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DE1166036B - Verschluss fuer Tueren, Klappen od. dgl. - Google Patents

Verschluss fuer Tueren, Klappen od. dgl.

Info

Publication number
DE1166036B
DE1166036B DEL41637A DEL0041637A DE1166036B DE 1166036 B DE1166036 B DE 1166036B DE L41637 A DEL41637 A DE L41637A DE L0041637 A DEL0041637 A DE L0041637A DE 1166036 B DE1166036 B DE 1166036B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latch
ratchet wheel
tooth gaps
pivot latch
closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL41637A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUNNAR ERIK LEWIN
Original Assignee
GUNNAR ERIK LEWIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUNNAR ERIK LEWIN filed Critical GUNNAR ERIK LEWIN
Publication of DE1166036B publication Critical patent/DE1166036B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/02Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Verschluß für Türen, Klappen od. dgl. Die Erfindung betrifft einen Verschluß für Türen, Klappen od. dgl. mit einer schrittweise ruckartig drehbaren Falle in Form eines Zahnrades, die mit einem in die Zahnlücken eingreifenden Schließblech zusammenwirkt und mittels einer durchgehenden Welle in zwei in den einander gegenüberliegenden Seiten eines Verschlußgehäuses angeordneten Schlitzen gelagert ist und unter Einwirkung einer Druckfeder in Richtung auf das Schließblech verschiebbar ist.
  • Derartige Verschlüsse sind bekannt. Bei ihnen wird die Schwenkfalle in verschiedenen Drehlagen mittels eines federbelasteten Körpers gesperrt, der in eine Zahnlücke des auf der Welle angeordneten Zahnrades gedrückt wird. Diese bekannten Verschlüsse haben jedoch den Nachteil, daß der federbelastete Körper eine Bewegung ausführt, die genau so groß ist wie die Tiefe der Zahnlücke, wodurch der Verschluß, beispielsweise beim Schließen einer Tür, Schläge und Störlaute erzeugt.
  • Außerdem geschieht das Schließen bei diesen vorbekannten Verschlüssen sehr schnell, so daß die Anschlagkante der Tür mit einem kräftigen Laut gegen den Türrahmen schlägt. Ein Verschluß dieser Art braucht nicht als Schubfalle ausgebildet zu werden, weil die Schwenkfalle drehbar ist, aber die Schwenkfalle soll auch beim Schließen keine größere Kraft benötigen als für die Auslösung des Sperrmechanismus erforderlich ist. Sonst wird das Schließen erschwert oder kann bei einer zu schwachen Schließbewegung ganz ausbleiben.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Verschluß der genannten Art zu schaffen, die leicht schließbar ist, die einen leicht zu betätigenden Auslösungsmechanismus beim Verriegeln hat und die beim Schließen keine Schläge und Störlaute erzeugt. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zwischen der Feder und einem mit der Schwenkfalle fest verbundenen Sperrad ein Zwischenteil angeordnet ist, dessen eines Ende als Führung für die Feder und dessen anderes Ende einerseits zur Führung des Zwischenteils gegenüber der Schwenkfalle und andererseits zur Festlegung der Schwenkfalle in ihren verschiedenen Stellung ausgebildet ist, wobei das Sperrrad die gleiche Teilung aber eine niedrigere Zahnhöhe als die Schwenkfalle hat.
  • Das mit der Schwenkfalle zusammenwirkende Ende des Zwischenteils kann als eine Gabel ausgebildet sein, die das Sperrad umfaßt, das zwischen zwei Hälften angeordnet ist, aus denen die Schwenkfalle besteht. Es ist zweckmäßig, das gabelförmige Ende des Zwischenteils im Grund der Gabel mit einer Vertiefung auszubilden, in der eine Kugel oder eine Rolle angeordnet ist, die den Reibungswiderstand beim Drehen der Falle vermindert.
