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DE1538711A1 - Verfahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen fuer elektrische Maschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen fuer elektrische Maschinen

Info

Publication number
DE1538711A1
DE1538711A1 DE19661538711 DE1538711A DE1538711A1 DE 1538711 A1 DE1538711 A1 DE 1538711A1 DE 19661538711 DE19661538711 DE 19661538711 DE 1538711 A DE1538711 A DE 1538711A DE 1538711 A1 DE1538711 A1 DE 1538711A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coils
corona protection
semiconducting
package
voltage coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661538711
Other languages
English (en)
Other versions
DE1538711B2 (de
Inventor
Roland Schuler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE1538711A1 publication Critical patent/DE1538711A1/de
Publication of DE1538711B2 publication Critical patent/DE1538711B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/32Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
    • H02K3/40Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation for high voltage, e.g. affording protection against corona discharges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

  • -Verfahren zur Herstellung von Hochspannug&s-SRuleawichllpßen fUr e12ktrische Maschinen Für die Isolierung voh Hochspannungs-Spulenwicklungen elektrischer Maschinen wird vielfach noch ein Herstellungsverfahren angewendet, wo die Nutenteile der aus ein oder mehreren LeiterbUndeln gebildeten-Spulen mit Asphalt- oder Schellackmikafolium umwickelt und im erwärmten Zustand angepresst werden, während die Spulenköpfe mit-speziellen Isolierbändern (z.B. Lackband) isoliert werden. Alle auf diese Weine hergestellten Isolationen zeichnen sich dadurch aus,'dase die Spulenköpfe entweder flexibel bleiben oder nach einer zusätzlichen Erwärmung,beim Einbau der Spulen in die Nuten stark gebogen werden können, ohne dann dabei die Spulenisolation darunter leidet.-Infolge der heutzutageimmer häufiger gestellten Forderung nach Isolationen einer höheren W.4meklasse" genUgen jedoch diese Mikafolium-Isolationen In diesen Fällen nicht mehr. Es sind daher verschiedene Isolationen bestehend aus, mit Kunstharzen imprägniertentglimmerhaltigen Stoffen entwickelt worden, wobei ein Kunstharz mit hoher Temperaturbeständigkeit zurAnwendung kommt.
  • Das Hauptproblemt den sich mit dieser Art Imprägnierharze ergibt,--ist aber, dass die Spulenköpfe fUr den Einbau der Spulen nicht mehr flexibel bleiben. Es ist daher bereits bekannt, zuerst den Nutenteil der Spule allein für sich mit einer Glimmerisolation, die mit einem Kunstharz lmprngniert und aus-. gehärtet wird, zu versehen und die Spulenkopfleolation anschlieasend aufzubringen, aber erst nachdem die Spulen In die Masehine eingebracht sind, wird die Kunstharzverbindung In der Spulenkopfleolätion ausgehbrtet. Eine weitere--Methode besteht darin, die-Spulen mit einem ein Kunstharz-Bindemittel enthaltenden Isoliermaterial zu-umwickeln und auf diese Umwiaklung als letzte Lage ein-Schrumpfband anzubringen" das nach dem Einbau und Erwärmen eine vollständige Anpassung den Isollermaterials an-die Nutwand ermöglicht. Ferner Ist es auch
    bekannt, diejenigen Spulenteile" die flexibel bleiben sollen,
    vor-dem Imprägnieren und Einbau der Spule mit einer Sillkon-
    kautschukpaste oder elner ähnlichen PUllmasse, zu durch-
    setzen, so dass däe_eigentliehe Imprägnierharz nur die Izolation
    der Nutenteile durchctringt.
    Mit allen erwähnten leolationszyntemsn mit-Kunstbarzlinprägnierung
    erWben sich entweder bezüglich den Einbaus der Spulen -#,rheb-
    -liehe-Sehwierigk,äiten oder melst teuere und-kompliz:Lierte Ner-.
