DE1261023B - Ausloese-Vorrichtung - Google Patents
Ausloese-VorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C14/00—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
- F42C14/08—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
- F42C9/04—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL
F42c
Deutsche KL: 72 i-3/02
Nummer: 1261023
Aktenzeichen: U 11783 I c/72 i
Anmeldetag: 4. Juni 1965
Auslegetag: 8. Februar 1968
Die Erfindung betrifft eine für Belastungsminen od. dgl. bestimmte Auslösevorrichtung, in welcher
ein in einem Gehäuse längsgeführter Schieber mit seinem äußeren Endteil in den Weg eines zu sperrenden
Teiles ragt und mit seinem inneren Endteil 5 unter Federwirkung an den Umfang einer mit ihm
in gleicher Ebene liegenden Sperrscheibe gedrängt ist, welche auf der Aufziehachse der Antriebsfeder
eines Uhrwerkes sitzt und je einen Umfangsteil von größerem und kleinerem Durchmesser aufweist, nach
Patent 1 202 180.
Nach dem Hauptpatent besteht die Erfindung darin, daß zum Erreichen eines möglichst großen
Sicherheitszeitablaufs bzw. einer leichten Änderung desselben und außerdem zur Gewährleistung eines
sicheren An- und Ablaufs der Auslösevorrichtung innerhalb weiter Temperaturgrenzen auch nach längerer
Vorratshaltung bzw, Auslegezeit die auf der Aufziehachse unter Friktion sitzende Sperrscheibe
konzentrische, bogenförmige Unterschnei-dungen aufweist, in deren Bereich ihre Umfangsteile von größerem
und kleinerem Durchmesser sich gegenseitig überfassen und dadurch beide jeweils einen Winkel
von mehr als 180 bis etwa 300° umfassen können, wobei in der Bahn der Unterscheidungen ein fester
Anschlag derart angeordnet ist, daß derselbe bei einer Voraufziehdrehung der Aufziehachse im Uhrzeigerdrehsinn
durch Anschlag mit dem entgegenkommenden Ende der einen Unterschneidung die Sperrscheibe am Abgleiten des Startendes ihres Umfangsteiles
von größerem Durchmesser vom inneren Endteil des Sperrschiebers abhält, und daß von der
Aufziehachse ein Radialstift abragt, in der Bahn des Radialsti-ftes eine Anschlagfläche liegt, der Radialstift
bei der Vorspannstellung des Uhrwerkes an der Anschlagfläche im Gegenuhrzeigerdrehsinn anliegt,
dadurch das Uhrwerk und mit demselben die Sperrscheibe am Ablaufen im Gegenuhrzeigerdrehsinn
hindert, jedoch unter Überwindung der Friktion gegenüber der festgehaltenen Sperrscheibe eine zusätzliche
Aufziehdrehung im Uhrzeigerdrehsinn um etwa 300° bis zum Anschlag des Radialstiftes an der
anderen Seite der Anschlagfläche ermöglicht und danach das Ablaufen des Uhrwerkes und das Drehen
der Sperrscheibe im Gegenuhrzeigerdrehsinn bis zum Ablauf ihres Umfangsteiles von größerem Durchmesser
vom inneren Endteil des Sperrschiebers erlaubt, worauf durch Anschlag zwischen dem in dieder
Drehrichtung sich bewegenden Ende der anderen Unterschneidung mit dem dort eingelaufenen Anschlag
die Sperrscheibe angehalten wird.
Bei einer Auslösevorrichtung nach dem Haupt-Auslöse-Vorrichtung
Zusatz zum Patent: 1 202 180
Anmelder:
Uhrenfabrik Stowa G. m. b. H. Walter Storz,
7888 Rheinfelden
Als Erfinder benannt:
Otto Oehler, 7888 Rheinfelden
patent war die Aufziehachse an ihrem oberen Ende unrund und zum Aufstecken eines losen Aufziehschlüssels
ausgebildet. Der zugehörige Schlüssel ist klein, besonders bei Kälte schlecht zu handhaben
und kann leicht verlorengehen. Die Aufziehachse war auch so kurz, daß sie in dem die Auslösevorrichtung
aufnehmenden Gehäuse der Mine versenkt saß und dadurch nicht gut zugänglich war. Der Erfindung
liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beheben.
