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Registrierende Echoloteinrichtung Es sind registrierende Echoloteinrichtungen
zur Vermessung von Wasserstraßen bekannt, die mit einer Vielzahl von quer zur Fahrtrichtung
des Meßschiffes verteilt angeordneten Sender-Empfängern arbeiten, wobei auf dem
Registrierpapier eine Vielzahl von verhältnismäßig eng untereinander liegenden Tiefenkurven
aufgezeichnet wird. Zeichnet man dabei gleichzeitig die Nullinien mit auf, so erhält
man eine Kurvenschar gemäß F i g. 1, die von einem Netz waagerechter Linien geschnitten
wird. Dabei gehört zu der Kurve Kt die Nullinie 01 und zu der Kurve K2 die Nullinie
09 USW. Die Nullinien °2 03, Q, Q haben einen definierten Abstand und können gleichzeitig
als Meßlinien zur Ausmessung der Kurve Kt benutzt werden. Es ist jedoch aus dem
Bild nicht auf den ersten Blick erkennbar, welche Nullinie zu welcher Kurve gehört,
was eine gewisse Schwierigkeit bei der Auswertung der Kurven bedeutet, insbesondere
wenn man eine rasche Übersicht über die Tiefenverhältnisse gewinnen will.
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Es ist ferner bekannt, einem Echosignal, dessen zeitlicher Verlauf
in Fig. 2 a dargestellt ist, wobei angenommen ist, daß der Sendeimpuls im Zeitpunkt
t0 und das Echosignal zum Zeitpunkt t, auftritt, sogenannte Markierungsimpulse hinzuzufügen,
die in F i g. 2 b dargestellt sind und einen definierten zeitlichen Abstand von
dem Sendeimpuls haben. Addiert man diese Impulse zum Echosignal, so erhält man die
Fig. 2 c. Wird ein solches Echo als Funktion des Ortes registriert, so erhält man
eine Darstellung entsprechend der F i g. 3, in der also außer der Tiefenkurve auch
waagerechte Tiefenlinien mit aufgezeichnet werden.
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Ausgehend von diesem Stand der Technik hat sich die Erfindung die
Aufgabe gestellt, von den Tiefenlinien nur deren Schnittpunkte mit der Profilkurve
zu registrieren, wobei gleichzeitig das charakteristische Aussehen dieses Schnittpunktes
für jede Tiefenlinie ein anderes sein soll, so daß jeder Tiefe eine besondere Kennung
zugeordnet ist.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine registrierende Echoloteinrichtung
zur Vermessung von Wasserstraßen mit einer Vielzahl von senkrecht zur Fahrtrichtung
des Meß schiffes verteilt angeordneten Sender-Empfängern, bei der zur Keuntlichmachung
bestimmter Tiefen von Markierungsimpulsen Gebrauch gemacht wird, die einen unterschiedlichen
Zeitabstand vom Sendeimpuls haben, und ist gekennzeichnet durch die Anwendung von
wenigstens zwei der folgenden Maßnahmen: a) einer Verstärkerstufe für das Echosignal,
der ein Markierungsimpuls derart zugeführt wird,
daß die Verstärkung des Echosignals
angehoben wird; b) einer Verstärkerstufe für das Echosignal, der ein Markierungsimpuls
derart zugeführt wird, daß das Echosignal unterdrückt wird; c) einer Koinzidenzstufe,
deren beiden Eingängen das Echosignal und ein Markierungsimpuls zugeführt werden
und deren Ausgang zum Anstoßen eines Impulsgebers dient, der ein Zeichen bestimmter
Dauer erzeugt, das den Echos zuge setzt wird; d) einer steuerbaren Begrenzerstufe
für das Echosignal, deren Begrenzung durch einen Markierungsimpuls aus- oder eingeschaltet
wird; oder durch wenigstens einer dieser Maßnahmen, wenn an die Stelle von zwei
Markierungsimpulsen ein einem Tiefenbereich entsprechender breiter Impuls tritt,
dessen Anfang durch einen Markierungsimpuls und dessen Ende durch einen anderen
Markierungsimpuls oder den nächsten Sendeimpuls bestimmt ist.
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Betrachtet man wiederum die gleiche Kurvenschar, wie sie in F i g.
1 dargestellt und in F i g. 4 erneut herausgezeichnet ist, wobei jedoch die Nullinien
unterdrückt sind und wobei ferner angenommen ist, daß nur die Markierungsimpulse
der Ordnungszahl 3 und 4 entsprechend einer Tiefe von 3 und 4 m verwendet werden,
so liefert die Erfindung für jede Kurve vier ausgezeichnete Punkte, und zwar je
zwei Punkte, die auf den Markierungsimpuls der Ordnungszahl 3 und zwei weitere Punkte,
die auf den Markierungsimpuls der Ordnungszahl 4 zurückgehen.
