DE1538711A1 - Verfahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen fuer elektrische Maschinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen fuer elektrische MaschinenInfo
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Description
- -Verfahren zur Herstellung von Hochspannug&s-SRuleawichllpßen fUr e12ktrische Maschinen Für die Isolierung voh Hochspannungs-Spulenwicklungen elektrischer Maschinen wird vielfach noch ein Herstellungsverfahren angewendet, wo die Nutenteile der aus ein oder mehreren LeiterbUndeln gebildeten-Spulen mit Asphalt- oder Schellackmikafolium umwickelt und im erwärmten Zustand angepresst werden, während die Spulenköpfe mit-speziellen Isolierbändern (z.B. Lackband) isoliert werden. Alle auf diese Weine hergestellten Isolationen zeichnen sich dadurch aus,'dase die Spulenköpfe entweder flexibel bleiben oder nach einer zusätzlichen Erwärmung,beim Einbau der Spulen in die Nuten stark gebogen werden können, ohne dann dabei die Spulenisolation darunter leidet.-Infolge der heutzutageimmer häufiger gestellten Forderung nach Isolationen einer höheren W.4meklasse" genUgen jedoch diese Mikafolium-Isolationen In diesen Fällen nicht mehr. Es sind daher verschiedene Isolationen bestehend aus, mit Kunstharzen imprägniertentglimmerhaltigen Stoffen entwickelt worden, wobei ein Kunstharz mit hoher Temperaturbeständigkeit zurAnwendung kommt.
- Das Hauptproblemt den sich mit dieser Art Imprägnierharze ergibt,--ist aber, dass die Spulenköpfe fUr den Einbau der Spulen nicht mehr flexibel bleiben. Es ist daher bereits bekannt, zuerst den Nutenteil der Spule allein für sich mit einer Glimmerisolation, die mit einem Kunstharz lmprngniert und aus-. gehärtet wird, zu versehen und die Spulenkopfleolation anschlieasend aufzubringen, aber erst nachdem die Spulen In die Masehine eingebracht sind, wird die Kunstharzverbindung In der Spulenkopfleolätion ausgehbrtet. Eine weitere--Methode besteht darin, die-Spulen mit einem ein Kunstharz-Bindemittel enthaltenden Isoliermaterial zu-umwickeln und auf diese Umwiaklung als letzte Lage ein-Schrumpfband anzubringen" das nach dem Einbau und Erwärmen eine vollständige Anpassung den Isollermaterials an-die Nutwand ermöglicht. Ferner Ist es auch
bekannt, diejenigen Spulenteile" die flexibel bleiben sollen, vor-dem Imprägnieren und Einbau der Spule mit einer Sillkon- kautschukpaste oder elner ähnlichen PUllmasse, zu durch- setzen, so dass däe_eigentliehe Imprägnierharz nur die Izolation der Nutenteile durchctringt. Mit allen erwähnten leolationszyntemsn mit-Kunstbarzlinprägnierung erWben sich entweder bezüglich den Einbaus der Spulen -#,rheb- -liehe-Sehwierigk,äiten oder melst teuere und-kompliz:Lierte Ner-. stellungsverfahren fUr die einzelnen Spulen. Isolierte Spulen, die erst nach dem Einbau imprägniert werden, wiesen Luft- einschlüsse vorallem zwischen der Isolationsoberfläche und der Nutwandung auf, sodass sie für Hochspannungsanwendung nicht geeignet waren. Zweck der Erfindung Ist nunmehr ein Verfahren zur Herstellung von Hochspannunge- Spulenwicklungen für elektrische Meschinen zu schaffen, das vorallem sehr einfach und dementsprechend auch wirtschaftlich sehr günstig ist. Gegenstand der Erfindung ist ein Verf ahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen für elektrische Maschinen, wobei die einzelnen Spulen aus zwei Nutenschenkeln und mindestens einer Stimverbindung bestehen, die Im Nut- und Kopfteil init einem Imprägnierbaren Isolierstoffkontinuierlich umwickelt und mit einem Nutenglimmachutz und-daran anschliessend einem Endenglimmschutz zur Feldsteuerung am Einenaustritt versehen werden. Das erfindungegem;isse Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dase die GlImmsehutzmittel auf die fertig isolierten, noch nicht Imprägniertenlumwickelten Spulen vor ihrem Einbau In das Einen-- paket aufgebracht werdenp worauf die Spulen in-die Maschine ein- gebaut, die SpulehkÖpfe mit an sich bekannten Hilfsmitteln be- festigt und distanziert werden, und anschliessend das Einen- paket zusammen mit den eingebauten Spulen mit einem Kunstharz imprKgntert und ausgehärtet werden. Isolation