DE1271599B - Ausloese-Vorrichtung - Google Patents
Ausloese-VorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
- F42C9/04—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
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- F42C14/00—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
- F42C14/08—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines
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Description
Int. CL:
F42c
DEUTSCHES
PATENTAMT Deutsche Kl.: 72 i- 3/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
-4.Mi 1965 '
27.Juni 1968
Die Erfindung betrifft eine für Belastungsminen od. dgl. bestimmte Auslöse-Vorrichtung, in welcher
ein im einem Gehäuse längsgeführter Schieber mit seinem äußeren Endteil in den Weg eines zu sperrenden
Teiles ragt und mit seinem inneren Endteil unter Federwirkung an den Umfang einer mit ihm in gleicher
Ebene liegenden Sperrscheibe gedrängt ist, welche auf der Aufziehachse der Antriebsfeder
eines Uhrwerkes sitzt und je einen Umfangsteil von größerem und kleinerem Durchmesser aufweist, nach
Patent 1202180.
Nach dem Hauptpatent besteht die Erfindung darin, daß zum Erreichen eines möglichst großen Sicherheitsablaufs
bzw. einer leichten Änderung desselben und außerdem zur Gewährleistung eines sicheren An-
und Ablaufs der Auslöse-Vorrichtung innerhalb weiter Temperaturgrenzen auch nach längerer Vorratshaltung
bzw. Auslegezeit die auf der Aufziehachse unter Friktion sitzende Sperrscheibe konzentrische,
bogenförmige Unterschneidungen aufweist, in deren Bereich ihre Umfangsteile von größerem und kleinerem
Durchmesser sich gegenseitig überfassen und dadurch beide jeweils einen Winkel von mehr als 180
bis etwa 300° umfassen können, wobei in der Bahn der Unterschneidungen ein fester Anschlag derart angeordnet
ist, daß derselbe bei einer Voraufziehdrehung der Aufziehachse im Uhrzeigerdrehsinn
durch Anschlag mit dem entgegenkommenden Ende der einen Unterschneidung die Sperrscheibe am Abgleiten
des Startendes ihres Umfangsteils von größerem Durchmesser vom inneren Endteil des Sperrschiebers
abhält und daß von der Aufziehachse ein Radialstift abragt, in der Bahn des Radialstiftes
eine Anschlagfläche liegt, der Radialstift bei der Vorspannstellung des Uhrwerkes an der Anschlagfläche
im Gegenuhrzeigerdrehsinn anliegt, dadurch das Uhrwerk und mit demselben die Sperrscheibe am Ablaufen
im Gegenuhrzeigerdrehsinn hindert, jedoch unter Überwindung der Friktion gegenüber der festgehaltenen
Sperrscheibe eine zusätzliche Aufziehdrehung im Uhrzeigerdrehsinn um etwa 300° bis zum
Anschlag des Radialstiftes an der anderen Seite der Anschlagfläche ermöglicht und danach das Ablaufen
des Uhrwerkes und das Drehen der Sperrscheibe im Gegenuhrzeigerdrehsinn bis zum Ablauf ihres Umfangsteiles
von größerem Durchmesser vom inneren Endteil des Sperrschiebers erlaubt, worauf durch Anschlag
zwischen dem in dieser Drehrichtung sich bewegenden Ende der anderen Unterschneidung mit
dem dort eingelaufenen Anschlag die Sperrscheibe angehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Auslöse-Vorrichtung
Zusatz zum Patent: 1202 180
Anmelder:
Uhrenfabrik Stowa G. m. b. H., Walter Storz,
7888 Rheinfelden
7888 Rheinfelden
Als Erfinder benannt:
Otto Oehler, 7888 Rheinfelden
Ablauf der Sperrscheibe durch Entlasten von Reibungskräften zu erleichtern, die bisher durch die
ao federbelastete Anlage des inneren Endteiles des Sperrschiebers am Umfangsteil der Sperrscheibe von
größerem Durchmesser entstanden.
