DE1205189B - Verfahren zur Herstellung von impraegnierten, aus Mehrleiterwindungen oder Litzen aufgebauten Spulen mit starrem Kernteil und flexiblen Anschlussenden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von impraegnierten, aus Mehrleiterwindungen oder Litzen aufgebauten Spulen mit starrem Kernteil und flexiblen AnschlussendenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
- Verfahren zur Herstellung von imprägnierten, aus Mehrleiterwindungen oder Litzen aufgebauten Spulen mit starrem Kernteil und flexiblen Anschlußenden Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von imprägnierten, aus Mehrleiterwindungen, z. B. aus Röbelstäben, oder aus Litzen aufgebauten Spulen mit starrem Kernteil und flexiblen Anschlußenden.
- Bei der bekannten Herstellung von Hochspannungsspulen werden die aus Mehrleiterwindungen aufgebauten Röbelstäbe nur in ihrem Kernteil, der in die Nut der Maschinen eingelegt wird, mit einer Glimmerisolation aus sogenanntem Mikafolium versehen. Diese Mehrschichtisolationslagen werden dann durch Formpressen nach dem sogenannten Bügelverfahren verfestigt. Zugleich wird das Bindemittel in der Isolationsschicht ausgehärtet. Die Wickelkopfisolation für die Spulenenden wird erst nach dem Abbiegen der Nutstäbe durchgeführt.
- Die Erfindung besteht darin, daß der Teil des Leiterbündels, der flexibel bleiben soll, mit einer Silikonkautschukpaste oder einer ähnlichen nicht klebenden Füllmasse durchsetzt wird, wobei sämtliche Hohlräume zwischen den Leiterwindungen ausgefüllt werden, und daß dann die Leiterwindungen in dem Kernteil untereinander verklebt oder durch Imprägnieren ihrer Isolation miteinander verbunden werden.
- Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird verhindert, daß das bei höherer Temperatur sehr dünnflüssig werdende Bindemittel und Imprägnierharz zwischen die Leiter in die Spulen- oder Stabenden eindringt und dort die Leiter untereinander verklebt.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird über den an die Wicklungsisolation im Kernteil anschließenden Teil des Leiterbündels, der nach der Erfindung mit Silikonkautschukpaste oder einer ähnlichen nicht klebenden Füllmasse durchsetzt ist, noch eine Schutzhülle aufgebracht, z. B. in Form eines Schlauches, der dicht auf der Kautschukpaste aufliegt; danach werden die Leiterwindungen in dem Kernteil untereinander verklebt oder durch Imprägnieren ihrer Isolation miteinander verbunden. Bei diesem Verfahren ist es ausgeschlossen, daß während des Verklebens der Einzelleiter sowie beim Aufbringen und beim Aushärten und Formpressen der imprägnierten Wicklungsisolation des Kernteiles Imprägnierharz zwischen die Leiterwindungen der Spulenenden eindringen kann, das dort die flexibel zu haltenden Anschlußenden verkleben würde.
- Nach dem Verfestigen des Kernteiles der Spule kann die aufgebrachte Schutzhülle und die Silikonkautschukpaste bzw. die ähnliche nicht klebende Füllmasse wieder entfernt werden. Die als Füllmasse zwischen die Leiterwindungen gebrachte Silikonkautschukpaste kann gegebenenfalls dort verbleiben, da dadurch die Leiter an Flexibilität nur unwesentlich verlieren. Die Stirnenden der insbesondere aus Röbelstäben aufgebauten Spule können nach der Herstellung der Isolation für den Kernteil der Spule in bekannter Weise abgebogen werden, so daß vor ihrem Einbau in die elektrische Maschine die Wickelkopfisolation hergestellt werden kann.
- Zur Erläuterung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung ist in der Figur ein Ausschnitt aus einem Röbelstab dargestellt, der in seinem Kernteil 1 mit einem Mikafolium 2 in bekannter Weise umbügelt und verfestigt und an der Übergangsstelle 3 zum Wickelkopf mit Silikonkautschukpaste 4 durchsetzt worden ist. Gegebenenfalls kann die Silikonkautschukpaste 4 wieder entfernt werden, um eine besondere Wickelkopfisolation auf die außerhalb des Nutteiles liegenden Leiterwindungen des Röbelstabes aufzubringen. Als weiterer Schutz gegen das Eindringen von dem Imprägnierharz 6 in die Hohlräume zwischen die flexibel zu haltenden Leiterenden ist auf diesen mit Silikonkautschukpaste durchsetzten Teil des Leiterbündels eine Schutzhülle 5 in Form eines Schlauches aufgebracht worden. Das beim Imprägnierprozeß aus der Kernisolation austretende Harz kann nur auf die Oberfläche der Schutzhülle fließen und wird nach dem Imprägnierprozeß beim Aufschneiden und Entfernen der Schutzhülle wieder beseitigt, ohne daß ein Verkleben der Leiterenden hätte eintreten können. Um einen besseren Zusammenhalt des Leiterbündels zu gewährleisten, kann über das mit Silikonkautschukpaste 4 ausgefüllte Leiterende eine Bandage gewickelt werden.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von imprägnierten, aus Mehrleiterwindungen oder Litzen aufgebauten Spulen mit starrem Kernteil und flexiblen Anschlußenden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Teil des Leiterbündels, der flexibel bleiben soll, mit einer Silikonkautschukpaste oder einer ähnlichen nicht klebenden Füllmasse durchsetzt wird, wobei sämtliche Hohlräume zwischen den Leiterwindungen ausgefüllt werden, und daß dann die Leiterwindungen in dem Kernteil untereinander verklebt oder durch Imprägnieren ihrer Isolation miteinander verbunden werden.
- 2. Verfahren zur Herstellung von imprägnierten Spulen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über den mit Silikonkautschukpaste oder einer ähnlichen nicht klebenden Füllmasse durchsetzten Teil des Leiterbündels eine Schutzhülle aufgebracht, insbesondere ein Schlauch überzogen wird, und daß danach die Leiterwindungen in dem Kernteil untereinander verklebt oder durch Imprägnieren ihrer Isolation miteinander verbunden werden.
- 3. Verfahren zur Herstellung von imprägnierten Spulen nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Verfestigen des Kernteiles der Spule die Silikonkautschukpaste bzw. die ähnliche nicht klebende Füllmasse wieder entfernt wird.
- 4. Verfahren zur Herstellung von imprägnierten Spulen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Verfestigen des Kernteiles der Spule die aufgebrachte Schutzhülle oder die aufgebrachte Schutzhülle sowie die Silikonkautschukpaste bzw. die ähnliche nicht klebende Füllmasse wieder entfernt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37397A DE1205189B (de) | 1960-11-01 | 1960-11-01 | Verfahren zur Herstellung von impraegnierten, aus Mehrleiterwindungen oder Litzen aufgebauten Spulen mit starrem Kernteil und flexiblen Anschlussenden |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1205189B true DE1205189B (de) | 1965-11-18 |
Family
ID=7267880
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL37397A Pending DE1205189B (de) | 1960-11-01 | 1960-11-01 | Verfahren zur Herstellung von impraegnierten, aus Mehrleiterwindungen oder Litzen aufgebauten Spulen mit starrem Kernteil und flexiblen Anschlussenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1205189B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2116603A1 (de) * | 1971-03-31 | 1972-10-12 | Licentia Gmbh | Herstellung von elektrischen Wicklungen in wasserfester Ausfuhrung |
-
1960
- 1960-11-01 DE DEL37397A patent/DE1205189B/de active Pending
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