Die Lösung besteht zunächst einmal darin, daß in an sich bekannter Weise auf dem verlängerten Oberende
der Aufziehachse ein Aufziehknopf befestigt ist, der auf seiner Oberseite radiale Griffrasten aufweist.
Man benötigt nun zum Aufziehen der Antriebsfeder keinen losen Schlüssel mehr, und die damit verbundenen
Mängel wären behoben, jedoch könnte sich infolge der nunmehr leichten Zugänglichkeit des Aufziehknopfes
derselbe unerwünscht drehen und die Auslösevorrichtung falsch beeinflußt werden. Es ist
daher gemäß der Erfindung ferner die Aufziehachse in einen oberen Teil und einen unteren Teil getrennt,
zwischen den Teilen eine Kupplung angeordnet, diese mittels einer zwischen die Achsteile gespannten
Druckfeder offengehalten, bei Druck auf den Aufziehknopf gegen die Wirkung der Feder der obere
Teil gegen den unteren Teil schiebbar ist, wobei beide mit an ihren aneinander entgegengerichteten
Ringflächen angeordneten, im Uhrzeigerdrehsinn wirksamen Mitnehmerverzahnungen ineinandergreifen.
Damit ist durch die unter Federwirkung ausgerückte Kupplung einer ungewollten Aufziehdrehung
der Auslösevorrichtung vorgebeugt.
809 507/191
I 261
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt
A b b. 1 eine Seitenansicht, bei geschnittener Gehäusewand,
A b b. 2 eine Draufsicht, A b b. 3 die Aufziehvorrichtung im Axialschnitt,
Ab b. 4 die Sperrscheibe und den Anschlag für die Aufziehachse im Grundriß.
Die Auslösevorrichtung ist in einem Gehäuse 1 untergebracht, mit dem sie zum Einbau in eine Belastungsmine
od. dgl. bestimmt ist. Das Gehäuse 1 (A b b. 1 und 2) besteht aus 'dem Boden 2, den Gehäusewänden
3 und der mit den letzteren aus einem Stück bestehenden Decke 4. Die Gehäuseteile 2
und 3, 4 sind durch Schrauben 5 miteinander verbunden.
In Längsnuten 6 (Abb. 4) im Boden 2 ist ein
Sperrschieber 7 geführt, der mit seinem äußeren Endteil T mit abgebogener Vorderkante 7" bei seiner
Sperrlage aus dem Gehäuse 1 heraus in den Weg eines nicht dargestellten Auslöseteiles der Belastungsmine od. dgl. ragt und dabei an seiner abgebogenen
Vorderkante 7" von einem nicht dargestellten Sperrteil hinterfaßt wird, der von der Belastung der Mine
beeinflußt ist.
Unter Wirkung einer nicht dargestellten Feder ist der Sperrschieber 7 mit seinem inneren Endteil 7'"
gegen den Umfang einer Sperrscheibe 11 gedrängt (Abb. 1, 3 und 4), die in einem Hohlraum2" des
Bodens 2 untergebracht ist und auf dem unteren Teil 12" der Aufziehachse 12 der Antriebsfeder 13 eines
Zahnräderlaufwerkes sitzt. Die Sperrscheibe 11 weist einen Umfangsteil 11' von größerem Durchmesser
und einen solchen 11" von kleinerem Durchmesser auf. Bei den Abfallstellen zwischen den Umfangsteilen
1Γ und 11" sind den Umfangsteil 1Γ unterschneidende, konzentrische bogenförmige Unterschneidungen
14, 15 vorgesehen. Im Bereich der Unterschneidungen 14, 15 können die Umfangsteile
11" von größerem und 11" von kleinerem Durchmesser der Sperrscheibe H jeweils einen Winkel von
mehr als 180 bis etwa 300° umfassen und eine entsprechend lange Sperrzeit steuern. Die tiefsten Stellen
der Unterschneidungen 14, 15 stoßen bei einer durch Vorspannen der Antriebsfeder 13 bestimmten Ruhestellung
der Sperrscheibe 11 bzw. bei einer durch zusätzliches Aufziehen der Feder 13 bestimmten Sperrstellung
der Sperrscheibe 11 jeweils gegen einen Anschlag 16, welcher diametral gegenüber dem inneren
Endteil T" des Sperrschiebers 7 auf dem Boden 2 befestigt ist. Die Sperrscheibe 11 ist unter Friktion,
z. B. durch radiale Schlitze 17, gespalten und gegen Widerstand auf die Achse 12 aufgeschoben.
