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DE1204301B - Aufbau von elektrischen Verteilungen - Google Patents

Aufbau von elektrischen Verteilungen

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Publication number
DE1204301B
DE1204301B DES57994A DES0057994A DE1204301B DE 1204301 B DE1204301 B DE 1204301B DE S57994 A DES57994 A DE S57994A DE S0057994 A DES0057994 A DE S0057994A DE 1204301 B DE1204301 B DE 1204301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening
distributions
units
distribution
structural units
Prior art date
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Pending
Application number
DES57994A
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English (en)
Inventor
Willi Nerlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to BE577068A priority patent/BE577068A/fr
Priority to FR791548A priority patent/FR1222117A/fr
Priority to CH7232659A priority patent/CH370456A/de
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
    • H02B1/056Mounting on plugboards
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/40Wall-mounted casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/42Mounting of devices therein

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

  • Aufbau von elektrischen Verteilungen In den Niederspannungsnetzen verwendet man an den Verzweigungspunkten sogenannte Verteilungen, in denen die Leitungen verzweigt werden. Sie enthalten außer Abzweigklemmen Sicherungen, Schutzschalter, Handschalter, Meßgeräte, Zähler, Relais und Schütze je nach den Anforderungen, die an die Verteilung gestellt werden. Diese elektrischen Geräte werden räumlich zusammengefaßt in den Verteilungen untergebracht. Die Verteilungen können in den verschiedenen Schutzarten ausgeführt werden. Es gibt vollständig ungeschützte, also offene Verteilungen. Solche werden in Schaltanlagen eingebaut, wo bereits Maßnahmen vorhanden sind, die nicht ohne weiteres den Zutritt zu der Verteilung gestatten. Ferner gibt es Verteilungen für Aufputz, die zum Schutz eine übergreifende Haube haben. Ferner gibt es Verteilungen für Unterputz, bei denen als Schutzmittel ein Abdeckrahmen mit Tür benutzt wird, da die Verteilung in die Wand eingelassen wird. Die Verteilungen können auch als Schränke mit vorderseitiger Tür ausgebildet sein. Schließlich gibt es Verteilungen, die wasserdichte und staubdichte Gehäuse (Kästen mit Deckel) besitzen, wobei die Gehäuse aus Guß, Blech oder Preßstoff hergestellt sind.
  • Bisher waren die Verteilungen verschiedener Schutzart so gebaut, wie es sich in dem jeweiligen Fall durch die gegebenen Verhältnisse gerade ergab. Zum Tragen der elektrischen Geräte verwendete man Tragkörper wie Schienen oder Platten. Die Schienen hatten verschiedenartige Gestalt, insbesondere Längen, die jeweils den Raumverhältnissen der Verteilung entsprachen. Wurden Platten benutzt, so erstreckten sich diese in der Regel praktisch über den ganzen Grundriß der Verteilung. Handelte es sich um verschieden große Verteilungen mit aus Kasten und Deckel bestehendem Gehäuse, so wurde für jede Gehäusegröße eine Platte verwendet, deren Bemessung sich nach der Gehäusegröße richtete. Diese Platte wurde manchmal von vornherein mit einer Vielzahl von Löchern versehen, um Geräte verschiedener Art an verschiedenen Stellen montieren zu können. Der Zusammenbau der bekannten Verteilungen erfolgte auch in der Regel in der Weise, daß man erst beim Zusammenbau der Verteilung die Geräte auf den Stegen oder Platten befestigte. Nachdem die Geräte an ihren bereits an der Verteilung sitzenden Tragkörpem (Stege, Platten) befestigt waren, wurde die Verdrahtung der elektrischen Verteilung durchgeführt. Diese Arbeiten mußten daher von besonders ausgewählten Monteuren durchgeführt werden.
