DE2409692A1 - Schaltanlage mit zellenartigem aufbau - Google Patents
Schaltanlage mit zellenartigem aufbauInfo
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Description
PATB JiTASWAtT
dipt., ing. E. HOLZEK
AUGSBUKG E-WEI-SEB-S
w. 653
Augsburg, den 28. Februar 1974
Westinghouse Electric Corporation, Westinghouse Building,
Gateway Center, Pittsburgh, Allegheny County,
Pennsylvania 15222, V.St.A.
Schaltanlage mit zellenartigem Aufbau
Die Erfindung betrifft eine Schaltanlage mit zellenartigem Aufbau, welche mit gegenseitigen Abständen horizontal
verlaufende Hauptstromschienen, ferner vor diesen Hauptstromschienen
angeordnete und jeweils mit einer dieser Hauptstromschienen verbundene vertikale Stromschienen und an der
Frontseite gelegene Zellen aufweist, in welchen jeweils nebeneinander angeordnete, mit den vertikalen Stromschienen
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elektrisch in Verbindung stehende elektrische Schalter untergebracht
sind, von deren Lastanschiussen elektrisch leitende
LastanschlußVerlängerungen wegführen.
Insbesondere handelt es sich um metallgekapselte Schaltanlagen zur Leistungsverteilung bei verhältnismäßig
niedrigen Spannungen.
Bekannte metallgekapselte Schaltanlagen weisen gewöhnlich eine oder mehrere Schaltgruppen auf, die jeweils aus einer
Vielzahl von Zellen bestehen. Diese Zellen sind nebeneinander angeordnet, so daß eine gewünschte Anzahl von Schaltgeräten
untergebracht werden kann. Die Höchstzahl der Zellen, die vom Hersteller in einer Gruppe untergebracht werden
können, wird gewöhnlich durch die Handhabungs- und Transportmöglichkeiten bestimmt. Die Anlagen weisen jeweils, wie
bereits gesagt, durchgehende horizontale Hauptstromschienen
und vertikale, jeweils mit einer der Hauptstromschienen
elektrisch verbundene Stromschienen auf. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es wünschenswert, die Anzahl der horizontalen
und der vertikalen Stromschienen sowie die Anzahl von Zweigschienen, Lastanschlüssen und Le it ungs verb indem
möglichst klein zu halten. Dies lKßt eich am besten dadurch
erreichen, daÄ für jede Phase ein«· ör«iph»eea-ifetzes eiflte
durchgehende horizontale Stromschiene gewühlt wird, die In einer vertikalen Ebene hinter den vertikalen Stromschienen
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angeordnet ist.
Jede Schaltgruppe der bekannten Schaltanlagen weist im allgemeinen einen an der Frontseite gelegenen Schaltgeräteteil,
einen an der Rückseite gelegenen Verdrahtungsteil und einen zwischen diesen beiden Bereichen gelegenen Stromschienenteil
auf. Der Schaltgeräteteil kann in eine Vielzahl einzelner, die Zellen darstellender Gehäuse unterteilt sein,
welche jeweils Schaltgeräte beherbergen. In den einzelnen Gehäusen können jeweils ein oder zwei Schalter mit Gußgehäuse
angeordnet sein.
Der Stromschienenteil der bekannten Schaltanlagen weist die Hauptstromschienen und die vertikalen Stromschienen auf,
an welch letztere die Zweigschienen und die einzelnen Schalter angeschlossen sind. Die Lastanschlüsse der
Schalter erstrecken sich von den Schaltern aus an den vertikalen Stromschienen vorbei durch den Stromschienenteil
hindurch und endigen im Verdrahtungsteil im rückwärtigen Bereich der Schaltanlage. Dort können die ZuIeitungskabel
der einzelnen LastStromkreise leicht mit den Lastanschlüssen
der Schalter verbunden werden. Um die Länge der Lastanschlüsse
möglichst kurz zu halten, ist eine möglichst geringe Tiefe de» Stronischienenteils wünschenswert.