gewickelt werden. Wenn für den GlimmschUtzbelag eine halbleitende Sillkonkautschukpaste verwendet wird, die am Einenpaket nicht hattet, so ergibt-sich der gros-te Vorteilo dass die Spulen später wieder ausgebaut werden können, ohne daas das Einen dabei beschädigt wird. Es ist ferner auch mög-Itehg fUr den Glimmachutz ein halbleitenden Band mit einem zusätzlich halbleitenden Anstrich zu verwenden.Die Herstellung einer Spulenwicklung _für Hochspannungen 1*,-#sst sich wie folgt verwirklichen: Die Pertig zu einer Spule gefotmten KupferleiterbUndel wer- den mit einem imprägnierbaten Isolierband$ z.B. Glimmerband mit alaatatortrggerband kontinuierlich im Nut- und Kopfteil ümbändelt bis die gewünschte Isolationsdicke erreicht wird. Anschliesgend wird die Spule noch mit dem üblichen Nuten- und Endenglimmschutz versehen, worauf die noch nicht imprägnierten flexiblen Spulen dann in die Statornuten der Maschine einge- legt werden. 'Zur Kontrolle, daso die Opulenisolation nicht besch?Idigt wurde-beim Einbau, erfolgt dann eine Prüfung mit verminderter Prilfspannung. Die darauffolgende Distanzierung und Befestigung der Spulenköpfe erfolgt mit gut imprägnierbaren Hilfsmitteln wie Glasschnüren, Kordeln und Matten.-Annehl$ensend erfolgt ein gleichzeitiges Trocknen, Imprägnieren im Vakuum und AushUrten aller Spulen zusammen mit de-in Eisenpaket. Beim beschriebenen Verfahren kommt dem Glimmsehutz eine be- sondere, Bedeutung zu, Indem es sich gezeigt hat, dann eine einwandfreie DurchimprIgnierung der Isolation der Spulen nach deren Einbau ohne weiteren erreicht wird, wobei die7praktisch unvermeidlichen Hohlräume zwischen Isolationaoberfläche bzw. Gimmachuttbelag und Einenpaket durch den Glimmschutzbelag elektrisch Uberbrückt werden. Der Glimsehutz kanrJus einem halblettenden Anstrich bestehen oder es kann auch ein Band aus,halbleitendem Materietl auf die - Obwohl das be3ahriebene Verfahren In erster Linie fUr die Herstellung von Staterepulenwicklungen bestimmt ist, können solche Spulenwicklungen auch als Rotorwicklungen zur Anwendung kommen wenn auch dort hohe Spannu ffl n In Frage kommen.
Claims (2)
- .P a t e n t a n e_p r # c h e: (13 Verfahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen für elektrische Maschinen, wobei die einzelnen Spulen aus zwei Nutenschenkeln und mindestens einer Stirnverbindung bestehen, die im Nut- und KoDfteil mit einem imptMgnierberen Isollerstoff kontinuierlich umwickelt und mit einem Nutenglimmschutz und daran anschliessend einen Endenglimmschutz zur Feldsteuerung am Eisenaustritt versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daso die Glimmschutzmittel auf die fertig isolierten, noch nicht imprägnierten umwickelten Spulen vor ihrem Einbau in das Eisenpaket aufgebracht werden, worauf die Spulen In die Maschine eingebaut, die Spulenköpfe mit an sich bekannten Hilfsmittels befestigt und distanziert werden, und aneahllessend das Einenpaket zu sammen mit den eingebauten Spulen mit einem Kunstharz imprägniert und ausgehärtet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dase der Glimmachutz Im Einenpaket aus einem halbleitendem Anstrich besteht. 3. Verfahren nach Anspruch 2" dadurch gekennzeichnet,.daso fUr den Anstrich ein nicht klebender Stoff (z.B Sillkonkautschukpaste)veniendet wird. 4..Ve'r.fahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetj, daso fUr den Glimmschutz ein halbleitendes Band verwendet wird. 5. Verfahren npch Anspruch 2 und 4. dadurch gekennzeichneti dass för den Glimmschutz ein halbleitenden Band mit einem zusMtzlichen halbleitenden Anstrich ven-jendet v-ird. .6. Hochspannungsspulenwicklung hergestellt nach dem Verfahren gemu-se Anspruch 1.
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| DE2116603A1 (de) * | 1971-03-31 | 1972-10-12 | Licentia Gmbh | Herstellung von elektrischen Wicklungen in wasserfester Ausfuhrung |
| DE3045462A1 (de) * | 1979-12-05 | 1981-06-11 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Verfahren zum herstellen einer koronaabschirmung fuer die staenderwicklung einer elektrischen maschine |
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