  • Für gekapselte Verteilungsanlagen ist es bekannt, Schrankgehäuse mit Türen zu verwenden, die mit vorbereiteten Schienen, insbesondere Lochschienen, versehen sind ' um an ihnen Einbauplatten verschiedener Größe befestigen zu können. An den Einbauplatten werden, nachdem sie an den Lochschienen befestigt sind, die elektrischen Geräte montiert. Es können aber auch Einbauplatten mit bereits vormontierten Geräten eingesetzt werden. Die Einbauplatten haben solche Abmessungen, daß bei ihrem Einsetzen in die Schrankgehäuse keine ungenutzten Zwischenräume und leere Felder entstehen. Sie liegen, wenn sie länglich ausgebildet sind, mit ihren Längsachsen je nach dem gegebenen Platz in verschiedenen, und zwar zueinander senkrechten Richtungen. Bei diesen bekannten Verteilungsanlagen steht die Bemessung der Schrankgehäuse im Vordergrund, da sie an Stelle einer Vielzahl kleiner, aus Kasten und Deckel bestehenden Gehäuse treten sollen. Ferner ist es bekannt, elektrische Verteilungen unter Putz in der Weise aufzubauen, daß an Befestigungsunterlagen, die von Schienen gebildet sind, ungekapselte Baueinheiten eingesetzt werden, die je aus einem Tragkörper und einem oder mehreren elektrischen Geräten bestehen. Diese Baueinheiten bilden für sich selbständige Gerätegruplien und stellen vor dem Einbau in die Verteilung je ein gemeinsames, einbaufähiges Ganzes dar. Die Befestigungsunterlagen sind mit einer Vielzahl von vorbestimmten, in gleichem Ab- stand und in je einer senkrechten Reihe angeordneten Befestigungslöchern versehen und ermöglichen im Abstand voneinander den Einbau der Baueinheiten in einander parallelen Lagen.
  • Vergleicht man die bekannten Verteilungen verschiedener Schutzart miteinander, so ist festzustellen, daß die Verteilungen der einen Schutzart im Aufbau andere Wege als die Verteilungen der anderen Schutzart gegangen sind. Obwohl in den Verteilungen verschiedener Schutzart weitgehend die gleichen elektrischen Geräte verwendet werden, unterscheiden sich die Verteilungen verschiedener Schutzart hinsichtlich der Art des Einbaues der Geräte. Die Einbauten der Verteilungen der einen Schutzart können nicht in den Verteilungen der anderen Schutzart verwendet werden. In der einen Verteilungsart benutzt man eine Art von Tragkörpem und in der anderen Verteilung eine andere Art von Tragkörpern für die elektrischen Geräte, wobei sich auch die Tragkörper hinsichtlich ihrer Gesamtabmessungen voneinander unterscheiden. Auch die Verbindung der Tragkörper mit den in der jeweiligen Verteilung befindlichen Befestigungsunterlagen war unterschiedlich. Es stellten somit bisher die Verteilungen der einen Schutzart stets eine Sonderentwicklung gegenüber den Verteilungen der anderen Schutzart dar.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, solche gesonderten Wege in dem inneren Aufbau der elektrischen Verteilungen verschiedener Schutzart nicht mehr zu beschreiten. Es soll vielmehr eine einheitliche Ausbildung des inneren Aufbaus unter den Verteilungen verschiedener Schutzart herbeigeführt werden. Zur Lösung der Aufgabe verwendet die Erfindung für den Aufbau der Verteilungen ungekapselte Baueinheiten, die, für sich selbständige Gerätegruppen bildend, je aus einem Tragkörper, insbesondere Platte, und einem oder mehreren elektrischen Geräten bestehen und vor dem Einbau in die Verteilungen je ein gemeinsames, einbaufähiges Ganzes darstellen. Ferner verwendet sie Befestigungsunterlagen, die mit einer Vielzahl von vorbestimmten, in gleichem Abstand und in je einer senkrechten Reihe angeordneten Befestigungslöchern versehen sind und im Abstand voneinander den Einbau der Baueinheiten in einander parallelen Lagen ermöglichen. Erfindungsgemäß sind bezüglich ihres Berührungsschutzes verschieden ausgebildete Verteilungen hinsichtlich des Einbaues der Baueinheiten durch Vereinheitlichung der Längenabmessungen der Tragkörper und durch Vereinheitlichung der Verbindungsstellen zwischen den Tragkörpern und ihren Befestigungsunterlagen einheitlich ausgebildet, wobei die Baueinheiten zur Verbindung mit den Befestigungsunterlagen an den Tragkörpern unverlierbar sitzende Schrauben und die Löcher in den Befestigungsunterlagen Schraubgewinde haben.
