DE1203159B - Verfahren und Vorrichtung zum Aufrauhen und Reinigen der Unterseite von Schuhen nach dem Aufziehen des Oberleders ueber einen Leisten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufrauhen und Reinigen der Unterseite von Schuhen nach dem Aufziehen des Oberleders ueber einen LeistenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
A43d
Deutsche Kl.: 71c-37/00
N 23918 VII a/71 c 22. Oktober 1963 14. Oktober 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufrauhen und Reinigen der
Unterseite von Schuhen nach dem Aufziehen des Oberleders über einen Leisten und die zugehörige
Brandsohle, derart, daß das Oberleder die Brandsohle überlappt, und vor dem Anbringen der Außensohle
an Oberleder und Brandsohle, wobei die Schuhunterseite unter Verwendung einer sie berührenden,
die nicht zu bearbeitenden Schuhränder schützenden Schablone mittels einer Strahleinrichtung aufgerauht ίο
wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Aufrauhen der mit der Schuhsohle zu verklebenden
Bereiche des Oberleders zu schaffen, bei dem einmal gewährleistet ist, daß die Aufrauhung des Oberleders
sowohl optimal gleichmäßig als auch hinsichtlich der Einhaltung der Begrenzungen der aufzurauhenden
Bereiche außerordentlich genau erfolgt, und das andererseits eine weitgehende Automatisierung dieses
Bearbeitungsschritts bei der Herstellung von Schuhen gewährleistet. Außerdem soll die aufgerauhte Fläche
nach der Aufrauhbearbeitung bereits im fertiggereinigten Zustand vorliegen, so daß sie weiter verarbeitet
werden kann.
Außer der Verwendung herkömmlicher Auflegeschablonen beim Aufrauhen der Lederteile von
Schuhen ist es auch bereits bekannt, den herumgezogenen und abwärts gestreiften Abschnitt eines
Oberleders innerhalb der Öffnung einer Schablone Verfahren und Vorrichtung zum Aufrauhen und
Reinigen der Unterseite von Schuhen nach dem Aufziehen des Oberleders über einen Leisten
Anmelder:
Nederlandse Organisatie voor Toegepast-Naruurwetenschappelijk
Onderzoek ten behoeve van Nijverheid, Handel en Verkeer, Den Haag
Vertreter:
Dr. phil. G. Henkel
und Dr. rer. nat. W.-D. Henkel, Patentanwälte, München 9, Eduard-Schmid-Str. 2
Als Erfinder benannt:
Willibrordus Joseph Maria Baeten, Waalwijk; Herman Plomp,
Wilhelm Aart van Zeggeren, Rijswijk Z-H (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 22. Oktober 1962 (284 591) - -
wobei es jedoch unmöglich ist, die durch das Aufrauhen an den verschiedenen Stellen hervorgerufene
mit Hilfe bewegbarer Strahldüsen aufzurauhen bzw. 30 Schwächung des Oberleders durch eine derartige
zu raspeln, um das Oberleder für die endgültige Ver- Nacharbeit wieder zu beseitigen,
bindung mit der Außensohle vorzubereiten und eine aufgerauhte und saubere Fläche zu erzielen, so daß
zwischen der Außensohle und dem Oberleder des Schuhes eine feste Verbindung gewährleistet wird. 35
Bei diesem bekannten Verfahren wird eine aus einem oder mehreren Abschnitten bestehende Schablone
verwendet, deren einzelne Abschnitte vor dem Strahlen gegen das Oberleder möglichst genau angepreßt
werden.
Dieses Verfahren führt insofern zu Schwierigkeiten, als die aufzurauhende bzw. zu raspelnde Fläche denjenigen
Bereichen der Sohlenfläche genau entsprechen muß, welche an ihr befestigt werden sollen.
Falls die aufgerauhte Fläche zu klein ist, wird die 45 reich Führungsschablonen verwendet. Zum Abdek-Festigkeit
der Klebeverbindung am Sohlenrand be- ken des empfindlichen Oberleders beim Überziehen
einträchtigt, die für die Güte von Schuhen außerordentlich ausschlaggebend ist. Falls die aufgerauhte
Andererseits ist es auch bekannt, bei der Verwendung von Schleifmaschinen zum Aufrauhen der mit
der Brandsohle zu verklebenden Schuhoberleder-Schuhflächen ein bandförmiges Schleifgerät zu verwenden,
auf dessen elastischem mittlerem Bandteil der zu bearbeitende Teil aufgesetzt wird, so daß sich
Ungenauigkeiten der Ansatzbewegung, wie sie sich beispielsweise beim Ansetzen von Fräsern als besonders
nachteilig herausgestellt haben, infolge der Eigenelastizität des Schleifbands nicht so stark auswirken
können.
