DE1118653B - Maschine zum Ablassen oder Abschraegen und Aufrauhen von Schuhsohlen - Google Patents
Maschine zum Ablassen oder Abschraegen und Aufrauhen von SchuhsohlenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D37/00—Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Im Zuge des Vorbereitens einer Sohle für das Anbringen
an einem Schuhboden wird die Sohle, um die Randdicke des Sohlengelenkteiles und/oder der Sohlenspitze
zu verringern, gewöhnlich einem Beschneidvorgang unterworfen. S
In vielen Fällen muß auch ein Absatzfrontlappen am Absatzende der Sohle gebildet werden. Wenn
darüber hinaus die Schuhsohle an den Schuhboden geklebt werden soll, müssen die beschnittenen Teile
der Sohle auch noch aufgerauht werden, damit der Klebstoff eine bessere Klebverbindung bilden kann.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Maschine zum Durchführen derartiger Arbeiten, d. h. zum Ablassen
oder Abschrägen und Aufrauhen von Schuhsohlen, und ist mit einem Werktisch, darauf einer
Matrize nebst Teilen zum Andrücken der Sohlen an die Matrize, mit einem hohlen, umlaufenden Schneidwerkzeug
sowie mit Mitteln zum Vorschieben der Matrize radial zum Schneidwerkzeug unter gegenüberliegenden
Arbeitsbereichen des letzteren versehen.
Gegenüber einer bekannten Ausführungsform, bei welcher ein Andrückteil neben dem Schneidwerkzeug,
jedoch außerhalb von dessen Schneidkanten angeordnet ist, besteht das wesentliche Erfindungsmerkmal
darin, daß als Andrückteil in an sich bekannter Weise getrennt von dem Schneidwerkzeug und dicht neben
den Schneidkanten seines in Matrizenvorschubrichtung liegenden Arbeitsbereiches eine Andrückvorrichtung
angeordnet und letztere innerhalbderSchneidkanten vorgesehen ist.
Weitere Maschinen der vorliegenden Art verwenden ein Abschrägmesser, so daß die Sohle von der
Bedienungsperson während des Vorbeilaufs an diesem Messer geführt wird und das Messer den Sohlenrand
fortschreitend bearbeitet. Die Arbeit einer derartigen Maschine muß jedoch durch die Bedienungsperson
sehr genau überwacht werden und es sind erhebliche Erfahrung und Geschicklichkeit erforderlich,
wenn die einzelnen Sohlen auch nur annähernd gleichförmig bearbeitet werden sollen.
Weiterhin ist diese bekannte Maschine zwar in der Lage, am bearbeiteten Randteil der Sohle saubere
Kanten herzustellen, jedoch muß diese Kante dann, wenn sie mittels Klebstoff befestigt werden soll, in
einem gesonderten Arbeitsvorgang aufgerauht werden. Die erfindungsgemäß ausgebildete Maschine ermöglicht
es dagegen, den letztgenannten Arbeitsvorgang nicht mehr gesondert durchführen zu müssen, so
daß nicht nur auch durch normale Arbeitskräfte, welche nicht besonders geschult oder geschickt zu
sein brauchen, genaue und gleichmäßige Arbeits-Maschine zum Ablassen oder Abschrägen
und Aufrauhen von Schuhsohlen
Anmelder:
United Shoe Machinery Corporation,
United Shoe Machinery Corporation,
Flemington, N. J.,
und Boston, Mass. (V. St. A.)
und Boston, Mass. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Fincke, Berlin-Lichterfelde, Dipl.-Ing. H. Bohr und Dipl.-Ing. S. Staeger,
München 5, Müllerstr. 31, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. Juni 1958 (Nr. 20 810)
Großbritannien vom 28. Juni 1958 (Nr. 20 810)
Cyril Harry James und Robert Charles Quarmby, Union Works, Leicester (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
ergebnisse erzielt werden können, sondern darüber hinaus der bearbeitete Sohlenrandteil gleichzeitig aufgerauht
werden kann.