  • Durch die Erfindung wird eine besonders rationelle Fertigung derjenigen Teile der Verteilung erreicht, die in den Verteilungen verschiedener Schutzart immer wieder vorkommen. Das sind in erster Linie die Tragkörper für die Geräte. Es ist aber auch die Befestigung der Geräte, die an den Tragkörpern sitzen. Oft kommen nämlich die Geräte in der gleichen Art und Zahl in Verteilungen verschiedener Schutzart vor. Nach der Erfindung werden in den Verteilungen verschiedener Schutzart einheitlich ausgebildete Tragkörper benutzt. Diese Tragkörper werden mit den gängigen Geräten bzw. Gerätekombinationen, unabhängig von dem später zu erfolgenden Einbau in die Verteilung, zu Baueinheiten vereinigt. Solche Baueinheiten können in großen Stückzahlen gefertigt werden, wobei eine bestmögliche Ausnutzung des Werkstoffes und der Werkzeuge erfolgt. Diese Baueinheiten lassen sich auf Lager legen und werden erst bei Bedarf zum Zusammenbau der Verteilung ausgeliefert. Der Zusammenbau der Verteilung braucht nicht unbedingt in der Fertigungsstätte zu erfolgen, in der die Baueinheiten gefertigt werden. Die Baueinheiten können auch für sich dorthin geliefert werden, wo die Verteilung verwendet wird. In diesem Falle erfolgt der Zusammenbau der Verteilung an ihrem Verwendungsort.
  • An den Verteilungen gemäß der Erfindung ist auch der Zusammenbau der Verteilungen sehr erleichtert, da die Befestigungsunterlagen, gleichgültig, ob es Schienen, Rahmen oder Gehäuse sind, einheitlich vorbereitete Befestigungsstellen haben und die Befestigung der Baueinheiten nur mit Hilfe eines Schraubenziehers erfolgt. Hierdurch ist ein rascher Zusammenbau -der Verteilung auch außerhalb der Fertigungsstätte sehr erleichtert. Der erfindungsgemäße Aufbau von Verteilungen ermöglicht auch eine vereinfachte Lagerhaltung. Da die Verteilungen sich rasch zusammenbauen lassen, brauchen nicht immer die fertigen Verteilungen auf Lager gehalten zu werden. Es werden in der Regel keine kompletten Verteilungen im Lager aufbewahrt, sondern nur Einzelteile, wozu die rationell gefertigten Baueinheiten gehören.
  • Dadurch, daß an dem erfindungsgemäßen Aufbau der Verteilungen die Baueinheiten einheitlich gestaltet sind, ist eine große Kombinationsfähigkeit für die einzubauenden Geräte in der jeweiligen Verteilung gegeben. Es können auch kleinstmögliche Verteilungen unter größter Ausnutzung der Raumverhältnisse gebaut werden.
  • Der durch die Erfindung beschrittene Weg führt somit zu einer wesentlichen Senkung der Herstellungskosten elektrischer Verteilungen verschiedener Schutzart.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 und 2 zeigen in Aufsicht und Schnitt eine Verteilung; F i g. 3 und 4 geben in Aufsicht und Schnitt eine andere Verteilung wieder; in F i g. 5 ist eine weitere Verteilung in Aufsicht dargestellt; die F i g. 6 bis 17 geben Einzelheiten für sich wieder. In der Zeichnung sind zur Erläuterung der Erfindung von den mit verschiedenen Schutzausführungen versehenen Verteilungen eine Verteilung in Aufputzform (F i g. 1, 2) und zwei Verteilungen in geschlossener Gehäuseform (F i g. 3 bis 5) dargestellt. Zur Erläuterung des Erflndungsgedankens genügen diese Ausführungsformen. Der Erfindungsgedanke findet über diese Ausführungsbeispiele hinaus an offenen Verteilungen, an Verteilungen in Unterputzform und an Verteilungen in Schrankform Verwendung.
  • Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Verteilung in Aufputzform hat ein Gerüst aus parallelen, im Abstand voneinander angeordneten Schienen. Die Schienen, die in geeigneter Weise an dem Mauerwerk 2 befestigt sind, halten mit Hilfe von Stehbolzen 3 eine übergreifende Haube 4. An den Schienen 1, die Befestigungsunterlagen bilden, sind Tragkörper 5 befestigt, die zum Tragen von elektrischen Geräten 6, z. B. Sicherungssockeln, Handschaltern, dienen. Die Geräte 6 können, zu ihrer Bedienung durch die Haube 4 hindurchragen. Sie können aber auch von der Haube vollständig bedeckt sein. Die Tragkörper 5 sind längliche Platten, deren Enden an den als Befestigungsunterlagen dienenden Schienen 1 befestigt sind.
  • Die in den F i g. 3 und 4 dargestellte Verteilung in geschlossener Gehäuseform hat einen Kasten 7 und einen Deckel 8, wobei eine Abdichtung 9 zwischen Deckel und Kasten angeordnet ist. An dem Kastenboden sind Schienen 1 befestigt, an denen wieder Tragkörper 5 in Form von länglichen Platten zum Tragen elektrischer Geräte 6 sitzen.
  • Die in F i g. 5 dargestellte Verteilung in geschlossener Gehäuseform unterscheidet sich von der in den F i g. 3 und 4 wiedergegebenen Verteilung nur dadurch, daß an Stelle der Schienen der Boden des Gehäuses 7 unmittelbar die Befestigungsunterlagen 1 für den länglichen Tragkörper 5 bildet. Es sind also die Befestigungsunterlagen in diesem Fall am Gehäuseboden angeforint. Bei diesen Ausführungsbeispielen sitzt auf dem Tragkörper 5 nur ein einziges elektrisches Gerät 6, z. B. ein Schütz.
  • Nach der Erfindung liegt dem Aufbau der Verteilungen, die in verschiedenen Schutzarten ausgebildet sind, ein System zugrunde. Dieses System besteht darin, daß die bezüglich ihres Berührungsschutzes verschieden ausgebildeten Verteilungen hinsichtlich des Einbaus der Baueinheiten durch Vereinheitlichung der Längenabmessungen der Tragkörper und durch Vereinheitlichung der Verbindungsstellen zwischen den Tragkörpem und ihren Befestigungsunterlagen einheitlich ausgebildet sind.
  • Für den Aufbau der Verteilungen gemäß der Erfindung werden ungekapselte Baueinheiten verwendet, die, für sich selbständige Gerätegruppen bildend, je aus einem Tragkörper, insbesondere Platte, und einem oder mehreren elektrischen Geräten bestehen. Jede Baueinheit bildet vor ihrem Einbau in die Verteilungen je ein gemeinsames, einbaufähiges Ganzes.
