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DE1203477B - Registrierende Echoloteinrichtung zur Vermessung von Wasserstrassen - Google Patents

Registrierende Echoloteinrichtung zur Vermessung von Wasserstrassen

Info

Publication number
DE1203477B
DE1203477B DEF21708A DEF0021708A DE1203477B DE 1203477 B DE1203477 B DE 1203477B DE F21708 A DEF21708 A DE F21708A DE F0021708 A DEF0021708 A DE F0021708A DE 1203477 B DE1203477 B DE 1203477B
Authority
DE
Germany
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registration
distance
springs
recording
zero
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF21708A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Siegfried Fahrentholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF21708A priority Critical patent/DE1203477B/de
Publication of DE1203477B publication Critical patent/DE1203477B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

  • Registrierende Echoloteinrichtung zur Vermessung von Wasserstraßen Es ist bekannt, zur Vermessung von Wasserstraßen eine Vielzahl von Echolot-Sendern-Empfängern an einem quer zur Fahrtrichtung eines Vermessungsschiffes angebrachten Träger in gleichen Abständen anzubringen, die Sender nacheinander auszulösen und die empfangenen Echoimpulse nebeneinander in einer Registriereinrichtung zu registrieren, so daß die Aneinanderreihung der Lotimpulse eine sogenannte Querprofilkurve ergibt. Mit dieser Methode wird jedoch eine lückenlose Erfassung des Bodenprofils nicht erreicht, da gewisse tote Zeiten unvermeidlich sind, die durch das Umschalten von einem Sender zum andern sowie durch den Papiertransport zwischen den einzelnen Kurven erforderlich sind.
  • Es ist ferner bei einer Vorrichtung zur Bestimmung der Querschnittsabmessungen von langgestreckten Räumen, insbesondere von Eisenbahntunneln, bekannt, sogenannte Längsprofilkurven zu schreiben.
  • Dabei sind an einem auf den Schienen fahrbaren und quer zu diesen orientierten Rahmen in bestimmten Abständen Echolot-Sender-Empfänger angeordnet, welche gegen unterschiedliche Stellen der Tunnelwandung gerichtet sind. Jedem dieser Sender-Empfänger ist im Registriergerät eine Registrierfeder zugeordnet. Die Registrierfedern sind auf einem umlaufenden Band angebracht und haben einen bestimmten Abstand voneinander. Jeder Registrierfeder ist dabei eine bestimmte Zone auf dem Registrierpapier zugeordnet, die in Laufrichtung der Feder eine vorgegebene Breite aufweist. Innerhalb dieser Zone kann nur die bestimmte und keine andere Feder tätig werden, Die Zone muß also so breit sein, daß sowohl die minimale als auch die maximale Meßentfernung innerhalb der vorgegebenen Breite aufgezeichnet werden kann. Die Breite der Zone ist jeweils gleich der Länge einer ortsfesten Kontaktschiene, über welche der jeweiligen Feder die Echospannung zugeführt wird. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß sich bei einer an sich anzustrebenden großen Anzahl von Kurven entweder eine außerordentlich große Papierbreite oder eine geringe Auflösung in der Registrierrichtung ergibt. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß zugunsten eines höheren Informationsinhaltes pro Flächenemheit des Papiers darauf verzichtet werden kann, daß ein Irrtum bei der Zuordnung einer Registrierkurve zu der zugehörigen Nullinie ausgeschlossen ist, daß es vielmehr genügt, wenn die zugehörige Nullinie durch Abzählen gefunden werden kann.
