DE1202123B - Einwickler zur Verpackung klebriger Gueter - Google Patents
Einwickler zur Verpackung klebriger GueterInfo
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- DE1202123B DE1202123B DER24302A DER0024302A DE1202123B DE 1202123 B DE1202123 B DE 1202123B DE R24302 A DER24302 A DE R24302A DE R0024302 A DER0024302 A DE R0024302A DE 1202123 B DE1202123 B DE 1202123B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D65/00—Wrappers or flexible covers; Packaging materials of special type or form
- B65D65/38—Packaging materials of special type or form
- B65D65/42—Applications of coated or impregnated materials
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B32B—LAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
- B32B15/00—Layered products comprising a layer of metal
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- B32B15/08—Layered products comprising a layer of metal comprising metal as the main or only constituent of a layer, which is next to another layer of the same or of a different material of synthetic resin
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Description
- Einwickler zur Verpackung klebriger Güter Die Erfindung betrifft einen Einwickler zur Verpackung klebriger Güter, z. B. Bitumen, der auf seiner Innenseite mit einem völlig zusammenhängenden sehr dünnen, mangelhaft auf ihr haftenden Lackfilm überzogen ist.
- Ein bekannter derartiger aus mehreren Lagen Papier bestehender Sack weist den Nachteil einer nur geringen Flächendichtigkeit auf, d. h. Wasserdampf, Gase und Flüssigkeiten können den Einwickler sowohl von außen nach innen als auch von innen nach außen leicht durchdringen, was sinngemäß auch für das Füllgut im Einfüllzustand gilt.
- Das Gleiche gilt für einen weiteren, lediglich ein älteres Recht darstellenden Vorschlag für ein Verpackungsmaterial aus Papier, Pappe od. dgl. zur Herstellung von Behältern zur Aufnahme von Füllgut aus klebrigen und!oder geschmolzenen Produkten, wobei das Verpackungsmaterial mit zwei übereinanderliegenden Überzügen versehen ist, von denen der dem Füllgut zugewandte Überzug beim Ablösen am Füllgut haftet und der zwischen dem Verpackungsmaterial und diesem Überzug liegende erste Überzug am Verpackungsmaterial verbleibt, so daß eine Trennung von Füllgut und Verpackungsmaterial möglich ist.
- Diesem älteren Patent gegenüber ist besonders darauf hinzuweisen, daß auch die mittlere Schicht eine Kunststoffbeschichtung darstellt, so daß eine in allen Fällen befriedigende Flächendichtigkeit allenfalls erzielt werden könnte, wenn die Kunststoffschicht besonders stark ausgebildet ist.
- Weiterhin gehört es zum Stand der Technik, eine Aluminiumfolie mit Kunststoff zu kaschieren. Auch ist Gegenstand eines ebenfalls älteren Rechtes, bei der Herstellung einer kaschierten Aluminiumfolie mit fettdichter, thermoplastischer Beschichtung so vorzugehen, daß auf die Papierseite einer mit Papier kaschierten Aluminiumfolie zuerst ein fettunlöslicher thermoplastischer Kunststoff als wässrige Dispersion oder wässrige Lösung und dann ein fettunlöslicher themoplastischer Kunststoff als Lösung in einem organischen Lösungsmittel aufgebracht wird.
- Bei diesen Arbeitsweisen spielt indessen der Gesichtspunkt der Abziehbarkeit keine Rolle, auch wäre das Verfahren nach dem älteren Recht zur Herstellung des erfindungsgemäßen Einwicklers nicht geeignet, da es sich bei ersterem um die Aufbringung einer thermoplastischen Beschichtung handelt, die beim Einfüllen heißer, klebriger Güter schmelzen würde.
- Schließlich sei erwähnt, daß es auch nicht mehr neu ist, einer Nitrocelluloselösung eine geringe Menge Ö1 als Inhibitor zuzumischen, um einen abziehbaren Überzug zu erzielen.
- Die den obigen Vorschlägen anhaftenden Mängel werden erfindungsgemäß vermieden. Gegenstand der Erfindung ist ein Einwickler zur Verpackung klebriger Güter, z. B. Bitumen, der auf seiner Innenseite mit einem völlig zusammenhängenden sehr dünnen, mangelhaft auf ihr haftenden Lackfilm überzogen ist.