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Die ersteren sind durch Kreuze und die letzteren durch Punkte kenntlich
gemacht. Die oberste Kurve erreicht die Tiefe von 4 m nicht, während die zweitoberste
diese nur in einem Punkt erreicht. Die Verbindung der Kreuze und die Verbindung
der Punkte liefern dann Linien gleicher Tiefe, die als Isobathen
bezeichnet
werden können, analog den Isohypsen, auch Höhenlinien genannt, wie sie zur Darstellung
eines Gebirges in Landkarten üblich sind. Die X- und Y-Koordinaten dieser Isobathen
sind reine Ortskoordinaten der überfahrenen Fläche, von denen die Y-Koordinate in
Fahrtrichtung und die X-Koordinate quer zur Fahrtrichtung liegt und angibt, unter
welchem der Schwinger die dem Markierungsimpuls zugeordnete Tiefe herrscht. Jede
einzelne Kurve enthält nunmehr sozusagen den Tiefenmaßstab in sich eingeprägt, so
daß Fehlablesungen wie im Fall der Fig. 1 nicht mehr möglich sind. Andererseits
zeigt aber die F i g. 4 auch, daß es unter Umständen genügt, die Isobathen allein
aufzuzeichnen und auf die Tiefenkurven zu verzichten. In diesem Fall ergeben sich
besonders einfache Registriervorrichtungen.
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In F i g. 5 bis 21 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt F i g. 5 die Aufzeichnung von Isobathen bei einer Einrichtung zur
Aufzeichnung von Querprofilkurven, bei der die Reihe der Empfänger abgetastet wird,
F i g. 6 und 7 die Schaltung für eine Einrichtung nach Fig. 5, F i g. 8, 10 und
12 Registrierergehnisse mit jeweils einer anderen Art der Kennzeichnung der Isobathen,
Fig. 9, 11 und 13 die dazugehörigen Blockschaltbilder, Fig. 14 und 15 die Aufzeichnung
von Isobathen bei einer Einrichtung zur Aufzeichnung von Querprofilkurven mit gleichzeitiger
Lotung mit allen Sendern, Fig. 16 und 17 dazugehörige Schaltung, Fig. 18 und 19
andere Registrierergebnisse, Fig.20 und 21 weitere Einrichtungen zur Aufzeichnung
der Isobathen, bei der die Empfänger nacheinander für die Aufzeichnung der Isobathen
herangezogen werden.
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In Fig.5 ist das in Pfeilrichtung kontinuierlich transportierte Papier
mit 2 bezeichnet. Quer zur Längsrichtung des Papierstreifens bewegt sich auf ortsfesten
Führungen 3 und 4 ein Wagen 5, der ein umlaufendes Band 6 trägt und sich bei der
Registrierung von rechts nach links bewegt, während der Rücklauf, bei dem nicht
registriert wird, von links nach rechts, und zwar wesentlich schneller erfolgen
soll. Das umlaufende Band trägt eine Registrierfeder 7 und ein Eisenstück 8, das
in der Spule 9 den Sendeimpuls und beim Passieren der Spulen 10, 11 und 12 Markierungsimpulse
auslöst, die Tiefen von 3,4 und 5 m entsprechen und inFig. 6 als J,, J4 und J5 dar
gestellt sind. Zum Ausgleich des kontinuierlichen Papiervorschubs sind die Spulen
9 bis 12 auf einem vertikal beweglichen Schlitten 13 angeordnet, der durch eine
Zugstange 14 und eine Führungsschiene 15 entgegen der Wirkung einer Feder 16 so
geführt wird, daß eine gleichbleibende Tiefe als horizontale Linie auf dem Papier
erscheinen würde.
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Synchron mit der Querbewegung des Wagens 5 läuft in F i g. 6 ein Schaltarm
20 um, der die Empfänger E1 bis E50 derart abtastet, daß der Schalter einmal umläuft,
wenn sich der Wagen 5 vom rechten Papierrand und zurück bewegt, wobei auf den Rücklauf
der kontaktlose Teil der Schalterbahn entfällt. Von dem umlaufenden Arm wird das
Echosignal dem Verstärker 21 zugeführt und.gelangt von dort einmal zu der Additionsstufe
22 und zum anderen zu den Koinzidenzstufen 23 und 24. Diesen Koinzidenzstufen werden
außerdem an den Klemmen 33 und 34 durch die
Markierungsimpulse J2 und J4 zugeführt.