Auch werden bereits zum genauen Führen normaler Aufrauhfräser über den aufzurauhenden Be
Fläche dagegen zu groß ist, bleiben Teile davon nach dem Verkleben an der Ansatzstelle zwischen Sohle
und Oberleder sichtbar, die erst nach dem Verkleben durch Handarbeit nachgearbeitet werden müssen,
bzw. beim Bearbeiten von Absätzen bei Damenschuhen ist auch eine um das Oberleder bis zum
Ansatz des Absatzes anlegbare Schutzschürze bekannt. Die beschriebenen Verfahren zum Aufrauhen von
mit der Brandsohle von Schuhen zu verklebenden Bereichen des Oberleders weisen jedoch Eigentüm-
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lichkeiten auf. Beim Anwenden von Fräsern bzw. Schleifmaschinen ist einmal wegen der nur schwer
zu steuernden Ansetzbewegung bei Beginn des Schleifens und des Vorschubs bzw. des Andrucks während
des Schleifens eine völlige Gleichmäßigkeit der Aufrauhung, d.h. ein Aufrauhen ohne örtliche Schwächung
der Dicke des Oberleders, entweder überhaupt nicht oder nur unter Inkaufnahme einer sehr langsamen
und wirtschaftlich aufwendigen Bearbeitungsmöglichkeit gegeben, während andererseits die Genauigkeit
der Einhaltung der aufzurauhenden Oberlederbereiche schon beim Verwenden von Schleifmaschinen
ebenfalls fragwürdig ist, insbesondere aber bei der Verwendung von Strahlverfahren mit den
herkömmlichen starren Schablonen eine völlig ungelöste Aufgabe darstellt. Außerdem ist es bei den
Strahlverfahren erforderlich, daß die Schablone eine genau festgelegte Größe hat und gegenüber dem
Strahlmittel widerstandsfähig ist, da andernfalls die die zu strahlende Fläche festlegende Schablonenöffnung
innerhalb kurzer Zeit zu groß werden würde, so daß sich der Aufwand für die genannte, von Hand
erfolgende Nacharbeit bei der Serienherstellung fortlaufend erhöht. Durch Verwendung einer dicken
Schablone kann dieser Abnutzung nicht entgegengetreten werden, da der Verschleiß genau an der an
die zu strahlende Fläche angrenzenden Schablonenkante auftritt.
Außerdem tritt noch eine weit bedeutsamere Aufgabe auf, deren Ursache im Werkstoff des Oberleders
zu suchen ist. Leder ist nämlich ein Naturerzeugnis, dessen Eigenschaften sich trotz genauester Auswahl
schon innerhalb verhältnismäßig eng begrenzter Bereiche ändern. Genauer gesagt, sind es die Längung
sowie die hiermit verbundene Stärkenänderung des unter Spannung gebrachten Leders, welche diese
großen Unterschiede hervorrufen. Zwar trifft es zu, daß für Oberleder die beste Gleichheitsgüte gesucht
wird, doch unterliegt das Oberleder beim Herumziehen und Abwärtsstreifen stets einer Zugspannung,
wobei es an begrenzten Stellen mehr oder weniger gespannt ist. Die beim Abwärtsstreifen auftretenden
Falten können durch Recken bzw. Glätten entfernt werden, doch lassen sich die hervorgerufenen Dickenunterschiede
nicht vollständig beseitigen. Daneben treten diese Abweichungen niemals im gleichen Ausmaß
an den gleichen Stellen von aufeinanderfolgenden Schuhen auf ein und demselben Leisten auf, und
liegen die Grenzen, zwischen welchen diese Abweichungen auftreten, so weit auseinander, daß eine vollständige
Anpassung an eine Metallschablone unmöglich wird, selbst wenn diese Schablone aus einzelnen
Abschnitten besteht, die getrennt angepreßt werden.
Bei der Serienherstellung von Schuhen hat es sich besonders dann, wenn der Übergang vom Ballenabschnitt
zum Gelenk durch einen scharfen Winkel bzw. Knick markiert wird, wie dies bei hochhackigen
Damenschuhen der Fall ist, als unmöglich erwiesen, für die Form und die Größe der aufgerauhten bzw.
geraspelten Fläche genaue Toleranzen aufrechtzuerhalten. Die Abhebung des Oberleders von der
Schablone führt zu weiteren Beschädigungen, welche das Verfahren des Aufrauhens des Oberleders durch
Strahlen in Verruf gebracht haben. Sobald das Oberleder auf Grund der vorgenannten Abweichung an
irgendeiner Stelle an der Schablone nicht mehr genau anliegt, dringt das Strahlmittel in diesen sich selbst
ausbildenden Spalt ein und bahnt sich längs der Oberfläche des Oberleders einen Weg nach außen. Hierdurch
wird diese Fläche streifenweise aufgerauht, was ernstliche Beschädigungen des Oberleders zur Folge
hat. Ersichtlicherweise können derartige Beschädigungen nicht vermieden werden, wenn die Formübergänge
plötzlich erfolgen oder wenn im Oberleder Nähte bzw. zwischen den Abschnitten der Schablone
Trennfugen vorhanden sind.