  • Gemäß der Erfindung zeichnet sich eine Echoloteinrichtung zur Vermessung von Wasserstraßen mit einer Vielzahl von Sendern-Empfängern, die quer zur Fahrtrichtung des Schiffes in Abständen angeordnet sind und denen ebenso viele Registrierelemente zugeordnet sind, die auf einem gemeinsamen umlaufenden Träger in Laufrichtung gegeneinander versetzt sind und je eine Längsprofilkurve auf einer gemeinsamen Schreibfläche aufzeichnen, wobei jede Kurve auf je eine reell vorhandene und gedachte Nullinie zu beziehen ist, welche gleiche Abstände aufweisen, dadurch aus, daß der konstante Abstand der Registrierelemente kleiner ist als die im Aufzeichnungsmaßstab gemessene Differenz zwischen dem maximalen und minimalen Wert der zu registrierenden Wassertiefe. Bei einer weiter unten beschriebenen Ausführungsform der Erfindung beträgt der Abstand der Registrierelemente etwa ein Fünftel der im Aufzeichnungsmaßstab gemessenen Differenz zwischen dem maximalen und minimalen Wert der zu registrierenden Wassertiefe. ImMittel gesehen, haben die Registrierkurven dann einen derartigen Abstand von den ihnen zugeordneten Nullinien, daß zwischen einer Registrierkurve und der jeweiligen Nullinie noch weitere Nullinien verlaufen.
  • Es ist zwar bei einem anderen Registriergerät für eine Vielzahl von Längsprofilkurven bereits bekannt, daß sich die Registrierbereiche überlappen können jedoch handelt es sich dabei um ein Gerät, bei dem jedes Registrierelement einen eigenen, getrennt von dem anderen geführten Träger aufweist, wodurch die Überiappung der Registrierbereiche auf einen geringen Prozentsatz beschränkt ist. Dieses bekannte Registriergerät ist ein echtes Längenaufzeichnungsgerät, bei dem sich das Registrierelement nur dann bewegt, wenn sich die aufzuzeichnende Länge ändert. Im Gegensatz dazu ist eine auf dem Prinzip des Echolots basierende Registriereinrichtung ein Kurzzeitmesser, bei dem sich die Registrierelemente ununterbrochen in Bewegung befinden, ohne daß sie ihren gegenseitigen Abstand ändern. Bei dem bekannten Gerät ist eine Überschreitung der einer Registrierfeder zugeordneten Schreibzone kritisch, weil sie auf die Wahrscheinlichkeit baut, daß das benachbarte Schreib element zur Zeit des Eintritts dieser Registrierfeder in den Nachbarbereich nicht gerade eine Auslenkung in entgegengesetzter Richtung erfährt.
  • In diesem Falle würde nämlich das seinen Bereich überschreitende Registrierelement das nächste Registrierelement vor sich herschieben, oder das letztere würde das erstere am weiteren Vorschub hindern, was beides Fehlregistrierungen zur Folge hätte. Bei der Erfindung ist dagegen die Uberlappung der Registrierbereiche nicht durch eine Rücksichtnahme auf den Mechanismus der Registrierung beschränkt, vielmehr kann die Überlappung der Registrierbereiche ohne weiteres mehrere Hundert Prozent betragen.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Figuren näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 die Anordnung der Sender-Empfänger am Meßschiff, F i g. 2 eine Draufsicht auf das Registriergerät und das Registrierergebnis, F i g. 3 a und 3b die Anordnung der Registrierfedern bei gleichzeitiger Auslösung der Sender und F i g. 3 c die Anordnung der Registrierfedern bei zeitlich gestaffelter Auslösung der Sender.
  • Wie F i g. 1 zeigt, sind an dem Vermessungsschiff 20 schwenkbare Ausleger 21 und 22 angeordnet, welche die Sender-Empfänger tragen. Diese bestehen aus den Sendeschwingern la bis 12 a und den dazugehörigen Empfangsschwingern lb bis 12 b. Die Sender werden gemeinsam ausgelöst, während jeder der Empfangsschwinger mit einem besonderen Verstärker 1 c bis 12 c verbunden ist, die in der Fig. 2 nochmals dargestellt sind. Bei der in F i g. 2 gezeigten Registriereinrichtung wird das Registrierpapier 30, im vorliegenden Falle ein stromempfindliches Kohle-Aluminium-Papier, über die Rollen 31 und 32 von rechts nach links hinweggezogen. In der Nähe der rechten Rolle befindet sich das umlaufende Band 33, das die Schreibfedern 1 bis 12 trägt. Bei der Bewegung des Bandes, die von oben nach unten erfolgt, schleifen diese Federn mit ihren rechten Enden auf ortsfesten Kontaktschienen 1 d bis 12 d, die mit den Empfängern 1 c bis 12 c verbunden sind.