Die Stufen 23 und 24 geben also nur dann ein Signal, wenn das Echo mit einem dieser
Impulse zusammenfällt, d. h., es findet eine multiplikative Mischung statt, womit
hier in einem allgemeinen Sinne gemeint ist, daß die Mischung Null ergeben soll,
wenn eines der zugeführten Signale Null ist. Die Stufe 23 löst einen monostabilen
Multivibrator 25 aus, der ein relativ langes Signal erzeugt, das in der Stufe 22
dem Echosignal hinzuaddiert wird, wodurch dieses verlängert wird und in der Registrierung
als senkrechter, relativ langer Strich 40 erscheint. Entsprechend erzeugt der Multivibrator
26 ein kürzeres Zeichen, das ebenfalls dem Echosignal in der Stufe 22 hinzugefügt
wird und in F i g. 5 als Strich 41 auftritt. Der Impuls J5 erzeugt in der Stufe
27 eine kurzzeitige Anhebung der Verstärkung und erscheint somit als schwarzer Punkt
42 in der Registrierung. Das auf diese Weise modifizierte Echosignal wird über die
Ausgangsklemme31 der Schiene 45 in Fig.6 zugeführt, welche in Fig.5 nicht dargestellt
ist und dort mit der umlaufenden Feder 7 Kontakt hat. Die längeren Striche ergeben
somit Isobathen, welche die 3-m-Tiefe markieren, die kürzeren Striche Isobathen,
welche die 4-m-Tiefe kennzeichnen und die Punkte schließlich zwei Isobathen, welche
die 5-m-Tiefe kennzeichnen.
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Der Verstärker 21 wird zweckmäßiger-, jedoch nicht notwendigerweise
so ausgebildet, daß er ein verkürztes Echo liefert und Nachechos nicht passieren
läßt. Er kann zu diesem Zweck in an sich bekannter Weise einen bistabilen Multivibrator
enthalten, der durch das Bodenecho ausgelöst und durch den nächsten Sendeimpuls
in den ersten Zustand zurückgeführt wird. Der Differentialquotient dieses Multivibratorimpulses
stellt dann das verkürzte Bodenecho dar.
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Die Stufen 23 und 25, bzw. 24 und 26 können durch eine einzige Röhre
realisiert werden. Ein Schaltungsbeispiel hierfür ist in Fig.7 dargestellt, in der
die gleichen Klemmenbezeichnungen auftreten wie in F i g. 6. Den Röhren Röl und
Rö, werden von der Klemme 30 die Echoimpulse zugeführt und an den Klemmen 33 und
34 die Impulse J3 bzw. J4.
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Wenn das Echosignal und der Impuls J3 oder J4 zusammenfallen, zündet
die jeweilige Röhre und liefert im Anodenkreis einen Impuls, dessen jeweilige Länge
unter anderem durch die Ladung des Kondensators Cl bzw. C2 gegeben ist, die über
die WiderständeRl und R2 aufgeladen werden. Die Impulse werden transformatorisch
ausgekoppelt und sodann, ebenso wie in F i g. 6, der Stufe 22 zugeführt.
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Fig. 8 zeigt eine andere Art der Darstellung der Isobathen, und zwar
bewirkt der Impuls J3 wiederum eine Verlängerung des Echos in Gestalt der Striche
81, der Impuls J4 eine Anhebung der Verstärkung, so daß Punkte 82 entstehen, während
der Impuls J5 eine Absenkung der Verstärkung auf Null bewirkt, so daß Lücken83 entstehen.
Wie sich der strichpunktiert umrandete Teil A der Blockschaltung nach Fig. 6 zur
Erzielung der Darstellung nach Fig. 8 ändert, ist in F i g. 9 dargestellt. Die Stufe
27 wird hier durch den Impuls J4 in der Verstärkung hochgetastet, während durch
den Impuls J5 nach Polaritätsumkehr in der Stufe 29 eine Austastung der Stufe 27
erfolgt.
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Die Darstellung in Fig. 10 stimmt bezüglich der Wirkung der J3- und
J4-Impulse mit der Darstellung nach- Fig. 8 überein, während die J5-Impulse eine
andere
Wirkung haben. Sie bewirken nämlich, daß das Echo, sobald es die 5-m-Grenze überschreitet,
bis zu beliebigen Tiefen grau geschrieben wird. Die Schaltung A in F i g. 11 weist
zu diesem Zweck einen steuerbaren Begrenzer 102 auf, der durch einen Impuls auf
Begrenzung geschaltet wird, der in dem bistabilen Multivibrator 101 erzeugt wird.