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Bei größerer Anlagenkapazität und wenn höhere Kurzschlußströme auftreten können, ist es wichtig, daß die
elektrischen Leiter so ausgebildet und so befestigt sind, daß sie großen Magnetkräften widerstehen können. Bei
Kurzschlüssen, bei denen hohe Fehlerströme starke elektromagnetische Kräfte zwischen den Leitern hervorrufen, ist
es wesentlich, daß die durchgehenden Stromschienen, die Leiter in den Zellen und andere Leiter so befestigt sind,
daß sie diesen Kräften standhalten können.
Aus wirtschaftlichen Gründen ist es wünschenswert, die Anzahl der bei der Konstruktion metallgekapselter Schaltanlagen
verwendeten Teile möglichst klein zu halten. Da derartige Schaltanlagen Sehalter verschiedener Größe aufweisen
können, ist es wünschenswert, bei Schalterdoppelanordnungen auch die LastanschlußVerlängerungen großer Schalter in der
soeben geschilderten Weise festhalten zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Sehaltanlagen
der eingangs dargelegten Art eine Möglichkeit zur sicheren Halterung der Lastanschlußverlähgerungen der
Schalter zu finden.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe ist eine solche Schaltanlage gemäß der Erfindung durch eine Haltevorrichtung
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zur starren Positionierung der Lastanschlußverlängerungen
gekennzeichnet, welche zwei Haltekörper aufweist, die so zusammengespannt sind, daß sie die zwischen ihnen hindurchragenden
Lastanschlußverlängerungen erfassen und in ihrer
Lage festhalten.
Bei der Schaltanlage nach der Erfindung sind die den einzelnen Phasen zugeordneten Hauptstromschienen als flache
Stangen ausgebildet und mit gegenseitigen vertikalen Abständen angeordnet. Die Hauptebenen der Hauptstromschienen
liegen in einer gemeinsamen Vertikalebene und der vertikale Zwischenraum zwischen den Kanten zweier benachbarter Hauptstromschienen
ist so groß, daß die bei einem Kurzschluß auftretenden Magnetkräfte wesentlich vermindert sind.
Die vertikalen Stromschienen sind mit zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Luftstrecke geeignetem Abstand
vor den Hauptstromschienen angeordnet. Die verschiedenen
Phasen zugeordneten vertikalen Stromschienen sind ebenfalls durch ausreichend große Luftstrecken voneinander getrennt.
Die vertikalen Stromschienen besitzen jeweils eine ebene, dem Schaltgeräteteil der Anlage zugewandte Fläche, an
welcher die Schaltgeräte leicht anschließbar sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
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• C'
ist der Schaltgeräteteil in eine Vielzahl von übereinander
gestapelten Einzelgehäusen unterteilt, die jeweils Schaltereinfach- oder Schalterdoppelanordnungen beherbergen. Zum
Anschließen der Schaltgeräte an die vertikalen Stromschienen werden geeignete, von den Schaltgeräten kommende Anschlußstücke
an den vertikalen Stromschienen angeschraubt. Dabei muß eine bestimmte, unter Druckspannung stehende
minimale Kontaktfläche zwischen den Stromschienen und den Anschlußstücken vorhanden sein, um die Wärmeentwicklung
und die Bildung heißer Stellen zu vermindern. Daher müssen die dem Anschluß der Schaltgeräte dienenden Stromschienenflächen
eine bestimmte Mindestbreite haben, welche durch die zulässige Wärmeentwicklung bestimmt ist. Die Maximalbreite
dieser Stromschienenflächen wird durch die räumlichen Verhältnisse der Schaltanlage begrenzt. Der Abstand
zwischen den vertikalen Stromschienen und den horizontalen Hauptstromschienen soll klein gehalten werden, da mit
größer werdendem Abstand die an den vertikalen Stromschienen vorbei in den Verdrahtungsteil der Schaltanlage
hineinragenden Lastanschlüsse der Schalter langer sein müssen. Die von den Lastanschlüssen wegragenden und an
den vertikalen Stromschienen vorbeilaufenden Lastanschlußverlängerungen sind mittels elektrisch isolierender
Haltekörper befestigt, die am Rahmen des Schaltgeräteteils montiert sind.
