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DE2409692A1 - Schaltanlage mit zellenartigem aufbau - Google Patents

Schaltanlage mit zellenartigem aufbau

Info

Publication number
DE2409692A1
DE2409692A1 DE2409692A DE2409692A DE2409692A1 DE 2409692 A1 DE2409692 A1 DE 2409692A1 DE 2409692 A DE2409692 A DE 2409692A DE 2409692 A DE2409692 A DE 2409692A DE 2409692 A1 DE2409692 A1 DE 2409692A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switchgear
holding
busbars
load connection
holding bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2409692A
Other languages
English (en)
Inventor
Dominic Colista
Louis N Ricci
John G Salvati
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of DE2409692A1 publication Critical patent/DE2409692A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/20Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards
    • H02B1/21Bus-bar arrangements for rack-mounted devices with withdrawable units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)
  • Installation Of Bus-Bars (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

PATB JiTASWAtT
dipt., ing. E. HOLZEK
AUGSBUKG E-WEI-SEB-S
w. 653
Augsburg, den 28. Februar 1974
Westinghouse Electric Corporation, Westinghouse Building, Gateway Center, Pittsburgh, Allegheny County,
Pennsylvania 15222, V.St.A.
Schaltanlage mit zellenartigem Aufbau
Die Erfindung betrifft eine Schaltanlage mit zellenartigem Aufbau, welche mit gegenseitigen Abständen horizontal verlaufende Hauptstromschienen, ferner vor diesen Hauptstromschienen angeordnete und jeweils mit einer dieser Hauptstromschienen verbundene vertikale Stromschienen und an der Frontseite gelegene Zellen aufweist, in welchen jeweils nebeneinander angeordnete, mit den vertikalen Stromschienen
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elektrisch in Verbindung stehende elektrische Schalter untergebracht sind, von deren Lastanschiussen elektrisch leitende LastanschlußVerlängerungen wegführen.
Insbesondere handelt es sich um metallgekapselte Schaltanlagen zur Leistungsverteilung bei verhältnismäßig niedrigen Spannungen.
Bekannte metallgekapselte Schaltanlagen weisen gewöhnlich eine oder mehrere Schaltgruppen auf, die jeweils aus einer Vielzahl von Zellen bestehen. Diese Zellen sind nebeneinander angeordnet, so daß eine gewünschte Anzahl von Schaltgeräten untergebracht werden kann. Die Höchstzahl der Zellen, die vom Hersteller in einer Gruppe untergebracht werden können, wird gewöhnlich durch die Handhabungs- und Transportmöglichkeiten bestimmt. Die Anlagen weisen jeweils, wie bereits gesagt, durchgehende horizontale Hauptstromschienen und vertikale, jeweils mit einer der Hauptstromschienen elektrisch verbundene Stromschienen auf. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es wünschenswert, die Anzahl der horizontalen und der vertikalen Stromschienen sowie die Anzahl von Zweigschienen, Lastanschlüssen und Le it ungs verb indem möglichst klein zu halten. Dies lKßt eich am besten dadurch erreichen, daÄ für jede Phase ein«· ör«iph»eea-ifetzes eiflte durchgehende horizontale Stromschiene gewühlt wird, die In einer vertikalen Ebene hinter den vertikalen Stromschienen
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angeordnet ist.
Jede Schaltgruppe der bekannten Schaltanlagen weist im allgemeinen einen an der Frontseite gelegenen Schaltgeräteteil, einen an der Rückseite gelegenen Verdrahtungsteil und einen zwischen diesen beiden Bereichen gelegenen Stromschienenteil auf. Der Schaltgeräteteil kann in eine Vielzahl einzelner, die Zellen darstellender Gehäuse unterteilt sein, welche jeweils Schaltgeräte beherbergen. In den einzelnen Gehäusen können jeweils ein oder zwei Schalter mit Gußgehäuse angeordnet sein.