Dieser Multivibrator wird durch den J5-Impuls angestoßen und durch den Sendeimpuls
S in den früheren Arbeitszustand zurückversetzt.
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Eine wiederum andere Art der Darstellung der Isobathen ist in F i
g. 12 gezeigt. Die Echos werden hier grau geschrieben und lediglich in dem Gebiet
zwischen 3 und 4 m Tiefe schwarz gezeichnet. Hierzu dient nach Fig. 13 ein Begrenzerl32,
dessen Begrenzung durch einen Impuls aufgehoben werden kann. Dieser Impuls wird
in dem bistabilen Multivibrator 131 erzeugt, der durch den J3-Impuls in den einen
Zustand und durch den J4-Impuls in den anderen Zustand versetzt wird.
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Während F i g. 5 eine Anordnung zur punktweisen Ermittlung der Querprofilkurven
und damit auch der Isobathen zeigt, ist in F i g. 14 und 15 eine Registrieranordnung
dargestellt, welche die Querprofilkurve wesentlich schneller und als Ganzes aufzeichnet,
wobei sämtliche Sender gleichzeitig erregt werden und ebenso viele Registrierorgane
tätigt sind. Eine solche, an sich bis auf die Art des Papiervorschubes und die Auslösung
der Sender bekannte Anordnung (deutsche Patentschrift 1 113 401) ist in Fig. 14
und 15 dargestellt. Das Registrierpapier wird hier in Pfeilrichtung von der Vorratsrolle
141 abgezogen und gelangt über die Umlenkrolle 142 und den feststehenden Schreibtisch
143, der einen dachrinnenartigen Querschnitt aufweist, und die zweite Umlenkrolle
144 zur Aufwickelrolle 145. Um diese gesamte Anordnung rotiert ein Rahmen 146, der
auf dem einen Schenkel die Registrierfedern F1 bis F50 und auf dem anderen Schenkel
ein Eisenstückl47 trägt, welches für die Auslösung des Senders im Zusammenwirken
mit längs einer Bahn angeordneten Eisenkernspulen verantwortlich ist. Abweichend
von den bisher bekannten Geräten dieser Art erfolgt der Papiervorschub kontinuierlich.
Dies wird durch eine mitlaufende Senderauslösung ermöglicht. Zu diesem Zweck ist
ein Ring 148 vorgesehen, der in gleichmäßigen Abständen mit Eisenkernspulen besetzt
ist, welche die Bezugsziffern 149, 150 und 151 tragen. Von diesen Eisenkernspulen
ist jeweils nur eine wirksam, nämlich diejenige, deren Wicklung mit der ortsfesten
Schleifbahn 152 Kontakt hat, die zur Senderauslösung führt. Während der Registrierung
einer Querprofilkurve, also während der Zeit von beispielsweise 2 Sekunden, während
der die Querprofilkurve etwa hundertmal wiederholt wird, wandert also die Auslösung
mit, so daß die Kurve, bezogen auf den Schreibtisch 143, bei jedem Umlauf an einer
fortlaufend anderen Stelle, bezogen auf das Papier jedoch, jeweils an der gleichen
Stelle geschrieben wird.
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Den Registrierfedern F1 bis Fso werden die Spannungen über ebenso
viele Schleifringe FS1 bis FS50 zugeführt. Jeder Empfangsschwinger ist über einen
getrennten Kanal mit der entsprechenden Registrierfeder verbunden. Jeder dieser
Kanäle ist ebenso aufgebaut wie der einzige, bei der Registriervorrichtung nach
F 1 g. 5 benötigte Kanal, der in F 1 g. 6 dargestellt ist. Dementsprechend enthält
also jeder Kanal, wie in Fig. 16 angedeutet, einen Verstärker 21 für
das Echosignal
und eine Schaltung A, für welche in Fig. 6, 7, 9, 11 und 13 Ausführungsbeispiele
dargestellt sind. Die sich bei der Aufzeichnung ergebenden Querprofilkurven und
Isobathen sind im Prinzip die gleichen wie sie in F i g. 5, 8, 10 und 12 dargestellt
sind. Lediglich ist die einzelne Kurve in ihrer Struktur etwas »gröber«, indem sie
zunächst nur aus so vielen Punkten bzw. kommaartig verlängerten Punkten besteht,
wie Registrierfedern vorhanden sind. Die Lücken zwischen diesen Punkten können jedoch
ausgefüllt werden, indem man den die Federn tragenden Rahmen während der Wiederholung
der Querprofilkurven, die beispielsweise hundertmal erfolgt, wenn man annimmt, daß
die Aufzeichnung eines Querprofils 2 Sekunden andauert und ein Umlauf des Rahmens
in t/50 Sekunde erfolgt, einer Wobbelbewegung in Axialrichtung unterzieht, so daß
die einzelnen kleinen Abschnitte ohne Zwischenraum aneinander anstoßen und sich
bei horizontalen Flächen keine und bei ansteigenden oder abfallenden Profilen treppenartige
Übergänge zwischen den elementaren kleinen Abschnitten der Aufzeichnung ergeben.