Beim Herstellen von Damenschuhwerk, bei welchem die Laufsohlen im Klebverfahren befestigt werden
und sogenannte »Louis«-Absätze Verwendung finden, erhält jede Sohle normalerweise einen Frontlappen,
der gewöhnlich durch einen Spaltvorgang ausgearbeitet wird, so daß ein solcher Frontlappen gegen
die Absatzfrontfläche angeklebt und durch einen Preßvorgang fest angearbeitet wird. Maschinen zum
Herstellen derartiger Laufsohlen und zum Anbringen derselben am Schuh erfordern bisher einmal eine
Vorrichtung zum Bearbeiten der Sohlenspitze und zum Verringern des Sohlengelenkteiles, ferner eine
Vorrichtung zum Aufrauhen des Sohlenrandteiles an der Sohlenspitze und am Sohlengelenkteil, außerdem
eine Vorrichtung zum Abspalten des Sohlenfrontlappens, wie auch eine Vorrichtung zum Aufrauhen
dieses Frontlappens, wobei für diese letztgenannte Vorrichtung die erstgenannte Aufrauhvorrichtung
Verwendung finden kann. Demgegenüber ist es bei der erfindungsgemäß gestalteten Maschine möglich,
Sohlen dieser Art schneller, wirtschaftlicher und sehr viel gleichmäßiger herzustellen als es bisher möglich
war, da die erfindungsgemäß ausgebildete Maschine ohne weiteres Verwendung finden kann, um nicht nur
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denFrontlappen der Sohle zu bilden und aufzurauhen,
sondern auch den Sohlenrand an der Sohlenspitze und am Sohlengelenkteil zu bearbeiten.
Die erfindungsgemäß gestaltete Maschine ist also gegenüber den bekannten Maschinen nicht nur anpassungsfähiger,
sondern auch vielseitiger anwendbar, so daß hierdurch nicht nur die Herstellungskosten der
Maschine selbst, sondern auch die Anschaffungskosten verringert werden, welche insgesamt zum Einrichten
einer Schuhfabrik nötig sind. Da, wenn die erfindungsgemäß gestaltete Ausführungsform zur Anwendung
kommt, auch eine geringe Anzahl von Maschinen benötigt wird, so werden gleichzeitig auch
die laufenden Unterhaltskosten gesenkt. Da, wie erwähnt, die erfindungsgemäß ausgebildete Maschine
bei erhöhter Gleichförmigkeit der Arbeit keine besonders geschulten und geschickten Arbeitskräfte erforderlich
macht, besteht der wesentliche Vorteil der Erfindung in einer erheblichen Einsparung an Kosten
und Arbeitskräften. ao
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand einer schematischen Zeichnung erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 die Vorderansicht, teilweise im Schnitt, der die Erfindung verkörpernden Maschine,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht einer in der Maschine verwendeten Matrize,
Fig. 3, 4 und 5 Schnittansichten der Matrize je nach der Linie III-III, IV-IV und V-V der Fig. 2,
Fig. 6 den Grundriß von Andrückteilen zum Pressen der Schuhsohle gegen die Matrize.
In dem Oberteil eines Gestells 10 der Maschine ist ein um eine senkrechte Achse drehbares, nach unten
hin offenes, becherförmiges Schneidwerkzeug 12 angeordnet. Ein Werkstück, z. B. eine Schuhsohle, wird
dem Schneidwerkzeug 12 auf einer Matrize 14 zur Bearbeitung dargeboten. Das Schneidwerkzeug 12
enthält einen Halter 16 für eine Mehrzahl von mit Zähnen versehenen Abschnitten 18, die außen an
ihrem Umfang je eine ringförmige Schulter aufweisen. Die Schulter jedes der Abschnitte befindet sich
in Anlage an einer an der Innenseite des Halters 16 gebildeten Schulter 20. Der Halter 16 hat einen hohlen
Schaft 22, auf dem eine Rolle 24, Lauf büchsen 26 und 28, Kugellager 30 und 32 und eine Abschlußkappe
34 angebracht sind. Die Abschlußkappe 34 ist in das Oberende des Schaftes 22 eingeschraubt und
hält die erwähnten Maschinenteile in ihrer Stellung. Der Kugellageraußenring jedes der Kugellager 30 und
32 ist mit dem Gestell 10 je zwischen einem Paar Scheiben 35 verklemmt, die an das Gestell 10 geschraubt
sind. Die Abschnitte 18 werden fest in dem Schneidwerkzeug 12 zwischen dem Halter 16 und
einem kreisförmigen Klemmteil 30 gehalten, der gegen eine abgeschrägte, an den Innenseiten der Abschnitte
18 gebildeten Oberfläche drückt und auf einem innerhalb des Schaftes 22 gleichmittig und
gleitbar angeordnetem Schaft 38 befestigt ist. Das Oberende des Schaftes 38 wird von einer Schraube 40
erfaßt, die in den Schaft 22 eingeschraubt ist und, wenn sie angezogen wird, bewirkt, daß der Klemmteil
36 die Abschnitte 18 fest gegen den Halter 16 preßt. Das Schneidwerkzeug 12 wird fortwährend
durch geeignete Mittel, z. B. durch einen Motor, gedreht, der die Rolle 24 mittels eines Riemens 42 antreibt.