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Bei Sehaltern kleinerer Leistung werden Doppelanordnungen
bevorzugt, d.h. es werden jeweils zwei Schalter mit Gußgehäuse nebeneinander in einem der übereinander angeordneten
Zellen des Schaltgeräteteils montiert.
Es ist wünschenswert, daß die Haltevorrichtung zur Positionierung von unterschiedlich großen Lastanschlußverlängerungen
von Schaltgeräten verschiedener Leistung ohne Notwendigkeit zusätzlicher Teile, besonderer Bohrungen
oder besonderer Montagemittel geeignet ist. Daher sind
zur Halterung der Lastanschlußverlähgerungen bei Sehalterdoppe!anordnungen
zwei identische Haltekörper vorgesehen, welche die LastanschlußVerlängerungen teilweise zwischen
sich einklemmen.
Die LastanschlußVerlängerungen bestehen jeweils aus
einem elektrisch leitenden Rundstab, der auf ein aus Flachst angenmaterial gefertigtes Stromschienenteil hart aufgelötet
ist. Der Stromschienenteil der LastanschlußVerlängerung
ist so gebogen, daß sie nach dem Einbau in die Schaltanlage zwischen den vertikalen Stromschienen hindurchragt.
Die Rundstabteile der Lastansehlußverlängerungen ragen durch öffnungen in einem der beiden Haltekörper hindurch
und sind an den Schaltgeräten angeschlossen. Die Lastansehlußverlängerungen sind so dimensioniert, daß
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der durch sie hindurchfließende Strom keine übermäßigen
Temperaturanstiege erzeugt und daß die Temperatur an den Verbindungsstellen mit den Lastansehlüssen der Schalter
5O°C nicht übersteigt. Die Haltekörper sind unmittelbar an den Profileisen des Rahmens des Schaltgeräteteils
befestigt. Die beiden Haltekörper sind aufeinanderliegend montiert und ihre Längsachsen verlaufen parallel zueinander.
Zur Halterung der größten vorkommenden Lastanschlußverlängerungen,
welche zusammen mit den leistungsstärksten Schaltern verwendet werden, sind die Haltekörper
so montiert, daß ihre Längsachsen miteinander fluchtend hintereinander liegen. Bei kleineren Lastanschlußverlängerungen,
die für Schaltgeräte kleinerer Leistung verwendet werden, können die Haltekörper so
gegeneinander verschoben sein, daß ihre Längsachsen zwar noch parallel zueinander, aber nicht mehr in der
gleichen Horizontalebene liegen.
Die Lastanschlußverlängerungen werden also gemäß der Erfindung auf einfache Weise mit Hilfe von zwei beispielsweise
gegossenen Haltekörpern in ihrer Lage gehalten. Die Lastanschlußverlängerungen werden einfach in Taschen der
gegossenen Haltekörper hineingedrückt und die Haltekörper werden fest zusammengespannt. Nach der Befestigung der
Haltekörper am Rahmen und dem Anschluß der Schaltgeräte sind die Lastanschlußverlängerungen in ihrer Lage starr
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positioniert. Die Last ans ehluß Verlängerungen sind mit
Ausnahme der Anschlußstellen für die Schalter bzw. die
Kabel mit Isoliermaterial, beispielsweise Vinylmaterial oder Epoxydharz, überzogen. Durch geringe gegenseitige
Verschiebung der beiden Haltekörper kann die sandwichartige Haltevorrichtung an Lastanschlußverlängerungen
sämtlicher bei Schalterdoppelanordnungen vorkommender Größen angepaßt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen
beispielsweise beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht
einer Schaltanlage nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine
Schalterdoppelanordnung der Schaltanlage,
Fig. 2A eine schematische Darstellung
der Netzanschlüsse der Schalterdoppelanordnung nach Fig.2,
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Fig. 3 eine Frontansicht des in Fig. 2
dargestellten Teils der Schaltanlage in der Ebene III-III in
Fig. 2, wobei die Frontplatte weggelassen ist,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung
eines Ausschnitts aus Fig. 3, welcher eine Haltevorrichtung nach der Erfindung darstellt,
Fig. 5 eine Stirnansicht der in Fig. 4
dargestellten Haltevorrichtung,
Fig. 6 eine Frontansicht einer Haltevor
richtung ähnlich Fig. 4, bei welcher jedoch größere Lastanschlußverlängerungen
gehaltert sind,
Fig. 7 eine Stirnansicht der in Fig. 6
dargestellten Haltevorrichtung,
Fig. 8 eine Frontansicht eines Halte
körpers der erfindungsgemäßen
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Haltevorrichtung,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den in
Fig. 8 dargestellten Haltekörper, und
Fig. 10 einen Querschnitt durch den in
Fig. 8 dargestellten Haltekörper entlang der Linie X-X
in Fig. 8.