Auf Grund dieser Schwierigkeiten wurde das Aufrauhen durch Strahlen in vielen Fällen durch Aufrauhen mit Hilfe von Stahlbürsten oder Schleifscheiben ersetzt, wodurch Beschädigungen des Oberleders unter der Schablone, d. h. außerhalb der durch die Schablonenöffnung festgelegten Fläche, zwar ausgeschlossen werden, sich jedoch wiederum die genannten anderen Eigenheiten ergeben.
Auf Grund dieser Schwierigkeiten wurde das Aufrauhen durch Strahlen in vielen Fällen durch Aufrauhen mit Hilfe von Stahlbürsten oder Schleifscheiben ersetzt, wodurch Beschädigungen des Oberleders unter der Schablone, d. h. außerhalb der durch die Schablonenöffnung festgelegten Fläche, zwar ausgeschlossen werden, sich jedoch wiederum die genannten anderen Eigenheiten ergeben.
Ein Verfahren zum Aufrauhen und Reinigen der Unterseite von Schuhen nach dem Aufziehen des
Oberleders über einen Leisten der eingangs genann-
ao ten Art wird dadurch verbessert, daß als Schutzschablone eine dicke elastisch nachgiebige Schablone
gegen die Schuhunterseite gepreßt und unter veränderbarer Spannung gehalten wird, um ihrer Öffnung
gewünschte Formen durch Einstellen dieser Spannung zu geben, und daß auf die Schablone während
des Auf rauhens der Schuhunterseite ein erhöhter Druck sowie während des folgenden Reinigens ein
noch weiter verstärkter Druck ausgeübt wird, wodurch zunächst der Öffnungsrand gegen den von der
Schablone abgedeckten Teil der Schuhunterseite verstärkt abdichtend angepreßt und allein die aufzurauhende
Schuhfläche frei gelassen, und die Schablonenöffnung danach zum Zulassen des Ausputzens
des aufgerauhten Abschnitts der Schuhunterseite um einen bestimmten Betrag aufgeweitet wird.
Eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens mit Mitteln zum Halten eines Leistens mit darauf
aufgezogenem und bis zum Überlappen der Brandsohle abwärts gestreiftem Oberleder, mit einer bewegbaren
Strahleinrichtung sowie mit einer Schablone, deren Öffnung die Umrisse der aufzurauhenden
Schuhfläche festlegt, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone dick und elastisch
nachgiebig, beispielsweise aus Gummi, ausgebildet ist, daß durch sie eine die Strahleinrichtung aufnehmende
druckdichte Kammer abgeschlossen ist, daß ihr — zum straffen Spannen bzw. Strecken in
gewünschte Formen, während der Rand der Schablonenöffnung gegen die Schuhunterseite gedrückt und
gegen letztere durch den in der Kammer von der Strahleinrichtung hervorgerufenen Druck erhöht abdichtend
angepreßt wird — an einem austauschbaren Rahmen angebrachte Klemmstücke zugeordnet sind,
und daß in der Kammer — zum Ausblasen von Luft zwecks Erhöhens des auf die Schablone einwirkenden
Kammerdrucks auf einen den beim Aufrauhen herrschenden Druck übersteigenden Wert — zusätzliche
Reinigungsblasdüsen vorgesehen sind.
Erfindungsgemäß wird also eine dicke, aber geschmeidige bzw. biegsame Schablone, beispielsweise eine Gummischablone, verwendet, die mit Hilfe von an einem austauschbaren Rahmen vorgesehenen Klemmstücken statisch in die richtige Form gestreckt bzw. gespannt ist und die mit Hilfe von Überdruck derart gegen das herumgezogene und abwärts gestreifte Oberleder gepreßt wird, daß die normalerweise auftretenden Maßabweichungen durch Aufnahme in der Schablone selbst auf die für die Vor-
Erfindungsgemäß wird also eine dicke, aber geschmeidige bzw. biegsame Schablone, beispielsweise eine Gummischablone, verwendet, die mit Hilfe von an einem austauschbaren Rahmen vorgesehenen Klemmstücken statisch in die richtige Form gestreckt bzw. gespannt ist und die mit Hilfe von Überdruck derart gegen das herumgezogene und abwärts gestreifte Oberleder gepreßt wird, daß die normalerweise auftretenden Maßabweichungen durch Aufnahme in der Schablone selbst auf die für die Vor-
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fertigung erforderlichen Toleranzen verringert wer- Gehäuse 1 drehfähig gelagerte waagerechte Welle 2
den. auf, die zwischen einer in den Figuren dar-Die in der Schablone vorgesehene Öffnung wird gestellten Arbeitsstellung und einer nicht dargestellten
vorzugsweise mit Hilfe desselben Stanzwerkzeugs her- Einbringstellung mit Hilfe einer einen pneumatischen
gestellt, mit welchem die Brandsohlen ausgestanzt 5 bzw. Druckluftzylinder und Übertragungsglieder aufwerden.