    stellungsverfahren fUr die einzelnen Spulen. Isolierte Spulen,
    die erst nach dem Einbau imprägniert werden, wiesen Luft-
    einschlüsse vorallem zwischen der Isolationsoberfläche und der
    Nutwandung auf, sodass sie für Hochspannungsanwendung nicht
    geeignet waren.
    Zweck der Erfindung Ist nunmehr ein Verfahren zur Herstellung
    von Hochspannunge- Spulenwicklungen für elektrische Meschinen
    zu schaffen, das vorallem sehr einfach und dementsprechend auch
    wirtschaftlich sehr günstig ist.
    Gegenstand der Erfindung ist ein Verf ahren zur Herstellung von
    Hochspannungs-Spulenwicklungen für elektrische Maschinen, wobei
    die einzelnen Spulen aus zwei Nutenschenkeln und mindestens
    einer Stimverbindung bestehen, die Im Nut- und Kopfteil init
    einem Imprägnierbaren Isolierstoffkontinuierlich umwickelt
    und mit einem Nutenglimmachutz und-daran anschliessend einem
    Endenglimmschutz zur Feldsteuerung am Einenaustritt versehen
    werden.
    Das erfindungegem;isse Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dase
    die GlImmsehutzmittel auf die fertig isolierten, noch nicht
    Imprägniertenlumwickelten Spulen vor ihrem Einbau In das Einen--
    paket aufgebracht werdenp worauf die Spulen in-die Maschine ein-
    gebaut, die SpulehkÖpfe mit an sich bekannten Hilfsmitteln be-
    festigt und distanziert werden, und anschliessend das Einen-
    paket zusammen mit den eingebauten Spulen mit einem Kunstharz
    imprKgntert und ausgehärtet werden.
    Die Herstellung einer Spulenwicklung _für Hochspannungen
    1*,-#sst sich wie folgt verwirklichen:
    Die Pertig zu einer Spule gefotmten KupferleiterbUndel wer-
    den mit einem imprägnierbaten Isolierband$ z.B. Glimmerband
    mit alaatatortrggerband kontinuierlich im Nut- und Kopfteil
    ümbändelt bis die gewünschte Isolationsdicke erreicht wird.
    Anschliesgend wird die Spule noch mit dem üblichen Nuten- und
    Endenglimmschutz versehen, worauf die noch nicht imprägnierten
    flexiblen Spulen dann in die Statornuten der Maschine einge-
    legt werden. 'Zur Kontrolle, daso die Opulenisolation nicht
    besch?Idigt wurde-beim Einbau, erfolgt dann eine Prüfung mit
    verminderter Prilfspannung. Die darauffolgende Distanzierung
    und Befestigung der Spulenköpfe erfolgt mit gut imprägnierbaren
    Hilfsmitteln wie Glasschnüren, Kordeln und Matten.-Annehl$ensend
    erfolgt ein gleichzeitiges Trocknen, Imprägnieren im Vakuum und
    AushUrten aller Spulen zusammen mit de-in Eisenpaket.
    Beim beschriebenen Verfahren kommt dem Glimmsehutz eine be-
    sondere, Bedeutung zu, Indem es sich gezeigt hat, dann eine
    einwandfreie DurchimprIgnierung der Isolation der Spulen nach
    deren Einbau ohne weiteren erreicht wird, wobei die7praktisch
    unvermeidlichen Hohlräume zwischen Isolationaoberfläche bzw.
    Gimmachuttbelag und Einenpaket durch den Glimmschutzbelag
    elektrisch Uberbrückt werden.
    Der Glimsehutz kanrJus einem halblettenden Anstrich bestehen
    oder es kann auch ein Band aus,halbleitendem Materietl auf die
    Isolation gewickelt werden. Wenn für den GlimmschUtzbelag eine halbleitende Sillkonkautschukpaste verwendet wird, die am Einenpaket nicht hattet, so ergibt-sich der gros-te Vorteilo dass die Spulen später wieder ausgebaut werden können, ohne daas das Einen dabei beschädigt wird. Es ist ferner auch mög-Itehg fUr den Glimmachutz ein halbleitenden Band mit einem zusätzlich halbleitenden Anstrich zu verwenden.
  • Obwohl das be3ahriebene Verfahren In erster Linie fUr die Herstellung von Staterepulenwicklungen bestimmt ist, können solche Spulenwicklungen auch als Rotorwicklungen zur Anwendung kommen wenn auch dort hohe Spannu ffl n In Frage kommen.