Die durch die Abschnitte 18 gebildete Schneidkante des Schneidwerkzeuges 12 hat einen Durchmesser
von etwa 20 cm und jeder Abschnitt 18 hat etwa 8 Zähne. Die Unterfläche jedes Zahnes jedes
Abschnittes 18 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, abgeschrägt, so daß jeder Zahn eine scharfe Kante hat,
die leicht in das Werkstück schneiden und dessen Fasern aufrichten kann, um die Oberfläche des von
dem Schneidwerkzeug 12 behandelten Werkstückes aufzurauhen.
Die Matrize 14 wird von einem Schieber 44 getragen, der in einer Gleitbahn 46 eines Werktisches 48
beweglich angeordnet ist. Der Werktisch 48 lagert auf einem Ständer 50, der sich in Höhenrichtung in
einem Lager 52 bewegen kann, das mit dem Gestell 10 verbunden ist. Damit das Werkstück auf der Matrize
14 leicht in eine vorbestimmte Arbeitslage bezüglich des Schneidwerkzeugs 12 gebracht werden
kann, ist die Maschine mit einem Handhebel 54 ausgestattet, der (bei 56) schwenkbar an dem Lager 52
befestigt ist und eine Nockenbahn 58 hat. Die Nokkenbahn 58 wirkt mit einer auf einem außermittigen
Stift 62 angebrachten Rolle 60 zusammen. Der Stift 62 ist in dem Ständer 50 einstellbar angeordnet, so
daß die Höhenlage der durch Verschwenken des Handhebels 54 bewegten Matrize verändert werden
kann.
Die Matrize 14 (Fig. 2) besteht aus einer rechteckigen Platte, die an dem Schieber 44 befestigt ist
und eine der Form der Schuhsohle entsprechende Ausnehmung aufweist. An bestimmten Stellen der
Ausnehmung der Matrize 14 werden Einsetzstücke eingelegt und mittels nicht dargestellter Stifte in ihren
Lagen gehalten. Die Anzahl und Form der Einsetzstücke, welche die zu bearbeitenden Teile der Schuhsohle
in eine über die Fläche der Matrize 14 hervorragende Lage bringen, hängt natürlich von dem auszuführenden
Bearbeitungsschritt ab.
Wenn z. B. die Randteile des Schuhsohlengelenkes abgelassen oder abgeschrägt und aufgerauht werden
sollen, werden in die Matrize 14 an gegenüberliegenden Seiten ihres Gelenkteiles die beiden Einsetzstücke
64 (Fig. 2 und 4) eingelegt. Die Außenkante dieser (bei 64 dargestellten) Einsetzstücke ist etwas dünner
als die Matrize 14 selbst, und jedes dieser Einsetzstücke ist keilförmig (Fig. 4). Wenn nun eine Sohle
in die Matrize 14 gelegt und von dem Schneidwerkzeug^ bearbeitet wird, werden die über die Oberfläche
der Matrize 14 hervorragenden Randteile des Sohlengelenkes durch das Schneidwerkzeug 12 bearbeitet.
Hierbei werden jedoch die innerhalb der Ausnehmung der Matrize 14 befindlichen Teile der Sohle,
d. h. die Sohlenspitze und der Absatzteil der Sohle, nicht behandelt.
Falls es erwünscht ist, nur den Rand der Sohlenspitze zu bearbeiten, wird ein Einsetzstück, wie z. B.
das bei 66 in Fig. 2 und 5 abgebildete Einsetzstück, in die Matrize 14 eingelegt. Dieses Einsetzstück erstreckt
sich um den Rand des Vorderteiles der Ausnehmung der Matrize 14 herum und ist, damit nur der
obere Rand der Sohlenspitze über die Oberfläche der Matrize 14 hervorragt, von gleichmäßiger Dicke. Somit
wird von dem Schneidwerkzeug 12 nur der Rand der Sohlenspitze behandelt, da der Innenteil der Sohlenspitze
und das Sohlengelenk und der Absatzteil der Sohle sich vollkommen in der Ausnehmung der Matrize
14 befinden.