  • Bei den Ausführungsbeispielen der Zeichnung sind an den Baueinheiten die Tragkörper 5 - wie bereits erwähnt - längliche Platten. An Stelle dieser Platten können z. B. auch Doppelstege verwendet werden. Die Platten haben den Vorzug, daß man eine große Freiheit in der Anbringung der Geräte an den Tragkörpern besitzt. Die Befestigungsstellen für die Geräte können beliebig angeordnet werden. Zur Befestigung der Geräte werden die Tragkörper mit nicht gezeichneten Gewindelöchern versehen. Die in den Verteilungen vorkommenden gängigen Geräte bzw. Gerätekombinationen werden auf den Tragkörpern montiert und auf Lager gelegt, von dem sie erst bei Bedarf ausgeliefert werden. Solche Baueinheiten tragen zweckmäßig vor ihrem Einbau in die Verteilung die elektrischen Geräte bereits anschlußfertig mit der für sie erforderlichen Verdrahtung. Die plattenförmigen Tragkörper können auch in Einzelfällen neben den kompletten Baueinheiten ohne Geräte in die Verteilung eingebaut werden, wobei es nicht notwendig ist, daß sie schon die für die Befestigung notwendigen Löcher haben. Solche Fälle treten auf, wenn man bei der Projektierung der Verteflung schon an deren Ergänzung durch weitere Geräte denkt. Erst wenn der Bedarf zur Erweiterung der Verteilung besteht, werden die Tragkörper mit den für die Befestigung der Geräte erforderlichen Gewindelöchern versehen.
  • Die F i g. 6 bis 14 zeigen vorteilhafte Einzelheiten an den Tragkörpern für die Baueinheiten. Für die Baueinheiten werden als Tragkörper längliche Platten 5 in abgestuften Breiten Bp B22 B 3 und Längen Llg L2 vorgesehen. Im allgemeinen kommt man mit wenigen Abstufungen dieser Abmessungen aus. Für die Erfindung ist hinsichtlich des Einbaues der Baueinheiten in die Verteilungen verschiedener Schutzart wesentlich eine Vereinheitlichung der Längenabmessungen der Tragkörper 5. Die Tragkörper 5 haben zu ihrer Befestigung auf der Befestigungsunterlage 1 an jedem Ende vorzugsweise je einen Befestigungsansatz 10. Diese Befestigungsansätze 10 sind zweckmäßig auf je einer Seite einer in Längsrichtung des Tragkörpers verlaufenden Mittellinie M-M sich daran anschließend angeordnet. Diese Ausbildung der Befestigungsansätze 10, die an sich an Klemmenleisten bekannt ist, gestattet - wie die F i g. 1 zeigt - die Tragkörper 5 der Baueinheiten an ein und derselben Schiene auf beiden Seiten der Schiene dicht aneinanderzusetzen.
  • Ferner ist wesentlich für die Erfindung hinsichtlich des Einbaues der Baueinheiten in die Verteilungen verschiedener Schutzart eine Vereinheitlichung der Verbindungsstellen zwischen den Tragkörpern 5 der Baueinheiten und den Befestigungsunterlagen 1. Die Befestigungsunterlagen 1 haben zu diesem Zweck einheitlich vorbereitete Befestigungsstellen 11. In der Regel sind die Befestigungsunterlagen Schienen 1, wie die F i g. 1 und 3 zeigen. Die Befestigungsunterlagen können - wie bereits erwähnt - auch von dem Gehäuse selbst gebildet sein (F i g. 5). Sie können auch durch Rahmen gegeben sein, an denen die Baueinheiten befestigt werden. An den Befestigungsunterlagen haben die vorbereiteten Befestigungsstellen 11 den gleichen Abstand A voneinander. An jeder Befestigungsunterlage ist eine Vielzahl von vorbestimmten und in gleichem Abstand liegenden Befestigungsstellen 11 in einer Reihe angeordnet. Da in jeder Verteilung sich die Befestigungsunterlagen in lotrechter Richtung erstrecken, hat jede Verteilung senkrechte Reihen von Befestigungsstellen.
  • Als Befestigungsmittel für die Tragkörper 5 der Baueinheiten dienen vorzugsweise Schrauben 12, die unverlierbar an den Tragkörpem sitzen. Die unverlierbare Halterung von Schrauben an zusammensetzbaren Bauteilen ist an sich bekannt. Wie die F i g. 14 zeigt, läßt sich die Unverlierbarkeit in an sich bekannter Weise dadurch erreichen, daß auf die Schraubenschäfte festsitzende Scheiben 13 aufgezogen werden. Die Schrauben greifen in die Befestigungsstellen 11 der Befestigungsunterlagen, die in diesem Fall von Löchern mit Schraubengewinde gebildet sind.