Eine die aufzurauhende Oberfläche nominell weisenden Antriebseinrichtung 3 um 180° gedreht
festlegende öffnung wird durch statisches Ausrecken werden kann. An der Welle 2 ist ein Träger 4 beder
Schablone an den Klemmen erzielt, während Ab- festigt, an dem ein Zapfen 5 und eine Gabel 6 einstellweichungen
des Oberleders vom dicken, nachgiebigen bar angebracht sind. Auf den Zapfen 5 wird ein Lei-Werkstoff
der Schablone aufgenommen werden, ohne io sten 7 aufgesetzt und mit Hilfe einer Federverbindung
daß die äußeren Nennmaße verändert werden. an diesem festgehalten, während der Spann bzw. Rist
Dadurch, daß die Schablone in derselben Maschine des Leistens in der Gabel 6 gehaltert wird, so daß
nach dem Strahlen einem höheren Druck ausgesetzt der Leisten in einer vorbestimmten Stellung festgehalwird,
wird die Schablone unter der Einwirkung dieses ten wird.
Überdrucks ein wenig gereckt, so daß sich ihre öff- 15 Auf den Leisten 7 wird ein Oberleder 8 aufgelegt,
nung vergrößert. Durch Anblasen selbst eines nur das um den Leisten herumgezogen und abwärts auf
außergewöhnlich schmalen Streifens des nicht auf- eine Brand- bzw. Zwischensohle 9 gestreift wird. In
gerauhten Leders neben der aufgerauhten Fläche wird der Einbringstellung kann der Leisten 7 leicht durch
die Reinigung dieses Streifens von Staub und an- einen anderen Leisten derselben Größe und des glei-
haftendem Strahlmittel erleichtert. 20 sehen Modells ersetzt werden, wenn das Oberleder
Mit dem erfindungsgemäß geführten Aufrauhver- und die Brandsohle eines vorangehenden Leistens befahren
und der erfindungsgemäß ausgebildeten Vor- handelt worden sind.
richtung zu seiner Durchführung wird einerseits In der Arbeitsstellung der Maschine ist eine obergegenüber
allen Verfahren, die mit Fräsern, Schleif- halb der Welle 2 im Gehäuse 1 vorgesehene Öffnung
bändern, Metallbürsten oder dergleichen Aufrauh- 25 mit Hilfe eines Schiebedeckels 10 staubdicht verwerkzeugen
arbeiten, der entscheidende technische schlossen. Dieser Deckel 10 wird mit Hilfe einer eben-Vorteil
einer völlig gleichmäßigen und das Ober- falls einen Druckluftzylinder und Übertragungsglieder
leder optimal schonenden Aufrauhung erreicht, wo- aufweisenden Antriebseinrichtung 11 verschoben,
durch einerseits die schon beschriebenen Eigenheiten Unter dem Deckel 10 ist im Gehäuse 1 ein Kasten bekannter Verfahren ausgeschaltet werden, so daß 30 12 bewegbar aufgehängt. Zwischen diesem Kasten 12 auch ein vorzeitiges Lösen der Sohle oder ein Reißen und dem Deckel ist ein eine Bewegung des Kastens des Oberleders an örtlich zu stark abgeschliffenen zulassender, aber zwischen Kasten und Gehäuse eine Bereichen nicht mehr auftreten kann. Außerdem bie- staubdichte Verbindung bildender Balgen 13 eintet die Anwendung des Strahlaufrauhverfahrens weit gefügt. Selbstverständlich ist auch die drehfähige eher und leichter die Möglichkeit einer Automatisie- 35 Welle 2 durch den Balgen 13 staubdicht hindurchrung dieses Arbeitsvorgangs bei der Schuhherstellung. geführt. Der Kasten 12 kann mit Hilfe von zwei im Mit dem erfindungsgemäß geführten Verfahren wird Gehäuse gehalterten Zylindern 14 in Richtung des aber andererseits auch die Beschädigung des Ober- Pfeils gemäß F i g. 1 auf den Leisten 7 hin und von leders über den Rand der aufzurauhenden Fläche diesem fort bewegt werden.
durch einerseits die schon beschriebenen Eigenheiten Unter dem Deckel 10 ist im Gehäuse 1 ein Kasten bekannter Verfahren ausgeschaltet werden, so daß 30 12 bewegbar aufgehängt. Zwischen diesem Kasten 12 auch ein vorzeitiges Lösen der Sohle oder ein Reißen und dem Deckel ist ein eine Bewegung des Kastens des Oberleders an örtlich zu stark abgeschliffenen zulassender, aber zwischen Kasten und Gehäuse eine Bereichen nicht mehr auftreten kann. Außerdem bie- staubdichte Verbindung bildender Balgen 13 eintet die Anwendung des Strahlaufrauhverfahrens weit gefügt. Selbstverständlich ist auch die drehfähige eher und leichter die Möglichkeit einer Automatisie- 35 Welle 2 durch den Balgen 13 staubdicht hindurchrung dieses Arbeitsvorgangs bei der Schuhherstellung. geführt. Der Kasten 12 kann mit Hilfe von zwei im Mit dem erfindungsgemäß geführten Verfahren wird Gehäuse gehalterten Zylindern 14 in Richtung des aber andererseits auch die Beschädigung des Ober- Pfeils gemäß F i g. 1 auf den Leisten 7 hin und von leders über den Rand der aufzurauhenden Fläche diesem fort bewegt werden.