Fig. 1 zeigt eine Schaltanlage 11 mit zwei etwa rechteckigen aufrechten Einheiten 12, die nebeneinander angeordnet
sind. Gegebenenfalls können weitere Einheiten hinzugefügt werden. Jede Schaltanlageneinheit weist Rahmenteile 16,
und l8 auf, an welchen Verkleidungsbleche 20 und Frontplatten 28 befestigt sind.
Der Frontteil jeder Schaltanlageneinheit 12 ist in eine Vielzahl kleinerer übereinander' angeordneter Gehäusezellen
22 für verschiedene Schaltgeräte 24 unterteilt. Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, sind die Frontseiten
der Schaltgeräte 24 mit Bezug auf die Frontfläche der
Schaltanlageneinheit 12 zurückgesetzt. Die Schaltwippen
26 der Schaltgeräte 24 sind ebenfalls mit Bezug auf die Frontfläche der Schaltanlageneinheit 12 zurüek-
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gesetzt. Die an den vertikalen Rahmenteilen 16 oder 17 befestigten
Frontplatten 28 bilden Teile der Frontfläche der Schaltanlage 11. Die Schaltanlage 11 weist eine stromlose
Frontkonstruktion auf, bei welcher keine stromführende
Teile bei in Betrieb befindlicher Schaltanlage zugänglich sind. Die Schaltwippen 26 ragen durch Öffnungen JO der
Frontplatten 28 hindurch. Die Schaltwippen 26 sind in den Vertiefungen der Frontplatten 28 so weit mit Bezug auf die
Schaltanlagenfront'seite zurückgesetzt, daß sie vor sich an
der Schaltanlage vorbeibewegenden Personen oder Gegenständen geschützt sind.
Gemäß den Fig. 2 und J weist jede Schaltanlageneinheit
12 drei J-förmige vertikale Stromverteilerschienen 52 auf. Diese Stromschienen j52 weisen jeweils eine
zur Frontseite der Schaltanlageneinheit weisende ebene
Fläche 26 auf, die zur Erleichterung des Anschlusses der Schaltgeräte jeweils mit einer Vielzahl von Bohrungen 40
versehen sind. Wie in Fig. 2A schematisch dargestellt ist,
ist jeder Phasenanschluß eines dreipoligen Schaltgeräts mit der jeweils dieser Phase entsprechenden Stromschiene verbunden.
Die Bohrungen 40 weisen gleiche Abstände voneinander auf. Außerdem verlaufen in der Schaltanlage 11
horizontale Hauptstromschienen 42, die jeweils durch
zusätzliche Stromschienen 43 verstärkt werden können,
bis die gewünschte Strombelastbarkeit erreicht ist. Diese
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zusätzlichen Stromschienen sind jeweils mit gegenseitigen
Abständen an den Stromschienen 42 befestigt. Die Längsachse der Hauptstromschienen 42 verlaufen jeweils horizontal
und die Hauptebenen der Hauptstromschienen liegen
in einer gemeinsamen Vertikalebene. Die drei jeweils
einer Phase zugeordneten Hauptstromschienen sind durch
senkrechte Zwischenräume voneinander getrennt. An ihren Enden sind die Hauptstromschienen 42 mit Durchbrüchen
versehen, welche die Befestigung gegebenenfalls vorgesehener weiterer Schaltanlageneinheiten 12 erleichtern.