Damit die Maschine einen dünnen Absatzfrontlappen an einer Sohle bilden kann, wird ein bei 68 dargestelltes
Einsetzstück in den rückwärtigen Teil der
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Matrize 14 eingelegt. Dieses Einsetzstück ist so dick, Druck auf die Sohle ausübt, als die Randteile der
daß, wenn die Sohle dem Schneidwerkzeug 12 zur Platte 76, die lediglich von den Stäben 80 abgestützt
Bearbeitung dargeboten wird, nur der den Absatz- werden.
frontlappen bildende Sohlenteil innerhalb der Matrize Die Andrückvorrichtung 72 enthält eine an dem
liegt. Das Vorderende dieses Einsetzstückes kann. 5 Gestell 10 befestigte Stütze 86 und befindet sich ober-
falls erwünscht, mit einer Ausnehmung versehen wer- halb des Werktisches 48 in dem Innenraum desSchneid-
den, so daß der Absatzfrontlappen einen dickeren Werkzeugs 12 zwischen dessen Arbeitsabschnitten. Am
Mittelteil aufweist und in dünnere Seitenteile ausläuft. Mittelteil der Stütze 86 ist ein nachgiebiger Drücker-
Wie ersichtlich, kann nicht nur irgendeiner dieser fuß 88 angeordnet, dessen linkes Ende sich bis zum
Bearbeitungsschritte, sondern auch eine Mehrzahl io Ende des linken Arbeitsabschnittes des Schneidwerksolcher
Bearbeitungsschritte während eines Arbeits- zeugsl2 erstreckt. Der Drückerfuß 88 befindet sich
ganges der Maschine ausgeführt werden, in dem die über dem Mittelteil der Matrize 14 und überbrückt den
Matrize einmal an dem Schneidwerkzeug 12 vorbei- größten Teil des Durchmessers des Schneidwerkzeugs
geleitet wird. Art und Anzahl der von der Maschine 12 zwischen dessen Arbeitsabschnitten. Eine nachausgeführten
Bearbeitungsschritte hängen hierbei von 15 giebige Platte 90 mit einer gekrümmten, der Innender
Auswahl der Einsetzstücke ab. wand des Schneidwerkzeugs 12 am rechten Arbeits-
Damit die Sohle in die Matrize 14 eingebracht wer- abschnitt entsprechenden Kante ist an der Stütze 86
den kann, werden Matrize 14 und Schieber 44 von befestigt, die eine Mehrzahl von nachgiebigen, under
in Fig. 1 abgebildeten Lage nach rechts bewegt. mittelbar über der Platte 90 angeordneten und sich
Dann wird die Matrize 14 mit der Sohle nach links 20 ungefähr bis zur Kante der Platte 90 erstreckenden
in eine Stellung bewegt, in welcher die Matrize 14 Stäben 92 trägt. Wie die Andrückvorrichtung 70 ist
sich links von der in Fig. 1 abgebildeten Lage des auch die Andrückvorrichtung 72 mit auf einem nach-Schiebers
44 befindet. Sobald der Hebel 54 im Ge- gebenden Stab 96 angebrachten Stangen 94 versehen,
genzeigersinn verschwenkt wird, gelangt die Matrize und zwar ist je eine der Stangen 94 über jedem der
14 in ihre vorbestimmte Arbeitslage bezüglich des 25 vier mittleren Paare von Stäben 92 angeordnet. Die
Schneidwerkzeugs 12, die durch Verstellen des außer- Stange 96 ist in axialer Richtung verstellbar in der
mittigen Stiftes 62 verändert werden kann. Bevor die Stütze 86 befestigt. Somit wird die Sohle, wenn sie
Matrize 14 ihre Arbeitsstellung erreicht, wird die vom Drückerfuß 88 abläuft und zum linken Arbeits-Sohle
von Andrückteilen erfaßt, die unterhalb der abschnitt des Schneidwerkzeugs 12 gelangt, fest geSchneidkante
des Schneidwerkzeugs 12 angeordnet 30 gen die Matrize 14 und insbesondere gegen den Mittelsind
und die Sohle gegen die Matrize 14 pressen, teil derselben gedruckt. Sobald die Sohle unter dem
währenddem der Schieber 44 und die Matrize 14 nach Schneidwerkzeug 12 hervortritt, verhindert der Druckrechts
zueinander gegenüberliegenden Arbeitsab- teil 74, daß die Sohle sich von der Matrize 14 abhebt,
schnitten des Schneidwerkzeugs 12 bewegt werden. Der Druckteil 94 ist, wie schon angedeutet, an dem
Die Andrückteile enthalten eine Andrückvorrich- 35 Gestell 10 befestigt und so angeordnet, daß er mit der
rung 70, die neben dem linken Arbeitsabschnitt des Sohle unmittelbar hinter der Schneidkante des
Schneidwerkzeugs 12 angeordnet ist und eine An- Schneidwerkzeugs 12 in Eingriff tritt,