Der Stromschienenteil der bekannten Schaltanlagen weist die Hauptstromschienen und die vertikalen Stromschienen auf, an welch letztere die Zweigschienen und die einzelnen Schalter angeschlossen sind. Die Lastanschlüsse der Schalter erstrecken sich von den Schaltern aus an den vertikalen Stromschienen vorbei durch den Stromschienenteil hindurch und endigen im Verdrahtungsteil im rückwärtigen Bereich der Schaltanlage. Dort können die ZuIeitungskabel der einzelnen LastStromkreise leicht mit den Lastanschlüssen der Schalter verbunden werden. Um die Länge der Lastanschlüsse möglichst kurz zu halten, ist eine möglichst geringe Tiefe de» Stronischienenteils wünschenswert.
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Bei größerer Anlagenkapazität und wenn höhere Kurzschlußströme auftreten können, ist es wichtig, daß die elektrischen Leiter so ausgebildet und so befestigt sind, daß sie großen Magnetkräften widerstehen können. Bei Kurzschlüssen, bei denen hohe Fehlerströme starke elektromagnetische Kräfte zwischen den Leitern hervorrufen, ist es wesentlich, daß die durchgehenden Stromschienen, die Leiter in den Zellen und andere Leiter so befestigt sind, daß sie diesen Kräften standhalten können.
Aus wirtschaftlichen Gründen ist es wünschenswert, die Anzahl der bei der Konstruktion metallgekapselter Schaltanlagen verwendeten Teile möglichst klein zu halten. Da derartige Schaltanlagen Sehalter verschiedener Größe aufweisen können, ist es wünschenswert, bei Schalterdoppelanordnungen auch die LastanschlußVerlängerungen großer Schalter in der soeben geschilderten Weise festhalten zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Sehaltanlagen der eingangs dargelegten Art eine Möglichkeit zur sicheren Halterung der Lastanschlußverlähgerungen der Schalter zu finden.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe ist eine solche Schaltanlage gemäß der Erfindung durch eine Haltevorrichtung
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zur starren Positionierung der Lastanschlußverlängerungen gekennzeichnet, welche zwei Haltekörper aufweist, die so zusammengespannt sind, daß sie die zwischen ihnen hindurchragenden Lastanschlußverlängerungen erfassen und in ihrer Lage festhalten.
Bei der Schaltanlage nach der Erfindung sind die den einzelnen Phasen zugeordneten Hauptstromschienen als flache Stangen ausgebildet und mit gegenseitigen vertikalen Abständen angeordnet. Die Hauptebenen der Hauptstromschienen liegen in einer gemeinsamen Vertikalebene und der vertikale Zwischenraum zwischen den Kanten zweier benachbarter Hauptstromschienen ist so groß, daß die bei einem Kurzschluß auftretenden Magnetkräfte wesentlich vermindert sind.
Die vertikalen Stromschienen sind mit zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Luftstrecke geeignetem Abstand vor den Hauptstromschienen angeordnet. Die verschiedenen Phasen zugeordneten vertikalen Stromschienen sind ebenfalls durch ausreichend große Luftstrecken voneinander getrennt. Die vertikalen Stromschienen besitzen jeweils eine ebene, dem Schaltgeräteteil der Anlage zugewandte Fläche, an welcher die Schaltgeräte leicht anschließbar sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
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C'
ist der Schaltgeräteteil in eine Vielzahl von übereinander gestapelten Einzelgehäusen unterteilt, die jeweils Schaltereinfach- oder Schalterdoppelanordnungen beherbergen. Zum Anschließen der Schaltgeräte an die vertikalen Stromschienen werden geeignete, von den Schaltgeräten kommende Anschlußstücke an den vertikalen Stromschienen angeschraubt. Dabei muß eine bestimmte, unter Druckspannung stehende minimale Kontaktfläche zwischen den Stromschienen und den Anschlußstücken vorhanden sein, um die Wärmeentwicklung und die Bildung heißer Stellen zu vermindern. Daher müssen die dem Anschluß der Schaltgeräte dienenden Stromschienenflächen eine bestimmte Mindestbreite haben, welche durch die zulässige Wärmeentwicklung bestimmt ist. Die Maximalbreite dieser Stromschienenflächen wird durch die räumlichen Verhältnisse der Schaltanlage begrenzt. Der Abstand zwischen den vertikalen Stromschienen und den horizontalen Hauptstromschienen soll klein gehalten werden, da mit größer werdendem Abstand die an den vertikalen Stromschienen vorbei in den Verdrahtungsteil der Schaltanlage hineinragenden Lastanschlüsse der Schalter langer sein müssen. Die von den Lastanschlüssen wegragenden und an den vertikalen Stromschienen vorbeilaufenden Lastanschlußverlängerungen sind mittels elektrisch isolierender Haltekörper befestigt, die am Rahmen des Schaltgeräteteils montiert sind.