Claims (2)

  1. .P a t e n t a n e_p r # c h e: (13 Verfahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen für elektrische Maschinen, wobei die einzelnen Spulen aus zwei Nutenschenkeln und mindestens einer Stirnverbindung bestehen, die im Nut- und KoDfteil mit einem imptMgnierberen Isollerstoff kontinuierlich umwickelt und mit einem Nutenglimmschutz und daran anschliessend einen Endenglimmschutz zur Feldsteuerung am Eisenaustritt versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daso die Glimmschutzmittel auf die fertig isolierten, noch nicht imprägnierten umwickelten Spulen vor ihrem Einbau in das Eisenpaket aufgebracht werden, worauf die Spulen In die Maschine eingebaut, die Spulenköpfe mit an sich bekannten Hilfsmittels befestigt und distanziert werden, und aneahllessend das Einenpaket zu sammen mit den eingebauten Spulen mit einem Kunstharz imprägniert und ausgehärtet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dase der Glimmachutz Im Einenpaket aus einem halbleitendem Anstrich besteht. 3. Verfahren nach Anspruch 2" dadurch gekennzeichnet,.daso fUr den Anstrich ein nicht klebender Stoff (z.B Sillkonkautschukpaste)veniendet wird. 4..Ve'r.fahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetj, daso fUr den Glimmschutz ein halbleitendes Band verwendet wird. 5. Verfahren npch Anspruch 2 und 4. dadurch gekennzeichneti dass för den Glimmschutz ein halbleitenden Band mit einem zusMtzlichen halbleitenden Anstrich ven-jendet v-ird. .6. Hochspannungsspulenwicklung hergestellt nach dem Verfahren gemu-se Anspruch 1.
DE19661538711 1966-05-13 1966-07-08 Verfahren zur herstellung von hochspannungs spulenwicklungen fuer elektrische maschinen Pending DE1538711B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH702166A CH436455A (de) 1966-05-13 1966-05-13 Verfahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen für elektrische Maschinen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1538711A1 true DE1538711A1 (de) 1970-02-19
DE1538711B2 DE1538711B2 (de) 1971-12-09

Family

ID=4318683

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661538711 Pending DE1538711B2 (de) 1966-05-13 1966-07-08 Verfahren zur herstellung von hochspannungs spulenwicklungen fuer elektrische maschinen

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH436455A (de)
DE (1) DE1538711B2 (de)
NO (1) NO122135B (de)
SE (1) SE331128B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2116603A1 (de) * 1971-03-31 1972-10-12 Licentia Gmbh Herstellung von elektrischen Wicklungen in wasserfester Ausfuhrung
DE3045462A1 (de) * 1979-12-05 1981-06-11 Hitachi, Ltd., Tokyo Verfahren zum herstellen einer koronaabschirmung fuer die staenderwicklung einer elektrischen maschine
DE4025439A1 (de) * 1990-08-10 1992-02-13 Siemens Ag Anordnung mit wicklungstraeger und wicklungsstaeben
DE4219064A1 (de) * 1992-06-11 1993-12-16 Asea Brown Boveri Glimmschutzanordnung für die Statorwicklung einer elektrischen Maschine

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3102886A1 (de) * 1981-01-29 1982-08-26 Kraftwerk Union AG, 4330 Mülheim "anordnung zur innenpotentialsteuerung bei generatorstaeben"

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Also Published As

Publication number Publication date
SE331128B (de) 1970-12-14
DE1538711B2 (de) 1971-12-09
CH436455A (de) 1967-05-31
NO122135B (de) 1971-05-24

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