Die Lösung besteht darin, daß an der Sperrscheibe der Umfangsteil von größerem Durchmesser gegenas
über seinem Startende im Durchmesser etwas reduziert ist und hinter dem dieser Reduzierung nicht folgenden
inneren Endteil frei läuft. Dadurch liegt der innere Endteil des Sperrschiebers, der mit geringem
Spiel an seiner abgebogenen Vorderkante durch einen von der Belastung der Mine beeinflußten Teil
hinterfaßt wird, nur am Startende der Sperrscheibe an, während dieselbe gleich nach dem Start infolge ihrer
Durchmesserreduzierung keine Reibung mehr mit dem inneren Endteil des Sperrschiebers hat und dadurch
selbst sowie ihr Getriebe leichter ablaufen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt
A b b. 1 eine Seitenansicht bei geschnittener Gehäusewand,
A b b. 2 eine Draufsicht,
A b b. 3 die Aufziehvorrichtung in Axialschnitt,
A b b. 4 die Sperrscheibe und den Anschlag für die Aufziehachse im Grundriß.
A b b. 3 die Aufziehvorrichtung in Axialschnitt,
A b b. 4 die Sperrscheibe und den Anschlag für die Aufziehachse im Grundriß.
Die Auslöse-Vorrichtung ist in einem Gehäuse 1 untergebracht, mit dem sie zum Einbau in eine Belastungsmine
od. dgl. bestimmt ist. Das Gehäuse 1 (A b b. 1 und 2) besteht aus dem Boden 2, den Gehäusewänden
3 und der mit den letzteren aus einem Stück bestehenden Decke 4. Die Gehäuseteile 2
und 3, 4 sind durch Schrauben 5 miteinander verbunden.
809 567/153
In Längsnuten 6 (A b b. 4) im Boden 2 ist ein zwei Platinen 30 und 31 gelagert, die durch Säulen
Sperrschieber 7 geführt, der mit seinem äußeren End- 32 in Abstand gehalten und miteinander verbunden
teil 7' mit abgebogener Vorderkante 7" bei seiner sind. Das Triebradpaar 22, 23 ist mit seiner Achse
Sperrlage aus dem Gehäuse 1 heraus in den Weg in Schlitzen 33 der beiden Platinen 30, 31 gelagert,
eines nicht dargestellten Auslöseteiles der Belastungs- 5 die konzentrisch zur Aufziehachse 12 angeordnet
mine od. dgl. ragt und dabei an seiner abgebogenen und der Eingriffsrichtung mit dem Trieb 24 entge-Vorderkante
7" von einem nicht dargestellten Sperr- gengesetzt gerichtet sind. Durch diese Lagerung kann
teil hinterfaßt wird, der von der Belastung der Mine bei der Aufziehdrehung das Triebradpaar 22 und 23
beeinflußt ist. ' in den Schlitzen 33 ausweichen und das Rad 23 außer
Unter Wirkung einer nicht dargestellten Feder ist io Eingriff mit dem folgenden Trieb 24 gelangen, so daß
der Sperrschieber 7 mit seinem inneren Endteil 7"' sich die zusätzliche Aufziehbewegung nicht auf die
gegen den Umfang einer Sperrscheibe 11 gedrängt folgenden Teile 24 bis 26 des Laufwerkes und die
(Abb. 1, 3 und 4), die in einem Hohlraum2" des Gangregelung27 bis 29 auswirken kann. Zum ZuBodens
2 untergebracht ist und auf dem unteren rückführen des Triebradpaares 22, 23 ist eine in der
Teil 12" der Aufziehachse 12 der Antriebsfeder 13 15 Zeichnung nicht dargestellte Feder vorgesehen,
eines Zahnräderlaufwerkes sitzt. Die Sperrscheibe 11 Die Aufziehachse 12 besteht aus einem unteren
weist einen Umfangsteil 11' von größerem Durchmes- Teil 12" und einem oberen Teil 12'. Auf dem oberen,
ser und einen solchen, 11", von kleinerem Durchmes- unrunden Ende des oberen Teiles 12' ist ein Aufziehser
auf. Bei den Abfallstellen zwischen den Umfangs- knopf 36 befestigt, der auf seiner Oberseite radiale