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Bei Sehaltern kleinerer Leistung werden Doppelanordnungen bevorzugt, d.h. es werden jeweils zwei Schalter mit Gußgehäuse nebeneinander in einem der übereinander angeordneten Zellen des Schaltgeräteteils montiert.
Es ist wünschenswert, daß die Haltevorrichtung zur Positionierung von unterschiedlich großen Lastanschlußverlängerungen von Schaltgeräten verschiedener Leistung ohne Notwendigkeit zusätzlicher Teile, besonderer Bohrungen oder besonderer Montagemittel geeignet ist. Daher sind zur Halterung der Lastanschlußverlähgerungen bei Sehalterdoppe!anordnungen zwei identische Haltekörper vorgesehen, welche die LastanschlußVerlängerungen teilweise zwischen sich einklemmen.
Die LastanschlußVerlängerungen bestehen jeweils aus einem elektrisch leitenden Rundstab, der auf ein aus Flachst angenmaterial gefertigtes Stromschienenteil hart aufgelötet ist. Der Stromschienenteil der LastanschlußVerlängerung ist so gebogen, daß sie nach dem Einbau in die Schaltanlage zwischen den vertikalen Stromschienen hindurchragt. Die Rundstabteile der Lastansehlußverlängerungen ragen durch öffnungen in einem der beiden Haltekörper hindurch und sind an den Schaltgeräten angeschlossen. Die Lastansehlußverlängerungen sind so dimensioniert, daß
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der durch sie hindurchfließende Strom keine übermäßigen Temperaturanstiege erzeugt und daß die Temperatur an den Verbindungsstellen mit den Lastansehlüssen der Schalter 5O°C nicht übersteigt. Die Haltekörper sind unmittelbar an den Profileisen des Rahmens des Schaltgeräteteils befestigt. Die beiden Haltekörper sind aufeinanderliegend montiert und ihre Längsachsen verlaufen parallel zueinander. Zur Halterung der größten vorkommenden Lastanschlußverlängerungen, welche zusammen mit den leistungsstärksten Schaltern verwendet werden, sind die Haltekörper so montiert, daß ihre Längsachsen miteinander fluchtend hintereinander liegen. Bei kleineren Lastanschlußverlängerungen, die für Schaltgeräte kleinerer Leistung verwendet werden, können die Haltekörper so gegeneinander verschoben sein, daß ihre Längsachsen zwar noch parallel zueinander, aber nicht mehr in der gleichen Horizontalebene liegen.
Die Lastanschlußverlängerungen werden also gemäß der Erfindung auf einfache Weise mit Hilfe von zwei beispielsweise gegossenen Haltekörpern in ihrer Lage gehalten. Die Lastanschlußverlängerungen werden einfach in Taschen der gegossenen Haltekörper hineingedrückt und die Haltekörper werden fest zusammengespannt. Nach der Befestigung der Haltekörper am Rahmen und dem Anschluß der Schaltgeräte sind die Lastanschlußverlängerungen in ihrer Lage starr
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positioniert. Die Last ans ehluß Verlängerungen sind mit Ausnahme der Anschlußstellen für die Schalter bzw. die Kabel mit Isoliermaterial, beispielsweise Vinylmaterial oder Epoxydharz, überzogen. Durch geringe gegenseitige Verschiebung der beiden Haltekörper kann die sandwichartige Haltevorrichtung an Lastanschlußverlängerungen sämtlicher bei Schalterdoppelanordnungen vorkommender Größen angepaßt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht
einer Schaltanlage nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine
Schalterdoppelanordnung der Schaltanlage,
Fig. 2A eine schematische Darstellung
der Netzanschlüsse der Schalterdoppelanordnung nach Fig.2,
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Fig. 3 eine Frontansicht des in Fig. 2
dargestellten Teils der Schaltanlage in der Ebene III-III in Fig. 2, wobei die Frontplatte weggelassen ist,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung
eines Ausschnitts aus Fig. 3, welcher eine Haltevorrichtung nach der Erfindung darstellt,
Fig. 5 eine Stirnansicht der in Fig. 4
dargestellten Haltevorrichtung,
Fig. 6 eine Frontansicht einer Haltevor
richtung ähnlich Fig. 4, bei welcher jedoch größere Lastanschlußverlängerungen gehaltert sind,
Fig. 7 eine Stirnansicht der in Fig. 6
dargestellten Haltevorrichtung,
Fig. 8 eine Frontansicht eines Halte
körpers der erfindungsgemäßen
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Haltevorrichtung,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den in
Fig. 8 dargestellten Haltekörper, und
Fig. 10 einen Querschnitt durch den in
Fig. 8 dargestellten Haltekörper entlang der Linie X-X
in Fig. 8.
Fig. 1 zeigt eine Schaltanlage 11 mit zwei etwa rechteckigen aufrechten Einheiten 12, die nebeneinander angeordnet sind. Gegebenenfalls können weitere Einheiten hinzugefügt werden. Jede Schaltanlageneinheit weist Rahmenteile 16, und l8 auf, an welchen Verkleidungsbleche 20 und Frontplatten 28 befestigt sind.
Der Frontteil jeder Schaltanlageneinheit 12 ist in eine Vielzahl kleinerer übereinander' angeordneter Gehäusezellen 22 für verschiedene Schaltgeräte 24 unterteilt. Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, sind die Frontseiten der Schaltgeräte 24 mit Bezug auf die Frontfläche der Schaltanlageneinheit 12 zurückgesetzt. Die Schaltwippen 26 der Schaltgeräte 24 sind ebenfalls mit Bezug auf die Frontfläche der Schaltanlageneinheit 12 zurüek-
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gesetzt. Die an den vertikalen Rahmenteilen 16 oder 17 befestigten Frontplatten 28 bilden Teile der Frontfläche der Schaltanlage 11. Die Schaltanlage 11 weist eine stromlose Frontkonstruktion auf, bei welcher keine stromführende Teile bei in Betrieb befindlicher Schaltanlage zugänglich sind. Die Schaltwippen 26 ragen durch Öffnungen JO der Frontplatten 28 hindurch. Die Schaltwippen 26 sind in den Vertiefungen der Frontplatten 28 so weit mit Bezug auf die Schaltanlagenfront'seite zurückgesetzt, daß sie vor sich an der Schaltanlage vorbeibewegenden Personen oder Gegenständen geschützt sind.
Gemäß den Fig. 2 und J weist jede Schaltanlageneinheit 12 drei J-förmige vertikale Stromverteilerschienen 52 auf. Diese Stromschienen j52 weisen jeweils eine zur Frontseite der Schaltanlageneinheit weisende ebene Fläche 26 auf, die zur Erleichterung des Anschlusses der Schaltgeräte jeweils mit einer Vielzahl von Bohrungen 40 versehen sind. Wie in Fig. 2A schematisch dargestellt ist, ist jeder Phasenanschluß eines dreipoligen Schaltgeräts mit der jeweils dieser Phase entsprechenden Stromschiene verbunden. Die Bohrungen 40 weisen gleiche Abstände voneinander auf. Außerdem verlaufen in der Schaltanlage 11 horizontale Hauptstromschienen 42, die jeweils durch zusätzliche Stromschienen 43 verstärkt werden können, bis die gewünschte Strombelastbarkeit erreicht ist. Diese
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zusätzlichen Stromschienen sind jeweils mit gegenseitigen Abständen an den Stromschienen 42 befestigt. Die Längsachse der Hauptstromschienen 42 verlaufen jeweils horizontal und die Hauptebenen der Hauptstromschienen liegen in einer gemeinsamen Vertikalebene. Die drei jeweils einer Phase zugeordneten Hauptstromschienen sind durch senkrechte Zwischenräume voneinander getrennt. An ihren Enden sind die Hauptstromschienen 42 mit Durchbrüchen versehen, welche die Befestigung gegebenenfalls vorgesehener weiterer Schaltanlageneinheiten 12 erleichtern.
Wie in den Pig. 1 bis 3 gezeigt ist, sind manche der Schaltgeräte so klein, daß zwei Schaltgeräte 24 mit Gußgehäuse nebeneinander in einer einzigen Gehäusezelle 22 montiert werden können. Die Frontplatte 28 weist zwei Öffnungen auf, durch welche die Schaltwippen 26 der beiden Schaltgeräte hindurchragen. Von den LastanschiUssen der Schaltgeräte 24 aus verlaufen Verlängerungen 42 an den vertikalen Stromschienen 32 vorbei und endigen an einer Stelle, an welcher Kabelverbinder und Kabel leicht angeschlossen werden können.