  • Die gemeinsame Auslösung für die Sender befindet sich auf der Rückseite des Bandes und ist nicht dargestellt. Im einfachen Falle besteht sie aus einem an dem Band angebrachten Nocken und einem ortsfesten Kontakt, der sämtliche Sender auslöst Statt eines Nockens kann auf dem Band auch ein Stück Eisen angebracht sein, das an einer ortsfesten Eisenkernspule vorbeiläuft und in dieser einen Induktionsstoß erzeugt, der den Sender auslöst. Die Auslösung der Sender erfolgt in dem Augenblick, in dem die obere Feder 1 in Höhe der Linie 35 steht. Diese Linie ist die Nullinie, die im Augenblick der Auslösung des Sendeimpulses von der oberen Feder 1 geschrieben wird. Die Nullinien der übrigen Federn werden unterdrückt, weil sie sonst störend wirken würden, da sie die eigentlichen Registrierkurven mehrfach schneiden, was darauf zurückzuführen ist, daß der Abstand der Registrierfedern kleiner ist als der Abstand zwischen einer Nullinie und der zugehörigen Registrierkurve. Die Unterdrückung dieser Nullinien kann z.B. dadurch erfolgen, daß die jeweils zusammengehörigen Sender-Empfänger aku- stisch sorgfältig entkoppeIt sind und eine etwaige Restspannung dadurch von der Schreibfeder ferngehalten wird, daß der Verstärker Spannungen unterhalb eines bestimmten Schwellwertes unterdrückt.
  • Eine weitere, sehr einfache Möglichkeit, die Nulllinien zu unterdrücken, besteht darin, in die Zuführungsschienen 2 d bis 12d kurze Unterbrechungen oder Isolierstücke einzufügen, und zwar an den Stellen, an welchen die Feder sonst die Nullinie schreiben würde. Schließlich kann auch vom Auslöseimpuls des Senders ein Sperrimpuls abgeleitet werden, der den Empfangsverstärker für den Nullschall sperrt. Der Verzicht auf die Nullinien hat natürlich zur Folge, daß die registrierten Kurven nicht mehr ohne weiteres deutbar sind, da das Bezugsniveau fehlt. Es ist deshalb üblich, bei derartigen Registrierungen ein künstliches Nulliniennetz vorzusehen. Dies kann z. B. durch eine vor das Registrierpapier gesetzte, transparente Platte geschehen, auf deren Innenseite die zweckmäßig farbigen Nullinien angebracht sind. Diese Platte muß in der Vertikalen so verschiebbar sein, daß die obere Nullinie mit der registrierten Linie 35 zur Deckung gebracht werden kann. Es ist aber auch bekannt, und dies ist in F i g. 2 dargestellt, ein System von künstlichen Nulllinien mitaufzuzeichnen, die gegenüber einem durch Registrierung des Nullschalls entstandenen Nullliniensystem den Vorteil der größeren Strichschärfe haben und sich zusätzlich durch eine abweichende Farbe von den Profilkurven unterscheiden. Diese Nullinien werden mit Hilfe einer in vertikaler Richtung verstellbaren Leiste 40 erzeugt, welche Farbstifte 61 bis 72 federnd gegen das Schreibpapier drückt. Statt Farbstifte, Kugelschreiber od. dgl. können auch besondere Registrierfedern auf der Leiste vorgesehen sein, die an einer dauernd wirkenden Gleich-, Wechsel- oder Impulsspannung liegen.