Wie in den Pig. 1 bis 3 gezeigt ist, sind manche der Schaltgeräte so klein, daß zwei Schaltgeräte 24 mit Gußgehäuse
nebeneinander in einer einzigen Gehäusezelle 22 montiert werden können. Die Frontplatte 28 weist zwei
Öffnungen auf, durch welche die Schaltwippen 26 der beiden Schaltgeräte hindurchragen. Von den LastanschiUssen
der Schaltgeräte 24 aus verlaufen Verlängerungen 42 an den vertikalen Stromschienen 32 vorbei und endigen an einer
Stelle, an welcher Kabelverbinder und Kabel leicht angeschlossen werden können.
Die Querschnittsfläche der LastanschlußVerlängerungen
wird durch den Vollaststrom des jeweils zugeordneten Schaltgeräts
24 bestimmt. Für Schaltgeräte kleinerer Leistung können kleinere LastanschlußVerlängerungen Anwendung
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•»τ*
finden. Wie am besten aus den Fig. 4 und 6 ersichtlich ist,
werden die Lastanschlußverlängerungen 42 von einer Haltevorrichtung 46 festgehalten. Es ist wünschenswert, daß mittels
einer Haltevorrichtung 46 verschieden große Lastanschlußverlängerungen
42 gehalten werden können. Dies wird mittels der in den Pig. 4 und 6 dargestellten Haltevorrichtung
erreicht, welche aus zwei gegossenen, elektrisch isolierten Haltekörpern besteht, wie sie in den Fig. 8 bis 10 dargestellt
sind.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen einen der beiden Haltekörper 48. Der Haltekörper 48 besteht aus Isolierwerkstoff,
beispielsweise glasfaserverstärktem Polyesterharz, Epoxydharz oder dergleichen. Die Lastanschlußverlängerungen
42 bestehen jeweils aus einem elektrisch leitenden Rundstab 50, der an einer gebogenen Stromschiene 52 mit
Rechteekprofil befestigt ist. Ein Haltekörper 48 weist
gemäß Fig. 8 beispielsweise sechs Öffnungen 54 auf, durch
welche die Rundstäbe 50 der LastanschlußVerlängerungen 42
hindurchragen. Ferner weist der Haltekörper 48 eine eingegossene rechteckige Tasche 56 auf, die der Aufnahme eines
Teils der Stromschiene 52 dient. An beiden Enden des Haltekörpers 48 sind schlitzförmige Öffnungen 58 vorgesehen, die
der leichteren Befestigung des Haltekörpers am Rahmen der Sehaltanlage 11 dienen. In der Mitte des Haltekörpers 48
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ist eine weitere öffnung 60 vorgesehen, so daß zwei aufeinanderliegende
Haltekörper 48 mittels durch die Öffnung hindurchragender Befestigungsmittel 62 in der gewünschten
Lage entsprechend der jeweiligen Größe der Lastanschlußverlängerungen
gehalten werden können. Andere Bereiche 64 des Haltekörpers 48 sind hohl ausgeführt, so daß zur Herstellung
des Haltekörpers 48 weniger Gußmaterial erforderlich ist.
