der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 bis 7 schematische Darstellungen der einzelnen Arbeitsstellungen der Maschine, Fig. 8 eine schematische Darstellung der Arbeitsweise der Maschine zum Einbringen von zwei übereinanderliegenden Lagen in eine Schachtel und Fig. 9 einen Teilschnitt einer abgewandelten Maschine entsprechend Fig. 4.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Maschine 10 ist mit zwei parallel übereinander angeordneten und gleichsinnig, in Fig. 1 von links nach rechts schrittweise umlaufenden Förderern versehen. Der obere Förderer 11 bringt Tragplatten 12, der untere Förderer 13 Schachteln 19 zu einer im Förderweg befindlichen Übergabestelle.
  • Jede Tragplatte 12 weist zwei gleiche Ausschnitte 14 auf, wie dies Fig. 1 rechts unten zeigt, die in ihrer Größe mit der inneren Bodenfläche der Schachteln übereinstimmen. In jeden Ausschnitt wird ein in gleicher Größe zugeschnittenes Stück gewelltes Papier eingelegt, das durch biegsame Randleistenl6, z. B. aus Gummi, getragen wird, die von den längeren Kanten in die Ausschnitte 14 vorstehen. Die in die Schachteln einzubringenden Warenstücke sind Pralinen 17, die je in einem Näpfchen 18 aus gewelltem Papier liegen. Für jede Tragplatte 12 werden auf die beiden als Unterlagen für die Pralinen dienenden Wellpapierstücke 15 je zwölf Näpfchen mit Pralinen in sich kreuzenden Reihen gelegt, wie dies auf der linken Seite in Fig. 1 gezeigt ist, wobei die Näpfchen die Unterlagen 15 nach allen Seiten etwas überragen. Dies kann von Hand oder maschinell geschehen.
  • Die Tragplatten 12 werden nach dem Auflegen der Pralinen von Hand auf den oberen Förderer 11 gelegt und daran befestigt, wie dies noch beschrieben wird.
  • Die zu füllenden Schachteln 19 werden geöffnet von Hand in Mitnehmer 20 des unteren Förderers 13 eingelegt. Beide Förderer werden durch einen Malteserkreuzantrieb od. dgl. schrittweise bewegt, und zwar derart, daß jeweils unter jedem Ausschnitt 14 der Tragplatte 12 bzw. dem darin eingelegten Wellpapierstück 15 eine Schachtel 19 auf dem unteren Förderer liegt. Das Zusammenschieben der mit Pralinen gefüllten Näpfchen und das Herchdrücken dieser Näpfchen zusammen mit der sie tragenden Unterlage 15 in die daninterliegende Schachtell9 wird dann von Hand vorgenommen. Durch Betätigen von Drehknöpfen 21, 22 kann die Bedienungsperson zunächst seitliche Schieberleisten 23, 23 A und vordere und hintere Schieberleisten 24 aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung nach innen bewegen, wodurch die Näpfchen zusammengeschoben werden. Die Bedienungsperson betätigt dann den Handhebel 25 und bewirkt dadurch eine Abwärtsbewegung eines von oben kommenden Stempreis26 (Fig.7), wodurch die Unterlage15 mit den gefüllten Näpfchen nach unten in die Schachtel gedrückt wird. Hierbei werden die beiden Randleisten 16 nach unten umgebogen, so daß sie die die Warenstücke tragende Unterlage beim Niedersenken führend einfassen.
  • Hinter der Übergabestelle werden die leeren Tragplatten 12 und die gefüllten Schachteln aus der Maschine herausgenommen, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist.
  • Statt von Hand können die Schieberleisten 23, 23 A und 24 und der Stempel 26 auch mechanisch, beispielsweise durch eine Nockensteuerung, in zeitlicher Abstimmung mit der schrittweisen Bewegung der Förderer betätigt werden.
  • Die Einzelheiten der Ausbildung und Anordnung der Teile sind aus Fig. 3 und 4 erkennbar. Wie Fig. 4 zeigt, besteht der untere Förderer 13 aus zwei Ketten 27, die die Mitnehmer20 für die Schachteln tragen.
  • Feste Führungen28 halten die seitlichen Laschen 29 der Schachteln beim Fördern nach außen. Der obere Fördererll besteht aus einer einzigen Kette 30 mit Mitnehmerstiften31, auf die die mit entsprechenden Bohrungen 32 versehenen Tragplatten 12 aufgesteckt werden. Auf ihrer anderen Seite weisen die Tragplatten Kugeln33 auf, mit denen sie auf einer Längsschiene 34 laufen. Die Tragplatten können aber auch anders ausgebildet und an der Kette festgelegt sein.
  • Fig. 4 läßt auch erkennen, daß Teile der äußeren, mit Pralinen gefüllten Näpfchen vor dem Zusammen; schieben auf einem etwas vertieften Rand 55 der Ausschnitte 14 der Tragplatten aufliegen. Beim Zusammenschieben gelangen alle Näpfchen auf das Wellpapierstück 15.
  • Die Schieberleisten 24 (Fig. 2) werden durch Hebel 35 betätigt, die auf den Achsen36 sitzen, an denen ebenfalls Hebel 37 befestigt sind, die durch einen Lenker 38 miteinander verbunden sind. Eine der Achsen36 trägt den Knopf 22, bei dessen Drehung die Schieberleisten 24 gleichzeitig nach innen oder außen bewegt werden.
  • Die seitliche Schieberleiste 23 sitzt unmittelbar auf einer Stange 39, während die gegenüberliegende Leiste 23 A an zwei Haltern 40 befestigt ist, die ihrerseits an einer ähnlichen Stange 39 sitzen. Die Enden der beiden Stangen sind an der vorderen und hinteren Seite der Maschine an Schlitten 41 befestigt. Jeder Schlitten weist zwei nach außen vorstehende Stifte 42, 43 auf, die in horizontale Schlitze44 der vorderen und hinteren Wand der Maschine eingreifen (Fig. 3).
  • Die Stifte 43 sind länger als die Stifte 42 und greifen vorn wie hinten in gegabelte Hebe145 ein, die um Achsen 46 schwenkbar angeordnet sind und je zu zweit über Arme 47 und einen Lenker48 so miteinander verbunden sind, daß sie gleiche und entgegengesetzte Schwenkbewegungen ausführen, wenn man an dem auf der einen Achse 46 sitzenden Knopf 21 dreht.
  • Ist eine Gruppe mit Pralinen gefüllter Näpfchen in eine darunterliegende Schachtel übergeführt worden, werden alle Schieberleisten in ihre äußeren Stellungen zurückbewegt, bevor die Förderer ihren nächsten Bewegungsschritt ausführen. Da sich die Förderer in Fig. 1 von links nach rechts bewegen, muß die auf der Zuführungsseite befindliche Leiste 23 in die in Fig. 5 strichpunkiert dargestellte Lage angehoben werden,, damit die gefüllten Näpfchen unter ihr hindurch zur Übergabestelle gefördert werden können.
  • Dies wird von Hand durch Hochbewegen des Knopfes 49 bewirkt, der sich an dem vorderen Stift 42 dieser Leiste befindet (Fig. 3) und beim Anheben die Leiste um die Stifte 43 verschwenkt. Die Stifte 42 bewegen sich dabei in Schlitzen 50 der vorderen und hinteren Wand und rasten in ihrer obersten Stellung in eine Ausnehmung dieses Schlitzes ein. Vor dem Betätigen des Knopfes 21 wird der Knopf 49 und damit die Leiste 23 wieder nach unten geschwenkt.
  • Wie Fig. 3 und 4 zeigen, umgreift der Handhebel 25 den Stempel 26 mit seinem gegabelten Ende, wobei an dem Stempel vorgesehene Stifte 52 in Schlitze des Hebels eingreifen. Eine Feder 53 zieht den Hebel in eine Stellung, in der der Stempel angehoben ist.