  • Im letzteren Falle kann man punktierte Linien schreiben, wobei der Abstand der Punkte gleichzeitig ein Maß für die Papiergeschwindigkeit darstellt. Es kann zweckmäßig sein, z. B. jede fünfte Linie voll aufzuzeichnen und die übrigen Nullinien nur als punktierte Linien darzustellen oder jede fünfte Linie in einer anderen Farbe aufzuzeichnen als die übrigen. In die Registrierungen können auch Zeitmarken gegeben werden, indem z. B. an die Registrierfedern 1 bis i2 kurzzeitig mit Hilfe eines Druckknopfes eine Gleichspannung gegeben wird, so daß diese eine senkrechte Linie schreiben. Diese Zeitmarken stehen z. B. mit der Kilometrierung eines Flußlaufes in Beziehung.
  • In der Zeichnung sind zwei derartige Linien mit »km 3,5« und »km 3,6« bezeichnet.
  • Wie schon erwähnt, stellen die aufgezeichneten Kurven Längsprofilkurven des überfahrenen Wassergrundes dar. Für den Vermessungstechniker ist es von Bedeutung, ob irgendwo die Solltiefe des Gewässers unterschritten wird. Um dies leichter beurteilen zu können, ist es zweckmäßig, ein Netz von Solltiefenlinien aufzuzeichnen, was z. B. mit einer zweiten, der Leiste 40 ähnlichen Leiste geschehen kann, welche farbige Schreibstifte trägt, die sowohl in ihrer Gesamtheit als auch einzeln in der Höhe verstellbar sein können, um z. B. die Solltiefe für die Profile in Ufernähe geringer einstellen zu können als für diejenigen innerhalb der eigentlichen Wasserstraße. Die Linien der Solltiefe sind in F i g. 2 nicht eingezeichnet, um die Darstellung übersichtlich zu halten.
  • Aus den Längsprofilkurven können an jeder beliebigen Stelle Querprofilkurven gewonnen werden, indem man von den Schnittpunkten einer gewählten Bezugslinie mit den Nullinien die zu der betreffenden Nullinie gehörige Wassertiefe mit dem Zirkel nach rechts überträgt. Eine solche Querprofilkurve ist in Fig.2 für die Linie »km3,5« eingetragen, wobei die Konstruktion für drei Punkte der Kurve, nämlich den Anfangspunkt, den Endpunkt und einen mittleren Punkt ersichtlich ist. Der Zirkel wurde dabei in den Punkten A, B und C angesetzt.
  • Sind größere Wassertiefen zu registrieren, so ist es zweckmäßig, die Auslösung der Sender so weit vorzulegen, daß die erste Nullinie nicht mehr auf dem Papier erscheint. Man vermeidet dadurch unausgenutzte Schreibfläche am oberen Rand des Papiers. Um trotzdem das künstliche Nulliniennetz richtig orientieren zu können, kann man eine Nulllinie von der untersten oder einer mittleren Registrierfeder schreiben lassen, nach der die vorgesetzte transparente Platte mit dem künstlichen Nullliniennetz oder die Leiste 40 in der Höhe einzustellen ist. Die Vorverlegung des Auslösezeitpunktes kann gemäß F i g. 3 a durch Verschiebung der Eisenkernspule 51 in Pfeilrichtung erfolgen. Eine stufenweise Vorverlegung ist auch mit Hilfe eines Schalters möglich, indem mehrere ortsfeste Eisenkernspulen in gewissem Abstand untereinander angeordnet sind, die durch den Schalter gewählt werden können.
  • Um die Lotfolge zu erhöhen, können zwei Sätze von Schreibfedern auf dem umlaufenden Band angebracht werden, die um eine halbe Bandlänge gegeneinander versetzt angeordnet sind. Dementsprechend müssen auch zwei Auslösungen für die Sender vorhanden sein, d. h. entweder zwei Eisenkerne auf dem Band und eine ortsfeste Spule oder umgekehrt. Der letztere Fall ist in F i g. 3b dargestellt, wo der erste Satz von Schreibfedern 1 bis 12 auf der Vorderseite des Bandes und der zweite Satz 1' bis 12' auf der Rückseite des Bandes erkennbar ist. Das Eisenstück 50 läuft bei seinem Umlauf an zwei ortsfesten Eisenkernspulen 51 und 51' vorbei, die ebenfalls um eine halbe Bandlänge gegeneinander versetzt sind, wobei wenigstens einer der Eisenkerne geringfügig vorstellbar sein soll, um die beiden Registrierungen miteinander zur Deckung zu bringen.