druckvorrichtung 72, die sich innerhalb des Schneid- Nachdem in die Matrize 14 geeignete Einsetzstücke
Werkzeugs 12 befindet und den Innenraum des Schneid- eingelegt worden sind und nachdem die Matrize 14
Werkzeugs 12 zwischen seinem linken und seinem 40 nach rechts in ihre Ladestellung zum Aufnehmen der
rechten Arbeitsabschnitt überbrückt. Ferner enthal- zu bearbeitenden Sohle bewegt worden ist, werden
ten die Andrückteile einen Druckteil 74, der neben der Schlitten 44 und die Matrize 14 an dem Werk-
dem rechten Arbeitsabschnitt außerhalb des Schneid- tisch 48 entlang nach links bewegt, bis der Absatzteil
Werkzeugs 12 angebracht ist. der Sohle sich unterhalb der Innenkante des Schneid-
Die Andrückvorrichtung 70 enthält eine dünne, 45 Werkzeugs 12 und ein Teil der Sohlenspitze sich
elastische Platte 76, deren linkes Ende in einer Stütze außerhalb des linken Arbeitsabschnittes des Schneid-78
befestigt ist. Die Stütze 78 ist, damit sie die Be- Werkzeugs 12 und unterhalb der Andrückvorrichtung
wegungen des Werktisches 48 nicht behindert, mit 70 befindet. Daraufhin schwenkt die Bedienungsperdem
Gestell 10 verbunden. Die Platte 76 ist nach dem son den Handhebel 54 und bringt die Matrize 14 sorechten
Ende hin abwärts geneigt und hat eine Form, 50 mit in ihre Arbeitslage unter der Schneidkante des
die der Schneidkante des Schneidwerkzeugs 12 ent- Schneidwerkzeugs 12. Hierbei pressen die Andrückspricht;
ihr rechtes Ende befindet sich dicht neben vorrichtungen 70 und 72 die Sohle gegen die Matrize
der Schneidkante des Schneidwerkzeugs 12. Unmittel- 14, bevor die Sohle ihre Arbeitslage bezüglich des
bar über der Platte 76 ist eine Mehrzahl von elasti- Schneidwerkzeugs 12 erreicht.
sehen, an der Stütze 78 befestigten Stäben 80 ange- 55 Der Schieber 44 und die Matrize 14 werden nun
ordnet. Die rechten Enden der Stäbe 80 drücken ge- nach rechts unter die Schneidkante des sich drehengen
die Platte 76, und zwar an einer Stelle, die sich, den Schneidwerkzeugs 12 bewegt, das in seinem rechwenn
das Werkstück in Arbeitsstellung gebracht wird, ten Arbeitsabschnitt den Absatzteil der Sohle und in
dicht neben der Arbeitskante der Platte 76 befindet. seinem linken Arbeitsabschnitt gleichzeitig die Sohlen-Über
jedem der in der Mitte der Andrückvorrichtung 60 spitze behandelt. An den Stellen, wo die Sohle mit
70 angebrachten vier Paare von Stäben 80 befindet dem Schneidwerkzeug 12 in Eingriff tritt, wird sie
sich eine von einem nachgiebigen Stab 84 getragene durch die Platte 90 innerhalb des rechten Arbeits-Stange
82. Der Stab 84 ist in der Stütze 78 angeord- abschnittes des Schneidwerkzeugs und durch die
net und kann in axialer Richtung verstellt werden, so außerhalb des linken Arbeitsabschnittes des Schneiddaß
die Größe des durch die vier Paare von Stäben 65 Werkzeugs 12 angebrachte Platte 76 fest gegen die
80 einer nach oben gerichteten Ablenkung der Platte Matrize gedrückt. Sobald die Sohle aus dem linken
76 entgegengesetzten Widerstandes verändert werden Arbeitsabschnitt des Schneidwerkzeugs 12 hervortritt,
kann und der Mittelteil der Platte 76 einen größeren wird sie durch den Drückerfuß 88 so lange gehalten,
bis sie in eine Stellung gelangt, in welcher die Platte 90 auf die Sohle einwirken kann. Wenn die Sohle
danach unter dem Schneidwerkzeug 12 hervortritt, und zwar außerhalb des rechten Arbeitsabschnittes,
wird sie durch den Druckteil 74 gegen die Matrize 14 gehalten. Da die Matrize 14 parallel zur Schneidkante
des Schneidwerkzeugs 12 bewegt wird, werden die im linken Arbeitsabschnitt des Schneidwerkzeugs
12 bereits behandelten Sohlenteile unter dem rechten Arbeitsabschnitt des Schneidwerkzeugs 12 vorbeigeführt,
ohne einer weiteren Behandlung unterworfen zu werden. Am Ende der Bewegung der Matrize 14
nach rechts und beim Aufwärtsschwenken des Handhebels 54 gelangt die Matrize 14 wieder in ihre Ausgangsstellung,
in welcher die bearbeitete Sohle leicht von der Matrize 14 abgenommen werden kann.