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Es ist auch möglich, die Aufzeichnung der Querprofilkurven und die
Aufzeichnung der Isobathen getrennten Organen zuzuweisen. Zu diesem Zweck ist in
F i g. 14 ein bisher nicht erwähnter, feststehender Federkamm 160 gestrichelt eingetragen,
der ebenso viele Federn trägt wie der umlaufende Rahmen.
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Diesen mit F,' bis F, bezeichneten Federn wird nur dann Spannung zugeführt,
wenn das Echosignal mit einem Markierungsimpuls zusammenfällt, wobei auch noch die
Ordnungszahl des Markierungsimpulses in der Aufzeichnung kenntlich gemacht werden
muß.
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Der Aufbau einer solchen Schaltung ist in Fig. 17 dargestellt, wobei
wiederum die mit F i g. 6 übereinstimmenden Teile die gleichen Bezugsziffern aufweisen.
Das in dem Empfangsschwinger 1 angekommene Echosignal wird in dem Verstärker 21
verstärkt und unmittelbar an den Schleifring FS, und über diesen der umlaufenden
Feder F1 zu geführt. Gleichzeitig gelangt das Echo an die Koinzidenzstufen 23 und
24, in denen es mit den Markierungsimpulsen J3 und J4 - der Impuls J5 bleibt bei
diesem Ausführungsbeispiel unbenutzt - gemischt wird. Mit den Ausgängen dieser beiden
Koinzidenzstufen werden Multivibratorstufen 25 bzw. 26 angestoßen, welche Zeichen
unterschiedlicher Länge oder unterschiedlicher Höhe, jedenfalls aber unterschiedlichen
Energieinhaltes an die Kontaktfeder F1 abgeben. Da sich diese Feder von Lotperiode
zu Lotperiode gegenüber dem Papier nur um Bruchteile eines Millimeters weiterbewegt,
zeichnet sie einen kontinuierlichen Strich auf, der je nach seiner Herkunft aus
dem Zweig 23/25 bzw.
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24/26 eine unterschiedliche Schwärzung aufweist.
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Statt dessen kann diese Schwärzung aber auch die gleiche sein, wenn
man dafür sorgt, daß in einem der beiden genannten Zweige 23/25 bzw. 24/26 eine
periodische Unterbrechung stattfindet, deren Periode so gewählt ist, daß eine punktierte
oder gestrichelte Linie zustande kommt, so daß die Registrierfeder F1, beispielsweise
eine punktierte Linie liefert, wenn der Markierungsimpuls J3 mit dem Echo signal
koinzidiert und eine gestrichelte Linie schreibt, wenn der Markierungspunkt J4 mit
dem Echosignal koinzidiert.
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Bei mehr als zwei Markierungsimpulsen erhält man leicht weitere Unterscheidungsmerkmale,
wenn man die Unterbrechungsperioden unterschiedlich wählt,
so daß
beispielsweise der Markierungsimpuls 13 zu einer voll ausgezogenen Linie, der Markierungsimpuls
14 zu einer gestrichelten Linie, der Markierungsimpuls 13 zu einer punktierten Linie
und ein etwaiger Markierungsimpuls J6 zu einer strichpunktierten Linie führen würde.
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Fig. 18 zeigt eine mit den Mitteln der Fig. 15 erzielbare, in Beziehung
auf die Struktur der Linien etwas idealisierte Aufzeichnung, wobei die Quer-Profile
von den umlaufenden Federn F1 bis F50 und die Isobathen von den feststehenden Federn
F1, bis Fso geschrieben worden sind. Dabei ist angenommen, daß der Markierungsimpuls
J3 eine durchgehende und der Markierungsimpuls J4 eine unterbrochene Linie auf die
oben geschilderte Weise erzeugt. Die unterbrochenen Linien 181 und 182 markieren
also die Tiefe 4 m, während die durchlaufenden Linien 183 und 184 die Tiefe 3 m
kennzeichnen.