  • Die Erfindung ist nicht auf eine gleichzeitige Auslösung der Sender beschränkt, sondern die Sender können mit gleichem Erfolg auch nacheinander ausgelöst werden. Ein solcher Fall ist in F i g. 3 c dargestellt. Die Registrierfedern 1 bis 12 sind hier auf einen kleineren Raum zusammengedrängt, schreiben aber doch die gleichen Bilder wie im Falle der F i g.
  • 3 a und 3 b, was dadurch zustande kommt, daß die Sender nacheinander ausgelöst werden. Die hierzu notwendigen ortsfesten Eisenkernspulenls bis 12 s sind lediglich als Striche dargestellt. Auch bei dieser Anordnung kann ein zweiter Satz von Registrierfedern 1' bis 12' sowie ein dazugehöriger zweiter Satz von ortsfesten Eisenkernspulen 1s' bis 12s' vorgesehen sein. Sorgt man dafür, daß die Eisenkernspulen eines Satzes nicht nur im ganzen, sondern auch einzeln geringfügig verstellbar sind, so kann durch Justieren der einzelnen Kerne des einen Satzes eine deckungsgleiche Registrierung für jedes einzelne Federpaar 1/1f, 2/2' usw. erzielt werden, was im Falle der Anordnung nach F i g. 3 b nur für die beiden Federsätze insgesamt möglich ist.
  • Um eine möglichst eindeutige Aufzeichnung zu erhalten, ist es notwendig, etwaige Doppelechos, die durch mehrfache Reflexion entstehen, zu unterdrücken. Dies kann dadurch geschehen, daß der Verstärker eine nichtlineare Kennlinie erhält, so daß er unterhalb einer bestimmten Ansprechschwelle keine Ausgangsspannung abgibt und die Doppelechos, die im allgemeinen wesentlich schwächer sind als das erste Echo, auf diese Weise nicht aufgezeichnet werden. Um ferner eine möglichst scharfe Aufzeichnung zu erhalten, ist es zweckmäßig, nur den eigentlichen Echoeinsatz aufzuzeichnen. Dies ist dadurch möglich, daß im Verstärker differenzierende Glieder in Gestalt von Drosseln oder geeignet dimensionierten RC-Gliedern vorgesehen sind, welche im wesentlichen nur den Echoeinsatz durchlassen. Eine ähnliche Wirkung erzielt man dadurch, daß die Endstufe als gittergesteuerte Gasentladungsröhre ausgebildet ist, die durch den Echoeinsatz geöffnet wird und einen Kondensator kleiner Zeitkonstante entlädt, so daß ein kurzer Spannungsstoß entsteht, der auf die Registrierfeder gegeben wird.
  • Selbstverständlich ist die Papiergeschwindigkeit und somit der Maßstab in der X-Richtung einstellbar. Der Papiertransport kann auch von der Geschwindigkeit des Meßschiffes abhängig gemacht werden, so daß der Aufzeichnungsmaßstab konstant bleibt.
  • In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Zahl der Sender-Empfänger mit Rücksicht auf die Einfachheit der Darstellung auf zwölf beschränkt worden. Für die Bedürfnisse der Praxis muß jedoch die Zahl der Sender-Empfänger erheblich größer sein und beträgt beispielsweise 49, wovon je 23 an den Auslegern und 3 unter dem Schiff befestigt sind. Der Abstand der Sender-Empfänger ist dabei 1 m. Die für die Aufzeichnung dieser 49 Kurven benötigte Breite des Papiers beträgt etwa 1,20 m. Der Abstand der Registrierkurven bzw. der zugehörigen Nullinien ist dabei etwa 2 cm.