- Durch die Aufbringung des Lackes auf eine Metallfolie werden die Vorteile erreicht, daß diese Lackschicht sehr dünn gehalten und bei der Verarbeitung von z. B. Bitumen in diesem sehr fein dispergiert werden kann, wodurch die für die Verteilung des schmelzflüssigen Bitumens dienenden Sprühdüsen vor Verstopfung durch Teile dieser Lackschicht bewahrt bleiben. In dieser feinen Verteilung des dünnen Lackfilms wird eine durch die Hitze des schmelzflüssigen Bitumens eintretende Verkohlung des Lackes sehr begünstigt. Erfindungsgemäß kann der Lackfilm sehr dünn gehalten werden; z. B. beträgt seine Stärke nur 0,002-0,003 mm.
- Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird zur Herstellung des Lackfilms ein Nitrocelluloselack mit einem Zusatz von 0,3 bis 2,0 l>/o Mineralöl verwendet. Weiter ist es möglich, zur Herstellung des Lackfilms einen Polyvinylbutyrallack mit einem Zusatz von 0,3 bis 2,0 °/o Mineralöl oder ein auf Mineralölbasis aufgebautes Produkt zu verwenden.
- Die Haftfestigkeit dieser Lacke wird zweckmäßig so abgestimmt, daß sie noch ausreichend ist, um der Verformung bei der Sackbildung sowie bei der Bildung von Einlagen in die erwähnten Behälter ohne Ablösung des Lackfilms standzuhalten.
- Die Lacke sollen ferner so beschaffen sein, daß der klebrige Verpackungsinhalt beim Einfüllen im heißen, flüssigen Zustand den Lackfilm nicht auflöst oder lockert. Die Haftfestigkeit der Lacke auf der Aluminiumfolie ist in jenem Ausmaß zu verschlechtern, daß ein leichtes mechanisches Trennen des Verpackungsstoffes von verpackten Gut erfolgen kann, wobei der Lackfilm infolge der Klebkraft des verpackten Gutes sich restlos an dieses als zusammenhängendes Häutchen anlegt und gleichzeitig den Verband mit der Metallfolie lückenlos löst.
- Zur weiteren Erläuterung der Erfindung diene die Zeichnung, die beispielsweise und schematisch den Schnitt durch eine Behältniswand, z. B. die Wand eines Sackes, wiedergibt, wie ein solcher erfindungsgemäß für sich oder als Einsatz in einen weiteren Behälter verwendet werden kann. Die Abbildung läßt erkennen, daß auf einem Trägerstoff 1, z. B. Papier, beispielsweise Natronkraftpapier, ferner Kunststoffolie, Textilgewebe od. dgl., zunächst mittels des Kaschlerklebstoffes 2 eine Aluminiumfolie 3 aufgebracht ist, die z. B. eine Stärke von zwischen 0,009 und 0,025 mm besitzen kann. Auf der Aluminiumfolie 3 befindet sich der Film4, der aus einem im wesentlichen aus Nitrocellulose mit 0,2 bis 2,00/( Mineralöl bestehenden Lack erhalten worden ist.
- Ein besonderer Vorzug der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Verpackung als Einwegverpackung verwendbar ist.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Einwickler zur Verpackung klebriger Güter, z. B. Bitumen, der auf seiner Innenseite mit einem völlig zusammenhängenden sehr dünnen, mangelhaft auf ihr haftenden Lackfilm überzogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage für den Lackfilm eine auf eine Trägerbahn aufkaschierte Metall- insbesondere Aluminiumfolie ist.
- 2. Einwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des Lackfilms ein Nitrocelluloselack mit einem Zusatz von 0,3 bis 2,0 O/o Mineralöl verwendet wird.
- 3. Einwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des Lackfilms ein Polyvinylbutyrallack mit einem Zusatz von 0,3 bis 2,00/0 Mineralöl oder eines auf Mineralölbasis aufgebauten Produktes verwendet wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 966 876503; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 751 981; schweizerische Patentschrift Nr. 131 112; USA.-Patentschriften Nr. 2648487, 2480 824; Zeitschrift »Kunststoffe« Jahrgang 1950, S. 296.In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1 079542, 1 054885.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER24302A DE1202123B (de) | 1958-10-31 | 1958-10-31 | Einwickler zur Verpackung klebriger Gueter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER24302A DE1202123B (de) | 1958-10-31 | 1958-10-31 | Einwickler zur Verpackung klebriger Gueter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1202123B true DE1202123B (de) | 1965-09-30 |
Family
ID=7401632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER24302A Pending DE1202123B (de) | 1958-10-31 | 1958-10-31 | Einwickler zur Verpackung klebriger Gueter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1202123B (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH131112A (de) * | 1927-06-02 | 1929-01-31 | Leopold Rado | Mit Metallfolien kombinierte Stoffbahn. |
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-
1958
- 1958-10-31 DE DER24302A patent/DE1202123B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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