DE1202221B - Portalartiges Traggeruest fuer einen Schiffsbelader - Google Patents
Portalartiges Traggeruest fuer einen SchiffsbeladerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G67/60—Loading or unloading ships
- B65G67/606—Loading or unloading ships using devices specially adapted for bulk material
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Description
- Portalartiges Traggerüst für einen Schiffsbelader Die Erfindung bezieht sich auf ein portalartiges Traggerüst für einen Schiffsbelader mit einem ein Abwurfförderband tragenden, schwenkbaren Ausleger, dessen freies Ende an einem Pylon des Gerüstes heb- und senkbar aufgehängt ist. Mit der Erfindung wird bezweckt, ein derartiges Traggerüst besonders einfach und wirtschaftlich zu gestalten. Das wird in erster Linie dadurch erreicht, daß der Pylon in geradliniger Verlängerung einer landseitigen Pylonstütze nach der Wasserseite hin geneigt ist und zusammen mit dieser Pylonstütze sowie mit einer anderen, nach der Wasserseite hin schwach abwärts gerichteten Pylonstütze eine dreischenklige Gestalt des Traggerüstes ergibt.
- Ein Traggerüst nach der Erfindung ist einmal deshalb vorteilhaft, weil es infolge seiner dreischenkligen Gestalt statisch bestimmt ist. Demgemäß ist der Aufwand zur Berechnung und Konstruktion verhältnismäßig gering. Auch die Fertigung der Gerüste ist im Hinblick auf die Zahl der zu bildenden Stäbe und der wenigen Schweißnähte einfach und daher gegenüber einem üblichen Traggerüst verhältnismäßig wenig kostspielig. Ein weiterer Vorteil dieser Bauart besteht darin, daß das Gerüst zum Transport nur in zwei Teile zerlegt zu werden braucht, so daß sich entsprechend wenige Montage-Stoßstellen ergeben.
- Beispielsweise kann die eine Pylonstütze, welche die geradlinige Verlängerung des Pylones bildet, zusammen mit diesem eine versandfähige Einheit bilden, während die andere Pylonstütze für sich transportiert wird. Überdies bietet ein Schiffsbelader mit einem erfindungsgemäß gestalteten Traggerüst einen klaren und daher ästhetisch befriedigenden Anblick und wegen der wenigen glatten Flächen der Kastenbauweise außerdem den Vorteil, daß die Bauteile weniger anfällig gegen Korrosion sind als bei einer Fachwerkbauweise oder einer gewöhnlichen Rahmenkonstruktion.
- Das Traggerüst kann z. B. aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten, starr miteinander verbundenen Hälften bestehen, zwischen denen der Bandausleger angeordnet ist. Das Traggerüst kann aber auch einteilig ausgebildet sein; in diesem Fall ist an das untere Ende von wenigstens einer der beiden Pylonstützen in an sich bekannter Weise ein sich quer zur Gerüstebene erstreckender Balken angesetzt, der zwei Stützpunkte aufweist.
- Die Pylonstützen sowie der Pylon werden zweckmäßig mit Kastenprofilen in Schweißkonstruktion torsions- und biegesteif ausgebildet. Die hierbei entstehenden Hohlräume werden bei geeigneten Abmessungen zur Unterbringung der elektrischen Ausrüstung verwendet, so daß entsprechende Hauskonstruktionen entfallen.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigt F i g. 1 einen Schiffsbelader nach dem ersten Ausführungsbeispiel in Schrägansicht, F i g. 2 einen Schiffsbelader nach dem zweiten Ausführungsbeispiel, in Fahrtrichtung gesehen, und F i g. 3 die Ansicht dieses Schiffsbeladers in Richtung des Pfeiles III in F i g. 2.
- Der Schiffsbelader nach F i g. 1 hat zwei einander gleiche, dreischenklige Gerüsthälften in der Gestalt des griechischen Buchstabens Lambda. Jede der beiden Hälften hat zwei gespreizte, verschieden lange Stützbeine 1, 2. Das kürzere Beim, 2, hat eine geringere Neigung als das längere Bein 1 und setzt sich nach oben hin geradlinig in einen den dritten Arm bildenden Pylon 3 fort. Die beiden Gerüsthälften sind an den Füßen ihrer Beine 1, 2 biegefest durch in Fahrtrichtung angeordnete Balken 4, 5 miteinander verbunden, deren Enden sich auf Schienenfahrwerke 6 stützen. Zwischen den auf dem Kai verlegten Schienen dieser Fahrwerke liegen Gleise für Waggons sowie gegebenenfalls eine Förderbandanlage. Die Beine 1, 2 mit den Balken 4, 5 und den Fahrwerken 6 bilden somit ein Portal mit einem Lichtraumprofil für diese Fördermittel.
- Die beiden Gerüsthälften sind im Bereich der Beine 1, 2 durch Verbände 8 starr miteinander verbunden. Eine weitere Verbindung ist an den Spitzen der beiden Pylone 3 durch Querriegel 9 hergestellt.
- Die Zuförderung des Beladegutes zu dem Schiffsbelader erfolgt mittels eines Förderbandes, das land- seitig neben dem Fahrgleis 7 des Schiffsbeladers verläuft. Es ist in bekannter Weise in einer Schleife zu einer Übergabestelle an dem Beladegerät hochgeführt.
