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DE1202221B - Portalartiges Traggeruest fuer einen Schiffsbelader - Google Patents

Portalartiges Traggeruest fuer einen Schiffsbelader

Info

Publication number
DE1202221B
DE1202221B DEK48216A DEK0048216A DE1202221B DE 1202221 B DE1202221 B DE 1202221B DE K48216 A DEK48216 A DE K48216A DE K0048216 A DEK0048216 A DE K0048216A DE 1202221 B DE1202221 B DE 1202221B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pylon
support
supporting structure
ship loader
boom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK48216A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Rud Neugebauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEK48216A priority Critical patent/DE1202221B/de
Publication of DE1202221B publication Critical patent/DE1202221B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • B65G67/60Loading or unloading ships
    • B65G67/606Loading or unloading ships using devices specially adapted for bulk material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Portalartiges Traggerüst für einen Schiffsbelader Die Erfindung bezieht sich auf ein portalartiges Traggerüst für einen Schiffsbelader mit einem ein Abwurfförderband tragenden, schwenkbaren Ausleger, dessen freies Ende an einem Pylon des Gerüstes heb- und senkbar aufgehängt ist. Mit der Erfindung wird bezweckt, ein derartiges Traggerüst besonders einfach und wirtschaftlich zu gestalten. Das wird in erster Linie dadurch erreicht, daß der Pylon in geradliniger Verlängerung einer landseitigen Pylonstütze nach der Wasserseite hin geneigt ist und zusammen mit dieser Pylonstütze sowie mit einer anderen, nach der Wasserseite hin schwach abwärts gerichteten Pylonstütze eine dreischenklige Gestalt des Traggerüstes ergibt.
  • Ein Traggerüst nach der Erfindung ist einmal deshalb vorteilhaft, weil es infolge seiner dreischenkligen Gestalt statisch bestimmt ist. Demgemäß ist der Aufwand zur Berechnung und Konstruktion verhältnismäßig gering. Auch die Fertigung der Gerüste ist im Hinblick auf die Zahl der zu bildenden Stäbe und der wenigen Schweißnähte einfach und daher gegenüber einem üblichen Traggerüst verhältnismäßig wenig kostspielig. Ein weiterer Vorteil dieser Bauart besteht darin, daß das Gerüst zum Transport nur in zwei Teile zerlegt zu werden braucht, so daß sich entsprechend wenige Montage-Stoßstellen ergeben.
  • Beispielsweise kann die eine Pylonstütze, welche die geradlinige Verlängerung des Pylones bildet, zusammen mit diesem eine versandfähige Einheit bilden, während die andere Pylonstütze für sich transportiert wird. Überdies bietet ein Schiffsbelader mit einem erfindungsgemäß gestalteten Traggerüst einen klaren und daher ästhetisch befriedigenden Anblick und wegen der wenigen glatten Flächen der Kastenbauweise außerdem den Vorteil, daß die Bauteile weniger anfällig gegen Korrosion sind als bei einer Fachwerkbauweise oder einer gewöhnlichen Rahmenkonstruktion.
  • Das Traggerüst kann z. B. aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten, starr miteinander verbundenen Hälften bestehen, zwischen denen der Bandausleger angeordnet ist. Das Traggerüst kann aber auch einteilig ausgebildet sein; in diesem Fall ist an das untere Ende von wenigstens einer der beiden Pylonstützen in an sich bekannter Weise ein sich quer zur Gerüstebene erstreckender Balken angesetzt, der zwei Stützpunkte aufweist.
  • Die Pylonstützen sowie der Pylon werden zweckmäßig mit Kastenprofilen in Schweißkonstruktion torsions- und biegesteif ausgebildet. Die hierbei entstehenden Hohlräume werden bei geeigneten Abmessungen zur Unterbringung der elektrischen Ausrüstung verwendet, so daß entsprechende Hauskonstruktionen entfallen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigt F i g. 1 einen Schiffsbelader nach dem ersten Ausführungsbeispiel in Schrägansicht, F i g. 2 einen Schiffsbelader nach dem zweiten Ausführungsbeispiel, in Fahrtrichtung gesehen, und F i g. 3 die Ansicht dieses Schiffsbeladers in Richtung des Pfeiles III in F i g. 2.
  • Der Schiffsbelader nach F i g. 1 hat zwei einander gleiche, dreischenklige Gerüsthälften in der Gestalt des griechischen Buchstabens Lambda. Jede der beiden Hälften hat zwei gespreizte, verschieden lange Stützbeine 1, 2. Das kürzere Beim, 2, hat eine geringere Neigung als das längere Bein 1 und setzt sich nach oben hin geradlinig in einen den dritten Arm bildenden Pylon 3 fort. Die beiden Gerüsthälften sind an den Füßen ihrer Beine 1, 2 biegefest durch in Fahrtrichtung angeordnete Balken 4, 5 miteinander verbunden, deren Enden sich auf Schienenfahrwerke 6 stützen. Zwischen den auf dem Kai verlegten Schienen dieser Fahrwerke liegen Gleise für Waggons sowie gegebenenfalls eine Förderbandanlage. Die Beine 1, 2 mit den Balken 4, 5 und den Fahrwerken 6 bilden somit ein Portal mit einem Lichtraumprofil für diese Fördermittel.
  • Die beiden Gerüsthälften sind im Bereich der Beine 1, 2 durch Verbände 8 starr miteinander verbunden. Eine weitere Verbindung ist an den Spitzen der beiden Pylone 3 durch Querriegel 9 hergestellt.
  • Die Zuförderung des Beladegutes zu dem Schiffsbelader erfolgt mittels eines Förderbandes, das land- seitig neben dem Fahrgleis 7 des Schiffsbeladers verläuft. Es ist in bekannter Weise in einer Schleife zu einer Übergabestelle an dem Beladegerät hochgeführt.
  • Die Tragkonstruktion 10 dieser Schleife stützt sich einerseits auf eine Konsole 11, die oberhalb der Beine, 2 landseitig an die Pylone3 angesetzt ist.
  • Das untere Ende der Tragkonstruktion 10 ist in bekannter Weise nach Art eines Bandschleifenwagcns über der Bandanlage verfahrbar.
  • Zwischen den beiden Gerüsthälften ist ein den ausziehbaren Abwurfförderer 12 tragender Ausleger 13 angeordnet, der mit einem Ende auf der Konsole 11 in einem Lager mit in Fahrtrichtung liegender Drehachse abgestützt und mit dem anderen, freien Ende an Seilzügen 14 aufgehängt ist, die über die Spitze der Pylone3 zu Hubwerken in einem an den Pylonen sitzenden Maschinenhaus 15 geführt sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 ist das Gerüst des Schiffsbeladers einteilig. Dabei sind an die unteren Enden der beiden Beine 1, 2 zwei sich in Fahrtrichtung erstreckende Balken 5 biegefest angesetzt, die sich in je zwei Punkten auf die Fahrwerke 6 stützen. Es ist aber auch möglich, daß nur an eines der beiden Beine 1, 2 ein Balken 5 angesetzt wird und daß das andere Bein sich nur auf ein Fahrwerk stützt, so daß sich eine Dreipunktabstützung ergibt.
  • Wie Fig. 3 zeigt, ist das einteilige Gerüst gegenüber der Mitte zwischen zwei auf einer Schiene laufenden Fahrwerken6 in Richtung nach der Bandschleife versetzt. Die Lagerung des Auslegers 13 für den Abwurfförderer befindet sich auf einer Konsole 16, die sich von dem Gerüst aus nach der von der Bandschleife abgewandten Seite hin erstreckt. Der Pylon 3 ist nach dieser Seite hin so weit abgewinkelt, daß die von seiner Spitze ausgehenden Seile 14 mittig an dem Ausleger 13 angreifen. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die resultierende Gewichtsbelastung des Balkens 5 ungefähr in dessen Mitte erfolgt, so daß die zu ihm gehörenden Fahrwerke 6 etwa gleichmäßig belastet sind.
  • Patentansprüche: 1. Portalartiges Traggerüst für einen Schiffsbelader mit einem ein Abwurfförderband tragenden schwenkbaren Ausleger, dessen freies Ende an einem Pylon des Gerüstes heb- und senkbar aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Pylon (3) in geradliniger Verlängerung einer landseitigen Pylonstütze (2) nach der Wasserseite hin geneigt ist und zusammen mit dieser Pylonstütze sowie mit einer anderen nach der Wasserseite hin schwach abwärts gerichteten Pylonstütze (1) eine dreischenklige Gestalt des Traggerüstes ergibt.