teilen 11' und 11" sind den Umfangsteil 11' unter- ao Griffrasten 37 aufweist, um unter Aufsetzen eines
schneidende, konzentrische bogenförmige Unter- Fingers den Aufziehknopf 36 drehen zu können,
schneidungen 14, 15 vorgesehen. Im Bereich der Zwischen den beiden Aufziehachsenteilen 12', 12" ist
Unterschneidungen 14, 15 können die Umfangsteile eine Kupplung vorgesehen. Beide Aufziehachsenteile
1Γ von größerem und 11" von kleinerem Durchmes- weisen an ihren einander zugewandten Seiten je eine
ser der Sperrscheibe 11 jeweils einen Winkel von 25 im Uhrzeigerdrehsinn greifende Mitnehmerzahnung
mehr als 180 bis etwa 300° umfassen und eine ent- 38', 38" auf. Im Ruhezustand sind die beiden Aufsprechend
lange Sperrzeit steuern. Die tiefsten Stel- ziehachsenteile 12', 12" und damit ihre Mitnehmerlen
der Unterschneidungen 14, 15 stoßen bei einer zahnungen 38', 38" durch eine Druckfeder 39 ausdurch
Vorspannen der Antriebsfeder 13 bestimm- einandergehalten. Die letztere ist in Bohrungen 40',
ten Ruhestellung der Sperrscheibe 11 bzw. bei einer 30 40" der Aufziehachsenteile 12', 12" geführt und
durch zusätzliches Aufziehen der Antriebsfeder 13 stützt sich auf im Grund der Bohrungen 40', 40"
bestimmten Sperrstellung der Sperrscheibe 11 jeweils sitzende Kugeln 41', 41". Der obere Aufziehachsengegen
einen Anschlag 16, welcher diametral gegen- teil 12' stützt sich mit einem Bund 42 nach oben
über dem inneren Endteil T" des Sperrschiebers 7 gegen einen Rand 43' der Bohrung 43 ab, die in einer
auf dem Boden 2 befestigt ist. Die Sperrscheibe 11 ist 35 ausgewölbten Nabe 44 der Decke 4 liegt,
unter Friktion, z. B. durch radiale Schlitze 17 gespal- Bei der Ruhestellung steht der Sperrschieber 7 mit
ten und gegen Widerstand auf die Aufziehachse 12 seinem inneren Endteil T" an der um etwa 300°
aufgeschoben. _ gegenüber A b b. 4 in Gegenuhrzeigerdrehsinn ge-
An der Sperrscheibe 11 ist deren Umfangsteil 11' drehten Sperrscheibe 11 vor dem Ausgang der Untervon
größerem Durchmesser gegenüber seinem Start- 40 schneidung 15 auf dem Umfangsteil 11" von kleinerem
ende 11'" im Durchmesser etwas reduziert, so daß die Durchmesser an. Bei dieser Stellung besitzt die An-Sperrscheibe
11 nach dem Abgleiten ihres Startendes triebsfeder 13 bereits eine gewisse Vorspannung. Das
11'" vom inneren Endteil 7'" des Sperrschiebers 7 Laufwerk 21 bis 29 ist aber am Ablaufen gehindert,
— der zunächst noch von dem unter Einfluß der weil die Sperrscheibe 11 mit dem Grund ihrer Unter-Minenbelastung
stehenden Sperrteil in Sperrstellung 45 schneidung 14 am Anschlag 16 anliegt. Zum Gefestgehalten
wird — vom Druck des Sperrschiebers 7 brauch der Auslöse-Vorrichtung wird nach Vorziehen
bzw. seiner nicht dargestellten Feder entlastet ist und des Sperrschiebers 7, was durch Erfassen seiner abdaher
ohne Reibung leicht ablaufen kann. gebogenen Vorderkante 7" erleichtert ist und gegen
Im Boden 2 ist konzentrisch zur Aufziehachse 12 die Spannung seiner nicht dargestellten Feder erfolgt,
eine kreisförmige Ausnehmung 18 vorgesehen, die 50 durch Drehen der Aufziehachse 12 im Uhrzeigerdrehdurch
einen einspringenden, sektorförmigen An- sinn, also unter zusätzlichem Spannen der Antriebsschlag 19 unterbrochen ist. In die Ausnehmung 18 feder 13, die Sperrscheibe 11 in die in A b b. 4 geerstreckt
sich der untere Teil 12" der Aufziehachse zeichnete Stellung gebracht, bei welcher der als-12.