Claims (6)
1. Maschine zum Ablassen oder Abschrägen und Aufrauhen von Schuhsohlen mit einem Werktisch,
darauf einer Matrize nebst Teilen zum Andrücken der Sohlen an die Matrize, mit einem
hohlen, umlaufenden Schneidwerkzeug sowie mit Mitteln zum Vorschieben der Matrize radial zum
Schneidwerkzeug unter gegenüberliegenden Arbeitsbereichen des letzteren, dadurch gekenn
zeichnet, daß als Andrückteil in an sich bekannter Weise getrennt von dem Schneidwerkzeug (12)
und dicht neben den Schneidkanten seines in Matrizenvorschubrichtung liegenden Arbeitsbereiches
eine Andrückvorrichtung (72) angeordnet und letztere innerhalb der Schneidkanten
vorgesehen ist (Fig. 1 und 6).
2. Andrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen an sich be-
kannten brückenförmigen nachgiebigen Drückerfuß (88) aufweist, und daß der Drückerfuß (88)
ferner den Schneidwerkzeuginnenraum überbrückt (Fig. 1 und 6).
3. Andrückteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Andrückvorrichtung
(72) außerhalb der Schneidkanten entgegengesetzt zur Matrizenvorschubrichtung eine weitere
Andrückvorrichtung (70) angeordnet ist (Fig. 1 und 6).
4. Andrückteile nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Andrückvorrichtung
(72 und 70) dicht neben den Schneidkanten je eine nachgiebige, an sich bekannte Platte (90,
76) aufweist (Fig. 1 und 6).
5. Andrückteile nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Andrückvorrichtung
(72) außerhalb der Schneidkanten in Matrizenvorschubrichtung ein Drückerfuß (74)
angeordnet ist (Fig. 1 und 6).
6. Maschine nach Anspruch 1 mit Andrückteilen nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß für den die Matrize (14) tragenden Werktisch (48) — zum an sich bekannten Anstellen
gegen das Schneidwerkzeug (12) sowie ferner zum gleichzeitigen Ineingriffbringen der
Schuhsohlen mit den Andrückteilen (72,70,74) —
ein Handhebel (54) nebst Nockenbahn (58) und werktischfester Rolle (60) vorgesehen ist, die
— zum Verändern des Anstellhubes — mit einem außermittigen Stift (62) verstellbar ist (Fig. 6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2107 281, 2 373 758,
2 498 771, 2 575 406, 2 682 674.
USA.-Patentschriften Nr. 2107 281, 2 373 758,
2 498 771, 2 575 406, 2 682 674.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1118653X | 1958-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118653B true DE1118653B (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=10875433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU6303A Pending DE1118653B (de) | 1958-06-28 | 1959-06-26 | Maschine zum Ablassen oder Abschraegen und Aufrauhen von Schuhsohlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1118653B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2107281A (en) * | 1935-12-30 | 1938-02-08 | United Shoe Machinery Corp | Splitting machine |
| US2373758A (en) * | 1943-04-02 | 1945-04-17 | United Shoe Machinery Corp | Shank reducing machine |
| US2498771A (en) * | 1948-03-26 | 1950-02-28 | United Shoe Machinery Corp | Sole fitting machine |
| US2575406A (en) * | 1949-06-21 | 1951-11-20 | United Shoe Machinery Corp | Breast leaf splitting machine |
| US2682674A (en) * | 1952-05-07 | 1954-07-06 | United Shoe Machinery Corp | Sole fitting machine |
-
1959
- 1959-06-26 DE DEU6303A patent/DE1118653B/de active Pending
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