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Bringt man das Echosignal statt mit den Markierungsimpulsen selbst
mit von diesen abgeleiteten Impulsen zur Deckung, welche die Zeit zwischen zwei
Markierungsimpulsen überdecken, so kann man mit dem feststehenden Kamm eine senkrechte
Schraffur eines bestimmten Tiefenbereiches erreichen oder auch mehrere Bereiche
mit unterschiedlicher Intensität schraffieren. Ein Beispiel hierfür zeigt die F
i g. 19, auf der das Tiefengebiet zwischen 3 und 4 m grau schraffiert, während das
Gebiet unterhalb von 4 m schwarz schraffiert ist und bei dem Gebiet oberhalb von
3 m die Schraffur unterbleibt. Die zu diesem Zweck benötigte Schaltungsanordnung
unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 17 dadurch, daß der Koinzidenzstufe
23 statt des Markierungsimpulses J3 ein Impuls zugeführt wird, der von J3 bis 14
reicht, während der Koinzidenzstufe 24 ein Impuls zugeführt wird, der von J4 bis
zum Ende der Lotperiode andauert. Diese Zeichen können durch bistabile Multivibratoren
erzeugt werden, von denen der eine durch die Impulse J3 und J4 und der andere durch
14 und den Sendeimpuls der nächsten Lotperiode gesteuert wird.
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Die Aufzeichnung der Isobathen mit Hilfe des ruhenden Elektrodenkammes
ist ein verhältnismäßig langsamer Vorgang, verglichen mit der Aufzeichnung von Querprofilkurven.
Während einer einzigen Lotperiode bewegt sich das Papier unter der Registrierfeder
nur um etwa l/lo mm weiter. Es ist offenbar nicht unbedingt notwendig, daß die Feder
für jeden Zehntelmillimeter des Papierweges eine Information erhält. Man könnte
sich vielmehr damit begnügen, einer Feder eine neue Information jeweils erst nach
beispielsweise 2, 3, 4 oder 5 mm Papiervorschub zukommen zu lassen. Diese Erwägung
liegt der Anordnung nach F i g. 20 zugrunde, die zur Aufzeichnung von Isobathen
dient, wobei es gleichgültig ist, ob sie allein oder in Verbindung mit einer Einrichtung
zur Aufzeichnung von Querprofilkurven arbeitet. Die Empfangsschwinger E1 bis E50
werden über einen umlaufenden Schalter 2i8) mit dem Verstärker 21 verbunden. Die
Umlaufgeschwindigkeit dieses Schalters ist so gewählt, daß ein Umlauf etwa so lange
dauert, wie ein Papiervorschub um 3 mm. Er muß jedenfalls so langsam erfolgen, daß
auf die Zeit, in der der umlaufende Arm eines der Kontaktsegmente des Schalters
überstreicht, wenigstens ein bis zwei Lotungen entfallen. Von dem Verstärker 21
gelangt das Echosignal an die Gitter der beiden Gasentladungsröhren 212 und 213.
Dem Gitterkreis der Röhre 212 wird der MarkienmpulsJ3 und dem der Röhre 213
der Markierungsimpuls
J4 zugeführt. Die beiden Gasentladungsröhren sind über die Batterien 214 und 215
negativ vorgespannt, so daß sie trotz der positiven Polarität der Impulse J3 und
J4 nicht zünden.
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Erst wenn ein Echo signal mit diesen Impulsen zusammenfällt, zündet
eine der Röhren. Angenommen, daß dies die Röhre 212 sei, so fließt der Anodenstrom
dieser Röhre über den umlaufenden Arm 216 des Schalters 217 und bringt das Relais
R3 zum Ansprechen. Dieses Relais hält sich sofort über seinen Kontakt r3l. Gleichzeitig
spricht der Kontakt r22 an und legt an die Schreibfeder F3, Schreibspannung an,
die von der Klemme 219 geliefert wird. Der Kontakt r32 bleibt solange geschlossen
und demgemäß die Schreibspannung an der Feder F3, so lange bestehen, bis der Arm
216 einen Umlauf durchgeführt hat. Unmittelbar bevor dieser Arm das Relais R3 erneut
mit der Röhre 212 verbindet, wird dieses Relais durch den umlaufenden Vorkontakt
221 kurzgeschlossen, so daß es abfällt. Es wird dann anschließend durch den Kontakt
216 erneut erregt, vorausgesetzt, daß noch die gleichen Verhältnisse vorliegen,
d.h., daß das Echo wiederum mit dem Impuls J3 zusammenfällt.