In dieser ist ein Radialstift 20 befestigt, der sich dann wieder freigegebene Sperrschieber 7 mit seinem
beim Drehen der Aufziehachse 12 in der Ausnehmung 55 inneren Endteil 7'" an dem durch diese Drehung er-18
bewegt und mit dem sektorförmigen Anschlag 19 reichten Startende 11"' des Umfangsteiles 11" von
zusammenwirkt. Durch diese Einrichtung wird das größerem Durchmesser ansteht und mit seinem
Maß der obenerwähnten, zusätzlichen Aufzieh- äußeren Endteil 7' aus dem Gehäuse 1 heraus in die
drehung der Aufziehachse 12, ein Nachspannen der Bahn eines zu sperrenden Teiles der Belastungsmine
Antriebsfeder 13 und leichtes Anlaufen des von der 60 od. dgl. ragt und damit deren Zündung verhindert,
letzteren bewegten Zahnräderlaufwerks bewirkt. Dabei ist vermöge der Friktion zwischen der Sperr-
Das Zahnräderlaufwerk (Abb. 1 und 2) weist scheiben und der Aufziehachse 12 die zusätzliche
außer dem auf der Aufziehachse 12 sitzenden Zahn- Spannung der Antriebsfeder 13 nicht auf die durch
rad 21 die Triebradpaare 22 und 23, 24 und 25, 26 den Anschlag 16 beschränkte Drehung der Sperr-
und 27 auf. Das letzte Zahnrad 27 ist ein Gangzahn- 65 scheibe 11 begrenzt, sondern durch den Freiwinkel
rad und wirkt mit einem Rüttelanker 28 zusammen, bestimmt, den der Radialstift 20 zwischen den beiden
auf dessen Achse eine Schwungscheibe 29 sitzt. Das Flanken des in die Ausnehmung 18 einspringenden
ganze Laufwerk 21 bis 29 ist mit seinen Achsen in sektorförmigen Anschlages 19 beschreiben kann.
Nach dieser zusätzlichen Aufziehdrehung kommt infolge des leicht anlaufenden Rüttelankers 28 das Laufwerk
21 bis 29 sofort in Gang. Die Sperrscheibe 11 dreht sich nun im Gegenuhrzeigerdrehsinn zunächst
mit ihrem Startende 11'" vom inneren Endteil 7"' des Sperrschiebers 7 ab. Bei der weiteren Drehung ist
die Sperrscheibe 11 ohne Berührung mit dem inneren Endteil 7'", weil ihr Umfangsteil 11' von größerem
Durchmesser gegenüber dem des Startendes 11'" im Durchmesser etwas reduziert ist und weil der Sperr- to
schieber 7 infolge des Hinterfassens seiner abgebogenen Vorderkante 7" durch einen von der Belastung
der Mine beeinflußten Sperrteil am Anstellen an den Umfangsteil 11' von größerem Durchmesser
gehindert ist. Es besteht daher nach Vorüberdrehen des Startendes 1Γ" seitens des Umfangsteiles 11' von
größerem Durchmesser keine Berührung und keine Reibung mit dem inneren Endteil T". Die Sperrscheibe
11 und mit ihr das Laufwerk 21 bis 29 laufen also vollkommen frei und leicht. Nach Vorbeidrehen
des Umfangsteiles 11' von größerem Durchmesser hinter dem inneren Endteil 7'" wird die Sperrscheibe
11 durch Anschlag des Endes ihrer Unterschneidung 14 am Anschlag 16 angehalten. Der Sperrschieber 7
steht nun mit seinem inneren Endteil T" der Lücke im Umfangsteil 11' von größerem Durchmesser, d. h.