  • Die Zahnlücken der Schwenkfalle können radial in Richtung der Zahnlücken des Sperrades oder auch zu den Zahnlücken des Sperrades versetzt angeordnet sein. Die Schwenkfalle kann im Querschnitt als ein Vieleck, beispielsweise als Viereck ausgebildet sein, wobei die Zahnlücken am Ende jeder Seite angeordnet sind.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Schließvorrichtung nach Linie 1-I der F i g. 2, F i g. 2 eine Draufsicht, teilweise geschnitten, und F i g. 3 eine abgewandelte Ausführungsform in einem Längsschnitt wie F i g. 1.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 ist ein Verschlußgehäuse 1 mit einem Boden 2, einer Deckwand 3 und zwei Seitenwänden 4 ausgebildet. In die Seitenwände 4 sind zwei Schlitze 5 eingelassen, durch die eine Welle 6 ragt. Die Welle 6 ist dadurch in den Schlitzen 5 hin- und herschiebbar. An der Welle 6 ist eine Schwenkfalle fest angebracht, die aus zwei Hälften 7 und 8 besteht. Zwischen den Hälften 7 und 8 ist ein Sperrad 9 fest und undrehbar auf der Welle 6 angeordnet, das die gleiche Teilung wie die Fallenhälften 7 und 8 hat.
  • Das Sperrad 9 hat einen kleineren Durchmesser als die Fallenhälften 7 und 8, so daß zwischen diesen ein ringförmiger Raum 10 entsteht, in den das eine Ende eines Zwischenteils 11 ragt. Der Zwischenteil 11 ist an seinem anderen Ende mit einer Führung 12 für eine Druckfeder 13 ausgebildet, die zwischen dem Boden 2 des Verschlußgehäuses 1 und einem Ansatz 14 am Zwischenteil 11 angeordnet ist. Das eine Ende des Zwischenteils 11 ist als eine Gabel 15 ausgebildet, die das Sperrad 9 umschließt, und die selbst von den Fallenhälften 7 und 8 umgeben ist.
  • Im Boden der Gabel 15 ist ein Sperrorgan angeordnet, das im Ausführungsbeispiel als Rolle 16 ausgebildet ist, die von der Federkraft in eine Zahnlücke 18 im Sperrad 9 gepreßt wird. Aus F i g. 1 und F i g. 2 ist ersichtlich, daß das Sperrad 9 zwei kreisförmige Scheiben 17 hat, zwischen denen sich die Zahnlücken 18 befinden. Während die Rolle 16 in die Zahnlücken 18 gepreßt wird, führt sich die Gabel 15 an den zylindrischen Teilen 17.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2 sind die Zahnlücken in der Schwenkfalle 7, 8 radial zu den Zahnlücken 18 im Sperrad 9 angeordnet.
  • F i g. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Verschlusses. Hier sind die Fallenhälften 19 fast viereckig ausgebildet, und eine Zahnlücke 20 ist an einem Ende jeder Seite angebracht. Außerdem sind die Zahnlücken 20 in den Fallenhälften 19 und die Zahnlücken 21 im Sperrad 22 zueinander versetzt. Im übrigen ist die Ausführungsform nach F i g. 3 in gleicher Weise ausgebildet wie die nach F i g. 1 und 2.
  • Der Verschluß nach F i g. 1 und 2 arbeitet in folgender Weise: Verschlüsse dieser Art haben fast eine gemeinsame Bereitschafts- und Schließlage. Damit ist gemeint, daß die Lage der Schwenkfalle in Bereitschaftslage und in geschlossener Lage die gleiche ist, die Falle ist nur um eine Teilung weiter gedreht. Außerdem ist die Falle in Bereitschaftslage nach den von dem Boden 2 des Verschlußgehäuses abgewendeten Enden der Schlitze 5 verschoben. In dieser Ausgangslage kann das Schließblech 23 beim Schließen der Tür die Schwenkfalle drehen. Hierbei werden die Fallenhälften 7 und 8 sowie das Sperrad 9 in Richtung des Pfeiles A gedreht. Gleichzeitig werden der Zwischenteil 11 und die Rolle 16 aus ihrer Zahnlücke 18 am Sperrad 9 nach oben gedrückt. Wenn die Rolle 16 den Scheitelpunkt des Zahnes des Sperrades 9 erreicht hat, wird das Sperrad und damit die Schwenkfalle von der Druckleder 13 weitergedreht. Beim Öffnen der Tür wird in entsprechender Weise verfahren. Die S,whwenkfalle 7, 8 dreht sich also um ihre Welle 6 vor und zurück. Durch den großen Unterschied der Zaliahöhe zwischen den Zähnen des Sperrades 9 und den Zähnen der rallenhälften 7, #1 wird ein sehr weiches und angenehmes Schließen der Tür oder Klappe erreicht.
