DE1206135B - Aufhaenge- und Befestigungsvorrichtung fuer Greifer - Google Patents
Aufhaenge- und Befestigungsvorrichtung fuer GreiferInfo
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- DE1206135B DE1206135B DED37752A DED0037752A DE1206135B DE 1206135 B DE1206135 B DE 1206135B DE D37752 A DED37752 A DE D37752A DE D0037752 A DED0037752 A DE D0037752A DE 1206135 B DE1206135 B DE 1206135B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/14—Grabs opened or closed by driving motors thereon
- B66C3/16—Grabs opened or closed by driving motors thereon by fluid motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
- Aufhänge- und Befestigungsvorrichtung für Greifer Die Erfindung betrifft eine Aufhänge- und Befestigungsvorrichtung für einen Greifer, mit denen der Greifer an einem Kranauslegerkopf befestigt ist.
- An Seilen hängende Greifer passen sich der aufzunehmenden Last an, z. B. beim Aufsetzen auf Schüttgüter mit starkem Böschungswinkel, bei Holzstapel mit schräg verlaufender Oberfläche und ähnlichen. Andererseits ist eine zu große Beweglichkeit des Greifers unerwünscht, und zwar sind es besonders unbeeinflußbare Drall- und Pendelbewegungen.
- Bei Greifern, die in bekannter Weise an einem Kranauslegerkopf fest angelenkt sind, sind Einrichtungen bekannt, mittels hydraulischer Zylinder außer dem Schließ- und öffnungsmechanismus auch die Verstellung der einzelnen Greiferschalen vorzunehmen. Hierdurch kann man, ähnlich wie bei Greifer'n an Seilen, den Unebenheiten beim Lastaufnehmen bzw. Absetzen gerecht werden. Der Greifer ist zwar auch im Raum frei bewegbar, soll aber in seinen Bewegungen willkürlich durch den Bedienenden gesteuert werden. Die Einrichtungen hierfür sind aufwendig und auch störanfällig, einmal weil mehrere, mindestens aber zwei Hydraulikzylinder als doppeltwirkende Kolbenzylinder mit entsprechenden Steuergeräten und Antrieben einzeln gespeist und einzeln gesteuert werden müssen und zum andern, weil eine Ölpumpe gegen Druck arbeiten und große öhnengen umwälzen muß. Die Ölzuführung erfordert Rohre und Schläuche und meist auch verwickelt gebaute Drehdurchführungen. Hinzu kommen ferner aufwendige Steuergeräte, für die außer dem Platzbedarf auch noch Bedienungselemente erforderlich sind.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und eine Aufhänge- und Befestigungsvorrichtung für Greifer mit an einem Kranauslegerkopf raumbeweglich angeordnetem Oberteil zu schaffen, deren Beweglichkeit regulierbar gedämpft und auch feststellbar ist, wobei die technischen Mittel zur Lösung dieser Aufgabe auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Zu diesem Zweck werden gemäß der Erfindung die Dämpfungsmittel durch einerseits am Kranauslegerkopf, andererseits am Greiferoberteil raumbeweglich angelenkte Zylinder mit Tauchkolben gebildet, deren Zylinder durch Verbindungsleitungen miteinander verbunden sind, die einen in sich geschlossenen selbständigen und antriebslosen hydraulischen Kreis bilden, der den Querschnitt einstellbar verändernde Mittel aufweist. Letztere können mindestens teilweise vom Fahrersitz äus zu betätigende Absperrinittel sein.
- Die Anwendung von Zylindern mit Tauchkolben ist an sich zum Dämpfen von Pendelungen als Schwingungsbremsen von Verladebrücken bekannt. Auch hierfilr haben die Kolben Verbindungsleitungen mit eingebauten, bis zum vollständigen Abschluß einstellbaren Drosseln. Diese vorbekannten Anordnungen haben aber dem Greiferbau keine Anregung gegeben, weil hierbei andere Aufgaben zu lösen sind.
- Auch ist es bekannt, einen Greifer an einem Kranauslegerkopf raumbeweglich zu befestigen und mit Dämpfungsmitteln gegen Pendelschwingungen zu versehen, wobei als Dämpfungsmittel Reibungsplatten dienen, jedoch nicht durch Leitungen mit einstellbaren Drosseln miteinander verbundene Zylinder mit Tauchkolben.
- Durch die gemäß der Erfindung vorgesehene Anordnung mehrerer hydraulischer Zylinder, die unabhängig von dem Betätigungsmechanismus des Lastaufnahmemittels sind, ist einmal eine volle Beweglichkeit gegeben, die aber regulierbar gedämpft werden kann, so daß Drall- und Pendelbewegungen eingeschränkt oder vermieden werden.
- Dies ist möglich, weil die Zylinder gleichgroße Zylinderräume haben und miteinander verbunden sind. Wenn ein Zylinder seinen Hub vergrößert, so wird öl aus dem gegenüberliegenden Zylinder angesaugt, so daß dieser seinen Hub verringert.
- Damit ist die gewünschte Schrägstellung erreicht, sie erfolgt aber gedämpft, weil in der Verbindungsleitung den Querschnitt einstellbar verändernde Mittel vorgesehen sind.