hinaus vermieden, wodurch sich wiederum Nach- 40 In einer am oberen Rand 15 des Kastens 12 ausbearbeitungen
bzw. Qualitätsminderungen der her- gebildeten Ausnehmung ist ein Rahmen 16 ausgestellten
Schuhe auf einfache und optimal wirksame tauschbar befestigt, der eine Anzahl von Stiften 17
Art und Weise vermeiden lassen. Mit dem erfindungs- trägt, zwischen denen eine Gummischablone 18 von
gemäß geführten Verfahren ist außerdem noch der etwa 10 mm Dicke mit Hilfe von Klemmstücken 19
zusätzliche Vorteil verbunden, daß die elastische und 45 gespannt ist. Die Klemmstücke 19 können an den
anpassungsfähige Schablone auch für besondere Stiften 17 in jeder beliebigen Höhenlage und in jeder
Schuhzwischengrößen verwendet werden kann, wo- beliebigen Stellung befestigt werden, so daß die
durch sich insbesondere die Verwendung vorgefertig- Gummischablone in jeder beliebigen Form biegbar
ter Sohlen ohne jede Einschränkung durchführen festgehalten wird. Die Schablone 18 weist eine der
läßt. Außerdem gewährleisten das erfindungsgemäß 50 Größe der aufzurauhenden Fläche des auf dem Leigeführte
Verfahren und die erfindungsgemäß aus- sten befindlichen Schuhes, an welchem die Sohle
gebildete Vorrichtung eine kombinierte Anwendung durch Ankleben, Vulkanisieren bzw. Aufspritzen besowohl
des Strahlvorgangs als auch des anschließen- festigt werden soll, entsprechende öffnung 20 auf.
den Reinigungsvorgangs in einer einzigen Vorrich- Die Öffnung 20 wird daher vorzugsweise mit Hilfe
rung, wobei zum Wahren einer hervorragenden Qua- 55 desselben Stanzwerkzeugs ausgestanzt, mit welchem
lität der Erzeugnisse eine gründliche Reinigung er- die Brandsohlen der betreffenden Schuhe ausgestanzt
zielt wird. werden. Die feste Einspannung zwischen den Stiften
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der eine sowie die Art des Schablonenmaterials ermöglichen
Ausführungsform der erfindungsgemäß ausgebildeten es, eine ausgezeichnete Anpassung zwischen dem
Vorrichtung darstellenden Zeichnung genauer er- 60 biegsamen bzw. weichen Schablonenwerkstoff und
läutert. Es zeigt dem herumgezogenen und abwärts gestreiften Ab-
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Maschine mit schnitt des Oberleders zu erzielen, und zwar auch
den Merkmalen der Erfindung mit eingesetztem Lei- bei Verwendung eines Leistens mit einem scharfen
sten in Seitenansicht und Knick bzw. Biegung zwischen den verschiedenen
F i g. 2 einen Querschnitt längs der Linie H-II in 65 Sohlenabschnitten, wie dies bei hochhackigen Damen-
F i g. 1, der den Leisten ebenfalls im Schnitt darstellt. schuhen der Fall ist.
Gemäß der Zeichnung weist die erfindungsgemäß Unter der Schablone 18 ist im Kasten 12 eine aus
ausgebildete Vorrichtung eine in einem geschlossenen Schaumgummi bestehende Wand 21 befestigt, die sich
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unter staubdichtem Abschluß an die Schablone an- wird gleichzeitig mit der Strahleinrichtung in Betrieb
legt und sich auf Grund ihrer Elastizität auch an gesetzt, so daß die Strahldüsen sich langsam um diese
Schablonen unterschiedlicher Form anzupassen ver- Welle herum verschwenken und die gesamte Obermag.
Die Wand 21 ist ebenso wie der Rahmen 16 fläche des herumgezogenen und abwärts gestreiften
mit der an ihm befestigten Schablone 18 in den Ka- 5 Abschnitts des Oberleders sowie der Brandsohle besten
12 austauschbar eingesetzt. streichen. Da die Schablone 18 nunmehr an allen Die Schaumgummiwand 21 wird von einer Platte Stellen fest anliegt, vermag das Strahlmittel unter
22 getragen, welche den Kasten 12 in zwei Kammern keinen Umständen zwischen die Schablone und das
unterteilt. Unter einer in der im Kasten 12 vor- Oberleder einzudringen und dort Beschädigungen
gesehenen Platte 22 ausgebildeten mittigen Öffnung io hervorzurufen.