  • Das weiche Schließen der Tür ist bei der Ausführungsform nach F i g. 3 noch besser, weil die Zahnlücken 20 in den Fallenhälften 19 im Verhältnis zu den Zahnlücken 21 im Sperrad 22 versetzt sind. In Abhängigkeit von der Härte der Feder 13 kann die Ausführungsform 3 auch so arbeiten, daß die ebenen Flächen an Umfang. der Fallenhälften beim :Öffnen der Tür als Schubfalle arbeiten, wobei die Falle 19 nur beim Schließen der Tür gedreht wird, beim öffnen der Tür aber in den Schlitzen 5 parallel zu sich selbst verschoben wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verschluß für Türen, Klappen od. dgl. mit einer schrittweisen ruckartig drehbaren Falle in Form eines Zahnrades, die mit einem in die Zahnlücken einreifenden Schließblech zusammenwirkt und mittels einer durchgehenden Welle in zwei in den einander gegenüberliegenden Seiten eines Verschlußgehäuses angeordneten Schlitzen gelagert ist und unter Einwirkung einer Druckfeder in Richtung auf das Schließblech verschiebbar ist, dadurch gekennzeichn e t, daß zwischen der Feder (13) und einem mit der Schwenkfalle (7, 8, 19) fest verbundenen Sperrad (9) ein Zwischenteil (11) angeordnet ist, dessen eines Ende als Führung (12) für die Feder (13) und dessen anderes Ende einerseits zur Führung des Zwischenteils (11) gegenüber der Schwenkfalle und andererseits zur Festlegung der Schwenkfalle in ihren verschiedenen Stellungen ausgebildet ist, wobei das Sperrad (9) die gleiche Teilung aber eine niedrigere Zahnhöhe als die Schwenkfalle hat.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Schwenkfalle zusammenwirkende Ende des Zwischenteils (11) als eine Gabel (15) ausgebildet ist, die das Sperrad (9) umfaßt, das zwischen zwei Hälften (7, 8) angeordnet ist, aus denen die Schwenkfalle besteht.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gabelförmige Ende (15) des Zwischenteils (11) im Grund der Gabel eine Vertiefung hat, in der eine Kugel oder eine Rolle (16) angeordnet ist, die den Reibungswiderstand beim Drehen der Schwenkfalle vermindert.
  4. 4. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnlücken der Schwenkfalle (7, 8) radial in Richtung der Zahnlücken (18) des Sperrades (9) angeordnet sind.
  5. 5. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnlücken (20) der Schwenkfalle (19) zu den Zahnlücken (21) des Sperrades (22) versetzt angeordnet sind.
  6. 6. Verschluß nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkfalle (19) im Querschnitt als Vieleck, beispielsweise als Viereck ausgebildet ist, wobei die Zahnlücken (20) am Ende jeder Seite angeordnet sind.
DEL41637A 1961-04-05 1962-04-03 Verschluss fuer Tueren, Klappen od. dgl. Pending DE1166036B (de)

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SE1166036X 1961-04-05

Publications (1)

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DE1166036B true DE1166036B (de) 1964-03-19

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ID=20421233

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DEL41637A Pending DE1166036B (de) 1961-04-05 1962-04-03 Verschluss fuer Tueren, Klappen od. dgl.

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DE (1) DE1166036B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2264245A1 (de) * 1972-12-30 1974-07-11 Sievers Fa Carl Aufreissverschluss
EP0039007A1 (de) * 1980-04-24 1981-11-04 Hans Günter Grenouillet Dreh-Kipp-Fenster
FR2681356A1 (fr) * 1991-09-16 1993-03-19 Pont A Mousson Regard de chaussee a tampon verrouille.

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FR2681356A1 (fr) * 1991-09-16 1993-03-19 Pont A Mousson Regard de chaussee a tampon verrouille.
EP0533533A1 (de) * 1991-09-16 1993-03-24 Pont-A-Mousson S.A. Verriegelte Schachtabdeckung

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