  • Sollen, zwei Gruppen gefüllter Näpfchen in übereinanderliegenden Lagen in jede Schachtel eingebracht werden, so werden gemäß Fig. 8 zwei Gruppen von gefüllten und zusammengerückten Näpfchen gleichzeitig an die Übergabestelle gebracht. Der Stempel ist mit zwei Druckschenkeln 126, 226 versehen, von denen der an der Zuführungsseite der Schachteln befindliche Druck schenkel 126 um eine Lagenhöhe länger als der andere ist. Beim Niedergehen des Stempels drückt dieser Schenkel die untere Lage in eine leere Schachtel, während der andere Schenkel die zweite Gruppe gefüllter Näpfchen in eine Schachtel drückt, die vorher bereits die untere Lage erhalten hatte. Der Schalthub des oberen Förderer 11 muß hierbei doppelt so lang wie der des unteren Förderers 13 sein.
  • Gegebenenfalls können die Tragplatten 12 an der Kette 30 des oberen Förderers 11 angelenkt sein, wie dies Fig. 9 erkennen läßt. In diesem Fall werden die Platten durch entsprechende Führungen bei Annäherung an die tlbergabestelle der Maschine aus einer vertikalen Stellung in die horizontale Lage gebracht und nachher wieder hochgeschwenkt. Durch das Hochschwenken der Tragplatten wird das Auflegen der Schachteln auf den unteren Förderer erleichtert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Einbringen von auf einer Unterlage in sich kreuzenden Reihen gruppierten Warenstücken, insbesondere Süßwarenstücken wie Pralinen, in Behälter, die eine dem Zuschnitt der Unterlage entsprechende Grundfläche aufweisen, mit zwei übereinanderliegenden, schrittweise bewegten Förderern, von denen der obere die Unterlagen mit den darauf gruppierten Warenstücken, der untere die offenen Behälter zu einer Übergabestelle fördert, an der ein auf- und niedergehender Stempel die Unterlagen mit den darauf gruppierten Warenstücken in den darunter befindlichen Behälter drückt, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Förderer (11) mit hintereinanderliegenden Tragplatten (12) versehen ist, die Ausschnitte (14) von einer dem Zuschnitt der Unterlagen (15) entsprechenden Größe und an gegenüberliegenden Kanten der Ausschnitte angeordnete, in die Ausschnitte ragende elastische Randleisten (16) aufweisen, die die in die Ausschnitte eingelegten Unterlagen abstützen, beim Niedergehen des an der Übergabestelle befindlichen, die Tragplattenausschnitte durchschreitenden Stempels nach unten ausweichen, dabei die Ausschnitte für den Durchlaß der Unterlagen mit den darauf befindlichen Warenstücken freigeben und die Unterlagen beim Niedersenken an gegenüberliegenden Seiten führend einfassen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine im Bereich der Übergabestelle oberhalb des oberen Förderers (11) paarweise auf gegenüberliegenden Seiten angeordnete, horizontal ein- und auswärts bewegliche Schieberleisten (23, 23 A, 24) aufweist, die auf einen der Größe der Tragplattenausschnitte (14) entsprechenden Abstand zusammenrückbar sind und von denen mindestens die an der Zuführungsseite der Warenstücke befindliche Leiste (23) in der zurückgezogenen Stellung auf- und niederbeweglich ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichzeitigen Beschicken benachbarter Behälter mit in unterschiedlichen Höhen befindlichen Lagen von gruppierten Warenstücken jede Tragplatte (12) des oberen Förderers (11) zwei nebeneinanderliegende Ausschnitte (14) von gleicher Größe mit einwärts ragenden elastischen Randleisten (16), der an der Übergabestelle auf- und niedergehende Stempel zwei in Hubrichtung unterschiedlich lange Druckschenkel (126, 226) aufweist, von denen der längere (126) an der Zuführungsseite der Behälter (19) liegt, und bei Parallelbewegung beider Förderer (11, 13) in gleicher Richtung der Schaithub des oberen Förderers (11) doppelt so lang ist wie der Schalthub des unteren Förderers (13).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 544 492; USA.-Patentschriften Nr. 2 102640, Re 21 288, 2 842 912, 2886927.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 097893.
DEF28660A 1959-06-10 1959-06-10 Maschine zum Einbringen von auf einer Unterlage gruppierten Warenstuecken in Behaelter Pending DE1129881B (de)

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