23 ist eine Welle 24 angeordnet, die mit Hilfe einer Nach ausreichender Strahlungsbehandlung der
ebenfalls einen Druckluftzylinder und Übertragungs- Oberfläche und nach Erzielen der erforderlichen
glieder aufweisenden Antriebseinrichtung 25 über Rauhigkeit wird die Strahlmittelzufuhr abgeschaltet,
einen begrenzten Winkelbereich hinweg gedreht wer- und das Reinigen kann beginnen. Zu diesem Zweck
den kann. An dieser Welle 24 sind zwei Düsensätze 15 werden die mit dem Kompressor 31 verbundenen
angebracht, nämlich eine Anzahl von Strahldüsen 26 Blasdüsen 27 auf dieselbe Weise mit Hilfe der Welle
und eine Anzahl von Blasdüsen 27, deren Mündun- 24 bewegt. Während des Ausblasens wird jedoch der
gen gegen den Leisten 7 gerichtet sind, so daß wäh- im Kasten 12 herrschende statische Druck erhöht,
rend der Drehbewegung der Welle 24 die ganze was auch zu einem höheren auf die Schablone 18
Unterseite dieses Leistens bestrichen werden kann, ao einwirkenden Druck führt. Durch diesen höheren
Die Strahldüsen26 sind über Leitungen28 und Druck wird die Schablone fester gespannt, d.h., sie
— die Wand des Kastens 12 durchsetzende—Durch- wird etwas weiter auf das Oberleder hinaufgesaugt
gänge mit einem Strahlmittelvorrat 30 verbunden, und gedrückt. Hierdurch schließt sich die Schablone
während die Blasdüsen 27 mit einem Kompressor 31 nicht nur noch fester gegen das Oberleder, sondern
über Leitungen 29 in Verbindung stehen. Das in den ag auch die Öffnung 20 wird etwas größer, so daß die
unteren Teil des Kastens 12 fallende Strahlmittel wird durch die Düsen 27 auszublasende Oberfläche um
in den Strahlmittelvorrat zurückgeführt, in welchem einige Zehntel Millimeter größer wird als die vorher
es zwecks Wiederverwendung gereinigt werden kann. durch das Strahlmittel bestrichene Fläche. Durch
. dieses Ausblasen wird diese Fläche auch an ihren
Arbeitsweise 3o Rändern von anhaftendem Strahlmittel, Staub und
Nach dem Einsetzen eines Leistens 7 mit Ober- Fasern vollständig befreit und ist danach für das Aufleder
8 und Brandsohle 9 auf den Zapfen 5 und die bringen des Klebmittels vorbereitet.
Gabel 6 in der Einbringstellung der Welle 2 wird die Nach dem Sauberblasen dieser Fläche wird der
Gabel 6 in der Einbringstellung der Welle 2 wird die Nach dem Sauberblasen dieser Fläche wird der
Maschine eingeschaltet. Daraufhin dreht sich die Überdruck abgelassen, und der Kasten 12 sinkt in
Welle 2 in die Arbeitsstellung gemäß der Zeichnung, 35 seine Ausgangsstellung zurück. Hierdurch kommt der
und der Schiebedeckel 10 wird durch die Antriebs- Leisten von der Schablone frei und wird, sobald der
einrichtung 11 und deren Übertragungsglieder ge- Deckel 10 weggeschoben worden ist, von der Welle 2
schlossen. Danach wird der Kasten 12 mit Hilfe der aus der Maschine herausgeschwenkt. Der Leisten 7
Zylinder 14 angehoben, bis die Gummischablone 18 kann dann vom Zapfen 5 abgenommen und durch
gegen die Unterseite des Leistens gepreßt ist, wobei 40 einen anderen Leisten derselben Größe ersetzt werdie
um die Öffnung 20 herum verlaufende Kante der den.