Im Boden 2 ist konzentrisch zur Aufziehachse 12 eine kreisförmige Ausnehmung 18 vorgesehen, die
durch einen einspringenden, sektorförmigen Anschlag l9 unterbrochen ist. In diese Ausnehmung 18
erstreckt sich der untere Teil 12" der Aufziehachse 12. In dieser ist ein Radialstift 20 befestigt, der sich
beim Drehen der Aufziehachse 12 in der Ausnehmung 18 bewegt und mit dem sektorförmigen Anschlag
19 zusammenwirkt. Durch diese Einrichtung wird das Maß der obenerwähnten, zusätzlichen Aufziehdrehung
der Achse 12, ein Nachspannen der Antriebsfeder 13 und leichtes Anlaufen eines von der
letzteren bewegten Zahnräderlaufwerkes bewirkt.
Das Zahnräderlaufwerk (Abb. 1 und 2) weist außer dem auf der Aufziehachse 12 sitzenden Zahnrad
21 die Triebradpaare 22 und 23, 24 und 25, 26 und 27 auf. Das letzte Zahnrad 27 ist ein Gangzahnrad
und wirkt mit einem Rüttelanker 8 zusammen, auf dessen Achse eine Schwungscheibe 29 sitzt.
Das ganze Laufwerk 21 bis 29 ist mit seinen Achsen in zwei Platinen 30 und 31 gelagert, die durch
Säulen 32 im Abstand gehalten und miteinander verbunden sind. Das Triebradpaar 22, 23 ist mit seiner
Achse in Schlitzen 33 der beiden Platinen 30, 31 gelagert, die konzentrisch zur Aufziehachse 12 angeordnet
und der Eingriffsrichtung mit dem Trieb 24 entgegengesetzt gerichtet sind. Durch diese Lagerung
kann bei der Aufziehdrehung das Triebrad'paar 22, 23 in den Schlitzen 33 ausweichen und das Rad 23
außer Eingriff mit dem folgenden Trieb 24 gelangen, so daß sich die zusätzliche Aufziehbewegung nicht
auf die folgenden Teile 24 bis 26 des Laufwerkes und die Gangregelung 27 bis 29 auswirken kann. Zum
Zurückführen des Triebradpaares 22, 23 ist eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder vorgesehen.
Die Aufziehachse 12 besteht aus einem unteren Teil 12" und einem oberen Teil 12'. Auf dem
oberen, unrunden Ende des oberen Teiles ist ein Apfzienknopf 36 befestigt, der auf seiner Oberseite
radiale Griff rasten 37 aufweist, um unter Aufsetzen eines Fingers den Aufziehknopf 3.6 drehen zu können.
Zwischen den beiden Aufziehachsenteilen 12', 12" ist eine Kupplung vorgesehen. Beide Aufziehachsenteile
weisen an ihren einander zugewandten Seiten je eine im Uhrzeigerdrehsinn greifende Mitnehmerzahnung
38', 38" auf. Im Ruhezustand sind die beiden Aufziehachsenteile 12', 12" nnd damit
ihre Mitnehmerzahnungen 38', 38" durch eine Druckfeder 39 auseinandergehalten. Die letztere ist
in Bohrungen 40', 40" der Aufziehachsenteile 12', 12" geführt und stützt sich auf im Grund der Bohrungen
40', 40" sitzende Kugeln 41', 41". Der obere
Aufziehachsenteil 12' stützt sich mit einem Bund 42 nach oben gegen einen Rand 43' der Bohrung 43 ab,
die in einer ausgewölbten Nabe 44 der Decke 4 liegt.
Bei der Ruhestellung steht der Sperrschieber 7 mit seinem inneren Endteil T" an der um etwa 300°
gegenüber A b b. 4 im Gegenuhrzeigerdrehsinn gedrehten
Sperrscheibe 11 vor dem Ausgang der Unterschneidung 15 auf dem Umfangsteil 11" von
kleinerem Durchmesser an. Bei dieser Stellung besitzt die Antriebsfeder 13 bereits eine gewisse Vorspannung.