Die Querschnittsfläche der LastanschlußVerlängerungen wird durch den Vollaststrom des jeweils zugeordneten Schaltgeräts 24 bestimmt. Für Schaltgeräte kleinerer Leistung können kleinere LastanschlußVerlängerungen Anwendung
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•»τ*
finden. Wie am besten aus den Fig. 4 und 6 ersichtlich ist, werden die Lastanschlußverlängerungen 42 von einer Haltevorrichtung 46 festgehalten. Es ist wünschenswert, daß mittels einer Haltevorrichtung 46 verschieden große Lastanschlußverlängerungen 42 gehalten werden können. Dies wird mittels der in den Pig. 4 und 6 dargestellten Haltevorrichtung erreicht, welche aus zwei gegossenen, elektrisch isolierten Haltekörpern besteht, wie sie in den Fig. 8 bis 10 dargestellt sind.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen einen der beiden Haltekörper 48. Der Haltekörper 48 besteht aus Isolierwerkstoff, beispielsweise glasfaserverstärktem Polyesterharz, Epoxydharz oder dergleichen. Die Lastanschlußverlängerungen 42 bestehen jeweils aus einem elektrisch leitenden Rundstab 50, der an einer gebogenen Stromschiene 52 mit Rechteekprofil befestigt ist. Ein Haltekörper 48 weist gemäß Fig. 8 beispielsweise sechs Öffnungen 54 auf, durch welche die Rundstäbe 50 der LastanschlußVerlängerungen 42 hindurchragen. Ferner weist der Haltekörper 48 eine eingegossene rechteckige Tasche 56 auf, die der Aufnahme eines Teils der Stromschiene 52 dient. An beiden Enden des Haltekörpers 48 sind schlitzförmige Öffnungen 58 vorgesehen, die der leichteren Befestigung des Haltekörpers am Rahmen der Sehaltanlage 11 dienen. In der Mitte des Haltekörpers 48
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ist eine weitere öffnung 60 vorgesehen, so daß zwei aufeinanderliegende Haltekörper 48 mittels durch die Öffnung hindurchragender Befestigungsmittel 62 in der gewünschten Lage entsprechend der jeweiligen Größe der Lastanschlußverlängerungen gehalten werden können. Andere Bereiche 64 des Haltekörpers 48 sind hohl ausgeführt, so daß zur Herstellung des Haltekörpers 48 weniger Gußmaterial erforderlich ist.
Zur Fixierung der Lastanschlußverlängerungen 42 werden zwei Haltekörper 48 aufeinandergelegt, wie es in den Fig. bis 7 dargestellt ist. Die Fig. 4 und 5 zeigen eine vergrößerte Ansicht der in Fig. 3 dargestellten Haltevorrichtung 46. Die zylindrischen Teile 52 der Lastanschlußverlängerungen 42 ragen durch die Öffnungen 5^ eines der beiden Haltekörper 48 hindurch. Jeweils ein Teil der Stromschienen 52 liegt dann in einer rechteckigen Tasche 56 der Haltekörper 48. Nach dem Einsetzen der Lastanschlußverlängerungen werden die Haltekörper 48 etwas gegeneinander verschoben, so daß die Längsachse des hinteren Haltekörpers 48 zwar parallel zur, aber tiefer als die Längsachse des vorderen Haltekörpers 48 liegt, wodurch die Lastanschlußverlängerungen fest eingespannt werden. Danach wird die Befestigungsschraube 62 angezogen und es entsteht eine starre Einheit, die dann in die Schaltanlageneinheit 12 eingebaut werden kann. Zur Befestigung der
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Haltevorrichtung 46 an Profileisen 72 können Schrauben verwendet werden, wie in Pig. 2 dargestellt ist. Nach der starren Montage der Haltevorrichtung 46 an den Profileisen 72 sind die Rundstäbe 50 fest gehaltert und können an die Schaltgeräte 24 angeschlossen werden.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Haltevorrichtung 46, mittels welcher größere Lastanschlußverlängerungen 42 als mittels der in den Pig. 4 und 5 dargestellten Haltevorrichtung fixierbar sind. Die Haltekörper sind so montiert, daß die öffnungen 54 nach unten weisen und die offenen Enden der eingegossenen Taschen 56 nach oben zeigen. Der Durchmesser der Rundstäbe 50 ist bei dieser Anordnung etwa gleich dem Innendurchmesser der Öffnungen 54. Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Anordnung sind die Längsachsen der beiden Haltekörper parallel und fluchten miteinander. Nach dem Befestigen der Haltevorrichtung 46 an den Profilen 72 mittels durch die öffnungen 58 hindurchgesteckter Schrauben sind die Rundstäbe 50 starr in ihrer Lage gehalten und mit den Lastanschlüssen der Schaltgeräte 24 verbindbar.
Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung besteht aus billigen und einfach konstruierten Gußkörpern und erfordert wenig Kleinteile zur Montage der Haltevorrichtung
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rait den eingesetzten Lastanschlußverlängerungen 42 in der Sehalt anlage.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1.-'Schaltanlage mit zellenartigem Aufbau, welche mit gegenseitigen Abständen horizontal verlaufende Hauptstromschienen, ferner vor diesen Hauptstromschienen angeordnete und jeweils mit einer dieser Haupt st romschienen elektrisch verbundene vertikale Stromschienen und an der Frontseite gelegene Zellen aufweist, in welchen jeweils nebeneinander angeordnete, mit den vertikalen Stromschienen elektrisch in Verbindung stehende elektrische Schalter untergebracht sind, von deren Lastanschlüssen elektrisch leitende Lastanschlußverlängerungen wegführen, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung (4-6) zur starren Positionierung der Lastansehlußverlängerungen (42), welche zwei Haltekörper (48) aufweist, die so zusammengespannt sind, daß sie die zwischen ihnen hindurchragenden Lastanschlußverlängerungen erfassen und in ihrer Lage festhalten.
    2. Schaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltekörper (48) der Haltevorrichtung (46) hinsichtlich ihrer Form im wesentlichen identisch sind.
    5. Schaltanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Flächen der
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    beiden Haltekörper (48) mit Ausnehmungen (56) versehen sind, und daß die in dem einen Haltekörper gebildeten Ausnehmungen denjenigen des anderen Haltekörpers so gegenüberliegen, daß an deren Stirnseiten offene Taschen gebildet sind, und daß die LastansehlußVerlängerungen (42) jeweils einen in eine dieser Taschen hineinragenden und an deren Wandungen anliegenden Teil (52) aufweisen.
    4. Schaltanlage nach Anspruch ~5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltekörper (48) jeweils Durchgangsbohrungen (5^) aufweisen und daß die Lastanschlußverlängerungen (42) jeweils einen weiteren Teil (50) aufweisen, der winkelig vom erstgenannten Teil (52) absteht und durch eine der Durchgangsbohrungen hindurchragt.
    5· Schaltanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltekörper (48) an ihren Enden jeweils schlitzförmige Durchbrüche (58) aufweisen und mittels durch diese hindurchgesteckter Befestigungsmittel (70) am Rahmen (72) der Schaltanlage befestigbar sind.
    6. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekörper (48) jeweils an einer zwischen den beiden Enden gelegenen Stelle einen
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    länglichen Durchoruch aufweisen und da.3 die beiden Halte körper mittels durch ihre im wesentlichen miteinander fluchtenden länglichen Durchbrüche hindurchragender, lösbarer Befestigungsmittel (60) aneinander befestigbar sind.
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    ei .
    Leerseite
DE2409692A 1973-03-01 1974-02-28 Schaltanlage mit zellenartigem aufbau Withdrawn DE2409692A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US00337244A US3792315A (en) 1973-03-01 1973-03-01 Metal enclosed switchgear with sandwiched load block supports

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2409692A1 true DE2409692A1 (de) 1974-09-12

Family

ID=23319729

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2409692A Withdrawn DE2409692A1 (de) 1973-03-01 1974-02-28 Schaltanlage mit zellenartigem aufbau

Country Status (8)

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US (1) US3792315A (de)
JP (1) JPS552651Y2 (de)
BE (1) BE811671A (de)
CA (1) CA989056A (de)
DE (1) DE2409692A1 (de)
ES (1) ES200973Y (de)
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Legal Events

Date Code Title Description
8130 Withdrawal