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Zwischen den Kontaktsegmenten des Schalters 216 besteht eine ausreichend
große Lücke, bei deren Passieren der Arm 216 kurzzeitig spannungslos wird, so daß
die Röhre 212 jeweils erlischt, falls sie auch nach der Koinzidenz des Echos mit
dem Impuls J3 noch weiterbrennt. Die Koinzidenz des Echos mit dem MarkierungsimpulsJ,
wird in der Röhre 213 festgestellt, die im übrigen anodenseitig ebenso geschaltet
ist wie die Röhre 212, mit dem Unterschied, daß die Relais dort mit L1, L2, L3 usw.
bezeichnet sind, die wiederum durch Kontakte all2, 122, 132 usw.
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Schreibspannung an die Kontaktfedern F1, bis FEo legen, und zwar diesmal
von der Klemme 220, wobei diese Spannung als zerhackte Gleichspannung angenommen
ist, was durch eine Mäanderkurve an der Klemme 220 angedeutet ist. Die Unterbrechungsfrequenz
dieser Gleichspannung ist so gewählt, daß die Federn eine punktierte Linie schreiben.
Eine ausgezogene Linie bedeutet also eine 3-m-Isobathe und eine punktierte Linie
eine 4-m-Isobathe. An Stelle einer Punktstruktur kann selbstverständlich auch eine
durchgehende schwächere Linie aufgezeichnet werden, wenn man die Reihe mit den Kontakten
112, 122 usw. über Serienwiderstände ebenfalls an die Klemme 219 anschaltet. An
Stelle einzelner Isobathen kann man auch eine senkrechte Schraffur bestimmter Tiefenbereiche
erhalten, wenn man den Röhren 212 und 213 an Stelle der schmalen Markierungsimpulse
J3 und Jo entsprechend breite Zeichen zuführt, wie dies im Zusammenhang mit Fig.
19 geschildert wurde. Das Wesen der Anordnung nach F i g. 20 besteht also darin,
daß die elektronische Einrichtung nur einmal vorhanden ist, indem eine langsame
Abtastung der Empfangsschwinger erfolgt und die den Schreibfedern zugeführte Information
von einer Abtastung bis zur nächsten gespeichert wird. Die Haltekontakterll, r2j,
r3l usw. sowie der Vorkontakt 221 erübrigen sich, wenn man für die Relais, R2, R3
usw. Verzögerungsrelais verwendet, deren Verzögerungszeit etwas kürzer ist als der
Umiauf des Schalters 217. Es sei noch bemerkt, daß die umiaufenden Schalter210,
217 und 218 selbstverständlich miteinander gekoppelt sind.
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Werden außer den Isobathen auch Querprofile, etwa mit der Anordnung
nach Fig.- i4 aufgezeichnet,
so ist jeder der Empfangsschwinger
E1 bis Eo zusätzlich über je einen eigenen Verstärkerkanal mit der zugeordneten
umlaufenden Feder verbunden.
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Anstatt die Isobathen durch Stromübergang zwischen Schreibelektrode
und Papier zu registrieren, kann man sie selbstverständlich auch auf dem Papier
aufdrucken oder durch Farbstifte schreiben. Sollen dabei gleichzeitig auch Querprofilkurven
aufgezeichnet werden, was praktisch nur durch Stromübergang möglich ist, so ergeben
sich bei einer Registrieranordnung nach Fig. 14 und 15 Schwierigkeiten hinsichtlich
der Unterbringung der Druck- oder Schreibgeräte für die Isobathen. Es empfiehlt
sich deshalb, zu einer anderen Registriereinrichtung überzugehen, bei der der rotierende
Federkamm statt als Außenläufer nunmehr als Innenläufer ausgebildet ist. Eine solche
Einrichtung, die auch unabhängig von der Aufzeichnung der Isobathen Vorteile insbesondere
hinsichtlich des Papiertransportes bietet, ist in Fig. 21 dargestellt. Das Papier
249 läuft hier von einer Vorratsrolle 250 über eine erste Umlenkrolle 251, eine
Trommel 252, eine weitere Umlenkrolle 253 auf die Aufwickelrolle 254. Die Beobachtung
des Registrierergebnisses erfolgt in Richtung des Pfeiles 255. Die Trommel enthält
den Federkamm 256 mit den Registrierfedern 257, und als Gegenelektrode fungiert
ein rinnenartig ausgebildeter Metallkörper 25S, der unter Federdruck steht.