  • An den Verteilungen gemäß der Erfindung lassen sich die Tragkörper 5 der Baueinheiten in einander parallelen Lagen ohne Schwierigkeiten an der Befestigungsunterlage 1 befestigen. Die Befestigung kann mit Hilfe eines Schraubenziehers durchgeführt werden. Ein Schweißen oder Vernieten, wie es bisher bei den bekannten Verteilungen angewendet wird, ist an den Verteilungen gemäß der Erfindung vermieden, um den Zusammenbau der Verteilung leicht und rasch durchführen zu können.
  • Besonders zweckmäßig ist es, an den Tragkörpern 5 der Baueinheiten die Befestigungsstellen, an denen die Tragkörper 5 mit den Befestigungsunterlagen verbunden werden, in einem Abstand anzuordnen, der die Hälfte des Abstandes zwischen den Befestigungsstellen 11 (Löcher) an den Befestigungsunterlagen beträgt. Es besitzen also an den Tragkörpern die Befestigungsstellen, wenn mehrere an jedem Ende des Tragkörpers angeordnet sind, den Abstand A/2 voneinander. Auf diese Weise ist es möglich, an den Befestigungsuntetlagen, z. B. den Schienen, mit einer verringerten Zahl von Befestigungsstellen auszukommen, auch wenn die Tragkörper der Bauelemente um Zwischenmaße verschoben werden können. Das Verschieben der Baueinheiten um Zwischenmaße gestattet eine weitgehende Ausnutzung der jeweils vorkommenden Raumverhältnisse, indem die Baueinheiten lückenlos aneinandergesetzt werden können. Dies zeigen z. B. die F i g. 1 und 3.
  • Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeisspielen sind die Tragkörper 5 der Baueinheiten an den mit den Befestigungsunterlagen 1 zusammenwirkenden Befestigungsstellen derart ausgebildet, daß die Schraube 12 jeweils um das Maß A12 versetzbar ist. Wie die F i g. 12, 13 und 17 zeigen, besitzen die Befestigungsansätze 10 der Tragkörper 5 Langlöcher 14. In je ein Langloch wird nur eine Schraube 12 eingesteckt. Die Schraube 12 kann darin um das Maß A/2 verschoben werden. Durch diese Ausbildung der Tragkörper 5 ist jede Befestigungsstelle imstande, zwei verschiedene Befestigungen, die sich durch das Maß A/2 voneinander unterscheiden, an den Befestigungsunterlagen durchzuführen.
  • Um den Zusammenbau der Verteilungsanlagen zu erleichtern, ist es zweckmäßig, die Befestigungsunterlagen an den vorbereiteten Befestigungsstellen mit Kennzeichnungen oder Markierungen zu versehen. Wie die F i g. 15 zeigt, können die Kennzeichnungen Zahlen sein. Zweckmäßig geht die Zahlenfolge von der Mitte der Schiene nach beiden Enden hin. An Stelle der Zahlen können auch andere Markierungen vorgesehen sein. Sind die Befestigungsunterlagen für die Baueinheiten mit solchen Kennzeichnungen oder Markierungen versehen, so erhalten die Montageanweisungen Hinweise, an welchen Stellen der Kennzeichnung bzw. der Markierung die Baueinheiten zu befestigen sind. Auf diese Weise vereinfachen sich die überlegungen des Monteurs beim Befestigen der Baueinheiten an den Befestigungsunterlagen.