- Ist es in manchen Fällen wünschenswert oder erforderlich, das offene oder geschlossene Lastaufnahmemittel in irgendeiner Stellung außerhalb des Lotes festzuhalten, ohne den Schließ- oder Öff- nungsvorgang zu beeinflussen, so werden die in den Verbindungsleitungen vorgesehenen Absperrinittel betätigt, was vom Fahrersitz aus auf einfache an sich bekannte Weise (z. B. elektrisch) erfolgen kann.
- Bei einer solchen Betätigung ist der freie Umlauf zwischen den Zylindern unterbrochen, die Einrichtung ist blockiert, und in jeder gewünschten Lage so lange feststellbar, wie vom Führersitz aus die Ab- sperrmittel geschlossen gehalten werden.
- Durch dieVerwendung der beschriebenen einfachwirkenden Zylinder und der Verbindungsleitung ergibt sich eine Einrichtung, die nicht aufwendig und deren Störanfälligkeit gering ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Aufhänge- und Befestigungsvorrichtung für Greifer gemäß der Erfindung dargestellt. An einem Kranauslegerkopf 1 ist über eine raumbewegliche Anlenkung 2 und über einen Betätigungsmechanismus ein Greiferoberteil 8 angelenkt.
- An diesem Greiferoberteil 8 sind, wie schematisch dargestellt, Greiferschalen oder Zangen 9 angeordnet. Als Betätigungsmechanismus ist im Ausführungsbeispiel ein hydraulischer Zylinder 7 angenommen, der in nicht dargestellter Weise gespeist und betätigt werden kann.
- Im Ausführungsbeispiel sind vier hydraulische Zylinder 4 als Dämpfungsmittel vorgesehen, von denen zwei, nämlich die Zylinder 4 a und 4 b gezeichnet sind. Es können aber auch statt vier Zylinder drei genommen werden.
- Die Zylinder haben einfach wirkende Tauchkelben 12.
- Als raumbewegliche Anlenkungen sind Kardangelenke3 bzw. 5 dargestellt, statt dessen können aber auch Kugelgelenke gewählt werden. Für den Betätigungsmechanismus ist gleichfalls als Anlenkung 2 ein Kardangelenk vorgesehen. Tragkonstruktion und Greiferoberteil 8 haben Konsolen 10, 11 zur Verbindung mit den raumbeweglichen Anlenkungen. Die einzelnen Zylinder 4 sind durch Verbindungsleitungen6 miteinander verbunden. In diesenVerbindungsleitungen sind Drossel- und Abspe=ittel 13, 14 vorhanden, die mindestens teilweise vom Fahrersitz aus betätigt werden. können.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Aufhänge- und Befestigungsvorrichtung für einen Greifer, dessen Oberteil an einem Kranauslegerkopf unter Einschaltung von Dämpfungsmitteln gegen Pendelschwingungen raumbeweglich angeordnet ist, dadurch gekennz e i c h n e. t, daß die Dämpfungsmittel durch einerseits am Kranauslegerkopf (1), andererseits am Greiferoberteil (8) raumbeweglich angelenkte Zylinder (4 a, 4 b) mit Tauchkolben (12) gebildet werden, deren Zylinder (4 a, 4 b) durch Verbindungsleitungen (6) miteinander verbunden sind, die einen in sich geschlossenen selbständigen und antriebslosen hydraulischen Kreis bilden, der den Querschnitt einstellbar verändernde Mittel (13, 14) aufweist.
- 2. Auffiänge- und Befestigungsvorrichtung für Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Querschnitt einstellbar verändemden Mittel (13, 14) mindestens teilweise als vom Fahrersitz aus zu betätigende Absperimittel ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 476 383, 868 963, 1021730; französische Patentschrift Nr. 1136 122; britische Patentschriften Nr. 757 626, 795 117; USA.-Patentschrift Nr. 2 889 643.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED37752A DE1206135B (de) | 1961-12-22 | 1961-12-22 | Aufhaenge- und Befestigungsvorrichtung fuer Greifer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED37752A DE1206135B (de) | 1961-12-22 | 1961-12-22 | Aufhaenge- und Befestigungsvorrichtung fuer Greifer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1206135B true DE1206135B (de) | 1965-12-02 |
Family
ID=7043755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED37752A Pending DE1206135B (de) | 1961-12-22 | 1961-12-22 | Aufhaenge- und Befestigungsvorrichtung fuer Greifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1206135B (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE476383C (de) * | 1926-12-07 | 1929-05-21 | G Willy Heinold Dipl Ing | Schwingungsbremse an Verladebruecken |
| DE868963C (de) * | 1951-02-15 | 1953-03-02 | Miag Fahrzeugbau G M B H | Feststellvorrichtung fuer die Pendelachsen von Kranfahrzeugen |
| GB757626A (en) * | 1953-12-28 | 1956-09-19 | Henry George Cross | An improved mobile grab |
| FR1136122A (fr) * | 1955-11-14 | 1957-05-09 | Benoto Sa | Benne automatique perfectionnée |
| DE1021730B (de) | 1955-03-24 | 1957-12-27 | Demag Zug Gmbh | Hydro-pneumatisch arbeitende Stabilisier- und Abfederungsvorrichtung fuer Fahrzeuge |
| GB795117A (en) * | 1955-08-17 | 1958-05-14 | Shaft Machines Ltd | Mucking machine |
| US2889643A (en) * | 1955-10-13 | 1959-06-09 | Sarl So Called Ateliers De Poc | Hydraulically-operated grab bucket |
-
1961
- 1961-12-22 DE DED37752A patent/DE1206135B/de active Pending
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