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Die Trommel enthält außerdem in Axialrichtung außerhalb des Bereichs
der Registrierfedern ein Eisenstück 259, das im Zusammenwirken mit Eisenkernspulen
260, 261 und weiteren, nicht gezeichneten Spulen den Sender auslöst, wobei diese
Spulen auf einem Ring angeordnet sind, der mit Papiergeschwindigkeit umläuft, wie
dies an Hand der Fig. 14 und 15 bereits geschildert wurde. Auch hier ist dank der
Schleifkontakte 262, 263 und der ortsfesten Schleifbahn 264 jeweils nur eine der
Auslösespulen in Betrieb. Auf die Umlenkrolle 251 sind zwei sich senkrecht zur Papierebene
erstreckende Reihen von Kugelschreibern 265 und 266 angesetzt, die mit verschiedenfarbigen
Pasten arbeiten. Es handelt sich dabei um lageunabhängige Kugelschreiber, bei denen
die Paste unter dem Druck eines federbelasteten kleinen Kolbens oder eines Gases
steht, das in dem Pastenröhrchen selbst durch Chemikalien fortlaufend erzeugt wird.
Derartige Kugelschreiber sind bekannt.
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Der Schaft des Kugelschreibers wird in eine Spule 270 geführt, und
auf dem Kugelschreiber ist ein kleiner Eisenring 271 befestigt, der durch eine Blattfeder
272 derart gehalten wird, daß die Spitze des Kugelschreibers bei unerregter Spule
einige Zehntelmillimeter vom Papier Abstand hat. Wird die Spule erregt, so wird
der Eisenring angezogen und der Kugelschreiber an das Papier gedrückt, so daß er
dort eine Schreibspur hinterläßt. Die Spulen 270 können beispielsweise durch die
r-Kontakte und die Spulen 275 durch die 1Kontakt in Fig.20 erregt werden, wobei
in beiden Fällen Gleichspannung zur Erregung benutzt wird.
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Eine extrem einfache Anordnung, bei der auch auf die Speicherung
während eines Schalterumlaufs verzichtet werden kann, ergibt sich, wenn man dazu
übergeht, die Isobathen zu drucken. Eine solche Anordnung, die beispielsweise etwas
oberhalb der Arbeitsstelle der Kugelschreiber in Fig. 21 zu denken wäre, ist in
F i g. 22 dargestellt. Vor dem Papier 249, das wiederum von der Vorratsrolle 250
über die Um-
lenkrolle 251 in Pfeilrichtung über einen kleinen Schreibtisch 280 geführt
ist, befindet sich ein zweifarbiges Schreibmaschinenband 281, das in seiner oberen
Hälfte rot und in der unteren Hälfte blau schreiben möge. Auf der anderen Seite
dieses Schreibmaschinenbandes sind zwei Reihen von Typenhebeln 282 und 283 angeordnet,
die über feste Drehpunkte von zwei Reihen kleiner Elektromagneten 284 und 285 betätigt
werden. Diese Elektromagnete hat man sich an Stelle der R- und L-Relais in F i g.
20 zu denken, wobei die Selbsthaltekontakte r und I in Fortfall kommen. Eine Signalspeicherung
über einen Schalterumlauf hinweg wie in F i g. 20 ist dabei nicht erforderlich,
da die Länge der Schneiden 287 und 288 ebenso lang gewählt werden kann, wie sich
das kontinuierlich bewegte Papier während eines Umlaufs der Schalter 210, 213 und
217 in Fig. 20 fortbewegt. Es genügt also eine einmalige impulsförmige Erregung
während eines Schalterumlaufs.
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Die Aufzeichnung der Isobathen mit Hilfe eines feststehenden Kammes
hat gegenüber derjenigen mittels des gleichen Registrierorgans, das auch die Querprofilaufzeichnung
bewirkt, noch einen bisher nicht erwähnten Vorteil. Dieser besteht darin, daß bei
der erstgenannten Art die Echolaufzeit herausfällt, während diese bei der zweitgenannten
Art bewirkt, daß z. B. die 3-m-Lsobathe gegen die 4-m-Isobathe in Längsrichtung
des Streifens etwas verschoben ist, nämlich um den im Aufzeichnungsmaßstab gemessenen
Laufzeitunterschied zwischen dem 3-m-und dem 4-m-Echo.
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Es sei noch bemerkt, daß der Registriereinrichtung nach Fig. 14 und
15 in bezug auf die mitlaufende Senderauslösung auch außerhalb des Rahmens der vorliegenden
Erfindung Bedeutung zukommt, die unabhängig davon ist, ob Isobathen aufgezeichnet
werden oder nicht. Das gleiche gilt für die Registriereinrichtung nach Fig. 21.