Schablone an allen Stellen gegen das Oberleder 8 ge- Der große Vorteil der erfindungsgemäß ausgebil-
nau anliegt, und zwar nicht nur, weil die Schablone deten Maschine liegt nicht nur darin, daß das Aufvom
Augenblick ihrer Einstellung mit Hilfe der Stifte rauhen und das Sauberblasen in einer geschlossenen
17 und der Klemmstücke 19 die Grundform des Lei- 45 Vorrichtung erfolgen, sondern insbesondere darin,
stens angenommen hat, sondern auch deshalb, weil daß bei Verwendung der biegsamen bzw. weichen
die Schablone beim Anheben des Kastens auf den Schablone ausschließlich derjenige vorbestimmte Teil
herumgezogenen und abwärts gestreiften Abschnitt der Fläche behandelt wird, der tatsächlich aufgerauht
des Oberleders gepreßt und zusätzlich durch den von werden soll, während darüber hinaus keinerlei Handder
Schaumgummiwand 21 ausgeübten Druck ab- 50 arbeit mehr erforderlich ist. Durch das genaue Angestützt
wird. Ihre natürliche Weichheit bzw. Bieg- liegen der Schablone am Oberleder kann auf den
samkeit ermöglicht es der Schablone, sich ohne gesamten Nacharbeitungsvorgang verzichtet werden,
wesentliche Abweichung von der Nenngröße an die wobei es sich überraschenderweise herausgestellt hat,
ideale Leistenform anzupassen. Wenn dann an- daß die Sohlenseiten des fertiggestellten Schuhwerks
schließend die Strahleinrichtung in Betrieb gesetzt 55 überhaupt nicht mehr nachbehandelt zu werden brauwird
und einen Strahlmittelstrom auf das durch die chen. Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Ma-Öffnung20
begrenzte Lederstück richtet, wird gleich- schine, bei welcher die Schablone am Oberleder gezeitig
im geschlossenen Raum innerhalb des Kastens nauestens anliegt, ist es nicht mehr erforderlich, die
12 ein Überdruck eingeleitet, welcher das Zusammen- Sohlen größer als die Nenngröße auszubilden und sie
pressen zwischen der Schablone und dem Leder noch 60 später auf die richtige Größe zurechtzuschleifen; statt
verbessert. Um Austreten des Überdrucks aus der dessen können vielmehr vorgefertigte Außensohlen
Maschine zu verhindern, ist der Raum zwischen dem verwendet werden, wodurch die Schleif- und Polier-Deckel
10, dem Balgen 13 und dem die Schablone maschinen zum Behandeln der Sohlenseiten nach dem
enthaltenden oberen Abschnitt des Kastens 12 an die Besohlen überflüssig werden.
Ansaugseite des Kompressors vorzugsweise über ein 65 Neben diesen Vorteilen hat es sich als möglich Filter angeschlossen, so daß an dieser dem Leisten 7 erwiesen, einen um eine halbe Nummer größeren zugekehrten Seite der Schablone 18 Unterdruck Schuh zu behandeln, wenn die Spannung der weichen herrscht. Die Antriebseinrichtung 25 für die Welle 24 Schablone durch stärkeres Ausrecken zwischen den
Ansaugseite des Kompressors vorzugsweise über ein 65 Neben diesen Vorteilen hat es sich als möglich Filter angeschlossen, so daß an dieser dem Leisten 7 erwiesen, einen um eine halbe Nummer größeren zugekehrten Seite der Schablone 18 Unterdruck Schuh zu behandeln, wenn die Spannung der weichen herrscht. Die Antriebseinrichtung 25 für die Welle 24 Schablone durch stärkeres Ausrecken zwischen den
Stiften 17 erhöht wird. Selbstverständlich ist es in diesem Fall erforderlich, mehr Sorgfalt auf die Einstellung
zu verwenden, damit die Weichheit und Anpassungsfähigkeit der Schablone nicht auf Grund der
auf sie einwirkenden höheren Spannung verlorengehen. Es ist auch möglich, anderen Schablonenwerkstoff
zu verwenden, vorausgesetzt, daß er Dicke und Weichheit bzw. Biegsamkeit mit Widerstandsfähigkeit
gegen Verschleiß vereint. Metallschablonen sind jedoch nicht zufriedenstellend, da ihre Anpassungsfähigkeit
nicht genügt.
Selbstverständlich muß, sobald der Leisten für ein bestimmtes Schuhmodell ausgewechselt wird, auch
der Rahmen mit der Schablone ausgewechselt werden.
Durch die Verwendung eines auswechselbaren Rahmens braucht jedoch auf die Einstellung der Maschine
nicht viel Zeit verwendet zu werden, wenn die Größe oder das Modell des verwendeten Leistens
geändert werden soll. Diese Einstellung kann in einer besonderen Vorrichtung getrennt erfolgen, in welche ao
der Leisten und der Rahmen gemeinsam auf dieselbe Weise eingesetzt werden, wie dies bei der Maschine
selbst der Fall ist.
Obgleich die erfindungsgemäß ausgebildete Maschine vorstehend in Verbindung mit einer einzigen
verwirklichten Ausführungsform dargestellt und beschrieben wurde, können selbstverständlich auch
mehrere nebeneinander bzw. hintereinander angeordnete Leisten unter Anwendung entsprechend angepaßter
Arbeitskreisläufe in einer Mehrfachmaschine behandelt werden. Die Tatsache, daß als Antriebseinrichtungen zum Hervorbringen der verschiedenen
Bewegungen in der vorstehend beschriebenen Maschine pneumatische bzw. Druckluftzylinder erwähnt
wurden, soll nicht bedeuten, daß andere Kraftquellen, wie getrennte Motoren oder von einer Hauptwelle
ausgehende mechanische Riementriebe bzw. Kraftübertragungen, nicht verwendet werden können. Da
jedoch für das Strahlen und Ausblasen Druckluft benötigt wird, ergibt sich eine bevorzugte Verwendung
von pneumatischen Anlagen von selbst.
Schuhe mit unter Verwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine behandeltem Oberleder
und Brandsohlen sind somit in der Hinsicht anderem Schuhwerk überlegen, als ihr Oberleder in
der Kante zwischen dem Oberleder und der Sohle keinerlei nachgearbeitete Stellen aufweist, und daß
alle Schuhe ein und desselben Modells identische Sohlen aufweisen.