Das Laufwerk 21 bis 29 ist aber am Ablaufen
gehindert, weil die Sperrscheibe 11 mit dem Grund ihrer Unterschneidung 14 am Anschlag 16
anliegt. Ζμηι Gebrauch der Auslösevorrichtung wird
nach Vorziehen des Sperrschiebers 7, was durch Erfassen seiner abgebogenen Vorderkante 7" erleichtert
ist und gegen die Spannung seiner nicht dargestellten Feder erfolgt, durch Drehen der Aufrückachse
12 im Uhrzeigerdrehsinn, also unter zusätzlichem Spannen der Antriebsfeder 13, die Sperrscheibe
11 in die in Abb.4 gezeichnete Stellung
gebracht, bei welcher' der alsdann wieder freigegebene Sperrschieber 7 mit seinem inneren Endteil
7'" an dem durch diese Drehung erreichten hinteren Ende des Umfangsteiles 11' von größerem Durchmesser
ansteht und mit seinem äußeren Endteil 7' aus dem Gehäuse 1 heraus in die Bahn eines zu
sperrenden Teiles der Belastungsmine od· dgl. ragt und damit deren Zündung verhindert. Dabei ist, vermöge
der Friktion zwischen der Sperrscheibe 11 und der Aufziehachse 12, die zusätzliche Spannung der
Antriebsfeder 13 nicht auf die durch den Anschlag
16 beschränkte Drehung der Sperrscheibe 11 begrenzt, sondern durch den Freiwinkel bestimmt, den
der Radialstift 20 zwischen den beiden Flanken des in die Ausnehmung 18 einspringenden sektorförmigen
Anschlages 19 beschreiben kann. Nach dieser zusätzlichen Aufziehdrehung kommt infolge des
leicht anlaufenden Rüttelankers 28 das Laufwerk 21 bis 29 sofort in Gang. Die Sperrscheibe 11 dreht
sich nun im Gegenuhrzeigerdrehsinn mit ihrem Umfangsteil
11" vom inneren Endteil T" des Schiebers 7 ab. Nach Vorbeidrehen des Umfangsteiles 11' von
großem Durchmesser hinter dem inneren Endteil 7'" wird die Sperrscheibe 11 durch Anschlag des Endes
ihrer Unterschneidung 14 am Anschlag 16 angehalten. Der Sperrschieber 7 steht nun mit seinem
inneren Endteil 7'" der Lücke im Umfangsteil 11' von größerem Durchmesser, d. h. also dem Umfangsteil
11", gegenüber. Er wird in dieser Stellung durch den seine abgebogene Vorderkante 7" hinterfassenden,
von der Belastung der Mine beeinflußten Sperrteil gehalten. Wird die Belastung der Mine beseitigt, so
wird der Sperrteil hinter der abgebogenen Vorderkante 7" des Sperrschiebers 7 weggezogen. Dadurch
kann derselbe unter Wirkung seiner Feder mit seinem inneren Endteil T" auf den Umfangsteil 11" von
kleinerem Durchmesser und zugleich mit seinem äußeren Endteil 7' aus der Bahn eines die Zündung
der Mine bewirkenden Teiles springen.
Claims (1)
- 30 Patentanspruch:Für Belastungsminen od. dgl. bestimmte Auslösevorrichtung, in welcher ein in einem Gehäuse längsgeführter Schieber mit seinem äußeren Endteil in den Weg eines zu sperrenden Teiles ragt und mit seinem inneren Endteil unter Federwirkung an den Umfang einer mit ihm in gleicher Ebene liegenden Sperrscheibe gedrängt ist, welche auf der Aufziehachse der Antriebsfeder eines Uhrwerks sitzt und je einen Umfangsteil von größerem und kleinerem Durchmesser aufweist, nach Patent 1 202180, wobei die auf der Aufziehachse unter Friktion sitzende Sperrscheibe konzentrische, bogenförmige Überschneidungen aufweist, in deren Bereich ihre Umfangsteile von größerem und kleinerem Durchmesser sich gegenseitig überfassen und dadurch beide jeweils einen Winkel von mehr als 180 bis etwa 300° umfassen können, wobei in der Bahn der Unterscheidungen ein fester Anschlag derart angeordnet ist, daß derselbe bei einer Voraufziehdrehung der Aufziehachse im Uhrzeigerdrehsinn durch Anschlag mit dem entgegenkommenden Ende der einen Unterschneidung die Sperrscheibe am Abgleiten des Startendes ihres Umfangsteiles von größerem Durchmesser vom inneren Endteil des Sperrschiebers abhält, und daß von der Aufziehachse ein Radialstift abragt, in der Bahn des Radialstiftes eine Anschlagfläche liegt, der Radialstift bei der Vorspannstellung des Uhrwerkes an der Anschlagfläche im Gegenuhrzeigerdrehsinn anliegt, dadurch das Uhrwerk und mit demselben die Sperrscheibe am Ablaufen im Gegenuhrzeigerdrehsinn hindert, jedoch unter Überwindung der Friktion gegenüber der festgehaltenen Sperrscheibe eine zusätzliche Aufziehdrehung im Uhrzeigerdrehsinn um etwa 300° bis zum Anschlag des Radialstiftes an der anderen Seite der Anschlagfläche ermöglicht und danach das Ablaufen des Uhrwerkes und das Drehen der Sperrscheibe im Gegenuhrzeigerdrehsinn bis zum Ablauf ihres Umfangsteiles von großem Durchmesser vom inneren Endteil des Sperrschiebers erlaubt, worauf durch Anschlag zwischen dem in dieser Drehrichtung sich bewegenden Ende der anderen Unterschneidung mit dem dort eingelaufenen Anschlag die Sperrscheibe angehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise auf dem verlängerten Oberende der Aufziehachse (12) ein Aufziehknopf (36) befestigt ist, der auf seiner Oberseite radiale Griffrasten (37) aufweist, die Aufziehachse (12) in einen oberen Teil (12') und einen unteren Teil (12") getrennt, zwischen den Teilen eine Kupplung angeordnet, diese mittels einer zwischen die Achsteile gespannten Druckfeder (39) offengehalten, bei Druck auf den Aufziehknopf (36) gegen die Wirkung der Feder (39) der obere Teil (12') gegen den unteren Teil (12") schiebbar ist, wobei beide mit an ihren einander entgegengerichteten Ringflächen angeordneten, im Uhrzeigerdrehsinn wirksamen Mitnehmerverzahnungen (38', 38") ineinandergreifen.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 491 675, 1175 614; USA.-Patentschrift Nr. 2514499.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 507/191 1.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU11783A DE1261023B (de) | 1963-01-23 | 1965-06-04 | Ausloese-Vorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU9523A DE1202180B (de) | 1963-01-23 | 1963-01-23 | Ausloese-Vorrichtung |
| DEU11783A DE1261023B (de) | 1963-01-23 | 1965-06-04 | Ausloese-Vorrichtung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1261023B true DE1261023B (de) | 1968-02-08 |
Family
ID=26000962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU11783A Pending DE1261023B (de) | 1963-01-23 | 1965-06-04 | Ausloese-Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1261023B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2499710A1 (fr) * | 1981-02-06 | 1982-08-13 | Jaz Sa | Dispositif retardateur chronometrique indetectable |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE491675C (de) * | 1929-07-11 | 1930-02-17 | Emile Moser | Aufzugsvorrichtung und Zeigerstellvorrichtung |
| US2514499A (en) * | 1946-03-22 | 1950-07-11 | Us Sec War | Delay action fuse |
| DE1175614B (de) | 1960-12-09 | 1964-08-06 | Kienzle Uhrenfabriken Ag | Uhr mit einer zu den Zeigerwellen koaxial ver-laufenden zentralen Zeigerstellvorrichtung |
-
1965
- 1965-06-04 DE DEU11783A patent/DE1261023B/de active Pending
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| EP0059124A1 (de) * | 1981-02-06 | 1982-09-01 | Micro-Mecanique Nanterroise | Unentdeckbares Uhrwerk-Steuergerät für Zeitzünder, insbesondere an Landminen |
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