DE846621C - Herstellung von Folien mit Gewebeauflage fuer Verpackungszwecke - Google Patents
Herstellung von Folien mit Gewebeauflage fuer VerpackungszweckeInfo
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- DE846621C DE846621C DEP4510A DE0004510A DE846621C DE 846621 C DE846621 C DE 846621C DE P4510 A DEP4510 A DE P4510A DE 0004510 A DE0004510 A DE 0004510A DE 846621 C DE846621 C DE 846621C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D65/00—Wrappers or flexible covers; Packaging materials of special type or form
- B65D65/38—Packaging materials of special type or form
- B65D65/40—Applications of laminates for particular packaging purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wrappers (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
- An die Stelle der bisherigen Bezeichnung der Erfindung. Beschreibung und Patentanspruch ist die folgende Fassung getreten: Verfahren zum Herstellen von Verpackungsmaterial Die Erfindung bezicht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Verpackungsmaterial aus einem @lebewachsgetrankten Fasergewebe und einer Kunststoffohe, bei dem die Kunststoffolie mit dem Fasergewebe unter Verwendung eines klebefähigen Paraffin-Wachs-Gemisches verbunden wird.
- Nach diesem bekannten Verfahren wird em vorgefertigtes fasriges Gewebeband durch ein Wachsbad hindurchgeführt, so daß das Wachs beidseitig in das Gewebeband emdringt und dieses vom Wachs durchtrankt wird. Gleichzeitig wird auch die Kunststoffohe durch dasselbe oder em gleichwertiges Wachsbad geführt. Mittels Quetschrollen wird der Wachsauftrag geregelt. Anschließend werden das Gewebeband und die Folienbahn zusammengefuhrt und mittels ihrer Wachsauflagen verklebt.
- Das Wesen der Erfindung besteht demgegenuber darm. daß das klebefähige Gemisch als dicke Schicht auf die Kunststoffolie aufgebracht und mit dem Fasergewebe kaschiert wird. Im Gegensatz zum bekannten Verfahren gelangt das Fasergewebe somit erst durch das Zusammenfuhren mit der das Paraffin-Wachs-Gemisch als Auftrag enthaltenden Kunststoffolie mit diesem klebefähigen Gemisch in Beruhrung. Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß es wesentlich einfacher durchzufuhren ist und daß im ubrigen der Verbrauch an Paraffin-Wachs-Gemisch geringer ist.
- Das Wachs als Weichmacher für Paraffin bewirkt die Klebefähigkeit.
- Das mit dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellte Verpackungsmaterial ist geschmeidig. reißfest, wasserdampfdicht und auf einfachen Druck hin selbstklebend. Weiterhin kann es dirckt auf Metalle geklebt werden, da es chlor- und saurefre@ ist.
- P A T E N T A N S P R U C H : Verfahren zum Herstellen von Verpackungsmaterial aus einem klebewachsgetränkten Fasergewebe und einer Kunststoffolie, bei dem die Kunststoffolie mit dem Fasergewebe unter Verwendung eines klebefähigen Paraffin-Wachs-Gemisches verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß das klebefähige Gemisch als dicke Schicht auf die Kunststoffolie aufgebracht und mit dem Fasergewebe kaschiert wird.
- In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 231 265, 504 954, 695 176; britische Patentschriften Nr. 126 347, 313 550, 283 109; franzosische Patentschriften Nr. 786 059.
- 840 905.
- USA.-Patentschriften Nr. 2 373 634, 2 444 443.
- Herstellung von Folien mit Gewebeauflage für Verpackungszwecke Wasserdichte Packstoffe und Paraffinpapiere mit Gewebe gibt es schon länger. Hierbei sind jedoch mehrere Mängel feststellbar; einmal reißt das Papier trotz Gewebeauflage leicht ein und kann hierdurch tlas Verpackungsgut Witterungseinflüssen ausgesetzt werden. Weiter entstehen bei der Verpackung scharfkantiger und mit unebenen Flächen versehener güter Verpackungsschwierigkeiten. weil das Paraffin-oder Wactlspapier verhältnismäßig spröde ist und die Teile nicht vollkommen einhtillen kann.
- Lrfindungsgemäß werden all Stelle der spröden, bisher verwandten (lellulosepapiere Cellulose- oder andere Kunststoffolien mit oder ohne Lackierung, je nach Verwendungszweck, verwandt. L)iese erfahren noch eine Verbesserung der Reißfestigkeit durch Aufkaschieren von Baumwoll- oder Zellwollgewebe. Die Verbindung dieser Teile wird durch starken Auftrag von einem Gemisch aus Paraffin und Wachs auf die Folie geschaffen. Das Wachs als Weichmacher für Paraffin bewirkt die Klebfähigkeit.
- Diese Verpackungsfolie tritt durch ihre nachstehenden Eigenschaften besonders hervor. Die Reißfestigkeit ist um ein Vielfaches erhöht, wie oben bereits beschrieben. Die große Geschmeidigkeit ermöglicht jedes Verpackungsgut vollständig zu umhüllen. Weiter wird hier verhindert, daß sich Kanten oder Spitzen dllrchstoí3ell, da die Folie sich allen Teilen anpaßt.
- Besonders hervorzuheben ist noch, daß die Folie für Verpackungszwecke gemäß Erfindung vollkommen wasserdampfdicht ist, auf einfachen Druck hin selbst klebt und selbst nach längerer Lagerung in Wasser noch wirkkräftig bleibt. Dies hier ist bei Paraffinpapieren mit Gewebeauflage nicht der Fall. Außer zur Verpackung von Werkzeugen, Maschinen, Motoren usw. kann die Folie z. B. beim Versand von feuchtigkeitshaltigen Stoffen in einfachen Postpaketeii verwandt werden, wobei die Ware vor Austrocknung geschützt ist. Hierdurch werden Emballagen gespart und Verpackungslöhne gesenkt, weil die Folie gemäß Erfindung auf einfachen Druck hin die Ware wasserdampfdicht verschließt.
- Weiterhin kann die Verpackungsfolie direkt mit allen Metallen in Berührung kommen, ohne einen schädigenden Einfluß auszuüben, da sie chlor- und säurefrei ist.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R U C H : Herstellung von Folien mit Gewebeauflage für Verpackungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß ein Baumwoll- oder Zellwollgewebe unter Verwendung eines solchen Gemisches von Paraffin und Wachs auf eine Kunststoffolie kaschiert wird, daß die Folie selbstklebend wird.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 231 265, 504 954, 695 I76; britische Patentschriften Nr. 126 347, 313 550, 283 109; französische Patentschriften Nr. 786 059, 840 905.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP4510A DE846621C (de) | 1950-11-03 | 1950-11-03 | Herstellung von Folien mit Gewebeauflage fuer Verpackungszwecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP4510A DE846621C (de) | 1950-11-03 | 1950-11-03 | Herstellung von Folien mit Gewebeauflage fuer Verpackungszwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE846621C true DE846621C (de) | 1952-08-14 |
Family
ID=5648079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP4510A Expired DE846621C (de) | 1950-11-03 | 1950-11-03 | Herstellung von Folien mit Gewebeauflage fuer Verpackungszwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE846621C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1950
- 1950-11-03 DE DEP4510A patent/DE846621C/de not_active Expired
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