also dem Umfangsteil 11" gegenüber. Er wird in dieser Stellung durch den seine abgebogene Vorderkante
7" hinterfassenden, von der Belastung der Mine beeinflußten Sperrteil gehalten. Wird die Belastung
der Mine beseitigt, so wird der Sperrteil hinter der abgebogenen Vorderkante 7" des Sperrschiebers 7
weggezogen. Dadurch kann derselbe unter Wirkung seiner Feder mit seinem inneren Endteil T" auf den
Umfangsteil 11" von kleinerem Durchmesser und zugleich mit seinem äußeren Endteil 7' aus der Bahn
eines die Zündung der Mine bewirkenden Teiles springen.
Claims (1)
- Patentanspruch:40Für Belastungsminen od. dgl. bestimmte Auslöse-Vorrichtung, in welcher ein in einem Gehäuse längsgeführter Schieber mit seinem äußeren Endteil in den Weg eines zu sperrenden Teiles ragt und mit seinem inneren Endteil unter Federwirkung an den Umfang einer mit ihm in gleicher Ebene liegenden Sperrscheibe gedrängt ist, welche auf der Aufziehachse der Antriebsfeder eines Uhrwerks sitzt und je einen Umfangsteil von größerem und kleinerem Durchmesser aufweist, wobei die auf der Aufziehachse unter Friktion sitzende Sperrscheibe konzentrische, bogenförmige Unterschneidungen aufweist, in deren Bereich ihre Umfangsteile von größerem und kleinerem Durchmesser sich gegenseitig überfassen und dadurch beide jeweils einen Winkel von mehr als 180 bis etwa 300° umfassen können, wobei in der Bahn der Unterschneidungen ein fester Anschlag derart angeordnet ist, daß derselbe bei einer Voraufziehdrehung der Aufziehachse im Uhrzeigerdrehsinn durch Anschlag mit dem entgegenkommenden Ende der einen Unterschneidung die Sperrscheibe am Abgleiten des Startendes ihres Umfangsteiles von größerem Durchmesser vom inneren Endteil des Sperrschiebers abhält und daß von der Aufziehachse ein Radialstift abragt, in der Bahn des Radialstiftes eine Anschlagfläche liegt, der Radialstift bei der Vorspannstellung des Uhrwerkes an der Anschlagfläche im Gegenuhrzeigerdrehsinn anliegt, dadurch das Uhrwerk und mit demselben die Sperrscheibe am Ablaufen im Gegenuhrzeigerdrehsinn hindert, jedoch unter Überwindung der Friktion gegenüber der festgehaltenen Sperrscheibe eine zusätzliche Aufziehdrehung im Uhrzeigerdrehsinn um etwa 300° bis zum Anschlag des Radialstiftes an der anderen Seite der Anschlagfläche ermöglicht und danach das Ablaufen des Uhrwerkes und das Drehen der Sperrscheibe im Gegenuhrzeigerdrehsinn bis zum Ablauf ihres Umfangsteiles von größerem Durchmesser vom inneren Endteil des Sperrschiebers erlaubt, worauf durch Anschlag zwischen dem in dieser Drehrichtung sich bewegenden Ende der anderen Unterschneidung mit dem dort eingelaufenen Anschlag die Sperrscheibe angehalten wird, nach Patent 1202180, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sperrscheibe (U) der Umfangsteil (1Γ) von größerem Durchmesser gegenüber seinem Startende (H'") im Durchmesser etwas reduziert ist und hinter dem dieser Reduzierung nicht folgenden inneren Endteil (T") frei läuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 567/153 6. 68 © Bundesdruckerei Berlin
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| DEU9523A Pending DE1202180B (de) | 1963-01-23 | 1963-01-23 | Ausloese-Vorrichtung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU9523A Pending DE1202180B (de) | 1963-01-23 | 1963-01-23 | Ausloese-Vorrichtung |
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