  • Die Befestigung der Baueinheiten an einheitlich vorbereiteten Befestigungsunterlagen hat auch den Vorteil, daß tatsächlich die Befestigung an den Stellen erfolgt, die bei der Gestaltung der Verteilung dafür vorgesehen waren. Abweichungen von diesen Stellen sind ausgeschlossen. Hierdurch ist die Mög- lichkeit einer leichten Anpassung derjenigen Teile der Verteilung gegeben, die mit den elektrischen Geräten zusammenwirken. Dies kommt besonders vor, wenn die Geräte durch die Abdeckung der Verteilung hindurchragen müssen. Ist die Abdeckung maßgerecht gefertigt und maßgerecht an den übrigen Teilen der Verteilung befestigt, so können bei der Befestigung der Baueinheiten an den einheitlich vorbereiteten Befestigungsunterlagen keine maßlichen Abweichungen der Geräte gegenüber der Abdeckung vorkommen. Durch die Erfindung wird somit auch ein leichtes Zusammenpassen vieler Teile der Verteilung mit elektrischen Geräten beim Zusammenbau der Verteilung gewährleistet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Aufbau von elektrischen Verteilungen unter Verwendung von ungekapselten Baueinheiten, die, für sich selbständige Gerätegruppen bildend, je aus einem Tragkörper, insbesondere Platte, und einem oder mehreren elektrischen Geräten bestehen und vor dem Einbau in die Verteilungen je ein gemeinsames, einbaufähiges Ganzes darstellen, und unter Verwendung von Befestigungsunterlagen, die mit einer Vielzahl von vorbestimmten, in gleichem Abstand und in je einer senkrechten Reihe angeordneten Befestigungslöchern versehen sind und im Abstand voneinander den Einbau der Baueinheiten in einander parallelen Lagen ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß bezüglich ihres Berührungsschutzes verschieden ausgebildete Verteilungen hinsichtlich des Einbaues der Baueinheiten-durch Vereinheitlichung der Längenabmessungen der Tragkörper (5) und durch Vereinheitlichung der Verbindungsstellen zwischen den Tragkörpern und ihren Befestigungsunterlagen (1) einheitlich ausgebildet sind, wobei die Baueinheiten zur Verbindung mit den Befestigungsunterlagen an den Tragkörpern unverlierbar sitzende Schrauben (12) und die Löcher in den Befestigungsunterlagen Schraubgewinde haben.
  2. 2. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Befestigung an den Befestigungsunterlagen die Tragkörper (5) Befestigungsstellen haben, die in einem halb so großen Ab- stand (AC) angeordnet sind wie die an den Befestigungsunterlagen (1) befindlichen, im gleichen Abstand (A) angeordneten Befestigungslöcher (11). 3. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer mit ihrer Längsrichtung in Reihe liegenden Baueinheiten zur Befestigung der Baueinheiten an den in Längsrichtung aneinanderstoßenden Enden Befestigungsunterlagen (1) mit einreihigen Befest!-gungslöchern (11) dienen. 4. Aufbau nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper (5) der Baueinheiten zur Befestigung an den Befestigungsunterlagen (1) an jedem Ende je einen Befestigungsansatz (10) haben, wobei diese Befestigungsansätze (10) auf je einer Seite einer in Längsrichtung des Tragkörpers liegenden Mittelachse (M-M) sich daran anschließend angeordnet sind. 5. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Gehäusen für gekapselte Verteilungen die mit Befestigungslöchern (11) versehenen Befestigungsunterlagen (1) am Boden des Gehäuses (7) angeformt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 672 774; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1676 083, 1729 687; österreichische Patentschrift Nr. 194 466; AEG-Hilfsbuch, 5. Aufl. (1949), S. 248; AEG-Druckschrift SgN 5788, Inf.-Mappe 30/12 vom April 1955; »Der Elektromeistem, vom 5. 8. 1957, S. 616; »Elektronorm«, 12. Jahrgang (1958), Heft Jan./ Febr., S. 1 bis 4; Siemens-Druckschrift SSW 458.54/209 »Neue Gesichtspunkte für Bau und Montage von Stahlblechverteilungen«; Siemens-Druckschrift SSW 458.54/210 »Bauelemente der Stab-Verteilungen unter Putz«; Siemens-Liste SSW 458.54/203.
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