Claims (1)

  1. 2. Traggerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggerüst aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten, starr miteinander verbundenen Hälften besteht, zwischen denen der Bandausleger (13) angeordnet ist.
    3. Traggerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einteiliger Ausbildung des Traggerüstes an das untere Ende von wenigstens einer (2) der beiden Pylonstützen in an sich bekannter Weise ein sich quer zur Gerüstebene erstreckender Balken (5) angesetzt ist, der zwei Stützpunkte aufweist.
    4. Traggerüst nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß das einteilige Traggerüst (1, 2, 3), auf dem die Tragkonstruktion (10) einer Bandschleife abgestützt ist, gegenüber der Mitte zwischen den beiden an dem Balken (5) befindlichen Stützpunkten nach der Bandschleife hin versetzt ist, während der den Pylon (3) bildende Schenkel (3) des Traggerüstes oberhalb der Anschlußstelle der Zufördereinrichtung nach der entgegengesetzten Seite hin abgewinkelt ist, auf der sich auch der Bandausleger (13) befindet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 030 983; »Fördern und Heben«, 1961, S. 313.
DEK48216A 1962-11-13 1962-11-13 Portalartiges Traggeruest fuer einen Schiffsbelader Pending DE1202221B (de)

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DE1202221B true DE1202221B (de) 1965-09-30

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DE (1) DE1202221B (de)

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