Zur Fixierung der Lastanschlußverlängerungen 42 werden
zwei Haltekörper 48 aufeinandergelegt, wie es in den Fig. bis 7 dargestellt ist. Die Fig. 4 und 5 zeigen eine vergrößerte
Ansicht der in Fig. 3 dargestellten Haltevorrichtung 46. Die zylindrischen Teile 52 der Lastanschlußverlängerungen
42 ragen durch die Öffnungen 5^ eines der
beiden Haltekörper 48 hindurch. Jeweils ein Teil der Stromschienen
52 liegt dann in einer rechteckigen Tasche 56
der Haltekörper 48. Nach dem Einsetzen der Lastanschlußverlängerungen
werden die Haltekörper 48 etwas gegeneinander verschoben, so daß die Längsachse des hinteren
Haltekörpers 48 zwar parallel zur, aber tiefer als die Längsachse des vorderen Haltekörpers 48 liegt, wodurch
die Lastanschlußverlängerungen fest eingespannt werden. Danach wird die Befestigungsschraube 62 angezogen und es
entsteht eine starre Einheit, die dann in die Schaltanlageneinheit
12 eingebaut werden kann. Zur Befestigung der
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Haltevorrichtung 46 an Profileisen 72 können Schrauben
verwendet werden, wie in Pig. 2 dargestellt ist. Nach der starren Montage der Haltevorrichtung 46 an den Profileisen
72 sind die Rundstäbe 50 fest gehaltert und können an die Schaltgeräte 24 angeschlossen werden.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Haltevorrichtung 46, mittels welcher größere Lastanschlußverlängerungen 42
als mittels der in den Pig. 4 und 5 dargestellten Haltevorrichtung fixierbar sind. Die Haltekörper sind so
montiert, daß die öffnungen 54 nach unten weisen und die
offenen Enden der eingegossenen Taschen 56 nach oben zeigen. Der Durchmesser der Rundstäbe 50 ist bei dieser
Anordnung etwa gleich dem Innendurchmesser der Öffnungen 54. Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten
Anordnung sind die Längsachsen der beiden Haltekörper parallel und fluchten miteinander. Nach dem Befestigen
der Haltevorrichtung 46 an den Profilen 72 mittels durch
die öffnungen 58 hindurchgesteckter Schrauben sind die
Rundstäbe 50 starr in ihrer Lage gehalten und mit den Lastanschlüssen
der Schaltgeräte 24 verbindbar.
Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung besteht aus
billigen und einfach konstruierten Gußkörpern und erfordert wenig Kleinteile zur Montage der Haltevorrichtung
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rait den eingesetzten Lastanschlußverlängerungen 42 in der
Sehalt anlage.
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Claims (1)
- Patentansprüche1.-'Schaltanlage mit zellenartigem Aufbau, welche mit gegenseitigen Abständen horizontal verlaufende Hauptstromschienen, ferner vor diesen Hauptstromschienen angeordnete und jeweils mit einer dieser Haupt st romschienen elektrisch verbundene vertikale Stromschienen und an der Frontseite gelegene Zellen aufweist, in welchen jeweils nebeneinander angeordnete, mit den vertikalen Stromschienen elektrisch in Verbindung stehende elektrische Schalter untergebracht sind, von deren Lastanschlüssen elektrisch leitende Lastanschlußverlängerungen wegführen, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung (4-6) zur starren Positionierung der Lastansehlußverlängerungen (42), welche zwei Haltekörper (48) aufweist, die so zusammengespannt sind, daß sie die zwischen ihnen hindurchragenden Lastanschlußverlängerungen erfassen und in ihrer Lage festhalten.2. Schaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltekörper (48) der Haltevorrichtung (46) hinsichtlich ihrer Form im wesentlichen identisch sind.5. Schaltanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Flächen der- 18 409837/0784beiden Haltekörper (48) mit Ausnehmungen (56) versehen sind, und daß die in dem einen Haltekörper gebildeten Ausnehmungen denjenigen des anderen Haltekörpers so gegenüberliegen, daß an deren Stirnseiten offene Taschen gebildet sind, und daß die LastansehlußVerlängerungen (42) jeweils einen in eine dieser Taschen hineinragenden und an deren Wandungen anliegenden Teil (52) aufweisen.4. Schaltanlage nach Anspruch ~5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltekörper (48) jeweils Durchgangsbohrungen (5^) aufweisen und daß die Lastanschlußverlängerungen (42) jeweils einen weiteren Teil (50) aufweisen, der winkelig vom erstgenannten Teil (52) absteht und durch eine der Durchgangsbohrungen hindurchragt.5· Schaltanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltekörper (48) an ihren Enden jeweils schlitzförmige Durchbrüche (58) aufweisen und mittels durch diese hindurchgesteckter Befestigungsmittel (70) am Rahmen (72) der Schaltanlage befestigbar sind.6. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekörper (48) jeweils an einer zwischen den beiden Enden gelegenen Stelle einen- 19 409837/0784länglichen Durchoruch aufweisen und da.3 die beiden Halte körper mittels durch ihre im wesentlichen miteinander fluchtenden länglichen Durchbrüche hindurchragender, lösbarer Befestigungsmittel (60) aneinander befestigbar sind.- 20 -409837/0784ei .Leerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |