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DE1202180B - Ausloese-Vorrichtung - Google Patents

Ausloese-Vorrichtung

Info

Publication number
DE1202180B
DE1202180B DEU9523A DEU0009523A DE1202180B DE 1202180 B DE1202180 B DE 1202180B DE U9523 A DEU9523 A DE U9523A DE U0009523 A DEU0009523 A DE U0009523A DE 1202180 B DE1202180 B DE 1202180B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
axis
slots
drive
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU9523A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Oehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Uhrenfabrik Stowa Walt GmbH
Original Assignee
Uhrenfabrik Stowa Walt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DEP1271599A priority Critical patent/DE1271599B/de
Application filed by Uhrenfabrik Stowa Walt GmbH filed Critical Uhrenfabrik Stowa Walt GmbH
Priority to DEU9523A priority patent/DE1202180B/de
Priority to DEU11783A priority patent/DE1261023B/de
Publication of DE1202180B publication Critical patent/DE1202180B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/08Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Auslöse-Vorrichtung Die Erfindung betrifft eine für Belastungsminen od.dgl. bestimmte Auslösevorrichtung. Es ist bei Auslösevorrichtungen für Minen zum Sprengen von in Feindesland zurückzulassenden größeren Objekten bekannt, Uhrwerke anzuwenden. In einem bekannten Fall finden zwei hintereinander angeordnete Uhrwerke Anwendung, von denen das erste eine Stellscheibe zur Regelung einer Sicherheitszeit und das zweite eine Exzenterscheibe zum Steuern des Freigabeschiebers eines Schlagbolzens bewegt. Diese Auslösevorrichtung ist wegen der zwei hintereinander angeordneten Uhrwerke und Steuerscheiben samt Zubehör zu vielteilig, sperrig und teuer. Der Aufwand ist nur bei den dafür bestimmten größeren Objekten von geringerer Anzahl angebracht.
  • Bei Belastungsminen handelt es sich jedoch um verhältnismäßig kleine Gegenstände, in denen wenig Raum zur Verfügung steht und die in größerer Anzahl angewendet werden und deren Einrichtung daher billig sein muß.
  • Es sind auch Auslösevorrichtungen mit nur einem Uhrwerk und einer Sperrscheibe bekannt. Dabei ist auch ein in einem Gehäuse längsgeführter Schieber vorgesehen, der mit seinem äußeren Ende in den Weg eines zu sperrenden Teiles ragt und mit seinem inneren Endteil unter Federwirkung an den Umfang einer mit ihm in gleicher Ebene liegenden Sperrscheibe anliegt, welche je einen Umfangsteil von größerem und kleinerem Durchmesser aufweist. Infolge der einfachen Gestalt der Sperrscheibe umfassen deren Teile von kleinem und großem Durchmesser nur etwa 180 0 und sind daher nur zum Schalten einer entsprechend kurzen Sicherheitszeit geeignet. Bei der Auslösevorrichtung nach der Erfindung soll jedoch ein möglichst großer Sicherheitszeitablauf erreicht bzw. derselbe leicht änderbar sein. Außerdem soll auch nach längerer Vorratshaltung bzw. Auslegezeit innerhalb weiter Temperaturgrenzen ein sicherer An- und Ablauf der Auslösevorrichtung gewährleistet sein.
  • Gemäß der Erfindung weist eine auf der Werkfederachse unter Friktion sitzende Sperrscheibe konzentrische, bogenförmige Unterschneidungen auf, in deren Bereich ihre Umfangsteile von größerem und kleinerem Durchmesser sich gegenseitig überfassen und dadurch beide jeweils einen Winkel von mehr als 180 bis etwa 3001 umfassen können, wobei in der Bahn der Bogenschlitze ein fester Anschlag derart angeordnet ist, daß derselbe bei einer Voraufziehdrehung der Werkfederachse im Uhrzeigerdrehsinn durch Anschlag mit dem entgegengesetzten Ende der einen Unterschneidung die Sperrscheibe am Abgleiten des Startendes ihres Teiles von größerem Durchmesser vom Hinterende des Sperrschiebers abhält.
  • Durch den bis etwa 300 1 großen Winkel des Teiles von größerem Durchmesser der Sperrscheibe kann eine entsprechend lange Sicherheitszeit für die die Mine auslegende Mannschaft erreicht werden, oder man kann, durch Auswechseln gegen eine Sperrscheibe mit weniger großem Winkel ihres Teiles von größerem Durchmesser, die erwähnte Sicherheitszeit den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend abkürzen. Durch das Abhalten der Sperrscheibe vom Abgleiten des Startendes ihres Teiles von größerem Durchmesser wird verhindert, daß der Sperrschieber hinter das Startende gelangt und später das Ablaufen der Sperrscheibe im Gegenuhrzeigerdrehsinn hindert.
  • Des weiteren besteht die Erfindung darin, daß von der Werkfederachse ein Radialstift abragt, in der Bahn des Radialstiftes ein Anschlag liegt, der Radialstift bei der Vorspannstellung des Uhrwerkes an der einen Fläche des Anschlages im Gegenuhrzeigerdrehsinn anliegt, dadurch das Uhrwerk und mit demselben die Sperrscheibe am Ablaufen im Gegenuhrzeigerdrehsinn hindert, jedoch unter Überwindung der Friktion gegenüber der festgehaltenen Sperrscheibe eine zusätzliche Aufziehdrehung im Uhrzeigerdrehsinn um etwa 300 ' bis zum Anschlag des Radialstiftes an der anderen Seite des Anschlages ermöglicht und danach das Ablaufen des Uhrwerkes und das Drehen der Sperrscheibe im Gegenuhrzeigerdrehsinn bis zum Ab- lauf ihres Teiles von größerem Durchmesser vorn Hinterende des Sperrschiebers erlaubt, worauf durch Anschlag zwischen dem in dieser Drehrichtung sich bewegenden Ende der anderen Unterschneidung mit dem dort eingelaufenen Anschlag die Sperrscheibe angehalten wird.
  • Durch die zusätzliche Aufziehdrehung wird dem Uhrwerk eine entsprechende zusätzliche Spannung erteilt und sein leichtes An- und Ablaufen und damit das der Sperrscheibe gefördert. Weiter sitzt gemäß der Erfindung die Sperrscheibe mit elastischer Spannung auf der Werkfederachse, wozu die Sperrscheibe mit radialen Schlitzen versehen ist.
  • Infolge des gekennzeichneten Sitzes der Sperrscheibe auf der Werkfederachse kann dieselbe trotz in Aufziehdrehrichtung festgehaltener Sperrscheibe eine zusätzliche Aufzichdrehung unter übwindung der Friktion der Sperrscheibe vollführen. Andererseits ist durch den elastischen Sitz der Sperrscheibe ein leichtes Auswechseln derselben gegen eine andere ermöglicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Auslösevorrichtung in sechs Ab- bildungen dargestellt, es zeigt A b b. 1 die gesamte Auslösevorrichtung in Draufsicht bei Horizontalschnitt unmittelbar unterhalb der Gehäusedecke, A b b. 2 dieselbe in einem senkrechten Längsschnitt, Ab b. 3 dieselbe in einem senkrechten Schnitt in der Reihenfolge der Achsen des Laufwerkes, A b b. 4 die in dem Gehäuseboden liegenden Teile in Draufsicht, Ab b. 5 für die Aufziehdrehung der Achse der Antriebsfeder in Draufsicht, A b b. 6 ein Teil der Gangregelung in Draufsicht. Die Auslösevorrichtung ist ein einem Gehäuse 1 untergebracht, mit dem sie zum Einbau in eine Belastungsmine od. dgl. bestimmt ist. Das Gehäuse 1 (A b b. 2 und 3) besteht aus dem Boden 2, den Umfangswänden 3 und der mit den letzteren aus einem Stück bestehenden Decke 4. Die Gehäuseteile 2 bis 4 sind mittels durch ineinander übergreifende Ansätze (A b b. 4) geführter Schrauben 5 miteinander verbunden.
  • In Längsnuten 6 im Boden 2 ist ein Sperrschieber 7 geführt (Ab b. 2 und 4), der mit seinem äußeren Endteil 7' mit abgebogener Vorderkante 7" bei seiner Sperrlage aus dem Gehäuse 1 heraus in den Weg eines nicht dargestellten Auslöseteiles der Belastungsmine od. dgl. ragt. In einem zwischen den Nuten 6 befindlichen Hohlraum 2' des Bodens 2 ist eine V-förmige Feder 8 angeordnet, deren beide Schenkel S', 8" infolge entsprechender Vorspannung gegeneinander federn. Der eine Federschenkel 8' liegt quer zum Sperrschieber 7 und ist mit seinem Ende in einem entsprechend angeordneten Schlitz 9 des Bodens 2 befestigt. Der andere Schenkel 8" ist vor einen Widerlagerstift 10 an der Unterseite des Sperrschiebers 7 gespannt.
  • Durch die Wirkung der Feder 8 ist der Sperrschieber 7 mit seinem inneren Ende 7... gegen den Umfang einer Sperrscheibe 11 gedrängt (A b b. 2 und 4), die in einem zweiten Hohlraum T' des Bodens 2 untergebracht ist und auf der Achse 12 der Antriebsfeder 13 eines Zahnräderlaufwerkes sitzt. Die Sperrscheibe 11 weist eine - Umfangshälfte 11' von größerem Durchmesser und eine solche, 11", von kleinerem Durchmesser auf. Bei den Abfallstellen zwischen den Umfangshälften 11' und lY' sind die Umfangshälfte 11' unterschneidende, konzentrische Bogenschlitze 14, 15 vorgesehen. Im Bereich der Bogenschlitze 14 und 15 können die Umfangsteile 11' von größerem und lY' von kleinerem Durchmesser der Sperrscheibe 11 jeweils einen Winkel von mehr als 180 bis etwa 300 1 umfassen und eine entsprechend lange Sperrzeit steuern. Die tiefsten Stellen der Bogenschlitze 14, 15 sind bei einer durch Vorspannen der Antriebsfeder 13 bestimmten Ruhestellung der Sperrscheibe 11 bzw. bei einer durch zusätzliches Aufziehen der Feder 13 bestimmten Sperrstellung der --Sperrscheibe 11 -jeweils mit einem Stift 16 - in Anschlag, welcher diametral gegenüber dem inneren Endteil 7... des Sperrschiebers 7 auf der Unterplatine 30 des Zahnräderlaufwerkes sitzt. Die Sperrscheibe 11 sitzt unter Friktion, z. B. durch radiale Schlitze 17 gespalten und gegen Widerstand auf die Achse 12 aufgeschoben, auf der letzteren.
  • Das Zahnräderlaufwerk (Ab b. 1 und 3) weist außer dem auf der Federachse 12 sitzenden Zahnrad 21 die beiden Triebradpaare 22 und 23, 24 und 25, 26 und 27 auf. Das letzt Zahnrad 27 ist ein Gangzahnrad und wirkt mit einem Rüddelanker 28 zusammen, auf dessen Achse eine Schwungscheibe 29 sitzt. Das ganze Laufwerk 21 bis 29 ist mit seinen Achsen in zwei Platinen 30 und 31 gelagert, die durch Säulen 32 in Abstand gehalten und miteinander verbunden sind. Das Triebradpaar 22, 23 ist mit seiner Achse in Schlitzen 33 der beiden Platinen 30 ' 31 gelagert, die konzentrisch zur Federachse 12 angeordnet und der Eingriffsrichtung mit dem Trieb 24 entgegengesetzt gerichtet sind. Durch diese Lagerung können bei der Aufziehdrehung Trieb 22 und Rad 23 in die Schlitze 33 ausweichen, und das letztere kann außer Eingriff mit dem folgenden Trieb 24 gelangen, so daß sich die Aufziehbewegung nicht auf die folgenden Teile 24 bis 26 des Laufwerkes und die Gangregelung 27 bis 29 auswirken kann. Zum Zurückführen des Triebradpaares 22, 23 aus der Ausrückstellung, bei welcher das Rad 23 etwas über den Rand des Platinen 30, 31- vortritt, ist zwischen diesen und der Gehäusewand 3 eine Blattfeder 34 mit ihren Enden eingelegt (Ab b. 1), die in eine Aussparung 35 der Gehäusewand 3 ausweichen kann, wenn der Umfang des Rades 23 gegen sie anläuft. Durch Rückfedern der Blattfeder 34 wird das Rad 23 wieder in Eingriff gerückt.
  • Bei der Ruhestellung steht der Sperrschieber 7 mit seinem hinteren Endteil an der um etwas mehr als 18011 gegenüber Ab b. 4 im Uhrzeigergegendrehsinn gedrehten Sperrscheibe 11 vor dem Ausgang des Bogenschlitzes 15 auf der Umfangshälfte lY' von kleinerem Durchmesser an. Bei dieser Stellung hat die Werkfeder 13 bereits eine gewisse Vorspannung. Das Laufwerk 21 bis 29 ist aber am Ablaufen gehindert, weil die Sperrscheibe 11 mit dem Grund ihres Bogenschlitzes 14 am Stift 16 anschlägt. Zum Gebrauch der Auslösevorrichtung wird nach Vorziehen des Sperrschiebers 7, was durch Erfassen seines abgebogenen Vorderrandes 7" erleichtert ist und gegen die Wirkung der Feder 8 erfolgt, durch Drehen der Achse 12 im Uhrzeigerdrehsinn, also unter zusätzlichem Spannen der Antriebsfeder 13, die Sperrscheibe 11 in die in A b b. 4 gezeichnete Stellung gebracht, bei welcher der alsdann wieder freigegebene Sperrschieber 7 mit seinem inneren Ende 7... an dem durch diese Drehung erreichten hinteren Ende des Umfangsteiles 11' von größerem Durchmesser ansteht und mit seinem vorderen Ende 7' aus dem Gehäuse 1 heraus in die Bahn eines zu sperrenden Teiles der Belastungsmine od. dgl. ragt und damit deren Zündung verhindert. Dabei ist, vermöge der Friktion zwischen der Sperrscheibe 11 und der Achse 12, die zusätzliche Spannung der Feder 13 nicht auf die durch den Anschlag 16 beschränkte Drehung der Sperrscheibe 11 begrenzt, sondern durch den Freiwinkel bestimmt, den der Radialstift 20 zwischen den beiden Flanken des in die Bohrung 18 einspringenden Ringsektors 19 beschreiben kann. Nach dieser zusätzlichen Aufziehdrehung kommt infolge des leicht anlaufenden Rüttelankers 28 das Laufwerk 21 bis 29 sofort in Gang, und die Sperrscheibe 11 dreht sich nun im Uhrzeigergegendrehsinn mit ihrem Umfangsteil 11" größeren Durchmessers am Hinterende 7... des Sperrschiebers 7 entlang und daran vorbei. Dadurch gleitet der Sperrschieber7 unter Wirkung seiner Feder8 mit seinem inneren Ende7... auf den Umfangsteil lY' kleineren Durchmessers der Sperrscheibell ab und wird mit seinem äußeren Ende 7' von dem durch ihn gesperrten Teil der Belastungsmine od. dgl. abgezogen. Dieselbe ist dann zur Auslösung durch eine äußere Einwirkung auf die Belastung freigegeben. Die durch den Ablauf der Sperrscheibe 11 gegebene Zeitspanne dient dem Schutz der das Gerät auslegenden Mannschaft während der Auslegung und ihres Wegganges. Diese Sperrzeit kann durch Auswechseln unterschiedlich gestalteter Sperrscheiben 11, durch entsprechend größere oder kleinere Bemessung der Schwungscheibe 29 bei Herstellung der Auslösevorrichtung vorausbestimmt werden. Durch Bemessung des Freiwinkels zwischen den Flanken des Ringsektors 19 kann auch das Maß der zusätzlichen Aufziehbewegung der Antriebsfeder 13 und die Zugkraft derselben vorausbestimmt werden. Infolge des leichten Anlaufens des Laufwerkes durch den Rüttelanker 28 und seiner Gangregelung 27 bis 29 hat die Auslösevorrichtung innerhalb sehr großer Temperaturgrenzen stets eine sichere Wirkung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Für Belastungsminen od. dgl. bestimmte Auslösevorrichtung, in welcher ein in einem Gehäuse längsgeführter Schieber mit seinem äußeren Endteil in den Weg eines zu sperrenden Teiles ragt und mit seinem inneren Endteil unter Federwirkung an den Umfang einer mit ihm in gleicher Ebene liegenden Sperrscheibe gedrängt ist, welche auf der Aufziehachse der Triebfeder eines Uhrwerkes sitzt und je einen Umfangsteil von größerem und kleinem Durchmesser aufweist, d a - durch gekennzeichnet, daß die auf der Werkfederachse(12) unter Friktion sitzende Sperrscheibe(11) konzentrische, bogenförmige Unterschneidungen(14,15) aufweist, in deren Bereich ihre Umfangsteile(ll',ll") von größerem und kleinerem Durchmesser sich gegenseitig überfassen und dadurch beide jeweils einen Winkel von mehr als 180' bis etwa 3001 umfassen können, wobei in der Bahn der Bogenschlitze (14, 15) ein fester Anschlag (16) derart angeordnet ist, daß derselbe bei einer Voraufziehdrehung der Werkfederachse(12) im Uhrzeigerdrehsinn durch Anschlag mit dem entgegenkommenden Ende der einen Unterschneidung (15) die Sperrscheibe (11) am Abgleiten des Startendes ihres Teiles von größerem Durchmesser vom Hinterende des Sperrschiebers (7) abhält, ferner dadurch gekennzeichnet, daß von der Werkfederachse (12) ein Radialstift (20) abragt, in der Bahn des Radialstiftes (20) eine Anschlagfläche (19) liegt, der Radialstift (20) bei der Vorspannstellung des Uhrwerkes an der Anschlagfläche (19) im Gegenuhrzeigerdrehsinn anliegt, dadurch das Uhrwerk und mit demselben die Sperrscheibe (11) am Ablaufen im Gegenuhrzeigerdrehsinn hindert, jedoch unter überwindung der Friktion gegenüber der festgehaltenen Sperrscheibe (11) eine zusätzliche Aufziehdrehung im Uhrzeigerdrehsinn um etwa 3001 bis zum Anschlag des Radialstiftes (20) an der anderen Seite der Anschlagfläche (19) ermöglicht und danach das Ablaufen des Uhrwerkes und das Drehen der Sperrscheibe (11) im Gegenuhrzeigerdrehsinn bis zum Ablauf ihres Umfangsteiles (ll') von großem Durchmesser vom Hinterende (7 .. ) des Sperrschiebers (7) erlaubt, worauf durch Anschlag zwischen dem in dieser Drehrichtung sich bewegenden Ende der anderen Unterschneidung (14) mit dem dort eingelaufenen Anschlag(16) die Sperrscheibe (11) angehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheibe (11) mit elastischer Spannung auf der Werkfederachse (12) sitzt, wozu die Sperrscheibe (11) mit radialen Schlitzen (17) versehen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Radialstift (20) in einer seiner Bahn entsprechenden Ausnehmung (18) beweglich ist, deren eine Begrenzungsfläche die Anschlagfläche (19) ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des dem Zahnrad (21) der Aufziehachse (12) nachgeordneten Triebes (22) und Zahnrades (23) in Schlitzen (33) der Laufwerksplatinen (30, 31) gelagert ist, wobei die Schlitze (33) konzentrisch zur Aufziehachse (12) angeordnet und von der Eingriffsrichtung abgewandt sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Umfang des in den Schlitzen (33) ausweichbar gelagerten Rades (23) eine leicht vorgespannte Blattfeder (34) vor einer deren Ausschwingen gestattenden Aussparung (35) an der Innenseite der benachbarten Wand (3) des Gehäuses (1) gegenüberliegt. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk eine selbstanlaufende Gangregelung mit einem Rüttelanker (28) mit Schwungscheibe (29) und ein entsprechendes Gangrad (27) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1020 259; deutsche Auslegeschrift Nr. 1092 359; USA.-Patentschriften Nr. 2 485 949, 2 514 499.
DEU9523A 1963-01-23 1963-01-23 Ausloese-Vorrichtung Pending DE1202180B (de)

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DEU9523A DE1202180B (de) 1963-01-23 1963-01-23 Ausloese-Vorrichtung
DEU11783A DE1261023B (de) 1963-01-23 1965-06-04 Ausloese-Vorrichtung

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DEU9523A DE1202180B (de) 1963-01-23 1963-01-23 Ausloese-Vorrichtung
DE1271599 1965-06-04

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DE1202180B true DE1202180B (de) 1965-09-30

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1271599B (de) 1968-06-27

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