Claims (2)
1. Verfahren zum Aufrauhen und Reinigen der Unterseite von Schuhen nach dem Aufziehen des
Oberleders über einen Leisten und die zugehörige Brandsohle, derart, daß das Oberleder die Brand- 55
sohle überlappt und vor dem Anbringen der Außensohle an Oberleder und Brandsohle, wobei
die Schuhunterseite unter Verwendung einer sie berührenden, die nicht zu bearbeitenden Schuhränder
schützenden Schablone mittels einer Strahleinrichtung aufgerauht wird, dadurch
gekennzeichnet, daß als Schutzschablone eine dicke elastisch nachgiebige Schablone gegen
die Schuhunterseite gepreßt und unter veränderbarer Spannung gehalten wird, um ihrer öffnung
gewünschte Formen durch Einstellen dieser Spannung zu geben, und daß auf die Schablone während
des Aufrauhens der Schuhunterseite ein erhöhter Druck sowie während des folgenden Reinigens
ein noch weiter verstärkter Druck ausgeübt wird, wodurch zunächst der Öffnungsrand
gegen den von der Schablone abgedeckten Teil der Schuhunterseite verstärkt abdichtend angepreßt
und allein die aufzurauhende Schuhfläche frei gelassen und die Schablonenöffnung
danach zum Zulassen des Ausputzens des aufgerauhten Abschnitts der Schuhunterseite um
einen bestimmten Betrag aufgeweitet wird.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit Mitteln zum Halten
eines Leistens mit darauf aufgezogenem und bis zum Überlappen der Brandsohle abwärts gestreiftem
Oberleder, mit einer bewegbaren Strahleinrichtung sowie mit einer Schablone, deren öffnung
die Umrisse der aufzurauhenden Schuhfläche festlegt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schablone (18) dick und elastisch nachgiebig, beispielsweise aus Gummi, ausgebildet ist, daß
durch sie eine die Strahleinrichtung (26) aufnehmende druckdichte Kammer (12) abgeschlossen
ist, daß ihr — zum straffen Spannen bzw. Strecken in gewünschte Formen, während der
Rand der Schablonenöffnung (20) gegen die Schuhunterseite gedrückt und gegen letztere durch
den in der Kammer (12) von der Strahleinrichtung (26) hervorgerufenen Druck erhöht abdichtend
angepreßt wird — an einem austauschbaren Rahmen (16) angebrachte Klemmstücke (19) zugeordnet
sind, und daß in der Kammer (12) — zum Ausblasen von Luft zwecks Erhöhens des auf die Schablone (18) einwirkenden Kammerdrucks
auf einen den beim Aufrauhen herrschenden Druck übersteigenden Wert — zusätzliche
Reinigungsblasdüsen (27) vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 446 54O5 536 792;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 070 527;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 858 885,
355, 1 871 926;
USA.-Patentschriften Nr. 2 170 652, 2 341 715.
Deutsche Patentschriften Nr. 446 54O5 536 792;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 070 527;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 858 885,
355, 1 871 926;
USA.-Patentschriften Nr. 2 170 652, 2 341 715.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509717/40 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1203159X | 1962-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1203159B true DE1203159B (de) | 1965-10-14 |
Family
ID=19871697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN23918A Pending DE1203159B (de) | 1962-10-22 | 1963-10-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufrauhen und Reinigen der Unterseite von Schuhen nach dem Aufziehen des Oberleders ueber einen Leisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1203159B (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE446540C (de) * | 1925-09-08 | 1927-07-05 | Max Hatlapa | Verfahren zur Vorbehandlung von Leder, insbesondere fuer das Faerben |
| DE536792C (de) * | 1929-07-04 | 1931-10-27 | Moenus Maschf | Verfahren und Maschine zum Aufrauhen des Zwickeinschlages von aufgezwicktem Oberleder als Vorbereitung fuer das Aufkleben von Sohlen |
| US2170652A (en) * | 1936-09-08 | 1939-08-22 | Martin M Brennan | Appliance for protecting portions of a shoe during cleaning or polishing |
| US2341715A (en) * | 1943-03-12 | 1944-02-15 | United Shoe Machinery Corp | Masking apparatus |
| DE1070527B (de) * | 1959-12-03 | |||
| DE1858885U (de) * | 1961-05-17 | 1962-09-20 | Wilhelm Schneider | Schleifmaschine zum aufrauhen von sohlen. |
| DE1862355U (de) * | 1962-08-22 | 1962-11-15 | Wilhelm Guth | Schablonenfuehrung fuer eine maschine zum aufrauhen von leder. |
| DE1871926U (de) * | 1962-07-11 | 1963-05-09 | Ludwig Stegner | Schablone zum aufrauhen des zwickeinschlages. |
-
1963
- 1963-10-22 DE DEN23918A patent/DE1203159B/de active Pending
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