- Die Tragkonstruktion 10 dieser Schleife stützt sich einerseits auf eine Konsole 11, die oberhalb der Beine, 2 landseitig an die Pylone3 angesetzt ist.
- Das untere Ende der Tragkonstruktion 10 ist in bekannter Weise nach Art eines Bandschleifenwagcns über der Bandanlage verfahrbar.
- Zwischen den beiden Gerüsthälften ist ein den ausziehbaren Abwurfförderer 12 tragender Ausleger 13 angeordnet, der mit einem Ende auf der Konsole 11 in einem Lager mit in Fahrtrichtung liegender Drehachse abgestützt und mit dem anderen, freien Ende an Seilzügen 14 aufgehängt ist, die über die Spitze der Pylone3 zu Hubwerken in einem an den Pylonen sitzenden Maschinenhaus 15 geführt sind.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 ist das Gerüst des Schiffsbeladers einteilig. Dabei sind an die unteren Enden der beiden Beine 1, 2 zwei sich in Fahrtrichtung erstreckende Balken 5 biegefest angesetzt, die sich in je zwei Punkten auf die Fahrwerke 6 stützen. Es ist aber auch möglich, daß nur an eines der beiden Beine 1, 2 ein Balken 5 angesetzt wird und daß das andere Bein sich nur auf ein Fahrwerk stützt, so daß sich eine Dreipunktabstützung ergibt.
- Wie Fig. 3 zeigt, ist das einteilige Gerüst gegenüber der Mitte zwischen zwei auf einer Schiene laufenden Fahrwerken6 in Richtung nach der Bandschleife versetzt. Die Lagerung des Auslegers 13 für den Abwurfförderer befindet sich auf einer Konsole 16, die sich von dem Gerüst aus nach der von der Bandschleife abgewandten Seite hin erstreckt. Der Pylon 3 ist nach dieser Seite hin so weit abgewinkelt, daß die von seiner Spitze ausgehenden Seile 14 mittig an dem Ausleger 13 angreifen. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die resultierende Gewichtsbelastung des Balkens 5 ungefähr in dessen Mitte erfolgt, so daß die zu ihm gehörenden Fahrwerke 6 etwa gleichmäßig belastet sind.
- Patentansprüche: 1. Portalartiges Traggerüst für einen Schiffsbelader mit einem ein Abwurfförderband tragenden schwenkbaren Ausleger, dessen freies Ende an einem Pylon des Gerüstes heb- und senkbar aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Pylon (3) in geradliniger Verlängerung einer landseitigen Pylonstütze (2) nach der Wasserseite hin geneigt ist und zusammen mit dieser Pylonstütze sowie mit einer anderen nach der Wasserseite hin schwach abwärts gerichteten Pylonstütze (1) eine dreischenklige Gestalt des Traggerüstes ergibt.
Claims (1)
- 2. Traggerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggerüst aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten, starr miteinander verbundenen Hälften besteht, zwischen denen der Bandausleger (13) angeordnet ist.3. Traggerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einteiliger Ausbildung des Traggerüstes an das untere Ende von wenigstens einer (2) der beiden Pylonstützen in an sich bekannter Weise ein sich quer zur Gerüstebene erstreckender Balken (5) angesetzt ist, der zwei Stützpunkte aufweist.4. Traggerüst nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß das einteilige Traggerüst (1, 2, 3), auf dem die Tragkonstruktion (10) einer Bandschleife abgestützt ist, gegenüber der Mitte zwischen den beiden an dem Balken (5) befindlichen Stützpunkten nach der Bandschleife hin versetzt ist, während der den Pylon (3) bildende Schenkel (3) des Traggerüstes oberhalb der Anschlußstelle der Zufördereinrichtung nach der entgegengesetzten Seite hin abgewinkelt ist, auf der sich auch der Bandausleger (13) befindet.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 030 983; »Fördern und Heben«, 1961, S. 313.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK48216A DE1202221B (de) | 1962-11-13 | 1962-11-13 | Portalartiges Traggeruest fuer einen Schiffsbelader |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK48216A DE1202221B (de) | 1962-11-13 | 1962-11-13 | Portalartiges Traggeruest fuer einen Schiffsbelader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1202221B true DE1202221B (de) | 1965-09-30 |
Family
ID=7224848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK48216A Pending DE1202221B (de) | 1962-11-13 | 1962-11-13 | Portalartiges Traggeruest fuer einen Schiffsbelader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1202221B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1556727B1 (de) * | 1968-03-14 | 1970-07-02 | Weserhuette Ag Eisenwerk | Schiffsbelader |
| US5232327A (en) * | 1988-09-06 | 1993-08-03 | O&K Orenstein & Koppel Ag | Ship loader or unloader |
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030983B (de) | 1954-01-16 | 1958-05-29 | Eta Corp G M B H | Kranportal, insbesondere fuer Hafenkrane |
-
1962
- 1962-11-13 DE DEK48216A patent/DE1202221B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030983B (de) | 1954-01-16 | 1958-05-29 | Eta Corp G M B H | Kranportal, insbesondere fuer Hafenkrane |
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