  • Wenn es nicht auf eine extrem genaue Registrierung, sondern lediglich auf die Feststellung von Untiefen ankommt, können mehrere benachbarte Schwinger an eine gemeinsame Registrierfeder geführt werden, so daß beispielsweise nur das obere Drittel oder Viertel der Papierbreite beschriftet wird.
  • Das Papier kann dann zurückgespult und in einer neuen Zone verwendet werden, wobei eine andere Serie von Federn zur Wirkung kommt. Statt des breiten Papiers kann man in diesem Falle auch eine schmälere Rolle verwenden.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Registrierende Echoloteinrichtung zur Vermessung von Wasserstraßen durch Aufnahme von Längsprofilen mit einer Vielzahl von Sendern-Empfängern, die an einem Meßschiff quer zu seiner Fahrtrichtung verteilt angeordnet sind und denen im Registriergerät ebenso viele Registrierelemente zugeordnet sind, die auf einem gemeinsamen umlaufenden Träger in Laufrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind und eine Schar von Längsprofilkurven mit gegeneinander versetzten Nullinien auf einer gemeinsamen Schreibfläche aufzeichnen, d a du r c h g e k e n n -z ei c h n e t, daß der konstante Abstand der Registrierelemente kleiner ist als die im Aufzeichnungsmaßstab gemessene Differenz zwischen dem maximalen und minimalen Wert der zu registrierenden Wassertiefe.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Registrierkurven einen derartigen mittleren Abstand von den ihnen zugeordneten Nullinien aufweisen, daß sich innerhalb dieses Abstandes weitere Nullinien befinden und der Abstand der Registrierelemente beispielsweise etwa ein Fünftel der im Aufzeichnungsmaßstab gemessenen Differenz zwischen dem maximalen und minimalen Wert der zu registrierenden Wassertiefe beträgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Registrierfedern gleich dem Abstand der Nullinien ist und die Sender zu Beginn einer Aufzeichnungsperiode gemeinsam ausgelöst werden.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Registrierfedern kleiner ist als der Abstand der Nullinien und die Sender innerhalb einer Aufzeichnungsperiode nacheinander in der Reihen folge ihrer Anordnung am Meßschiff ausgelöst werden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, bei der als umlaufender Träger ein endloses Band verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Band zwei Sätze von Registrierfedern angeordnet sind, die um die halbe Bandlänge gegeneinander versetzt sind, und daß auf jeden Bandumlauf zwei Aufzeichnungsperioden entfallen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch an sich bekannte Maßnahmen, welche den Nullschall von sämtlichen Registrierfedern bis auf eine fernhalten.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gerätefesten Kontaktschienen, über welche den Registrierfedern die Echospannung zugeführt wird, etwa fünfmal länger sind als der Abstand zwischen zwei benachbarten Nullinien.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an sich bekannte Mittel in den Verstärkern, die etwaige, auf das Bodenecho oder dessen Einsatzkante folgende weitere Echosignale unterdrücken.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Netz von Solltiefenlinien durch stillstehende Schreibstifte mitgeschrieben wird.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Schreibpapiers gleich der Summe der Abstände der Registrierelemente plus dem im Aufzeichnungsmaßstab gemessenen Tiefenbereich ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 313592; VDI-Zeitschrift 97 (1955), S. 775; Revue Generale des Chemins de Fer, 1942, Nr. 1, S. 19 bis 29.
DEF21708A 1956-11-17 1956-11-17 Registrierende Echoloteinrichtung zur Vermessung von Wasserstrassen Pending DE1203477B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0010331A1 (de) * 1978-10-23 1980-04-30 Shell Internationale Researchmaatschappij B.V. Verfahren und Vorrichtung zur Ortung der Lage einer Rohrleitung oder eines Kabels im Meer

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH313592A (de) * 1952-04-15 1956-04-30 Atlas Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Querschnittabmessungen von langgestreckten Räumen, insbesondere von Eisenbahntunneln

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